DE701331C - Zweiteilige Kraterblende fuer Scheinwerferbogenlampen - Google Patents

Zweiteilige Kraterblende fuer Scheinwerferbogenlampen

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Publication number
DE701331C
DE701331C DE1938K0152735 DEK0152735D DE701331C DE 701331 C DE701331 C DE 701331C DE 1938K0152735 DE1938K0152735 DE 1938K0152735 DE K0152735 D DEK0152735 D DE K0152735D DE 701331 C DE701331 C DE 701331C
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DE
Germany
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crater
diaphragm
halves
screen
headlight
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Expired
Application number
DE1938K0152735
Other languages
English (en)
Inventor
Felix Werner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koerting und Mathiesen AG
Original Assignee
Koerting und Mathiesen AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/003Electric arc lamps of a special type
    • H05B31/0039Projectors, the construction of which depends upon the presence of the arc

Landscapes

  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Zweiteilige Kraterblende für Scheinwerferbogenlampen Kraterblenden, welche die Aufgabe haben, beim Ausschalten eines Scheinwerfers die nachglühenden Kohlenspitzen abzublenden, werden bisher so durchgebildet, daß an im Scheinwerfergehäuse verschwenkbaren Hebeln schalenförmige, z. B. halbzylindrische Kappen angeordnet sind, die in der Abblendstellung die Kohlenspitzen einschließen. Diese Kraterblenden besitzen den Nachteil, daß, da jede Kraterblendenhälfte an einem besonderen Hebelarm befestigt ist, d. h. völlig voneinander getrennt angeordnet sind, bereits geringfügige Verlagerungen und Verbiegungen eines der Schwinghebel ein lichtabdichtendes überfassen der beiden Blendenhälften, d. h. die Zweckbestimmung der Kraterblende in Frage stellen. Weiter sind die Übelstände vorhanden, daß beim Schalten der Kraterblende große Massen langstreckig zu bewegen sind und das Hebelsystem in den Strahlengang des Scheinwerfers zu liegen kommt.
  • Die zweiteilige Kraterblende nach der Erfindung unterscheidet sich im wesentlichen von diesen bekannten Kraterblenden dadurch, daß die beiden schalenförmigen, z. B. halbzylindrischen Hälften der Kraterblende, anstatt je an einem "verschwenkbaren Hebel befestigt zu sein, an einem gemeinsamen Halter um eine gemeinsame Achse drehbar unmittelbar angelenkt sind, und durch dessen Verstellung die geöffnete Kraterblende aus dem Wirkungsbereich des Lichtbogens gebracht wird. Die Anordnung ist. weiter so getroffen, daß das öffnen und Schließen der Kraterblende in - bezug auf ihre Verstellung zum Elektrodenkrater zwangsläufig nacheinander erfolgt, und zwar unabhängig oder in Abhängigkeit von der Zündung des Lichtbogens.
  • Auf der Zeichnung ist eine die Erfindungsmerkmale besitzende Kraterblende in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen: Abb. i bis 3 die Kraterblende in der Vorderansicht, und zwar in der Abblendstellung, in der Zwischenstellung und in der Betriebsstellung, Abb. q. eine Seitenansicht der Blende im geschlossenen Zustand.
  • Die beiden schalenförmig, z. B. halbzylindrisch ausgebildeten Blendenhälften i und i' sind an einem Halter a, um die Zapfen 3. schwenkbar, angelenkt.. Ihre freien Kanten überfassen sich in der Abblendstellung lichtabdichtend oder, wie dargestellt, beispielsweise mittels einer U-förmigen Leiste q. o. d&1. Der Träger des Halters 2 ist ein in festen Lagern 5, 5' verschiebbares Rohr 6, in welchem eine Stange ; verschiebbar ist, die einen Querholm 8 trägt, welcher in einander gegenüberliegenden Längsaussparungen 9 des Rohres 6 geführt ist. Am Querholm 8 und an den Blendenhälften i und i' angreifende Zugstangen i o, i o' bewirken beim Verschieben des Querholmes 8 in den Führungsschlitzen 9 des Rohres 6 mittels der Stange 7 ein Verstellen der Blendenhälften i und i' zueinander, d. h. das öffnen und Schließen der Kraterblende. Der Querholm 8 steht unter der Wirkung der Schraubenfeder i i, 3velche sich auf einem auf dem Rohr 6 angeordneten Stellring 12 abstützt. Gegen diesen Stellring 12 legt sich ebenfalls die Schraubenfeder 13 an, welche sich auf dem festen Lager 5' abstützt. Die Spannungen dieser beiden Federn i i und 13 sind so gewählt, daß die Feder 13 stärker ist als die Feder i i, so daß beim Zurückholen des Querholmes 8 die Feder 13 erst beim Zurückholen des Rohres 6 zusammengepreßt wird.
  • Die Arbeits- und Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist die folgende: In Abb. i ist die Kraterblende i, i' geschlossen dargestellt. Hierbei nimmt durch die Wirkung der auf dem festen Lager 5 sich abstützenden Feder 13 das Rohr 6 seine durch den Anschlag 15 l;egrenzte Endstellung ein. Die Feder i i, sich gegen den auf dem Rohr 6 befestigten Stellring 12 anlegend, hält den Querholm 8 in der durch den Führungsschlitz 9 begrenzen Endstellung, in welcher die beiden Blendenhälften i und i', hierbei die Kohlenbrennenden 1 4. umfassend, in der Schließstellung gehalten werden.
  • Zum öffnen der Kraterblende i, i' wird die Stange 7 in der eingezeichneten Pfeilrichtung bewegt. Hierdurch wird unter Überwindung der Spannung der Feder i i der Querholm 8 in dein Schlitz 9 in der gleichen Richtung verschoben, und es werden die Blendenhälften i und i', an welchen die Stangen to und io' angreifen, um die Zapfen 3 zum Ausschwingen bis in die in Abb.2 dargestellte Lage gebracht, d. h. es wird die Blende geöffnet. Da sich in dieser Stellung die Kraterblende noch im Bereich des Lichtbogens befindet, wird sie aus diesem Bereich herausgestellt, und zwar dadurch, daß durch Weiterverschieben der Stange 7 in der Pfeilrichtung der Querholm 8, welcher in dem Führungsschlitz 9 die untere Endstellung einnimmt, das Rohr 6 unter Überwindung der Spannung der Feder 13 nach abwärts iti die in Abb.3 gezeigte Betriebsstellung bringt.
  • Um die Kraterblende i, i' zu schließen, wird die Stange 7 freigegeben, und es bringen die Federn i i und 13 das Traggestänge 6 und den Querholm 8 und damit die Blendenhälften i und i' in die in Abb. i dargestellte Ausgangsstellung zurück.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zweiteilige Kraterblende für Scheinwerferbogenlampen, dadurch gekennzeichnet, daß die schalenförmigen Hälften (i, i') der Blende unmittelbar an einem gemeinsamen in bezug auf den Elektrodenkrater (14) radial bzw. im Winkel zur Radialen verstellbaren Halter um eine gemeinsame Achse drehbar angebracht sind.
  2. 2. Kraterblende nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung des Halters (2), an welchem die beiden Hälften (i, i') der Blende angebracht sind, zeitlich zwangsläufig nach dem öffnen bzw. vor dem Schließen der Blende erfolgt.
  3. 3. Kraterblende nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsgestänge (7) für die Bewegung der beiden Hälften (i, i') der Blende in dem verstellbaren Träger (Rohr 6) des Halters (2) verschiebbar ist und die Zwangsläufigkeit der zeitlichen Aufeinanderfolge der Arbeitsvorgänge durch zueinander abgestimmte Federn (13, 11) bestimmt ist.
DE1938K0152735 1938-12-14 1938-12-14 Zweiteilige Kraterblende fuer Scheinwerferbogenlampen Expired DE701331C (de)

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DE (1) DE701331C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2531924A (en) * 1947-08-11 1950-11-28 Gen Electric Co Ltd Simmering shutter for high-pressure metal vapor lamps

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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