DE699498C - Nichtlineare Widerstaende enthaltende Vierpolanordnung - Google Patents

Nichtlineare Widerstaende enthaltende Vierpolanordnung

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DE699498C
DE699498C DE1935S0119809 DES0119809D DE699498C DE 699498 C DE699498 C DE 699498C DE 1935S0119809 DE1935S0119809 DE 1935S0119809 DE S0119809 D DES0119809 D DE S0119809D DE 699498 C DE699498 C DE 699498C
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DE
Germany
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curve
amplitude
attenuation
containing non
pole
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Expired
Application number
DE1935S0119809
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English (en)
Inventor
Dr Phil Felix Strecker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G11/00Limiting amplitude; Limiting rate of change of amplitude
    • H03G11/002Limiting amplitude; Limiting rate of change of amplitude without controlling loop

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  • Attenuators (AREA)

Description

  • Nichtlineare Widerstände enthaltende Vierpolanordnung Die Erfindung betrifft eine nichtlineare Widerstände enthaltende Vierpolanordnung mit - amplitudenabhängiger Dämpfung in Form von Brücken- oder Ausgleichsschaltungen. Derartige Vierpolanordnungen werden zur Amplitudenbegrenzung für kleine und für große Amplituden benützt, je nachdem, für welchen Amplitudenwert die Anordnungen im Gleichgewicht sind.. Da die maximale Dämpfung derartiger Vierpole häufig nicht ausreicht, ist es bereits bekanntgeworden, Vierpole, die für einen kleinen Amplitudenwert im Gleichgewicht sind, hintereinanderzuschalten. Bei dieser Hintereinanderschaltung wurden jedoch immer solche Vierpole benutzt, die für den gleichen, sehr kleinen Amplitudenwert im Gleichgewicht waren.
  • Als besonders vorteilhaft zeigen sich Vierpole in Form eines überbrückten T-Gliedes, bei dem die nichtlinearen Elemente aus symmetrisch zueinander liegenden Gleichrichtern bestehen. Der Abgleich der Brükkenanordnungen auf den jeweiligen Amplitudenwert kann dabei durch besondere Ausbildung der nichtlinearen Widerstandselemente erfolgen, z. B. durch die geometrischen Abmessungen, durch Änderung der Zellenzahl, durch Einschaltung von Übertragern und/oder von Widerständen oder auch durch Einführung oder Änderung von Vorspannungen. Die Erfindung geht nun davon aus, daß durch die bekannte Hintereinanderschaltung von Vierpolen, die je für den gleichen, sehr kleinen Amplitudenwert abgeglichen sind, sich zwar eine Erhöhung der Dämpfung ergibt, daß es jedoch damit nicht möglich ist, eine scharfe Unterscheidung zwischen den zu sperrenden und den durchzulassenden Amplituden zu erreichen. Ein vorgegebener Dämpfungsverlauf mit- scharfer Unterscheidung zwischen den zu sperrenden und den durchzulassenden Amplituden wird gemäß der Erfindung durch die Hintereinander-Schaltung von von zwei oder mehr amplitudenabhängigen Vierpolen, die für verschiedene Amplitudenwerte im Gleichgewicht sind, erreicht.
  • An Hand der Figuren sei die Erfindung näher erläutert. In Fig. i sind Dämpfungskurven dargestellt, die durch einzelne Vierpole und durch die Hintereinanderschaltung von zwei Vierpolen erreicht werden. Als Abszisse ist der Eingangspegel p1 in Neper und als Ordinate die Dämpfung des Vierpols bzw. der Hintereinanderschaltung _der Vierpole b2 ebenfalls in Neper aufgetragen. In der Fig.2 ist auf der Abszisse die Eingangsspannung U1 und auf der Ordinate die Ausgangsspannung U2 des Vierpols bzw. der Hintereinanderschaltung der Vierpole in mV aufgetragen. Die dargestellten Kurven' zeigen das Verhältnis der Ausgangsspannung zur Eingangsspannung für einige der in Fig. z dargestellten Dämpfungskurven.
  • In Vig. i stellt die Kurve i den Dämpfungsverlauf eines nichtlinearen Widerstände enthaltenden Vierpols in Form einer Brückenschaltung dar,, der für den Eingängspegel -o,6 Np im Gleichgewicht ist. Die Kurve 2 entspricht einem Vierpol, der für den Eingangspegel von -q.,1 Np abgeglichen ist. Durch die Hintereinanderschaltung zweier Vierpole, die je die Dämpfüngskurve i aufweisen, erhält man die Kurve 3. Es ergeben sich zwei Dämpfungsmaxima, und zwar ein Maximum bei -o,5 Np und ein zweites bei 1-0,5 NP Eingangspegel. Es ist also durch die Hintereinanderschaltung. von zwei für den gleichen Wert abgeglichenen Vierpolen nicht möglich, ein einziges sehr hohes Dämpfungsmaximum zu erhalten, das an einer genau definierten Stelle liegt.
  • Schaltet man nun zwei oder mehr Vierpole hintereinander, die für verschiedene Amplitudenwerte im Gleichgewicht sind, also beispielsweise zwei Vierpole, deren Dämpfungskurven der Kurve i und 2 entsprechen, so läßt sich je nachdem, in welcher Reihenfolge die beiden Vierpole hintereinandergeschaltet werden, ein .anderer Verlauf der Gesamtdämpfungskurve erreichen. Die Gesamtdämpfungskurve wird nämlich bei verschiedener Reihenfolge der Vierpole eine andere sein, da ja dem zweiten Vierpol nicht die ursprüngliche Spannung zugeführt wird. Durch Hintereinanderschaltung solcher Vierpole lä.ßt sich jeder beliebige Dämpfungsverlauf erzielen. Schaltet man beispielsweise die den Kurven i und 2 entsprechenden Vierpole in der Reihenfolge i, 2 hintereinander, so erhält man einen Gesamtdämpfungsverlauf, der durch die Kurve ¢ wiedergegeben ist. Diese Dämpfungskurve zeigt ein einziges ausgeprägtes, sehr hohes Maximum bei -0,75 Np Eingangspegel. Dieses Maximum liegt also amplitudenmäßig etwa bei dem Maximum des ersten Vierpols, d. h. des Vierpols, der für einen größeren Amplitudenwert im Gleichgewicht ist. Bei Hintereinanderschaltung der beiden Vierpole in der anderen Reihenfolge, also in der Reihenfolge 2, i, erhält man die Kurve 5, die ebenfalls zwei verschiedene Maxima zeigt, die im wesentlichen amplitudenmäßig bei den Dämpfungsmaxima der Einzelvierpole liegen. Von Interesse ist die Dämpfungskurve q., da man mit einer solchen Kurve ein Maximum der Dämpfung bei einem endlichen Wert der Amplitude erreicht und so eine scharfe Unter# scheidung zwischen den zu sperrenden und den durchgelassenen Amplituden sicherstellt.
  • Die Schaffung `eines ausgeprägten Schwellenwertes ist aus den Kurven der Fig. 2 zu ersehen. Die Kurve i zeigt das Verhältnis der Ausgangsspannung zur Eingangsspannung bei Benutzung eines Vierpols, der die Dämpfungskurve i der Fig. i aufweist. Es ist ersichtlich, daß eine ausgesprochene Schwelle nicht vorhanden ist, da die Ausgangsspannung auch bei kleinen Amplituden zunächst mit der Eingangsspannung ansteigt, dann eine Zeit annähernd konstant bleibt und dann erst etwa von 450 mV Eingangsspannung ab sich linear mit der 'Eingangsspannung ändert. Es werden hierbei also auch die sehr kleinen Amplituden, wenn auch in einem gewissen Amplitudenbereich geschwächt, durchgelassen. Durch die Hintereinanderschaltung zweier derartiger Vierpole ergibt sich für das Verhältnis der Ausgangs- zur Eingangsspannung die Kurve 3 (entsprechend der Dämpfungskurve 3 oder Fig.. i). Auch hier kann nicht von einem ausgesprochenen Schwellenwert gesprochen werden, da hier auch in dein Bereich von etwa q.50 bis - 1450 mV Eingangsspannung noch eine geschwächte Übertragung dieser Amplituden stattfindet.
  • Die Hintereinanderschaltung der den Dämpfungskurven i und 2 der Fig. i entsprechenden Vierpole -in .der Reihenfolge i, 2, für die in der Kurve q. ,der Fig. i die Gesamtdämpfungskurve dargestellt ist, ergibt jedoch einen ausgesprochenen Schwellenwert, wie aus der Kurve q. der Fig. 2 ersichtlich. Bis zu einem Werte von 450 mV Eingangsspannung wird praktisch nichts übertragen, während sich von -da ab die Ausgangsspannung lediglich mit der Eingangsspannung ändert. Es ist hierdurch also ein Schwellenwert geschaffen und eine relative Versteilerung des Dämpfungsanstieges erzielt worden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Nichtlineare Widerstände enthaltende Vierpolanordnung mit amplitudenabhängiger Dämpfung in Form von Brücken-oder Ausgleichsschaltungen, dadurch gekennzeichnet, daß ein vorgegebener Dämpfungsverlauf mit scharfer Unterscheidung zwischen den zu sperrenden und den durchgelassenen Amplituden durch die Hintereinanderschaltung von zwei oder mehr amplitudenabhängigen Vierpolen, die für verschiedene Amplitudenwerte im Gleichgewicht sind, erreicht ist.
DE1935S0119809 1935-09-18 1935-09-18 Nichtlineare Widerstaende enthaltende Vierpolanordnung Expired DE699498C (de)

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DE (1) DE699498C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE937653C (de) * 1952-09-14 1956-01-12 Siemens Ag Traegheitslos amplitudenbegrenzende Schaltung mit fallender Charakteristik

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE937653C (de) * 1952-09-14 1956-01-12 Siemens Ag Traegheitslos amplitudenbegrenzende Schaltung mit fallender Charakteristik

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