DE703752C - Verfahren und Vorrichtung zum Vernebeln fluessiger oder leicht schmelzbarer fester Stoffe, wie Bohnerwachs o. dgl. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Vernebeln fluessiger oder leicht schmelzbarer fester Stoffe, wie Bohnerwachs o. dgl.

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DE703752C
DE703752C DE1938SC115891 DESC115891D DE703752C DE 703752 C DE703752 C DE 703752C DE 1938SC115891 DE1938SC115891 DE 1938SC115891 DE SC115891 D DESC115891 D DE SC115891D DE 703752 C DE703752 C DE 703752C
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DE
Germany
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air
nozzle
substance
compressed
sucked
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Expired
Application number
DE1938SC115891
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English (en)
Inventor
Heinrich Schmitt
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L13/00Implements for cleaning floors, carpets, furniture, walls, or wall coverings
    • A47L13/10Scrubbing; Scouring; Cleaning; Polishing
    • A47L13/28Polishing implements
    • A47L13/30Implements for polishing and waxing or oiling, with dispensers for wax or oil

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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Vernebeln flüssiger oder leicht schmelzbarer fester Stoffe, wie Bohnerwachs o. dgl. Es ist bekannt, flüssige Stoffe mittels Druckluft zu zerstäuben, indem diese durch Injektorwirkung.mittels des Druckluftstrahles aus einem Vorratsbehälter angesaugt, dann ausgeblasen und dabei zerstäubt werden. Um schwerflüssige Stoffe, z. B. Bohnerwachs oder Mischungen von öl und Wachs, in dieser Weise zu zerstäuben, ist vorgeschlagen worden, diese Stoffe zuvor durch äußere Erwärmung des Vorratsbehälters zu verflüssigen. In dieser Weise arbeiten z. B. die Vorrichtungen zum Aufspritzen und Verteilen von Bohnerwachs auf Fußböden.
  • Man hat derartige Vorrichtungen, bei welchen entweder ein stetiger Luftstrom oder ein mittels ,einer Handpumpe erzeugter unterbrochener Luftstrom Verwendung findet, auch schon so ausgebildet, daß Druckluft in den Vorratsbehälter eingeführt und dadurch das Übertreten des zu zerstäubenden Stoffes in den Luftstrom gefördert wird. Demgegenüber besteht die zu lösende Aufgabe darin, ein Verfahren anzuwenden, das auch bei Verwendung schwerflüssiger oder leicht schmelzbarer fester Stoffe eine Beheizungsvorrichtung bei solchen Spritzvorrichtungen überflüssig macht.
  • Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die durch die Pumpe angesaugte und sich beim Verdichten im Pumpenzylinder erwärmende Luft während der einzelnen Hübe zum Teil in den Vorratsbehälter gedrückt, dadurch der LUbergang des Stoffes in den darauf angesaugten Luftstrom gefördert und sodann die angesaugte, mit dem Stoff angereicherte Luft verdichtet und ausgeblasen wird. Die in den Vorratsbehälter eintretende verdichtete und dabei erwärmte Luft wirkt also sowohl durch ihren überdruck als auch durch ihre Erwärmung fördernd auf den Übertritt des Spritzstoffes, und zwar steigert sich dabei die Erwärmung des Stoffes bei den aufeinanderfolgenden Hüben allmählich. Durch das Ansaugen der mit Spritzstoff angereicherten Luft in dem Pumpenzylinder und das nunmehr folgende Verdichten und dabei weitere Erwärmen dieser angereicherten Luft wird das Verteilen des Stoffes in dein Luftstrom vor dein Ausspritzen und Zerstäuben wesentlich verbessert. Die dem Vorratsbehälter zugeführte verdichtete Luft wird zweckmäßig von dein zum Zerstäuben dienenden Luftstrom ab-C1-zwei-t, was dadurch möglich ist, dali dieser Luftstrom vor der Ausblasedüse der Pumpe gestaut wird, so dal.') hier ein Churdruck entsteht, welcher den L-bertritt eines Teils der Druckluft durch die Verbindungsleitung in den Vorratsbehälter bewirkt.
  • Die Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens weist urfindinigsgemiil,) einen Pumpenzylinder auf, der durch eine Düse mit einem Raum v@t-bunden ist, der in der Ausblasedüse endet und durch eine seitliche Verbindung an dem Vorratsbehälter angeschlossen ist, welcher den zu zerstäubenden Stoff enthält.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des @rf-mdun@gcenstandes dargestellt. Es -neigen: Fig. i einen Längsschnitt durch die \-ernebelungsvorrichtung und einen Teil des angeschlossenen Pumpenkolbens, Fig.2 einen Längsschnitt durch eilt anderes Atisfülii-tnigsf)eispicl, Fig.3 den vorderen Teil der @-c°rnelmlungsvorrichtun g finit einem die Ausblasedüse umgebenden trichterf<irmi- en Gehäuse.
  • Bei der Vorrichtung nach Fig. t ist auf (-mein Düsenkörper ce, der an einen PinnpenzyIinder b angeschlossen ist, ein nach Art einer Stauferbüchse ausgebildeter Vorratsbehälter c angeordnet. Der Vorratsbehälter c steht mit einem als Mischratte. dienenden Längskanal d des Düsenkörpers a j durch eine Bohrung j in Verbindung, in welcher eine Regelschraube e angeordnet ist, I die seitlichen -Nutten e' aufweist. Weint die Schraube e völlig in die Bohrung f eineschraubt ist, verschließt ihr unterer kegelförmiger Teil den unteren Teil der Bohrung j. Der Innenraum des Pumpenzylinders b steht mit dem Mischraum d durch eine Düse ri in Verbindung. Diese Düse befindet sich in einem mit Außengewinde versehenen, Drehkörper lt, welcher bei dieser Ausführungsfortin zugleich zum Befestigen des Pumpenzylinders U an dem Düsenkörper a dient. An den Mischraum d schließt sich die Ausblasedüse i an.
  • Es besteht die folgende Wirkungsweise Wenn der mittels eines Gummiringes k o. dgl. völlig abgeschlossene Behälter c- finit dein zu vernebelnden Stoff, beispielsweise Wachs, gefüllt ist, wird beim Zurückziehen des Pumpenkolbens in zum Ansaugen von Luft auch eine gewisse Saugwirkung auf die Offnung t und damit auf den Inhalt des Vorratsbehälters c ausgeübt, sofern die Schraube e entsprechend eingestellt ist. Beim Vorstoßen des Punipenkollnens fit wird die Luft verdichtet und dabei erwärmt. Es strömt nun ein Teil der Luft durch die Düse i aus. Dä sich indessen vor dieser engen Düse i in dein Mischraum d eine gewisse Stauung ergibt, dringt auch etwas bereits erwärmte Druckluft in den Behälter c ein. Bei mehrmaligem Hinundherbewegen des Pumpenkolbens fit wird auf diese Weise jeweils etwas warme Luft in den Vorratsbehälter c gedrückt, der in diesem befindliche Spritzstoff wird somit alsbald enc#ärmt und außerdem unter Wirkung des "Teils der Druckluft gebracht, welche je nach Beschaffenheit des betreffenden Spritzsto-fies entweder durch diesen hindurch oder an ihm vorbei in den Vorratsbehälter c geströmt ist, beim Zurückziehen des Pumpenkolbens in nunmehr den Stoff aus dem Vorratsbehälter c zu drücken sucht. Es tritt dadurch alsbald der Zustand ein, dali beim Zurückziehen des t'unipenkolbens von der angesaugten Luft der zu vernebelnde Stoff in geringen Mengen aufgenommen ist und diese somit finit dem Stoff versetzte Luft in den Pumpenzylinder b gelangt. Beim Vorschub des Pumpenkolbens in wird dann die so angereicherte Luft zusammen mit dem Stoff erwärmt, wodurch die Feinverteilung des Stoffes in der Luft noch begünstigt wird. Dieser l'#lischvorgaiig wird weiter dadurch befördert, dal") die finit dem Spritzstoft angereicherte Luft durch die Düse g ,i ge preßt wird, hinter welcher in dem Mischraum d eine gewisse Entspannung der Luft erfolgt. Ein erneutes Mischen der Luft mit dem Spritzstoff erfolgt in der Düse i, aus der dann ein Luftstrahl ausgeblasen wird, der den Stoff .in sehr fein verneheiter Form enthält. Ein Erwärmen des Vorratsbehälters c etwa durch einen Heizmantel- o. dgl. erübrigt sich also.
  • Die Vorrichtung nach Fig.2 entspricht im wesentlichen der vorbeschriebenen, doch ist hier der Pumpenzylinder h' am Düsenkörper a mittels einer Mutter ii befestigt; welche das Ende des Zylinders b' muffenartig umschließt. Die Düse i ist hierbei an einen zylindrischen und mit Außengewinde versehenen Teil i' des Düsenkörpers a angeschlossen, der zum Befestigen eines Gehäuses o dient, welches die austretenden Nebelstrahlen des Luftgemisches umschließt.
  • Nach Fig.3 hat das Gehäuse o' Trichterform. In deiner Wand sind oberhalb der Ausblasedüse i Lufteintrittsöffnungen p vorgesehen, durch welche die aus der Düse austretenden Nebelstrahlen Frischluft von außen ansaugen. Es wird dadurch die Geschwindigkeit der austretenden Druckluft vermindert und verhindert, daß die.Nebelstrahlen mit zu großer Geschwindigkeit ummittelbar die Fläche v, auf welche der Stoff aufgetragen werden soll, beispielsweise den Fußboden, treffen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t. Verfahren zum Vernebeln flüssiger oder leicht schmelzbarer fester Stoffe, z. B. Bohnerwachs, mittels durch eine Pumpe abwechselnd eingesaugter und verdichtet ausgeblasener Luft, dadurch gekennzeichnet, daß die während der einzelnen Hübe verdichtete und dabei erwärmte Luft zum Teil in den Vorratsbehälter gedrückt, dadurch der Übergang des Stoffes in den darauf angesaugten Luftstrom gefördert und sodann die angesaugte, mit dem Stoff angereicherte Luft verdichtet und ausgeblasen wird. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß ein Pumpenzylinder (b) durch eine Düse (Z) mit einem in eine ausblasedüse (i) endenden Raum (d) in Verbindung steht, an welchen ein den zu vernebelnden Stoff aufnehmender Behälter (c) angeschlossen ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Vorratsbehälter (c) angeschlossene Verbindungsleitung (f) eine Einrichtung (e) zur Veränderung der Durchflußöffnung aufweist. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3 mit einem die Ausblasedüse umschließenden mantelförmigen Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Düse (i) in der Gehäusewand (o @ Lufteintrittsöffnungen (p) vorgesehen sind.
DE1938SC115891 1938-06-03 1938-06-03 Verfahren und Vorrichtung zum Vernebeln fluessiger oder leicht schmelzbarer fester Stoffe, wie Bohnerwachs o. dgl. Expired DE703752C (de)

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