DE702002C - Gasgefuellte Photozelle mit aeusserem lichtelektrischem Effekt - Google Patents

Gasgefuellte Photozelle mit aeusserem lichtelektrischem Effekt

Info

Publication number
DE702002C
DE702002C DE1932P0064833 DEP0064833D DE702002C DE 702002 C DE702002 C DE 702002C DE 1932P0064833 DE1932P0064833 DE 1932P0064833 DE P0064833 D DEP0064833 D DE P0064833D DE 702002 C DE702002 C DE 702002C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
cell
wall
photoelectric effect
cathode
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1932P0064833
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAX A E PRESSLER
Original Assignee
MAX A E PRESSLER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAX A E PRESSLER filed Critical MAX A E PRESSLER
Priority to DE1932P0064833 priority Critical patent/DE702002C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE702002C publication Critical patent/DE702002C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B7/00Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor

Landscapes

  • Photovoltaic Devices (AREA)

Description

  • Gasgefüllte Photozelle mit äußerem lichtelektrischem Effekt Für die Modulation von elektrischen Strömen sind bereits gasgefüllte Photozellen mit äußerem lichtelektrischem Effekt bekannt, bei denen beide Elektroden schalenförmige Gestalt aufweisen und als einander gegenüberstehende Wandbeläge bzw. der Zellenwand angeschmiegte Bleche ausgebildet sind, die sich ihre Hohlseiten zuwenden.
  • Es hat sich gezeigt, daß die hierbei verwendete Elektrodenanordnung, bei der nahezu der gesamte verfügbare Gasraum von denbeiden Elektrodenschalen umfaßt wird, eine erhöhte Leistung und einen verbesserten Wirkungsgrad gewährleistet, wenn gemäß der Erfindung der Zellenkörper einen elliptischen Querschnitt aufweist. Durch den elliptischen Querschnitt erhält man eine möglichst günstige Feldverteilung, bei der die lonisation sich gleichmäßig über den gesamten Innenräum verteilt.
  • Im folgenden sei die Erfindung an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Abb. i zeigt in perspektivischer Darstellung eine-Zelle mit halbelliptisch gebogenen Elektroden 3 und q., innerhalb des mit dem Sockel i ausgerüsteten Zellengefäßes 2, die sich den elliptischen Außenwandungsflächen der Zelle eng anschmiegen. Bei angelegter Spannung entsteht zwischen den Flächen 3 und q. ein elektrisches Feld von sehr-geringer Kraftliniendichte; welches dabei ein im Rahmen des überhaupt zur Verfügung stehenden Raumes sehr großes Gasvolumen durchsetzt. Das Elektrodenblech 3 ist in üblicher Weise versilbert, dann oxydiert und schließlich bei erhöhter Temperatur mit Caesium beschickt. Es dient als lichtempfindliche Kathode. In dem Elektrodenblech ¢ ist der Fensterausschnitt 5 vorgesehen, der dem etwa in Richtung der Pfeile 6 einfallenden Licht den Zutritt zur Kathode 3 ermöglicht. Um die Elektroden fest gegeneinander abzustützen, sind die Glasbrücken 7 vorgesehen, von denen die beiden oberen miteinander verbunden und mittels der Strebe 8 gegen das Zellengefäß abgestützt sind. Hierdurch wird eine weitgehende Erschütterungsunempfindlichkeit der Zelle erzielt.
  • Mit Zellen der beschriebenen Art und geeigneter Gasfüllung konnten bei einer Löschspannungvonetwa i 8o Volt schon mit ioo Volt Saugspannung Empfindlichkeiten bis zu i 5o Mikroamp./Lumen und mehr, mit Saugspannungen von etwa 170 Volt sogar bis zu 50o Mikroamp./Lumen und mehr erreicht werden. überraschenderweise konnte dabei ein Betrieb mit den zuletzt genannten hohen Saugspannungen ohne Schaden für die Zelle über Hunderte von Betriebsstunden hinweg aufrechterhalten werden.
  • Den Schnitt einer erfindungsgemäßen Zelle, bei welcher die Elektroden zur verbesserten Ausnutzung des verfügbaren Zellenraumes in bekannter Weise unmittelbar auf der Innenwandung des Zellengefäßes liegen, zeigt Abb. z. Das Zellengefäß 9 mit elliptischem Querschnitt trägt auf der einen Seite den kathodischen und mit einer lichtempfindlichen Schicht überzogenen Metallbelag io, auf der gegenüberliegenden Seite den anodischen, mit der Fensteraussparung i i versehenen Metallbelag 12. Mit Zellen dieser Art lassen sich infolge Abwesenheit aller Wandladungen noch günstigere Resultate erzielen wie mit den an Hand von Abb. i beschriebenen Zellen. Sie sind überdies in sich völlig unmikrophonisch. Andererseits müssen jedoch bei ihnen zur Erzielung und Erhaltung einer einwandfreien Isolation alle Spuren von überschüssigem Alkalimetall mit besonderer Sorgfalt ausgetrieben,tverden, so daß die Fabrikation schwieriger und der Ausfall etwas größer wird.
  • Es hat sich aus diesem Grunde als zweckmäßig erwiesen, mindestens eine der beiden Elektroden von der Wand abzurücken. Hierfür eignet sich am besten die Anode, da man hierdurch die Möglichkeit gewinnt, ohne übermäßige Kapazitätserhöhung die gesamte Zelle außen mit einem leitenden Belag zu versehen, welcher mit der bei Lichttongeräten sowieso geerdeten Kathode verbunden ist und von außen kommende kapazitive oder hochfrequente Einwirkungen von der Zelle fernhält. Ein Ausführungsbeispiel dieser Art zeigt Abb. 3. Innerhalb des Zellengefäßes 9 ist die lichtempfindliche Kathode io wiederum als Metallüberzug unmittelbar auf die eine Hälfte der Glasinnenwand aufgelegt, während als Anode ein Blech 13 mit dem Fenster 14 dient, welches von der Zellenwand um einige Millimeter abgerückt ist und von den Stützen 14 getragen und gegen das Zellengefäß abgestützt wird. Die ganze Zelle mit Ausnahme des Fensters 14 überzieht ein mit der Kathode io verbundener, durch Aufspritzen o. dgl. aufgebrachter Metallbe:ag 15. Zellen dieser Art weisen trot7, ihrer völligen Abschirmung nur eine Kapazität von etwa 15 bis 2o cm auf.
  • In einzelnen Fällen hat es sich jedoch andererseits als zweckmäßiger erwiesen, nicht die Anode, sondern die Kathode von der Zellenwand abzurücken. Dies gilt insbesondere dann, wenn zur Erzielung besonderer spektraler Empfindlichkeitsverteilungen, z. B. zur Wiedergabe gefärbter Filme, ein Behandlungsverfahren für die Schichtunterlage angewendet werden muß, das ein massives Trägerblech erfordert. Es empfiehlt sich dann die Wahl einer Zellenform gemäß Abb.4. In dem Zellengefäß 9 befindet sich in Form eines metallischen Wandbelages auf der einen Seite die mit der Fensteraussparung i i versehene Anode 12. Ihr gegenüber steht auf der anderen Seite das mit der lichtempfindlichen Schicht überzogene Trägerblech 16. Soweit bei derartigen Zellen eine im Herstellungsgang durch Glimmentladung oxydierte Kathode zur Verwendung gelangt, empfiehlt es sich, den Abstand zwischen Kathodenrückseite und Zellenwand unter 4 mm zu bemessen, damit bei diesem Oxydationsvorgang die Glimmentladung in den entstehenden engen Spalt nicht einzudringen vermag. Man verhindert auf diese Weise, daß auf dieser Rückwand ein Reservoir adsorbierten Alkalimetalls entsteht, aus dem stets wieder freies Alkalimetall in unerwünschten Mengen abgegeben werden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gasgefüllte Photozelle mit äußerem lichtelektrischem Effekt und schalenförmigen, den Zellenwandungen angeschmiegten Elektroden, die sich ihre Hohlseiten zuwenden, gekennzeichnet durch einen an sich bekannten Zellenkörper elliptischen Querschnittes.
  2. 2. Gasgefüllte Photozelle nach Anspruch i mit von der Wand abgerückter; vor dem Aufbringen des lichtelektrisch wirksamen Belages durch eine Gasentladung in verdünntem Sauerstoff oxydierter Kathode, gekennzeichnet durch einen unter 4 mm bleibenden Abstand zwischen Kathodenrückseite und Zellenwandung.
DE1932P0064833 1932-02-21 1932-02-21 Gasgefuellte Photozelle mit aeusserem lichtelektrischem Effekt Expired DE702002C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1932P0064833 DE702002C (de) 1932-02-21 1932-02-21 Gasgefuellte Photozelle mit aeusserem lichtelektrischem Effekt

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1932P0064833 DE702002C (de) 1932-02-21 1932-02-21 Gasgefuellte Photozelle mit aeusserem lichtelektrischem Effekt

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE702002C true DE702002C (de) 1941-01-28

Family

ID=7390482

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1932P0064833 Expired DE702002C (de) 1932-02-21 1932-02-21 Gasgefuellte Photozelle mit aeusserem lichtelektrischem Effekt

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE702002C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1789086B2 (de)
DE4221084A1 (de) Photovoltaische Zellen
DE702002C (de) Gasgefuellte Photozelle mit aeusserem lichtelektrischem Effekt
DE1276768B (de) Seewasserbatterie
EP0061525A1 (de) Flache Bildwiedergaberöhre
DE2750587A1 (de) Gasentladungsanzeigevorrichtung mit abstandselementen
DE2308083B2 (de) Gasentladungs-Anzeigevorrichtung mit kapazitiver Speichelfunktion
DE2128255A1 (de) Elektronenstrahlgenerator
DE2232292C3 (de) Entladungsröhre für Gaslasergeneratoren
DE916329C (de) Elektronenroehre fuer kurze Wellen
DE2640632C3 (de)
DE1073117B (de) (V St A) I Kathodenstrahlrohre mit einer dielektrischen Speicherschicht und mit einer vor der Speicherschicht angeordneten Gitterelektrode
EP0285180A2 (de) Elektromotor
DE861446C (de) Gasgefuellte elektrische Entladungsroehre
DE2857397C2 (de) Flüssigkristallzelle und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE645065C (de) Gluehkathodenroehre
DE725434C (de) Elektrisches Hochspannungsentladungsgefaess zur elektronenoptischen Abbildung mittels wenigstens teilweise elektrostatisch wirkender Linsen, insbesondere Elektronenmikroskop hoher Vergroesserung (UEbermikroskop)
DE1909814C3 (de) Lichtelektrisches Leuchtelement
DE1194516B (de) Festkoerperbildwandler bzw. -bildverstaerker
DE2107306A1 (de) Elektronenvervielfacher Prallelektrode
DE1230924B (de) Sekundaerelektronenvervielfacher mit Photokathode
DE809325C (de) Elektrische Entladungsroehre mit mehreren Elektrodensystemen in einem Kolben
DE974988C (de) Abstimmanzeigeroehre
DE681992C (de) Entladungsroehre mit einem Quetschfuss
DE958142C (de) Spannungsanzeige und Spannungsvergleichsanzeigerohre, bei welcher das Strahlerzeugungs- und Ab lenksystem exzentrisch zum Leuchtschirm angeordnet ist