DE707635C - Membrananordnung an Druckmangelsicherungen - Google Patents

Membrananordnung an Druckmangelsicherungen

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DE707635C
DE707635C DEV32346D DEV0032346D DE707635C DE 707635 C DE707635 C DE 707635C DE V32346 D DEV32346 D DE V32346D DE V0032346 D DEV0032346 D DE V0032346D DE 707635 C DE707635 C DE 707635C
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pressure
low pressure
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K17/00Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

  • Membrananordnung an Druckmange lsicherungen Die Erfindung betrifft eine. Membrananordnung für beliebigen Vordruck an Druckmangelsicherungen mit einem mit dem . Gasdruck schließenden Ventil und--einer Umgehungsleitung zur Verbraucherseite.
  • Druckmangelsicherungen, deren Ventile durch Gasdruck schließen und deren untere Membrankammerdurch eine Umgehungsleitung mit dem Vordruckraum verbunden sind, sind bekannt. Bei diesen Sicherungen hat man aber de vom Vordruck abgekehrte Seite der Arbeitsmembran durch Dichtungen bzw. Stopfbüchsen gegen Dzuckbeeinflussungen zu schützen versucht.
  • Bekannt ist ferner eine Druckmangelsicherung, deren Arbeitsmembran mit einer an Fläche kleineren Membran durch den längs durchbohrten, gegen beide Membranen gasdicht abschließenden Ventilschaft verbunden ist und bei der ,die beiden Membranen den Atemraum einschließen. Das Ventil schließt jedoch nicht mit, sondern gegen den Gasdruck und auf die kleinere Membran kann durch die Bohrung des Ventilschaftes bei geschlossenem Ventil der Vordruck unmittelbar einwirken. -Bei plötzlich wiederkehrendem Vordruck oder einem anderen starken Druckstoß, z. B. hervorgerufen durch eine Gasexplosion, besteht bei dieser bekannten Sicherung die Möglichkeit, daß ein solcher plötzlich auftretender Druck über die verhältnismäßig enge und lange Ventilschaftbohrung nicht so schnell auf die kleinere Membran ausgleichend zur Einwirkung kommt, sondern das geschlossene Ventil zunächst etwas anhebt und dadurch die große Arbeitsmembran belastet. Hierdurch wird dann das Ventil vollständig geöffnet, unabhängig davon, ob auf der kleineren Membran inzwischen ein Druckausgleicheingetreten ist oder nicht.
  • Durch die vorliegende Erfindung werden diese Nachteile dadurch beseitigt, daß bei Membrananordnungen an Druclunangelsicherungen, deren Ventil mit dem Gasdruck schließt, die eine Membran durch ein durchbohrtes, diese Membran gasdicht abschließen# des und tragendes Mittelstück mit der A.rbeitsmembran. verbunden ist, so daß diese beiden Membranen den Atmungsraum cinschl_ießen, wobei die Oberfläche der Arbeitsmemhran größer als die der ,anderen Membran ist. Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. Das in Pfeilrichtung einströmende
    Gas gelangt durch den Ventilsitz i in d'
    Ausgangsleitung. Gleichzeitig tritt das
    am Ventilschaft 2 vorbei in die Kammer::
    Durch die Bohrung 8 des Mittelstückes 9 ge-
    langt das Gas an der Ausnehmung io des lose auf dem Mittelstück 9 aufliegenden Ventilschaftes 2 vorbei in die untere Kammer 12 und hebt die an dem Mittelstück vorzugsweise zwischen zwei Scheiben befestigte Membran 7 und damit über das Zwischenstück ,9 den Ventilschaft 2 mit dem Ventilteller entgegen dem Gasdruck.
  • Zwischen den beiden Membranen 7 und 13, die gasdicht auf dem Mittelstück 9 befestigt sind, befindet sich der Raum 14., der an geeigneter Stelle beispielsweise durch eine Atmungsdüse i i mit der Außenluft verbunden ist. Bleibt der Vordruck aus, so schließt das Ventil mit dem Ventilsitz i fest ab und verhindert auch bei Wiederkehr des Vordruckes zunächst ein Offnen des Ventiltellers, solatlge noch Brennstellen in der Verbraucherseite offen stehen. Erst wenn alle Brennstellen geschlossen sind, pflanzt sich der Druck aus dem Vordruckraum durch die Überströmöffnungen 2o und .21, die miteinander in Verbindung stehen, unter Umgehung des Ventilsitzes i, in die Kammer 3 und durch die gebohrte Spindel in die untere Membrankammer 12 fort und hebt damit das Ventil mittels der Membran 7 von neuem an.
  • Für ein einwandfreies Arbeiten der Membrananordnung ist lediglich darauf zu achten, daß die Oberfläche der Arbeitsmembran 7 wesentlich größer als die Oberfläche der Hilfsmembran 13 gewählt wird, da bei einem beliebigen Vordruck, der die Hilfsmembran belastet, die Arbeitsmembran 7 einen öffnungsdruck erzeugen muß, der die durch den Vordruck belastete Hilfsmembran über-
    inden .muß.
    .,.Wie @berströmmenge in die Verbraucher-
    durch die Offnungen 20 und 21 ist
    Lqm
    kmäßig in an sich bekannter Weise ein-
    'llhar, so daß die Wirkung der Sicherung
    @m,v,.v..ua acm um.uam.uaacaaw.m v.uu. vam Schmutzansammlungen in der Membrankammer 3 und damit eine vorzeitige Zerstörung der Membran 13 oder Verstopfung der Bohrungen 8 zu vermeiden, ist in dem Ventilgehäuse im Unterteil nach der Verbraucherseite zu eine vorstehende Buchse 5 so vorgesehen, daß sich durch die Buchse 5 und den Unterteil. der Kammer in der Verbraucherseite ein Behälter bildet, der Schmutzansammlungen o. dgl. aufnimmt und verhindert, daß dieselben in die Membrankammer 3 gelangen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Membrananordnung an Druckmangelsicherungen mit einem mit dem Gasdruck schließenden Ventil und einer Umgehungsleitung zur Verbraucherseite, dadurch gekennzeichnet, daß eins Membran (13) durch ein durchbohrtes, diese Membran ,gasdicht abschließendes und tragendes Mittelstück (9) mit der Arbeitsmembran (7) verbunden ist, daß beide Membranen den Atmungsraum einschließen und daß die Oberfläche der Arbeitsmembran größer als die der anderen Membran (13) ist.
  2. 2. Membrananordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilspindel (2) mit einer Aussparung (io) versehen ist und daß sie sich lose auf dem durchbohrten Zwischenstück (9) mit dieser Aussparung gegenüber der Bohrung (8) abstützt.
DEV32346D 1935-11-28 1935-11-28 Membrananordnung an Druckmangelsicherungen Expired DE707635C (de)

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