DE706103C - Spitzenkamm als Elektrode fuer elektrostatische Generatoren, bei denen ein Ladungstransport mittels Baender erfolgt - Google Patents

Spitzenkamm als Elektrode fuer elektrostatische Generatoren, bei denen ein Ladungstransport mittels Baender erfolgt

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Publication number
DE706103C
DE706103C DEN43337D DEN0043337D DE706103C DE 706103 C DE706103 C DE 706103C DE N43337 D DEN43337 D DE N43337D DE N0043337 D DEN0043337 D DE N0043337D DE 706103 C DE706103 C DE 706103C
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DE
Germany
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electrode according
tip
comb
electrode
insulating body
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Expired
Application number
DEN43337D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Ulrich Neubert
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ULRICH NEUBERT DR ING
Original Assignee
ULRICH NEUBERT DR ING
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02NELECTRIC MACHINES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H02N1/00Electrostatic generators or motors using a solid moving electrostatic charge carrier
    • H02N1/06Influence generators
    • H02N1/10Influence generators with non-conductive charge carrier
    • H02N1/12Influence generators with non-conductive charge carrier in the form of a conveyor belt, e.g. van de Graaff machine

Landscapes

  • Electrostatic Spraying Apparatus (AREA)

Description

  • Spitzenkamm als Elektrode für elektrostatische Generatoren, bei denen ein Ladungstransport mittels Bänder erfolgt Bei elektrostatischen Generatoren, bei denen mittels über Rollen laufender Bänder ein Ladungstransport stattfindet, werden zum Aufsprühen von Ladungen bzw. zur Ableitung Elektroden vorgesehen. Es sind verschiedene Ausführungen- hierfür bekannt. Am besten haben sich bisher mit leitenden Spitzen versehene kamm- oder bürstenartige 'Elektroden bewährt, die mit ihren Spitzen in die Nähe. des laufenden Bandes gebracht werden. Es ist jedoch nicht zu vermeiden, daß besonders bei Generatoren für sehr hohe Spannungen, bei denen die- Bänder verhältnismäßig lang sind, diese in flatternde- Bewegung geraten. Um zu vermeiden, daß die Bänder unter Umständen gegen die Spitzen flattern und beschädigt werden, hat man daher die Spitzenkämme in unmittelbarer Nähe jener Stellen angebracht, an denen das Band über Rollen oder Antriebsmittel läuft. An dieser Stelle ist die Gefahr der Beschädigung des Bandes am geringsten; da hier das Flattern stark unterdrückt oder aufgehoben wird. Es hat sich jedoch gezeigt, daß die-günstigste Stellung der Elektroden nicht unmittelbar an diesen Punkten liegt, sondern in einiger- Entfernung davon. Wenn man die Bürsten an diesen Stellen anordnen will, ist man gezwungen, sie "verhältnismäßig weit weg vom Band anzuordnen, wodurch der Leistungsgewinn wieder verlorengeht. - Man hat. sich daher bekanntlich so geholfen, daß man statt der starren Spitzen pinselartige Anordnungen aus Stänniolstreifen oder anderen weichen Metallstreifen benutzte. Es ist auch vorgeschlagen worden, dünne Drähte zu spannen, die die Möglichkeit der Beschädigung herabmindern. Diese Elektroden haben jedoch den Nachteil, daß sie bei weitem nicht den günstigen Wirkungsgrad aufweisen wie die Spitzenelektroden und außerdem durch das Flattern selbst leicht zerstörbar sind.-Die Erfindung hat eine Kammelektrode: zum Gegenstand, die an beliebiger Stelle angeordnet sein kann, und bei der alle diese Nachteile fortfallen. Das Kennzeichen dieser Elektrode besteht darin, daß der ein- oder mehrreihige Spitzenkamm mit einem Isolier-Stoffkörper versehen ist, dessen dem Transportbamd zugewandter Teil etwas über die Spitzen hinausragt und eine Berührung der Spitzen durch das Band verhindert. Bei einer derartigen Elektrode *ist dafür Sorge zu tragen, daß .der Isolierstofhkörper die gleiche oder annähernd gleiche Dielektrizitätskonstante wie die ihm zugewandte Seite des Transportbandes aufweist. Andernfalls könnten durch die Berührung des Bandes mit dem Isolierstoffkörper unbeabsichtigte Ladungen auftreten.
  • In den Figuren sind zwei Ausführungsbeispiele für die Erfindung dargestellt, und zwar in Fig. i und 2 für Generatoren, die unter normalem oder geringem Überdruck arbeiten und in Fig. 3 und q. für Generatoren, die unter hohem Überdruck stehen.
  • In Fig. i ist die Elektrode gemäß der Erfindung im Schnitt und in Fig. 2 in Ansicht gezeichnet. Die Bezugsziffern sind in diesen beiden Figuren für die gleichen Teile dieselben. Der Spitzenkamm besteht aus einem Träger i, welcher mit einer Reihe von Spitzen 2 versehen ist. Er kann auch, wie in Fig.3 gezeigt ist, doppelseitig ausgebildet werden. Der Träger selbst kann aus Metall bestehen und mit den Spitzen leitend verbunden sein; er kann aber auch aus Isolierstoff bestehen und lediglich einen sämtliche Spitzen miteinander verbindenden Leiter enthalten. Durch eine irgendwie geartete Halterung, beispielsweise durch die dargestellten Haltestücke 3, q. und 5, vorzugsweise aus Isolierstoff, ist ein Isolierstoffkörper 6 mit dem Teil i verbunden. Der Isolierstoffkörper weist an der Seite der Spitzen einen Schlitz auf, in den jene hineinragen. Die Abmessungen sind so gewählt, daß selbst dann, wenn das Ladungstransportband 7 an dem 6 gleitet, die Spitzen nicht das Band berühren, sondern immer noch ein kurzes Stück davon entfernt sind. Die Einstellung der Spitzen, die sowohl von vornherein bei der Herstellung erfolgen kann, die aber auch in einfacher Weise regelbar ausgebildet sein kann, wird zweckmäßig so gewählt, daß der günstigste Spitzenabstand vom Band 7 bereits dann erreicht ist, wenn das Band gerade nicht mehr den Isolierstoffkörper 6 berührt. Meistens wird jedoch die Berührung des Isolierstoffkörpers durch das Band nicht zu yermei den sein.
  • `" .Um scharfe Kanten zu vermeiden, kann :`@n natürlich auf die Enden des rohrför-Wigen Isolierstoffkörpers 6 abgerundete Kappen aufsetzen. Ebenso wird man die Kanten des Schlitzes in geeigneter Weise abrunden. Es ist nicht nötig, daß der Isolierstoffkörper 6 zylinderförmige Gestalt aufweist, er kann beispielsweise auch elliptischen Querschnitt haben.
  • Die in den Fig. i und 2 dargestellte Elektrode hat sich bei Generatoren, die unter Atmosphärendruck bzw. geringem Überdruck arbeiten, sehr gut bewährt. Dagegen ist ihr Wirkungsgrad bei stärkeren Überdrücken geringer.
  • Nun ist aber die Anwendung stärkerer Überdrücke im Innern des Generators bekanntlich insofern zweckmäßiger, als dadurch eine höhere Ladungsdichte auf den Bändern erzielbar ist und infolgedessen eine bessere Leistung erreicht werden kann. Da aber gleichzeitig mit der Druckerhöhung auch die Durchbruchsfeldstärke, die die Ursache für die erzielbare höhere Ladungsdichte bildet, wächst, reicht der verhältnismäßig schmale Schlitz in dem Körper 6 nicht mehr aus, um eine genügende Aufsprühwirkung bzw. Abnahmewirkung der .Spitzen zuzulassen.
  • Für derartige Zwecke ist nun die in den Fig. 3 und q. dargestellte Elektrode besonders geeignet. In diesem Falle sind statt des einen Isolierstoftkörpers zwei Isolierstoffkörper vorgesehen, die entweder, wie dargestellt ist, elliptischen oder aber auch kreisförmigen Querschnitt aufweisen können. Die beiden Körper ß und g sind durch einen Steg miteinander verbunden, an dem die Spitzenkämme io und ii angeordnet sind. Es ist klar, daß diese Anordnung auch in entsprechender Weise einseitig ausgebildet sein kann. Die vorbeilaufenden Bänder sind mit 12 und 13 bezeichnet. Die den Bändern zugekehrten Seitdn der Isolierstofkörper-sind wiederum so ausgebildet, daß das an ihnen schleifende Band nicht die Spitzen der Kämme io und ii berühren kann. Der zwischen den Körpern und dem Band an der Stelle der Spitzenkämme frei bleibende Raum ist für eine gute Wirkung der Spitzenkämme ausreichend, und es hat sich gezeigt, daß bei Drucksteigerung keine unzulässige Stromverringerung auftritt, sondern vielmehr die theoretisch zu erwartende Stromsteigerung erzielt werden kann.
  • Zur Einstellung der Elektrode in eine günstige Stellung ist eine regelbare Halterung 1q. vorgesehen. Ebenso kann eine Verstelleinrichtung für die Spitzenkämme angebracht werden, um die Entfernung der Spitzen von den Bändern regeln zu können. Eine derartige Verstelieinrichtun.g ist im vorliegenden Beispiel als Spindeltrieib 15 dargestellt. Für Versuchszwecke bzw. für Generatoren, idie mit veränderbaren Drücken betrieben werden sollen, ist es zweckmäßig, auch den Abstand der beiden Körper 8, 9 voneinander regelbar zu gestalten, wobei man zweckmäßigerweise so vorgeht, daß der Verbindungssteg als gesonderter Körper ausgebildet ist und in die Isolierstoffkörper 8, 9 hineinragt. Man kann in allen Fällen auch zur Werkstoffersparnis die Isolierstoffkörper, wie iin Beispiel der Fig. i und 2 dargestellt ist, hohl ausbilden. Zweckmäßig richtet man es außerdem so ein, daß die langen Achsen der Ellipsen auf den Transportbändern senkrecht stehen.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ein- oder.mehrreihiger Spitzenkamm als Elektrode für elektrostatische Generatoren, bei denen ein Ladungstransport mittels Bänder erfolgt, .dadurch gekennzeichnet, daß der Spitzenkamm (i, 2, io, i i) mit einem Isolierstoffkörper (6, 8, 9) versehen ist, dessen dem Transportband (7, i2, 13) zugewandter Teil etwas über die Spitzen (2) hinausragt und so eine Berührung der Spitzen durch das Band verhindert.
  2. 2. Elektrode nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, .daß der Werkstoff des Isolierstoffkörpers (6; 8, 9) die gleiche oder mindestens annähernd gleiche Dielektrizitätskonstante besitzt wie der Werkstoff des daran vorbeilaufenden Transportbandes (7, 12, i3).
  3. 3. Elektrode nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierstoffkörper (6) als geschlitzter Hohlkörper ausgebildet ist, in .dessen Schlitz die Spitzen (2) des im Hohlraum befindlichen Kammes (i, 2) hineinragen. q..
  4. Elektrode nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (6) kreisförmigen oder elliptischen Querschnitt besitzt.
  5. 5. Elektrode nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb und- unterhalb des Spitzenkammes (i o, i i) je ein Isolierstoffkörp.er (8, 9) kreisförmigen oder elliptischen bzw. halbkreisförmigen oder halbelliptischen Querschnitts angebracht ist.
  6. 6. Elektrode nach Anspruch q. oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die große Achse der Ellipse senkrecht auf der Fläche des Transportbandes (7, 12, 13) steht.
  7. 7. Elektrode nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Entfernung der beiden Isolierstoffkörper (8, 9) vom zugehörigen Kamm (io, ii) verstellbar ist. B.
  8. Elektrode nach den Ansprüchen 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Spitzenkämme (i, 2, io, ii) vom Transportband (7, 122, 13) verstellbar ist:
  9. 9. Elektrode nach den Ansprüchen 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß' die aus Spitzenkamm (i, 2, io, ii) und Isolierstoffkörper (6, 8, 9) bestehende Vorrichtung in der Längsrichtung des Transporthandes (7, 12,13) verstellbar ist. io. Elektrode nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierstoffkörper (8, 9) ganz oder teilweise als Hohlkörper ausgebildet sind. ii. Elektrode nach Anspruch 7 und (oder) 8; dadurch gekennzeichnet, daß zur Abstandsänderung Spindelgetriebe (i5) dienen, die innerhalb des Körpers (6, 8) angeibracht sind, aber von außen her bedienbär sind.
DEN43337D 1939-06-04 1939-06-04 Spitzenkamm als Elektrode fuer elektrostatische Generatoren, bei denen ein Ladungstransport mittels Baender erfolgt Expired DE706103C (de)

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