DE699298C - Einrichtung zur Beschickung von Schwefelreinigerkaesten fuer die trockene Gasreinigung mittels Reinigermasse - Google Patents

Einrichtung zur Beschickung von Schwefelreinigerkaesten fuer die trockene Gasreinigung mittels Reinigermasse

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DE699298C
DE699298C DE1936P0073890 DEP0073890D DE699298C DE 699298 C DE699298 C DE 699298C DE 1936P0073890 DE1936P0073890 DE 1936P0073890 DE P0073890 D DEP0073890 D DE P0073890D DE 699298 C DE699298 C DE 699298C
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DE1936P0073890
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10KPURIFYING OR MODIFYING THE CHEMICAL COMPOSITION OF COMBUSTIBLE GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE
    • C10K1/00Purifying combustible gases containing carbon monoxide
    • C10K1/20Purifying combustible gases containing carbon monoxide by treating with solids; Regenerating spent purifying masses
    • C10K1/22Apparatus, e.g. dry box purifiers

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Refuse Collection And Transfer (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Beschickung von Schwefelreinigerkästen für die trockene Gasreinigung mittels Reinigermasse 'Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Beschickung von Schwefelreinigerkästen für die trockene Gasreinigung mittels Reinigermasse mit Hilfe Über den Kasten verfahrbarer Verteilungsvorrichtungen, die aus einer Krananlage mit Laufkatze und Förderkübel bestehen.
  • Bei derartigen Einrichtungen -ist man bisher so vorgegangen, daß die Reinigermasse aus dem Kübel in Form einzelner Haufen auf den Reinigerkasten geschüttet wurde, welche dann eingeebnet wurden. Hierbei ergibt sich jedoch der Übelstand, daß die Reinig-ermasse ati den Stellen der ursprünglichen Haufen infolge des Aufsturzes festgelagert ist, während die eingeebneten Zwischenräume eine entsprechend lockere Lage aufweisen. Die zu reinigenden Gase streichen nun erfahrungsgemäß in der Hauptsache durch diese eingeebneten lockeren Räume, während die festgelagerten Massen wenig oder gar nicht vom Gas durchdrungen werden-. Die Ausnutzung der Masse ist aus diesem Grunde schlecht.
  • Es ist ferner bekannt, die in kippbare Kübel eingebrachte Reinigermasse auf einer Schiene zu verfahren, die über jedem Kasten einen Bogen beschreibt. In diesem Fall besteht zwar die Möglichkeit, den Kübel unter gleichzeitigem Weiterfahren zu kippen, jedoch erhält man hierdurch ebenfalls keine gleichmäßige Verteilung der Masge über die ganze Kastenfläche, sondern einen an die Form der Schiene gebundenen Streifen. An der Stelle dieses Streifens ist dann nach Verteilung der Masse diese wiederum fester gelagert als in den benachbarten Teilen. Außerdem ist das gleichzeitige Kippen und Weiterfahren des Kübels nur schwer und umständlich durchzuführen und erfordert das anschließende Einebnen der Masse ein beträchtliches Maß an Handarbeit.
  • Um eine gleichmäßige Beschickung der Reinigerkästen zu erzielen, ist schon vorgeschlagen worden, in der Höhe verstellbare, drehbar angeordnete Schneckenförderer zu verwenden. Hierdurch ergibt sich jedoch eine verhältnismäßig umständliche und schwierige Konstruktion, die daher für Reinigerkästen der üblichen Art nicht geeignet ist.
  • Schließlich ist es auch bekannt, die Reinigermasse zunächst aufpeinen oberhalb des Kastens verfahrbaren Kranwagen zu stürzen, von dem aus sie in einen mit Trichter versehenen Segeltuchschlauch geschaufelt wird, um zu den einzelnen Punkten des Kastens zu gelangen. Für diese bekannte Arbeitsweise ist jedoch verhältnismäßig viel Handarbeit erforderlich, da dier Masse von Hand in den Segeltuchschlauch geschaufelt werden und außerdem das Ende des Schlauches straff gehalten werden muß.
  • Die Erfindung vermeidet die Nachteile der bekannten Einrichtungen und ermöglicht esit in besonders einfacher Weise eine vollkommen' gleichmäßige Beschickung der üblichen Reinigerkästen dadurch zu erzielen, daß mit der Krananlage ein feststehender Bunker verbunden ist und unter diesem eine aus einem Transportband und einer zu den Horden herabführenden Schurre bestehende verfahrbare Transporteinrichtung angeordnet ist, die von dem Bunker aus gespeist wird.
  • Durch das gemäß der Erfindung vorgesehene umlaufende Transportband wird stets eine gleichmäßige Schicht von Masse, die aus dem Kübel auf das Band fällt, in die Schurre abgeleitet, so daß in der Breite der Schurre und des Bandes eine gleich breite Schicht über den ganzen Querschnitt des Reinigerkastens gelegt wird. Selbst wenn eine geringe Verfestigung der Masse durch das Einstürzen in den feststehenden Kübel und durch das Herabgleiten aus dem Kübel auf das Förderband eintreten sollte, so wird diese Befestigung dadurch wieder aufgehoben, daß die Masse von dem vorderen Ende des Förderbandes in dünner Schicht herabrieselt und dabei eine Auflockerung erfährt. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß das durch den Reinigerkasten geleitete Gas im ganzen Querschnitt auf gleich starke Widerstände trifft, so daß auch die einzelnen Masseteilchen gleichmäßig von dem Gas umströmt werden, was wiederum eine bessere Reinigung des Gases zur Folge hat.
  • In der Abbildung ist eine Ausführungsform der Erfindung schematisch dargestellt.
  • In dem Reinigerkasten a liegen die Horden b. Eine Krananlage-c, kann über die Reinigerkästen verfahren werden, und auf ihr ist eine Laufkatze d angeordnet-, die einen Transportkübel e für die Reinigermasse trägt. In der Mitte des Kranes c ist, mit diesem- fest verbunden, ein Bunker f angeordnet. Unter diesem läuft ein Transportband g auf der Fahrbahn i eines verfahrbaren Wagens h. Am Ende des Transportbandes ist ein Fülltrich-."ter k mit einer zur Horde herabführenden Schurre 1 angebracht.
  • Die Reinigermasse wird in bekannter Weise mittels des Förderkübels e und der Laufkatze d über den Reinigerkasten transportiert und in den Bunker f entleert. Von diesem wird das Transportband g mit der Masse gespeist, das sie weiter in den Auf fangtrichter k fördert. Von hier aus fällt die Masse dann durch die Schurre 1 auf die Horden b. Während der Förderung wird der Wagen h mit dem Transportband g und der Schurre 1 gleichmäßig über den Reinigerkasten verfahren, so daß sich die Reinigermasse gleichmäßig und locker auf den Horden lagert. Das Transportband bewegt sich hierbei unter dem feststehenden Bunker f.
  • Zweckmäßig wird der Auffangtrichter k mit der Schurre 1 leicht lösbar an dem Wagen h befestigt, so daß sie nach Beschickung der einen Hälfte des Reinigerkastens am anderen Ende des Transportbandes zur Beschickung der anderen Hälfte angeordnet werden kann, wie in der Abbildung gestrichelt angedeutet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Beschickung von Schwefelreinigerkästen für die trockene Gasreinigung mittels Reinigermasse mit Hilfe über den Kasten verfahrbarer Verteilungsvorrichtungen, die aus einer Krananlage mit Laufkatze und Förderkübel bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Krananlage ein feststehender Bunker verbunden ist und unter diesem eine aus einem Transportband und einer zu den Horden herabführenden Schurre bestehende verfahrbare Transporteinrichtung angeordnet ist, die von dem Bunker aus gespeist wird.
DE1936P0073890 1936-09-27 1936-09-27 Einrichtung zur Beschickung von Schwefelreinigerkaesten fuer die trockene Gasreinigung mittels Reinigermasse Expired DE699298C (de)

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DE (1) DE699298C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE938564C (de) * 1952-01-13 1956-02-02 Pintsch Bamag Ag Verfahren zum Austragen der in den aus der Turmreinigeranlage herausgefahrenen Einsatzkoerben befindlichen Reinigungsmasse
US4728240A (en) * 1985-03-15 1988-03-01 Paul Wurth S.A. Charging installation for a shaft furnace

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE938564C (de) * 1952-01-13 1956-02-02 Pintsch Bamag Ag Verfahren zum Austragen der in den aus der Turmreinigeranlage herausgefahrenen Einsatzkoerben befindlichen Reinigungsmasse
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