DE70398C - Schraubenverschlufs für Hinterladegeschütze - Google Patents

Schraubenverschlufs für Hinterladegeschütze

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DE70398C
DE70398C DENDAT70398D DE70398DA DE70398C DE 70398 C DE70398 C DE 70398C DE NDAT70398 D DENDAT70398 D DE NDAT70398D DE 70398D A DE70398D A DE 70398DA DE 70398 C DE70398 C DE 70398C
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DE
Germany
Prior art keywords
screw
gun
axis
rotation
rack
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT70398D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. A. M. WEL1N in The Scandinavian Saiiors Temperance Home, Garford Street, London, Grafschaft Middiesex, England
Publication of DE70398C publication Critical patent/DE70398C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A3/00Breech mechanisms, e.g. locks
    • F41A3/02Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis
    • F41A3/04Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis with pivoting breech-block
    • F41A3/08Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis with pivoting breech-block carrying a rotably mounted obturating plug of the screw-thread or the interrupted-thread type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Fig. ι ist eine Hinteransicht, zum Theil Schnitt, Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 ein waagrechter Schnitt und Fig. 4 eine Draufsicht des. hinteren Endes eines Geschützes, das mit gegenwärtigem Verschlufs versehen ist.
, Fig. 5 ist eine Hinteransicht, Fig. 6 eine Seitenansicht, Fig. 7 ein waagrechter Schnitt des Geschützes bei herausgenommenem Verschlufs.
Fig. 8 ist eine Hinteransicht, Fig. 9 eine Seitenansicht, Fig. ι ο ein Längsschnitt der Verschlufsschraube. Fig. 11 ist eine Draufsicht, Fig. 12 eine Hinteransicht, zum Theil Schnitt, Fig. 12a ein Schnitt nach der Linie 1-1 (Fig. 12) und Fig. 13 eine Seitenansicht des Ringes und des Tisches.
Fig. 14 ist eine Seitenansicht des Griffes und der Achse und Fig. 15 ein Schnitt nach der Linie 2-2 (Fig. 14).
Fig. 16 ist ein senkrechter Längsschnitt und Fig. 17 eine Draufsicht des Wurmrades und Getriebes und Fig. 18 ist ein Schnitt nach der Linie a-a in Fig. 16; Fig. 19 ist eine Seitenansicht, Fig. 20 eine Endansicht der Achse des Wurmrades. Fig. 21 und 22 zeigen die Rolle auf: derselben. Fig. 23 ist eine Seitenansicht und Fig. 24 eine Draufsicht des Bolzens.
Fig. 25 ist ein Aufrifs des Endes des Griffes und des Getriebes zum Feststellen desselben. Fig. 26 ist eine Seitenansicht des letzteren. Der Mafsstab der letzteren zwei Figuren ist zweimal so grofs wie der der übrigen.
A ist das hintere Ende des Geschützes, in welches ein Loch A1 zur Aufnahme der Achse B des Griffes gebohrt ist. Diese Achse trägt (s. Fig. 14 und 15) ein Schraubengewinde B1, eine Anzahl von Ringen B2, ein langes Einzahngetriebe B3 und eine Scheibe -B *. C, Fig. 8 bis 10, ist die Verschlufsschraube.
Diese letztere ist von der im Patent Nr. 61 561 beschriebenen Einrichtung. C1 C1 C2 C2 C* C3 sind je zwei gleiche, einander diametral gegenüberliegende Gewindesegmente am Umfang der Verschlufsschraube. C1 C1 sind glatte gewindelose Segmente. Jedes Segment nimmt beiläufig ein Achtel des Umfanges der Verschlufsschraube ein.
. Die .Gewindesegmente C1C1 sind von kleinerem Durchmesser als C2 C2, und diese wieder von kleinerem Durchmesser als C3 C3.
Im Geschütz sind entsprechende Muttergewindesegmente angebracht.
Wird die Verschlufsschraube im Geschütz um einen Winkel von 450 gedreht, so gelangen die Gewindesegmente C1 in die Stellung, welche vorher die Gewindesegmente C2 einnahmen. Da sie aber einen kleineren Durchmesser haben, so sind sie aufser Eingriff mit den Muttergewinden im Geschütz. In gleicher Weise gelangen die Gewindesegmente C2 in die Stellung, welche vorher die Gewindesegmente C3 einnahmen, und treten ebenfalls nicht in Eingriff. Die Gewindesegmente C3 endlich treten in die gewindelosen Segmente des hinteren Geschützendes. Die Verschlufsschraube kann dann nach rückwärts aus dem Geschütz herausgezogen werden. Ebenso wird die Verschlufsschraube nach erfolgtem Einschieben durch eine Drehung
um 45° wieder verriegelt. Die Verschlufsschraube trägt auch eine Zahnstange C5, deren letzte rückwärtige Zähne länger sind als die übrigen, wie in Fig. 9 gezeigt, und ferner einen Zahnbogen C6, Fig. 8. und 9, welcher mit den Ringen B2 auf der Achse B des Griffes in Eingriff steht.
Die Verschlufsschraube C wird vom Ring D und dem Tisch oder der Wiege D1 unterstützt (Fig. 11 bis 13). Der Ring und der Tisch sind mit dem Geschütz durch eine Achse E drehbar verbunden (Fig. 19 und 20), welche an den Enden, theilweise gezahnte Getriebe E1 trägt (Fig. 1,4, 11 und 12), welche sich in Schlitzen in Armen A^ (Fig. 1 bis 7) am hinteren Ende des Geschützes drehen. An einer Seite der Schlitze befinden' sich Zahnstangen A3, welche mit den Zähnen am Getriebe E1 in Eingriff stehen. Die Achse E trägt auch am oberen Ende eine Rolle E2 und nahe am unteren Ende ein Wurmrad F, das mit dem Getriebe F1 in einem Stück hergestellt ist. Das Wurmrad F steht mit der Schraube B1 auf der Achse B in Eingriff und das Getriebe F1 mit der Zahnstange C5 an der Verschlufsschraube.
G, Fig. 23 und 24, ist ein Bolzen, der durch einen Schlitz an der Unterseite des Tisches D1 hindurchgeht (Fig. 3). Dieser Bolzen trägt einen Ansatz G1, welcher, wenn der Tisch D1 an dein Geschütz anliegt, in einer schiefen Einkerbung in einem Arm A1 am Geschütz liegt.
H, Fig. 25 und 26, ist ein Getriebe auf der Achse if 1J die am Geschütz befestigt ist. Der Rand dieses Getriebes ist eingeschnitten/ um die Scheibe B* aufzunehmen, die am Ende der Achse B des Griffes befestigt ist. Die Zähne haben kreisförmig concave äufsere Enden, in welchen der cylindrische Theil des Einzahngetriebes BB liegt, so dafs das Getriebe H sich nicht drehen kann, bevor nicht der Zahn des Getriebes S3 damit in Eingriff tritt.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende:
Wenn die Verschlufsschraube C eingeschraubt ist, kann sich das Wurmrad F nicht drehen, weil es mit der Verschlufsschraube durch das Getriebe J71 und die Zahnstange C5 gekuppelt ist, so dafs seine Drehung eine Längsbewegung der Verschlufsschraube hervorbringen müfste, welche bei dieser Lage unmöglich ist; deshalb wird bei der anfänglichen Drehbewegung des Griffes behufs Oeffnung des Verschlusses das Wurmrad F als starre Mutter gegenüber der Schraube B1 wirken, so dafs bei der Drehung der Griff sich von selbst in der Längenrichtung bewegt, und, da die Ringe B2 mit den Zähnen C6 in Eingriff stehen, eine Drehung der Verschlufsschraube C veranlafst; hierdurch treten die Gewindesegmente C C^ C3 aufser Eingriff mit den entsprechenden Muttergewinden im Geschütz. Wenn dies geschehen ist, so verhindert die Scheibe £4 eine weitere Längsbewegung des Griffes B, indem sie, durch die Einkerbung if2 an der Aufsenseite des Getriebes H hindurchgehend, in den mittleren Einschnitt im Umfang des Getriebes tritt.
Die Verschlufsschraube ist nun entriegelt und das Wurmrad F frei gemacht. Die fortgesetzte Drehung des Griffes bewirkt daher, dafs dieses Rad sich dreht, und da das daran befestigte Getriebe F1 mit der Zahnstange C5 an der Verschlufsschraube in Eingriff steht, so wird diese nach hinten herausgezogen. Es ist zu bemerken, dafs jede Umdrehung des Griffes nach dem Aufhören seiner Längsbewegung das Getriebe H um ein Stück bewegt, das einem Zahn entspricht, und die Einkerbung H'2 von der Scheibe -B4 wegbewegt, so dafs die Achse des Griffes sich nicht wieder der Länge nach bewegen kann, bevor ihr nicht eine gleiche Anzahl von Umdrehungen in der entgegengesetzten Richtung ertheilt worden ist. Wenn die Verschlufsschraube vollständig herausgezogen worden ist, so bewirkt die fortgesetzte Drehung des Wurmrades F und des Getriebes F1, dafs die Verschlufsschraube mit dem Ring D und dem Tisch D1 sich um die Achse E nach hinten dreht. Wenn der Tisch D1 sich vom Geschütz wegdreht, so wirkt der schiefe Schlitz im Arm A* auf den Ansatz G1 am Bolzen G derart ein, dafs der Bolzen nach links gedrückt wird (Fig. 1 und 3), so dafs seine Spitze in die Einkerbung Fs in das Wurmrad eintritt und das letztere mit dem Tisch D i starr verbindet. Zu dieser Zeit kommen auch die Getriebe E1 auf der Achse E in Eingriff mit den Zahnstangen A3, und auf diese Weise wird die Verschlufsschraube beim Zurückdrehen auch zur Seite gerückt, um die Ladeöffnung frei zu legen, wie in. Fig. 4 gezeigt.
Bei der Herstellung des Verschlusses finden, die entgegengesetzten Bewegungen statt. Die Verschlufsschraube dreht sich zurück, und wenn der Tisch -D1 an das Geschütz stöfst, wird der Bolzen G zurückgezogen, wobei das Wurmrad F frei wird. Die Bewegung des letzteren bewirkt unter Vermittelung des Getriebes F1 das Einschieben der Verschlufsschraube. Wenn dies geschehen ist, ist die Einkerbung H2 bis zur Scheibe B4 zurückgekommen und hat den Griff für Längsbewegungen freigegeben, so dafs er bei fortgesetzter Drehung auch, die Verschlufsschraube dreht und verriegelt.

Claims (1)

  1. Pa tent-Ansprüche:
    ι . Schraubenverschlufs für Hinterladegeschütze, gekennzeichnet durch ein Schraubenrad (FJ, welches, durch ein mit ihm fest verbundenes, in eine Längszahnstange (C 5J der Verschlufs-·
    schraube (C) eingreifendes Zahnrad (F1) bei geschlossenem Verschlufs an der Drehung verhindert, dem Schraubengewinde (B1J einer in Drehung um ihre eigene Achse versetzten, die Entriegelung der Verschlufsschraube bewirkenden Rotationszahnstange (B2J zunächst als Mutter dient, um dann seinerseits durch das Gewinde der Zahnstange in Drehung versetzt zu werden, und dabei die Verschlufsschraube aus dem Geschützrohr herauszuziehen und zur Seite zu schwingen.
    Ausführungsformen des unter ι. gekennzeichneten Schraubenverschlusses, bei welchen:
    a) nach Entriegeln des Verschlusses eine Längsverschiebung der Zahnstange dadurch verhindert wird, dafs eine auf derselben befestigte Scheibe (B*)' in der Nuth eines im Bodenstück drehbaren Triebes (H) festgehalten wird, welcher Trieb durch einen an der Zahnstange angeordneten Triebzahn (BHJ in Drehung versetzt wird und währenddem den Eintritt der Scheibe (B *) in die Nuth durch eine an dem Trieb (H) vorgesehene Aussparung (Hi) hindurch gestattet;
    b) nach vollständigem Zurückziehen des Verschlufsstückes in den Tragring (D) dieser letztere mit dem Schraubenrad (F) durch einen im Tragring verschiebbar gelagerten Riegel (G) gekuppelt wird, dessen Warze (G1) in einer am Rohr angeordneten schrägen Nuth (A*) gleitet und dabei die Verschiebung des Riegels und sein Eintreten in eine Rast (FB) am Schrauben-
    . rade veranlafst;
    c) nach vollständigem Zurückziehen des Verschlufsstückes in den Tragring (D) die an dem letzteren conaxial zur Schraubenradachse (E) befestigten Zahnräder (E1) sich auf am Geschütz angeordneten Zahnstangen (A 3J abrollen, so dafs der Geschützverschlufs nicht nur um seine Achse (E) zur Seite schwingt, sondern auch eine Seitwärtsbewegung vertical zur Geschützachse ausführt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT70398D Schraubenverschlufs für Hinterladegeschütze Expired - Lifetime DE70398C (de)

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