DE703518C - Elektrische Gluehlampe fuer Reihenschaltung, insbesondere fuer Stromkreise mit 220 Volt uebersteigenden Netzspannungen - Google Patents
Elektrische Gluehlampe fuer Reihenschaltung, insbesondere fuer Stromkreise mit 220 Volt uebersteigenden NetzspannungenInfo
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- C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
- C07D487/00—Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, not provided for by groups C07D451/00 - C07D477/00
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Description
- Elektrische Glühlampe für Reihenschaltung, insbesondere für Stromkreise mit 220 Volt übersteigenden Netzspannungen Übliche elel.,trische Glühlampen für Reihenschaltung, bei denen ein aus einer dünnen, empfindlichen Wolframdrahtwendel bestehender Leuchtkörper an zu seiner Halterung ausgenutzten starren Stromzuführungsdrähten spannungsfrei befestigt ist, werden in der Regel mit einer Durchschlagsicherung. ausgestattet, damit bei Kaltbruch des Leuchtkörpers einer Lampe durch selbsttätiges Kurzschließen derselben die anderen Lampen der Reihe weiter am Brennen erhalten bzw. auch -weiter durch Einschalten des Stromkreises zum Brennen gebracht werden können. Die bei derartigen Reihenschaltungsglühlampen verwendeten Durchschlagsicherungen hat man schon auf mannigfache Weise ausgebildet: Meist bestehen sie aus oxydierten Aluminiumdrähten oder Aluminiumbändern, die innerhalb des Fußrohres der Lampe um die beiden Stromzuführungsdrähte der Lampe geschlungen werden. Diese Durchschlagsicherungen sprechen, wenn der Leuchtkörper der Lampe im nichtbrennenden, also kalten Zustand gebrochen ist, mit größter Sicherheit an, nicht aber dann, wenn der Leuchtkörper im brennenden Zustand bricht. In letzterem Falle kommt es vor, und zwar insbesondere dann, wenn die Reihenschaltungsglühlampe in Stromkreisen mit 220 Volt übersteigenden Spannungen, etwa Stromkreisen elektrischer Bahnen, brennt, daß sich zwischen den Bruchenden des Leucht= körpers ein die Teilspannung der Bruchstelle aufnehmender Lichtbogen ausbildet, so daß dann der Stramfluß über den Leuchtkörper erhalten bleibt und an der Durchschlagsicherung nicht die zu ihrem Durchschlagen notwendige volle Netzspannung auftritt. Ein etwa entstehender Lichtbogen dehnt sich jedoch unter Anwachsen des aufgenommenen Stromes leicht auf die Stromzuführungsdrähte aus und führt dann oft nicht nur zu. einer Zerstörung des Lampengefäßes, sondern auch des Sockels und der Fassung; unter Umständen gerät hierbei sogar das Anschlußkabel in Brand. Dieser bei elektrischen Reihenschaltungsglühlampen mit an starren Stromzuführungsdrähten spannungsfrei befestigten, aus dünnen, empfindlichen Wolframdrahtivendeln bestehenden Leuchtkörpern bei Warmbruch der letzteren auftretende Übelstand läßt sich vermeiden, nenn erfindungsgemäß die Stromzuführungsdrähte sowohl durch eine zwischen der Fußrohrquetschstelle und dein Sockel befindliche. aus oxydiertem Metall bestehende Durchschlagsicherung überbrückt als auch an einer im Gefäßinnern befindlichen Stelle zwischen dem Leuchtkörper und dem Fußrohr einander so weit genähert sind, daß bei auftretendem Lichtbogen diese Stromzuführungsdrahtstellen durch den beim Niederschmelzen der oberen Stromzuführungsdrahtteile entstehenden Schmelztropfen zusammengeschmolzen werden. Da hei diesem Zusammenschmelzen der Stromzuführungsdrähte der Lichtbogen erlischt, so kann eine Beschädigung des Sockels. der Fassung und des Anschlußkabels durch einen sich weiter ausdehnenden bzw. unnötig langen, im Lampeninnern entstehenden Lichtbogen natürlich nicht eintreten. Die zusammengeschmolzenen Stromzuführungsdrähte gewährleisten andererseits den weiteren ungestörten Stromdurchgang durch die anderen Lampen der Reihe, so daß diese nicht durch den eingetretenen Leuchtkörperbruch zum Erlöschen kommen.
- Zur Zeit, als bei elektrischen Glühlampen noch Kohlenstableuchtkörper oder sonstige verhältnismäßig starre Leuchtkörper ver-Zvendet wurden, hatte man zwar schon "elegentlich vorgeschlagen, für Reihenschaltungszwecke die den stabförmigen Leuchtkörper haltenden Stromzuführungen an einer Stelle unterhalb des Leuchtkörpers einander weitgehend zu nähern und außerdem unter die Wirkung einer Zugfeder zu stellen, damit beim Durchbrennen des Leuchtkörpers die einander genäherten Strornzuführungsdrahtteile zwecks Herstellung einer Strombrücke zusammengezogen werden können. Praktische Bedeutung hat dieser Vorschlag jedoch nicht gefunden, weil die Feder im Laufe der Zeit erschlafft und weil außerdem auch durch an den Kontaktstellen der Stromzuführungsdrähte im Laufe der Zeit abgesetzte staubförmige Teilchen von oxydierter Leuchtkörpermasse die Kontaktbildung sehr in Frage gestellt ist. Für moderne Glühlampen mit Leuchtkörpern aus dünnen, empfindlichen Wolframdraht--tvendeln ist die bekannte Art einer Kontaktbildung durch - Federwirkung zudem nicht brauchbar, da dünne Wolframdrahtwendel nicht geeignet sind, die auf die Stromzuführungsdrähte einu-irkende Feder unter Spannung zu halten. Das gleiche gilt, wenn die Stromzuführungsdrähte selbst federnd gestaltet sind und nur durch den Leuchtkörper außer gegenseitiger Berührung gehalten werden sollen.
- Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine elektrische Reihenschaltungsglühlampe im Aufriß zum Teil im Schnitt dargestellt, die vornehmlich für Eisenbahnen mit 44o Volt übersteigenden Fahrdrahtspannungen verwendet werden kann.
- Die Lampe besteht in üblicher Weise aus einem Glasgefäß t, einem Tellerfußrohr 2, zwei in der Quetschstelle 3 desselben luftdicht eingeschmolzenen Stromzuführungsdrähten 4, 5, einem zugeschmolzenen Entlüftungsrohrstutzen 6 und einem aus dünnen Wolframdraht bestehenden Wendelleuchtkörper 7, der an den Enden der beiden Strotnzuführungsdrähte 4, 5 angeschweißt oder angequetscht ist. Der Wendelleuchtkörper wird durch die Starrheit der beiden zu seiner Halterung ausgenutzten Stromzuführungsdrähte spannungsfrei gehalten. Die innerhalb des Tellerfußrohres 2 liegenden Teile der beiden Stromzuführungsdrähte, von denen der eine an der Hülse 8 und der andere an dem Bodenkontakt ,9 des üblichen Schraubsockels angelötet ist, sind durch ein oxydiertes Aluminiumband ro umklammert, das die Durchschlagsicherung der Lampe darstellt. Diese Durchlagsicherung spricht stets bei Kaltbruch des Wendelleuchtkörpers 7, unter Umständen aber auch bei einem Warmbruch des Wendelleuchtkörpers, an, nämlich dann, wenn beim Warmbruch nicht sofort ein Lichtbogen entsteht und die Lampe demgemäß erlischt. Zwischen dem Wendelleuchtkörper 7 und der Quetschstelle 3 des Fußrohres 2 weisen die beiden Stromzuführungsdrähte 4, 5 zwei gegeneinandergerichtete spitzwinklige Eindrückungen 11, 12 auf, die sich bis auf r mm oder weniger einander nähern. Entsteht bei einem Warmbruch des Leuchtkörpers zwischen den Bruchenden desselben ein Lichtbogen und geht dieser dann, wie üblich, auf die Stromzuführungsdrähte 4, 5 über, so werden alsdann die dicht aneinanderstehenden Teile der Eindrückungen t t, 12 durch abgeschmolzenes Metall der Stromzuführungsdrähte aneiriandergeschmolzen, wobei der Lichtbogen erlischt. Damit bei einem durch Warmbruch des Leuchtkörpers 7 und entstandenen Lichtbogen die im Gefäßinnern befindlichen Teile der starren Stromzuführungsdrähte 4, 5 nicht im geringsten auseinanderfedern und mit größerer Sicherheit ein Zusammenschmelzen der Stromzuführungsdrähte erreicht wird, sind beide Stromzuführungsdrähte noch in an sich bekannter Weise durch eine Glasperle 13 isoliert überbrückt, die von an den Stromzuführungsdrähten angeschweißten Drähten 14, 15 gehalten wird.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: r. Elektrische Glühlampe für Reihenschaltung, insbesondere für Stromkreise mit 22o Volt übersteigenden Netzspannungen, bei der ein aus einer dünnen, empfindlichen Wolframdrahtwendel bestehender Leuchtkörper an zu seiner Halterung ausgenutzten starren *Stromzuführungsdrähten spannungsfrei befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die StromzuführungsdräUte sowohl durch ,eine zwischen der Fußrohrquetschstelle und dem Sockel befindliche, aus oxydiertem Metall bestehende Durchschlagsicherung überbrückt als auch an einer im Gefäßinnern befindlichen Stelle zwischen dem Leuchtkörper und dem Fußrtihr einander so weit genähert sind, daß bei auftretendem Lichtbogen diese- Stromzuführungsdrahtstellen durch abgeshmolzenes Metall der Stromzuführungsdrähte zusammengeschmolzen werden.
- 2. Elektrische Glühlampe nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der gegenseitige Abstand der beiden starren Stromzuführungsdrähte in an sich bekannter Weise durch eine im Gefäßinnern zwischen ihnen eingeschmolzene Glasperle gesichert ist.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE1938P0077565 DE703518C (de) | 1938-07-05 | 1938-07-05 | Elektrische Gluehlampe fuer Reihenschaltung, insbesondere fuer Stromkreise mit 220 Volt uebersteigenden Netzspannungen |
| NL195638A NL93627C (de) | 1938-07-05 | 1955-03-16 |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1938P0077565 DE703518C (de) | 1938-07-05 | 1938-07-05 | Elektrische Gluehlampe fuer Reihenschaltung, insbesondere fuer Stromkreise mit 220 Volt uebersteigenden Netzspannungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE703518C true DE703518C (de) | 1941-03-11 |
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Family Applications (1)
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| DE1938P0077565 Expired DE703518C (de) | 1938-07-05 | 1938-07-05 | Elektrische Gluehlampe fuer Reihenschaltung, insbesondere fuer Stromkreise mit 220 Volt uebersteigenden Netzspannungen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE703518C (de) |
| NL (1) | NL93627C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1041594B (de) * | 1952-07-30 | 1958-10-23 | Philips Patentverwaltung | Kurzschliesseinrichtung fuer in Serie geschaltete Gluehlampen |
-
1938
- 1938-07-05 DE DE1938P0077565 patent/DE703518C/de not_active Expired
-
1955
- 1955-03-16 NL NL195638A patent/NL93627C/xx active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1041594B (de) * | 1952-07-30 | 1958-10-23 | Philips Patentverwaltung | Kurzschliesseinrichtung fuer in Serie geschaltete Gluehlampen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL195638B (de) | 1959-10-15 |
| NL93627C (de) | 1960-03-15 |
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