AT213176B - Schlauchabbindung - Google Patents

Schlauchabbindung

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AT213176B
AT213176B AT620359A AT620359A AT213176B AT 213176 B AT213176 B AT 213176B AT 620359 A AT620359 A AT 620359A AT 620359 A AT620359 A AT 620359A AT 213176 B AT213176 B AT 213176B
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AT
Austria
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hose
sleeve
ring
known per
nipple
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Application number
AT620359A
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Hans Ing Oetiker
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Hans Ing Oetiker
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schlauchabbindung 
Die Erfindung betrifft eine Schlauchabbindung auf einem mit mindestens einer Rille versehenen Nippel, mit einem elastisch zusammenrückbaren Pressring, der über den Schlauch schiebbar ist und durch eine   Überschubhülse   zusammengepresst wird, wodurch der unter dem Pressring liegende Schlauchteil in die Rille abdichtend eingedrückt wird, insbesondere für Feuerwehrschläuche. 



   Es sind Kupplungen bekannt, bei welchen zum Abbinden von   Feuerwehrschläuchen   ein Spannring verwendet wird, der nur mit einem besonderen Schliessorgan, einem Spannschloss, zusammengezogen werden kann. Da das über dem Spannring liegende Schloss zum Teil unter dem drehbaren Kupplungsteil angeordnet ist, besteht die Gefahr, dass das Schloss am Kupplungsteil ansteht und dessen Verdrehen hindert. 



  Das Aufziehen des Schlosses unter dem Kupplungsteil ist schwierig und erfordert Spezialwerkzeuge. 



   Die Erfindung zielt darauf ab, diese Nachteile zu vermeiden und eine Schlauchabbindung zu schaffen, die auch unter schwierigen Bedingungen,   z. B.   am Brandplatz einfach und rasch herzustellen ist. 



   Sie besteht im Wesen darin, dass die Überschubhülse innen zylindrisch gestaltet und ihr Innendurchmesser kleiner als der Aussendurchmesserdes Pressringes gewählt Ist. Bei der   erfindungsgemässen   Schlauchabbindung werden die Spannringe durch die glatte Innenwand der   Überschubhülse   in die Rillen des Nippels gedrückt. Dadurch ist die Montage einfach, was bei Feuerwehrschläuchen wichtig ist, da es vorkommen kann, dass an einer Brandstelle die Schlauchkupplung ausgewechselt werden muss. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Längs- 
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 einenführungsformen des Pressringes, Fig. 6 verschiedene Querschnittsformen des Pressringes, Fig. 7 einen Längsschnitt einer zweiten Ausführungsform der Schlauchabbindung und Fig. 8 einen Längsschnitt einer Hülse mit   sägezahnförmigen   Innenrillen. 



   In Fig.   l   ist der Schlauch   1,     z. B.   ein   Feuerwehrschlauch,   auf dem Nippel 2 abgebunden. Mit der Überwurfmutter 3 erfolgt das Zusammenkuppeln des Schlauches,   z. B. mit   einem weiteren Schlauch. Der Nippel ist mit Rillen 4 und 5 versehen, Über die Stellen, wo der Schlauch direkt über den Rillen liegt, sind Pressringe 6 und 7 geschoben. Diese Ringe, sind so ausgebildet, dass sie sich über den ganzen Umfang radial zusammendrücken lassen. Durch radial einwärts wirkende Kräfte werden die Ringe und die darunter liegenden Schlauchteile in die Rillen hineingedrückt. Für das radiale Zusammendrücken ist eine Über die beiden Ringe schiebbare Hülse 8 vorgesehen.

   Bevor der Schlauch über den Nippel geschoben und die Ringe aufgelegt sind, wird die Hülse über das Schlauchende zurückgeschoben. Hierauf werden der Schlauch über den Nippel geschoben, die Ringe in die richtige Lage gebracht und dann die Hülse entlang dem Schlauch über die beiden Ringe   geschoben ; dabei   ist es zweckmässig, dass die einwärts liegende Kante der Hülse bzw. die auswärts liegenden Kanten der Ringe schräg abgekantet oder gerundet sind. Es ergibt sich dabei eine Keilwirkung, wodurch das Aufziehen der Hülse erleichtert wird. Vorausgehend kann gegebenenfalls ein teilweises Zusammendrücken von Hand oder mittels eines Spezialwerkzeuges erfolgen. Beim Überschieben der   House   werden die unter den Ringen liegenden Schlauchteil in die Rillen hineingedrückt. 



  Der Schlauch kann so bis auf den Grund der Rillen gedrückt werden. Damit kommt die Abdichtung des Schlauches auf dem Nippel zustande. 



   Der Vorgang des Befestigens des Schlauches auf dem Nippel ist ein denkbar einfacher. Die   Huize   selbst gibt Gewähr, dass die Ringe mit dem nötigen Druck immer gleichmässig zusammengedrückt bleiben 

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 und dass der Schlauch gleichmässig dicht auf dem Nippel aufliegt. Die   Druckfestigkeit   bei Überdruck ist so gross, dass erfahrungsgemäss-eher der Schlauch platzt, als dass der   Nippel vom   Schlauch abgestreift wird. 
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ZHgammendxücIdrücken des Schlauches in den Grund der Rille im Nippel, ist es erforderlich, dass das Schlauchmaterial elastisch nachgiebig ist. Bei   Hanf-und Gummischläuchen ist   diese Nachgiebigkeit ausweichend vorhan- 
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B. Kunststoff :, seist es zweckmässig :, auf das.Durchmesser-Differenzen ausgeglichen werden. 



   Die Art des Anpressens des Schlauches in die Rillen gestattet ein sicheres Festhalten des   Schlanshec   
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Nippel auch beitrifft. Tritt eine solche Rutschung ein, drückt der dabei mitgenommene Ring mit seiner Seitenfläche den Schlauch auf die gegenüber anliegende Seitenfläche der Rille, Gemäss Fig.1 verklemmt sich der Schaluch dabei   ulter der Wirkung der Druckkraft-Komponente PK und es erfolgt   eine   zusätzliche Abdichtfngswi ?-   kung. Der   Abdichtungsdruck   nimmt auf diese Weise mit dem   axial wirkenden Betriebsdruck PB zfo Die   unter der Wirkung der überschobenen Hülse entstehende, radial wirkende, den Ring zusammendrückende Kraft PR bleibt konstant. Dieses Abdichten ist bei richtiger Ausführung voll gewährleistet.

   Das ist auch der Fall, wenn die Radialpressung des Schlauches gar nicht besonders   gross ist, oder die Abmessungen der   zu verbindenden Teile gegenseitig nicht   besonders gut angepasst sind. Diese   Eigenschaft ist bei Feuer- 
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 einfach und rasch durchgeführt werden muss und enge Toleranzen bei den zu verbindenden Teilen Schwierigkeiten bereiten können. 



   Fig. 3 und 4 zeigen weitere Ausführungsmöglichkeiten der Pressringe mit rechteckigem Querschnitt 
 EMI2.5 
 12 auf, mit welchem die Hülse mit grosser Kraft auf die Ringe und den Schlauch aufgezogen wird, insbesondere wenn   z. B. Hochdruckschläuche   mit Stahlmanteleinlagen Anwendung finden. 



   Gemäss   Fig. 8   kann die Hülse auch mit sägezabnförmigen Innenrillen verrehen sein. Dadurch wird eine Abrutschung der Hülse mit Sicherheit vermieden. 



   Im Sinne der Erfindung kann die Schlauchabbindung auch Anwendung finden bei einem Doppelstutzen, wo also ein Rohr beidseitig Rillen aufweist zum beidseitigen Anschluss je eines Schlauches. 



    PATENTANSPRUCHES   
1. Schlauchabbindung auf einem mit mindestens einer Rille versehenen Hippel, mit einem eiastizch 
 EMI2.6 
 sammengepresst wird, wodurch der unter dem   Pressring   liegende Schlauchteil in die Rille abdichtend eingedrückt wird, insbesondere für Feuerwehrschläuche, dadurch gekennzeichnet, dass die Überschubhülze 
 EMI2.7 
 : Meiner als der AussendEEshEissseE des Pressringes ge-wählt ist.

Claims (1)

  1. 2. Schlauchabbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring in au sich bekannter Weise axial überlappende Führungsansätze aufweist. EMI2.8 <Desc/Clms Page number 3> l, dadmchgeksnnzeichnei :, daSdemehreren Drahtringen gebildet ist, deren Enden sich axial überlappen.
    5. Schlauchabbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring wie an sich bekannt rechteckförmigen Querschnitt aufweist.
    6. Schlauchabbindung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring in an sich bekannter Weise mindestens eine bombierte Druckfläche aufweist.
    7. Schlauchabbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die Rillen wie bekannt eine elastische Unterlage eingelegt ist.
    8. Schlauchabblndung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse in an sich bekannter Weise mit einem Gewinde versehen und auf dem Nippel aufschraubbar ist.
    9. Schlauchabbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse auf der Innenwand sägezahnförmige Rillen aufweist.
AT620359A 1958-09-16 1959-08-26 Schlauchabbindung AT213176B (de)

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CH213176X 1958-09-16

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AT213176B true AT213176B (de) 1961-01-25

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ID=4448124

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