DE7012425U - Vorrichtung zur sicheran winkelanlage von papierstapeln in papierschneidmaschinen. - Google Patents

Vorrichtung zur sicheran winkelanlage von papierstapeln in papierschneidmaschinen.

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DE7012425U
DE7012425U DE19707012425 DE7012425U DE7012425U DE 7012425 U DE7012425 U DE 7012425U DE 19707012425 DE19707012425 DE 19707012425 DE 7012425 U DE7012425 U DE 7012425U DE 7012425 U DE7012425 U DE 7012425U
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contactor
paper
cutting
contactors
stack
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Description

Vorrichtung zur sicheren Winkelanlage von Papierstapeln in Papierschneidemaschinen.
Die Neuheit hat eine Vorrichtung zum sicheren Winkelanlegen von Papierstapeln in Schneidemaschinen zum Gegenstand.
Für das Schneiden von Papierstapeln oder von ähnlichem Material werden Papierschneidemaschinen benutzt, die mit einer Genauigkeit von 0,1 mm arbeiten. Für die weitere Verwendung oder für die Welterverarbeitung des geschnittenen Schneidgutes 1st diese Genauigkeit erforderlich. Die Schnittgenauigkeit der Maschine ist aber allein nicht maßgebend. Mitentscheidend 1st das sichere Anlegen des Sohneidgutstapeis an den Sattelrechen bzw. an den Tisohseitenanschlag durch den Beschneider. Dabei treten oft Schwierigkeiten auf, weil der Beschneider nicht immer von der Bedienungsseite feststellen kann, ob sein Papierstapel an den beiden Anlageflächen richtig anliegt. Manchmal kann es daher vorkommen, daß der Beschneider oder eine HlIfsperson um die Maschine herumgehen muß, um zu prüfen, ob der Papierstapel richtig anliegt.
Die Neuheit umfaßt eine Vorrichtung, die dem Beschneider sofort beim Anlegen des Papierstapels die richtige Anlage anzeigt. Es kann auch eine Schneidverriegelung stattfinden, wenn der Stapel nicht riohttg anliegt, wie z.B. in Flg. 1 und 2 dar stellt.
In der Zeichnung ist eine solche Vorrichtung gemäß Neuheit dargestellt.
Figur 1) Querschnitt durch einen Sehneidemaschineniisch mit Seltenanschlag und verschieden eingelegten Papierstapeln.
Figur 2) Draufsicht auf einen Schneidemaschinentisch mit Seitenanschlag und eingelegtem Papierstaßel.
Figur 3) Draufsicht auf eine Schneidemaschine.
Figur 4) Einen Schnitt nach Linie I - I der Fig.3 in vergrößerter Darstellung.
Figur 5) Ansicht des Bedienungspultes mit Kreuzschienenverteiler.
Der an dem Schneidemaschinentisch (2) angeschraubte Seitenanschlag (3) ist mit mehreren Kontaktgeber-Gruppen (4,5,6,7) bestückt, deren Anzahl Je nach Maschinengröße unterschiedlich ausgeführt werden kann. Jede Gruppe (4,5*6,7) besteht aus mehreren übereinander angeordneten Kontaktgebern (8,9#1O,11) die ihren Kontakt zum Papierstapel (1) über Tastelemente (12,13*14,15) herstellen. Die Kontaktgeber (8,9*10,11) sind einzeln fr .njustierbar und arretierbar.
In der gleichen Welse wie für den Seitenanschlag (3) beschrieben, sind dl· Kontaktgeber-Gruppen (16,17,18,19) am Sattelrechen (20) angebaut.
Der eigentliche KontaktSchluß beim Anlegen des Fapierstapels erfolgt entweder meclihisch-elektrisch oder mechanisch-pneumatisch bzw. nur pneumatisch. Die einfache Schaltung ist nicht Gegenstand der Neuheit, sondern nur die Anordnung der Schaltelemente in der/ den neuheitsgeraäöen Vorrichtung bzw. Vorrichtungen um den Gebrauchszweck einer sicheren Anlage von Papierstapeln zu gewährleisten. Die einfache elementare Schaltung braucht hier nicht erläutert zu werden, da eine einfache Hintereinanderschaltung der Kontaktgeber in einem geschlossenen Stromkreis mit Stromquell· und Signallampe bzw. Signalvorrichtung in Betracht kommt. Erst wenn also alle gerade in diesem Stromkreis hintereinandergeschalteten Kontaktgeber geschlossen bzw. betätigt werden, kann die Signalvorrichtung ansprechen.
Als Kontaktgeber kommen Relais kontakte, Membrankontalrte $ Druckkontakte, Druckknopfkontakte, Hebekontakte, die alle eine reine Toleranzeinstellung ermöglichen, in Betracht. Als reine pneumatische Kontakte kommen Düaenkonta^i nste llungen wie auch Membrankontakteinstellungen in Frage. Da die meisten modernen Schneidmaschineη Druckluft, z.B. zum Anheben des Papierstapels verwenden, ist eine pneumatische Kontäktgabe vorteilhaft anwendbar, da sie keine zusätzlichen Luftaggregate benötigt.
Beim Abiauf der Sohneidfolge, die Je nach Art des Beschnitte— Rundumbeschnitt, Aufteilen in Halbe und Viertel u.a. —aus mehreren Schnitten besteht, wird der Schneidgutetapel (1) wechselnd am Seltenanschlag (3) cder am Sattelreohfen (20) oder auch an beiden gleichzeitig zur Anlage gebracht. Dementsprechend sind unter Beachtung der Papieret-apelgröQ« einzelne Kontakfc£«h«r= Gruppen (4...7, 16...19) In Seltenanschlag (2) oder Sattelreohen (20) einzuschalten, um die Anlage des Schneldgutstapela (1) zu kontrollieren. Je nach Stapelhöhe sind die oberen Kontaktgeber (9,1OfIl) in den einzelnen Oruppen (4...7, 16...19) abschaltbar. Bei Fehlanlage wird die Sohnlttbewegung des Messers verriegelt.
Dl· innerhalb einer Sohneidfolge Jedem Schnitt zugehörige Kontrollfunktion der Positions-Kontrolle ist in einem Kreuzschienenverteiler (21) mit Integriertem Schnittzähler programmiert. Daduroh 1st der automatische Ablauf des Schneldprogrammes mit integrierten Kontrollfunktionen möglich.
Das Überspringen bzw. Wiederholen von Schnitten in einer programmierten Schnittfolge ermöglicht ein manuell zu tätigender Tipp-8οhalter (22).
Daa Programnieren des Kreuzschienenverteilers wird mittels Lochkarte oder Programmstecker vorgenommen. Um den Eingriff unbefugter Personen in die Steuerungsanlage zu verhindern, ist diese mittels Schlüsselschalter (23) abschließbar. Das ordnungsgemäße Arbeiten der Anlage läßt sich an der Signallampe (24) und an der beleuchteten Schnittfolge-Anzeige (25) Überwachen.
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Claims (1)

  1. S C H U f Z ' 5 . P E Ü C K E J
    1» Vorrichv. , zur sicheren Winkelanlage von Papierstapeln in Papierschneidemaschinen, dadurch gekannzeichnet, daß am Seitenanschlag (3-) und am Sattelrechen (2o) des Tisches (2) der Schneidemaschine mehrere Kontaktgebergruppen (4,5,6,7 uml (16,17,18,19 ) angeordnet sind, die insbesondere aus mehreren vertikal in Höhenrichtung des Papieratapels (1) angeordneten Kontaktgebern (8,9 ,1g-, 1-1) (Kontaktgeber-Etagen bzw.-Stufen ) bestehen, wobei die Stückzahl der Kontaktgeber und ihre Anordnung in der Gruppe, von der Maschinengröße abhängig gemacht sein kann »
    2-· Vorrichtung nach Anspruch 1 r dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Kontaktgeber (8,9*1o,1i) fein justierbar und arretierbar ausgebildet sind.»
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3 > > dadurch gekenzeichnet daß jeder Kontaktgeber (8,9,1o,1i) mit einem Tasvelentent (12.,13,14,15) , das den Kontakt zum Papierstapel (1.) herstellt , ausgerüstet ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktgeber (8,9,1o,1i) für mechanisch-elektrische, mechanisch-pneumatische, pneumatisch-elektrische oder nur für pneumatische. Kontaktgabe einrichtbar gemacht sind.
    5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die von der jeweiligen Größe des Papiers-tapels (T.) überdeckten bzw» abgedeckten Kontaktgeber bzw.. Kontaktgebergruppen (4.,5,6,.7;;16,17>18,19) einschaltbar eingerichtet sind»
    6» Vorrichtung nach Anspruch 5r dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktgeber (8,9,To,11) innerhalb der Kontaktgebergruppen (4,5,6,7,;16,17,18,19) stufenweise je nach der Höhe des eingelegten Papierstapels (1) für diejenigen Stufen, die über der jeweiligen Höhe des Papierstapels liegen, abschaltbar eingerichtet sind.
    7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktgabe für das Messer der Schneidemaschine in die Kontaktgabe der Kontaktgeber derart miteinbezogen ist, daß nur bei voller Anlage des Papierstapels; SJi die in Funktion eingeschalteten Kontaktgeber, die Schnittbewegung des Messers erfolgen kann .
    8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bia 7» dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktgeber programmierbar gemacht sind.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Programmierung der Kontaktgeber in Abhängigkeit von der Programmierung des Vorschubs-und Stops der Schneidmaschine erffIgt.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Programmierung der Kontaktgeber mit in den automatischen Ablauf des Schneidprogramms einbezogen i-^t,
    11. Vorrichtung nach Anspruch 8 bis 1o, dadurch gekennzeichnet, daß die innerhalb einer Schneidfolge jedem C 'mitt zugehörige Koiubrollfunktion, in einem Kreuzschienenverteiler programmiert
    12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß während des automatischen Ablaufs des Schneidprogramms jederzeit eine Korrektur von Hand am Tippschalter (22) vorgenommen werden kann .
    13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine Signallampe (24 und eine beleuchtete* Schnittfolgeanzeige (25) vorgesehen sind, die das ordnungsgemäße Arbeiten der Anlage anzeigen .
DE19707012425 1970-04-06 1970-04-06 Vorrichtung zur sicheran winkelanlage von papierstapeln in papierschneidmaschinen. Expired DE7012425U (de)

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