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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Verwendung eines Transportbandes
für eine
Seidenpapiermaschine.
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Die
DE-195 48 747 offenbart eine Papiermaschine zur Herstellung eines
gekreppten Tissue-Papiers, die eine Presse aufweist, die eine Schuh-Presswalze,
eine Gegenwalze und eine Saugwalze umfasst, wobei die Gegenwalze
einen ersten Pressspalt mit der Saugwalze und einen zweiten ausgedehnten
Pressspalt mit der Schuh-Presswalze
ausbildet. Ein Filz läuft
durch die zweite Pressspalte zusammen mit dem Papiergewebe und führt dann
entlang des Papiergewebes zu einem Yankee-Zylinder, an den das Papiergewebe übertragen wird,
wenn der Filz und das Papiergewebe um eine Transportwalze, die einen
nichtzusammendrückenden
Spalt mit dem Yankee-Zylinder
ausbildet, passieren. Saugzonen zum Entwässern des Filzes sind vor und
nach dem ersten Pressspalt vorhanden, die Saugzone vor dem Pressspalt
wird innerhalb der Saugwalze angeordnet, während die Saugzone nach dem
Pressspalt in einer Seitenschleife angeordnet ist, in der der Filz
alleine läuft,
um wieder das Papiergewebe beim Eintritt des zweiten Pressspalts
zu treffen. Solch eine Papiermaschine ist unpassend, da das Papiergewebe
durch den feuchten Filz wieder befeuchtet wird, bevor er den Yankee-Zylinder
erreicht.
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Die
US-A-5,393,384 offenbart eine Papiermaschine zur Herstellung eines
Tissue-Gewebes,
die in der Ausführungsform
gemäß der 6 ein nicht zusammendrückbares, wasserundurchlässiges Band
umfasst, dessen Unterseite ein Papiergewebe durch einen Schuh-Pressspalt
führt und
von dort zu einem Yankee-Zylinder, über eine Transportwalze, die
einen Spalt mit dem Yankee-Zylinder ausbildet. Dieses undurchlässige Band
weist eine glatte gewebetragende Oberfläche auf, die eine klebende
Wasserfilmgestalt darauf erzeugt, wenn das Band durch den Pressspalt
zusammen mit einem Pressband hindurchpassiert, das eine nicht glatte
Oberfläche
in Kontakt mit dem Papiergewebe aufweist. Wie es bekannt ist, weist
ein Yankee-Zylinder eine glatte Oberfläche auf. Da sowohl der Yankee-Zylinder
und das undurchlässige
Band glatte Oberflächen
aufweisen, wobei das Papiergewebe bestimmt ist, diese zu kontaktieren,
gibt es eine Gefahr, dass das Papiergewebe fortfährt, an der Oberfläche des
undurchlässigen Bands
anzukleben, nachdem es den zum Yankee-Zylinder benachbarten Spalt
passiert hat, anstatt, wie gewünscht,
an der glatten.Oberfläche
des Trockenzylinders übertragen
zu werden. Nicht einmal wenn große Mengen von Klebemittel,
auf die Umfangsoberfläche
des Trockenzylinders aufgetragen sind, wird es möglich sein, sicherzustellen,
dass das Papiergewebe am Yankee-Zylinder klebt.
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Die
Erfindung geht von der oben beschriebenen Technik aus und ihre Aufgabe
ist es, ein Transportband bereitzustellen, durch dessen Einrichtung das
Seidenpapier bzw. weiche Tissue-Gewebe an einen Yankee-Zylinder
in einer lösbaren
oder mehr lösbaren
Weise transportiert werden kann.
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Die
US-5,298,124 erzeugt eine ausgezeichnete Darstellung der Aufgaben,
die ein Transportband in Kooperation (corporation) mit einem Pressfilz in
einer zufriedenstellenden Weise ausführen sollte, ebenso wie die
Eigenschaften und die Konstruktion von solchen Transportbändern, die
dann in Patentveröffentlichungen
US-A-4,483,745; 4,976,821; 4,500,588; 5,002,638; 4,529,643 und CA-A-1,188,556
offenbart wurden.
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Die
kritischen Aufgaben, gemäß der US-A-5,298,124
eines Transportbandes, das zu einer Kooperation mit einer Pressstruktur
bestimmt ist, umfassen a) das Entfernen des Papiergewebes aus der
Pressstruktur ohne Verursachung instabiler Probleme; b) das Zusammenwirken
mit der Pressstruktur in einer oder mehreren Spalten, um eine optimale Entwässerung
und eine hohe Qualität
des Papiergewebes sicherzustellen; und c) das Übertragen des Papiergewebes
in einem geschlossenen Vorzug aus einer Presse in den Pressabschnitt
an ein Papier-aufnehmendes Papiermaschinensieb oder ein Band in der
nachfolgenden Presse (Pressen) im Pressabschnitt oder zu einem Aufnahme-Papiermaschinensieb
im Trockenabschnitt.
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Die
US-A-5,298,124 schlägt
ein Übertragungsband
für den
Pressabschnitt in einer Papiermaschine mit einer spezifischen Konstruktion
vor und solch ein Transportband wird zum Betrieb in drei Papiermaschinen
mit, verschiedenen Pressabschnitten gezeigt und beschrieben, die
alle einen Schuh-Pressspalt umfassen, wobei das Band das Papiergewebe
aus diesem Pressabschnitt an eine Trockenstruktur überträgt, die
das übertragene
Gewebe an einen Trockenzylinder bringt.
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Das
in der US-5,298,124 offenbarte Transportband für den Pressabschnitt einer
Papiermaschine weist eine gewebekontaktierende Oberfläche auf, die
im Wesentlichen für
Wasser und Luft impermeabel ist und die eine Druck ansprechende
Topographie im Mikromaßstab
aufweist. Unter der Betätigung
des Drucks in einem Pressspalt des Pressabschnitts wird das Transportband
zusammengedrückt,
so dass die Rauhigkeit im Mikromaßstab der Oberfläche sinkt und
diese die Oberfläche
viel glatter macht und ermöglicht,
dass ein dünner,
ununterbrochener Wasserfilm zwischen dem Papiergewebe und der Oberfläche aufgebaut
wird. Der dünne,
ununterbrochene Wasserfilm stellt viel stärkere Klebekräfte zwischen dem
Papiergewebe und dem Transportband als zwischen dem Papiergewebe
und der Pressstruktur bereit, so dass das Papiergewebe dem Transportband zuverlässig folgen
kann, wenn. das Papiergewebe den Pressspalt verlässt. In dieser Verbindung expandiert
das Transportband in der Richtung der Dicke und erreicht seinen
nicht zusammengedrückten
Zustand, so dass der Flüssigkeitsfilm
auf der gewebekontaktierenden Oberfläche aufreisst.
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Gemäß der Erfindung
wurde überraschenderweise
herausgefunden, dass ein Band des Typs gemäß der US-A-5,298,124 gut auch
für den
Transport eines weichen Tissue-Gewebes in einem geschlossenen Vorzug
aus einem Schuh-Pressspalt im Pressabschnitt an einen Yankee-Zylinder
im Trockenabschnitt einer Seidenpapiermaschine geeignet ist. Wie
es bekannt ist, hat ein Schuh-Pressspalt einen hohen Entwässerungsgrad
zur Folge.
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Das
im Wesentlichen undurchlässige
und elastische zusammendrückbare
erfindungsgemäße Transportband
besteht somit aus einem endlosen Träger, der alternativ eine zusammenfügbare Naht mit
einem Polymerüberzug
auf seiner gewebekontaktierenden Oberfläche mit einer Härte von
50-97 Shore A umfasst, wobei der Polymerüberzug einen nicht zusammendrückbaren
Rauhheitsgrad von RZ = 2-80 μm aufweist,
der gemäß der ISO
4287, Teil 1, gemessen wurde und der zu einem niedrigeren Rauhheitsgrad
von RZ = 0-20 μm zusammendrückbar ist, wenn eine Linearbelastung
von 20-200 kN/m auf das im Wesentlichen undurchlässige Band aufgewendet wird
und es in der Lage ist, zu seinem zusammengedrückten Rauhheitsgrad zurückgesetzt
zu werden, wenn die Druckwirkung auf das im Wesentlichen undurchlässige Band
nicht mehr besteht. Der RZ-Wert ist die
Höhe von
zehn Punkten, die im ISO-Standard als der Durchschnittsabstand zwischen
den fünf
höchsten
Spitzenwerten und den fünf niedrigsten
Tiefpunkten der Referenzlänge
definiert ist, die von einer Linie gemessen wurde, die parallel zur
Mittellinie ist und das Oberflächenprofil
nicht durchtrennt. Vorzugsweise weist das im Wesentlichen undurchlässige Transportband
eine Luftdurchlässigkeit
von weniger als 6 m3/m2/min
auf, wobei die Luftdurchlässigkeit
gemäß dem „Standard
Test Method for Air Permeability of Textile Fabrics, ASTM D 737-75,
American Society of Testing and Materials" gemessen wurde.
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Es
ist überraschend,
dass solch ein Transportband, das gemäß der US-A-5,298,124 zum Pressen
in einem Pressabschnitt bestimmt ist und für einen Transport eines Papiergewebes
aus dem Pressabschnitt an einen Trockenabschnitt verwendbar ist, in
einer sehr vorteilhaften Weise verwendbar ist, um ein Seidengewebe
aus einem Schuh-Pressspalt direkt zu einem Yankee-Zylinder zu transportieren.
In einem Yankee-Zylinder sind die Bedingungen tatsächlich und
wie bekannt, sehr verschieden von denen in einem Pressspalt. Bei
einem Yankee-Zylinder gibt es keine Pressung des Seidengewebes zum
direkten Entwässern,
sondern es ist anstatt dessen eine Sache des Tragens des Seidengewebes
gegen die äußere Oberfläche des
Yankee-Zylinders,
so dass die Fasern des Seidengewebes an der Oberfläche des
Yankee-Zylinders
kleben, um durch Brennen bewegungsunfähig zu werden, und dadurch
eine gute Wärmeübertragung
auf das Papiergewebe zu erhalten. Gerade diese Wirkung wird durch
das erfinderische Transportband erreicht, die nicht durch einen
Pressfilz gemäß der
DE 195 48 747 infolge des im
oben erwähnten
Wiederbefeuchtens des Papiergewebes nach dem letzten Pressspalt
im Pressabschnitt erreicht werden kann, der eine gute Haftung verhindert,
und sie kann nicht erreicht werden oder wird in einem im Wesentlichen
kleineren Ausmaß durch
ein Transportband gemäß der US-5,393,384 aus dem
oben beschriebenen Grund erreicht. Die Zusammendrückbarkeit
des erfinderischen Transportbands hat einen niedrigeren spezifischen
Druck im Anhaftpunkt zur Folge, der wiederum eine erhöhte Laufeigenschaft
mit sich bringt, d.h. eine höhere
Produktionsrate. Außerdem
verursacht diese Eigenschaft eine erhöhte Verdampfung des Wassers
aus dem Seidengewebe, d.h. eine schnellere Trocknung des Seidengewebes
auf dem Yankee-Zylinder, der auch zu einer höheren Verarbeitungseffizienz
beiträgt.
Die erhöhte
Effizienz kann entweder als eine höhere Maschinengeschwindigkeit
oder als ein reduzierter Energieverbrauch angewendet werden, während das
Produktionsvolumen beibehalten bleibt.
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Die
Erfindung wird nun detaillierter mit Bezug zu den beiliegenden Zeichnungen
beschrieben, in denen
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die 1 eine
Papiermaschine mit einem erfindungsgemäßen Transportband zeigt,
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die 2 eine
andere Papiermaschine mit einem erfindungsgemäßen Transportband zeigt,
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die 3 eine
weitere Papiermaschine mit einem erfindungsgemäßen Transportband zeigt, und
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die 4 eine
andere Papiermaschine mit einem erfindungsgemäßen Transportband zeigt.
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Die 1-4 sind
schematische Ansichten von Teilen von Papiermaschinen zum Herstellen eines
Faservlieses 1 eines Seidenpapiers, wie beispielsweise
eines sanitären
Papiererzeugnisses. Jede der Papiermaschinen umfasst einen Befeuchtungsabschnitt 2,
einen Pressabschnitt 3 und einen Trockenabschnitt 4.
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Der
Befeuchtungsabschnitt 2 umfasst einen Stoffauflaufkasten 7,
eine Egoutteur-Walze 8,
eine endlose tragende innere Hülle 9 und
eine endlose abdeckende äußere Hülle 10,
die aus einem Blattbildungssieb bzw. einer bildenden Struktur bestehen. Die
inneren und äußeren Hüllen 9, 10 laufen
jeweils in einer Schleife um eine Vielzahl von Führungswalzen 11, 12.
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Der
Trockenabschnitt 4 umfasst einen Yankee-Zylinder 5 des
Trocknungstyps, der mit einer Haube 30 abgedeckt ist. An
der Ausgangsseite des Trockenabschnitts gibt es eine Krepprakel 21,
die eingerichtet ist, um das Faservlies 1 vom Yankee-Zylinder 5 als
Krepp abzustreifen. Außerdem
gibt es ein Applikationsmittel 31 zum Auftragen eines geeigneten
Klebemittels auf die Umfangsfläche
des Yankee-Zylinders 5 gerade vor dem Übertragungsspalt.
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Der
Pressabschnitt 3 umfasst eine Schuhpresse mit einer Schuhpressenwalze 14 und
einer Gegenwalze 19, wobei die Walzen 14, 19 miteinander
einen ausgedehnten Pressspalt ausbilden. Außerdem umfasst der Pressabschnitt
eine Endlospressstruktur 15, die in einer Schleife um die
Führungswalze 6 läuft und
ein endloses im Wesentlichen undurchlässiges Transportband 16.
Das im Wesentlichen undurchlässige
Transportband 16 läuft
in einer Schleife um die Gegenwalze 19, einer Transportwalze 17 und
einer Vielzahl von Führungsrollen 18.
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Die
Transportwalze 17 bildet mit dem Yankee-Zylinder 5 einen
Transportspalt mit einer niedrigen linearen Belastung aus, wobei
durch den Transportspalt somit das im Wesentlichen undurchlässige Band 16 läuft.
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Bei
den in den 1 und 2 gezeigten Ausführungsformen
umfasst der Pressabschnitt 3 auch eine Presse, wobei die
Walzen von diesem aus einer Saugpressenwalze 13 und der
Gegenwalze 19 bestehen, um einen Pressspalt auszubilden,
durch den das im Wesentlichen undurchlässige Band 16 und
die Pressstruktur 15 zusammen mit dem Faservlies 1 läuft. Nach
diesem Anfangspressspalt wird die Pressstruktur 15 weg
vom Faservlies 1 und dem im Wesentlichen durchlässigen Band 16 in
einer Seitenschleife um die Saugpressenwalze 13 und die
zwei Führungswalzen 32 geführt. Die
Pressstruktur 15 vereinigt sich dann wieder mit dem Faservlies 1 und dem
im Wesentlichen undurchlässigen
Band 16 gerade vor dem ausgedehnten Pressspalt. Wenn gewünscht, kann
eine Saugeinrichtung an dieser Seitenschleife der Pressstruktur 15 angeordnet
sein, um die Wasser absorbierende Kapazität der Pressstruktur am Eingang
des ausgedehnten Pressspalts zu erhöhen.
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Bei
den in den 1 und 3 gezeigten Ausführungsformen
ist die innere Hülle 9 des
Befeuchtungsabschnitts 2 eine Struktur, die zum Pressabschnitt 3 geführt wird,
um auch als eine Pressstruktur 15 verwendet zu werden und
die somit in einer Schleife zurück
zur Egoutteur-Walze 8 läuft.
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Bei
der in der 2 gezeigten Ausführungsform
ist die innere Hülle 9 des
Befeuchtungsabschnitts 2 eine Struktur, wobei die Druckstruktur 15 um
eine Aufnahmewalze 20 läuft,
die nahe der Schleife der Struktur 9 angeordnet ist, so
dass die Pressstruktur 15 und die Struktur 9 in
Kontakt miteinander laufen, um das Faservlies von der Struktur 9 zur
Pressstruktur 15 zu transportieren. Die Aufnahmewalze 20 kann
mit einem (nicht gezeigten) Saugschuh bereitgestellt werden. Alternativ
kann die Auf nahmewalze mit einem Aufnahmeschuh durch einen Aufnahmesaugkasten
ersetzt werden.
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Die 4 ist
eine schematische Ansicht der Teile einer Papiermaschine gemäß einer
anderen Ausführungsform
der Erfindung, die zu einer in der 1 gezeigten ähnlich ist,
außer,
dass die Pressstruktur 15 in diesem Fall nicht in einer
Seitenschleife zwischen den zwei Pressspalten geführt wird,
sondern stattdessen der Gegenwalze 19 folgt, so dass das
Faservlies 1 zwischen dem im Wesentlichen undurchlässigen Band 16 und
der Pressstruktur 15 geschlossen gehalten wird. Diese Ausführungsform kann
verwendet werden, wenn es eine kleine Gefahr der Wiederbefeuchtung
des Faservlies gibt.
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Bei
den Ausführungsformen
gemäß den 1 bis 4 ist
die Gegenwalze 19 eine glatte Walze und ist in der Schleife
des im Wesentlichen undurchlässigen
Bands 16 angeordnet. Bei einer (nicht gezeigten) alternativen
Ausführungsform
des Abschnitts gemäß der 3 sind
die Positionen der Walzen 14, 19 umgekehrt, d.h.
die Schuh-Presswalze 14 ist
in der Schleife des im Wesentlichen undurchlässigen Bands 16 und
die Gegenwalze 19 in der Schleife der Druckstruktur 15 angeordnet.
Bei einer solchen Ausgestaltung kann die Gegenwalze eine Saugwalze,
eine kalibrierte Walze oder eine Blend-Kaliberwalze sein.
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Der
Polymerüberzug
des im Wesentlichen undurchlässigen
transportbands kann, wie in der US-5,298,124 dargelegt, vorteilhafterweise
eine Polymerzusammensetzung wie beispielsweise Acrylpolymerharz,
Polyurethanpolymerharz und eine Polyurethan/Polycarbonatpolymerharz-Zusammensetzung
sein. Der Polymerüberzug
kann auch einen besonderen Füllstoff
umfassen, der eine Härte
verschieden von dem Polymerwerkstoff aufweist und der z.B. Kaolinton,
ein Polymerwerkstoff oder Metall, vorzugsweise Edelstahl, sein kann.
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Es
ist möglich,
das erfinderische Transportband in der Weise herzustellen, wie es
auch in der US-5,298,124 offenbart ist.
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Unter
Verwendung der obigen Bestandteile ist das Band mit einer Oberflächenschicht
bereitgestellt, die elastisch zusammendrückbar ist.
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Nach
der tatsächlichen
Oberflächenbehandlung
im Herstellungsprozess wird eine Oberfläche erhalten, die eine überwachten
bzw.gesteuerte Topographie zur Folge hat. Die Zusammendrückbarkeit und
die Topographie der Oberflächenschicht
wirkt sich nicht auf irgendein beträchtliches Ausmaß durch den
möglichen
Verschleiß aus,
der im Betrieb auftreten kann.
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Die
feste Polymeroberfläche
ist leicht sauber zu halten und hält das Säubern durch Einrichtungen einer
Rakelklinge direkt auf der Bandoberfläche aus. Damit das Band in
den Kantenabschnitten beim Laufen gegen den Yankee-Zylinder außerhalb
des Papiergewebes nicht altert, muss dies bei der Auswahl der Werkstoffe
in Betracht gezogen werden und Kombinationen sollten ausgewählt werden,
die eine optimale Temperaturstabilität aufweisen. Sonst ist es notwendig,
ein Kantenkühlen
einzuführen,
z.B. durch Sprühen
von Wasser auf die Kante gerade vor oder nach dem Passieren des
Yankee-Zylinders.
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Der
Träger
des Transportbands ist endlos und umfasst alle Typen eines Basiselements,
die irgendwie endlos hergestellt sind. Der Ausdruck umfasst insbesondere
auch ein zu öffnendes
gesäumtes Basiselement,
das nur endlos gemacht ist, sobald es in der Papiermaschine durch
Mittel einer geeigneten Naht eingebaut ist. Der Träger kann
z.B. aus einer vielschichtigen gewebten Struktur bestehen, die aus einem
Polymermonofilamentgarn wie beispielsweise Polyester, Polyamid und Ähnlichem
hergestellt ist. Das Basiselement kann auch aus einem (nicht gewebten)
Faservlies bestehen, das mittels eines der Binder zusammengehalten
und das mit gewickelten Fäden,
einer Polymerfolie/Filmkettengewirke oder Ähnlichem verbunden ist.
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Der
Träger
muss in den Abmessungen sowohl in der Maschinenrichtung als auch
in der Querrichtung stabil sein, und trägt dadurch zur Stabilität des Bands
bei, wenn es in diesen Richtungen mechanischen Belastungen ausgesetzt
ist.
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Wenn
der Träger
gewünscht,
vollständig
im Polymerüberzug
eingeschlossen ist, kann er entweder an einer Seite mit vollständigem Ausbluten
an der Rückseite
angebracht werden oder er kann erst an einer Seite und dann an der
anderen Seite angebracht werden.
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Es
gibt vielleicht andere Ausgestaltungen, in denen insbesondere dünne Bänder gewünscht werden
und es kann dann passend sein, den Überzug nur von einer Seite
anzubringen, indem das Ausbluten begrenzt wird. Es ist dann wesentlich,
dass die nicht überdeckte
Oberfläche
des Basiselements gegenüber
Verschleiß resistent
ist und leicht saubergehalten werden kann.
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Eine
Papiermaschine mit einem erfindungsgemäßen Transportband, dessen Pressspalt/Pressspalten
einzelfilzig ist/sind, stellt ein Faservlies her, das vor dem Yankee-Zylinder einen hohen
Trockenfeststoffgehalt, d.h. bis zu 55% aufweist, der mit dem trockenen
Feststoffgehalt bis zu 45% verglichen werden muss, der in Papiermaschinen
erreicht wird, die gegenwärtig
in der Praxis verwendet werden. Diese Verbesserung kann entweder
verwendet werden, um die Papiermaschine mit einer hohen Produktionsrate, wie
oben erwähnt,
zu betreiben oder um den Energieverbrauch im Trockenabschnitt zu
reduzieren, in diesem Fall gibt es sogar die Möglichkeit, den Durchmesser
des Yankee-Zylinders zu reduzieren.
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Bei
den oben beschriebenen und gezeigten Ausführungsformen kann eine Führungswalze,
wenn gewünscht,
in der Schleife des im Wesentlichen undurchlässigen Bands 16 gerade
vor der Transportwalze 17 angeordnet sein.
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Bei
den oben beschriebenen und gezeigten Ausführungsformen ist die Verwendung
aus einer Transporteinrichtung aufgebaut, die aus einer Transportwalze 17 besteht.
Gemäß einer
alternativen (nicht gezeigten) Ausführungsform wird die Transportwalze
durch das im Wesentlichen undurchlässige Band selbst ersetzt,
dem ermöglicht
wird, um einen vorher bestimmten Teil des Yankee-Zylinders zu laufen
z.B. in einem Abschnittswinkel von 30-60° mit einer Sicht, um einen ausgedehnten
Transportspalt mit dem Trocken-Zylinder auszubilden.
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Das
erfinderische Transportband kann ein Muster auf seiner Seite aufweisen,
die dem Papiergewebe gegenüberliegt
und dadurch ein geprägtes Seidenpapier
erzeugen.