DE7091C - Turnleitergerüst - Google Patents

Turnleitergerüst

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DE7091C
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Germany
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DENDAT7091D
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English (en)
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W. ZIESEMER in Berlin, Thurmstr. 29
Publication of DE7091C publication Critical patent/DE7091C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B9/00Climbing poles, frames, or stages

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Ladders (AREA)

Description

1879.
Klasse 77.
WILHELM ZIESEMER in BERLIN. Turnleitergerüst.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. Januar 1879 ab.
Zweck des vorliegenden Systems ist:
ι. Verminderung der jetzt erforderlichen Turnleitern um zwei Drittel;
2. vollständige Ersparung des Raumes, den die Turnleitern mit ihren Gerüsten jetzt in den Turnhallen einnehmen,
3. leichtere Handhabung,
4. gröfsere Sicherheit, wie die bisherige Turnleitereinrichtung bietet.
Alle diese Vortheile werden dadurch erzielt, dafs sich ein und dieselbe Leiter schnell und leicht in jede beliebige Stellung, wie sie der ^weitgehendste Turnunterricht nur fordern mag, sowie auch senkrecht an die Wand bringen läfst, wie aus den Zeichnungen, wo in Fig. ϊ der Verticalschnitt, in Fig. 7 die Vorderansicht und unter A B der Querschnitt des Turngerüstes gegeben, ersichtlich ist.
Das Gerüst besteht zunächst aus dem Holzrahmen α und ist mit der hinteren stärkeren Bohle durch eingegypste Steinschrauben senkrecht an der Wand b befestigt. Auf den inneren Seiten des Rahmens sind die mit aufgenietetem Rundstab versehenen eisernen Laufschienen d, Fig. 5, mit Holzschrauben, befestigt. Der Rundstab dient zur Führung der Messingrollen, welche sich um die um ihre Axe bewegliche Welle f drehen und die Turnleiter e, die mit eisernen Armen auf der Welle / ruht, in der freien Laufbahn c auf- und abwärts führen. Um ein Ausweichen der Welle nach den Seiten hin zu verhüten, sind darauf die eisernen Scheiben u befestigt, Fig. 4 und 5. Soll nun die Turnleiter aus ihrer Grundstellung (d. h. senkrecht an der Wand, wie Fig. 7 zeigt) in eine schräge Lage gebracht werden, so nimmt man die Schnur, welche am Hebel h befestigt ist, in die Hand oder hakt sie an einer Leitersprosse fest (Fig. ι angedeutet)' und rückt das Fufsende der Turnleiter von der Wand ab. Sobald man die Schnur losläfst, werden die auf der Welle befestigten eisernen Haken g von der um die Welle gelegten und mit dem anderen Ende am Leiterholm, befestigten Spiralfeder t auf die an der hinteren Bohle des Rahmens befindlichen eisernen Sprossen i gedrückt, wodurch ein Selbstaushaken der Leiter beim Turnen fast unmöglich wird. Will man die Leiter in eine Horizontalstellung auf das vorhandene Reck q bringen, so legt man zu diesem Zwecke die mit eisernen Haken versehene Schrotleiter p auf das Reck, hakt vermittelst der Hebelschnur die Haken g aus und schiebt die Turnleiter, indem dieselbe mit ihrer untersten Sprosse auf der Schrotleiter emporgleitet, mit leichter Mühe auf das Reck. Auch jetzt werden die Haken g beim Loslassen der Hebelschnur von der Spiralfeder hinter die Sprossen i geworfen und darauf festgehalten.
Um das rapide Fallen zu verhindern bezw. das Hochbringen der Leiter zu erleichtern, ist ein Gegengewicht / angebracht, welches, aus Eisen bestehend, ungefähr die halbe Schwere der Leiter hat und sich in dem Bretterkasten ο auf- und abbewegt. Die Inthätigkeitsetzung des Gegengewichtes geschieht auf folgende Weise:
Am oberen Ende des Seiles ist ein eiserner Haken η angebracht, welcher aufser Thätigkeit gesetzt, unmittelbar vor der Scheibe m sich befindet. Wird nun die Leiter in ihrer Führung . bis zu diesem Punkte heruntergebracht, so greift die Welle f auf den Haken n, und indem der Druck der Leiter das Gegengewicht in aufwärts steigende Bewegung setzt, wird die eigene Fallgeschwindigkeit derselben dadurch regulirt. Damit der Haken am Seil bei Aufserthätigkeitsetzung stets dieselbe Lage wieder einnimmt, ist am oberen Theile, unmittelbar über der Oese zum Befestigen des Seiles, eine Platte angebracht, welche die Stellung des Hakens bestimmt. Bei der Verticalstellung der Leiter, wie Fig. ι zeigt, wird das Fufsende derselben mittelst zwei eiserner mit Flügel versehener Riegel, Fig. 6, im Fufsboden befestigt, so dafs ein Ausweichen derselben beim Turnen verhindert wird. Der Gabelstock r dient zur Zuhülfenahme beim Hochstellen bezw. beim Ueberführen der Leiter in die Verticalstellung. Wird die Turnleiter schliefslich aufser Gebrauch gestellt, so schiebt man dieselbe in ihrer Bahn senkrecht an die Wand und hält sich dieselbe vermittelst ihrer eigenen Schwere in Verticalstellung, so dafs der Raum vollständig freigegeben ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine in beliebiger Neigung leicht verstellbare Turnleiter, im wesentlichen wie beschrieben und durch Zeichnung dargestellt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT7091D Turnleitergerüst Active DE7091C (de)

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