DE701256C - Reibungsbremse mit selbsttaetiger Nachstellvorrichtung - Google Patents

Reibungsbremse mit selbsttaetiger Nachstellvorrichtung

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DE701256C
DE701256C DE1937A0083654 DEA0083654D DE701256C DE 701256 C DE701256 C DE 701256C DE 1937A0083654 DE1937A0083654 DE 1937A0083654 DE A0083654 D DEA0083654 D DE A0083654D DE 701256 C DE701256 C DE 701256C
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DE1937A0083654
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Alfred Kaestner
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AEG AG
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AEG AG
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D65/00—Parts or details
    • F16D65/38—Slack adjusters
    • F16D65/40—Slack adjusters mechanical
    • F16D65/52—Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Reibungsbremsen, bei denen ein Steuerglied, ζ. B. ein Bremsmagnet, über ein Gestänge die Bremsbacken lüftet oder blockiert, haben verschiedene Nachteile. Es sind viele kraftverzehrende Gelenke erforderlich, ferner kann die Bremse nicht für einen kleinen Bremsbackenhub ausgelegtwerden,und schließlich muß die den Verschleiß des Bremsbelages selbsttätig ausgleichende Nachstellvorrichtung in Form eines Spannschlosses in das Gestänge hineingelegt werden. Solche Gestängenachstellvorrichtungen sind verhältnismäßig empfindlich und konstruktiv vielteilig und können außerdem den Verschleiß nur begrenzt ausgleichen, weil sich zwischen dem Spannschloß und den Bremsbacken ein Gestänge mit langen Hebelarmen befindet, so daß bei der Nachstellung das Übersetzungsverhältnis innerhalb des Hebelgestänges sich weitgehend ändert. Infolgedessen müßte außer ao der selbsttätigen Nachstellung noch für eine besondere Nachstellung von Hand gesorgt werden, wenn man den Ausgleich bis zum völligen Verschleiß des Bremsbelages vornehmen will. .
Ähnliche Nachteile ergeben sich dann, wenn man an Stelle eines Spannschlosses andere Nachstellvorrichtungen, z. B. ein Kurvenreibgetriebe mit Sperrklinke oder ein Schaltrad mit Nockenscheibe, in das Bremsgestänge einbaut. Auch in diesem Falle sind · viele kraftverzehrende Gelenke in den Kraftweg des Bremsenantriebes eingeschaltet. Insbesondere bieten diese Anordnungen auch keine Möglichkeit, Bremssteuerhebel, Bremsbacke und Nachstellvorrichtung der Reibungsbremse in der angestrebten Weise baulich gedrängt zusammenzufassen.
Diese Nachteile sind erfindungsgemäß bei einer Reibungsbremse mit einer mit einer von einem Schaltrad verstellbaren Nockenscheibe ausgerüsteten selbsttätigen Naclistellvomch· tung dadurch beseitigt, daß derunmi;telbarauf die Bremse wirkende Bremshebel in zwei um einen zweckmäßig gemeinsamen Drehpunkt' gleichsinnig schwenkende Hebel aufgeteilt ist, von denen der vom Steuerorgan unmittelbar beeinflußte Betätigungshebel durch Federspannung kraftschlüssig mit dem anderen Hebel verbunden ist und die Nachstellvorrichtung trägt, deren Schaltklinke auf einem schwenkbar auf dem Betätigungshebel gelagerten Hebel ruht, der gegen einen festen Anschlag stößt und dadurch der Klinke eine Schaltbewegung erteilt, sobald der Bremshebel zusammen mit dem Betätigungshebel seinen normalen Anzugweg infolge eines Verschleißes der Bremse überschreitet. Hierdurch ist eine Reibungsbremse mit selbsttätiger Nachstellung geschaffen, die sich insbesondere für kleinere und mittlere Ausführungsgrößen eignet. Gerade bei einer kleineren Reibungsbremse kommt der nach der Erfindung erreichten Verringerung der kraftverzehrenden Gelenke auf ein einziges Gelenk eine besondere Bedeutung zu. Der Bremsbackenhub kann verhältnismäßig kurz bemessen werden. Infolge des Fortfalls eines besonderen Gestänges zwischen der selbsttätigen Nachstellvorrichtung und den Bremsbacken kann eine einfache und betriebssichere Bauart gewählt werden. Die Anordnung dieser Vorrichtung zwischen den genannten beiden Hebeln hat zur Folge, daß die Nachstellbewegung in unmittelbarer Nähe der Bremsbacken erfolgt und daß dabei kein Gestängeteil seine ursprüngliche Lage dauernd verändert, so daß das Übersetzungsverhältnis nicht beeinflußt wird. Daher ist der Nachstellbereich unbeschränkt, so daß die selbsttätige Nachstellvorrichtung bis zum völligen Verschleiß des Bremsbelages ausgleichend wirkt.
Zwei Ausführungsbeispiele der Reibungsbremse nach der Erfindung sind auf der Zeichnung schematisch dargestellt. Die Abb. 1 und 2 zeigen die beiden Ausführungsformen in einer schematischen Draufsicht auf die Bremse.
Der unmittelbar auf die Bremstrommel 2 wirkende Bremshebel ist in zwei Hebel aufgeteilt, nämlich den eigentlichen, die Bremsbacke ι tragenden Bremshebel 3 und den Betätigungshebel 4. Beide Hebel sind auf einem gemeinsamen Drehzapfen 5 schwenkbar gelagert. An den Bremsbackenhebel 3 greift eine Feder 6 an, welche die Bremsbacke 1 an die Bremstrommel 2 anzieht. Zwischen den beiden Hebeln 3,4 ist eine selbsttätige Nachstellvorrichtung angeordnet. Die wesentlichsten Teile dieser Vorrichtung sind eine auf einem Zapfen 8 des Betätigungshebels 4 geylagerte Nockenscheibe 7 und ein Schaltrad 9, isüitessen Achse von dem Zapfen 8 gebildet ist. ' Öe'r Hebel 4 steht derart unter dem Einfluß einer Druckfeder 10, die sich gegen ein festes % Widerlager 11 stützt, daß die Nocke 7 ständig auf einer Nase 12 des Bremsbackenhebels aufliegt. Infolge der Anordnung der am Hebel 4 7" angreifenden Druckfeder iound deramHebel3 angreifenden Zugfeder 6 sowie durch die Abstützung des Hebels 4 mittels der Nocke 7 auf dem Bremshebel 3 ist eine kraftschlüssige Kupplung zwischen den beiden Hebeln 3, 4 in der Weise herbeigeführt, daß jeder der beiden Hebel an einer Schwenkbewegung des anderen Hebels in beiden Richtungen um den Gelenkzapfen 5 teilnehmen muß.
Wenn daher das mit dem Anker eines nicht 8» dargestellten Bremslüftmagneten verbundene Steuerglied 13 aus der dargestellten Ruhelage in der Pfeilrichtung, also nach rechts bewegt wird und daher auf eine Schrägfiäche 14 des Betätigungshebels 4 einen Druck ausübt, wird sowohl dieser Hebel 4 als auch der Bremsbackenhebel 3 um den Gelenkpunkt 5 in der Richtung des Pfeiles χ geschwenkt. Infolgedessen wird die Bremse gelüftet.
Wird nun das Antriebsglied 13 aus dieser Lüftstellung nach links zurückbewegt, so zieht die Feder 6 den Hebel 3 wieder an, so daß auch die Bremsbacke 1 wieder angezogen ist. Diese Anzugbewegung des Bremshebels 3 muß der Betätigungshebel 4 mitmachen, weil die Nase 12 des Hebels 3 auf der Nockenscheibe 7 des Hebels 4 aufliegt.
Es ist ohne weiteres erkennbar, daß bei Abnutzung der Bremsbacke 1 die Feder 6 den Hebel 3 so weit anzieht, daß er gegenüber der Lage, die er bei einer nicht abgenutzten ■ Bremsbacke hat, eine Schrägstellung einnimmt, die naturgemäß auch der Betätigungshebel 4 einnehmen muß. Infolgedessen nimmt die Schrägfläche 14 des Hebels 4 nunmehr eine andere Lage ein, so daß das Antriebsglied 13 bereits früher, als es bei unabgenutzter Bremsbacke der Fall ist, den Hebel 4 : und damit den Bremshebel 3 betätigt. Es kann sogar bei sehr großer Abnutzung der Bremsbacke 1 der Fall eintreten, daß die Feder 6 den Betätigungshebel 4 so weit anzieht, bis die Schrägfläche 14 bei angezogener Bremse auf der Rolle des Steuergliedes 13 aufsitzt. Das Steuerglied 13 bzw. dessen Rolle würde dann bei weiterer Abnutzung der Bremsbacke I deren Anziehen durch die Feder 6 verhindern, so daß die Kraft, mit der die Bremsbacke I auf die Bremstrommel 2 wirkt, vermindert wäre. Die Folge hiervon würde dann sein, 120 , daß die Bremstrommel 2 nicht mehr genügend .' abbremsbar ist. ■
Um nun trotz des Verschleißes der Bremsbacke ι eine- unveränderte Stellung des Betätigungshebels 4ZU gewährleisten, ist folgende Einrichtung getroffen; , '.:
An einen Ansatz 15 des Hebels 4 ist ein weiterer-Hebel 16; angelenkt, der eine Schaltklinke 17 trägt, 'die in das,bereits erwähnte . Schältfad 9 eingreift. Die Schaltklinke 17 steht unter der Wirkung einer Zugfeder 18, die an einen Ansatz 19 des Hebels 4 angreift. In einem Abstand von dem Hebel 16-befindet sieh ein fester Anschlag 20. An dem Hebel 4 ist ferner noch, eine "Halteklinke 21 drehbar befestigt.. Eine Druckfeder 22 hält die Klinke 21 im Eingriff mit dem Schaltrad 9 und drückt den Hebel 16 gegen eine am Hebel 4 befestigte Begreftzungsnase iga.
Wenn nun in der oben beschriebenen Weise der Hebel 4 bei Abnutzung der Bremsbacke 1
ao von dem Hebel-3 unter der'Wirkung-der Feder 6 beim Wiederanziehen der Bremse über seine normale Stellung hinaus in Richtung des Pfeiles y um den Gelenkzapfen 5 geschwenkt wird, schlägt der Hebel 16 gegen den festen Anschlag 20 an, so daß der Hebel-16 um seinen Gelenkpunkt am Ansatz I5;des Hebels 4 in Pfeilrichtung ζ schwingt. ; Infolgedessen schaltet die Klinke 17 das Schaltrad 9 und damit die Nockenscheibe 7 in der gezeichneten Pfeilrichtung weiter. Hierdurch hat die Druckfeder 10 die Möglichkeit, den Hebel 4 wieder in seine ursprüngliche Lage zurückzuführen, weil der Abstand zwischen der Nase 12 des Hebels 3 und dem Drehzapfen 8 der Nockenscheibe infolge der erwähnten Drehung dieser Nockenscheibe- geringer geworden ist.-Die Halteklinke-21 sorgt bei der Schaltbewegung der Klinke 17 dafür, daß das Schaltrad 9 beim Übergang' der Schaltklinke 17 aus der einen Zahnlücke in die benachbarte sicher gesperrt ist. Die zu diesem Zweck auf die Klinke 21 wirkende Druckfeder 22 dient gleichzeitig zur Sicherung des Hebels 16 gegen eine ungewollte Schaltbewegung beim Auftreten".' yöii "Erschütterungen. - - ■
Bei der Ausführungsform nach Abb. 1 hat die Tatsache, daß die Bremsfeder 6 an den Bremshebel 3 angreift, die unerwünschte Wirkung zur Folge, daß sich bei einem eingetretenen Verschleiß des Bremsbelages und bei der hierdurch bedingten Lageänderung des Hebels 3 auch die Verspannung der Feder 6 ändert, weil sich der Angriffspunkt der Feder 6 verschiebt. Je größer der Verschleiß ist, um so schwächer wird daher die Kraft, mit der die Feder 6 die Bremsbacke anzieht. Die nach Abb. 1 durchgeführte Aufteilung des Bremshebels in zwei Hebel, von denen der eine Hebel, nämlich der Hebel 4, infolge der Anordnung der selbsttätigen Nachstelrvor- ■:
richtung seine Lage unabhängig von dem Verschleiß beibehält,, gibt in einfacher Weise die Möglichkeit zur weiteren Vervollkommnung der Ausführungsform. . . -.-...
Gemäß Abb. 2 wird bei dieser verbesserten Ausführungsform die Bremsfeder 6 nicht an den seine Lage in Abhängigkeit. vom Vert schleiß .ändernden Hebels,, sondern an den hinsichtlich seiner . Stellung vom .Verschleiß unabhängigen Hebel 4 angeschlossen. Infolgedessen bleibt -die Spannung der Feder 6" und damit die Bremskraft unverändert. Hierdurch ergeben sich gemäß Abb. 2, bei der gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind,. folgende Abweichungen von der Atjsf führungsform nach Abb. 1.
^ Der Hebel. 3 liegt mit seiner Nase 12 auf der entgegengesetzten Seite der Nocke? auf. Ferner wirkt, die Feder 10 unmittelbar auf den Hebel3; sie hat nun nicht mehr (wie b.ei Abb. 1) die Aufgabe, den Druck des Heibets 4 entgegen der Wirkung der Bremsfeder 6 aufzunehmen, sondern sie braucht nur noch dar für zu sorgen,-daß. der Hebel 3 der Lüftbewegung des Hebels 4 folgt und dabei die Aufr lage der Nase 12 auf der Nocke7 gesichert bleibt. Infolgedessen; kann die Feder 10 nach Abb. 2 wesentlich schwächer als diejenige nach Abb. 1 sein, so daß bei gleicher Bremskraft auch die Feder 6 schwächer sein kann; weil deren. Wirkung durch die Feder 10 zu einem weit geringeren" Teil- als bei der Aus- -führungsform nach Abb. 1 durch die Feder ig vermindert wird. Die Verwendung, schwächerer Federn wirkt sich günstig hinsichtlich ;der Herstellungskosten aus, außerdem w,ird die gesamte Bremseinrichtung hierdurch leichter und einfacher. Der Druck des Hebels 4 wird über die Nockenscheibe 7 und den Hebel"3 unmittelbar von der Bremstrommel 2 aufgenommen.
Wie Abb. 2 erkennen läßt, ist der Hebel 16 zweiarmig ausgebildet. Auf den einen Arm wirkt die Druckfeder 22, und auf dem anderen isT'die-Schaltklinke 17 gelagert. Der Anschlag I9a liegt auf der entgegengesetzten Seite des Hebels 16. Die Wirkungsweise ist folgende: Das Steuerorgan 13 lüftet die Bremse in der gleichen Weise wie bei der Ausführungsform >io nach Abb. 1, indem der Hebel 4 in der Pfeilrichtung χ geschwenkt wird. Dabei wird der Hebel 3 von der Wirkung der Feder 6 entlastet, so daß die Feder 10 den Hebel 3 in die Lüftstellung drückt. Ist nun während der vorherigen Blockierung der Bremse ein Verschleiß des Bremsbelages eingetreten, so schlägt, wenn die Bremse aus der beschriebenen Lüftstellung heraus erneut angezogen wird, der linke Arm des Hebels 16 gegen den Anschlag 20, so daß der Hebel 16 entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt wird. Infolge-
dessen gleitet die Schaltklinke 17 in die benachbarte Zahnlücke des Schaltrades 7, ohne jedoch das Schaltrad zu schalten. Für eine besondere Sperrung des Schaltrades 7, die gemäß Abb. 1 mittels einer besonderen Klinke 21 erfolgen muß, braucht in diesem Falle nicht gesorgt zu werden, da das Schaltrad durch den vollen Bremsdruck, der von der Feder 6 über die Nocke 7 und den Hebel 3 auf die Bremstrommel 2 übertragen wird, •blockiert ist. Erst wenn bei der nun folgenden Lüftbewegung dieser Bremsdruck aufgehoben wird, schwenkt die Feder 22 den Hebel 16 in seine ursprüngliche Lage zurück, wobei die
«5 Klinke 17 nunmehr das Schaltrad 7 schaltet und die Nocke 7 in der Pfeilrichtung verstellt. Hiermit ist die Nachstellung der Bremse bewirkt. Diese Ausführungsform hat also außer den obengenannten Vorzügen noch den Vorteil, daß die Halteklinke fortfällt.
Auf der Zeichnung ist die Steuervorrichtung für nur eine der zweckmäßig vorzusehenden beiden Bremsbacken der Bremstrommel dargestellt. Wenn an der Brems-
»5 trommel 2 gegenüber der Bremsbacke 1 noch eine zweite Bremsbacke vorgesehen ist, bestehen keine Schwierigkeiten, die dargestellte Steuervorrichtung spiegelbildlich derart zu verdoppeln, daß die Feder 6 dann die beiden Bremshebel 3 miteinander verbindet. In diesem Falle müssen auch zwei Steuerglieder 13 vorgesehen sein, die zweckmäßig gemeinsam von einem einzigen Bremslüftmagneten angetrieben werden. An Stelle der Nockenscheibe 7 kann auch ein Exzenter angeordnet sein.
Die beschriebene selbsttätige Nachstellvorrichtung ist insbesondere für elektromagnetisch gelüftete Bremsen bei Hebezeugen geeignet.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 4&.
    i. Reibungsbremse mit selbsttätiger Nachstellvorrichtung, die aus einer von einem Schaltrad verstellten Nockenscheibe besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der unmittelbar auf die Bremse wirkende Bremshebel in zwei um einen zweckmäßig gemeinsamen Drehpunkt (5) gleichsinnig schwenkende Hebel (3,4) aufgeteilt ist, von denen der vom Steuerorgan (13) unmittelbar beeinflußte Betätigungshebel (4) 5e durch Federspannung kraftschlüssig mit dem anderen Hebel (3) verbunden ist und die Nachstellvorrichtung (7 bis 10, 15 bis 19, 2i, 22) trägt, deren Schaltklinke (17) auf einem schwenkbar auf dem Beta- 5S tigungshebel gelagerten Hebel (16) ruht, der gegen einen festen Anschlag (20) stößt und dadurch der Klinke eine Schaltbewegung erteilt, sobald der Bremshebel (3) zusammen mit dem Betätigungshebel seinen normalen Anzugweg infolge eines Verschleißes der Bremse überschreitet.
  2. 2. Reibungsbremse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die kraftschlüssige Verbindung herstellende Federspannung von der die Bremskraft erzeugenden Feder (6) geliefert wird.
  3. 3. Reibungsbremse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Bremskraft erzeugende Feder (6) an dem vom Steuerorgan (13) unmittelbar beeinflußten Betätigungshebel (4) angreift (Abb. 2).
  4. 4. Reibungsbremse nach Anspruch 1 bis
    3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenscheibe (7) bzw. deren Schaltrad (9) durch den Bremsdruck selbst gegen eine unzulässige Drehung gesichert ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    BERLIN. GÜDBIICKT IM DtK
DE1937A0083654 1937-07-16 1937-07-16 Reibungsbremse mit selbsttaetiger Nachstellvorrichtung Expired DE701256C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1173294B (de) * 1959-07-22 1964-07-02 Ford Werke Aktiengesellschaft Köln Niehl Selbsttaetige, mechanische Nachstellvorrichtung fuer eine entgegen der Kraft einer Rueckstellfeder hydraulisch oder mechanisch betaetigte Innen-backenbremse

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1173294B (de) * 1959-07-22 1964-07-02 Ford Werke Aktiengesellschaft Köln Niehl Selbsttaetige, mechanische Nachstellvorrichtung fuer eine entgegen der Kraft einer Rueckstellfeder hydraulisch oder mechanisch betaetigte Innen-backenbremse

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