DE70224C - Oberlichtfenster - Verschufs - Google Patents
Oberlichtfenster - VerschufsInfo
- Publication number
- DE70224C DE70224C DENDAT70224D DE70224DA DE70224C DE 70224 C DE70224 C DE 70224C DE NDAT70224 D DENDAT70224 D DE NDAT70224D DE 70224D A DE70224D A DE 70224DA DE 70224 C DE70224 C DE 70224C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- window
- latch
- wheel
- thumb
- trap
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 claims description 11
- 241001669679 Eleotris Species 0.000 description 1
- 230000004913 activation Effects 0.000 description 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05F—DEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
- E05F11/00—Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
- E05F11/02—Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights
- E05F11/04—Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights with cords, chains or cables
Landscapes
- Wing Frames And Configurations (AREA)
Description
KAISERLICHES
Dieser "Verschlufs, welcher zum Oeffhen und
Schliefsen nur einer einzigen Schnur bedarf, ist für gerade Rahmen- wie für Bogenfenster
zu gebrauchen. Bei seiner Lösung wird das Fenster aufserdem selbstthätig etwas vom Fensterstock
weggedrückt, so dafs das Fenster leicht herabsinkt.
Fig. ι zeigt das geschlossene und Fig. 2 das sich öffnende Fenster mit. dem Verschlufs und
dem Schnurlauf. Die folgenden Figuren zeigen den Verschlufs für sich allein, und zwar Fig. 3
die Vorderansicht geschlossen, unter Weglassung des Gehäusedeckels, Fig. 4 die gleiche Ansicht
bei Oeffnung, Fig. 5 und 6 correspondirende Ansichten von oben zu Fig. 3 und 4, Fig. 7
eine später genannte Einzelansicht und Fig. 8 den Querschnitt bei A-B.
Am Zapfen α sitzt drehbar befestigt ein Daumen b und am Zapfen c die bewegliche
Falle d. Daumen und Falle werden durch je eine Feder oder durch eine gemeinsame Feder e
einander genähert. An der Falle ist unten eine federnde Nase f befestigt, welche infolge Anstofsens
ihres Rücktheiles bei g nur nach unten, nicht aber nach oben drehbar ist. Wird also
durch Zug. an der Kette der Daumen b in die Stellung der Fig. 4 verschoben, so übt er einen
Druck auf die Nase f in der Richtung nach oben aus. Da aber letzterer in dieser Richtung,
sich nicht frei an der Falle bewegen kann, wird diese in der gegentheiligen Richtung.zum
Daumen gedreht. Damit tritt sie also allmälig aus dem Schliefshaken h aus und giebt dadurch
das Fenster frei. Fig. 4 zeigt den Auslösemoment für die Schlofstheile, d.h. für ihre
Rückkehr in die Ruhelage, nachdem die Falle den Schliefshaken h schon vorher verlassen
hat. Bei der Weiterbewegung des Daumens geht dieser über die Nase f hinaus und Falle
und Daumen schnappen, beeinflufst durch die Feder e, in die Ruhelage zurück, zuerst die
Falle, dann der Daumen, wie in Fig. 7 dargestellt. Hierbei streift der Daumen b die
nach unten frei bewegliche Nase f bei Seite, welche dann, durch ihre Feder beeinflufst,
ebenfalls wieder in die Ursprungslage zurückgeht. Bei dieser Einrichtung liegen alle Theile
in einer Ebene und die Zugrichtung am Zughebel , dem Daumen b, läuft parallel dem
Fensterrahmen.
Da es häufig vorkommt, dafs das Fenster in seiner freien Beweglichkeit in geringem Grade
gehemmt ist, so wendete man bisher die Mithülfe einer starken, am Schlofsgehäuse befestigten
Feder an, die ihre Kraft äufsern konnte, sobald die Falle den Sctiliefshaken h
verlassen hatte, und dann das Fenster vom Fensterstock wegdrückte, so dafs es leichter zu
Falle kam. Statt der Feder, welche aber auch nicht stets verläfslich ist, kann man auch eine
schiefe Ebene i gegenüber dem Schliefshaken anordnen, auf welche die Falle während ihrer
Auslösung aufstreift und hiermit das Fenster abdrückt.
Um aber das Fenster ganz sicher zu Falle zu bringen, wenn nicht ganz besondere Unordnungen
oder Störungen vorliegen, und um hiermit einem Oberlichtfenster-Verschlufs erst
den rechten Werth zu geben, hat sich nachstehende Einrichtung am besten bewährt, welche
zwei Hülfsmittel zum Abdrucken des Fensters zusammen benutzt, nämlich eine starke Feder
und aufserdem ein Rad. Diese Einrichtung ist in Fig. 9 und io von vorn und von oben bei
noch geschlossenem und in Fig. 11 und 12 in den gleichen Ansichten bei sich öffnendem
Fenster gezeigt. Der Abdrückhebel k, der gegen den Fensterstock drückt, ist an einer
starken Feder in der Hülse / des Schlofsgehäuses befestigt. Aufserdem ist in den Lagern
m m ein schwach gezahntes (geripptes) Rad n, dessen Ebene etwas geneigt ist, drehbar befestigt.
Wenn nun die Falle infolge der oben beschriebenen Auslösung sich aus dem Schliefshaken
entfernt (wobei sie aber noch nicht auswechselt, d. h. zurückschnappt) und in die
punktirte Stellung der Fig. ι ο rückt, dann wird erstens die Feder wirken und mittelst des
Hebels k das Fenster abdrücken, und auf dasselbe Ziel arbeiten das Rad η und die Falle d
hin. Letztere unterliegt immer noch dem Zuge der Kette, und man kann daher, wie bei keinem
anderen Verschlufs, die Zugkraft zur Lösung selbst nutzbar machen; es wird die Falle fest
an das Rad gedrückt, dreht sich, durch k unterstützt, mit dem Rade heraus und wechselt
erst dann aus (schnappt in die Ruhelage zurück), nachdem sie längst den Schliefshaken und infolge
der zunehmenden Neigung des Fensters zuletzt auch die Peripherie verlassen hat. Wird
das Fenster geschlossen, wozu ebenfalls wie bei der Auslösung ein Zug an der Kette genügt,
dann bewegt sich die Falle unabhängig vom Daumen und schnappt selbstthätig in den
Schliefshaken h ein.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Ein Oberlichtfenster - Verschlufs, dessen Falle (d) durch Zug an einer Kette oder Schnur unter Mithülfe des Daumens b und der nur nach unten für sich beweglichen, nach oben gegen die Falle sich stemmenden Nase in der Weise bewegt wird, dafs sie erst nach Verlassen des Schliefshakens (h) auswechselt (zurücktritt), wobei alle diese Theile in einer (dem Fensterstock parallelen) Ebene liegen.
- 2. An einem Fensterverschlufs der unter 1. gekennzeichneten Art ein Rad (n) in Verbindung mit der Falle (dj, mit der Wirkung, dafs die nach Verlassen des Schliefshakens (h) noch nicht ausgewechselte Falle bei fortdauerndem Zuge an der Kette sich aufserhalb der Mittellinie des Rades an seine Peripherie stemmt und sich mit der Drehung desselben herausschiebt, so dafs das Fenster vom Fensterstock abgedrückt wird.Hierzu i Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE70224C true DE70224C (de) |
Family
ID=343619
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT70224D Expired - Lifetime DE70224C (de) | Oberlichtfenster - Verschufs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE70224C (de) |
-
0
- DE DENDAT70224D patent/DE70224C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102011076704A1 (de) | Schloss für eine Klappe oder Tür | |
| DE3708095C2 (de) | ||
| DE3521213A1 (de) | Fallen-panikschloss, insbesondere fuer rohrrahmentueren | |
| DE70224C (de) | Oberlichtfenster - Verschufs | |
| DE2043780B2 (de) | Innenverriegelungseinrichtung für einen Kraftfahrzeug-Türverschluß | |
| CH203907A (de) | Druckknopf-Schnappschloss. | |
| DE2718439C2 (de) | ||
| DE1105309B (de) | Verschluss fuer Kuehlschraenke od. dgl. | |
| DE1678147C3 (de) | Drücker zum Öffnen eines Haftverschlusses an Türen von Schränken | |
| DE1685814C3 (de) | Spannhebelverschluß mit Verriegelungseinrichtung, insbesondere für Skistiefel | |
| WO1988001191A1 (fr) | Fixation de securite pour skis | |
| DE852962C (de) | Sicherheitsschloss | |
| DE964381C (de) | Schliessvorrichtung fuer die Fluegel von Tueren und Fenstern | |
| DE376981C (de) | Ausrueckvorrichtung fuer Zigarettenmaschinen | |
| DE287430C (de) | ||
| DE604514C (de) | Oberlichtoeffner | |
| DE1912873C3 (de) | Auslösefersenteil einer Sicherheitsskibindung | |
| EP2125305A1 (de) | Hebelschneidmaschine | |
| DE2231701A1 (de) | Tuerschloss mit automatischer innenverriegelung | |
| DE19929103A1 (de) | Verschluss für Türen, Hauben, Klappen od.dgl., insbesondere Heckverschluss eines Fahrzeugs | |
| DE166293C (de) | ||
| DE1024841B (de) | Fallenschloss mit einem von der Schlossnuss zusaetzlich betaetigten Einreiber | |
| DE186158C (de) | ||
| DE928392C (de) | Bolzenschloss, insbesondere fuer Kraftfahrzeugtueren | |
| DE1690741B1 (de) | Druckknopfschalter mit in Einschaltstellung verklinkter Betaetigungsstange |