DE709451C - Druckfluessigkeitsbremse mit Sperrvorrichtung - Google Patents

Druckfluessigkeitsbremse mit Sperrvorrichtung

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Publication number
DE709451C
DE709451C DEK156990D DEK0156990D DE709451C DE 709451 C DE709451 C DE 709451C DE K156990 D DEK156990 D DE K156990D DE K0156990 D DEK0156990 D DE K0156990D DE 709451 C DE709451 C DE 709451C
Authority
DE
Germany
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brake
piston
hydraulic fluid
spring
rotation
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Expired
Application number
DEK156990D
Other languages
English (en)
Inventor
Bruno Sollorz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KNORR BREMSE AG
Knorr Bremse AG
Original Assignee
KNORR BREMSE AG
Knorr Bremse AG
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Publication date
Application filed by KNORR BREMSE AG, Knorr Bremse AG filed Critical KNORR BREMSE AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE709451C publication Critical patent/DE709451C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T17/00Component parts, details, or accessories of power brake systems not covered by groups B60T8/00, B60T13/00 or B60T15/00, or presenting other characteristic features
    • B60T17/08Brake cylinders other than ultimate actuators
    • B60T17/16Locking of brake cylinders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Druckflüssigkeitsbremse mit Sperrvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Druckflüssigkeitsbremse jener Art, die beispielsweise als Handbremse bei Eisenbahntriebwagen Anwendung finden.
  • Derartige Flüssigkeitshandbremsen müssen bekanntlich das stillstehende Fahrzeug fortgesetzt gebremst halten, um es etwa .am nicht gewünschten Abrollen auf abfallender Fahrstrecke zu hindern. Da nun in Druckflüssigkeitsanlagen der Flüssigkeitsdruck über längere Zeiträume schwierig aufrechtzuerhalten ist, so hat man, derartige Bremsen mit einer selbsttätigen Sperrvorrichtung versehen, die den unter Flüssigkeitsdruck gebrachten Bremskolben in der Bremslage mechanisch festhält, so daß auch bei allmählicher Abnahme des Flüssigkeitsdruckes die Bremswirkung erhalten bleibt. Um die Bremse lösen zu können, ist eine Vorrichtung zur willkürlichen Aufhebung der Sperrung vorgesehen, die darauf beruht, daß ein für diesen Zweck erzeugter Flüssigkeitsdruck die Sperrvorrichtung unwirksam macht. Die Sperrvorrichtung zum Festhalten der angelegten Bremse besteht in :einer Sperrklinke, welche in die Zähne einer mit der Bremse versehenen Zahnstange, eines Sperrrades. o-. dgl. eingreift. Das Aufheben der Sperrung bei Anwendung derartiger Sperrvorrichtungen ist nun insofern von unerwünschten Erscheinungen begleitet, als die Sperrzähne der Sperrvorrichtung , mit dem dem Bremsdruck oder der Bremsgestängespannung entsprechenden Druck aufeinanderliegen und unter Fortbestehen dieses Druckes voneinander gelöst werden müssen. Hierdurch ist eine sehr starke Abnutzung der Sperrzähne bedingt, die bald so weit geht, daß ein die Aufrechterhaltung der Bremsung sichernder Eingriff der Teile der Sperrvorrichtung nicht mehr gewährleistet ist.
  • Die Erfindung betrifft nun eine Flüssigkeitsbremse, die von diesen Nachteilen frei ist. Die angegebenen Mängel der bekannten, als Zahngesperre ,ausgebildeten Sperrvorrichtung sind gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß der Bremskolben mit einer federbandartigen Sperrvorrichtung versehen ist. Da eine solche mit einem nur in axialer Richtung verschiebbaren Kolben nicht zusammenzuar--
    Die Sperrfeder der federbandartigen Sperrvorrichtung ist gegenüber dem Kolben so gewickelt, daß sie durch diejenige .Drehung des Kolbens, die dessen Bremshub entspricht, vorn Kolben im Sinne des Spreizens der Feder mitgenommen, also. gewissermaßen von diesem abgerollt wird. Bei Beendigung des Bremshubes erfolgt sogleich ein Zusammenziehen der Sperrfeder um den Kolben, das durch eine verschwindend geringe Rückdrehung des Kolbens herbeigeführt wird. Dieser Rückdrehung entspricht eine noch geringere, kaum wahrnehmbare axiale Rückverschiebung des Kolbens, so daß in dieser Hinsicht beim Bremskolben nach der Erfindung die Dinge wesentlich günstiger liegen als bei dem bekannten, mit einer Zahnsperrung arbeitenden Kolben, bei dem die zur Herbeiführung der Sperrung notwendige Rückbewegung bei Beendigung des Bremshubes unter Umständen einer fast vollen Zahnteilung entspricht, was schon eine merkbare Verringerung des Bremsdruckes zur Folge haben kann.
  • Die Flüssigkeitsbremse nach der Erfindung ist auf der Zeichnung in Abb. i im senkrechten Längsschnitt dargestellt.
  • Abb. 2 ist ein senkrechter Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. i.
  • Das Gehäuse i des Zylinders ist mit dem Anschlußstutzen 2 an diejenige Flüssigkeitsleitung angeschlossen, in welcher zum Zweck des Bremsens ein Flüssigkeitsdruck erzeugt wird. Im Innern des Zylinders i befindet sich der mit einer Dichtungsmanschette 3 der bei Druckflüssigkeitskolben üblichen Art ausgerüstete Kolben 4, der lediglich im Interesse der Raumersparnis etwa topfförmig gestaltet sein kann und einen mit ihm fest verbundenen Gewindeansatz 5 besitzt. Der Gewindeansatz 5 hat ein steilgängiges, nicht selbst sperrendes Gewinde, mit dem er durch eine im Zylinder i befestigte oder mit diesem :einen einheitlichen Bauteil bildende Gewindehülse 6 geführt ist. Ein hohles Kolbenstangenrohr 7 ist mit dem Kolben 4 fest verbunden; eine in diesem befindliche Kolbenstange 8, welche die Bremsdruckstange ist, ist unter Zwischenschaltung des Kugellagers 9 und eines lose in den Kolbenkörper 4. hineingelegten Zwischenstückes I0 mit diesem verbunden. Am hinteren Ende des Zylinders i ist ein Gehäuse zur Aufnahme der federbandartig ausgeführten Sperrfeder i i vorgesehen, die von einer Büchse 12 umgeben ist, die sich mit der Feder i i auf einen Zwischenring 13 stützt. Die Feder i i ist so um das Kolbenstangen-' rohr 7 gewickelt, daß sie sich bei der Drehung desselben in einem Richtungssinne von diesem abspreizt und gegen die Buchse 12 legt, bei der Drehung im umgekehrten Richtungssinne auf dem Kolbenstangenrohr 7 festzieht. Das eine Ende der Feder ist im Federgehäuse befestigt, das andere Ende iia ist radial nach außen gebogen. Es steht unter dem Einfluß eines an seinem vorderen Ende gegabelten Stößels 14 (Abb. 2), der in einem quer zur Längsachse des Zylinders i oberhalb desselben angeordneten Gehäuse 15 untergebracht ist. Eine auf das Ende i i" der Feder i i einwirkende, über den Stößel 14 geschobene Rückdruckfeder 16 stützt sich gegen das Gehäuse 15. Eine auf den Stößel 14 wirkende Rückdruckfeder 17 ist in einer verschlossenen Bohrung des Gehäuses 15 angeordnet. Der Stößel 14 ragt durch eine Stopfbüchse 18 in einen Teil des Gehäuses 15 hinein, in welchem sich ein Kolben i9 befindet, der mit einer Manschettendichtung 20 versehen ist und gegen eine Feder 21 wirkt. Ein durch den Kolben i9 und die Manschette 2o hindurchgeführter Druckstößel 22 ragt aus, dem Gehäuse 15 derart heraus, daß er von Hand bedient werden kann. Der Raum zwischen den Dichtungsmanschetten 18 und 20 ist an eine Flüssigkeitsleitung 23 angeschlossen. Zwischen den Manschetten 18 und 2o ist eine Feder 24 vorgesehen.
  • Die Wirkungs-,veise der Bremse und ihrer Sperrvorrichttmg ist die folgende: Zum Zwecke des Anziehens der Bremse wird der Druck in der Leitung, die mittels des Anschlußstutzens 2 in den Zylinder i mündet, erhöht. Der Kolben 4 gerät dann rechtsseitig unter Flüssigkeitsdruck und verschiebt sich nach links. Wegen des Vorhandenseins des fest mit ihm verbundenen Gewindeansatzes 5 führt er gleichzeitig eine Drehung beispielsweise im Sinne der Uhrzeigerbewegung aus. Die auf dein Kolbenstangenrohr 7 liegende Sperrfeder i i wird durch diese Drehbewegung ein wenig mitgenommen, spreizt sich in Richtung auf die Büchse 12 und läßt die Drehung des Kolbenstangenrohres 7 und damit des Kolbens 4 widerstandslos zu. Die Kolbenstange 8 nimmt wegen ihrer: Verbindung mit dem Bremsgestänge an der Drehung des Kolbens 4 nicht teil, was das Kugellager 9 und der Teil i o ohne weiteres _ verständlich erscheinen lassen. Der Teil i i" der Sperrfeder i i kann der Spreizbewegung derselben entsprechend im Schlitz des Stößels 14 nach rechts ausweichen. Hat der Kolben 4 die einem beabsichtigten Anziehen der Bremse entsprechende Stellung erreicht, so. hört mit seiner Axialverschiebung auch seine Drehung auf. Die Sperrfeder i i zieht sich infolge der ihr beim Spreizen' gegebenen Spannung wieder zusammen, legt sich also, um das Kolbenstangenrohr 7 und hält dieses fest. Wenn jetzt der Flüssigkeitsdruck im Zylinder i rechts vom Kolben 4 nachläßt, so. bleibt die Bremse wegen der Wirkung der Sperrfeder i i angezogen.
  • Soll die gesperrte Bremse gelöst werden, so wird in bekannter Weise in der in der Leitung 23 befindlichen Flüssigkeit Druck- erzeugt, der den Stößel 14 gegen die Wirkung der Feder 17 nach rechts verschiebt. Der Teil IIa der Feder i i wird dabei nach rechts verschoben, die Feder i i wird vom Kolbenstangenrohr 7 abgehoben, und die nicht dargestellte Gestängerückdruckfeder löst die Bremse. Die Aufhebung der durch die Feder i i bewirkten Sperrung kann auch von Hand durch Eindrücken des Druckstößels .22 erfolgen. .
  • Da es vorkommen kann, daß durch die Leitung 23 in den zwischen den Manschetten 18 und 2o befindlichen Raum mehr Druckflüssigkeit eintritt, als dem Hubvolumen des nach rechts ausweichenden StößelS 14 entspricht, 'so ist die Anordnung des Kolbens i g so getroffen, daß, er unter Zusammendrücken der Feder 2 i nach links ausweichen und auf diese Weise Druckflüssigkeitsstöße aufnehmen und ausgleichen kann.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Druckflüssigkeitsbremse mit einer den Bremskolben hei angezogener Bremse selbsttätig festhaltenden, vor dem Lösen der Bremse willkürlich wirkungslos zu machenden Sperrvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß diese als eine das beim Bremsen sich axial verschiebende und gleichzeitig mit dem Bremskolben (4) in Drehung gesetzte Kolbenstangenrohr (7) oder einen entsprechenden Teil umschlingende Schräubenbandfeder (i i) ausgeführt ist, die durch die Drehung :des sich axial verschiebenden Kolbens (4) beim Bremsen im Sinne des Freigehens des Kolbens (4 bzw. 7) gespreizt und leicht gespannt wird und sich beim Aufhören der Kolbendrehung bzw. beim Versuch einer gegenläufigen Kolbenbewegung sperrend auf das Kolbenstangenrohr (7) ,aufwickelt.
  2. 2. Druckflüssigkeitsbremse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremskolben (4) .einen reit ihm fest verbundenen, ohne Selbstsperrung wirkenden Gewindeansatz (5) besitzt, der in einer im Bremszylinder (i) gegen Drehung und Axialverschiebung befindlichen Gewindehülse (6) geführt ist.
  3. 3. Druckflüssigkeitsbremse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die als Schraubenbandfeder ,ausgeführte Sperrvorrichtung (i i) mit einem .Ende im Bremszylindergehäuse (i) oder einem. anderen, diesem gegenüber unverrückbaren Teil befestigt ist, und daß ihr anderes, radial .abgebogenes Ende (iIa) unter dem Einfluß eines willkürlich zu verschiebenden Stößels (14) steht. - .
  4. 4. Druckflüssigkeitsbremse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel (14) in..einem quer zur Längsachse des Zylinders (i) oberhalb dessen waagerechter Querschnittsachse befindlichen Gehäuse (15) angeordnet ist und gegen die Wirkung einer Feder (17) im Sinne des Entsp,errens durch Flüssigkeitsdruck oder von Hand betätigt werden kann.
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