DE69920400T2 - System zum erkennen von kraftprofilabweichungen eines garagentors - Google Patents

System zum erkennen von kraftprofilabweichungen eines garagentors Download PDF

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  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

  • TECHNISCHES SACHGEBIET
  • Allgemein bezieht sich die vorliegende Erfindung auf ein Erfassen und Messen der Kraft und der Position einer Tür oder irgendeiner Vorrichtung, die direkt mit einer Antriebsquelle verbunden ist, wenn die Tür zwischen einer offenen und einer geschlossenen Position läuft. Genauer gesagt, bezieht sich die vorliegende Erfindung auf ein Fallen-Schutzsystem, das ein Kraftprofil während jedes Zyklus eines Türlaufs erhält und aktualisiert. Genauer gesagt bezieht sich die vorliegende Erfindung auf ein System, das einen Kraftsensor einsetzt, um Daten einer Kraft einer Overhead-Tür während jedes Zyklus zu erhalten, und auf einen Mechanismus, um die Position der Tür zu erfassen, wobei das System Kraftdaten an jeder Position der Tür vergleicht, um zu bestimmen, wenn eine Blockierung aufgetreten ist.
  • HINTERGRUND
  • Wie ausreichend bekannt ist, öffnen und schließen mit Motor betriebene Türbetätigungseinrichtungen automatisch eine Garagentür oder dergleichen über einen Weg, der durch eine physikalische obere Grenze und eine physikalische untere Grenze definiert ist. Die physikalische untere Grenze wird durch den Boden eingerichtet, auf den sich das Garagentor schließt. Eine physikalische obere Grenze kann durch den höchsten Punk, zu dem die Tür laufen wird, definiert werden, der durch den Bediener, das Gegengewichtssystem oder die physikalischen Grenzen des Türführungssystems begrenzt werden kann. Die obere und die untere Grenze der Bedienungseinrichtung werden eingesetzt, um eine Beschädigung der Tür zu verhindern, die von einem Versuch der Betätigungseinrichtung resultiert, die Tür hinter ihre physikalischen Grenzen zu bewegen. Unter normalen Betriebszuständen können die Grenzen der Betätigungseinrichtung so eingestellt werden, um die obere und die untere, physikalische Grenze der Tür anzupassen. Allerdings werden die Grenzen der Betätigungseinrichtung normalerweise auf einen Punkt, geringer als die physikalische obere und untere Grenze der Tür, eingestellt.
  • Ein bekanntes Begrenzungssystem setzt Impulszähler ein, die den oberen und den unteren Lauf der Tür durch Zählen der Umdrehungen einer Drehkomponenten der Betäti gungseinrichtung einstellen. Diese Impulszähler sind normalerweise mit der Welle des Motors gekoppelt und liefern eine Zählung zu einem Mikroprozessor. Die obere und die untere Grenze sind in den Mikroprozessor durch den Kunden oder den Installateur programmiert. Wenn sich die Tür zyklisch bewegt, aktualisiert der Impulszähler die Zählung zu dem Mikroprozessor hin. Wenn einmal die geeignete Zählung erreicht ist, die der Zählung der oberen und der unteren Grenze, programmiert durch den Kunden oder den Installateur, entspricht, hält die Tür an. Allerdings können Impulszähler nicht akkurat eine Zählung beibehalten. Äußere Faktoren, wie beispielsweise Energieübergänge, Rauschen des elektrischen Motors und eine Funkinterferenz, unterbrechen oftmals die Zählung, was der Tür ermöglicht, zu weit oder zu gering zu laufen. Der Mikroprozessor kann auch eine Zählung verlieren, wenn Energie zu der Betätigungseinrichtung verloren geht oder wenn der Kunde manuell die Tür bewegt, während die Energieversorgung abgeschaltet ist und die Tür in einer neuen Position platziert, die nicht der ursprünglichen Zählung entspricht.
  • Motorbetriebene Garagentür-Betätigungseinrichtungen umfassen oftmals ein inne res oder primäres Fallen-Schutzsystem, ausgelegt dazu, eine Türgeschwindigkeit und eine aufgebrachte Kraft, wenn die Tür in der Öffnungs- und Schließrichtung läuft, zu überwachen. Während eines Laufs von der offenen zu der geschlossenen und von der geschlossenen zu der offenen Position, behält die Tür eine relativ konstante Geschwindigkeit bei. Wenn allerdings die Tür auf ein Hindernis während ihres Laufs auftrifft, verlangsamt sich die Geschwindigkeit der Tür oder sie hält an, und zwar in Abhängigkeit von der Größe einer negativen Kraft, die durch das Hindernis aufgebracht wird. Systeme zum Erfassen einer solchen Änderung der Türgeschwindigkeit und der aufgebrachten Kraft werden herkömmlich als "interne Fallen-Schutz"-Systeme bezeichnet. Wenn einmal der interne Fallen-Schutz aktiviert ist, kann die Tür anhalten oder anhalten und ihre Richtung umkehren.
  • Die meisten vorhandenen Betätigungssysteme sind Systeme mit geschlossener Schleife, wobei die Tür immer durch die Betätigungseinrichtung in sowohl der offenen-geschlossenen als auch der geschlossenen-offenen Richtung angetrieben wird. Ein System mit geschlossener Schleife arbeitet gut mit dem internen Fallensystem, wobei die Betätigungseinrichtung immer mit der Tür verbunden ist und eine Kraft auf die Tür ausübt, wenn sich die Tür in Bewegung befindet, ohne dass sie manuell durch den Benutzer getrennt wird. Falls die Tür auf ein Hindernis auftrifft, ermöglicht eine direkte Verbindung mit der Betätigungseinrichtung eine Rückführung zu der internen Fallenvorrichtung, die der Tür signalisiert, anzuhalten oder anzuhalten und sich umzukehren. Allerdings sprechen, aufgrund der Trägheitskraft und der Geschwindigkeit der Tür und der Toleranzen in der Tür und dem Spurführungssystem, diese internen Fallensysteme sehr langsam an und eine bestimmte Zeit vergeht nach einem Berühren eines Hindernisses, bevor die interne Fallenvorrichtung aktiviert wird, was demzufolge der Tür ermöglicht, weiterzulaufen und sehr hohe Kräfte auf ein Objekt, das eingeschlossen ist, auszuüben. Als solche arbeiten bekannte interne Fallensysteme selbst nicht gut, insbesondere dann, wenn der Öffnungs/Schließ-Zyklus aus der Ferne betätigt wird. Einige Systeme setzen sogar Zeitgeber ein, die bewirken werden, dass sich die Tür öffnet, falls die Bodenbegrenzung nicht innerhalb von 30 Sekunden von dem Zeitpunkt an berührt wird, von dem an die Tür beginnt, sich zu schließen. In den meisten Fällen ist diese Zeitdauer zu lang. Weiterhin besitzt ein Betätigungssystem mit geschlossener Schleife immer die Fähigkeit, eine Kraft, größer als das Gewicht der Tür ist, auszuüben.
  • Ein bekanntes Verfahren mit einem internen Fallen-Schutz an einem System mit geschlossener Schleife verwendet ein Paar Federn, um einen Hebel in einer Mittenposition auszubalancieren, und ein Paar Schalter, um anzuzeigen, dass sich der Hebel außerhalb der Mitte befindet, um dadurch zu signalisieren, dass ein Hindernis vorgefunden worden ist. Der Hebel ist mit einem Antriebsriemen oder einer Kette und durch ein Paar von Federn, eingestellt so, um die Spannung an dem Riemen oder der Kette auszubalancieren, so dass der Hebel zentral verbleibt, verbunden. Wenn ein Hindernis vorgefunden wird, überwindet die Spannung an dem Riemen oder der Kette die Spannung, die durch die Federn aufgebracht wird, was demzufolge dem Hebel ermöglicht, sich außerhalb der Mitte zu verschieben und einen Schalter zu berühren, der ein Hindernis-Signal erzeugt. Die Empfindlichkeit dieses Systems kann durch Aufbringen einer größeren Spannung auf die zentrierenden Federn, um den Hebel dazu zu bringen, zentriert zu verbleiben, eingestellt werden. Dieser Typ von internen Fallen-Systemen spricht langsam aufgrund der Trägheitskraft der Tür, der Dehnung in dem Antriebsriemen oder der Kette und den Bauteilen des Antriebssystems an.
  • Ein anderes Verfahren nach dem Stand der Technik für innere Fallen-Systeme mit Betätigungseinrichtung mit geschlossener Schleife verwendet einen einstellbaren Kupplungsmechanismus. Die Kupplung ist an einer Antriebskomponenten befestigt und ermöglicht, dass ein Schlupf der Antriebskraft auftritt, falls ein Hindernis verhindert, dass sich die Tür bewegt. Die Größe eines Schlupfs kann in der Kupplung so eingestellt werden, dass eine kleine Größe eines Widerstands in Bezug auf die Bewegung der Tür bewirkt, dass die Kupplung schlupft. Allerdings werden, aufgrund einer Alterung des Türsystems und aufgrund von Umgebungsbedingungen, die die Kraft, die erforderlich ist, um die Tür zu bewegen, ändern können, diese Systeme normalerweise auf den größten Kraftzustand eingestellt, der durch den Installateur oder den Kunden erwartet wird. Weiterhin können, über die Zeit, die Kupplungsplatten korrodieren und aneinander anhaften, was einen Schlupf verhindert, falls ein Hindernis vorgefunden wird.
  • Zusätzlich zu einer Verwendung der vorstehend erwähnten Impulszähler, um obere und untere Grenzen für den Türlauf einzustellen, können sie auch dazu verwendet werden, die Geschwindigkeit des Garagentors zu überwachen. Die optischen Kodierer, die für eine Geschwindigkeitsüberwachung verwendet werden, sind normalerweise mit der Welle des Motors verbunden. Ein Unterbrecherrad unterbricht einen Lichtpfad von einem Sender zu einem Empfänger. Wenn sich das Unterbrecher- oder Zerhackerrad dreht, wird der Lichtpfad wieder eingerichtet. Diese Lichtimpulse werden dann zu einem Mikroprozessor zu jedem Zeitpunkt geschickt, zu dem der Strahl unterbrochen wird. Alternativ können Sensoren für den magnetischen Fluss in derselben Art und Weise arbeiten, mit Ausnahme, dass das Unterbrecherrad aus einem ferromagnetischen Material hergestellt ist und das Rad, ähnlich eines Zahnrads, geformt ist. Wenn die Zahnradzähne in enger Nähe zu dem Sensor gelangen, fließt der magnetische Fluss von dem Sender über einen Zahnradzahn und zurück zu dem Empfänger. Wenn sich das Rad dreht, erhöht sich der Luftspalt zwischen dem Sensor und dem Rad. Wenn dieser Luftspalt vollständig geöffnet wird, fließt der magnetische Fluss nicht zu dem Empfänger. Als solcher wird ein Impuls zu jedem Zeitpunkt erzeugt, zu dem ein magnetischer Fluss durch den Empfänger erfasst wird. Da Motorsteuerschaltungen, verwendet für die Betätigungseinrichtungen, keine automatische Geschwindigkeitskompensation haben, ist die Geschwindigkeit direkt proportional zu der Last. Deshalb ist, je stärker die Last ist, desto langsamer die Drehung des Motors. Der optische oder magnetische Kodierer zählt die Anzahl von Impulsen in einer vorbestimmten Zeitdauer. Falls sich der Motor verlangsamt, ist die Zählung geringer als dann, wenn sich der Motor mit seiner normalen Geschwindigkeit bewegt hat. Dementsprechend löst die interne Fallenvorrichtung aus, sobald die Anzahl von Impulsen, die gezählt ist, unterhalb eines manuell eingestellten Schwellwerts während der vorbestimmten Zeitperiode abfällt.
  • Aus der vorstehenden Diskussion wird ersichtlich werden, dass, wenn ein Garagentor in der Öffnungs- und Schließrichtung läuft, die Kraft, die dazu benötigt wird, das Tor zu bewegen, in Abhängigkeit von der Position der Tür und davon, wie stark sich die Tür in der vertikalen Position befindet, variiert. Gegenausgleichsfedern sind so ausgelegt, um die Tür zu allen Zeitpunkten ausbalanciert zu halten, falls die Platten oder Abschnitte der Tür in der Größe und im Gewicht gleichförmig sind. Die Geschwindigkeit der Türplatten, wenn sie den Übergang von horizontal zu vertikal und von vertikal zu horizontal durchqueren, kann Variationen in dem Krafterfordernis hervorrufen, um die Tür zu bewegen. Weiterhin können sich die Platten oder Abschnitte in der Größe und im Gewicht durch Verwendung unterschiedlich hoher Platten zusammen oder durch Hinzufügen von Fenstern oder Verstärkungselementen zu den Platten oder Abschnitten variieren. Bei Vorrichtungen nach dem Stand der Technik können diese Variationen nicht kompensiert werden.
  • Um diese Variationen zu kompensieren, muss eine Krafteinstellung eingesetzt werden, um die höchste Kraft, die vorgefunden wird, um die Tür über den Weg des Türlaufs zu bewegen, zu überwinden. Zum Beispiel könnte die Kraft, um die Tür zu bewegen, bis zu 5 bis 10 Pound am Anfang der Bewegung niedrig sein, und könnte sich auf 35 bis 40 Pound an einem anderen Teil der Bewegung erhöhen. Deshalb muss die Krafteinstellung an der Betätigungseinrichtung mindestens 41 Pound betragen, um sicherzustellen, dass sich die interne Fallen-Vorrichtung nicht aktivieren wird. Falls ein Hindernis während der Zeit auftritt, zu der sich die Tür in dem Bereich von 35 bis 40 Pound befindet, wird es nur 1 bis 6 Pound einer Kraft gegen das Objekt benötigen, um die interne Fallen-Vorrichtung zu aktivieren. Allerdings wird, falls sich die Tür in dem Bereich von 5 bis 10 Pound befindet, die Tür bis zu 31 bis 36 Pound einer Kraft gegen das Objekt erfordern, bevor sich die interne Fallen-Vorrichtung aktiviert. Um diesen Zustand zu verstärken, werden die Krafteinstellungen dieser internen Fallen-Vorrichtungen durch den Kunden oder den Installateur eingestellt, um der Betätigungseinrichtung zu ermöglichen, mehrere hundert Pound einer Kraft einzustellen, bevor sich die interne Fallen-Vorrichtung aktivieren wird. Als solches ist es üblich, Betätigungseinrichtungen für eine Garagentür zu finden, die auf Dächer eines Kraftfahrzeugs aufschlagen und Garagentürplatten wölben, bevor das interne Fallen-System betätigt wird.
  • Zwei Patente haben versucht, sich den Nachteilen einer geeigneten Auslösung von internen Fallen-Systemen zuzuwenden. Ein solches Patent, das US-Patent Nr. 5,278,480, lehrt ein Mikroprozessorsystem, das die offenen und geschlossenen Positionsgrenzen ebenso wie Kraftempfindlichkeitsgrenzen für eine Aufwärts- und Abwärtsbetätigung der Tür lernt. Dieses Patent offenbart auch, dass die Grenze der geschlossenen Position und die Empfindlichkeitsgrenzen angepasst eingestellt sind, um Änderungen in den Zuständen der Garagentür anzupassen. Weiterhin kann dieses System Motorgeschwindigkeit "auflisten" und kann diese Liste nach jedem erfolgreichen Schließvorgang speichern. Diese Auflistung wird dann mit dem nächsten Schließvorgang verglichen, sodass irgendwelche Variationen in der Schließgeschwindigkeit anzeigen, dass ein Hindernis vorhanden ist. Obwohl dieses Patent eine Verbesserung gegenüber den vorstehend erwähnten Fallen-Systemen ist, sind einige Nachteile ersichtlich. Zunächst wird die positionsmäßige Lage der Tür durch Zählen der Umdrehungen des Motors mit einem optischen Kodierer erhalten. Wie zuvor diskutiert ist, sind optische Kodierer und Aufnehmersensoren für den magnetischen Fluss für eine Interferenz und dergleichen anfällig. Dieses System erfordert auch, dass eine Empfindlichkeitseinstellung, entsprechend der Last, die aufgebracht wird, vorgenommen werden muss. Wie zuvor angeführt ist, können Zustände außerhalb einer Balance nicht vollständig in Systemen mit einem Kodierer berücksichtigt werden. Obwohl jeder Öffnungs-/Schließ-Zyklus mit einem Empfindlichkeitswert aktualisiert wird, wird die Empfindlichkeitseinstellung auf die niedrigste Motorgeschwindigkeit, aufgezeichnet in dem vorherigen Zyklus, eingestellt. Das offenbarte System berücksichtigt weder einen Zustand außerhalb der Balance, noch berücksichtigt es, dass unterschiedliche Geschwindigkeiten an unterschiedlichen positionsmäßigen Stellen der Tür während ihres Laufs vorgefunden werden können.
  • Ein anderes Patent, das US-Patent Nr. 5,218,282, sieht einen Hindernis-Detektor zum Anhalten des Motors vor, wenn die erfasste Motorgeschwindigkeit ein Motordrehmoment größer als die ausgewählte Schließdrehmomentgrenze während eines Schließens der Tür anzeigt. Die Offenbarung sieht auch zumindest ein Anhalten des Motors vor, wenn die erfasste Motorgeschwindigkeit anzeigt, dass das Motordrehmoment größer als die ausgewählte Öffnungs-Drehmomentgrenze während eines Öffnens der Tür ist. Diese Offenbarung beruht auf optischen Zählern, um eine Türposition und eine Motorgeschwindigkeit während eines Betriebs der Tür zu erfassen. Wie zuvor diskutiert ist, kann die positionsmäßige Lage der Tür nicht zuverlässig und akkurat durch Impulszählerverfahren bestimmt werden.
  • Die parallel anhängige US-Patentanmeldung Serial No. 08/906,529, die im Besitz des Inhabers der vorliegenden Unterlagen ist, befasst sich mit einem internen Fallen-System. Die Offenbarung sieht ein Potenziometer, verbunden mit der Tür, vor, um deren Position zu bestimmen, und sieht einen Impulszähler vor, der eine Größe einer Kraft oder ein Motordrehmoment, verwendet dazu, die Tür zu öffnen und zu schließen, bestimmt. Obwohl dieses System effektiv ist, erfordert es Temperaturfühler, um irgendeinen Einfluss, den Temperaturänderungen auf den Motor und die Impulszählfolge haben können, anzupassen.
  • Ein anderer Typ eines Systems, verbunden mit einer Tür, ist eine Betätigungseinrichtung für eine Garagentür vom Laufbahn-Typ, die eine Betätigungskraft auf das Garagentor aufbringt. Wie bei den anderen Typen von Öffnungssystemen für ein Garagentor setzt die Betätigungseinrichtung vom Trolley- bzw. Laufbahn-Typ eine direkte Verbindung der mit Motor versehenen Einheit mit der Tür ein. Allerdings ist die Betätigungseinrichtung vom Laufbahn-Typ nicht empfindlich genug, um einen ausreichenden Fallen-Schutz zu liefern, dahingehend, dass die Betätigungseinrichtung langsam anspricht, wenn ein Hindernis vorgefunden wird, und ein sekundärer Fallen-Schutz erforderlich ist, um einen ausreichenden Schutz zu erreichen. Basierend auf der vorstehenden Diskussion des internen Fallen-Systems wird ersichtlich werden, dass ein großer Bedarf nach einem Backup- oder sekundären Fallen-System vorhanden ist. Das sekundäre oder externe Fallen-System ist in dem Fall erforderlich, dass das interne oder primäre Fallen-System ausfällt oder zu langsam anspricht. Herkömmliche sekundäre Fallen-Systeme setzen Fotozellen oder Kantensensoren ein. Diese Vorrichtungen besitzen Totstellen in Bereichen, die eine Erfassung über den Bereich von einzelnen Sensoren hinaus erfordern. Dies kann durch Hinzufügen zusätzlicher Sensoren korrigiert werden, um den toten Fleck abzudecken, allerdings trägt dies zu Kosten des Schutzsystems und zu Kosten für die Installation bei. Zusätzlich erfordern diese Typen von Sensoren eine Ausrichtung, um geeignet zu arbeiten, und können während der Benutzung fehlausgerichtet werden. Diese Sensoren werden auch durch Feuchtigkeit und Staub auf deren Linsen beeinträchtigt, was einen geeigneten Betrieb verhindert. Einige dieser Vorrichtungen sind druckempfindliche Schalter, die an der Tür oder den Kanten der Öffnung montiert sind, und werden ein Signal, falls sie zusammengedrückt werden, erzeugen, das anzeigt, dass ein Hindernis zwischen der Tür und der Öffnung vorhanden ist. Diese Schalter müssen sich über den Umfang der Öffnung hinaus oder entlang von dieser erstrecken und werden die Kosten proportional zu der Größe der Öffnung erhöhen. Weiterhin können die Materialien, die verwendet werden, um diese Vorrichtungen herzustellen, in der Härte variieren, wenn sich die Umgebungstemperaturen ändern, was eine weniger empfindliche Erfassung bei kaltem Wetter und eine manchmal zu empfindliche Erfassung bei warmem Wetter hervorruft.
  • Türen, die direkt mit der Motoreinheit verbunden sind, wie beispielsweise eine Garagentür und eine Garagentür-Betätigungseinrichtung, sind keine präzisen Einheiten aufgrund der Nachgiebigkeit in dem mechanischen Antriebszug und den Verfahren, die Tür zu befestigen. Weiterhin können sich die Führungsschienen und die Befestigungsteile ablenken, wenn ein Hindernis vorgefunden wird, was eine Verzögerung hervorruft oder verhindert, dass standardmäßige Sensoren ein Hindernis anzeigen. Es ist bestimmt worden, dass herkömmliche Verfahren zum Bestimmen der Betriebsparameter der Tür zu vage sind, um einen ausreichenden Fallen-Schutz ohne die Verwendung von externen (oder sekundären) Vorrichtungen, wie beispielsweise Fotozellen und Kantensensoren, vorzusehen.
  • Fotozellen erfordern eine Verdrahtung, die in Bezug auf die Öffnung so dimensioniert ist, um das Signal zurück zu den Motorsteuerungen zu übertragen, oder erfordern eine drahtlose Vorrichtung, die eine Batterie erfordert. Die Kantensensoren, die an der Tür befestigt sind, erfordern auch eine Verdrahtung, die von dem bewegbaren Verschluss zu der Motorsteuereinrichtung geführt werden muss. Alternativ kann ein drahtloser Sender verwendet werden. Kantensensoren, die an der Öffnung befestigt sind, müssen auch Einrichtungen vorsehen, um Signale zu den Motorsteuereinheiten zu schicken. Wie ersichtlich werden wird, trägt diese umfangreiche Verdrahtung zu den Installationskosten bei und ist für eine Beschädigung anfällig.
  • OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
  • Deshalb ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Fallen-System zu schaffen, um eine Türposition und eine aufgebrachte Kraft zu überwachen, wenn die Tür in der Öffnungs- und Schließrichtung läuft. Dort, wo die Tür auf ein Hindernis während eines Öffnens und Schließens trifft, wird sich die aufgebrachte Kraft bei einer bestimmten Türposition ändern. Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Fallen-Schutz zu schaffen, indem der Umfang einer Kraft, die erforderlich ist, um ein Objekt, wie beispielsweise eine Tür, während eines spezifischen Wegs oder einer spezifischen Zeit zu bewegen, bekannt ist. Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, den Lauf einer Tür anzuhalten und umzukehren oder nur anzuhalten, wenn vorbestimmte Schwellwerte einer aufgebrachten Kraft und entsprechende Positionen nicht erfüllt werden. Eine noch andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, Türprofildaten während eines anfänglichen Türöffnungs- und Schließzyklus zu erzeugen, und woraufhin die Türprofildaten und vorbestimmte Schwellwerte nach jedem Zyklus aktualisiert werden.
  • Die vorliegende Erfindung schafft ein System zum Bestimmen, ob ein Hindernis in dem Weg einer mittels Motor angetriebenen Tür (10) vorhanden ist, das aufweist:
    einen Motor (68);
    eine Laufbahn (32);
    einen Laufbahn-Arm (34), der im Verhältnis zu der Laufbahn (32) gleitend bewegt werden kann und wenigstens in Bezug auf die Tür (12) schwenkbar angebracht werden kann, wobei der Laufbahn-Arm (34) mit dem Motor (68) gekoppelt ist, um die Tür (12) zwischen einer offenen und einer geschlossenen Position zu bewegen;
    dadurch gekennzeichnet, dass ein Kraftsensor (50) mit dem Laufbahn-Arm (34) gekoppelt ist, wobei der Sensor (50) das Maß der Kraft, die auf die Tür ausgeübt wird, wenn sich die Tür zwischen der offenen und der geschlossenen Position bewegt, an vorbestimmten Orten bestimmt, um ein Kraftprofil zu erzeugen; und
    eine Einrichtung (72), die das Kraftprofil mit einem Schwellen-Kraftprofil vergleicht, wobei der Motor wenigstens angehalten wird, wenn das Kraftprofil außerhalb eines Bereiches liegt, der durch das Schwellen-Kraftprofil festgelegt wird.
  • Ein bevorzugtes Fallen-System wird mit einem Prozessorsteuersystem versehen, das einen Eingang von einem Potenziometer, verbunden mit der Tür, um seine Position zu bestimmen, und von einer Spannungsmesseinrichtung, um eine Kraft, aufgebracht auf die Tür, während ihres Laufs, zu bestimmen, überwacht.
  • Ein Prozessorsteuersystem erzeugt vorzugsweise Türprofil-Informationen, basierend auf verschiedenen Eingaben, und speichert diese Daten in einem nicht flüchtigen Speicher. Eine Einstelltaste kann mit dem Prozessorsteuersystem verbunden sein, um eine Anfangserzeugung von Türprofil-Daten zu ermöglichen, wobei der Prozessor die Türposition und die Kraft, aufgebracht auf die Tür, an einer Mehrzahl von Türpositionen in sowohl der Öffnungs- als auch der Schließrichtung liest.
  • In dem bevorzugten Fallen-System liest ein Prozessorsteuersystem Türprofil-Informationen während jedes Zyklus der Türposition und vergleicht die neuen Informationen mit den zuvor gespeicherten Informationen, und wenn das neue Kraftprofil gegenüber dem gespeicherten Kraftprofil um einen vorbestimmten Betrag variiert, wird der Lauf der Tür angehalten und/oder umgekehrt.
  • Ein Potenziometer ist vorzugsweise mit der Tür gekoppelt, um die exakte Position der Tür zu bestimmen; zum Beispiel durch Ausgeben eines Spannungswerts, relativ zu der Position der Tür.
  • Das bevorzugte Fallen-System umfasst einen Motor zum Überführen des Garagentors zwischen einer ersten und einer zweiten Position, eine Einrichtung zum Bestimmen einer Kraft, aufgebracht auf die Tür zwischen einer ersten und einer zweiten Position, eine Einrichtung zum Bestimmen einer Mehrzahl von positionsmäßigen Orten der Tür während eines Übergangs zwischen einer ersten und einer zweiten Position, und eine Steuereinrichtung, um die Kraftbestimmung für jede Vielzahl von positionsmäßigen Orten zu korrelieren, um eine Mehrzahl von Türprofildatenpunkten zu erzeugen, wobei die Steuereinheit einen korrigierenden Vorgang durch Steuern des Betriebs des Motors vornimmt, wenn die Kraftbestimmung für irgendeine der Mehrzahl von positionsmäßigen Orten über einen vorbestimmten Kraftschwellwert für einen jeweiligen positionsmäßigen Ort in der Mehrzahl von Türprofildatenpunkten hinausgeht, wobei ansonsten die Steuereinrichtung die Mehrzahl von Türprofildatenpunkten zu den Kraftbestimmungen für jeden jeweiligen positionsmäßigen Ort der Vielzahl von positionsmäßigen Orten aktualisiert.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 zeigt eine schematische Teilseitenansicht eines Betätigungssystems vom Laufbahn-Typ, das einem Sektional-Garagentor zugeordnet worden ist, das ein internes Fallen-System besitzt, das die Konzepte der vorliegenden Erfindung verkörpert.
  • 2 zeigt eine schematische Ansicht der Steuerschaltung des Betätigungsmechanismus, eingesetzt in dem internen Fallen-System.
  • BESTER MODUS ZUM AUSFÜHREN DER ERFINDUNG
  • Ein System und dazu in Bezug stehende Verfahren zum Erfassen einer Kraftprofilabweichung einer Garagentür ist allgemein mit dem Bezugszeichen 10 in den 1 und 2 bezeichnet. Wie am Besten in 1 zu sehen ist, wird das System 10 in Verbindung mit einem herkömmlichen Sektional-Garagentor eingesetzt, allgemein mit dem Bezugszeichen 12 bezeichnet. Die vorliegende Erfindung kann auch zur Verwendung mit Toren, Fenstern oder anderen Verschlüssen, die direkt mit einer Antriebsquelle verbunden sind, wie beispielsweise mit einer mittels Motor betriebenen Betätigungseinrichtung, eingesetzt werden. Die Öffnung, in der die Tür 12 für Öffnungs- und Schließbewegungen relativ dazu positioniert ist, ist durch ein Paar von vertikal beabstandeten Pfostenelementen 14 umgeben, die allgemein parallel liegen und sich vertikal nach oben von dem Boden aus erstrecken (nur ein Pfostenelement ist dargestellt). Die Pfosten 14 sind zueinander beabstandet und an deren vertikalem oberen Ende durch ein Kopfteil 16 verbunden, um einen im Wesentlichen U-förmigen Rahmen um die Öffnung der Tür herum zu bilden. Die Pfostenelemente 14 und die Kopfteile 16 sind normalerweise aus Holz oder anderen Baumaterialien für den Zweck einer Verstärkung und zum Erleichtern der Befestigung von Elementen, die die Tür 12 tragen und kontrollieren, aufgebaut.
  • Gesichert an den Pfosten 14 sind L-förmige, vertikale Elemente 18. Eine Spur bzw. Laufbahn 20 ist an jedem jeweiligen vertikalen Element 18 entlang der vertikalen Länge der Bahn 20 gesichert. Eine Strebe 21 hängt frei von dem oberen Ende des vertikalen Elements 18 herunter, um den Bereich der Bahn 20, der sich horizontal erstreckt, zu tragen. Der horizontale Bereich der Bahn 20 kann auch durch Streben, die sich von der Decke aus erstrecken, getragen oder aufgehängt werden. Jede Bahn 20 ist zu der Seite der Tür 12 ausgerichtet und erstreckt sich im Wesentlichen vertikal zu der Länge des Pfostenelements 14 und erstreckt sich dann im Wesentlichen horizontal von dem oberen Ende von der Tür 12 aus in der geschlossenen Position, die in 1 gezeigt ist. Jede Bahn 20 nimmt eine Rolle 22 auf, die sich von der oberen Kante des Garagentors 12 erstreckt. Zusätzliche Rollen 22 können an jeder oberen, vertikalen Kante jedes Abschnitts des Garagentors 12 vorgesehen sein, um eine Überführung zwischen der offenen und der geschlossenen Position zu erleichtern.
  • Ein Gegenausgleichssystem, allgemein bezeichnet mit dem Bezugszeichen 30, kann eingesetzt werden, um das Garagentor 12 nach hinten und nach vorne zwischen Öffnungs- und Schließpositionen zu bewegen. Ein Beispiel eines Gegenausgleichssystems ist in dem US-Patent Nr. 5,419,010 offenbart, das hier unter Bezugnahme darauf eingeschlossen wird. Allgemein ist das Gegenausgleichssystem 30 an dem Kopf 16, nahe seinen Enden und um einen Mittelpunkt davon herum, befestigt.
  • Eine Laufbahn 32 ist an der Decke befestigt, oder von dieser aufgehängt, und ist ungefähr in der Mitte zwischen den Bahnen 20 positioniert. Ein Laufbahnarm 34 verbindet das Garagentor 12 mit der Laufbahn 32. Insbesondere erstreckt sich eine Türplatte 36 von einem oberen Abschnitt der Tür 12 aus. Ein Ende des Laufbahnarms 34 ist schwenkbar an der Türplatte 36 befestigt. Eine Platte 38 ist gleitend in der Laufbahn 32 aufgenommen und ein Gleitträger 40 erstreckt sich im Wesentlichen nach unten von der Gleitplatte 38 aus. Das Ende des Laufbahnarms 34, gegenüberliegend der Türplatte 36, ist schwenkbar an dem Gleitträger 40 befestigt. Die Gleitplatte 38 wird mechanisch durch eine Kette, eine Gewindespindel, oder dergleichen, angetrieben, um das Garagentor zwischen einer geschlossenen Position und einer offenen Position zu drücken/zu ziehen. Dieser Lauf oder diese Bewegung wird durch ein Gegenausgleichssystem 30 unterstützt.
  • Ein Sensor 50, der in der bevorzugten Ausführungsform eine Dehnungsmesseinrichtung oder ein piezoelektrischer Wandler sein kann, ist an dem Laufbahnarm 34 montiert. Wenn Öffnungs- oder Schließkräfte auf die Tür 12 aufgebracht werden, erzeugt der Sensor 50 ein Dehnungssignal 54, das durch einen Draht 56 entlang der Laufbahn 32 zu einem Schaltkreis für eine Analyse übertragen wird.
  • Wie am besten in 2 zu sehen ist, wird das Dehnungssignal 54, erzeugt durch den Sensor 50, durch ein Verdrahtungssystem 60, getragen durch die Laufbahn 32, aufgenommen. Das Verdrahtungssystem 60 leitet das Dehnungssignal 54 zu einer Betätigungseinrichtung 62. Die Betätigungseinrichtung 62 umfasst eine Energieversorgung 64, die eine geregelte Energie zu verschiedenen Komponenten der Betätigungseinrichtung 62 zuführt. Insbesondere erzeugt die Energieversorgung 64 Energiesignale 66, die durch einen Motor 68, einen Decodierer/Verstärker 70, einen Prozessor 72 und ein Potenziometer 74 aufgenommen werden. Natürlich können andere, elektrisch betriebene Bauteile der Betätigungseinrichtung 62, wie beispielsweise Einstelltasten, Fernsteueraktuatoren, und dergleichen, innerhalb der Betätigungseinrichtung 62 enthalten sein und Energie von der Energieversorgung 64 aufnehmen.
  • Der Decodierer/Verstärker 70 nimmt das Dehnungssignal 54 für eine weitere Verarbeitung auf. Insbesondere ist der Sensor 50 ein Vollbrückensensor. Wenn sich die Tür 12 öffnet und schließt, wird eine Dehnung auf den Laufbahnarm 34 aufgebracht. Diese Dehnung oder Kraft ändert den Widerstand einer der Schenkel des Brückensensors 54 und erzeugt, entsprechend, eine messbare Unausgeglichenheit. Diese Unausgeglichenheit ändert eine Spannung, die in dem Sensor 50 vorhanden ist, die wiederum einen Frequenzausgang des Sensors 54 ändert. In der bevorzugten Ausführungsform wird der Sensor 50 durch eine 4 bis 20 ma Stromschleife angetrieben. Dieser Frequenzausgang läuft durch das Verdrahtungssystem 60 und wird durch den Kodierer/Verstärker 70 aufgenommen. Zusammen mit anderen Verarbeitungsfunktionen wandelt der Decodierer/Verstärker 70 den Frequenzausgang, der empfangen ist, in einen Spannungswert um. Der Spannungswert wird dann zu dem Prozessor 72 gesendet, wo ein Analog-Digital-Wandler das Signal in ein lesbares, digitales Format transformiert. Wie für Fachleute auf dem betreffenden Fachgebiet ersichtlich werden wird, umfasst der Prozessor 72 die notwendige Hardware, Software und Speicherfunktionen, um die Betriebsweise der Betätigungseinrichtung 62, und, natürlich, die Öffnung und die Schließung des Garagentors 12, zu koordinieren.
  • Das Potenziometer 74 erzeugt ein Potenziometersignal 78 für den Zweck einer Bestimmung einer positionsmäßigen Lage der Tür 12. In der bevorzugten Ausführungsform ist das Potenziometer 74 mit dem Motor 68 gekoppelt, um die Position dessen Antriebswelle zu der Lage der Tür 12 zu korrelieren. Alternativ kann das Potenziometer 74 mit der Tür 12 selbst gekoppelt sein. Wie für Fachleute auf dem betreffenden Fachgebiet ersichtlich werden wird, schafft das Potenziometer 74 ein Gleitelement, das mit dem Bewegungselement (der Tür, der Motorwelle oder dergleichen) gekoppelt ist, was einen spezifischen Spannungswert für jede Position erzeugt. Das Gleitelement steuert den Spannungsausgang durch einen Spannungsteiler. Obwohl es bevorzugt ist, einen Potenziometer zu verwenden, um Türpositionsstellungen zu bestimmen, können andere Vorrichtungen, wie beispielsweise ein Zeitgeber oder ein Zähler, verwendet werden. Die Verwendung entweder eines Zeitgebers oder eines Zählers erfordert, dass ein Einstellprogramm, wie es nachfolgend diskutiert ist, verwendet wird, falls der Antriebsmotor immer zu der Tür neu positioniert wird.
  • Der Motor 68 kommuniziert mit dem Prozessor 72 über ein Motorsignal 80, um notwendige Betriebsinformationen in Bezug auf den Motor 68 zu liefern und auch um den Motor 68 anzuweisen, anzuhalten, wenn ein Hindernis erfasst ist. Der Prozessor 72 kann auch den Motor 68 anweisen, seine Richtung umzukehren, wenn ein Hindernis oder eine Behinderung erfasst ist. Der Motor 68 liefert die notwendige Antriebskraft, um die Tür 12 zwischen Positionen unter einer vorbestimmten Geschwindigkeit zu bewegen.
  • Allgemein verwendet das interne Fallen-System, das in der Betätigungseinrichtung 62 verkörpert ist, Türprofildaten, die während eines Einstell- oder Installationsprogramms erhalten werden, um die geeigneten Kraftgrenzen zu bestimmen, wenn sich die Tür 12 öffnet, und wenn sich die Tür 12 schließt. Die Türprofildaten werden in einem nichtflüchtigen Speicher 82 gesichert und mit dem Prozessor 72 über ein Speichersignal 84 kommuniziert. Neue Türprofildaten werden in dem nichtflüchtigen Speicher 82 zu jedem Zeitpunkt gesichert, zu dem die Tür 12 zyklisch verfahren wird. Die Türprofildaten enthalten eine Türposition und eine Kraft, aufgebracht auf die Tür 12, für eine Vielzahl von Punkten während des Betriebszyklus. Das Potenziometer 74 wird dazu eingesetzt, eine Türposition durch den Betriebszyklus hinweg zu erfassen, während der Sensor 50 eingesetzt wird, um Kraftwerte an bestimmten Türpositionen während der Öffnungs- und Schließzyklen zu erhalten. Ein Dehnungs- oder Kraftwert für den Laufbahnarm 34 wird in den Speicher 82 während des anfänglichen Einstellprogramms eingeladen, und, als solche, werden keine Benutzersteuerungen benötigt, um die Kraftgrenzen einzustellen. Wenn einmal das Einstellprogramm abgeschlossen ist, löst das interne Fallen-System immer dann aus, wenn die Kraft, die aufgebracht ist und durch den Sensor 50 erfasst ist, einen vorbestimmten Schwellwert für jede überwachte Türposition während des Betriebszyklus hinweg übersteigt. Es wird ersichtlich werden, dass unterschiedliche Schwellwerteinstellungen durch Umprogrammieren des Prozessors 72 möglich sind.
  • Während eines normalen Türbetriebs betätigt der Benutzer entweder eine Öffnungs-/Schließtaste oder eine Fernsteuer-Öffnungs-/Schließ-Taste, um einen Öffnungs- oder Schließzyklus zu beginnen. Zu diesem Zeitpunkt liest der Prozessor 72 die Kraft, erfasst durch den Sensor 50, und die positionsmäßige Lage der Tür 12, geliefert durch das Potenziometer 74, und verarbeitet sie. Der Prozessor 72 vergleicht diese Daten mit den Türprofildaten, gespeichert in dem Speicher 82. Falls das Kraftprofil, das erfasst ist, innerhalb der vorbestimmten Bereiche von Kräften, gespeichert in dem Speicher 82, während des gesamten Öffnungs- und Schließzyklus liegt, speichert der Prozessor 72 die neuen Profildaten in dem Speicher 82. Dies ermöglicht, eine stufenweise Abnutzung in den mechanischen Bauteilen, ohne ein Auflösen des Fallen-Systems zu kompensieren. Falls allerdings die erfasste Dehnung für eine positionsmäßige Lage einen vorbestimmten Bereich, eingerichtet durch die gespeicherten Türprofildaten, übersteigt, wie beispielsweise dann, wenn eine Kraft die Bewegung der Tür 12 behindert, weist der Prozessor 72 den Motor 68 an, anzuhalten und, in einigen Fällen, kann er den Motor 68 anweisen, seine Richtung umzukehren.
  • Basierend auf der vorstehenden Beschreibung wird ersichtlich werden, dass das interne Fallen-System, das durch die vorliegende Erfindung geschaffen ist, zahlreiche Vorteile gegenüber dem Stand der Technik besitzt. Insbesondere erfordert der Sensor 50 keinen zusätzlichen Bereich für die Vorrichtung, noch erfordert er eine übermäßige, dazu zugeordnete Ausrüstung, die mit der Tür 12 verbunden werden muss. Der Sensor 50 liefert eine augenblickliche Rückführung zu den Motorsteuerungen immer dann, wenn ein Hindernis vorgefunden wird. Dies führt natürlich zu einem sehr wichtigen Sicherheitsvorteil. Ein anderer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist derjenige, dass eine minimale Verdrahtungs- und Installationszeit für das System erforderlich ist. Ein noch anderer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist derjenige, dass sie nicht durch Umgebungsbedingungen oder Temperaturen beeinflusst wird und keine Einstellung oder Service erfordert. Ein noch anderer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist derjenige, dass Kraftbestimmungen für jede und jede zunehmende Position der Tür 12 vorgenommen werden können. Als solche sind keine Totpunkte oder -Bereiche, die nicht ein Hindernis erfassen können, in der Lage, das Fallen-System zu unterminieren. Ein noch anderer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist derjenige, dass kein Erfordernis vorhanden ist, zu kennen, wo die obere und die untere Grenze liegen, ohne dass dort ein Erfordernis vorhanden ist, einen Eingang von dem Sensor 50 zu berücksichtigen. Zum Beispiel wird, falls sich das Kraftniveau aufgrund davon, dass die Tür eine physikalische Grenze erreicht und die Kraft dieselbe ist und an derselben Position zum selben Zeitpunkt wie der vorherige Zyklus auftritt, erhöht, das System 10 keinen Fehler auslösen.
  • Demzufolge sollte ersichtlich werden, dass das System 10 und dazu in Bezug stehende Verfahren zum Erfassen und Messen der Betriebsparameter eines Garagentors 10, offenbart hier, die verschiedenen Aufgaben der vorliegenden Erfindung, wie sie vorstehend angegeben sind, löst, und ansonsten einen vorteilhaften Beitrag zum Stand der Technik darstellt. Wie für Fachleute auf dem betreffenden Fachgebiet ersichtlich werden wird, können Modifikationen in Bezug auf die bevorzugten Ausführungsformen, die hier offenbart sind, vorgenommen werden, ohne den Gedanken der Erfindung zu erlassen. Zum Beispiel wird ersichtlich werden, dass das Potenziometer 74 alleine verwendet werden kann, um die positionsmäßige Lage der Tür zu bestimmen. Weiterhin kann der Sensor 50 dazu verwendet werden, einen Betrieb des Motors 68 zu evaluieren. Deshalb sollte der Schutzumfang der Erfindung, wie sie hier beschrieben ist, nur durch den Schutzumfang der beigefügten Ansprüche beschränkt sein.

Claims (6)

  1. System, mit dem bestimmt wird, ob sich ein Hindernis auf dem Weg einer motorgetriebenen Tür (10) befindet, und das umfasst: einen Motor (68); eine Laufbahn (32); einen Laufbahn-Arm (34), der im Verhältnis zu der Laufbahn (32) gleitend bewegt werden kann und wenigstens in Bezug auf die Tür (12) schwenkbar angebracht werden kann, wobei der Laufbahn-Arm (34) mit dem Motor (68) gekoppelt ist, um die Tür (12) zwischen einer offenen und einer geschlossenen Position zu bewegen; dadurch gekennzeichnet, dass ein Kraftsensor (50) mit dem Laufbahn-Arm (34) gekoppelt ist, wobei der Sensor (50) das Maß der Kraft, die auf die Tür ausgeübt wird, wenn sich die Tür zwischen der offenen und der geschlossenen Position bewegt, an vorbestimmten Orten bestimmt, um ein Kraftprofil zu erzeugen; und eine Einrichtung (72), die das Kraftprofil mit einem Schwellen-Kraftprofil vergleicht, wobei der Motor wenigstens angehalten wird, wenn das Kraftprofil außerhalb eines Bereiches liegt, der durch das Schwellen-Kraftprofil festgelegt wird.
  2. System nach Anspruch 1, wobei der Kraftsensor ein Dehnungsmessstreifen ist.
  3. System nach Anspruch 1, wobei der Kraftsensor ein piezoelektrischer Wandler ist.
  4. System nach Anspruch 1, 2 oder 3, das des Weiteren umfasst: ein Potentiometer (74), das direkt mit der Tür gekoppelt ist, um die vorbestimmten Orte festzulegen.
  5. System nach Anspruch 1, das des Weiteren umfasst: eine Positionseinrichtung (74), die mit der Tür gekoppelt ist, um eine Vielzahl von Positions-Orten der Tür zwischen der ersten und der zweiten Position zu bestimmen, wobei zum Vergleich mit der vorbestimmten Schwelle die Einrichtung (72) zum Vergleichen die Position der Tür und das Schwellen-Kraftprofil korreliert; eine Stromquelle (64), die dem Motor (68), dem Sensor (50), der Einrichtung (72) zum Vergleichen und der Positionseinrichtung (74) elektrischen Strom zuführt; sowie eine Decoder/Verstärker-Schaltung (70), die ebenfalls elektrischen Strom von der Stromquelle (74) empfängt, ein Dehnungssignal von dem Sensor (50) zur Umwandlung in ein Format, das für die Vergleichseinrichtung (72) akzeptabel ist, empfängt, wobei die vorbestimmte Schwelle einen Bereich von Dehnungskräften für jeden der Positions-Orte umfasst, die Vergleichseinrichtung (72) eine Dehnungskraft für jeden Positions-Ort bestimmt, wenn sich die Tür von einer ersten Position an eine zweite Position bewegt oder umgekehrt, und die Vergleichseinrichtung (72) bestimmt, ob die Dehnungskraft für jeden Positions-Ort kleiner oder größer ist als der Bereich von Dehnungskräften für den Positions-Ort, und, wenn dies der Fall ist, die Vergleichseinrichtung (72) den Motor (68) anweist, wenigstens anzuhalten.
  6. System nach Anspruch 5, wobei, wenn die Dehnungskraft für jeden Positions-Ort innerhalb des Bereiches von Dehnungskräften für die Positions-Orte für einen gesamten Zyklus des Übergangs der Tür von der ersten an die zweite Position oder umgekehrt liegt, die Vergleichseinrichtung (72) den Bereich von Dehnungskräften für jeden der Positions-Orte von der zuletzt bestimmten Dehnungskraft ausgehend aktualisiert.
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