DE709875C - Gelenk zur Verbindung zweier Wellen, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Gelenk zur Verbindung zweier Wellen, insbesondere fuer KraftfahrzeugeInfo
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- DE709875C DE709875C DEG100999D DEG0100999D DE709875C DE 709875 C DE709875 C DE 709875C DE G100999 D DEG100999 D DE G100999D DE G0100999 D DEG0100999 D DE G0100999D DE 709875 C DE709875 C DE 709875C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D3/00—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
- F16D3/16—Universal joints in which flexibility is produced by means of pivots or sliding or rolling connecting parts
- F16D3/26—Hooke's joints or other joints with an equivalent intermediate member to which each coupling part is pivotally or slidably connected
- F16D3/30—Hooke's joints or other joints with an equivalent intermediate member to which each coupling part is pivotally or slidably connected in which the coupling is specially adapted to constant velocity-ratio
- F16D3/34—Hooke's joints or other joints with an equivalent intermediate member to which each coupling part is pivotally or slidably connected in which the coupling is specially adapted to constant velocity-ratio parts being connected by ridges, pins, balls, or the like guided in grooves or between cogs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Pivots And Pivotal Connections (AREA)
Description
- Gelenk zur Verbindung zweier Wellen, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf Gelenke zur Verbindung zweier Wellen, insbesondere für Kraftfahrzeuge.
- Es sind Gelenke bekannt, bei denen die eine Welle mit einem gabelförmigen oder kugeligen Endteil zwischen bzw. um einen entsprechenden Endteil der anderen Welle greift und die beiden Wellenenden mittels eines oder mehrerer durchgehender Mitnehmerbolzen gekuppelt sind, die zwangsläufig mit ihren Achsen in der den Wellenschwenkwinkel halbierenden Symmetrieebene des Gelenks von einem Steuerkörper gehalten werden, der über zwei symmetrisch liegende Steuerhebel mit den beiden Wellen in kraftschlüssiger Verbindung steht. Dabei können die Hebel starr an dem Steuerkörper befestigt und mit den Wellen in beweglichem Eingriff sein, oder sie können starr an den Wellen befestigt und in beweglichem Eingriff mit dem Steuerkörper sein. Bei diesen bekannten Gelenken führt der Steuerkörper für die Mitnehmer im Betrieb Verschiebungen in bezug auf den Gelenkmittelpunkt in Richtung der Symmetrieebene des Gelenks aus, so daß eine Übertragung der Steuerkräfte nur -mittels Scheiben möglich ist, die das Mitnehmersystem seitlich fassen. Da im Betrieb aber keine Flächenberührung, sondern nahezu nur eine Punktberührung am äußersten Rand der Scheiben auftritt, werden erhebliche Kantenpressungen erhalten, die leicht zu Brüchen führen.
- Zweck der Erfindung ist, ein Gelenk zu schaffen, welches diesen Nachteil nicht aufweist.
- Gemäß der Erfindung wird der Steuerkörper von einer die Mitnehmerbolzen als Achse durchdringenden Buchse gebildet, deren Mittellinie im Betrieb dauernd durch den Gelenkmittelpunkt hindurchgeht und in welcher die Steuerhebel mittels kugeliger Wulste drehbar gelagert sind, wobei die Steuerhebel an ihren zugekehrten Enden in sich gegenseitig abstützender Verbindung miteinander
nung näher erläutert, in der als Ausführungsbeispiel ein Kugelgelenk mit gabelförmig ineinandergreifenden Wellenenden dargestellt ist. - Abb. i ist ein Längsschnitt durch das Gelenk in unverschwenktem Zustand; Abb.2 ist ein Querschnitt nach der Linie II-II der Abb. i ; Abb. 3 ist ein Schema, welches die Lage der Steuerteile bei verschwenktem Gelenk erkennen läßt.
- Die Welle i endigt in einer Gabel mit den Schenkeln Ia und Ib, die zwischen die Sehen-kel 2a und 2h einer gleichgestalteten Gabel der anderen Welle 2 greifen. Die Kupplung der beiden Gabeln erfolgt mit Hilfe von durch das Gelenk hindurchgehenden Mitnehmerbolzen 3 und 4, die mit ihren erweiterten Mittelteilen 3a bzw. 4a kreuzförmig so ineinandergesteckt sind, daß sich ihre Achsen in der durch sie hindurchgehenden Ebene um den Gelenkmittelpunkt 1T drehen können. Die beiden Mitnehmerbolzen 3 und 4. stehen über Rollen 5 bzw. 6 in Eingriff mit den sich gegenüberliegenden parallelen Laufflächen zweier benachbarter Schenkel der einen und der anderen Wellengabel (Abb. 2).
- Die beiden Mitnehmerbolzen 3 und .a. werden von einer als Achse für sie dienenden Buchse 7 durchdrungen, die gleichzeitig den Steuerkörper für die Mitnehmerbolzen bildet und über die keulenförmigen Steuerhebel 8 und 9 mit den beiden Wellen derart in Verbindung steht, daß firn Betrieb die Mitnehmnerbolzen in üblicher Weise mit ihren Achsen in der Symmetrieebene des Gelenks, d. h. in der Ebene gehalten werden, die senkrecht zu den Achsen der Wellen steht und den Winkel zwischen den beiden Wellenachsen halbiert.
- Die Buchse 7 weist an ihrer Innenseite zwei ballige Lager Io und i i auf, die symmetrisch zur Mittelebene des Mitnehmersystems liegen und deren jedes teils von der Buchse 7 selbst und teils von einem durch einen Sprengring 12 gehaltenen Einsatzteil 13 gebildet wird. Der Steuerhebel 8 sitzt mit einem kugeligen Wulst 14 allseitig drehbar in dein Lager Io der Buchse 7, während der Steuerhebel 9 mit einem kugeligen Wulst 15 allseitig drehbar in dem Lager i i der Buchse eingeschlossen ist. Der Steuerhebel 8 trägt einen Kugelzapfen 16, der in eine zylindrische Bohrung 17 des anderen Steuerhebels 9 eingreift, wodurch die Hebel in sich gegenseitig ab-
Wie aus Abb. 3 hervorgeht, ist die Anordnung der Teile derart, daß die Mittellinie z-z des Steuerkörpers 7, auf welcher auch die Drehpunkte Ä und B der beiden Hebel 8 und 9 liegen, in jeder Schwenklage des Gelenks durch dessen Mittelpunkt M hindurchgeht. - Da der Winkel -zwischen der Achse jeder Welle und der Achse des entsprechenden Steuerhebels auch bei starker Ausschwenkung des Gelenks klein bleibt und somit die kegeligen Bohrungen 22 bzw. -23 der Wellenenden spitz sein können, brauchen die Wellen im Bereich der Hebel nicht besonders verstärkt zu werden, was ermöglicht, daß das Gelenk, welches große Schwenkwinkel zulassen soll, nach außen hin mit Hilfe von festen Kugelschalen 2.4 und 25 abgeschlossen werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Gelenk zur Verbindung zweier Wellen, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei welchem die eine Welle mit einem gabelförmigen oder kugeligen Endteil zwischen bzw. um einen entsprechenden Endteil der anderen Welle greift und die beiden Wellenenden mittels eines oder mehrerer durchgehender Mitnehinerbolzen gekuppelt sind, die zwangsläufig mit ihren Achsen in der den Wellenschwenkwinkel halbierenden Symmetrieebene des Gelenks von einem Steuerkörper gehalten werden. der über zwei symmetrisch liegende Steuerliebel finit den beiden Wellen in kraftschlüssiger Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkörper von einer die Mitnehmerbolzen (3. 4.) als Achse durchdringenden Buchse (7) gebildet wird, deren Mittellinie" ini Betrieb dauernd durch den Gelenkmittelpunkt hindurchgeht und in welcher die Steuerhebel (8, 9) mittels kugeliger Wulste (1.I, 15) drehbar gelagert sind, wobei die Steuerhebel an ihren zugekehrten Enden in sich gegenseitig abstützender Verbindung (16, 17) miteinander stehen und an ihren entgegengesetzten Enden (18, i9) sich in verschiebbarem Eingriff mit den Wellen befinden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG100999D DE709875C (de) | 1939-12-01 | 1939-12-01 | Gelenk zur Verbindung zweier Wellen, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG100999D DE709875C (de) | 1939-12-01 | 1939-12-01 | Gelenk zur Verbindung zweier Wellen, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE709875C true DE709875C (de) | 1941-08-29 |
Family
ID=7141334
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG100999D Expired DE709875C (de) | 1939-12-01 | 1939-12-01 | Gelenk zur Verbindung zweier Wellen, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE709875C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0122947A1 (de) * | 1983-04-20 | 1984-10-31 | Ivan Dipl.-Ing. Sotirov | Gelenkkupplung |
| WO1984004368A1 (fr) * | 1983-04-20 | 1984-11-08 | Ivan Sotirov | Dispositif d'accouplement articule |
-
1939
- 1939-12-01 DE DEG100999D patent/DE709875C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0122947A1 (de) * | 1983-04-20 | 1984-10-31 | Ivan Dipl.-Ing. Sotirov | Gelenkkupplung |
| WO1984004368A1 (fr) * | 1983-04-20 | 1984-11-08 | Ivan Sotirov | Dispositif d'accouplement articule |
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