DE700016C - Tellerbrecher - Google Patents

Tellerbrecher

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Publication number
DE700016C
DE700016C DE1939B0187441 DEB0187441D DE700016C DE 700016 C DE700016 C DE 700016C DE 1939B0187441 DE1939B0187441 DE 1939B0187441 DE B0187441 D DEB0187441 D DE B0187441D DE 700016 C DE700016 C DE 700016C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crusher
motor
housing
plate
shaft
Prior art date
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Expired
Application number
DE1939B0187441
Other languages
English (en)
Inventor
Johan Alfred Bjarme
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE700016C publication Critical patent/DE700016C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C2/00Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers
    • B02C2/02Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers eccentrically moved
    • B02C2/04Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers eccentrically moved with vertical axis
    • B02C2/045Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers eccentrically moved with vertical axis and with bowl adjusting or controlling mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

  • Tellerbrecher Die Erfindung bezieht sich auf einen Tellerbrecher mit .schwingendem Brecherkopf und senkrecht liegender Brecherachse für die Zerkleinerung von Steinen, Erzen o. dgl. Bei diesen bekannten Brechern ist die Brecherachse exzentrisch in einer. umlaufenden, angetriebenen Hohlwelle gelagert. Die Achse bewegt sich infolge dieser Lagerung auf einem Kegelmantel. Der mit der Achse verbundene Brecherkopf erhält hierdurch eine schwingende: Bewegung, wobei gleichzeitig die St8lle größter Annäherung des Brech erkopfes an den Brecherring am Umfang des Brecherkopfes wandert.
  • Mit Rücksicht darauf, daß der Raum unter dem Tellerbrecher für Transportbänder o. dgl. frei zu halten ist, erfolgt 'gewöhnlich der Antrieb der umlaufenden Hohlwelle mit Hilfe einer waagerecht liegenden Antriebswelle über ein Kegelradgetriebe. Das Getriebe sitzt dabei an einem die Hohlwelle umschließenden Gehäuseteil, das durch Stege mit der Innenwand des Brechergehäuses verbunden ist. Der Raum zwischen den Stegen ist erforderlich, um das zerkleinerte Gut nach unten zu durchtreten zu lassen. Einer dieser Stege dient zur Lagerung der waagerechten Antriebswelle. Er muß in seinem lichten Durchmesser so groß bemessen sein, daß die Welle mitsamt dem daraufsitzenden Kegelrad aus dem Gehäuse herausgezogen werden kann. Die Nachteile des Antriebes sind folgende: Es bereitet erhebliche Schwierigkeiten, den das Kegelradgetriebe aufnehmenden Raum so abzudichten, daß bei der starken Staubentwicklung im Brecher auf die Dauer das Eintreten von Staub in den Getrieberaum verhindert werden kann. Ein Kegelradgetriebe erfordert ferner eine reiche Schmierung mit flüssigen Schmiermitteln. Hierbei ist nicht zu vermeiden, daß ein Teil des Schmiermittels in das zerkleinerte Gut gelangt, was besonders bei der Zerkleinerung von Erzen von Nachteil ist; die auf dem Wege der Flotation weiterbehandelt werden sollen. Hier wird das Ergebnis des Flotationsverfahrens durch das beigemischte öl erheblich verschlechtert.
  • Nachteilig ist auch der breite Steg, der zur Lagerung der waagerechten Antriebswelle dient. Auf diesem breiten Steg lagert sich das zerkleinerte Gut ab. Diese Ablagerungen können erfahrungsgemäß solche Ausmaße annehmen, daß das Arbeiten des Brechers beeinträchtigt wird.
  • Ein weiterer Nachteil des Antriebes ist der verhältnismäßig große Raumbedarf, der bei der Aufstellung der Brecher für den Ausbau der waagerechten Antriebswelle vorgesehen sein muß. Dieser Raumbedarf wirkt sich in einer nicht unerheblichen Vergrößerung der Aufbereitungsanlagen aus.
  • Um diese Nachteile zu beseitigen, sind Tellerbrecher so ausgeführt worden, daß der Brecher durch einen unter dem Brecherkopf liegenden elektrischen Motor angetrieben wird. Auch diese Anordnung bietet noch erhebliche Nachteile; denn die an sich zweckmäßige Unterbringung des Motors unter dem Brecher-, kopf bewirkt, daß man bei dieser Ausführung zum Ausbau des Motorläufers das Gehäuse des Brechers vollständig wegräumen muß. Während bei der zuerst beschriebenen Ausführung mit seitlichem Antrieb wenigstens durch das seitliche Herausziehen der Kegelradwelle und durch das Herausheben der übrigen Teile nach oben alle Getriebeteile zugänglich wurden, ergibt sich bei untenliegendem Motor durch den umständlichen Abbau ein besonderer Nachteil für Betriebe, in ,denen wegen der unvermeidlichen Verstaubung der Motor öfter nachgesehen werden muß. Bei der gewöhnlichen Raumknappheit in Aufbereitungsanlagen ist es nicht leicht, dazu jedesmal den gesamten Brecher fortzunehmen.
  • Die Nachteile der bekannten Antriebe sind erfindungsgemäß bei einem Tellerbrecher mit schwingendem Brecherkopf, dessen senkrecht liegende Brecherachse in einer Hohlwelle exzentrisch gelagert ist und durch einen unter dem Brecherkopf liegenden elektrischen Motor angetrieben wird, dadurch vermieden, daß die Hohlwelle samt dem Motor in dem Gehäuse des Brechers eingebaut ist und sämtliche wesentlichen Antriebsteile, darunter auch der Motorläufer, beim Auseinandernehmen des Brechers nach oben heraushebbar sind. Vorteilhaft ist die Motorachse selbst als Hohlwelle ausgebildet und die Brecherachse in der Motorwelle gelagert. Durch die Anordnung des Motors innerhalb des Brechergehäuses und unterhalb des Brecherkopfes kommt die waagerechte Antriebswelle einschließlich des Kegelradgetriebes in Fortfall. Die bei Verwendung eines Kegelradgetriebes bestehenden Dichtungsschwierigkeiten sind vermieden. Die Lager des Motors können leicht abgedichtet werden. Bei Verwendung von Kugellagern ist zudem eine Schmierung mit nichtflüssigen Schmiermitteln möglich, so daß auch die Beeinflussung des zerkleinerten Gutes in Fortfall kommt.
  • Die Lagerung des Motors im Bnechergehäuse kann an verhältnismäßig schmalen Tatzen erfolgen und ferner derart, daß das Motorgehäuse einschließlich Motor und Brecherkopf nach oben zu aus dem Brechergehäuse herausgehoben werden kann. Es entfällt auf diese Weise der bisher erforderliche Platzaufwand für den Ausbau des Brecherantriebes.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Fig. i einen senkrechten Schnitt durch einen Tellerbrecher gemäß der Erfindung, Fig.2 einen Schnitt nach Linie A-A der Fig. i.
  • Das Brechergehäuse besteht aus einem zylindrischen Teil i mit einem :aufgeschraubten Lagerring 12 für die Lagerung des Brecherringes i o und des mit diesem verbundenen. Abnutzfutters i i. Der Brechring ist über Federn 13 elastisch gegenüber einer Platte 14 abgestützt. Diese Platte ist wiederum durch die Schraubenbolzen 15 gehalten, die im Lagerring 12 befestigt sind. Die Schraubenbolzen 15 dienen auch als Auflager für die Platte 16 mit dem Fülltrichter 17.
  • Zum Antrieb der Brecherachse 7 mit dem Brecherkopf 8 und dem Abnutzfutter 9 dient ein Elektromotor, dessen Gehäuse 23 topfartig ausgebildet ist. Am äußeren Umfang des Gehäuses sind Lagertatzen 22 angegossen, mit denen das Gehäuse von !oben her auf waagerechte Lagertatzen aufgesetzt ist, die am inneren Umfang des Brechergehäuses i angebracht sind. Das Statorpaket des Motors ist mit 2q., der Rotor ist Mit 25 und die Rotorwelle mit 26 bezeichnet. Die Rotorwelle 26 ist als Hohlwelle ausgebildet; in dieser Welle ist exzentrisch mit Hilfe der Kugellager 30, 31 die Brecherachse 7 gelagert. über das Lager 31 stützt sich gleichzeitig der Brecherkopf auf der flanschartig vergrößerten Stirnseite der Hohlw elle 26 ab. Die axiale Beanspruchung der Hohlwelle 9 wird über ein Kugellager 28 auf das obere Lagerschild 29 des Motorgehäuses 23 übertragen, das entsprechend verstärkt ausgebildet ist.
  • Zur weiteren Lagerung der Motorwelle dient ein Kugellager 27 am Boden des topfartigen Gehäuses 23. Sämtliche Kugellager sind mit entsprechenden, in der Zeichnung nicht dargestellten Dichtungen versehen.
  • Im Gehäuse i sind ferner noch eine oder mehrere öffnungen 33 für die Einführung der elektrischen Leitungen und auch für Zuführung von Luft zum Motor vorgesehen. Mit 18 sind Schutzplatten aus widerstandsfähigem Werkstoff bezeichnet, welche die Tatzen 22 und die durch die Öffnungen 33 gezogenen Leitungen gegen fallende Steine in Richtung der Pfeile 32 schützen. ` Wie die Zeichnung zeigt, kann nach Ausbau der Platte 16 sowie des. Brechringes io das Motorgehäuse 23 zusammen mit Motor und Brecherkopf nach oben zu herausgenommen werden, so ,daß für den Ausbau des Brecherantriebes ein zusätzlicher Raum nicht mehr erforderlich ist. Der breite Steg für die Durchführung der bisher üblichen waagerechten Antriebswelle ist vermieden. Die drei verhältnismäßig schmalen Lagertatzen 22 -lassen große Zwischenräume 2o für den Durchtritt des zerkleinerten Gutes offen. Die verwendeten Kugellager können leicht gegen Staub geschützt werden. Eine Schmierung der Lager mit Öl ist nicht mehr erforderlich.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Tellerbrecher mit schwingendem Brecherkopf, dessen senkrecht liegende Brecherachse in einer Hohlwelle exzen, trisch gelagert ist und durch einen unter dem Brecherkopf liegenden elektrischen Motor angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlwelle samt dem Motor in dem Gehäuse des Brechers eingebaut ist und sämtliche wesentlichen Antriebteile, darunter auch der Motorläufer, beim Auseinandernnelun@en des Brechers nach oben heraushebbar sind.
  2. 2. Tellerbrecher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlwelle von der Motorwelle (26) gebildet ist.
  3. 3. Tellerbrecher nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Motorwelle (26), auf der sich der Brecherkopf (8, 9) in an sich bekannter Weise abstützt, mit einem am gleichen Ende angeordneten Kragen auf einem Lagerschild (29) des Motorgehäuses (23) gelagert ist. q.. Tellerbrecher nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Motorgehäuse (23) topfartig ausgebildet und am äußeren Umfang Lagertatzen für die Lagerung des Motorgehäuses im Brechergehäuse angebracht sind.
DE1939B0187441 1939-05-23 1939-05-23 Tellerbrecher Expired DE700016C (de)

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DE (1) DE700016C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE966514C (de) * 1942-11-05 1957-08-14 Esch Werke K G Maschinenfabrik Kegelbrecher
DE1027042B (de) * 1952-04-10 1958-03-27 Axel Wuertzen Kjellgaard Kegelbrecher

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE966514C (de) * 1942-11-05 1957-08-14 Esch Werke K G Maschinenfabrik Kegelbrecher
DE1027042B (de) * 1952-04-10 1958-03-27 Axel Wuertzen Kjellgaard Kegelbrecher

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