DE701830C - Zusammenbau von Waehlern mit dem Kontaktvielfachfeld - Google Patents

Zusammenbau von Waehlern mit dem Kontaktvielfachfeld

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DE701830C
DE701830C DE1938T0051517 DET0051517D DE701830C DE 701830 C DE701830 C DE 701830C DE 1938T0051517 DE1938T0051517 DE 1938T0051517 DE T0051517 D DET0051517 D DE T0051517D DE 701830 C DE701830 C DE 701830C
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DE
Germany
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voter
wall
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voters
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Expired
Application number
DE1938T0051517
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English (en)
Inventor
Helge Edvard Lindstroem
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Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
Original Assignee
Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
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Publication date
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Publication of DE701830C publication Critical patent/DE701830C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/02Constructional details
    • H04Q1/04Frames or mounting racks for selector switches; Accessories therefor, e.g. frame cover

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Installation Of Indoor Wiring (AREA)

Description

  • ,Zusammenbau von Wählern mit dem Kontaktvielfachfeld Die Erfindung bezieht sich auf den Zusammenbau von Wählern, insbesondere für. Fernsprechanlagen, mit .einem für eine. Mehrzahl von Wählerwerken gemeinsamen_Vielfachfeld aus gegen .die Bewegungsrichtung der Bürsten während der Leitungswahl senkrecht verlauferiden blanken Drähten oder Stäben; Bekannte Wähleranordnungen dieser Art weisen den Nachteil auf, daß das Vielfachfeld für sich und .die eigentlichen Wähler für sich durch eine Mehrzahl von Gliedern an einem Wählergestell angebracht sind, so .daß die Lage der Wähler zum Vielfachfeld von dem Genauigkeitsmaß abhängt, mit welchem die einzelnen Trag- oder Befestigungsglieder hergestellt werden können. Es hat sich deswegen im allgemeinen als notwendig erwiesen,- Anordnungen vorzusehen, die eine Feineinstellung der Lage des Kontaktfeldes im Verhältnis zu den Wählern gestatten. . -Die Erfindung will diesen Nachteil beseitigen und den Bau der Wähler vereinfachen. Sie besteht hauptsächlich darin, daß zwischen dem Wählerwerk und dem Vielfachfeld eine gegen die-Bewegungsrichtung der Bürsten bei der- Leitungswahl in jedem Punkt senkrechte Ansatzfläche angeordnet ist, die gleichzeitig einen Anschlag für die Trag- oder Isolierungs-_ glieder, welche die verschiedenen Kontaktgruppen bildenden Draht- und Stabbündel zusammenhalten, und für die Grundplatte o. dgl. des Wählerwerkes bildet. Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist dabei die Ansatzfläche als. eine Tragwand für das Vielfachfeld ausgebildet, die am besten auch eine Wand in einem Wählerfach bildet, welches zur Aufnahme eines oder mehrerer. Wählerwerke dient.
  • . Die-Erfindung sei an Hand der Zeichnung näher beschrieben, die Einzelheiten einer Kontaktgruppe sowie eine Zusammenstellungszeichnung eines Wählers gemäß der Erfindung schaubildlich und beispielsweise zeigt.
  • Links auf der Zeichnung ist eine einzelne Kontaktgruppe in Gestalt eines Draht- oder Stabbündels erkennbar. Das Drahtbündel TR besteht hiernach aus elf Paar Drähten, die durch z. B. aus Kunstharz bestehende Isolierteile J in ihrer Lage gehalten werden, die an den Drähten zweckmäßig durch Umpressen angebracht sind. Die Isolierteile weisen an ihren Enden Vorsprünge P und Nasen N auf. Durch diese Glieder werden die Isolierteile, wie noch gezeigt wird, geeignet, als Tragglieder für die Drahtbündel zu dienen und deren richtige Lage gegen die übrigen Teile des Wählergebildes sicherzustellen.
  • Bei der auf der Zusammenstellungszeichnung gezeigten Ausführungsform der Erfindung sind die beiden Teile des Wählers, das Vielfachfeld und das Wählerwerk auf je einer Seite einer Ansatzebene A angeordnet, die gleichzeitig als Tragwand für das Vielfachield ausgebildet ist und auch eine Wand in dem Wählerfach F bildet, welches das @-1-ähleriverk trägt. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist die Tragwand mit Aussparungen oder Führuntslöchern U versehen, in «-elche, die die Drahtbündel zusammenhaltenden Isolierteile J mit ihren Nasen N greifen, wobei sie sich an der unteren Kante der Löcher festklemmen können. Die Wand trägt auch auf der Anschlagsfläche angeordnete Konsolen K als Stützen für eine zwischen ihnen angeordnete Leiste T, die mit den Vorsprüngen P der Teile J entsprechenden Aussparungen G versehen ist. Die Leiste ist mit einer nachgiebigen Packung J1 aus Gummi o. dgl. und mit in Schlitzen R an ihren Enden angeordneten Befestigungsschrauben h so versehen, daß man durch die Einpassung der Vorsprünge P in die Aussparungen G die Teile J und somit auch die Drahtbündel zwischen der Leiste T und der Ansatzfläche A festhalten kann. Beim Herstellen der Isolierteile aus Preßmasse werden daran Ansatzflächen S gebildet, die den Abstand vom nächstliegenden Draht des. Drahtbündels mit sehr großer Genauigkeit für die verschiedenen Bündel unveränderlich festlegen. Durch die auf der Leiste T angeordnete elastische Fakkung wird ein vollkommen dichtes Anliegen der Ansätze S an der Anschlagsfläche erzielt, die übrigens auch am besten im Preß- oder Spritzverfahren hergestellt wird.
  • Die Isolierteile werden am besten auf den Drahtbündeln mit einem Abstand entsprechend der Höhe jedes Wählerwerkes angeordnet. Dabei werden auch mit Vorteil die Konsole auf der Tragwand mit einem gegenseitigen Abstand in der Längsrichtung der Drähte angeordnet, der dem Abstand der Teile J entspricht. Dadurch wird ein vollständig stabiler Zusammenbau der Tragwand und deren Anschlagfläche mit dem Vielfachfeld erhalten. Dieser Zusammenbau kann dabei fabrikationsmäßig geschehen und fordert keine Nachjustierung. Die Tragwand wird gemäß der Erfindung oft aus den Wänden einer Mehrzahl von übereinandergestellten Wählerfächern F gebildet, wobei diese Fächer seitwärts gegeneinander durch als Nut und Feder zusammenwirkende Zungen und Aussparungen E in den Fächern zentriert werden, während die Lagensicherung der Tiefe nach, d. h. in der Bewegungsrichtung der Wählerbürsten, durch auf der Zeichnung nicht gezeigte, mit dem Wählergestell ST zusammenwirkende Ansätze bewirkt wird.
  • Somit wird gemäß der Erfindung eine eindeutig festgestellte gegenseitige Lage zwischen dem Vielfachfeld und .den verschiedenen Wählerfächern erhalten, die dabei wie ein ganzes einheitliches Wählergestell zusammenwirken. Diesem gegenüber weisen sie aber den Vorteil auf, daß sie aus genormten Einheiten aufgebaut und deswegen geschmeidig jeder Größe der Fernsprechanlage angepaßt werden können.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist jedes Wählerfach für die Aufnahme zweier Wählerwerke gedacht. Das Fach ist dabei ein Kasten ohne Boden und Deckel, dessen vordere Wand weggenommen ist und dessen Stirnwände durch Ansätze und Schrauben auf dem Wählergestell befestigt werden. Vom Wählergestell ist auf der Zeichnung nur ein Winkeleisen ST gezeigt. In der Zeichnung ist auch die linke Stirnwand als weggeschnitten gedacht, wie aus dem treppen- i förmigen Schnitt des linken Teils -der Tragwand A hervorgehen dürfte. Das Fach ist mit Leisten Q1, Q2 versehen, auf denen die Grundplatten der beiden Wählerwerke ruhen sollen. In der Zeichnung ist nur ein Wähler in seine Lage gebracht worden. Die Grundplatte B, die schmaler als das Fach ist, so daß Spielraum an beiden Seitenkanten bleibt, wird dabei von der Leiste Q2 getragen. jede Verschiebung nach oben wird durch einen Ansatz UR auf jeder Seitenwand wie auch durch eine mit einem Vorsprung AN zusammenwirkende Feder FT verhindert, welche die Platte einwärts und abwärts preßt. Infolgedessen kommen Zungen El und L2 auf der vorderen Kante des Wählers, die durch Öffnungen in der Tragwand treten, zur Anlage an den von den Konsolen K gebildeten Anschlagsebenen Dl und Dz in der Ebene der Anschlagsfläche A. Durch eine Zunge L3, welche mit den Kanten D3 einer Öffnung der Tragwand zusammenwirkt, wird die seitliche Lage des Wählerwerkes bestimmt. Durch -einen der ganzen Breite des Vielfachfeldes entsprechenden Schlitzunter den Löchern U können die Wählerbürsten BRi und BR2 in das Vielfachfeld eingeführt werden.
  • Längs ihrer Seitenkanten ist die Grundplatte B des Wählers zu :einem großen Teil der Tiefe des Faches bei 0 aufgeschnitten, so daß der auf der Leiste 02 ruhende Teil der Grundplatte mechanisch mit dem Hauptteil der Platte nur an der inneren und der äußeren Kante verbunden ist. Durch diese Anordnung wird Übertragung -von Erschütterungen vom Wählerwerk zum Fach verhindert.
  • Wie aus dem Erwähnten hervorgeht, wird durch die Erfindung erzielt, daßsowohl die Lage des Wähl:ervielfachfeldes wie die des Wählermechanismus in bezug auf eine gemeinsame Anschlagsfläche eindeutig bestimmt sind, wodurch auch eine fabrikationsmäßige Zusammensetzung der verschiedenen Teile,des Wählers ermöglicht wird. Die einzige Justie-_ rung, die nach der Zusammensetzung des Wählers vorgenommen werden muß, besteht in der Fixierung der Lagen -l-er Wählerbürsten BR1 und BR 2 auf .der Achse, die durch Zahnräder KH die Bewegung der Bürsten bei der Leitungswahl herbeiführt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wähleranordnung mit einem mehreren Wählerwerken gemeinsamen Vielfachfeld aus gegen die Bewegungsrichtung der Bürsten während der Leitungswahl senkrecht verlaufenden blanken Drähten oder Stäben, gekennzeichnet durch eine zwischen den Wählerwerken und dem Wählervielfach (TR) angeordnete, - gegen die Bewegungsrichtung der Bürsten während der Leitungswahl in jedem Punkt senkrechte Anschlagsfläche (A), welche gleichzeitig einen Anschlag für Trab oder Isolierteile (J), die die verschiedenen Kontaktgruppen bildenden Draht- oder Stabbündel des Vielfachs (TR) zusammenhalten, und für die Grundplatten (B) der Wähler bildet.
  2. 2. Wähleranordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagsfläche (A) gleichzeitig eine Trag= wand für das Vielfachfeld bildet, dessen Isolierteile (l) mit Nasen (N) in Aussparurigen (U) der Wand greifen und mit Ansätzen (S) sich gegen die durch die eine Seite der Wand gebildete Anschlagsfläche setzen.
  3. 3. Wähleranordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragwand auf der Anschlagsfläche (A) angeordnete Konsolen (K) trägt, die eine zwischen ihnen angeordnete Leiste (T) stützen, in deren Aussparungen (G) die an den Isolierteilen (J) angebrachten Vorsprünge (P) derart eingreifen, daß die Drähte des Vielfachs in ihrem Lager zwischen der Leiste (T) und der Anschlagsfläche (A) festgehalten werden. q..
  4. Wähleranordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, .daß die Leiste (T) durch in Schlitzen' (R) angeordnete Befestigungsschrauben (V) gegen die Konsolen (K) einstellbar ist und eine elastische Packung (M) aufweist, welche die Isolierteile (J) der Drahtbündel gegen die Anschlagsfläche (A) zu pressen sucht.
  5. 5. Wähleranordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Anschlagsfläche (A) anliegende Teil (D1, D2) der Konsolen (K) gleichzeitig Anschläge für Zungen (L1, L2) der Grundplatten (B) der Wähler bilden.
  6. 6. Wähleranordnung nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die als Anschlagsebene ausgebildete Wand gleichzeitig die Wand eines Faches (F) für die Aufnahme eines oder mehrerer Wähler bildet und mit in einer gegen die Vielfachdrähte senkrechten Ebene angeordneten Leisten (Q1, Q2) versehen ist, welche .eine Auflage für die Grundplatten (B) der verschiedenen Wähler bilden.
  7. 7. Wähleranordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragwand mit einer Aussparung (D3) versehen ist, in die eine Zunge (L3) der Wählergrundplatte (B) derart eingreift, daß sie den Wähler selbsttätig bei seiner Einführung in das Fach zentriert. B. Wähleranordnung nach .den Ansprächen 6 und/oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Wählergrundplatte (B) mit zwei durchgehenden Schlitzen (0) an beiden Seitenkanten versehen ist, die eine Übertragung von Erschütterungen der Wähler auf das Wählerfach verhindern. g. Wähleranordnung nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Wählerfach (F) eine Aussparung (E) aufweist, die mit einer Zunge eines darüberliegenden Fachs zusammenwirkt, ferner eine Zunge zum Eingriff in eine Aussparung (E) eines unter ihm liegenden Fachs, so daß eine richtige gegenseitige Lage der übereinanderliegenden Fächer erzwungen wird.
DE1938T0051517 1937-12-21 1938-12-22 Zusammenbau von Waehlern mit dem Kontaktvielfachfeld Expired DE701830C (de)

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