DE710362C - Verfahren zum Herstellen von aus metallisierten Isolierstoffbaendern bestehenden elektrischen Widerstaenden mit vorgegebenen Widerstandswerten - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von aus metallisierten Isolierstoffbaendern bestehenden elektrischen Widerstaenden mit vorgegebenen Widerstandswerten

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DE710362C
DE710362C DEB179553D DEB0179553D DE710362C DE 710362 C DE710362 C DE 710362C DE B179553 D DEB179553 D DE B179553D DE B0179553 D DEB0179553 D DE B0179553D DE 710362 C DE710362 C DE 710362C
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meanders
resistance
metal
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DEB179553D
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English (en)
Inventor
Dr Walter Dorn
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B1/00Conductors or conductive bodies characterised by the conductive materials; Selection of materials as conductors

Landscapes

  • Apparatuses And Processes For Manufacturing Resistors (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von aus metallisierten Isolierstoffbändern bestehenden elektrischen Widerständen mit vorgegebenen Widerstandswerten Es ist bereits bekannt, zur Erzeugung hoher Widerstände auf verhältnismäßig kleinem Raum eine Widerstandsschicht in Mäanderform auf einem isolierenden -Trägerkörper herzustellen. Man brachte zu diesem Zweck auf einen vorzugsweise runden oder elliptischen Stab aus Isolierstoff eine zusammenhängende leitende Schicht auf, von welcher dann ein Teil längs einer Schraubenlinie entfernt wurde. Zur Erzeugung des Mäanders, der dazu dienen sollte, die Induktivität dieser Anordnung zu verringern, unterbrach man die Schraubenlinie bei jedem zweiten Gang und entfernte die Widerstandsschicht außerdem längs einer Erzeugenden des Trägerkörpers, die durch die Unterbrechungsstellen der Schraubenlinie ging. Man erreichte auf diese Weise, daß der Strom abwechselnd je-eine. Windung rechtsläufig, die nächste aber linksläufig durchs strömte und erhielt so einen induktionsfreien hochohmigen Stabwiderstand.
  • Dieses Verfahren war jedoch sehr umständlich und teuer, und zur Herstellung von Widerständen mit möglichst gleichbleibenden Werten waren Präzisionsschleifwwerkzeuge erforderlich. Nach einem weiteren bekannten Verfahren wurden daher elektrische Widerstände aus metallisierten Isolierstoffbändern, beispielsweise metallisiertem Papier, hergestellt, wobei der Metallüberzug aufgespritzt oder aufgewalzt sein konnte. Auch das Aufdampfen der Widerstandsschicht ist bereits bekannt. Bei der Verwendung derartigen Metallpapiers für Widerstände ist es angenehm,.wenn es in vorgegebenen Abschnitten von bestimmten Widerstandswerten zur Verfügürig afeht, =deren jeweilige Grenzen durch besondere Marken o. dgl. gekennzeichnet sind, was beispielsweise durch ein Fortlassen der Mäandrierung in der aufgedampften Metallschicht geschehen kann. Es ist auch möglich, die einzelnen Widerstandsabschnitte durch Strecken nicht metallisierten Papiers voneinander zutrennen. Diese nicht metallisierten Teile des Papierbandes können bei entsprechender Länge auch an Stelle der sonst . besonders aufgewickelten Schutzhülle verwendet werden.
  • Es ist weiterhin wichtig, bei der Verwendung derartiger Widerstände aus metallisiertem Papier eine einwandfreie Metallverbindung mit den Stromzuführungen herzustellen, was bei Metallschichten von geringer Dicke (bei den verwendeten Widerständen handelt es sich vorzugsweise um Metallschichten von weniger als i az Dicke) mit gewissen Schwierigkeiten verbunden ist. Bei der Herstellung von Widerständen aus metallisierten Isolierstoffbändern ist es weiterhin wichtig, an den Ableitungsstellen die Dicke der Metallschicht zu verstärken, was an sich ebenfalls bekannt ist, jedoch zweckmäßigerweise selbsttätig mit der Herstellung der einzelnen Widerstandsabschnitte verbunden wird.
  • Die Herstellung von solchen bekannten aus metallisierten Isolierstoffbändern bestehenden elektrischen Widerständen mit vorgegebenen Widerstandswerten, deren leitende Schichten die Form von Mäandern haben, wird nun gemäß der Erfindung so vorgenommen, daß auf einem nicht leitenden Trägerband, insbesondere aus Papier, zwei nebeneinander angeordnete Mäander erzeugt werden, deren Anfänge leitend miteinander verbunden sind, und daß der Widerstand der beiden über ihre Anfänge hintereinandergeschalteten Mäander während ihrer Erzeugung fortlaufend mittels eines durch sie über zwei nebeneinanderliegende, jeweils mit einem der Mäander Kontakt machende Kontaktorgane, vorzugsweise Rollen, hindurchgeführten elektrischen Stromes gemessen wird. Dabei wird vorteilhaft bei Erreichen des Sollwertes unter Berücksichtigung der verschiedenen Konstanten der Herstellungsapparatur eine Marke bzw. ein Kennzeichen auf dem Widerstandsstreifen erzeugt, was beispiels-«-eise durch Fortfallen der Mäanderbedrukkung und/oder durch Abschalten des Metalldampfstrahles erfolgen kann.. Es gehört weiterhin zum Wesen der Erfindung, daß etwa durch Vergrößerung bzw. Verbreiterung des Metalldampfstrahles in der Bewegungsrichtung des Isolierstoffbandes am Anfang und am Ende des Widerstandsabschnittes eine dickere Metallschicht auf das Trägerpapier aufgebracht wird, wobei der Mäander beim Fortfall des Bedruckens an den Enden der einzelnen Widerstandsabschnitte schließlich in eine zusammenhängende Metallschicht übergeht.
  • Es war schon bekannt, Widerstände durch Aufsprühen von Metall oder Graphit auf endlose Isolierstoffbänder herzustellen und den Widerstand während der Herstellung durch einen über zwei hintereinanderlaufende Rollen zu- bzw. abgeführten Strom zu "nessen. Aus dem gemessenen Widerstand, der bei einem endlosen Band aus dem Widerstand zweier Stromzweige sich zusammensetzte, konnte der Gesamtwiderstand des auf diese Weise hergestellten endlosen Widerstandsbandes ermittelt werden. Zur Herstellung von einzelnen Widerstandselementen auf einem fortlaufenden Band konnte dieses Verfahren nicht verwendet werden, weil durch zwei hintereinanderlaufende Rollen der Meßstrom nicht so geführt werden konnte, daß er den Gesamtwiderstandswert des jeweils herzustellenden Widerstandselementes während der Herstellung laufend angab. Die Messung des Widerstandswertes des Belagstückes zwischen den zwei Rollen genügt nicht, um stets gleichbleibende Widerstandselemente herstellen, d. h. die Länge des Widerstandsbelages richtig begrenzen zu können.
  • Durch die Erfindung wird die Herstellung v=on solchen einzelnen, stets gleichbleibendon Widerstandselementen ermöglicht. In der Zeichnung ist an einem Ausführungsbeispiel die Herstellung eines Widerstandsbandes nach dem neuen Verfahren zeichnerisch dargestellt, bei welchem zwischen den einzelnen Widerstandsabschnitten Strecken nicht metallisierten Papiers verbleiben. Im einzelnen zeigen Abb. i einen Teil des Trägerbandes mit gebrachtem Widerstand von vorgegebener Größe, Abb. 2 eine schematische Seitenansicht der für .die Herstellung der Widerstände dienenden Apparatur und Abb.3 eine schematische Darstellung der Schaltungsanordnung.
  • Zur Ausübung des Verfahrens werden statt des bekannten Mäanders, der die ganze Breite des mit ihm versehenen Isolierstoffträgers einnimmt, auf das Trägerpapier i, welches in bekannter Weise beiderseitig oder auch nur an der den Metallbelag erhaltenden Seite mit einem Lack oder lackähnlichen Isolierstoff überzogen sein kann, zwei nebeneinanderliegende Mäander 2 und 3 aus einem Metallniederschlag aufgebracht. Der Trennungsstrich q. zwischen den beiden Mäandern wird, genau so wie der Mäander selbst, durch Bedrucken mit einem im Vakuum und/oder bei höherer Temperatur Dampf abgebenden Stoff, beispielsweise einem Fett, hergestellt. Wird die Druckwalze während des Bedampfens vom Papier abgehoben, so hört der Mäander auf, und gleichzeitig verschwindet der Trennungsstrich .4 zwischen den beiden Mäandern. Es bildet sich alsdann eine in ihrer Breite der Seitenbegrenzung des Dampfstrahles entsprechende, in sich zusammenhängende Metallschicht 5, deren Länge durch Abschalten des Dampfstrahles begrenzt wird.
  • In der im Vakuum arbeitenden Herstellungsapparatur (vgl. Abb. 2) wird das Trägerpapier i von einer Vorratsrolle entnommen und durch die die Geschwindigkeit regelnden, einander gegenüberliegenden Antriebsrollen 7 und 8 bzw. 9 und io der Druckvorrichtung 11A2 sowie der Bedampfungsanlage zugeführt. Hinter den Rollen 7 und 8 ist die Druckrolle i i mit der ihr gegenüberliegenden Gegenrolle 12 angebracht. Die Druckrolle i i kann in an sich bekannter Weise.von einer nicht gezeichneten, das Druckmittel übertragenden Vorratsrolle ständig mit der erforderlichen Menge des Druckmittels versehen werden. Die Druckrolle i i ist an dem um die Achse 14 schwenkbaren Hebel 13 aufgehängt.
  • Während des Druckens wird die Druckrolle i i durch einen nicht gezeichneten Elektromagneten oder ein anderes vorzugsweise elektrisch betätigtes Hilfsmittel mit dem erforderlichen Anpreßdruck gegen das über die Gegenrolle 12 laufende Trägerpapier i gedrückt. Beim Aussetzen des Anpreßdruckes verläßt die Druckrolle i i selbsttätig das Papier. Für die normale Bedampfung wird der Schieber 15 vor die Öffnung 16 des Metalldampfofens 17 durch ein elektromagnetisches Organ geschoben, so .daß die Offnung auf einen geeignet schmalen Spalt verengt wird. Bei Fortfall der auf den Schieber 15 wirkenden Kraft wird die Öffnung des Metalldampfofens in der Längsrichtung des zu metallisierenden Papiers entsprechend verbreitert und die Dicke der aufgedampften Metallschicht entsprechend erhöht.
  • Nachdem das Trägerband i bei seiner in Richtung des Pfeiles fortschreitenden Bewegung die Düse 16 des Metalldampfofens 17 verlassen hat, gelangt- sie an die Kontaktrollen 18, welche das Band i gegen die Gegenrolle i9 drücken und, an diesen Stellen die Mäander :2 und 3 berühren. Die Breite der Kontaktrollen 18 ist. so bemessen, daß sie etwa der Breite der Mäander 2 und 3 entsprechen _(vgl. Abb. 3); über die beiden Rollen 18 wird dem an ihnen vorbeigeleiteten mäanderierten Widerstand Strom aus der Batterie 2o zugeführt, dessen Stärke durch den Ausschlag des Zeigers 21 des Meßinstrumentes 22 laufend gemessen wird. Zu Beginn der Messung ist der Widerstand verhältnismäßig gering, und der Zeiger 21 .des Meßinstrurnentes 22 zeigt bei der entsprechend großen Stromstärke einen verhältnismäßig großen Ausschlag. An derjenigen Stelle der Skala, welche dem der gewünschten Größe des Widerstandes entsprechenden Strom entspricht, ist ein einstellbarer Kontakt 23 angebracht, welcher mit einem Stromkreis 2q. der Batterie 25 und einem in diesem Stromkreis liegenden Relais 26 in Verbindung steht. Der Stromkreis 2,4 kann durch den Zeiger 21, sobald dieser den Kontakt-23 berührt, geschlossen werden, in welchem Falle durch Betätigung des Relais 26 der Stromkreis 27 der Batterie 28 geöffnet wird. Im Stromkreis 27 liegt der Elektromagnet für die Anpressung der Druckrolle i i sowie der Elektromagnet, welcher den Schieber 15 in der einen normal schmalenAustrittsschlitz an dem Dampfofen 17 bewirkenden Stellung hält.
  • Ist beim Vorbeirollen des Papierstreifens i der gewünschte Widerstandswert erreicht oder wird der Widerstandsmäander durch irgendeine Störung oder einen Werkstoffehler unterbrochen, so berührt der Zeiger 21 infolge des Stromabfalls den Kontakt 23 und schließt damit den Stromkreis 2¢. Das dadurch mit Strom versorgte Relais 26 öffnet den Stromkreis 27. Durch Stromloswerden der in diesem Kreise liegenden Elektromagnete wird die Druckrolle i i abgehoben und der Schieber-i 5 geöffnet.
  • Durch die dabei eintretende Verbreiterung der Austrittsdüse des Metalldampfofens 17 wird die Dicke des Metallniederschlages vergrößert, und der dadurch verdickte Mäander geht schließlich, sobald die nicht mehr bedruckte Stelle des Papiers vor die Metalldampfdüse gelangt, in einen zusammenhängenden, verhältnismäßig dichten Metallniederschlag über.
  • Sobald dieser massive und dicke Metallbelag zwischen. die Rollen 18 gelangt, wird der Widerstand zwischen diesen Rollen, da der Strom jetzt den direkten Weg durch den dicken Metallniederschlag nimmt, sehr gering. Das Meßinstrument 22 zeigt demzufolge einen hohen Stromwert an, so daß der Zeiger 2i an den auf der rechten Seite der Skala sitzenden Kontakt 30 gelangt. Dadurch wird ein weiterer nicht gezeichneter Stromkreis geschlossen, welcher, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von geeigneten Relais o. dgl., dazu dient, die Öffnung 16 des Dampfofens 17 durch einen zweiten Schieber 29 vollständig abzuschließen. Die Folge davon ist, daß das Papier von diesem Zeitpunkt an ohne Metallbelag bleibt.
  • Durch einen beliebigen Mechanismus, der beispielsweise durch die Antriebsrollen nach Ablauf eines vorgegebenen Stückes nicht metallisierten Papiers betätigt werden kann, wird zu Beginn der Herstellung des nächsten Widerstandsabschnittes der Schieber 29 wieder zurückgeschoben, so daß aus der verbreiterten Öffnung 16 des Dampfofens 17 ein dichter Metalldampfstrahl gegen den Papierstreifen i gerichtet wird und hier wieder ein denAnfang des neuenWiderstandsabschnittes bildender zusammenhängender Metallniederschlag entsteht. Durch den während der Zeit des Nichtbedampfens an dem Kontaltt 23 anliegenden Zeiger 2i des Meßinstrumentes 22 ist über das Relais 26 der Stromkreis 27 unterbrochen. Die Druckrolle i i liegt also während dieser Zeit nicht an dem Papierband i an, und der Schieber 15 gibt eine breite Austrittsöffnung 16 des Metalldampfofens 17 frei. Daher bildet sich, sobald der Schieber 29 am Schluß einer Nichtbedampfungsperiode den Austritt des Metalldampfstrahles auf dem Papierstreifen i freigibt, auf diesem zunächst ein verhältnismäßig dichter zusammenhängender Metallniederschlag. Sobald dieser geschlossene Metallniederschlag mit verhältnismäßig geringem Widerstand an die Kontaktrollen 18 gelangt, fließt über sie ein verhältnismäßig hoher Strom durch das Meßinstrument 22. Die Folge davon ist, daß der Zeiger:i den Kontakt 23 verläßt und durch Stromloswerden des Relais 26 der Stromkreis 27 wieder geschlossen wird. Es ist durch hier nicht näher auszuführende Mittel, z. B. Verzögerungsrelais o. dgl., dafür Sorge getroffen, daß durch den vorübergehenden Anschlag des Zeigers 21 an den Kontakt 30 der Schieber 29 nicht sofort wieder vor die Dampfdüse des Metalldampfofens 17 geschoben wird.
  • Durch Schließen des Stromkreises 27 wird die Druckrolle i i wieder gegen das Papierband i gedrückt und erzeugt die für die Herstellung der Mäanderform erforderliche Bedruckung mit Fett o. dgl. Ebenso wird durch den Stromkreis 27 der Schieber 15 vor die Öffnung 16 des Metalldampfofens 17 geschoben, so daß nur noch ein normal breiter Spalt, wie er zur Erzeugung des normalen Mäanders erforderlich ist, frei bleibt. Durch Verzögerungsmaßnahmen an sich bekannter Art kann dafür Sorge getragen werden, daß die Verengung der Austrittsdüse des Metalldampfofens durch den Schieber 15 erst erfolgt, nachdem die ersten wiederbedruckten Stellen des Papierbandes in den Metalldampfstrahl gelangt sind, so daß die anfänglich größere Dicke des mäandrierten Teiles der Metallisierung allmählich auf die normale Dicke vermindert wird.
  • Nunmehr wird wieder ein normaler Mäander mit normaler Dicke des Metallbelages erzeugt. Der Widerstand des jeweils erzeugten Teiles des Widerstandsmäanders wird durch den ihm mittels der Kontaktrollen 18 zugeführten Strom der Batterie 20 gemessen, bis nach Erreichen des gewünschten Widerstandswertes der Zeiger 2 r den Kontakt 23 berührt und sich damit das Spiel in der oben beschriebenen Weise wiederholt.
  • Die Stellung der Kontakte 23 und 3o, die Trägheit des Relais 26 sowie der das Betätigen des Druckrollenhebels 13 und des Schiebers 15 besorgenden Elektromagnete kann mit an sich bekannten Mitteln so beeinflußt werden, daß die gewünschte Operation zu den jeweils angegebenen Zeitpunkten erfolgt. Man kann selbstverständlich die beiden nebeneinanderlaufenden Mäander als eine Einheit verwenden. Dabei erhält man einen Widerstandswert, der bei gleicher -Metallstärke und gleicher Mäanderform ein Viertel des gemessenen Widerstandes beträgt. Will man also Widerstände mit möglichst hohem Wert je Längeneinheit herstellen, so wird man besser das Widerstandsband mit den beiden Mäandern in der doppelten gewünschten Breite herstellen und zum Gebrauch längs der Trennlinie. auseinanderschneiden. Auch kann bei gleicher Länge und gleicher Breite eine Vervielfachung des Widerstandswertes dadurch erzielt «-erden, daß lediglich an einem Ende des Doppeltnäanders die sie verbindende Metallbedampfung entfernt und jedes dadurch entstehende Mäanderende eine Stromzuführung erhält.
  • Es bedeutet keine Abweichung von r'cm Wesen der Erfindung, wenn die Anordnung detr einzelnen Bauelemente gegenüber dem dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiel verändert wird, wenn die zur Messung des jeweils erzeugten Widerstandsabschnittes dienende Anordnung eine andere ist oder auch wenn die mechanischen Hilfsmittel hierzu sowie die gegenseitige Abhängigkeit und Steuerung anders ist, als dies bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel der Fall ist, sofern nur der grundsätzliche Erfindungsgedanke der gleiche ist.

Claims (7)

  1. PATENT ANSPR ÜcrtE: i. Verfahren zum Herstellen von aus metallisierten Isolierstoffbändern bestehenden elektrischen Widerständen mit vorgegebenen Widerstandswerten, deren leitende Schichten die Form von Mäandern haben, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem nicht leitenden Trägerband (i), insbesondere aus Papier, zwei nebeneinander angeordnete Mäander (2,3) erzeugt werden, deren Anfänge leitend miteinander verbunden sind, und daß der Widerstand der beiden über ihre Anfänge hintereinandergeschalteten Mäander während ihrer Erzeugung fortlaufend mittels eines durch sie über zwei nebeneinanderliegende, jeweils mit einem der Mäander Kontakt machende Kontaktorgane (I8), vorzugsweise Rollen, hindurchgeführten elektrischen Stromes gemessen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nach Erreichen eines vorgegebenen Widerstandswertes die Herstellung bzw. Erzeugung der metallischen Mäander unterbrochen wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Erzeugen der mäandrierten Metallisierung nach Erreichen eines vorgegebenen Widerstandswertes eine Marke auf dem Trägerband (i) erzeugt wird, welche vorzugsweise als ein die Mäander (2, 3) verbindender Metallstreifen (5) ausgebildet ist.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche r bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Herstellung der Metallisierung durch Metallaufdampfung im Vakuum erfolgt.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Anfang und Ende der vorgegebenen Widerstandsabschnitte eine verstärkte Metallschicht erhalten.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 4 bzw. 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkung der Metallisierung durch eine in der Bewegungsrichtung des Papierstreifens erfolgende Verbreiterung der Dampfdüse bewirkt wird.
  7. 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mäandrierung am Anfang und am Ende der Widerstandsabschnitte während der Metallbedampfung durch Außerwirkungsetzen des für die Mäandrierung verantwortlichen Organs (i5) unterbrochen wird und daß gleichzeitig die leitende Verbindung (5) zwischen den Doppelmäandern (2, 3) hergestellt wird. B. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei Bedrucken des Papierbandes (i) mit einem im Vakuum Dämpfe abgebenden Stoff die Unterbrechung der Mäander (2, 3) am Anfang und am Ende der Widerstandsabschnitte durch Abheben der Druckrolle (i i) vom Isolierband erfolgt. g. Verfahren nach einem der Ansprüche i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Wiedereinsetzen des zur Herstellung des Metallüberzuges dienenden Metalldampfstrahles durch ein von dem Vorlauf des Papierbandes gesteuertes Organ erfolgt. io. Verfahren nach einem der Ansprüche i bis g, dadurch gekennzeichnet, .daß die Betätigung der die Druckrolle (I I) und die Breite bzw. .den gänzlichen Verschluß der Metalldampfdüse (I6) steuernden Organe (22) durch gegebenenfalls verzögerte Relais (26) o. dgl. erfolgt, welche auf den während des Ablaufs jeweils zwischen den beiden die Papierbandoberfläche abtastenden Kontaktorganen (i8) herrschenden Widerstand ansprechen. I I. 'Verfahren nach Anspruch i o, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweiligen Widerstandswerte sich über den Zeiger (2I) eines Strommeßinstrumentes (22) auswirken, welcher an bestimmten Grenzwerten Kontakte (23, 30) schließt, in deren Stromkreis gegebenenfalls entsprechend verzögerte Hilfsrelais (26) liegen. i2. Nach dem Verfahren entsprechend den Ansprüchen i bis i i hergestellter Widerstand, gekennzeichnet durch eine verhältnismäßig geringe Normaldicke der Metallschicht der beiden nebeneinander verlaufenden Mäander von vorzugsweise unterhalb i Zc.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974002C (de) * 1951-08-09 1960-08-18 Waltraude Jungesblut Hochohmiger, hochbelastbarer Widerstand, insbesondere fuer Hochspannungszwecke

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE974002C (de) * 1951-08-09 1960-08-18 Waltraude Jungesblut Hochohmiger, hochbelastbarer Widerstand, insbesondere fuer Hochspannungszwecke

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