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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen aus einer Vielzahl
von Rahmenteilabschnitten bestehenden Rahmen, wobei jeder Rahmenteilabschnitt
eine sichtbare Frontoberfläche
aufweist, die sich von einem Wandteil ausgehend zu einer externen
Seitenwand erstreckt, die die sichtbare Frontoberfläche mit
einer einen Kanal für
Eckklammern auf der Rückseite
des Rahmenteilabschnittes aufweisenden Bodenoberfläche verbindet,
wobei der Rahmenteilabschnitt eine Schutzwand mit einer nach innen ragenden
Haltelippe für
ein gerahmtes Element umfasst.
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Die
Erfindung bezieht sich ferner auf ein Rahmenteilstück zur Bildung
eines solchen Rahmens.
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Es
ist bekannt, Bilderrahmen aus strangepressten Aluminiumteilen herzustellen,
die in passenden Längen
gelängt
und um das Bildelement angeordnet werden, woraufhin die Glieder
mittels Eckklammern zu einem ganzen Rahmen zusammengefügt werden.
Klemmkörper, üblicherweise
in Form von Blattfedern, werden zwischen einer Stützlippe und
dem Bildelement angeordnet, um letzteres mit dem Rahmen fest zu
verbinden. Die die Stützlippe unterstützenden
Klemmkörper
drücken
gegen die Rückseite
des Bildelements und drücken
somit die Vorderseite des Bildelements gegen die Haltelippe.
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Bilderrahmen
dieser Art sind für
Bildelemente, bestehend aus mehreren verschiedenen Schichten, wie
etwa einer äußeren Schicht
aus Glas und einer dahinter befindlichen Bildoberfläche, die
durch eine starre Platte gestützt
wird, geeignet, werden aber normalerweise bei Bildern auf rahmenmontierten
Leinwänden
nicht verwendet. Gleichzeitig mit der Rahmung müssen die geschichteten Bildelemente
in den Rahmen eingepasst werden.
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Die
Deutsche Patentschrift Nr.
DT
24 47 041 B2 beschreibt einen Rahmen der zuvor genannten Art,
bei dem die Schutzwand von der sichtbaren Frontoberfläche des
Rahmenteilstücks
senkrecht ab steht und bei dem die Stützlippe ein loses Element darstellt,
das in zwei unterschiedlichen Abständen von der Haltelippe angeordnet
werden kann, um sich der tatsächlichen
Dicke des Bildelementes anzupassen. Die Schutzwand wird recht konventionell
mit einer der Dicke des Bildelements entsprechenden Tiefe hergestellt,
so dass das Bild mit dem tiefsten Teil der gestuften Frontoberfläche bündig ist,
wenn das Bildelement Glass, Matte, Bild und Rückwand umfasst. Ebenfalls bekannt
sind Gemälde,
die auf Leinwände
auf Blindrahmen gemalt werden, wobei der umgebende Rahmen in einer
Entfernung von der Kante des Gemäldes
verläuft.
Die
EP 0 367 129 A2 beschreibt
ein Bild, das mittels vier, jeweils zwischen den Ecken des Bildes
und dem Rahmen angebrachten Verstärkungsrippen in einer Entfernung
von einem Rahmen gehalten wird.
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Gegenstand
der vorliegenden Erfindung ist es, einen Bilderrahmen bereitzustellen,
der sehr robust ist, schnell zusammengesetzt werden kann und die
Frontoberfläche
des Rahmens vom gerahmten Glied trennt.
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Im
Hinblick darauf ist der Rahmen dadurch gekennzeichnet, dass sich
die Schutzwand nach unten bis zu der sich bis zur äußeren Seitenwand
erstreckenden Bodenoberfläche
erstreckt, und dass ein freier Spalt zwischen der Frontoberfläche des Rahmenteilabschnittes
und der Haltelippe eine geringere Breite aufweist als der Abstand
zwischen der Haltelippe und der Bodenoberfläche. Der Rahmenteilabschnitt
gemäß der Erfindung
ist in Anspruch 1 definiert.
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Durch
eine Bewegung der Schutzwand von der Frontoberfläche des Rahmenteilabschnittes
zu einer sich zur äußeren Seitenwand
unabhängig
von der Frontoberfläche
erstreckenden Bodenoberfläche wird
die Frontoberfläche
von der Schutzwand durch die freie Spalte und somit vom Bildelement
getrennt. Die Bodenoberfläche
ist tiefer gelegen als die Rückseite
des Bildelementes. Bei normaler Beleuchtung verbleibt die Bodenoberfläche im wesentlichen
dunkler als die Frontoberfläche
des Rahmenteilabschnittes, der klar erleuchtet ist im Gegensatz
zu der im wesentlichen dunkleren Bodenoberfläche.
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Bevorzugt
beträgt
die Tiefe der Schutzwand zwischen der Stützlippe und der Bodenoberfläche zumindest
die halbe Tiefe von der Haltelippe bzw. zu der Stützlippe.
Dies stellt eine ausreichend große Entfernung zwischen der
Bildelementoberfläche
und der Bodenoberfläche
bereit, so dass letztere unbehandelt bleiben kann und dieselben
Oberflächeneigenschaften
aufweisen kann wie die Frontoberfläche des Rahmenteilabschnittes,
so dass die Herstellung des Rahmenteilabschnittes mit dem Strangpressprozess
beendet werden kann.
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Bevorzugt
befindet sich die Haltelippe in einem geringeren Abstand zur Bodenoberfläche als
die sichtbare Frontoberfläche,
wodurch die sichtbare Frontoberfläche markanter wird.
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Die
Trennung der Frontoberfläche
des Rahmens vom Bildelement kann dadurch geeignet verstärkt werden,
dass die Frontoberfläche
an der freien Spalte in einem Wandteil endet, das sich im wesentlichen
parallel zu der Schutzwand und in Richtung der Bodenoberfläche erstreckt.
Alternativ kann die Wand weggelassen werden.
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Das
Wandteil kann sich bis zur Bodenoberfläche erstrecken, wodurch die
externe Seitenwand, die Frontoberfläche, das Wandteil und der rückseitige Kanal
einen geschlossen Querschnitt bilden. Alternativ kann das Wandteil
in einer freien Kante in einem Abstand zur Bodenoberfläche enden,
wodurch sich nahe der Bodenoberfläche auf der Seite der freien Spalte
gegenüber
der Schutzwand ein Hohlraum bildet. Der Hohlraum verstärkt die
Verdunklung der Bodenoberfläche,
weil vom Wandteil ausgehende Lichtreflektionen vermieden werden
und von der Schutzwand reflektiertes Licht in den Hohlraum fällt. Folglich kann
die Bodenoberfläche
näher an
der Haltelippe liegen, ohne als beleuchtete Oberfläche in Erscheinung
zu treten.
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Der
Effekt der Schattenbildung durch den Hohlraum kann dadurch verstärkt werden,
dass die Rückseite
der äußeren Seitenwand,
die Frontoberfläche
und möglicherweise
die Bodenoberfläche
matt sind und/oder mit einer lichtabsorbierbaren Beschichtung wie
etwa einer schwarzen Farbe versehen sind.
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Bevorzugt
ist die Bodenoberfläche
eben und direkt von der Schutzwand bis zur äußeren Seitenwand durchgängig. Es
ist aber möglich,
dass die Bodenoberfläche
eine nach oben oder unten gestufte Form aufweist, was vorteilhaft
sein kann, wenn die in der freien Spalte gelegene Bodenoberfläche in einem vorher
bestimmten Abstand von der Haltelippe liegen soll und die Unterseite
des Kanals für
die Eckklammern in einem Abstand von der sichtbaren Frontoberfläche des
Rahmenteilabschnittes liegen soll, der sich vom vorher bestimmten
Abstand unterscheidet.
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Die
Breite der freien Spalte zwischen der Frontoberfläche des
Rahmenteilstückes
und der Schutzwand liegt geeigneterweise im Bereich von 6 bis 12
mm, bevorzugt um 8 mm. Wenn die Breite der freien Spalte im wesentlichen
größer als
12 mm wird, muss der Rahmenteilabschnitt als ganzes größer werden,
damit die freie Spalte eine Tiefe erreicht, durch die die Bodenoberfläche gedämpft oder
nicht vorhanden scheint.
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Die
freie Spalte auf der Außenseite
der Schutzwand bietet eine funktionelle Trennung der wirklichen
Befestigung des Bildes vom Rahmenteilabschnitt, die radial außerhalb
der freien Spalte liegt und erreicht wird, wenn der Rahmen das Bild
aussteift. In einer Gestaltung wurde dies derart verwertet, dass
die sichtbare Frontoberfläche
und möglicherweise
ebenfalls die äußere Oberfläche des
Rahmenteilabschnitts auf einem separaten, auf dem verbleibenden
Teil des Rahmenteilabschnittes montierten Element angeordnet ist/sind.
Dieses separate Element kann aus einem anderen Material gebaut sein
als der restliche stranggepresste Teil des Rahmenteilabschnittes,
was es ermöglicht,
dem gleichen Grundrahmen unterschiedliche Designs zu geben. Das
separate Element kann des weiteren austauschbar sein, wie etwa ein
Plastikrohling, der in eine kanalförmige Öffnung in der Vorderseite des
Rahmens hineingedrückt
werden kann.
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Der
Rahmen ist für
die Rahmung von Postern, Bildern auf Papier, Karton oder einer Platte,
die möglicherweise
an eine Stützwand
geklebt ist, bei der sich eine Glasschicht und möglicherweise eine Matte über dem
Bild befindet, besonders geeignet. Solch ein gestuftes Bildelement
kann in dem Rahmen sicher gehalten werden, wobei die Randfläche der Bildelementvorderseite
hinter der Haltelippe positioniert ist und gegen diese gedrückt wird.
Der Rahmen gemäß der vorliegenden
Erfindung kann verwendet werden, um ein Bildelement zu rahmen, das
eine rückwärtige Verstärkung aufweist,
an die ein Blatt Papier mit einem gedruckten Bild, möglicherweise überzogen
mit einer schützenden
reflektionsarmen Schicht, geklebt wird, und wobei das Rahmenelement
glasfrei ausgebildet ist. In diesem Fall erstreckt sich die Haltelippe über eine
Randfläche
der Bildelementvorderseite. Durch Vermeidung der Glasschicht erhält das gedruckte
Bild eine direktere Erscheinung, die nicht durch Reflektionen gestört wird
und eine bestimmte Ähnlichkeit
mit einem gemalten Bild aufweist. Dies wird offenbar durch die Anordnung
des Rahmens in einer Entfernung vom Bild unterstützt.
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Alternativ
kann der Rahmen verwendet werden, um ein auf einer Leinwand befestigtes
Bild in einer Streckvorrichtung zu rahmen, wobei zumindest ein Befestigungselement
an jeder Seitenoberfläche der
Streckvorrichtung angebracht ist, und die Befestigungselemente im
von der Halte- und Stützlippe
gehaltenen Rahmen angebracht sind. Durch die Verwendung von Befestigungselementen
zur Befestigung in den Lippen auf dem Rahmenteilabschnitt wird die
Befestigung einer Streckvorrichtung mit einer Leinwand in einem
Rahmen erheblich unterstützt und
die Verwendung von Standartrahmenelementen ermöglicht.
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Eine
Gestaltung, die sowohl zur Rahmung gedruckter Bilder mit einer Rückseite
sowie auch Bilder auf Leinwänden
geeignet ist, ist dadurch gekennzeichnet, dass sich die Haltelippe
um eine erste Distanz weg von der Schutzwand erstreckt, dass sich
die Stützlippe
um eine zweite Distanz weg von der Schutzwand erstreckt, wobei die
zweite Distanz größer ist
als die erste Distanz, und dass die Stützlippe im Bereich der ersten
Distanz eine sich längs
parallel zur Schutzwand erstreckende Schwächungslinie aufweist. Wenn
der Rahmen für
Bilder auf einer rückwärtigen Verstärkung verwendet
wird, kann die Stützlippe
unverändert
bleiben. Sollte der Rahmen jedoch für Bilder auf Leinwänden verwendet
werden, kann der Teil der Stützlippe,
der gegenüber
der Schutzwand gelegen ist, weggebogen oder entfernt werden, was es
der Streckvorrichtung ermöglicht,
sich bis unter die Stützlippe
zu erstrecken.
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In
einer anderen Gestaltung rahmt der Rahmen ein Bildelement, bestehend
aus einer Glasscheibe und einer rückwärtigen Verstärkung, die
das Bild trägt,
und einem Sperrglied, das sich entlang der Kanten der rückwärtigen Verstärkung erstreckt
und die Glasscheibe vom Bild trennt. Eine sehr einfache Anordnung
und eine attraktiv einfache Erscheinung wird dadurch erreicht, dass
die Glasscheibe zwischen der Haltelippe und der Stützlippe
montiert wird und Teile der Rahmenteilabschnitte als Sperrglieder verwendet
werden. Der vorherige Zwang, vier lose Rohlingglieder auszuschneiden
und diese richtig zwischen der rückwärtigen Verstärkung und
der Glasscheibe zu positionieren, wird somit aufgehoben.
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Beispiele
für Gestaltungen
der Erfindung werden nachfolgend detaillierter mit Bezug auf die höchst schematischen
Zeichnungen näher
beschrieben, in denen
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1 eine
Querschnittsansicht durch eine erste Gestaltung eines Rahmens gemäß der Erfindung
zeigt;
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2 – 5 entsprechende
Querschnittsansichten durch vier weitere Gestaltungen des Rahmens
darstellen;
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6 eine
Querschnittsansicht durch eine andere Gestaltung des Rahmens gemäß der Erfindung
zeigt;
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7 eine
seitlich erhöhte
Sicht eines zur Anordnung in dem Rahmen aus 6 fertigen
Bildes ist;
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8 – 10 Querschnittsansichten
zweier modifizierter Gestaltungen des Rahmens zeigen;
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11 – 13 Querschnittsansichten durch
weitere Gestaltungen des Rahmens zeigen;
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14 eine
teilweise perspektivische Sicht einer Gestaltung mit einem in Teilansicht
dargestellten Einbau zeigt;
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15 – 18 Querschnittsansichten durch
weitere Gestaltungen des Rahmens darstellen;
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19 eine
vergrößerte Sicht
eines Befestigers zeigt; und
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20 eine
Ansicht wie 6, jedoch einer anderen Gestaltung,
zeigt.
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1 zeigt
den Querschnitt eines Rahmenteilabschnittes 1, der eine
von vier Seiten einer im wesentlichen identischen Querschnittskonfiguration eines
Rahmen zum Rahmen eines Bildelementes 2 bildet, das eine
außen
befindliche Glasscheibe 3, eine Matte 4, einen
Bogen Papier 5 mit einem darauf gemalten oder gedruckten
Bild und eine rückwärtige Verstärkung in
Form einer Platte 6 zur Unterstützung des Papierbogens umfasst.
Wie zuvor erwähnt,
kann das Bildelement ohne Matte und Glasscheibe vorliegen. Die einzelnen
Schichten des Bildelementes werden in Richtung der inneren Oberfläche der
Haltelippe 7 gedrückt,
wobei dies mittels einer Anzahl von Klemmkörpern 8 geschieht,
die in Form von Blattfedern, Keilen oder Gummiblöcken mit geeigneten Widerstandseigenschaften
oder anderen Arten von elastischen Elementen sein können, die,
wenn sie auf oder in einer Stützlippe 9 angeordnet
werden, ein Bildelement einer bestimmten, von Bildelement zu Bildelement
variierenden Dicke unter Wirkung einer ausreichend großen Kraft
nach außen
drücken.
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Die
Haltelippe 7 und die Stützlippe 9 erstrecken
sich von einer Schutzwand 10, die die zur Seite gerichteten
Verbindungsoberflächen
im Bildelement schützt,
so dass der Betrachter nur die Vorderseite des Bildes selbst und
den Rahmen um das Bild sieht. Die Schutzwand dehnt sich nach unten
hinter die Stützlippe
zu einer Bodenoberfläche 11 aus,
die sich hinter ein Wandteilstück 12 und
außerhalb
bis zu ei ner externen Seitenwand 13 nach außen ausdehnt, die
als äußere Seitenwand
des Rahmens wahrgenommen wird.
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Ein
Kanal 14 für
Eckklammern liegt auf der Rückseite
der Bodenoberfläche.
Mittels vier Eckklammern herkömmlicher
Bauart können
die vier gegehrten Rahmenteilabschnitte in einen ganzen Rahmen um
das Bildelement zusammengebaut werden.
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Eine
Frontoberfläche 15 auf
dem Rahmenteilabschnitt erstreckt sich von der Seitenwand 13 bis zum
Wandteilstück 12 und
wirkt für
den Betrachter wie der eigentliche Rahmen. Zwischen der Frontoberfläche und
der Schutzwand 10 liegt eine freie Spalte 16,
die im wesentlichen eine größere Tiefe
als Breit aufweist, wodurch die Bodenoberfläche 11 in einer relativ
dunklen Fläche
liegt. Für
die meisten Rahmenbauarten beträgt
die Entfernung von der Haltelippe bis zur Bodenoberfläche zumindest
14 mm. Wie zuvor erwähnt,
kann in Verbindung mit einer Höhle und/oder
einer Beschichtung, wie auch immer, eine geringere Entfernung verwendet
werden, wenn ein schlankerer Rahmen gewünscht wird. Bevorzugt misst
die Entfernung von der Frontoberfläche des Rahmens bis zur Bodenoberfläche zumindest
20 mm. Die freie Spalte kann vorteilhaft eine Tiefe aufweisen, die
zumindest 2,5 mal größer ist
als deren Breite.
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In
der nachfolgenden Beschreibung anderer Gestaltungen werden für Elemente
gleicher Art oder Funktion dieselben Bezugsziffern wie zuvor verwendet.
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In
der zweiten in 2 dargestellten Gestaltung ist
die Frontoberfläche
gewellt, und das Wandteilstück 12 endet
in einer freien Kante 17 in einer Entfernung von der Bodenoberfläche, so
dass sich die Höhle 18 in
eine freie Spalte 16 öffnet.
In 3 ist die Bodenoberfläche 11 mit einer reflektionsarmen oder
lichtabsorbierenden Beschichtung 19 versehen, die zum Beispiel
aus Plastik, Tuch oder einer Farbe bestehen kann. Es ist ebenfalls
möglich
eine derartige Beschichtung auf der Innenseite der Höhle 18 aufzubringen.
Wenn nur die Höhle
beschichtet wird, verändert
sich an der Textur des Teilsstücks
der Bodenoberfläche,
die das untere Ende der freien Spalte bildet, nichts, aber das von
der Schutzwand 10 in die Höhle einfallende Licht wird
nicht zum besagten Teil der Bodenoberfläche reflektiert, wodurch diese
folglich dunkler wird.
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Die
in 4 gezeigte Gestaltung weist eine gestufte Bodenoberfläche 11, 11' und 11'' auf, die eine individuelle Anpassung
an die Größe der Seitenwand 13 und
die Tiefe der freien Spalte 16 ermöglicht. Die Bodenoberfläche kann
sich nach oben oder unten ausdehnen und einen spitzen oder stumpfen Winkel
mit der Schutzwand bilden.
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5 zeigt
eine fünfte
Gestaltung, in der auf der Bodenoberfläche ein separates Element 20 angebracht
ist, das auf eine derartig freie Art und Weise geformt wird, dass
die rein technischen Faktoren der Anordnung des Bildelementes ins
Hintertreffen geraten, da diese Faktoren vom restlichen Rahmen berücksichtigt
werden und primär
eher der Designausdruck zählt.
Das Element 20 kann zum Beispiel aus Plastik, profiliertem
Holz, geschäumten
Material, Metal, Gips oder gegossenem Material oder einem anderen
Material mit der gerade angestrebten Designcharakteristik bestehen.
Es ist ersichtlich, dass das Wandteilstück 12, die Frontoberfläche 15 und
die äußere Oberfläche 13 auf
einem separaten Element angeordnet sind, das zum Beispiel auf die
Bodenoberfläche 11 geschraubt
oder geklebt werden kann.
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Ein
Teilstück
eines Bildes auf einer Leinwand, das auf einer Streckvorrichtung 21 montiert wird,
ist in 6 veranschaulicht. Ein Befestigungselement 23 wird
mittels eines Befestigungsgliedes an der Seitenoberfläche 22 der
Streckvorrichtung befestigt, wie etwa mit einem Nagel 24,
einer Schraube, einem Stößel oder ähnli chem.
Die Lippen 7, 9 auf dem Rahmenteilabschnitt 1 werden über irgendeine
Seite des Befestigungselementes 23 eingeführt, so
dass es mit dem Rahmen verbunden wird. Zumindest ein Befestigungselement 23 wird
an jeder Seiteoberfläche
der Streckvorrichtung (7) bereitgestellt und im betreffenden
Rahmenteilabschnitt befestigt, wodurch das gesamte Bildelement im
Rahmen befestigt wird. Rahmenteilabschnitte und Befestigungselemente
können
mittels eines Teilesatzes geliefert werden, indem die Befestigungselemente
den spezifischen Abmessungen der Rahmenteilabschnitte angepasst
sind, zum Beispiel so, dass die Befestigungselemente eine im wesentlichen
der Entfernung zwischen der Halte- und Stützlippe entsprechende Breite
aufweisen. Nachdem sie an der Streckvorrichtung befestigt wurden,
werden die Befestigungselemente ohne die Verwendung jeglicher Klemmkörper in
den Rahmenteilabschnitten lokal befestigt. Wie auch immer ist es
ebenfalls möglich,
ein Teilesatz inklusive der Klemmkörper bereitzustellen. In diesem Fall
können
die Befestigungselemente eine geringere Breite aufweisen als die
Entfernung zwischen den beiden Lippen.
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Die
Befestigungselemente 23 können aus Plastik, Holz oder
einer anderen Form stabiler Materialien hergestellt werden. Sie
können
vorgefertigte Bohrungen zur Einführung
von Nägeln
und dergleichen oder vorgefertigte Mittel zum Befestigen wie etwa
hervorstehende Zähne
oder Nägel
aufweisen. Die Befestigungselemente 23 können außerdem aus einem
Plattenmaterial gefertigt werden, dass zum Beispiel gestanzt und
geformt wird. Das sich ergebende Befestigungselement kann zum Beispiel
eine U-Form aufweisen, wobei die Breite des Bodenausläufers der
Entfernung zwischen den Lippen 7, 9 entspricht.
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Bezug
nehmend auf 8 bis 10 sind Gestaltungen
dargestellt, die zur Rahmung einiger verschiedener Bildelemente
geeignet sind, wobei sich die Haltelippe 7 um eine erste
Distanz a weg von der Schutzwand erstreckt, und sich die Stützlippe
um eine größere zweite
Distanz b weg von der Schutzwand erstreckt. Wenn das Bildelement
ein in 6 beschriebenen Typ ist, ist die größere Stützlippe
ungünstig
und eine Stützlippe
mit den Abmessungen der Haltelippe wird bevorzugt. Die Stützlippe
weist an der ungefähren
Stelle der ersten Distanz eine Schwächungslinie 26 auf,
die sich längsparallel
zur Schutzwand erstreckt. Der Teil 9' der Lippe 9 liegt gegenüber der
Wand 10 und kann um die Schwächungslinie nach oben und unten
geschwungen werden bis es abbricht, wodurch eine Lippe 9 der
gewünschten
Abmessungen entsteht.
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In
einer Variante des Rahmens in 9 und 10 ist
die Schwächungslinie 26 eine
gekerbte Linie in der nach oben gerichteten Oberfläche der Stützlippe
an einer etwas kürzeren
Stelle als die erste Distanz von der Wand 10. Wenn die
Lippe 9 verkürzt werden
soll, wird der Lippenteil 9' einfach
um 90° nach
unten in die Konfiguration nach 10 gebogen.
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11 offenbart
eine Variante des Rahmens, in der sich die Schutzwand 10 von
der Bodenwand des Kanals 14 in einer Distanz von der inneren Seitenwand 25 des
Kanals erstreckt. Das Bildelement ist von dem Typ, der eine das
Bild tragende Rückwand,
eine Glasscheibe 29 und ein Sperrglied 27 umfasst,
das sich entlang der Kanten der Rückwand erstreckt und die Glasscheibe
vom Bild trennt. Die Frontoberfläche 15 liegt
auf einem auf dem Rahmenteilabschnitt montierten gesonderten Element.
In einer anderen in 12 gezeigten Gestaltung liegt die
Frontoberfläche
auf einem streifenförmigen Sperrglied 20 aus
gegossenem Plastik, das ablösbar am
Rahmenteilabschnitt dadurch angebracht ist, dass es teilweise in
einen durch die nach oben gerichtete externe Seitenwand 13 und
dem nach oben gerichteten Wandteilstück 12 geformten Kanal
gedrückt
wird, so dass die zahnförmigen
Sperrglieder 28 kraftschlüssig die Wand und das Wandteilstück verbinden.
Die Elemente 20 sind in vielen verschiedenen Farben und/oder
Frontoberflächentexturen
erhältlich
und ein Element 20 kann durch ein anderes Element 20 ersetzt
werden.
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In
der Gestaltung nach 12 wird der Stützlippe 9 eine
beträchtliche
Dicke verliehen, die der gewünschten
Trennung zwischen der Glasscheibe 29 und dem gedruckten
oder gemalten Bild auf der rückwärtigen Verstärkung oder
Platte 6 entspricht, die auf eine zweite Stützlippe 30 auf
der Schutzwand 10 angebracht ist. Die dicke Stützlippe 9 agiert
als Sperrglied, so dass die Verwendung eines Sperrgliedes überflüssig ist
und die Montage des Bildes mit Sperrgliedern vereinfacht wird. Die
sichtbare innere Oberfläche
der Stützlippe
kann eingefärbt sein,
zum Beispiel weiß,
um den Sperrgliedern aus Karton zu ähneln. In der Gestaltung nach 13 wird derselbe
Effekt erreicht. Die Schutzwand 10 wird aber ausgehöhlt, so
dass das Sperrglied 27 als ein getrenntes Wandteilstück auftritt,
das sich von der freien Kante der Stützlippe 9 nach unten
erstreckt. Gegenüber
der Lippe 9 wird das Sperrglied 27 mit der Schutzwand 10 über eine
zweite Haltelippe 7' verbunden.
Die Platte 6 wird mittels federartiger, zwischen der rückwärtigen Verstärkung und
zweiten Stützlippe 30 eingeführten Klemmkörpern 8 nach
außen
gegen die zweite Haltelippe 7' gedrückt. Die sichtbaren Oberflächen des
Rahmens werden gegenseitig in stumpfen und spitzen Winkeln zueinander
angeordnet, um eine artistischere und dynamischere Ausstrahlung
zu erreichen.
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Die
in 15 bis 18 gezeigten
Gestaltungen weisen ein Bildelement auf, in dem das gedruckte oder
gemalte Bild auf einem Bogen 5 mittels eines Sperrgliedes 31,
das plattenförmig
oder rahmenförmig
vorliegen kann, von der Platte 6 erhöht gehalten ist. Das Sperrglied 31 wird
auf der Platte 6 montiert und der Bogen 5 wird
auf dem Sperrglied, zum Beispiel durch Kleben oder eine Gummierung, angebracht.
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In 15 und 16 weisen
die Halte- und Stützlippen 7, 9 gleiche
Längen
auf, und in 17 bis 18 sind
die Stützlippen 9 kürzer als
die Haltelippe 7. In 15 wird
die Platte 6 mittels Blattfedern 32, die in dem
Kanal 14 durch die Platzierung eines Gewindes 33 in
dem Kanal und Anziehen einer Schraube 34 angebracht werden,
nach außen
gedrückt.
In 16 wird die Platte 6 mittels federförmiger Klemmkörper 8,
die zwischen der Platte und einer unteren Stützlippe 35 eingeführt werden,
nach außen gedrückt. In 17 wird
die Platte 6 mittels auf der zweiten Stützlippe 30 liegenden
Klemmkörpern 8 gegen
eine zweite Haltelippe 7' gedrückt, wobei
die zweite Haltelippe 7' einen
dreieckigen Querschnitt mit einer schrägen Oberfläche aufweist. In 18 weist
die zweite Stützlippe 7' eine gleichförmige Dicke
und eine abgerundete freie Kante auf. Die Spalte oder Trennung zwischen
der Haltelippe 7 und Stützlippe 9 misst
bevorzugt im Bereich von 2,5 bis 8,5 mm, und die Glasscheibe 29 kann
aus Sicherheitsglas oder normalem Glas bestehen.
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20 zeigt
die Verwendung von Rahmenteilabschnitten der in 15 und 16 dargestellten
Art zur Montage eines Bildelementes des Typs aus 6,
nämlich
einem Gemälde
auf einer Leinwand. Die Befestigungsglieder 23 sind mit
einer Furche versehen, die eine Breite und Tiefe aufweist, die es
der Stützlippe 9 ermöglicht,
passgenau in die Furche eingeführt
zu werden. Die Furche liegt in einer Distanz von der oberen Seite
des Befestigungsgliedes entsprechend der Distanz zwischen der Halte- und
Stützlippe 7, 9,
so dass ein Teil des Befestigungselementes zwischen den Lippen 7, 9 verkeilt wird.
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Wenn
der Rahmen mit dem angebrachten Bildelement an einer Wand aufgehängt wird,
wird normalerweise ein Draht in den beiden vertikalen Rahmenteilabschnitten
montiert und der Mittelteil des Drahtes auf einem in der Wand befestigten
Nagel platziert. Wenn mehrere Bilder nebeneinander an der Wand platziert
werden, ist es normalerweise wünschenswert,
dass sich die horizontalen oberen Rahmenteilabschnitte in der Waage
befinden. Es ist eine zeitraubende Aufgabe, dies zu erreichen, sogar wenn
sich die Nägel
in exakt der gleichen Höhe
befinden, da die Drahtlängen
variieren können.
Es ist ebenfalls von Nachteil, dass die horizontalen oberen Rahmenteilabschnitte
in einiger Distanz von der Wand hängen. Diese Probleme können beseitigt
werden, indem eine Befestigung 36 am horizontalen Rahmenteilabschnitt
in einer mittleren Stellung zwischen den vertikalen Rahmenteilabschnitten
angebracht wird. Die Befestigung kann zum Beispiel an der unteren
Seitenwand des Kanals unter Verwendung einer Schraube oder eines
Nietes 37 befestigt werden. Die Befestigung 36 kann,
wie in 19 gezeigt, eine V-förmige untere
Kante aufweisen, so dass sie sich automatisch zentriert, wenn sie
auf einem Nagel 38 aufgehängt wird. In 14 ist
die Befestigung blockförmig,
aber sie kann auch andere Konfigurationen haben, wie etwa mit einem
Leinmaterial gestanzt und in einem rechten Winkel mit einer Ausläufer tragenden
Schraube gebogen sein, um an der Wand des Kanals 14 angebracht
zu werden, wobei die anderen Ausläufer V-förmige untere Kanten aufweisen.
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Es
ist offensichtlich, dass die Details der verschiedenen Gestaltungen
auf verschiedenste Art und Weise miteinander gepaart werden können, so
kann zum Beispiel die gestufte Bodenoberfläche zusammen mit einem in einer
freien Kante 17 endenden Wandteilstück verwendet werden. In 11 bis 13 kann
das gedruckte oder gemalte Bild mittels eines Sperrgliedes aus 15 bis 18 angehoben
werden. Natürlich
ist es ebenso möglich,
den einzelnen Oberflächen
auf dem Rahmenteilabschnitt andere Richtungen als eine gerade Ausrichtung
zu verleihen, wobei die Frontoberfläche 15 zum Beispiel wie
in 2 angedeutet gewellt aber auch scharf oder gezahnt
und derart sein kann. Dementsprechend kann das Design der Halte lippe
verändert
werden, so dass es weder bei einem gewellten Verlauf aus 3 oder
einem scharfen Verlauf aus 4, notwendig
ist, dass die Frontoberfläche 15 bündig mit der
Haltelippe vorliegt.
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Im
Hinblick auf die Materialfrage besteht der Rahmenteilabschnitt bevorzugt
aus strangpressbarem Aluminium, Plastik oder einem anderen strangpressbaren
Metall oder einem Fasermaterial.
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Die
Längenverhältnisse
zwischen der Schutzwand 10 und der Seitenwand 13 können vom dargestellten
Verhältnis
abweichen; die Seitenwand kann zum Beispiel länger sein als die Schutzwand. Das
Profilelement kann verschiedene Arten von Oberflächenbearbeitungen wie etwa
Beschichtungen, Ätzungen
oder Anodisierungen, aufweisen.