-
TECHNISCHES
GEBIET
-
Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Solarzelle, und noch
genauer auf eine verbesserte Tandemsolarzelle, die gestapelte Solarzelleneinheiten
mit unterschiedlichen Bandlücken
aufweist.
-
STAND DER
TECHNIK
-
Tandemsolarzellen,
die gestapelte Solarzelleneinheiten mit unterschiedlichen Bandlücken aufweisen,
sind als Vorrichtung zur Erzielung einer erhöhten photoelektrischen Umwandlungseffizienz
unter Nutzung ihres breiten Wellenlängenbereichs bekannt. Ein Beispiel
einer solchen Tandemsolarzelle ist in der japanischen Patentoffenlegungsschrift
Nr. Hei 4-226084 oder in der japanischen Patentveröffentlichung
59138386 offenbart.
-
15 ist
eine Schnittansicht, die eine herkömmliche Tandemsolarzelle zeigt.
Unter Bezugnahme auf 15 weist eine Solarzelle 10 eine
obere Zelle 12 auf, die eine Solarzelleneinheit ist, die
auf der Lichteinfallsseite (in der Fig. oben) vorgesehen ist, eine
untere Zelle 14, die eine Solarzelleneinheit ist, die auf
der Rückseite
vorgesehen ist, und eine Tunneldiode 16, die zwischen diesen
Zellen vorgesehen ist. Die Solarzelle weist auch eine obere Elektrode 18 auf,
die auf der Lichteinfallsseite angeordnet ist, und eine untere Elektrode 20 auf
der Rückseite. Im
Allgemeinen wird in einer solchen Tandemsolarzelle eine Solarzelle
mit einer breiten Bandlücke
(Eg) als die obere Zelle genutzt, während eine Solarzelle mit einer
schmalen Bandlücke
für die
untere Zelle genutzt wird.
-
16 zeigt
einen Bandaufbau der Solarzelle entlang der strichpunktierten Linie
D in 15. Wie in 16 gezeigt
können
Ladungsträger,
d. h. Elektronen und Löcher,
aufgrund des Unterschieds in den Bandniveaus der Zellen 12 und 14 nicht
durch die Verbindung zwischen den oberen und unteren Zellen 12 und 14 transportiert
werden. Daher ist die Tunneldiode 16 an der Verbindung
vorgesehen, um eine Bewegung der Träger an dieser Verbindung zu erlauben,
so dass die obere Zelle 12 und die untere Zelle 14 in
Serie geschaltet sind, um als eine integrierte Solarzelle zu arbeiten.
Weil die oberen und unteren Zellen 12 und 14 Licht
mit jeweils unterschiedlichen Wellenlängen absorbieren können, kann
der vorstehend beschriebene Aufbau Licht mit einem breiteren Wellenlängenbereich
absorbieren, um dadurch die photoelektrische Umwandlungseffizienz
zu erhöhen.
-
In
der herkömmlichen
Solarzelle 10 in 15 müssen jedoch
die Ströme,
die durch die oberen und unteren Zellen 12 und 14 fließen, einander
gleich sein, weil die Zellen 12 und 14 in Serie
geschaltet sind. Daher müssen
die oberen und unteren Zellen 12 und 14 der Solarzelle 10,
die in 15 gezeigt ist, eine solche
Dicke aufweisen, dass die gleiche Menge von Trägern bzw. Ladungsträgern in
diesen Zellen erzeugt wird und gleich große Ströme durch sie fließen.
-
Als
ein Ergebnis ist es nicht möglich,
die Zelle mit einer optimalen Dicke für eine hohe photoelektrische
Umwandlungseffizienz vorzusehen.
-
Weiterhin
wird in der Tunneldiode 16, die zwischen den oberen und
unteren Zellen 12 und 14 vorgesehen ist, ein beträchtlicher
Widerstandsverlust und ein Ladungsträgerrekombinationsverlust beobachtet.
-
Zusätzlich leiden
die Solarzellen aufgrund von Gitterfehlern am Übergang zwischen den oberen und
unteren Zellen 12 und 14 an einer hohen Defektdichte,
was zu einem Verlust von Minoritätsladungsträgern aufgrund
von Rekombination in diesem Abschnitt führt.
-
Die
vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf die vorstehend genannten
Probleme gemacht, und zielt darauf ab, eine Solarzelle zu schaffen,
die eine Dicke aufweist, die bezüglich
einer hohen photoelektrischen Umwandlungseffizienz höchst vorteilhaft
ist und dazu fähig
ist, den Verlust durch Ladungsträgerrekombination
zu verringern.
-
ERÖRTERUNG
DER ERFINDUNG
-
Um
die vorstehend erwähnte
Aufgabe zu lösen,
schafft die vorliegende Erfindung eine Tandemsolarzelle wie in Anspruch
1 definiert.
-
In
der vorstehend genannten Solarzelle kann eine Multiquantentopfschicht
zwischen den Solarzelleneinheiten mit unterschiedlichen Bandlücken gebildet
sein.
-
Die
Solarzelleneinheit auf der Rückseite kann
eine Diffusionsschicht aufweisen, die eine höhere Konzentration von Verunreinigungen
als ein Substrat aufweist und an einer äußersten Oberfläche desselben
vorgesehen ist.
-
Die
Konzentration der verunreinigungen in der Diffusionsschicht in der
vorstehend genannten Solarzelle kann auf 10 bis 106 mal
jener des Substrats festgelegt sein.
-
Die
Solarzelleneinheit auf der Rückseite kann
eine isolierende Schicht aufweisen, die so an einer äußersten
Oberfläche
vorgesehen ist, dass sie eine Öffnung
bildet.
-
In
der vorstehend genannten Solarzelle kann der gesamte Bereich der Öffnung bevorzugt
auf 0,01 bis 10% des gesamten Oberflächenbereichs festgelegt werden.
-
In
der vorstehend erwähnten
Solarzelle kann der gesamte Bereich der Öffnung weiter bevorzugt auf
0,1 bis 2% des gesamten Oberflächenbereichs festgelegt
werden.
-
Die
rückseitigen
Elektroden, die an einer rückseitigen
Oberfläche
der Solarzelle vorgesehen sind, sind individuell mit einer n-Schicht
und einer p-Schicht verbunden, die auf der Rückseite gebildet sind, um als
die andere Elektrode der Solarzelleneinheit auf der Lichteinfallsseite
und als ein Paar von Elektroden der Solarzelleneinheit auf der Rückseite zu
dienen, wobei eine Zwischenschicht, die Wasserstoff oder ein Halogen
aufweist, zwischen den Solarzelleneinheiten mit unterschiedlichen
Bandlücken vorgesehen
sein kann.
-
In
der vorstehend genannten Solarzelle liegt die Konzentration des
Wasserstoffs oder Halogens bei 1 ppm bis 30%.
-
KURZE ERLÄUTERUNG
DER ZEICHNUNGEN
-
1 ist
eine Querschnittsansicht, die eine Solarzelle nach einer ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
-
2 zeigt
eine Bandstruktur eines Abschnitts, der durch die Linie A in 1 angezeigt
ist.
-
3 zeigt
eine Bandstruktur eines Abschnitts, der durch die Linie B in 1 angezeigt
ist.
-
4 zeigt
eine Bandstruktur eines Abschnitts, der durch die Linie C in 1 gezeigt
ist.
-
5 ist
eine Querschnittsansicht, die eine Solarzelle nach einer zweiten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
-
6 zeigt
eine Bandstruktur eines Abschnitts, der durch die Linie A in 5 gezeigt
ist.
-
7 zeigt
eine Bandstruktur eines Abschnitts, der durch die Linie B in 5 gezeigt
ist.
-
8 zeigt
eine Bandstruktur eines Abschnitts, der durch die Linie C in 5 gezeigt
ist.
-
9 ist
eine Querschnittsansicht, die ein Beispiel zeigt, in welchem der
in 1 gezeigten Solarzelle eine Diffusionsschicht
hinzugefügt
ist.
-
10 zeigt
eine Bandstruktur des Bereichs um die Diffusionsschicht, die in 9 gezeigt
ist.
-
11 zeigt
eine Beziehung zwischen der Konzentration der Verunreinigungen der
Diffusionsschicht und der photoelektrischen Umwandlungseffizienz
der Solarzelle.
-
12 ist
eine Querschnittsansicht, die einen Aufbau einer Solarzelle nach
einer vierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
-
13A zeigt ein Layoutbeispiel der Öffnung,
die in 12 gezeigt ist.
-
13B zeigt ein Layoutbeispiel der Öffnung,
die in 12 gezeigt ist.
-
14 ist
eine Querschnittsansicht, die einen Aufbau einer Solarzelle nach
einer fünften
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
-
15 ist
eine Querschnittsansicht, die einen Aufbau einer herkömmlichen
Tandemsolarzelle zeigt.
-
16 zeigt
eine Bandstruktur der Tandemsolarzelle, die in 15 gezeigt
ist.
-
BESTER WEG
ZUM AUSFÜHREN
DER ERFINDUNG
-
Bevorzugte
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden im Folgenden mit Bezug auf die
Zeichnungen beschrieben.
-
1. Ausführungsform
-
1 ist
eine Querschnittsansicht, die einen Aufbau einer Solarzelle nach
der vorliegenden Erfindung zeigt. Mit Bezug auf 1 weist
eine Solarzelle 10 einen Tandemaufbau auf, der übereinander
gestapelte obere und untere Zellen 12 und 14 aufweist.
Die obere Zelle 12 ist eine Solarzelleneinheit, die aus
einem Halbleitermaterial mit einer breiten Bandlücke (Eg) gebildet ist, während die
untere Solarzelle 14 eine Solarzelleneinheit ist, die aus
einem Halbleitermaterial mit einer schmalen Bandlücke gebildet
ist.
-
Die
obere Zelle 12 wird gebildet, indem eine n+-Schicht, eine p-Schicht,
und eine p+-Schicht aufeinander gestapelt
sind, die als eine Solarzelleneinheit auf der Lichteinfallsseite
wirken. Eine obere Elektrode 18 ist in Verbindung mit der
obersten n+-Schicht vorgesehen. Eine isolierende
Schicht 24, die auf der n+-Schicht
vorgesehen ist, wird aus einem transparenten Material hergestellt
und durch diese Schicht 24 fällt Sonnenlicht auf die Solarzelle 10.
-
In
der unteren Zelle 14 werden n+-Schichten und
p+-Schichten
abwechselnd an der Rückseite
der p-Schicht vorgesehen, die als ein Substrat dient. Eine negative
Elektrode 26 ist individuell mit jeder n+-Schicht
verbunden, während
eine positive Elektrode 28 individuell mit jeder p+-Schicht verbunden ist, die eine hintere
Elektrode der vorliegenden Erfindung bildet. Die negativen und positiven
Elektroden 26 und 28 bilden ein Paar von Elektroden
der unteren Zelle 14, und die positive Elektrode 28 wird
auch als eine Elektrode genutzt, die ein Paar mit der oberen Elektrode 18 bildet,
die eine Elektrode der oberen Zelle 12 ist. Man bemerke,
dass die untere Zelle 14 in Übereinstimmung mit der vorliegenden
Erfindung als eine Solarzelleneinheit auf der Rückseite dient.
-
Die
vorstehend beschriebene obere Zelle 12 kann beispielsweise
aus AlGaAs mit einer Bandlücke von
1,82 eV gebildet sein. In diesem Fall weist die n+-Schicht
eine Dotierungskonzentration von 1 × 1019 cm–3 und
eine Dicke von 0,1 μm
auf, die p-Schicht weist eine Dotierungskonzentration von 1 × 1016 cm–3 und eine Dicke von
1,0 μm auf
und die p+-Schicht weist eine Dotierungskonzentration
von 1 × 1019 cm–3 und eine Dicke von
0,1 μm auf.
-
Ein
Beispiel des für
die untere Zelle 14 geeigneten Materials ist Si, das eine
Bandlücke
von 1,11 eV aufweist. Beim Nutzen dieses Materials für die untere
Zelle 14 weist die n+-Schicht eine
Dotierungskonzentration von 1 × 1019 cm–3 und eine Dicke von 1,0 μm, die p-Schicht
eine Dotierungskonzentration von 5 × 1013 cm–3 und
eine Dicke von 100 μm
und die p+-Schicht eine Dotierungskonzentration
von 1 × 1019 cm–3 und eine Dicke von
1,0 μm auf.
-
Die
obere Zelle 12 kann auch aus InGaP oder GaAs gebildet werden,
die jeweils eine Bandlücke
von 1,88 eV bzw. 1,42 eV aufweisen. Die untere Zelle 14 kann
auch aus GaAs mit einer Bandlücke von
1,42 eV oder aus Ge mit einer Bandlücke von 0,66 eV gebildet sein.
-
Die 2 bis 4 zeigen
Bandstrukturen der Abschnitte, die durch die jeweiligen strichpunktierten
Linien A, B und C in 1 gezeigt sind. Alle diese Figuren
zeigen die Bandstruktur zu der Zeit, zu der die Solarzelle 10 mit
Licht bestrahlt wird.
-
Mit
der in 2 gezeigten Bandstruktur, d. h. der Struktur des
Abschnitts, der durch die strichpunktierte Linie A in 1 gezeigt
ist, werden in der unteren Zelle 14 Elektronen und Löcher, d.
h. Träger,
erzeugt, wenn die Solarzelle 10 Sonnenstrahlen empfängt. Die
Elektronen werden zu der n+-Schicht transportiert
und in der negativen Elektrode 26 der rückseitigen Elektrode gesammelt,
während
die Löcher zur
p+-Schicht transportiert und in der positiven
Elektrode 28 der rückseitigen
Elektrode gesammelt werden. Da die erzeugten Träger nur innerhalb der unteren
Zelle 14 transportiert werden, ist es nicht notwendig,
die Größen der
Ströme,
die durch die oberen und unteren Zellen 12 und 14 fließen, wie
in den herkömmlichen
Vorrichtungen abzustimmen. Zusätzliche
wird keine Tunneldiode benötigt,
und daher kann ein Rekombinationsverlust der Ladungsträger vermieden
werden.
-
Wie
in 3 gezeigt, weist die unterste Schicht der oberen
Zelle 12 an dem Abschnitt, auf den durch die strichpunktierte
Linie B in 1 hingewiesen wird, das Leitungsband
der p+-Schicht, das höchste Energieniveau auf. Daher
werden die Elektronen, die in der oberen Zelle 12 erzeugt
werden, wenn die Solarzelle 10 mit eintretendem Sonnenlicht bestrahlt
wird, zur oberen Elektrode 18 transportiert, während die
Elektronen, die in der unteren Zelle 14 erzeugt werden,
zur negativen Elektrode 26 der rückseitigen Elektrode transportiert
werden.
-
Im
Abschnitt B weisen die Valenzbänder
der n+-Schichten, welche die obersten und
untersten Schichten der Solarzelle 10 sind, geringere Energieniveaus
auf. Als ein Ergebnis können
keine Löcher entlang
des Abschnitts B transportiert werden. Die in den oberen und unteren
Zellen 12 und 14 erzeugten Löcher bewegen sich in der Ansicht
aus 1 in den jeweiligen Zellen horizontal, und sie
werden entlang des Abschnitts C transportiert.
-
Mit
Bezug auf 4 weisen die Valenzbänder in
dem Abschnitt, auf den durch die strichpunktierte Linie C in 1 hingewiesen
wird, dieselben Energieniveaus auf. Dies ist so, weil die Dotierungskonzentrationen
der p-Schicht und
der p+-Schicht in der oberen Zelle 12 und
der p-Schicht in der unteren Zelle 14 geeignet so angepasst
sind, dass die Energieniveaus der Valenzbänder dieser Schichten beim Empfang
von solarer Strahlung gleich sind. Im in 4 gezeigten
Abschnitt, d. h. dem Abschnitt, der durch die strichpunktierte Linie
C in 1 angezeigt ist, wird die n+-Schicht
auf der Lichtempfangsseite der Solarzelle 10 gebildet,
während
die p+-Schicht auf der Rückseite gebildet ist. Ein solcher
Aufbau erlaubt es den Löchern,
die in den oberen und unteren Zellen 12 und 14 erzeugt
werden, in Richtung der p+-Schicht auf der
Rückseite
transportiert und in der positiven Elektrode 28 gesammelt
zu werden, wie in 4 gezeigt. Obwohl die in der
oberen Zelle 12 erzeugten Löcher im Verlauf des vorstehend
beschriebenen Transports durch den Übergang zwischen den oberen
und unteren Zellen 12 und 14 transportiert werden,
sind keine Tunneldioden notwendig, weil die Energieniveaus über den
gesamten Verlauf des Transports gleich sind.
-
Im
Abschnitt C weisen die Leitungsbänder der
p-Schicht und der
p+-Schicht der oberen Zeile 12 und
der p+-Schicht der unteren Zelle 14 höhere Energieniveaus
auf, wodurch die Elektronen, die in der p-Schicht der unteren Zelle 14 erzeugt
werden, nicht entlang des Abschnitts C, der in 1 gezeigt
ist, transportiert werden können.
Daher werden die dort erzeugten Elektronen in der Ansicht aus 1 in
der unteren Zelle 14 horizontal transportiert, und werden dann
entlang dem Abschnitt B transportiert. Andererseits werden die Elektronen,
die in der p-Schicht und der p+-Schicht
der oberen Zelle 12 gebildet werden, in Richtung der n+-Schicht
der oberen Zelle 12 transportiert, bevor sie in der oberen
Zelle 18 gesammelt werden.
-
Wie
vorstehend beschrieben wirken die negativen und positiven Elektroden 26 und 28,
die an der Rückseite
der unteren Zelle 14 vorgesehen sind, als ein Paar von
Elektroden der unteren Zelle 14 und die positive Elektrode 28 wird
auch als die andere Elektrode der oberen Zelle 12 genutzt,
wobei sie ein Paar mit der oberen Elektrode 18 bildet,
die eine Elektrode der oberen Zelle 12 ist. Der vorstehend
beschriebene Aufbau erlaubt es den Elektronen und Löchern, die
in der unteren Zelle 14 erzeugt werden, jeweils in der
negativen Elektrode 26 und der positiven Elektrode 28 gesammelt
zu werden. Die in der oberen Zelle 12 erzeugten Elektroden
werden entlang des Abschnitts B zu der n+-Schicht
der oberen Zelle 12 transportiert, und sie werden in der
oberen Elektrode 18 gesammelt. Die in den oben und unteren Zellen 12 und 14 erzeugten
Löcher
wandern entlang des Abschnitts C zu p+-Schicht
der unteren Zelle 14 und werden in der positiven Elektrode 28 gesammelt. Daher
weist die Solarzelle 10 nach der vorliegenden Ausführungsform
zwei gestapelte Solarzelleneinheiten, nämlich die obere Zelle 12 und
die untere Zelle 14, auf. Die zwei Zellen sind jedoch nicht
wie in der herkömmlichen
Vorrichtung in Serie geschaltet, und daher ist es nicht notwendig,
die Größe der Ströme in den
oberen und unteren Zellen 12 und 14 anzupassen.
Als ein Ergebnis ist es möglich,
jede der Zellen in der Dicke vorzusehen, die für die optische Absorbtionseffizienz
am günstigsten
ist, um dadurch die photoelektrische Umwandlungseffizienz zu verbessern.
-
Zusätzlich werden
die Elektronen, die in den Zellen erzeugt werden, jeweils zu den
zugehörigen n+-Schichten transportiert, und jeweils in
der oberen Elektrode 18 auf der Lichteinfallsseite und
der negativen Elektrode 26 auf der Rückseite gesammelt, weil die
n+-Schichten oben auf der oberen Zeile 12 und am
Boden der unteren Zelle 14 vorgesehen sind. Als ein Ergebnis
kann der zu zdurchwandernde Abstand der Minoritätsladungsträger, d. h. der Elektronen, verringert
werden, um dadurch den Rekombinationsverlust zu verringern.
-
Weiterhin
müssen
die Ladungsträger
im Gegensatz zu herkömmlichen
seriell verbundenen Tandemsolarzellen nicht durch die Energiebarriere
hindurchgehen, und daher sind keine Tunneldioden notwendig. Daher
wird die Notwendigkeit des Bildens von Tunneldioden eliminiert,
und der Verlust durch Ladungsträgerrekombination
und Widerstandsverlust in der Tunneldiode können vermieden werden.
-
Während in
der vorliegenden Ausführungsform
ein Substrat vom p-Typ als das Substrat zum Bilden der Solarzelle
genutzt wird, kann auch ein n-Typ-Substrat genutzt werden. Obwohl
mit einem Substrat vom n-Typ die Beziehungen zwischen dem Leitungsband
und dem Valenzband und zwischen Elektronen und Löchern umgekehrt wie oben beschrieben
sind, kann man eine Vorrichtung mit denselben Funktionen erhalten.
-
Zweite Ausführungsform
-
5 ist
eine Querschnittsansicht, die eine zweite Ausführungsform der Solarzelle nach
der vorliegenden Erfindung zeigt. Mit Bezug auf 5 wird eine
Multiquantentopfschicht 22, die gebildet wird, indem zwei
Arten von dünnen
Schichten mit unterschiedlichen Bandlücken aufeinander gestapelt
werden, als die unterste Schicht der oberen Zelle 12 hergestellt.
Die Multiquantentopfschicht 22 wird als eine Einrichtung
zum Nutzen einer optischen Anregung darin verwendet, um die photoelektrische
Umwandlungseffizienz in der Solarzelle zu verbessern. Man bemerke,
dass die Schicht 22 zwischen den oberen und unteren Zellen 12 und 14 in
der vorliegenden Ausführungsform
gebildet wird, während
herkömmlicherweise
eine solche Multiquantentopfschicht zwischen der p-n-Verbindung
bzw. den p-n-Übergängen gebildet
wurde. Dieser Aufbau zielt darauf ab, die Notwendigkeit für die Ladungsträger, die
in der Solarzelle 10 erzeugt werden, insbesondere die Minoritätsträger, durch
die Multiquantentopfschicht 22 zu gehen, zu eliminieren,
um dadurch Verlust aufgrund von Rekombinationen der Minoritätsladungsträger in der
Schicht 22 zu verhindern. Der Aufbau der Solarzellen nach
dieser Ausführungsform
ist identisch mit jenen der ersten Ausführungsform, die in 1 gezeigt
ist, mit der Ausnahme, dass die Multiquantentopfschicht 22 zwischen
den oberen und unteren Zellen 12 und 14 vorgesehen
ist.
-
Ein
Beispiel des Materials, das eine breite Bandlücke aufweist und für die Multiquantentopfschicht 22 genutzt
werden kann, ist AlGaAs, das eine Bandlücke (Eg) von 1,82 eV aufweist.
Wenn dieses Material genutzt wird, ist die Dotierungskonzentration 1 × 1016 cm–3 und die Dicke ist
20 nm. Als ein Material mit enger Bandlücke kann zwischenzetlich GaAs
mit einer Bandlücke
von 1,42 eV genutzt werden. In diesem Fall beträgt die Dotierungskonzentration
1 × 1016 cm–3, und die Dicke ist
10 μm.
-
Als
ein anderes Material mit einer breiten Bandlücke kann auch GaAs mit einer
Bandlücke
von 1,42 eV genutzt werden. Mit diesem Material beträgt die Dotierungskonzentration
1 × 1016 cm–3 und die Dicke beträgt 30 nm.
Ebenso kann InGaAs mit einer Bandlücke von 1,22 eV auch als ein
Material mit einer schmalen Bandlücke genutzt werden. In diesem
Fall beträgt
die Dotierungskonzentration 1 × 1016 cm–3 und die Dicke 15 nm.
-
Die 6-8 zeigen
jeweils Bandstrukturen der Abschnitte, die durch die strichpunktierten
Linien A, B und C in 5 angezeigt sind. Alle diese Strukturen
sind auf jene bezogen, die man erhält, wenn Sonnenlicht auf die
Solarzelle 10 einfällt.
-
Die
Bandstruktur in 6 des Abschnitts A, der in 5 gezeigt
ist, ist die gleiche wie jene der ersten Ausführungsform, die in 2 gezeigt
ist. Daher werden die Elektronen, die in der unteren Zelle 14 erzeugt
werden, in die n+-Schicht transportiert,
und dann in der positiven Elektrode 26 gesammelt. Gleichzeitig
bewegen sich Löcher
zu der p+-Schicht und werden in der positiven
Elektrode 28 gesammelt.
-
Mit
Bezug auf 7 weisen die Leitungsbänder der
p-Schicht und der
Multiquantentopfschicht 22 der oberen Zelle 12 die
höchsten
Energieniveaus an dem Abschnitt auf, der durch die strichpunktierte
Linie B, die in 5 gezeigt ist, bezeichnet ist.
Folglich werden die Elektronen, die in der p-Schicht und der Multiquantentopfschicht 22 der
oberen Zelle 12 erzeugt werden, zur n+-Schicht
der oberen Zelle 12 transportiert, und dann in der oberen
Elektrode 18 gesammelt. Die Elektronen, die in der unteren
Zelle 14 erzeugt werden, werden in die n+-Schicht
transportiert, die auf der Rückseite
der unteren Zelle 14 vorgesehen ist, weil die Energiebarriere
an der Multiquantentopfschicht 22 hoch ist, und sie werden
dann in der negativen Elektrode 26 der rückseitigen
Elektrode gesammelt. Daher werden auch nach dieser Ausführungsform
n+-Schichten an der Oberfläche auf der
Lichteinfallsseite und der rückseitigen
Oberfläche der
Solarzelle 10 gebildet, und die Elektronen, die in den
oberen und unteren Zellen 12 und 14 erzeugt werden,
werden jeweils auf der Lichteinfallsseite und der Rückseite
zu den n+-Schichten transportiert. Als ein
Ergebnis müssen
die Minoritätsla dungsträger, d. h.
die Elektronen, nicht durch die Multiquantentopfschicht 22 transportiert
werden, was ansonsten zu einem großen Ladungsträgerrekombinationsverlust führen würde. Zusätzlich kann
auch der zurückzulegende
Weg der Elektronen verringert werden, um dadurch die Stromerzeugungseffizienz
der Solarzelle 10 zu verbessern.
-
Indessen
sind die Energieniveaus der Valenzbänder der n+-Schichten
auf den gegenüberliegenden
Seiten der Solarzelle 10 in dem Abschnitt B niedriger,
und jene der p-Schichten und der Multiquantentopfschicht 22,
die dazwischen vorgesehen sind, sind höher, wie in 7 gezeigt.
Folglich können
die Löcher,
die in den oberen und unteren Zellen 12 und 14 erzeugt
werden, nicht entlang des Abschnitts transportiert werden, der durch
die strichpunktierte Linie B in 5 gezeigt
ist, sondern werden in der Ansicht der 5 in den
jeweiligen Zellen horizontal und dann entlang des Abschnitts C transportiert.
-
Mit
Bezug auf 8 weisen die Valenzbänder der
p-Schicht und der
Multiquantentopfschicht 22 in der oberen Zelle 12 und
der p-Schicht in der unteren Zelle 14 in dem Abschnitt
C, der durch die strichpunktierte Linie in 5 angezeigt
ist, dasselbe Energieniveau auf. Wie zuvor in Verbindung mit 4 beschrieben,
kann dies durch geeignete Anpassung der Dotierungskonzentrationen
der jeweiligen Schichten erreicht werden. Als ein Ergebnis gehen die
in der oberen Zelle 12, der Multiquantentopfschicht 22 und
der unteren Zelle 14 erzeugten Löcher zur p+-Schicht,
die auf der Rückseite
der unteren Zelle 14 gebildet ist, und werden dann in der
positiven Elektrode 28 gesammelt. Obwohl die in der oberen Zelle 12 erzeugten
Löcher
durch die Multiquantentopfschicht 22 gehen, führt dies
nicht zu Problemen, weil die Multiquantentopfschicht 22 der
vorliegenden Ausführungsform
aus einer p-Schicht gebildet wird und ein Rekombiantionsverlust
der Majoritätsladungsträger (Löcher) gering
ist.
-
In
dem Abschnitt C weisen die Leitungsbänder der p-Schicht und der Multiquantentopfschicht 22 der
oberen Zelle, und der p+-Schicht der unteren
Zelle 14 höhere
Energieniveaus auf. Daher können
die Elektronen, die in der unteren Zelle 14 erzeugt werden,
nicht zur n+-Schicht transportiert werden,
die in der oberen Zelle 12 gebildet ist. Daher werden die Elektronen,
die in der unteren Zelle 14 erzeugt werden, in der Ansicht
aus 5 horizontal und entlang des Abschnitts B zur
n+-Schicht der unteren Zelle 14 transportiert,
und werden schließlich
in der negativen Elektrode 26 gesammelt. Die Elektronen,
die in der oberen Zelle 12 erzeugt werden, wandern zur n+-Schicht, die in der oberen Zelle 12 vorgesehen
ist, und werden dann in der oberen Elektrode 18 gesammelt.
-
Wie
vorstehend beschrieben müssen
die Minoritätsladungsträgerelektronen,
die in den oberen und unteren Zellen 12 und 14 erzeugt
werden, auch in der vorliegenden Ausführungsform nicht durch die Multiquantentopfschicht 22 gehen,
was ansonsten einen großen
Rekombinationsverlust verursachen würde, wodurch eine Abnahme von
Elektronen aufgrund von Rekombinationsverlust verhindert wird und
eine Verbesserung der Stromerzeugungseffizienz erreicht wird. Während die
Löcher,
die in der oberen Zelle 12 erzeugt werden, wie vorstehend
beschrieben durch die Multiquantentopfschicht gehen, sind Löcher in dieser
Ausführungsform
die Majoritätsladungsträger und
die Energieniveaudifferenz zwischen den Valenzbändern ist gering, und daher
wird der Rekombinationsverlust auf einen kleinen Wert unterdrückt. Daher
ist der Verlust von Ladungsträgern
aufgrund von Rekombination gering, und die photoelektrische Umwandlungseffizienz
kann durch Effekte der Multiquantentopfschicht 22 verbessert
werden, wodurch die Stromerzeugungseffizienz der Solarzelle 10 in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Ausführungsform
weiter erhöht
werden kann.
-
Während auch
in dieser Ausführungsform ein
Substrat vom p-Typ als ein Substrat zum Herstellen einer Solarzelle
verwendet wird, kann auch ein Substrat vom n-Typ verwendet werden. Mit einem Substrat
vom n-Typ sind die Beziehungen zwischen dem Leitungsband und dem
Valenzband und zwischen den Elektronen und Löchern den oben beschriebenen
entgegengesetzt, aber Solarzellen mit derselben Funktion können implementiert
werden.
-
Dritte Ausführungsform
-
9 ist
eine Querschnittsansicht, die eine dritte Ausführungsform der Solarzelle nach
der vorliegenden Erfindung zeigt. Nach der vorstehend beschriebenen,
in der 1 gezeigten ersten Ausführungsform gibt es einen möglichen
Verlust der Minoritätsladungsträgerelektroden
aufgrund von Rekombination an dem Übergang zwischen den oberen
und unteren Zellen 12 und 14. Nach dieser in 9 gezeigten
Ausführungsform
wird eine Diffusionsschicht 30 mit einer höheren Verunreinigungskonzentration als
das Substrat der unteren Zelle 14 an der obersten Oberfläche der
unteren Zelle 14, d. h. am Übergang zwischen den oberen
und unteren Zellen 12 und 14 vorgesehen.
-
10 veranschaulicht
eine Bandstruktur des Abschnitts, welcher die Diffusionsschicht 30,
umgibt, die in 9 gezeigt ist. Mit Bezug auf 10 erzeugt
das Versehen der Diffusionsschicht 30 mit einer hohen Verunreinigungskonzentration
eine Potentialdifferenz zwischen der Diffusionsschicht 30 und der
p-Schicht, die als ein Substrat der unteren Zelle 14 dient,
was zu einer Sperre führt.
Folglich kann diese Sperre die Minoritätsladungsträgerelektronen, die in der unteren
Zelle 14 erzeugt werden, davon abhalten, sich zum Übergang
zwischen den oberen und unteren Zellen 12 und 14 zu
bewegen. Als ein Ergebnis kann der Rekombinationsverlust der Minoritätsladungsträger (Elektronen)
an dem Übergang
zwischen den oberen und unteren Zellen 12 und 14 unterdrückt werden,
was zu einer weiteren Verbesserung der photoelektrischen Umwandlungseffizienz führt.
-
Weil
die Diffusionsschicht 30 eine höhere Verunreinigungskonzentration
als das Substrat aufweist, gibt es eine höhere Wahrscheinlichkeit einer Ladungsträgerrekombination
in dieser Schicht. Daher weist die Diffusionsschicht 30 bevorzugt
eine Dicke von 5,0 μm
oder weniger und weiter bevorzugt eine Dicke von 0,3–1,0 μm auf.
-
11 zeigt
eine Beziehung zwischen der Verunreinigungskonzentration der vorstehend
beschriebenen Diffusionsschicht 30 und der photoelektrischen
Umwandlungseffizienz der Solarzelle 10. Wie aus 11 klar
wird, gibt es einen Punkt, an dem die photoelektrische Umwandlungseffizienz über der
Verunreinigungskonzentration der Diffusionsschicht 30 am
höchsten
ist. Daher existiert ein bestimmter optimaler Bereich für die Verunreinigungskonzentration
der Diffusionsschicht 30. Die Konzentration an Verunreinigungen
in der Diffusionsschicht 30 liegt bevorzugt bei 10 – 106 mal und noch weiter bevorzugt 103 – 104 mal so hoch wie jene des Substrats vom
p-Typ der vorstehend beschriebenen unteren Zelle 14. Die
Ladungsträgerrekombination
in der Diffusionsschicht 30 steigt, wenn die Verunreinigungskonzentration
der Schicht 30 höher
als 106 mal jener des Substrats ist. Wenn
andererseits die Verunreinigungskonzentration der Diffusionsschicht 30 kleiner
als 10 mal jener des Substrats ist, wird die in 10 gezeigte
Sperre kleiner, und mehr Minoritätsladungsträger werden über diese
Sperre transportiert, um den Übergang
zwischen den oberen und unteren Zellen 12 und 14 zu
er reichen. Daher liegt die Verunreinigungskonzentration der Diffusionsschicht 30 wie
vorstehend beschrieben bevorzugt in einem Bereich, der 10 – 106 mal so hoch wie jene des Substrats ist.
-
Während in
dieser Ausführungsform
wieder ein Substrat vom p-Typ als ein Substrat zum Herstellen der
Solarzelle verwendet wird, kann alternativ ein Substrat vom n-Typ
genutzt werden. Obwohl in diesem Fall die Beziehungen zwischen dem
Leitungsband und dem Valenzband und zwischen Elektronen und Löchern umgekehrt
zu den vorstehend beschriebenen Beziehungen sind, kann funktionell
dieselbe Solarzelle implementiert werden.
-
Vierte Ausführungform
-
12 ist
eine Querschnittsansicht, die einen Aufbau der Solarzelle nach einer
vierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt. Mit Bezug auf 12 weist
die Solarzelle 10 eine Tandemstruktur auf, welche die aufeinandergestapelten
oberen und unteren Solarzellen 12 und 14 aufweist.
Die obere Zelle 12 ist eine Solarzelleneinheit, die aus
einem Halbleitermaterial mit einer breiten Bandlücke (Eg) gebildet ist, während die
untere Zelle 14 eine Solarzelleneinheit ist, die aus einem
Baldleitermaterial mit einer schmalen Bandlücke gebildet ist.
-
Eine
n+-Schicht, eine p-Schicht und eine p+-Schicht werden aufeinandergestapelt, um
die obere Zelle 12 zu bilden, die in Übereinstimmung mit der vorliegenden
Erfindung als eine Solarzelleneinheit auf der Seite des Lichteinfalls
dient. Die obere Elektrode 18 wird so angeordnet, dass
sie mit der obersten n+-Schicht verbunden
ist. Der isolierende Film 24, der aus einem durchsichtigen
Material gebildet wird, ist auf der Oberseite der n+- Schicht vorgesehen. Durch
diesen isolierenden Film 24 fällt Sonnenlicht auf die Solarzelle 10 ein.
-
In
der unteren Zelle 14 werden abwechselnd n+-Schichten
und p+-Schichten an der rückseitigen Oberfläche der
p-Schicht gebildet, die als ein Substrat dient. Die negative Elektrode 26 wird
individuell mit jeder n+-Schicht verbunden,
während
die positive Elektrode 28 individuell mit jeder p+-Schicht verbunden ist, welche eine rückseitige
Elektrode der vorliegenden Erfindung bildet. Diese positiven und
negativen Elektroden 26 und 28 bilden ein Paar
von Elektroden für
die untere Zelle 14, und die positive Elektrode 28 wird
auch als die Elektrode genutzt, die ein Paar mit der oberen Elektrode 18 bildet,
die eine Elektrode der oberen Zelle 12 ist. Die untere
Zelle 14 entspricht einer Solarzelleneinheit auf der Rückseite in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung.
-
Die
vorstehend beschriebene obere Zelle 12 kann beispielsweise
aus AlGaAS hergestellt sein, das eine Bandlücke von 1,82 eV aufweist. Wenn
dieses Material genutzt wird, weist die n+-Schicht
eine Dotierungskonzentration von 1 × 1019 cm–3 und
eine Dicke von 0, 1 μm
auf, die p-Schicht
weist eine Dotrierungskonzentration von 1 × 1016 cm–3 und
eine Dicke von 1,0 μm
auf, und die p+-Schicht weist eine Dotierungskonzentration
von 1 × 1019 cm–3 und eine Dicke von
0,1 μm auf.
-
Ein
Beispiel des Materials für
die untere Zelle 14 ist Si, das eine Bandlücke von
1.11 eV aufweist. In diesem Fall weist die n+-Schicht
eine Dotierungskonzentration von 1 × 1019 cm–3 und
eine Dicke von 1,0 μm
auf, die p-Schicht weist eine Dotierungskonzentration von 5 × 1013 cm–3 und eine Dicke von
100 μm auf,
und die p+-Schicht weist eine Dotierungskonzentration
von 1 × 1019 cm–3 und eine Dicke von
1,0 μm auf.
-
Alternativ
kann GaAS mit einer Bandlücke von
1,42 eV genutzt werden, um die obere Zelle 12 zu bilden,
während
auch Ge mit einer Bandlücke
von 0,66 eV verwendet werden kann, um die untere Zelle 14 zu
bilden.
-
Die
vorliegende Ausführungsform
ist dadurch gekennzeichnet, dass eine isolierende Schicht 32 an
der obersten Oberfläche
der unteren Zelle 14 vorgesehen ist. Indem so die isolierende
Schicht 32 hergestellt wird, wird ein ungebundenes Valenzelektron,
das an der oberen Oberfläche
der unteren Zelle 14 vorhanden ist, mit Sauerstoff oder
Stickstoff verbunden, welche die isolierende Schicht 32 bilden,
um dadurch Gitterfehler zu eliminieren. Folglich kann ein Rekombinationsverlust
der Minoritätsladungsträger, der
durch Defekte an dem Übergang
zwischen den oberen und unteren Zellen 12 und 14 verursacht
wird, verringert werden.
-
Der
isolierende Film 32 kann aus Materialien wie SiO2, SiNx und SiC gebildet werden, und seine Dicke
liegt bevorzugt im Bereich von 1 – 5000 nm und weiter bevorzugt
im Bereich von 50 – 500
nm.
-
Wenn
jedoch nur die isolierende Schicht 32 zwischen den oberen
und unteren Zellen 12 und 14 vorgesehen ist, können die
Ladungsträger
(Löcher), die
in der oberen Zelle 12 erzeugt werden, nicht zur positiven
Elektrode 28 getrieben werden, die auf der Rückseite
der unteren Zelle 14 vorgesehen ist, was zu einer Verschlechterung
der Effizienz der Stromerzeugung führt. Daher wird eine Öffnung 34 mit
einem vorab bestimmten Flächenverhältnis vorgesehen. Das
Verhältnis
der Fläche
der Öffnung 34 zu
dem gesamten Oberflächenbereich
der obersten Oberfläche der
unteren Zelle 14 liegt bei 0,01–10% und bevorzugt bei 0,1–2%. Obwohl
eine größere Fläche der Öffnung 34 zu
einer besseren Bewegung der Trägerlöcher, die
in der oberen Zelle 12 erzeugt werden, und weiterhin zu
einer Verringe rung des Widerstandsverlusts führt, wird der Rekombinationsverlust an
der Öffnung 34 erhöht. Aus
diesem Grund ist das vorstehend genannte Bereichsverhältnis zu
bevorzugen.
-
Die 13A und 13B veranschaulichen beispielhafte
Anordnungen der Öffnungen 34,
die in der isolierenden Schicht 32 vorgesehen sind, bei
denen die Öffnungen 34 jeweils
in Quadraten und Sechsecken angeordnet sind. Andere Anordnungsmuster
der Öffnungen 34 als
in diesen Beispielen sind auch möglich,
so lange sie im Wesentlichen gleichförmig auf der oberen Oberfläche der
unteren Zelle 14 verteilt sind.
-
Die
Herstellung der Solarzelle 10 nach der vorliegenden Ausführungsform
beginnt mit der Bildung der unteren Zelle 14, gefolgt vom
Vorsehen der isolierenden Schicht 32 auf der oberen Oberfläche derselben
und der oberen Zelle 12. In dieser Ausführungsform weist die p+-Schicht der oberen Zelle 12, die
auf der isolierenden Schicht 32 gebildet ist, eine größere Korngröße auf,
weil der Impfkristallabschnitt derselben auf die Öffnung 34 beschränkt ist,
wodurch der Kristallübergangsbereich
verkleinert wird und der Ladungsträgerrekombinationsverlust an
dem Übergang
verringert wird.
-
Wenn
die Verunreinigungskonzentration der p+-Schicht
in der Öffnung 34 weiter
erhöht
wird (so dass es eine p++-Schicht ist),
wird die Bewegung der Träger,
die in der oberen Zelle 12 erzeugt sind, erleichtert, wodurch
der Widerstandsverlust weiter reduziert wird.
-
Wie
vorstehend beschrieben ermöglicht
es die Solarzelle 10 der vorliegenden Ausführungsform, Gitterfehler
an der obersten Oberfläche
der unteren Zelle 14 zu verringern, indem die isolierende
Schicht 32 gebildet wird, der Ladungsträgerrekombinationsverlust verringert
wird und der Widerstandsverlust durch Vorsehen der Öff nungen 34 in
der isolierenden Schicht 32 vermindert wird. Als ein Ergebnis
kann eine Solarzelle mit einer hohen Stromerzeugungseffizienz implementiert
werden.
-
Fünfte Ausführungsform
-
14 eine
Querschnittsansicht, die einen Aufbau der Solarzelle nach einer
fünften
Ausführungform
der vorliegenden Erfindung zeigt. Die Elemente, die identisch wie
jene in 12 sind, werden in dieser Figur
mit denselben Bezugszeichen bezeichnet und nicht nochmals beschrieben.
-
Mit
Bezug auf 14 weist die Solarzelle 10 nach
der vorliegenden Ausführungsform
eine Zwischenschicht 36 auf, welche Wasserstoff oder ein Halogen
zwischen den oberen und unteren Zellen 12 und 14 enthält. Nach
dieser Ausführungsform
wird die Zwischenschicht 36, welche Wasserstoff oder dergleichen
enthält,
auf der obersten Oberfläche
der unteren Zelle 14 gebildet, worauf die Bildung der oberen
Zelle 12 und eine Wärmebehandlung
in Reduktionsatmosphäre
usw. folgt. Als ein Ergebnis werden Elemente wie Wasserstoff oder
ein Halogen an dem Übergang
zwischen den oberen Zellen und unteren Zellen 12 und 14 eindiffundiert
und mit ungebundenen valenzelektronen, die dort existieren, verbunden, um
dadurch Gitterfehler an dem Übergang
zu verringern, so dass der Ladungsträgerrekombinationsverlust an
dem Übergang
verringert wird. Folglich kann die Menge von Strom, die in der Tandemsolarzelle
erzeugt wird, erhöht
werden, und die photoelektrische Umwandlungseffizienz kann verbessert
werden.
-
Die
vorstehend beschriebene Zwischenschicht 36 weist bevorzugt
eine Dicke von beispielsweise 1 – 1000 nm auf. Eine größere Dicke
verursacht eine Erhöhung
des Widerstandsverlusts, und eine kleinere Dicke schwächt die
Effekte ab, die durch die Zwischenschicht 36 gegeben sind.
-
Die
Konzentration von Wasserstoff, Halogen oder dergleichen, die in
der Zwischenschicht 36 enthalten ist, liegt bevorzugt im
Bereich von 1 ppm – 30%.
Eine außergewöhnlich hohe
Konzentration führt
zu einem größeren Widerstandsverlust,
und die Effekte der Schicht 36 können mit einer außergewöhnlich niedrigen
Konzentration derselben nicht vollständig erzielt werden. Wasserstoff
oder Halogen können
mit Verfahren wie Ionenimplantation der Zwischenschicht 36 hinzugefügt werden.
-
Während die
Zwischenschicht 36 in dieser Ausführungsform an der obersten
Oberfläche
der unteren Zelle 14 gebildet ist, kann sie auch an der
untersten Oberfläche
der oberen Zelle 12 hergestellt sein. Alternativ kann auch
die isolierende Schicht 32, welche die Öffnungen 34 der vierten
Ausführungsform
aufweist, auch so vorgesehen sein, dass sie Wasserstoff, Halogen
oder dergleichen enthält,
das dann durch Wärmebehandlung
oder dergleichen am Übergang
zwischen den oberen und unteren Zellen 12 und 14 eindiffundiert
wird, um dadurch ungebundene Valenzelektronen zu verringern.
-
GEWERBLICHE
ANWENDBARKEIT
-
Wie
vorstehend beschrieben werden in Übereinstimmung mit der vorliegenden
Erfindung die Minoritätsladungsträger, die
in jeder der Solarzelleneinheiten mit unterschiedlichen Bandlücken erzeugt werden,
nur innerhalb der Solarzelleneinheit transportiert, in der sie erzeugt
werden, so dass eine signifikante Verringerung des Rekombinationsverlusts erreicht
werden kann. Zusätzlich
sind die jeweiligen Solarzelleneinheiten nicht in Serie verbunden,
und daher kann man Ladungsträger
für jede
Solarzelleneinheit erhalten, wodurch die Notwendigkeit ausgeschaltet
wird, die Größe der Ströme, die
durch die jeweiligen Solarzelleneinheiten fließen, anzupassen. Als ein Ergebnis
kann jede der Solarzelleneinheiten eine optimale Dicke für die höchste photoelektrische Umwandlungseffizienz
aufweisen, so dass die Effizienz der Stromerzeugung weiter erhöht werden
kann.
-
Eine
weitere Erhöhung
der photoelektrischen Umwandlungseffizienz kann man erhalten, indem
eine Multiquantentopfschicht zwischen den jeweiligen Solarzelleneinheiten
gebildet wird.
-
Die
an der obersten Oberfläche
der unteren Zelle gebildete Diffusionsschicht unterdrückt die
Rekombination von Ladungsträgern
an dem Übergang zwischen
den oberen und unteren Zellen.
-
Die
isolierende Schicht trägt
zur Verringerung von Gitterfehlern bei, und die darin vorgesehene Öffnung erlaubt
das Durchlassen von Trägern,
wodurch gleichzeitig sowohl Rekombinationsverlust als auch Widerstandsverlust
verringert werden können.
-
Weil
Wasserstoff oder Halogen an ungebundene Valenzelektronen gebunden
wird, können
Gitterfehler verringert werden und der Rekombinationsverlust an
dem Übergang
zwischen den oberen und unteren Zellen kann ebenfalls verringert
werden.