DE706993C - Muffenrohrverbindung - Google Patents

Muffenrohrverbindung

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DE706993C
DE706993C DEK135681D DEK0135681D DE706993C DE 706993 C DE706993 C DE 706993C DE K135681 D DEK135681 D DE K135681D DE K0135681 D DEK0135681 D DE K0135681D DE 706993 C DE706993 C DE 706993C
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  • Muffenrohrverbindung Man kann- Muffenrohrverbindungen derart herstellen, daß man das mit,einem Vorsprung versehene Rohreinsteckende durcheine an der Muffe angreifende FesthalteverricUtung gegen Herausziehen aus der Muffe sichert. Dabei drückt ein als Festhaltevorrichtung dienender Schraubring oder eine überwurfmutter über einen geteilten Zwischenring gegen einen durch eine Bördelung gebildeten Vorsprung des Einsteckendes, wobei das Einsteckende gegen den Muffen-grund zur Unterbindung axialer Verschiebungen stößt und somit einen gegen das Rohrinnere abgeschlossenen Hohlraum bildet, in dem eine Dichtung angeordnet ist.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine derartige Stahlrohrmuffenverbindung für hohen Druck, insbesondere bei Heißdampfleitungen und chemischen Verfahren, bei der die Rohrenden durch eine auf ein-en Vorsprung des Rohreinsteckendes einwirkende- Anpreßvorrichtung, z. B. Schraubring, zusammengehalten werden, wobei der zur Aufnahme ein-er Hartsto--ffpackung, z. B. aus Kupfer, dienende. Dichtungsraum mit verstärkten Wänden dadurch gebildet ist, daß die Muffenwand in an sich bekannter Weise verstärkt ist, wobei ferner das Rohreinsteckende über seine den Dichtungsraum begrenz#ende Länge durch an sich bekanntes überstülpen verstärkt ist und wobei schließlich der vom Muffengrund abliegende Teil des verstärkten Rohreinsteckendes durch weiteres überstülpen mit einern gegen die Packung pressenden Bund versehen ist.
  • Die Verwendung derartiger Schraubmuffenverbindungen eignet sich in besonderem Maße für HochdruckIeitungen, da die üblicherweise fü,r derartige Hoichdruckleitungen verwendeten Flanschverbindungen Nachteile mit sich bringen, die hier vermieden werden können. Da die Flanschverbindungen nur einzelne, in einem gewissen Abstand nebeneinanderliegende Schraubverbindungen tragen, so müssen die Flanschen außerordentliche Abmessungen besitzen. Dies bedingt wieder besondere Schwiierigkeiten in der tUermischen Beanspruchung. Bei Schraubmuffenverbindungen ist dagegen auf dem ganzen Ringumfang ein gleichmäßiges Anzugsmoment vorhanden.
  • Da der Dichtungsstoff bei der Schraubmuffenverbindung ganz außerordentlich stark zusammengepreßt werden muß - als Dichtung dient zweckmäßig ein keilförnäg geformter Kupferring -, so könnte der Fall eintreten, daß sich das Einsteckende. im Bereich des Verdichtungsraumes -nach innen ausbaucht. Es ist daher erforderlich, erfindungsgemäß die Wände des Verdichtungsraumes für den Dichtungsstoff zu verstärken. Dies geschieht dadurch, daß das Einsteckende über seine den Dichtungsraum begrenzende Länge gedoppelt ist und das vorn Muffengrund abliegende Ende der Doppelung eine weitere Doppelung besitzt. Die letztgenannte weitere Doppelung bildet den Vursprung, der den Dichtungsraurn in axialer Richtung begrenzt.
  • Die mehrfache Rohrdoppelung, die sich durch einfache Herstellungsweise auszeichnet, ist an sich bekannt. Bei einer bekannten Rohrverbindung dient sie dazu, die Schweißnaht, die das aufgemuffte Ende mit dem Einsteckende verbindet, zu entlasten. Diese Wirkungsweise ist völlig anders als bei der vorliegenden Erfindung.
  • Eine beispielsweise AusfÜhrungsform des Erfindungsgedankens ist in der Zeichnung dargestellt.
  • In die Muffe i des Rohres 2 ist das Einsteckende 3 eitigef ührt. Die Muffe i ist besoiiders starkwandig ausgebildet, während das Einsteckende durch dieDoppelung4 nach dem VerAichtungsraum 5 zu verstärkt ist. Als Dichtun- dient ein sauber keilförrnig geformter 'Mez' tallring, t> der z. B. aus Kupfer besteht.
  • Dieser Metallring wird über einen Börde16 von dem geteilten Zwischenrin-7 durch die CI)er#i-tirfinti#tter8 zusammengedrückt, so daß in dem Verdichtutigsraum 5 ein sehr hoher Druck erzeugt werden kann. Das Gewindeg, mit dem die üb-envurfmutter auf der Muffe i verschraubt ist, ist besonders stark ausgebildet und besteht z. B. aus einem trapezförmigen, prismatischen oder Kordelgewinde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stahlrohrmuffenverbindung für hohen Druck, insbesondere bei Heißdampfleitungen und chemischen Verfahren, bei der die Rohrenden durch eine auf ein-en Vorsprung des Rohreinsteckendes einwirkende Anpreßvorrichtung, z. B. Schraubring, zusammeng#ehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Aufnahme einer Hartstoffpackung, z.B. aus Kupfer, dienendie Dichtungsraum (5) mit verstärkten Wänden dadurch gebildet ist, daß die Muffenwand (io) in an sich bekannter Weise- verstärkt ist, daß ferner das Rohreinsteckende (3) über seine denDichtungsraum begrenzende Länge durch aii sich bekanntes überstülp-en (4) verstärkt ist und daß schließlich der vom Muffengrund abliegendeTeil des verstärkten Rohreinsteckendes durch weiteres überstülpen mit einem gegen die Packung pressenden Bund (6) versehen ist.
DEK135681D 1934-10-23 1934-10-23 Muffenrohrverbindung Expired DE706993C (de)

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