DE70563C - Spielzeug - Nähmaschine - Google Patents

Spielzeug - Nähmaschine

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DE70563C
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DE
Germany
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sewing machine
needle
eye
toy
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT70563D
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English (en)
Original Assignee
M. SANDT in Bielefeld, Herforderstr. 77
Publication of DE70563C publication Critical patent/DE70563C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H33/00Other toys
    • A63H33/30Imitations of miscellaneous apparatus not otherwise provided for, e.g. telephones, weighing-machines, cash-registers
    • A63H33/3088Textile-machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT\%
KLASSE 77: Sport.
MAX SANDT in BIELEFELD. Spielzeug - Nähmaschine.
Die nachfolgend beschriebene und durch die Zeichnungen veranschaulichte Erfindung betrifft eine Kindernähmaschine, welche nicht nur als Spielzeug dienen, sondern auch praktische Verwendung finden soll, wenigstens insoweit, dafs sich kleine Mädchen die Kleider für ihre Puppen u. s. w. selbst nähen.
Diese Kindernähmaschine stellt ihrem Aeufsern nach eine sitzende Figur dar, welche auf den Knieen den Arbeitstisch trägt, während der eine Arm zur Bewegung der Nadel und der andere zur Bewegung des Stoffrückers dient. Der Nadelarm vollführt nur verticale Bewegungen, während der Stoffrückerarm sowohl verticale als auch horizontale Bewegungen ausführt, und es werden alle diese Bewegungen mit der des Schiffchens von einer hinter dem Rücken der Figur hervorstehenden Kurbel in der Weise erzeugt, wie es im Folgenden beschrieben werden soll.
Die vorhandene eine Welle b, von welcher aus sämmtliche Bewegungen abgeleitet werden, ruht in zwei am Körper der Figur befestigten Lagern und ist an ihrem hinteren Ende, an welchem sich die Kurbel befindet, etwas im Winkel abgebogen, so dafs dieser Theil der Welle beim Rotiren derselben einen Kegel beschreibt.
Dieser Theil der Welle arbeitet nun in dem rechtwinklig abgebogenen Ende des Nadelarmes c, Fig. i, 3, 4 und 5 und 10 bis iob, welches zu diesem Zweck mit einem Schlitz versehen ist. Der Nadelarm bildet einen zweiarmigen Hebel, welcher bei d, Fig. 4, seinen Drehpunkt hat, wobei die dadurch benutzte Schraube, beiläufig erwähnt, gleich die Fadenspannung trägt. Wird nun die Kurbel gedreht, so wird durch die vorerwähnte kegelförmige Bewegung des betreffenden Wellenendes eine auf- und abwärtsgehende Bewegung des eigentlichen Nadelarmes bewirkt, so dafs die Nadel den Faden durch den Stoff und durch die Tischplatte führt und dabei in den Bereich des rotirenden Greifers m, Fig. 1 und 3, bringt.
Auf der anderen Seite des Körpers ist der Stoffrücker e angeordnet, welcher auf dem Zapfen f seinen Drehpunkt hat und sich auf demselben in der Richtung der Zapfenachse auch etwas verschieben kann.
Die verticale Schwingung des Stoffrückers um den Zapfen wird dadurch erzeugt, dafs eine an der Welle b sitzende Nasenscheibe h mit ihrer Nase abwechselnd gegen den kleinen zweiarmigen Hebel i schlägt, welcher in Fig. 12 gesondert abgebildet. ist. Dieser drückt dann zur geeigneten Zeit mit seinem oberen, etwas verbreiterten Ende gegen den verticalen Theil des Stoffrückerarmes e und hebt dadurch den letzteren an, so dafs er aus der Lage Fig. 1 in die Lage Fig. 3 gelangt. Die Zurückbewegung des Armes e wird dann später selbstthätig durch eine Spiralfeder bewirkt, welche mit ihrem unteren Ende an einem Haken des Körpers der Figur befestigt ist.
Um den Transport des Stoffes bewirken zu können, ist es erforderlich, dafs die horizontale Bewegung des Armes e dann eintritt, wenn sich derselbe in seiner Tieflage befindet, und es wird nun diese Bewegung durch ein an der Welle b sitzendes Excenter k bewirkt, welches innerhalb einer Gabel des Armes e, Fig. 2, 3, 4, 11 und na, angeordnet ist. Durch die
wechselweise Einwirkung des Excenters k auf den einen oder anderen Theil von e e wird dann der Stoffrückerarm auch in horizontale Bewegungen versetzt, welche sich dem Vorhergegangenen gemäfs mit den verticalen Bewegungen desselben Armes stets abwechseln, so dafs auf diese Weise der Transport des Stoffes erzielt wird.
Die Folge der einzelnen Vorgänge beim Arbeiten ist die, dafs die Nadel zunächst bis zu ihrer tiefsten Stellung durch den Stoff sticht und dann beim Emporgehen der Fäden eine Schleife bildet, welche vom Greifer erfafst und nach unten gezogen wird. So lange sich die Nadel überhaupt im Stoff befindet, geht der Stoffschieber in die Höhe und tritt zum Vorschub fertig zurück. Nunmehr tritt die Nadel vollkommen aus dem Stoff, geht zu ihrer höchsten Stellung und zieht dabei den Faden an. Währenddessen geht der Stoffschieber nach unten und schiebt den Stoff weiter, und diese eben aufgezählten Vorgänge wiederholen sich bei jeder Umdrehung der Welle b, so dafs der Greifer m jedesmal die neu erfafste Schleife durch die vorher gebildete in bekannter Weise zieht.
Aus Fig. 3 ist ersichtlich, dafs sowohl der Kopf an sich ,als auch noch besonders der Unterkiefer und das Auge bewegt werden kann. Zu diesem Zweck ist am Kopf um einen Zapfen drehbar ein zweiarmiger Hebel angeordnet, der am unteren Ende den Unterkiefer ρ und am oberen Ende das Auge bildet, wobei der Hebel durch eine Feder q stets in der Höhenlage erhalten wird. Der Unterkiefer ist aber mit dem eingangs besprochenen , das abgebogene Ende der Kurbelwelle umfassenden Theil des Nadelarmhebels c durch eine Schnur oder Kette r verbunden, welche die Bewegung des betreffenden Theiles von c auf den Unterkiefer und auf das Auge der Figur überträgt. Aufserdem aber bewegt sich noch der ganze Kopf, und zwar ist dieser durch einen Ausschnitt ο am hinteren Ende des Stoffrückerhebels e mit diesem gekuppelt, so dafs der Kopf noch eine nickende Bewegung erhält; diese Kupplung der erwähnten beiden Theile kann dann gleichzeitig dazu dienen, den Stoffrücker zum Unterlegen des Stoffes anzuheben, zu welchem Zweck man den Kopf der Figur etwas nach vorn bewegt.
Die Welle b mit der Kurbel a, dem Greifer m, der Nasenscheibe h und dem Excenter k ist in Fig. 13 gesondert dargestellt, während die Fig. 8 und 9 einige Beispiele der Ausführungsformen zeigen, welche man der oben beschriebenen Kindernähmaschine ertheilen kann.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Spielzeug-Nähmaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs die Nadel und der Stoffschieber an Gliedern einer Figur sitzen, welchen von einer Kurbelwelle aus die zur Stichbildung bezw. zum Stofftransport geeignete Bewegung ertheilt wird.
2. Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Nähmaschine, bei welcher das den Stoffschieber tragende Glied e mit dem gelenkig befestigten Kopf der Figur vermittelst Nase 0 und Einkerbung derart in Verbindung steht, dafs sowohl bei dem Schwingen des Gliedes e ein Nicken des Figurenkopfes, als auch umgekehrt bei dem Bewegen des Kopfes ein Anheben bezw. Senken des Stoffschiebers eintritt und dafs somit der Kopf gleichzeitig als Lüfter dient.
3. Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Nähmaschine, bei welcher der mit dem Auge des Figurenkopfes in starrer Verbindung stehende und um denselben Drehpunkt schwingende Unterkiefer durch eine Schnur r mit der Rückverlängerung des die Nadel tragenden Gliedes c derart verbunden ist, dafs bei den Schwingungen des Gliedes c Unterkiefer und Auge bewegt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT70563D Spielzeug - Nähmaschine Expired - Lifetime DE70563C (de)

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