DE700186C - Verfahren zur Befreiung des Zellstoffs von Verunreinigungen, wie Kieselsaeure, Eisenusw., mittels Flusssaeure - Google Patents

Verfahren zur Befreiung des Zellstoffs von Verunreinigungen, wie Kieselsaeure, Eisenusw., mittels Flusssaeure

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DE700186C
DE700186C DE1937SC113107 DESC113107D DE700186C DE 700186 C DE700186 C DE 700186C DE 1937SC113107 DE1937SC113107 DE 1937SC113107 DE SC113107 D DESC113107 D DE SC113107D DE 700186 C DE700186 C DE 700186C
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pulp
hydrofluoric acid
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silica
removing impurities
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Expired
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DE1937SC113107
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Inventor
Dr Erich Opfermann
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SCHLESISCHE ZELLWOLLE AKT GES
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SCHLESISCHE ZELLWOLLE AKT GES
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21CPRODUCTION OF CELLULOSE BY REMOVING NON-CELLULOSE SUBSTANCES FROM CELLULOSE-CONTAINING MATERIALS; REGENERATION OF PULPING LIQUORS; APPARATUS THEREFOR
    • D21C9/00After-treatment of cellulose pulp, e.g. of wood pulp, or cotton linters ; Treatment of dilute or dewatered pulp or process improvement taking place after obtaining the raw cellulosic material and not provided for elsewhere
    • D21C9/08Removal of fats, resins, pitch or waxes; Chemical or physical purification, i.e. refining, of crude cellulose by removing non-cellulosic contaminants, optionally combined with bleaching
    • D21C9/083Removal of fats, resins, pitch or waxes; Chemical or physical purification, i.e. refining, of crude cellulose by removing non-cellulosic contaminants, optionally combined with bleaching with inorganic compounds

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
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Description

  • Verfahren zur Befreiung des Zellstoffs von Verunreinigungen, wie Kieselsäure, Eisen usw:, mittels Flußsäure Bekanntlich enthalten insbesondere die aus gras- und strohartigen Rohstoffen hergestellten Zellstoffe, aber auch solche aus Holzgewächsen neben durch Mineralsäuren oder organische Säuren herauslösbarem Kalk, Eisen, Magnesia und sonstigen anorganischen Salzen, auch noch Verbindungen der Kieselsäuren in mannigfaltiger Form, beispielsweise als Gerüstsubstanz, die sich im wesentlichen nur durch Behandlung des Stoffes mit Flußsäure entfernen lassen.
  • Ein solches Verfahren bedingt aber nicht nur eine besondere chemische Reinigungsstufe, der womöglich noch ein besonderer Waschprozeß angegliedert werden muß, sondern setzt auch eine Apparatur voraus, die gegen dauernde Einflüsse von flußsauren Agentien hinreichend widerstandsfähig ist.
  • Es hat sich nun ergeben, daß die Entfernung der genannten Verunreinigungen von Zellstoffen aller Art sich mit besonderem Vorteil in der Phase durchführen läßt, Inder der Zellstoff zwecks ganzer oder auch nur teilweiser Entfernung seiner lignin- und pektinartigen Verbindungen mit Chlor in saurem Zustand behandelt wird.
  • Gerade in diesem Stadium, unterstützt durch das in statu nascendi wirkende Chlor und die bei dieser Reaktion gebildete Salzsäure, gelingt die Entfernung der kieselsäureartigen Verbindungen durch Zusatz von Flußsäure oder deren Salzen in durchgreifender und eleganter Art und Weise. Dabei hat die Behandlung des Zellstoffes mit Flußsäure in dieser Phase den nicht zu unterschätzenden technischen Vorteil, daß die Chlorierung von Zellstoff sowieso in Apparaturen erfolgt, die an sich gegen den Einfluß von Flußsäure vollkommen unempfindlich sind, und daß ferner der Stoff nach der Chlorierung sowieso gewaschen, alkalisiert und wieder gewaschen wird.
  • Außerdem ist im Hinblick auf das immer Eisenverbindungen führende Fabrikationswasser die Verwendung von Flußsäure in der chlorierenden bzw. oxydierenden sauren Stufe insofern von Vorteil, als verdünnte Flußsäure Eisen in seiner Oxydform sehr leicht löst. Ebenso ist bei Verfahren, nach welchen der fertig gebleichte Zellstoff noch einmal einer Nachchlorierung unterzogen wird, die Mitverwendung von Flußsäure auch in dieser Phase besonders günstig. Verfahrensbeispiel i oo kg lufttrockener, ungebleichter Strohzellstoff werden in einer Stoffdichte von ungefähr 60i'ö mit etwa 8oo 1 Wasser, in denen 2,5 kg Chlor und 3 kg Flußsäure gelöst sind, gut vermischt. Nachdem das aktive Chlor verbraucht ist, wird die Masse gewaschen, mit etwa i % NaOH (auf lufttrocknen Stoff berechnet) i Stunde digeriert, wieder gewaschen usw.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Befreiung des Zellstoffs von Verunreinigungen, wie Kieselsäure, Eisen usw., mittels Flußsäure, dadurch gekennzeichnet, daß die Flußsäure gleichzeitig mit einer der üblichen chlorierenden Behandlungen des Zellstoffs zur Einwirkung gebracht wird.
DE1937SC113107 1937-06-19 1937-06-19 Verfahren zur Befreiung des Zellstoffs von Verunreinigungen, wie Kieselsaeure, Eisenusw., mittels Flusssaeure Expired DE700186C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969601C (de) * 1942-11-18 1958-06-19 Phrix Werke Ag Verfahren zur Herstellung eines aschearmen, fuer die chemische Weiterverarbeitung geeigneten Zellstoffes aus Einjahrespflanzen
DE1039825B (de) * 1957-02-07 1958-09-25 Phrix Werke Ag Verfahren zum Entfernen der Kieselsaeure aus Zellstoff

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DE969601C (de) * 1942-11-18 1958-06-19 Phrix Werke Ag Verfahren zur Herstellung eines aschearmen, fuer die chemische Weiterverarbeitung geeigneten Zellstoffes aus Einjahrespflanzen
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