DE703255C - Herstellung von Metallfolien auf Leuchtschirmen - Google Patents

Herstellung von Metallfolien auf Leuchtschirmen

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DE703255C
DE703255C DE1938L0095639 DEL0095639D DE703255C DE 703255 C DE703255 C DE 703255C DE 1938L0095639 DE1938L0095639 DE 1938L0095639 DE L0095639 D DEL0095639 D DE L0095639D DE 703255 C DE703255 C DE 703255C
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DE
Germany
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screen
luminescent
film
metal foils
production
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Expired
Application number
DE1938L0095639
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Phil Josef Kaspar
Dr Phil Helmut Katz
Dr Phil Eberhard Steudel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/02Electrodes; Screens; Mounting, supporting, spacing or insulating thereof
    • H01J29/10Screens on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted or stored
    • H01J29/18Luminescent screens

Landscapes

  • Formation Of Various Coating Films On Cathode Ray Tubes And Lamps (AREA)
  • Cathode-Ray Tubes And Fluorescent Screens For Display (AREA)

Description

  • Herstellung von Metallfolien auf Leuchtschirmen Die Erfindung betrifft die Herstellung von Metallfolien auf Leuchtschirmen für Elektronen- und insbesondere Elektronenstrahlröhren. Hierbei wird angenommen, daß der Leuchtschirm selbst durch Sedimentation aus einer Suspension des Leuchtstoffes hergestellt wird, derart, daß die ganze Suspension auf die Schirmunterlage aufgebracht und gleichmäßig verteilt wird, wobei sich der Leuchtstoff auf dem Grunde des Suspensionsmittels, also direkt auf der Schirmunterlage, absetzt. Das Suspensionsmittel, welches kolloidalen Charakter trägt und bestimmte Zeit nach Aufbringen der Substanz auf die Schirmunterlage, etwa den Kolbenboden einer Elektronenstrahlröhre, erstarrt, - dient hierbei als Bindemittel zur Befestigung des Leuchtschirmes; zumeist ist über dem abgesetzten Leuchtstoff ein überschuß dieses Bindemittels vorhanden, das dann durch eine Temperaturbehandlung (Verdampfung) entfernt werden kann.
  • Es ist bereits verschiedentlich vorgeschlagen worden, Metallfolien _ auf Leuchtschirme aufzubringen.. Dies hat verschiedene Vorteile;; beispielsweise können durch die _ Folie die auf den Schirm gelangten Elektronen abgeleitet werden, diese kann ferner zur Befestigung des Schirmes dienen; auch wird in' vielen Fällen die Leuchtkraft des Schirmes durch eine vor ihn gesetzte Folie nicht unwesentlich erhöht.
  • Im allgemeinen ist nun das Aufbringen einer solchen Folie, die zumeist aufgedampft wird, deswegen außerordentlich schwierig, weil der Schirm selbst die hierfür erforderliche Glätte seiner Oberfläche nicht aufweist. Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, zur Herstellung einer Folie auf einem beliebigen Leuchtschirm zunächst eine Zwischenfolie aus Zaponlack auf dem Schirm herzustellen; welche ihrerseits eine glatte Oberfläche füg; die Metallfolie liefert. Das Folienmetall wird dann auf die Zwischenfolie aus Zaponlack aufgebracht, und alsdann wird die Zwischenfolie durch eine Wärmebehandlung zerstört und entfernt.
  • Erfindungsgemäß erfolgt die Herstellung einer Metallfolie auf einem Leuchtschirm für Elektronen- und insbesondere Elektronenstrahlröhren, deren Leuchtschirm durch Sedimentation einer Suspension des Leuchtstoffes hergestellt worden ist, derart, daß das als Bindemittel dienende kolloidale Suspensionsmittel so weit entfernt, beispielsweise abgedampft wird, daß gerade noch die Täler zwischen den einzelnen Körnern der Leuchtsubstanz mit Bindemittel ausgefüllt sind und daß alsdann die Metallfolie, beispielsweise durch Aufdampfen eines Metalls, etwa Silber, auf dem Schirm angebracht wird.
  • Wie man sieht, weist das erfindungsgemäße Verfahren vor dem Verfahren mit der Zwischenfolie aus Zaponlack hinsichtlich der Leuchtschirme, die durch ein Sedimentationsverfahren hergestellt werden, den Vorzug der größeren technischen Einfachheit auf.
  • Nach Aufbringen der Metallfolie gemäß der Erfindung können :nunmehr auch die letzten Bindemittelreste des Leuchtschirmes durch eine Temperaturbehandlung entfernt werden, da die Folie selbst eine hinreichende Haftfestigkeit des Schirmes auf seiner Unterlage gewährleistet.
  • Die Beseitigung dieser letzten Bindemittelreste ist auch aus dem folgenden Grunde besonders zweckmäßig. Es hat sich nämlich gezeigt, daß Fluoreszenzschirme bei Bestrahlung mit Elektronenstrahlen größerer Stromdichte und größerer Energie sch-,varz werden und an Leuchtkraft verlieren. Während dieser ungünstige Umstand zu einem Teil zweifellos den Eigenschaften der Fluoreszenz-Stoffe zuzuschreiben ist und daher in jedem Falle in Kauf genommen werden muß, ist das Einbrennen, wie man diese Erscheinung nennt, zum anderen Teil auf das Zusammen,-wirken des Fluoreszenzstoffes mit dem Bindemittel zurückzuführen. Diese letztere Ursache kann nun durch das Entfernen der Bindemittelreste vollkommen beseitigt werden.
  • Als Bindemittel des Leuchtstoffes können an sich bekannte kolloidale Lösungen, die man auch sonst für diesen Zweck kennt, dienen. Insbesondere kann das Suspensionsmittel für den Leuchtstoff aus mehreren beispielsweise organischen Dispersionsmitteln bestehen. Besonders zweckmäßig ist es, als 'Lösung zur Suspension des Leuchtstoffes ein ;.kolloidales Sol aus in Aceton und Dimethylphthalsäureester gelöster Acetateellulose zu verwenden und die Suspension des Leuchtstoffes möglichst hochkonzentriert zu machen. Die Temperaturbehandlung eines so hergestellten Schirmes wird vor dem Aufbringen der Folie so weit geführt, bis das Aceton und der Dimethylphthalsäureester verdampft sind und die Leuchtsubstanz mit einer durch das Bindemittel geglätteten Oberfläche zurückbleibt. Sodann wird das Folienmetall, beispielsweise Silber, aufgedampft. Danach findet zweckmäßig eine Erwärmung des Schirmes statt, bei welcher entweder vollständig oder zum Teil die Cellulose in gasförmige Bestandteile zerfällt. Das Aufbringen der Folie ist dann beendet. Es ist im übrigen aus bereits obenerwähnten Gründen ganz allgemein zweckmäßig, das Suspensionsmittel für den Leuchtstoff aus solchen anorganischen oder organischen Substanzen zu bilden, die bei einer Temperaturbehandlung des Schirmes sich leicht aus diesem entfernen lassen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Metallfolien auf Leuchtschirmen für Elektronen-, insbesondere Elektronenstrahlröhren, bei denen der Leuchtschirm durch Sedimentation aus einer Suspension des Leuchtstoffes hergestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst das als Bindemittel dienende kolloidale Suspensionsmittels so weit entfernt wird, beispielsweise mit Hilfe einer Wärmebehandlung, daß gerade noch die Täler zwischen einzelnen Körnern der Leuchtsubstanz mit Bindemittel ausgefüllt sind und daß alsdann die Folie auf den Schirm aufgebracht, beispielsweise aufgedampft wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sedimentation des Leuchtstoffes aus einem Suspensionsmittel erfolgt, welches aus in Aceton und Dimethylphthalsäureester gelöster Acetatcellulose besteht.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperaturbehandlung des Leuchtschirmes nach dem Aufbringen der Folie so weit geführt wird, bis auch letzte Bindemittelreste entfernt sind.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE977342C (de) * 1951-06-20 1965-12-30 Philips Nv Verfahren zur Herstellung von Roentgenleuchtschirmen auf der Hohlseite eines Traegers mit drehsymmetrischer Oberflaeche durch Zentrifugieren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE977342C (de) * 1951-06-20 1965-12-30 Philips Nv Verfahren zur Herstellung von Roentgenleuchtschirmen auf der Hohlseite eines Traegers mit drehsymmetrischer Oberflaeche durch Zentrifugieren

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