DE709178C - Verwendung von Aluminium-Magnesium-Legierungen als Werkstoff fuer Gegenstaende, die korrosionsbestaendig sein sollen - Google Patents

Verwendung von Aluminium-Magnesium-Legierungen als Werkstoff fuer Gegenstaende, die korrosionsbestaendig sein sollen

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DE709178C
DE709178C DESCH94361D DESC094361D DE709178C DE 709178 C DE709178 C DE 709178C DE SCH94361 D DESCH94361 D DE SCH94361D DE SC094361 D DESC094361 D DE SC094361D DE 709178 C DE709178 C DE 709178C
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DE
Germany
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alloys
silicon
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aluminum
corrosion
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Expired
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DESCH94361D
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English (en)
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Dr Roland Sterner-Rainer
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Karl Schmidt GmbH
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Karl Schmidt GmbH
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C21/00Alloys based on aluminium
    • C22C21/06Alloys based on aluminium with magnesium as the next major constituent
    • C22C21/08Alloys based on aluminium with magnesium as the next major constituent with silicon

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture Of Alloys Or Alloy Compounds (AREA)

Description

  • Verwendung von Aluminium-Magnesium-Legierungen als Werkstoff für Gegenstände, die korrosionsbeständig sein sollen Magnesiumhaltige Aluminiumlegierungen sind seit längerer Zeit wegen einer Reihe vorzüglicher Eigenschaften bekannt und in der Praxis verwendet. Sie galten jedoch allgemein als korrosionsgefährdet. Erst in neuerer Zeit hat man vorgeschlagen, teils durch Zusätze von Antimon, teils durch Homogenisierung auch die Korrosionsbeständigkeit zu verbessern.
  • Gegenstand der Erfindung ist nun die Verwendung von Legierungen aus 3, vorzugsweise 5 bis to o/' Magnesium, 0,4 bis 5 0/" Silicium, Rest Aluminium, bei denen jedoch der Siliciumgehalt höchstens bis zu einer der Verbindung Mg2 Si entsprechenden Höhe anwesend ist, als Werkstoff für Gegenstände, wie Schiffsteile, -die gegenüber dem Angriff korrodierender Flüssigkeiten, insbesondere aber chloridhaltiger Lösungen, beständig sein sollen.
  • Gerade für Schiffsteile, wie Fensterrahmen, Entlüftungsvorrichtungen, Lagerböcke, Rollen für Schiffsseilwinden, war es eine besonders schwierige Aufgabe Leichtmetallegierungen zu finden, die gleichzeitig eine gute Korrosionsbeständigkeit und gute Gießbarkeit besitzen. Meerwasser mit seinen erheblichen Gehalten an Chloriden übt ja einen ganz besonders scharfen chemischen Angriff auf die Metalle aus, so daß selbst Legierungen, die in der Atmosphäre Beständigkeit aufweisen und in gewissem Sinne als korrosionsbeständig gelten, versagen, wenn sie auch zur Herstellung solcher Schiffsteile verwendet werden. Gerade für die Schiffsindustrie spielt die Verwendung von Leichtmetall aber eine besondere Rolle, da jede Gewichtsersparnis bedeutend zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit beiträgt. So hat sich ergeben, daß bei Ersatz der Rohrleitungen und Belüftungsanlagen eines Schiffes durch Leichtmetall etwa 6oo PS Antriebskraft erspart werden konnten.
  • Darüber hinaus haben sich derartige Legierungen aber auch als brauchbar für eine ganze Reihe Zwecke der chemischen Industrie erwiesen, bei denen Korrosionsbeständigkeit gegenüber alkalischen Laugen, ammoniakhaltigen Wässern, kohlensäurehaltigen Lösungen, Teerölen, schmierseifehaltigen Flüssigkeiten, Sulfidlaugen oder Chlorkalklösungen gefordert wird. Man kann die Legierung daher auch zur Herstellung von K=ühlschlangen, Elevatorbechern, Rührflügeln, Pumpenteilen, Ventilen u. dgl. verwenden, die mit derartigen Chemikalien in Berührung kommen.
  • Der Siliciumzusatz bewirkt dabei.#,ehie Steigerung von Festigkeit und Härte gegenüber den Legierungen, die Silicium nur ini Rahmen der gewöhnlichen Verunreinigung enthalten. Darüber hinaus hat sich gezeigt, daß die siliciumlialtigen Legierungen eine bessere Gießfähigkeit aufweisen und insbesondere bei größeren Gußstücken ein dichteres Gefüge ergeben. Auch die Korrosionsbeständigkeit wird sowohl bei inhomogenein wie hei homogenem Gefüge besser als bei den Legierungen sonst gleicherZusammensetzung, die jedoch einen Siliciumzusatz nicht aufweisen. So wurden z. B. Legierungen mit 30/0 Magnesium einmal mit o,i°/o, das an;lere .11a1 mit o,.f °% Silicium, weiterhin Legierungen mit 8 0/0 1tIagnesium das eine Mal mit o,i, das andere Mal mit i,-2 0/0 Silicium, Rest Aluminium, sowohl iin Gußzustand wie nach einem Homogenisierungsglühen nach Brenner geprüft. Dabei zeigte sich, daß in allen Fällen der Siliciumzusatz eine Steigerung der Korrosionsbeständigkeit z. T. auf das Vielfache der siliciumfreien bzw. siliciumarmen Proben erbrachte.
  • Die Verbesserung der Gießfähigkeit macht sich besonders bei hohen Magnesiumgehalten bemerkbar. Solche hohen Magnesiuingehalte sind aber erwünscht, da hier die Festigkeit der Legierungen erheblich gesteigert wird.
  • Die durch den Siliciumzusatz bewirkten Verbesserungen der Eigenschaften, insbesondere der Festigkeit und Korrosionsbeständig-]zeit haben ihren Grund in der Vermeidung bzw. Verminderung der Mikrolunkerung. Die erhöhte Dichtigkeit der Legierung macht diese besonders auch dort geeignet, wo chemische Flüssigkeiten benutzt werden, da die erhöhte Dichte schon rein mechanisch den Korrosionsangriff herabsetzt. Auch dort, wo, wie bei Kühlschlangen, die Legierung erliöliten Temperaturen ausgesetzt wird, macht sieh die Verbesserung der Festigkeit in einer erhöhten War=nfestigkeit günstig bemerkbar. Durch Glühen bei Temperaturen zwischen d.oo° und dem Soliduspunkt, nachfolgendes Abschrecken und Anlassen bei erhöhter Temperatur können die Gußstücke vergütet werden.
  • Besonders günstig sind die Eigenschaften der Legierungen, wenn das Magnesium in sehr reiner Form einlegiert wird.
  • Als Beispiel sei erwähnt, daß sich eine Legierung des Aluminiums mit einem Gehalt von etwa 8 °/a Magnesium und etwa 3,5 °/0 Silicium gut bewährt hat.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verwendung von Legierungen aus 3, vorzugsweise 5 bis io % Magnesium, o,5 bis 5 % Silicium, Rest Aluminium, bei denen der Magnesiumgehalt größer ist, als .der Verbindung Mg, Si entspricht, als Werkstoff für Gegenstände, wie z. B. Schiffsteile, die gegenüber dem Angriff von Korrosionsflüssigkeiten, insbesondere chloridhaltiger Lösungen oder alkalischer Laugen, beständig sein sollen. z. Verwendung von Legierungen aus etwa 80/0 Magnesium, 04 d=is 3,5% Silicium, Rest Aluminium, für den in Anspruch i genannten Zweck.
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