DE69923971T2 - Verwendung eines transferband in einer tissue-papiermaschine - Google Patents

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Verwendung eines Transportbandes für eine Seidenpapiermaschine.
  • Die DE-195 48 747 offenbart eine Papiermaschine zur Herstellung eines gekreppten Tissue-Papiers, die eine Presse aufweist, die eine Schuh-Presswalze, eine Gegenwalze und eine Saugwalze umfasst, wobei die Gegenwalze einen ersten Pressspalt mit der Saugwalze und einen zweiten ausgedehnten Pressspalt mit der Schuh-Presswalze ausbildet. Ein Filz läuft durch die zweite Pressspalte zusammen mit dem Papiergewebe und führt dann entlang des Papiergewebes zu einem Yankee-Zylinder, an den das Papiergewebe übertragen wird, wenn der Filz und das Papiergewebe um eine Transportwalze, die einen nichtzusammendrückenden Spalt mit dem Yankee-Zylinder ausbildet, passieren. Saugzonen zum Entwässern des Filzes sind vor und nach dem ersten Pressspalt vorhanden, die Saugzone vor dem Pressspalt wird innerhalb der Saugwalze angeordnet, während die Saugzone nach dem Pressspalt in einer Seitenschleife angeordnet ist, in der der Filz alleine läuft, um wieder das Papiergewebe beim Eintritt des zweiten Pressspalts zu treffen. Solch eine Papiermaschine ist unpassend, da das Papiergewebe durch den feuchten Filz wieder befeuchtet wird, bevor er den Yankee-Zylinder erreicht.
  • Die US-A-5,393,384 offenbart eine Papiermaschine zur Herstellung eines Tissue-Gewebes, die in der Ausführungsform gemäß der 6 ein nicht zusammendrückbares, wasserundurchlässiges Band umfasst, dessen Unterseite ein Papiergewebe durch einen Schuh-Pressspalt führt und von dort zu einem Yankee-Zylinder, über eine Transportwalze, die einen Spalt mit dem Yankee-Zylinder ausbildet. Dieses undurchlässige Band weist eine glatte gewebetragende Oberfläche auf, die eine klebende Wasserfilmgestalt darauf erzeugt, wenn das Band durch den Pressspalt zusammen mit einem Pressband hindurchpassiert, das eine nicht glatte Oberfläche in Kontakt mit dem Papiergewebe aufweist. Wie es bekannt ist, weist ein Yankee-Zylinder eine glatte Oberfläche auf. Da sowohl der Yankee-Zylinder und das undurchlässige Band glatte Oberflächen aufweisen, wobei das Papiergewebe bestimmt ist, diese zu kontaktieren, gibt es eine Gefahr, dass das Papiergewebe fortfährt, an der Oberfläche des undurchlässigen Bands anzukleben, nachdem es den zum Yankee-Zylinder benachbarten Spalt passiert hat, anstatt, wie gewünscht, an der glatten.Oberfläche des Trockenzylinders übertragen zu werden. Nicht einmal wenn große Mengen von Klebemittel, auf die Umfangsoberfläche des Trockenzylinders aufgetragen sind, wird es möglich sein, sicherzustellen, dass das Papiergewebe am Yankee-Zylinder klebt.
  • Die Erfindung geht von der oben beschriebenen Technik aus und ihre Aufgabe ist es, ein Transportband bereitzustellen, durch dessen Einrichtung das Seidenpapier bzw. weiche Tissue-Gewebe an einen Yankee-Zylinder in einer lösbaren oder mehr lösbaren Weise transportiert werden kann.
  • Die US-5,298,124 erzeugt eine ausgezeichnete Darstellung der Aufgaben, die ein Transportband in Kooperation (corporation) mit einem Pressfilz in einer zufriedenstellenden Weise ausführen sollte, ebenso wie die Eigenschaften und die Konstruktion von solchen Transportbändern, die dann in Patentveröffentlichungen US-A-4,483,745; 4,976,821; 4,500,588; 5,002,638; 4,529,643 und CA-A-1,188,556 offenbart wurden.
  • Die kritischen Aufgaben, gemäß der US-A-5,298,124 eines Transportbandes, das zu einer Kooperation mit einer Pressstruktur bestimmt ist, umfassen a) das Entfernen des Papiergewebes aus der Pressstruktur ohne Verursachung instabiler Probleme; b) das Zusammenwirken mit der Pressstruktur in einer oder mehreren Spalten, um eine optimale Entwässerung und eine hohe Qualität des Papiergewebes sicherzustellen; und c) das Übertragen des Papiergewebes in einem geschlossenen Vorzug aus einer Presse in den Pressabschnitt an ein Papier-aufnehmendes Papiermaschinensieb oder ein Band in der nachfolgenden Presse (Pressen) im Pressabschnitt oder zu einem Aufnahme-Papiermaschinensieb im Trockenabschnitt.
  • Die US-A-5,298,124 schlägt ein Übertragungsband für den Pressabschnitt in einer Papiermaschine mit einer spezifischen Konstruktion vor und solch ein Transportband wird zum Betrieb in drei Papiermaschinen mit, verschiedenen Pressabschnitten gezeigt und beschrieben, die alle einen Schuh-Pressspalt umfassen, wobei das Band das Papiergewebe aus diesem Pressabschnitt an eine Trockenstruktur überträgt, die das übertragene Gewebe an einen Trockenzylinder bringt.
  • Das in der US-5,298,124 offenbarte Transportband für den Pressabschnitt einer Papiermaschine weist eine gewebekontaktierende Oberfläche auf, die im Wesentlichen für Wasser und Luft impermeabel ist und die eine Druck ansprechende Topographie im Mikromaßstab aufweist. Unter der Betätigung des Drucks in einem Pressspalt des Pressabschnitts wird das Transportband zusammengedrückt, so dass die Rauhigkeit im Mikromaßstab der Oberfläche sinkt und diese die Oberfläche viel glatter macht und ermöglicht, dass ein dünner, ununterbrochener Wasserfilm zwischen dem Papiergewebe und der Oberfläche aufgebaut wird. Der dünne, ununterbrochene Wasserfilm stellt viel stärkere Klebekräfte zwischen dem Papiergewebe und dem Transportband als zwischen dem Papiergewebe und der Pressstruktur bereit, so dass das Papiergewebe dem Transportband zuverlässig folgen kann, wenn. das Papiergewebe den Pressspalt verlässt. In dieser Verbindung expandiert das Transportband in der Richtung der Dicke und erreicht seinen nicht zusammengedrückten Zustand, so dass der Flüssigkeitsfilm auf der gewebekontaktierenden Oberfläche aufreisst.
  • Gemäß der Erfindung wurde überraschenderweise herausgefunden, dass ein Band des Typs gemäß der US-A-5,298,124 gut auch für den Transport eines weichen Tissue-Gewebes in einem geschlossenen Vorzug aus einem Schuh-Pressspalt im Pressabschnitt an einen Yankee-Zylinder im Trockenabschnitt einer Seidenpapiermaschine geeignet ist. Wie es bekannt ist, hat ein Schuh-Pressspalt einen hohen Entwässerungsgrad zur Folge.
  • Das im Wesentlichen undurchlässige und elastische zusammendrückbare erfindungsgemäße Transportband besteht somit aus einem endlosen Träger, der alternativ eine zusammenfügbare Naht mit einem Polymerüberzug auf seiner gewebekontaktierenden Oberfläche mit einer Härte von 50-97 Shore A umfasst, wobei der Polymerüberzug einen nicht zusammendrückbaren Rauhheitsgrad von RZ = 2-80 μm aufweist, der gemäß der ISO 4287, Teil 1, gemessen wurde und der zu einem niedrigeren Rauhheitsgrad von RZ = 0-20 μm zusammendrückbar ist, wenn eine Linearbelastung von 20-200 kN/m auf das im Wesentlichen undurchlässige Band aufgewendet wird und es in der Lage ist, zu seinem zusammengedrückten Rauhheitsgrad zurückgesetzt zu werden, wenn die Druckwirkung auf das im Wesentlichen undurchlässige Band nicht mehr besteht. Der RZ-Wert ist die Höhe von zehn Punkten, die im ISO-Standard als der Durchschnittsabstand zwischen den fünf höchsten Spitzenwerten und den fünf niedrigsten Tiefpunkten der Referenzlänge definiert ist, die von einer Linie gemessen wurde, die parallel zur Mittellinie ist und das Oberflächenprofil nicht durchtrennt. Vorzugsweise weist das im Wesentlichen undurchlässige Transportband eine Luftdurchlässigkeit von weniger als 6 m3/m2/min auf, wobei die Luftdurchlässigkeit gemäß dem „Standard Test Method for Air Permeability of Textile Fabrics, ASTM D 737-75, American Society of Testing and Materials" gemessen wurde.
  • Es ist überraschend, dass solch ein Transportband, das gemäß der US-A-5,298,124 zum Pressen in einem Pressabschnitt bestimmt ist und für einen Transport eines Papiergewebes aus dem Pressabschnitt an einen Trockenabschnitt verwendbar ist, in einer sehr vorteilhaften Weise verwendbar ist, um ein Seidengewebe aus einem Schuh-Pressspalt direkt zu einem Yankee-Zylinder zu transportieren. In einem Yankee-Zylinder sind die Bedingungen tatsächlich und wie bekannt, sehr verschieden von denen in einem Pressspalt. Bei einem Yankee-Zylinder gibt es keine Pressung des Seidengewebes zum direkten Entwässern, sondern es ist anstatt dessen eine Sache des Tragens des Seidengewebes gegen die äußere Oberfläche des Yankee-Zylinders, so dass die Fasern des Seidengewebes an der Oberfläche des Yankee-Zylinders kleben, um durch Brennen bewegungsunfähig zu werden, und dadurch eine gute Wärmeübertragung auf das Papiergewebe zu erhalten. Gerade diese Wirkung wird durch das erfinderische Transportband erreicht, die nicht durch einen Pressfilz gemäß der DE 195 48 747 infolge des im oben erwähnten Wiederbefeuchtens des Papiergewebes nach dem letzten Pressspalt im Pressabschnitt erreicht werden kann, der eine gute Haftung verhindert, und sie kann nicht erreicht werden oder wird in einem im Wesentlichen kleineren Ausmaß durch ein Transportband gemäß der US-5,393,384 aus dem oben beschriebenen Grund erreicht. Die Zusammendrückbarkeit des erfinderischen Transportbands hat einen niedrigeren spezifischen Druck im Anhaftpunkt zur Folge, der wiederum eine erhöhte Laufeigenschaft mit sich bringt, d.h. eine höhere Produktionsrate. Außerdem verursacht diese Eigenschaft eine erhöhte Verdampfung des Wassers aus dem Seidengewebe, d.h. eine schnellere Trocknung des Seidengewebes auf dem Yankee-Zylinder, der auch zu einer höheren Verarbeitungseffizienz beiträgt. Die erhöhte Effizienz kann entweder als eine höhere Maschinengeschwindigkeit oder als ein reduzierter Energieverbrauch angewendet werden, während das Produktionsvolumen beibehalten bleibt.
  • Die Erfindung wird nun detaillierter mit Bezug zu den beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in denen
  • die 1 eine Papiermaschine mit einem erfindungsgemäßen Transportband zeigt,
  • die 2 eine andere Papiermaschine mit einem erfindungsgemäßen Transportband zeigt,
  • die 3 eine weitere Papiermaschine mit einem erfindungsgemäßen Transportband zeigt, und
  • die 4 eine andere Papiermaschine mit einem erfindungsgemäßen Transportband zeigt.
  • Die 1-4 sind schematische Ansichten von Teilen von Papiermaschinen zum Herstellen eines Faservlieses 1 eines Seidenpapiers, wie beispielsweise eines sanitären Papiererzeugnisses. Jede der Papiermaschinen umfasst einen Befeuchtungsabschnitt 2, einen Pressabschnitt 3 und einen Trockenabschnitt 4.
  • Der Befeuchtungsabschnitt 2 umfasst einen Stoffauflaufkasten 7, eine Egoutteur-Walze 8, eine endlose tragende innere Hülle 9 und eine endlose abdeckende äußere Hülle 10, die aus einem Blattbildungssieb bzw. einer bildenden Struktur bestehen. Die inneren und äußeren Hüllen 9, 10 laufen jeweils in einer Schleife um eine Vielzahl von Führungswalzen 11, 12.
  • Der Trockenabschnitt 4 umfasst einen Yankee-Zylinder 5 des Trocknungstyps, der mit einer Haube 30 abgedeckt ist. An der Ausgangsseite des Trockenabschnitts gibt es eine Krepprakel 21, die eingerichtet ist, um das Faservlies 1 vom Yankee-Zylinder 5 als Krepp abzustreifen. Außerdem gibt es ein Applikationsmittel 31 zum Auftragen eines geeigneten Klebemittels auf die Umfangsfläche des Yankee-Zylinders 5 gerade vor dem Übertragungsspalt.
  • Der Pressabschnitt 3 umfasst eine Schuhpresse mit einer Schuhpressenwalze 14 und einer Gegenwalze 19, wobei die Walzen 14, 19 miteinander einen ausgedehnten Pressspalt ausbilden. Außerdem umfasst der Pressabschnitt eine Endlospressstruktur 15, die in einer Schleife um die Führungswalze 6 läuft und ein endloses im Wesentlichen undurchlässiges Transportband 16. Das im Wesentlichen undurchlässige Transportband 16 läuft in einer Schleife um die Gegenwalze 19, einer Transportwalze 17 und einer Vielzahl von Führungsrollen 18.
  • Die Transportwalze 17 bildet mit dem Yankee-Zylinder 5 einen Transportspalt mit einer niedrigen linearen Belastung aus, wobei durch den Transportspalt somit das im Wesentlichen undurchlässige Band 16 läuft.
  • Bei den in den 1 und 2 gezeigten Ausführungsformen umfasst der Pressabschnitt 3 auch eine Presse, wobei die Walzen von diesem aus einer Saugpressenwalze 13 und der Gegenwalze 19 bestehen, um einen Pressspalt auszubilden, durch den das im Wesentlichen undurchlässige Band 16 und die Pressstruktur 15 zusammen mit dem Faservlies 1 läuft. Nach diesem Anfangspressspalt wird die Pressstruktur 15 weg vom Faservlies 1 und dem im Wesentlichen durchlässigen Band 16 in einer Seitenschleife um die Saugpressenwalze 13 und die zwei Führungswalzen 32 geführt. Die Pressstruktur 15 vereinigt sich dann wieder mit dem Faservlies 1 und dem im Wesentlichen undurchlässigen Band 16 gerade vor dem ausgedehnten Pressspalt. Wenn gewünscht, kann eine Saugeinrichtung an dieser Seitenschleife der Pressstruktur 15 angeordnet sein, um die Wasser absorbierende Kapazität der Pressstruktur am Eingang des ausgedehnten Pressspalts zu erhöhen.
  • Bei den in den 1 und 3 gezeigten Ausführungsformen ist die innere Hülle 9 des Befeuchtungsabschnitts 2 eine Struktur, die zum Pressabschnitt 3 geführt wird, um auch als eine Pressstruktur 15 verwendet zu werden und die somit in einer Schleife zurück zur Egoutteur-Walze 8 läuft.
  • Bei der in der 2 gezeigten Ausführungsform ist die innere Hülle 9 des Befeuchtungsabschnitts 2 eine Struktur, wobei die Druckstruktur 15 um eine Aufnahmewalze 20 läuft, die nahe der Schleife der Struktur 9 angeordnet ist, so dass die Pressstruktur 15 und die Struktur 9 in Kontakt miteinander laufen, um das Faservlies von der Struktur 9 zur Pressstruktur 15 zu transportieren. Die Aufnahmewalze 20 kann mit einem (nicht gezeigten) Saugschuh bereitgestellt werden. Alternativ kann die Auf nahmewalze mit einem Aufnahmeschuh durch einen Aufnahmesaugkasten ersetzt werden.
  • Die 4 ist eine schematische Ansicht der Teile einer Papiermaschine gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung, die zu einer in der 1 gezeigten ähnlich ist, außer, dass die Pressstruktur 15 in diesem Fall nicht in einer Seitenschleife zwischen den zwei Pressspalten geführt wird, sondern stattdessen der Gegenwalze 19 folgt, so dass das Faservlies 1 zwischen dem im Wesentlichen undurchlässigen Band 16 und der Pressstruktur 15 geschlossen gehalten wird. Diese Ausführungsform kann verwendet werden, wenn es eine kleine Gefahr der Wiederbefeuchtung des Faservlies gibt.
  • Bei den Ausführungsformen gemäß den 1 bis 4 ist die Gegenwalze 19 eine glatte Walze und ist in der Schleife des im Wesentlichen undurchlässigen Bands 16 angeordnet. Bei einer (nicht gezeigten) alternativen Ausführungsform des Abschnitts gemäß der 3 sind die Positionen der Walzen 14, 19 umgekehrt, d.h. die Schuh-Presswalze 14 ist in der Schleife des im Wesentlichen undurchlässigen Bands 16 und die Gegenwalze 19 in der Schleife der Druckstruktur 15 angeordnet. Bei einer solchen Ausgestaltung kann die Gegenwalze eine Saugwalze, eine kalibrierte Walze oder eine Blend-Kaliberwalze sein.
  • Der Polymerüberzug des im Wesentlichen undurchlässigen transportbands kann, wie in der US-5,298,124 dargelegt, vorteilhafterweise eine Polymerzusammensetzung wie beispielsweise Acrylpolymerharz, Polyurethanpolymerharz und eine Polyurethan/Polycarbonatpolymerharz-Zusammensetzung sein. Der Polymerüberzug kann auch einen besonderen Füllstoff umfassen, der eine Härte verschieden von dem Polymerwerkstoff aufweist und der z.B. Kaolinton, ein Polymerwerkstoff oder Metall, vorzugsweise Edelstahl, sein kann.
  • Es ist möglich, das erfinderische Transportband in der Weise herzustellen, wie es auch in der US-5,298,124 offenbart ist.
  • Unter Verwendung der obigen Bestandteile ist das Band mit einer Oberflächenschicht bereitgestellt, die elastisch zusammendrückbar ist.
  • Nach der tatsächlichen Oberflächenbehandlung im Herstellungsprozess wird eine Oberfläche erhalten, die eine überwachten bzw.gesteuerte Topographie zur Folge hat. Die Zusammendrückbarkeit und die Topographie der Oberflächenschicht wirkt sich nicht auf irgendein beträchtliches Ausmaß durch den möglichen Verschleiß aus, der im Betrieb auftreten kann.
  • Die feste Polymeroberfläche ist leicht sauber zu halten und hält das Säubern durch Einrichtungen einer Rakelklinge direkt auf der Bandoberfläche aus. Damit das Band in den Kantenabschnitten beim Laufen gegen den Yankee-Zylinder außerhalb des Papiergewebes nicht altert, muss dies bei der Auswahl der Werkstoffe in Betracht gezogen werden und Kombinationen sollten ausgewählt werden, die eine optimale Temperaturstabilität aufweisen. Sonst ist es notwendig, ein Kantenkühlen einzuführen, z.B. durch Sprühen von Wasser auf die Kante gerade vor oder nach dem Passieren des Yankee-Zylinders.
  • Der Träger des Transportbands ist endlos und umfasst alle Typen eines Basiselements, die irgendwie endlos hergestellt sind. Der Ausdruck umfasst insbesondere auch ein zu öffnendes gesäumtes Basiselement, das nur endlos gemacht ist, sobald es in der Papiermaschine durch Mittel einer geeigneten Naht eingebaut ist. Der Träger kann z.B. aus einer vielschichtigen gewebten Struktur bestehen, die aus einem Polymermonofilamentgarn wie beispielsweise Polyester, Polyamid und Ähnlichem hergestellt ist. Das Basiselement kann auch aus einem (nicht gewebten) Faservlies bestehen, das mittels eines der Binder zusammengehalten und das mit gewickelten Fäden, einer Polymerfolie/Filmkettengewirke oder Ähnlichem verbunden ist.
  • Der Träger muss in den Abmessungen sowohl in der Maschinenrichtung als auch in der Querrichtung stabil sein, und trägt dadurch zur Stabilität des Bands bei, wenn es in diesen Richtungen mechanischen Belastungen ausgesetzt ist.
  • Wenn der Träger gewünscht, vollständig im Polymerüberzug eingeschlossen ist, kann er entweder an einer Seite mit vollständigem Ausbluten an der Rückseite angebracht werden oder er kann erst an einer Seite und dann an der anderen Seite angebracht werden.
  • Es gibt vielleicht andere Ausgestaltungen, in denen insbesondere dünne Bänder gewünscht werden und es kann dann passend sein, den Überzug nur von einer Seite anzubringen, indem das Ausbluten begrenzt wird. Es ist dann wesentlich, dass die nicht überdeckte Oberfläche des Basiselements gegenüber Verschleiß resistent ist und leicht saubergehalten werden kann.
  • Eine Papiermaschine mit einem erfindungsgemäßen Transportband, dessen Pressspalt/Pressspalten einzelfilzig ist/sind, stellt ein Faservlies her, das vor dem Yankee-Zylinder einen hohen Trockenfeststoffgehalt, d.h. bis zu 55% aufweist, der mit dem trockenen Feststoffgehalt bis zu 45% verglichen werden muss, der in Papiermaschinen erreicht wird, die gegenwärtig in der Praxis verwendet werden. Diese Verbesserung kann entweder verwendet werden, um die Papiermaschine mit einer hohen Produktionsrate, wie oben erwähnt, zu betreiben oder um den Energieverbrauch im Trockenabschnitt zu reduzieren, in diesem Fall gibt es sogar die Möglichkeit, den Durchmesser des Yankee-Zylinders zu reduzieren.
  • Bei den oben beschriebenen und gezeigten Ausführungsformen kann eine Führungswalze, wenn gewünscht, in der Schleife des im Wesentlichen undurchlässigen Bands 16 gerade vor der Transportwalze 17 angeordnet sein.
  • Bei den oben beschriebenen und gezeigten Ausführungsformen ist die Verwendung aus einer Transporteinrichtung aufgebaut, die aus einer Transportwalze 17 besteht. Gemäß einer alternativen (nicht gezeigten) Ausführungsform wird die Transportwalze durch das im Wesentlichen undurchlässige Band selbst ersetzt, dem ermöglicht wird, um einen vorher bestimmten Teil des Yankee-Zylinders zu laufen z.B. in einem Abschnittswinkel von 30-60° mit einer Sicht, um einen ausgedehnten Transportspalt mit dem Trocken-Zylinder auszubilden.
  • Das erfinderische Transportband kann ein Muster auf seiner Seite aufweisen, die dem Papiergewebe gegenüberliegt und dadurch ein geprägtes Seidenpapier erzeugen.

Claims (8)

  1. Verwendung eines im Wesentlichen undurchlässigen Transportbandes (16) für eine Seidenpapiermaschine zum Führen eines Seidenpapier- bzw. weichen Tissuegewebes (1) durch einen Schuhpressspalt im Pressabschnitt der Papiermaschine, und von dem Schuhpressspalt zu einem Yankee-Zylinder (5) im Trockenabschnitt der Papiermaschine bei einem geschlossenen Vorzug, wobei der Yankee-Zylinder (5) zusammen mit einer Transportwalze (17) einen Transportspalt ausbildet, in dem das Seidenpapiergewebe (1) von dem Transportband (16) zum Yankee-Zylinder (5) transportiert wird, wobei das Transportband einen Träger und eine elastische zusammendrückbare Polymerschicht auf ihrer Seite gegenüberliegend zum Papiergewebe umfasst, wobei die Polymerschicht eine Härte zwischen 50 und 97 Shore-A aufweist und eine Gewebe-kontaktierende Oberfläche aufweist, die einen Druckempfindlichen rückstellbaren Rauheitsgrad aufweist, wobei die Gewebe-kontaktierende Oberfläche eine Rauheitsgrad in einem nicht zusammengedrückten Zustand von RZ = 2-80 μm, gemessen gemäß der ISO 4287, Teil 1, aufweist und einen unteren Rauheitsgrad von RZ = 0-20 μm, wenn die Polymerschicht mittels einer Linearbelastung von 20-220 kN/m, die auf das im Wesentlichen undurchlässige Transportband (16) angewendet wird, zusammengedrückt wird, wobei in einem nicht-ausgedehnten Pressspalt gemessen wird.
  2. Verwendung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das im Wesentlichen undurchlässige Transportband (16) eine Luftdurchlässigkeit von kleiner als 6 m3/m2/min aufweist, die gemäß dem Vertahren in der dargelegten Veröffentlichung „Standard Test Method for Air Permeability of Textile Fabrics, ASTM D 737-75, American Society of Testing and Materials" gemessen wird.
  3. Verwendung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Polymerschicht eine Polymerzusammensetzung wie beispielsweise Acrylpolymerharz, Polyurethanpolymerharz und Polyurethan/Polycarbonatpolymerharzzusammensetzung umfasst.
  4. Verwendung nach irgendeinem der Ansprüche 1 – 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Polymerschicht einen partikulären Füllstoff aufweist, der eine Härte verschieden von der der Polymerzusammensetzung, wie beispielsweise Kaolin-Ton, einen Polymerwerkstoff oder -metall, vorzugsweise Edelstahl aufweist.
  5. Verwendung nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Polymerschicht vollständig den Träger umschließt.
  6. Verwendung nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger endlos ist.
  7. Verwendung nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Polymerschicht geprägt ist, um ein geprägtes Seidenpapier herzustellen.
  8. Verwendung nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 7, zusammen mit einem Übertragungsmittel, das aus dem Transportband (16) selbst besteht, das um ein vorher festgelegtes Teil des Yankee-Zylinders (5) läuft, um einen ausgedehnten Transportspalt auszubilden.
DE69923971T 1998-03-20 1999-03-19 Verwendung eines transferband in einer tissue-papiermaschine Expired - Lifetime DE69923971T2 (de)

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