DE7034412U - Verfahrbare schutzhalle fuer schwimmbaeder oder aehnliche anlagen. - Google Patents
Verfahrbare schutzhalle fuer schwimmbaeder oder aehnliche anlagen.Info
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Description
:: dt
MERO, Dr. Ins. Ms* Mengeringhausen, h';' Würzourg, ~3teina.c':.z':.r.:j
Verfahrbare ochutzhalle für Schwimmbäder oder ähnliche
Anlasen
Die Neuerung betrifft eine verfafrbare lehntzhalle für
Schwimmbäder oder ähnliche Anlagen, bestehend aus einer Raumfachwerk-Konstruktion aus MetallstKben und -Knoten,
die mit einer wetterfesten Außenverkleidung versehen ist.
Es ist bekannt, derartige Schul.zhallen in Quaderform auszuführen,
d. h. mit rechteckigem "rundriß, senkrechten Wänden und flachem, oder nur wenig geneigtem Dach. Durch
diese Hallen wird bei z. 3. Schwimmbädern der Baderaum von der Umwelt abgeschlossen, und in diesem ein künstliches
Klima erzeugt, das die Benutzung des Schwimmbades von den Schwankungen der Jahreszeit unabhängig macht. Um in der
warmen Jahreszeit solche überdachten Schwimmbäder mit den Vorteilen eines Freibades auszustatten, bildet man die
Schutzhallen verfahrbar aus. Die bekannten quaderförmigen Hallen-Konstruktionen haben jedoch in nachteiliger Weise
ein sehr hohes lesarr.t-Eigengewicht, erfordern, bedingt
durch den quaderförmigen Querschnitt, eine aufwendige Außenverkleidung und begrenzen darüberhinaus einen relativ
großen, in der kühleren Jahreszeit zu konditionierenden Luft-Innenraurn. Dies führt wiederum zu hohen Betriebskosten
bei der Klimatisierung des Halleninnenraums.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, die obigen Nachteile zu vermeiden und eine verfahrbare Schutzhalle für
Schwimmbäder oder ähnliche Anlagen zu schaffen, die zur Erzielung eines relativ geringen G-esamt-Eigengewichtes
aus einer teilesparenden Konstruktion bei gleichzeitiger Verringerung der 3-esamt-Außenflächen besteht, deren Innen-
-P-
rau::. i:r. Vergleich zu bekannten Hallen-Ausführungen preiswerter
zu klimatisieren ist und die außerdem eine optimale
Verbindung des "iallen-Innenraurns mit der Umwelt ermöglicht,
uiiu '/.Vi aV : χ χ Γι >S χ ü l'i t JLxO:ι vlüiT ^juiuiii" VOiI r CX SCuiui t , ΰΘΞ ulCin/-eintritts
und der Sonneneinstrahlung.
Gemäß der feuerung wird diese Aufgabe bei einer verfahrbaren
Schutzhalle der eingangs bezeichneten Art dadurch gelöst, daß die Schutzhalle im wesentlichen die Form
eines asymmetrischen dreiseitigen Prismas aufweist, dessen eine größte Seitenfläche der Hallen-Grundfläche entspricht
und dessen andere, die Dachflächen bildenden Seitenflächen einen Winkel von gleich oder größer als 90° einschließen,
wobei der V.'inkel zwischen der einen Seitenfläche und der Horizontalen im Bereich von etwa 50 bis
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flach geneigte Dachfläche gebildet ist. Die maximale Höhe des Innenraums einer solchen Halle kann sich bei
einem Schwimmbad z. B. am Sprungturm orientieren. Die Oesamt-Außenfläche
der Schutzhalle gemäß der Neuerung ist gegenüber traditionellen Hallen mit rechteckigem Querschnitt
bei gleich großer Raumhöhe um ca. 20 fo verringert,
was sich vorteilhaft auf den entsprechend reduzierten Baustoff-Aufwand für die wetterfeste Außenverkleidung auswirkt.
Ferner ist dadurch die Abkühlungsfläche der Schutzhalle verringert, was in Verbindung mit dem verkleinerten
Hallen-Innenraum dessen Klimatisierung erleichtert und verbilligt.
Der teilesparende Querschnitt der Schutzhalle ergibt ferner das erwünschte relativ geringe Gesamt-Sigengewicht,
so daß die Schutzhalle relativ leicht verfahrbar ist und die erforderlichen Antriebseinrichtungen im Vergleich
zu bekannten ähnlichen Anlagen einfacher und preiswerter sein können. Die beiden geneigten Dachflächen, von
denen die eine relativ steil verläuft, ermöglichen ein Optimum an Lichtzuführung und Sonneneinstrahlung. Außerdem
gestatten in vorteilhafter V/eise die geneigten Dachflächen den Einsatz von preiswerten Außenvex«.-.eidungen wie z. B.
Textil- und ' oder Kunststoff-Planen, welche für Flachdächer
ungeeignet sind.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Neuerung kann aie relativ flach geneigte Dachfläche auf einer vertikalen
Seitenwand abgestützt sein, deren Höhe nur einen Bruchteil der Hallenhöhe beträgt. Dies erleichtert z. B. die Ausbildung
von Ein- bzw. Ausgängen, sowie die Anordnung von Badekabinen oder dergleichen, wobei die vertikale Seitenwand
auch eine gemauerte Wand sein kann.
V/enigstens die relativ steile Dachfläche kann mit durch die Außenverkleidung verschließbaren großflächigen
Öffnungen versehen sein. Dadurch ist es möglich, wenn ein Verfahren der Schutzhalle nicht zweckmäßig ist, eine großflächige
Verbindung zwischen dem Hallen-Innenraum und der Außenwelt in der warmen Jahreszeit herzustellen, die
jedoch z. B. bei wechselhafter Witterung leicht und schnell aufgehoben werden kann.
Zweckmäßig kann die Außenverkleidung im Bereich der großflächigen Öffnungen aus an sich bekannten Schiebefenstern
oder dergleichen bestehen, die entlang der Dachfläche gegen den First hochziehbar angeordnet sind und in hochgezogener
Stellung übereinander liegen.
Die Außenverkleidung kann ferner im Bereich der großflächigen Öffnungen aus an sich bekannten Schiebefenstern
oder derga.. bestehen, die seitlich entlang der Dachfläche
verfahrbar angeordnet sind und in geöffneter Stellung
mn ei er lieKeri. ' '
Es ist ferner möglich, die Außenverkleidung in an sich bekannter V/eise aus einer flexiblen Wetterhaut aus z. B.
Textil- und ' oder Kunststoff-Material herzustellen, die
im Bereich der großflächigen Öffnungen aufrollbar angeordnet
ist. Eine Kombination der Raumfachwerk-Konstruktion aus Metallstäben und Knoten mit einer solchen Wetterhaut
ist sehr wirtschaftlich und ergibt eine besonders leichte,
zugleich aber räumlich stabile and für häufigere Ortsveränderungen gu': geeignete Hallen-Konstruktion.
Die Neuerung wird anschließend anhand der Zeichnung eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die Zeichnung zeigt
einen Querschnitt der verfahrbaren Schutzhalle gemäß der Neuerung für ein Schwimmbad.
In der Zeichnung ist in gestrichelten Linien eine herkömmliche Schutzhalle mit rechteckiger Querschnittsform
angedeutet. Die in vollen Linien dargestellte Schut::- halle gemäß der Neuerung v:eist ein tragendes Gerippe aus
Metallstäben 1 und Knoten 2 auf. Das tragende "erippe hat die Form eines as:~mmetrischen dreiseitigen Prismas, dessen
die Dachflächen J> und 4 der Scr.utzhalle bildenden Seitenflächen
einen Winkel von ~e'r.^ als 90 einschließen. Die
Dachfläche 3 schließt mit der "orizontalen einen 'Air.kel
von etwa 50° ein und die maximale ^löhe des jiallen-Innenraurnes
ist geringfügig größer als die Höhe des Sprungturmes 5, der
ar. der Stirnseite des Schwirr.rr.beckens 6 aufgestellt ist.
Die Sc-. utzuaile ist ar. ihren seitlichen untere" Rändern
Tit Rollen ~~ versehen lure'., lie sie au: ortsfesten Schienen
in Ihingsric:" :■ :.' ~.e~ ho. ;:;~"ct:ve··; .'. über dieses hinaus
verfahr L'ar is: . Die .;?:. tthalle ..■ tr. = :.ch aus z".-rei gleichgroßer.
Teilen zusa.T.:r:er.":eseu:" sei: , ν hei Jede Mälfte
in er.:~e"er.re.se". ;:er Rieht .;n~ in Lh'nrsriehtunr: des 3chwi;:;mlecriens
verfa' rer v.'erden kann.
Der seitliche Rand zer .Tcuutzhalle ir. Bereich der Dach-
-l'^.c'r.e :~ is' ir. .* usführur.tsceispiel auf einer gemauerten
vertikalen oeitenv.-arid 9 abgestützt, in. der z. 3. die 3adekabir.er.
und RKurr.o ^'ir das Bpdienun
Im Ausführungsfceispiel ist die relativ steile Dachfläche 3
mit großflächigen Öffnungen versehen, die sich um ein Ausmaß A über die Dachfläche erstrecken. Zurr. Vergleich diene
die maximale jffnungshöhe B in der vertikalen Seitenwand
der in gestrichelten Linien dargestellten herkömmlichen Schutzhalle. Ähnliche großflächige "ffnunren können bei
Bedarf auch in der Dachfläche 4 vorgesehen sein. Die erwähnten großflächigen öffnungen erhält man dadurch., da2
einzelne Raumfachwerk-3inder (mit Dreiecks-Ouersc: nitr
"auf Lücke" so aufgestellt werden, daß die asviur.e' rische
Hallenform zustande kommt, wobei aber die einzelnen Binder nur am First und irr, Bereich der Dachfläche 4 verbunden
we den.
Die Dachflächen 3 und '+ sind irr. Ausführur.gsbeispiel mit
einer flexiblen '.Vetterhaut 10 überzogen, die z. E. aus
Textil- und ' oder Kunststoffmaterial bestehen kann. Diese
flexible Wetterhaus ist im vorliegenden Fall im Bereich, der
großflächigen ''1ffr.un.jen entlang der Dachfläche j; gegen den
First hir aufrollbar pn^eordnet. Das Aufrollen der V.'e"„terhaut
kann von Hand oder dureli elnF^rischen Antrieb erfolge:
Die Außenverkleidunn; der 3chiit.~ha.lle kann jedoch auch aus
durchsichtigen Kunststoff-Platten oder einer Kombination
von leichtmetall und Kunststoffen sowie VvärniedüriiTungea
verschiedener Art besvehen, während die ^ffnunjen z. ~.
in der Dachfläche 7; durch an sich bekannte Schiehef er:e cer
verschließbar sind, die mehrteilig ausgeführt und ^e^e..
den Dirst hin hochzieiibar angeordnet sein können, v?o sie
raumsparend übereinander liegen. ICs ist auch möglich,, die
Schiebefenster seitlich entlang -. Γ:. der Dachfläche ji verfahrbar
anzuordnen^ so daß sie in einer seitlichen I übereinander liefen.
Claims (4)
- ..rhare Schutzhalle für 5chv;ir:,nibäder oder ähnliche A-: -en, bestehend ε.;~ einer RauT.f achv:erk-Kor.struktion aus "'etallstäben v.nd -Knoter, die mit einer vjetterf esten A :.2enver>leidung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, ό.Β.2 die Sch.;tzhalle irr. 'wesentlichen die Form eine? as.'.Tirv.etrisc-en dreiseitigen Prismas aufweist, dessen eine größte Seitenfläche der Mallengrundflache entspricht und dessen ai'dere die Dachfläcijen ;3, 4} bildenden Seitenflächer, einen Winkel von gleich oder größer als QO' einschließen, wobei der Winkel zwischen der einen Seitenfläche und der Horizontalen irr. rereich von etv;a 3^ bis cO liegt, g: daß eine relativ steile \Z> und eine relativ flach geneigte Dachfläche (4) gebildet
- 2. ochutzhalle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die relativ flach geneiji.e Dachfläche (4' auf einer verti kaler. 3eiuenv;and '9! abgestützt ist, deren Höhe nur einen Bruchteil der h'£i',er.höhe beträgt.
- Z-. Schutzhülle nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die relativ steile Dachfläche (3'! mit durch die Außenverkleidung (10) verschließbaren großflächigen öffnungen versehen i:;t.
- 4. Schutzhalle nach den Ansprüchen 1 bis J>, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenverkleidung im Bereich der großflächigen Öffnungen aus an sich bekannten Schiebefenstern oder dergleichen besteht, die entlang der Dachfläche gegen den First hochziehbar angeordnet sind und in hochgezogener Stellung übereinander liegen.3ehui;~halle nach den Ansprüchen 1 eis '-j, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenverl-zleidung im Bereich der großflächigen Öffnungen aus an sich bekannten Schiebefenstern oder dergleichen besteht, die seitlich entlang der Dachfläche ver.ahrbar angeordnet sind u.'i in geöffneter Stellung übereinander liegen.3chut:::nalle nach den Ansprüchen 1, 3 his 5 dadi;rch rcD-kennzeichnet, daß die Außenverkleidung in an sich bekannter Weise aus einer flexiblen Wetterhaut (1O) aus z. 3. Textil- und / oder Kunststoffmaterial besoeht, die im Bereich der großflächigen öffnungen aufrollbar angeordnet ist.
Priority Applications (1)
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1970
- 1970-09-16 DE DE7034412U patent/DE7034412U/de not_active Expired
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