DE69918356T2 - Dosieraufsatz - Google Patents

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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F11/00Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
    • G01F11/10Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation
    • G01F11/26Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation wherein the measuring chamber is filled and emptied by tilting or inverting the supply vessel, e.g. bottle-emptying apparatus
    • G01F11/262Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation wherein the measuring chamber is filled and emptied by tilting or inverting the supply vessel, e.g. bottle-emptying apparatus for liquid or semi-liquid
    • G01F11/263Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation wherein the measuring chamber is filled and emptied by tilting or inverting the supply vessel, e.g. bottle-emptying apparatus for liquid or semi-liquid with valves

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Dosieraufsatz gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 für die Abgabe eines fließfähigen Produkts, insbesondere eines kosmetischen Produkts, wie eines Shampoo, eines Apres-Shampoo, eines Gels, einer Lotion, einer Milch usw., in Form von Dosen mit einem vorbestimmten Volumen. Die Erfindung betrifft ferner eine Verpackungs- und Abgabeeinheit, die mit einem erfindungsgemäßen Dosieraufsatz ausgerüstet ist.
  • Insbesondere im Bereich der Kosmetik sind viele Haarpflegeprodukte, insbesondere Shampoos, in Behältern mit verformbarer Wand verpackt, deren Hals durch eine Wand verschlossen ist, die in ihrer Mitte mit einer oder mehreren kleinen Öffnungen für den Austritt des Produkts versehen ist. Zur Abgabe des Produkts wird der Behälter mit dem Kopf nach unten gewendet. Ein auf die verformbaren Wände des Behälters ausgeübter Druck gestattet es, das Produkt durch die Öffnung oder Öffnungen zu drücken. Das Produkt wird in der hohlen Hand desjenigen oder derjenigen, der bzw. die es verwendet, aufgefangen und auf das Haar aufgetragen. Dieser einfache Handgriff gestattet jedoch nicht die Dosierung der abgegebenen Produktmenge.
  • Es gibt zwar Vorrichtungen für die Dosierung eines abzugebenden Produkts, diese sind jedoch von einer solchen Komplexität, dass ihre Kosten an die ökonomischen Anforderungen mancher Absatzwege, insbesondere des Massenvertriebs, vollständig unangepasst sind.
  • Das Patent US-A-5 090 600 beschreibt einen Dosieraufsatz von dem Typ, der eine Dosierkammer besitzt, die im Inneren eines Kolbens gebildet ist, von dem ein freies Ende mit Öffnungen versehen ist, die geeignet sind, den dosierten Austritt des Produkts zu gestatten. Die Freilegung der Öffnungen der Dosierkammer wird mit Hilfe eines Drucks erhalten, der durch das Produkt auf eine Seite des Kolbens ausgeübt wird. Das Produkt fließt dann in der freigelegten Stellung der Öffnungen durch Schwerkraft aus. Ein solcher Aufsatz ist für die dosierte Abgabe von sehr flüssigen Produkten wie Getränken, besonders geeignet. Dagegen kann ein solches System schwer für die Abgabe von viskosen Produkten verwendet werden, wie sie gewöhnlich insbesondere im Bereich der Kosmetik verwendet werden. Die Viskosität dieser Produkte lässt nämlich keine ausreichend schnelle Strömung der Produktdosis nur unter der Wirkung ihres Gewichts zu. Außerdem sind die Öffnungen von Öffnungen gebildet, die in der Wand der Dosierkammer hergestellt sind und deshalb bezüglich des Querschnitts dieser Dosierkammer radial gerichtet sind. So tritt das Produkt beim Austritt mit einer im Wesentlichen radialen Komponente aus, die akzeptabel sein kann, wenn das Produkt nur unter der Wirkung seines Gewichts abfließt. Dagegen ist ein solcher radialer Austritt vollständig inakzeptabel, wenn das Produkt unter Druck austritt, da es dabei sehr schwierig wird, das abgegebene Produkt lokalisiert aufzufangen.
  • Das Patent US-A-2 904 227 beschreibt einen Aufsatz für die dosierte Abgabe eines Produkts, wie er im Oberbegriff des Anspruchs 1 definiert ist, der eine Dosierkammer aufweist, in deren Innerem ein Kolben verschiebbar montiert ist. Der Kolben wird von einem axialen Kanal durchquert, der in Nähe des freien Endes des Kolbens mit einem radialen Abschnitt endet, der an einer Austrittsöffnung ausmündet. In Ruhestellung ist die Austrittsöffnung geschlossen. Zur Abgabe einer Produktdosis wird die Austrittsöffnung unter dem auf den Kolben einwirkenden Druck des Produkts freigelegt. Das Produkt fließt durch einen radialen Abschnitt des Kanals, tritt in den axialen Teil des Kanals ein und tritt über die radiale Austrittsöffnung aus. Auf dieselbe Weise wie bei der Vorrichtung der vorhergehenden Schrift tritt das Produkt mit einer sehr starken radialen Komponente aus, die keine lokalisierte Abgabe des Produkts gestattet. Insbesondere im Fall eines kosmetischen Produkts ist es schwierig, das abgegebene Produkt in der hohlen Hand aufzufangen. Außerdem macht der erzwungene Durchgang des Produkts durch diesen im Inneren des Kolbens vorgesehenen axialen Kanal die Vorrichtung für starke Durchsätze ganz besonders ungeeignet, und zwar insbesondere für Produkte mit hoher Viskosität. Außerdem unterliegt ein solcher axialer Kanal der Verschmutzung; insbesondere nach einer langen Zeit der Nichtbenutzung kann dies die Vorrichtung völlig unverwendbar machen.
  • Die Patentanmeldung WO 92/10727 beschreibt einen Dosieraufsatz mit einer Dosierkammer mit festem Volumen, die von einer Füllstellung in eine Abgabestellung bewegt werden kann, in der eine oder mehrere Austrittsöffnungen freigelegt sind, so dass das Abfließen des Produkts durch Schwerkraft gestattet wird. Ein solches System ist nicht für die Abgabe von Produkten mit hoher Viskosität geeignet.
  • Das Patent FR 674 613 beschreibt einen Abgabekopf, der keine Dosierung der abgegebenen Produktmenge gestattet.
  • Eines der Ziele der Erfindung besteht darin, einen Dosieraufsatz zu schaffen, der die unter Bezugnahme auf die Vorrichtun gen des Stands der Technik diskutierten Probleme ganz oder teilweise lösen kann.
  • Ein Ziel der Erfindung ist insbesondere die Schaffung eines leicht verwendbaren Dosieraufsatzes mit geringen Herstellungskosten.
  • Ein anderes Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Dosieraufsatzes, der besonders an die dosierte Abgabe von Produkten hoher Viskosität angepasst ist.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, einen Dosieraufsatz zu schaffen, der die dosierte und lokalisierte Abgabe eines Produkts unter Druck gestattet.
  • Diese Ziele werden erfindungsgemäß mit Hilfe eines Dosieraufsatzes erreicht, wie er in Anspruch 1 definiert ist.
  • Mit einer solchen Struktur, bei der das Produkt über einen oder mehrere Durchgänge austritt, die außerhalb des Verschlussorgans gebildet sind, das heißt zwischen dem Verschlussorgan und dem inneren Rand einer Öffnung, in der sich das Verschlussorgan bewegt, ist es möglich, das Produkt in mindestens einem Strom mit im wesentlichen axialer Komponente austreten zu lassen, das heißt auf sehr lokalisierte und damit insbesondere in der hohlen Hand leicht auffangbare Weise.
  • Im Gegensatz zu manchen Vorrichtungen des Stands der Technik, die eine Dosierkammer mit festem Volumen verwenden, verwendet die erfindungsgemäße Vorrichtung eine Kammer, deren Volumen als Antwort auf die Bewegung des Kolbens im Inneren der Kammer unter dem Druck des Produkts veränderlich ist. Auf diese Weise wird das in der Dosierkammer enthaltene Produkt durch den Kol ben unter dem Druck des Produkts ausgetrieben, was die Abgabe von Produkten mit hoher Viskosität zulässt.
  • Der mit dem Verschlussorgan fest verbundene Kolben kann mit diesem auf verschiedene Weisen gekoppelt sein. Es kann sich um eine feste Verbindung handeln (im Fall eines Kolbens, der mit dem Verschlussorgan ein einziges Teil bildet oder an dem Verschlussorgan fest montiert ist). In diesem Fall bewegt sich der Kolben auf dieselbe Weise wie das Verschlussorgan, das heißt mit einer Bewegung derselben Amplitude. Gemäß einer Alternative kann es sich um eine gleitende Verbindung handeln, die insbesondere in Kombination mit geeigneten Anschlägen dem Kolben gestattet, sich mit dem Verschlussorgan auf einem Teil seines Wegs in fester Verbindung zu bewegen, und dann auf dem Rest seines Wegs unabhängig vom Verschlussorgan. Man gestattet auf diese Weise eine Begrenzung des Wegs des Verschlussorgans und insbesondere des hervorstehenden Teils von diesem, wobei gleichzeitig die Möglichkeit der Abgabe von großen Produktdosen beibehalten wird. Indem man ferner den oder die Austrittsdurchgänge zwischen dem Verschlussorgan und der Öffnung der Wand der Dosierkammer anordnet, ist es in einem großen Maß möglich, durch Änderung der Anzahl von Durchgängen und ihrer Größe auf die Austrittsdurchsätze des Produkts einzuwirken. Im Fall eines rotationszylindrischen Verschlussorgans kann man einen oder mehrere Durchgänge zum Abfließen des Produkts bilden, die sich auf einem Winkel erstrecken können, der von 1 bis 360° variieren kann. Diese Flexibilität lässt die Abgabe von Produkten zu, die eine Viskosität besitzen, die in einem Bereich ausgewählt ist, der von sehr flüssigen Produkten bis zu sehr viskosen Produkten, wie Shampoos oder Gels, geht. Außerdem, wie oben erwähnt wurde, findet der Austritt des Produkts bei einem unter normalen Verwendungsbedingungen ausgeübten Druck im wesentlichen in einer Achse, im vorliegenden Fall in der Achse der Dosierkammer, statt. Dieser im wesentlichen axiale Austritt des Produkts gestattet es, es insbesondere im Falle von Shampoo in der hohlen Hand leicht aufzufangen. Die Herstellungskosten sind mit den wirtschaftlichen Anforderungen des Massenvertriebs vereinbar, da ein solcher Aufsatz eine begrenzte Anzahl von Teilen erfordert, deren Herstellung insbesondere durch Formung nicht die Verwendung von komplizierten und kostspieligen Formen impliziert. Das Volumen der Dosierkammer ist typischerweise bei einem Shampoo etwa 5 ml.
  • Das Verschlussorgan verschließt vorteilhafterweise im Wesentlichen diese Öffnung, wenn der Kolben in der zweiten Stellung ist. Auf diese Weise findet die Unterbrechung des Austritts des Produkts "abrupt" statt, was insbesondere stets die Abgabe derselben Produktdosis gestattet.
  • Es können elastische Rückholmittel vorgesehen sein, um, wenn der Druck des Produkts auf die erste Fläche des Kolbens aufhört, den Kolben in diese erste Stellung zurückzuholen. Derartige elastische Rückholmittel bestehen vorteilhafterweise aus einer Schraubenfeder, die um das Verschlussorgan herum angeordnet ist und von der ein erstes Ende an der zweiten Fläche des Kolbens in Anschlag ist und von der das zweite Ende an einer Fläche der Wand in Anschlag ist, die gegenüber dieser zweiten Fläche gelegen ist.
  • Das zweite Ende der Feder ist vorteilhafterweise an einem diskontinuierlichen Abschnitt dieser Fläche der Querwand in Anschlag, der mindestens einen hohlen Abschnitt bildet, so dass der Umlauf des Produkts von der Dosierkammer zu den Austrittsdurchgängen unter der Feder gestattet wird, wenn die Feder ganz komprimiert ist. Man verbessert auf diese Weise die Entleerung der Dosierkammer.
  • Das Profil des Kolbens kann so beschaffen sein, dass, wenn dieser in der zweiten Stellung ist, eine ringförmige Zone des Kolbens im Wesentlichen mit dieser Fläche der Wand um die Feder herum in Kontakt ist. Auf diese Weise reduziert man, wenn der Kolben in der zweiten Stellung ist, das "Rest"-Volumen, das zwischen dem Kolben und der Wand, in der die Öffnung vorgesehen ist, gelegen ist, wobei dieses Restvolumen mit dem Vorhandensein der komprimierten Feder um das Verschlussorgan herum verbunden ist.
  • Alternativ hierzu ist es möglich vorzusehen, dass die Rückkehr des Kolbens manuell durch einen auf das freie Ende des Verschlussorgans ausgeübten Druck oder bei dem Aufsetzen einer abnehmbaren Kappe auf den Dosieraufsatz stattfindet. Bei der Rückkehr des Kolbens in die erste Stellung wird die Außenfläche des Verschlussorgans durch den Rand der diese Öffnung begrenzenden Wand abgestreift. Im Fall eines sehr viskosen Produkts kann das auf diese Weise abgestreifte Produkt dann mit der Hand auf der entsprechenden Fläche des Dosieraufsatzes abgenommen werden.
  • Der Behälter besitzt vorzugsweise eine verformbare Seitenwand, wobei der Druck des Produkts auf die erste Fläche des Kolbens durch einen auf diese Wände ausgeübten Druck erhalten wird, wobei Mittel einen Eintritt von Luft in den Behälter gestatten, wenn der Druck auf die Wände aufhört, so dass die Produktvolumenverringerung im Inneren des Behälters infolge der Abgabe einer Produktdose ausgeglichen wird. So bietet diese Ausbildung den Vorteil, einen Handgriff zu erlauben, der dem insbesondere im Bereich der Kosmetik gewöhnlich vorgenommenen Handgriff ähnlich ist, wie im ersten Teil der Beschreibung beschrieben wurde.
  • Dieser Lufteintritt findet vorzugsweise bei der Rückkehr des Kolbens in die erste Stellung durch den oder die Durchgänge zwischen dem Verschlussorgan und dem Rand der diese Öffnung begrenzenden Wand statt. Man erleichtert dadurch die Herstellung der Einheit, indem man das Vorhandensein eines getrennten Kreises für die Luftaufnahme vermeidet.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform erstreckt sich die Eintrittsöffnung über eine solche axiale Höhe, dass die Eintrittsöffnung oder -öffnungen auf einem ersten Teil des Wegs des Kolbens zwischen dieser ersten und zweiten Stellung offen sind, so dass der Eintritt von Produkt unter Druck in die Dosierkammer gestattet wird, damit eine im Wesentlichen vollständige Füllung dieser Dosierkammer gestattet wird, wobei das Verschlussorgan so beschaffen ist, dass die Öffnung der Dosierkammer erhalten wird, wenn der Kolben sich auf diesem ersten Teil seines Wegs bewegt. Dies gestattet im Fall eines viskosen Produkts immer, im wesentlichen die gesamte Dosierkammer füllen zu können und zwar insbesondere im Fall einer Abgabe eines viskosen Produkts kurze Zeit nach einer vorhergehenden Abgabe. Im Fall eines sehr viskosen Produkts hätte nämlich das durch Schwerkraft abfließende Produkt nicht genug Zeit, die ganze Dosierkammer zu füllen. Mit diesem vorteilhaften Merkmal der Erfindung wird die Füllung der Dosierkammer durch Schwerkraft durch eine Füllung unter Druck ergänzt, die gegebenenfalls ganz zu Beginn einer Abgabephase stattfindet. Man verwendet, genauer gesagt, eine Vielzahl solcher Eintrittsöffnungen, die regelmäßig um den Umfang der Dosierkammer herum angeordnet sind.
  • Bei dieser Ausbildung kann das Verschlussorgan einen dem Kolben benachbarten ersten Abschnitt und einen dem ersten entge gengesetzten zweiten Abschnitt umfassen, wobei der zweite Abschnitt des Verschlussorgans eine Höhe hat, die im Wesentlichen gleich der axialen Höhe der Eintrittsöffnung oder -öffnungen ist, und einen zylindrischen Querschnitt besitzt, der geeignet ist, diese Öffnung auf diesem ersten Teil des Wegs des Kolbens zu verschließen. Auf diese Weise findet die Freilegung des oder der Durchgänge für den Produktaustritt im Wesentlichen gleichzeitig mit der Schließung der Eintrittsöffnung oder -öffnungen statt.
  • Der oder die Durchgänge zwischen dem Verschlussorgan und dem Rand der diese Öffnung begrenzenden Wand sind vorteilhafterweise von einer oder mehreren axialen Zonen des Verschlussorgans gebildet, die in einem Zwischenabschnitt zwischen dem ersten und dem zweiten Abschnitt gelegen sind, wobei diese Zonen von kleinerem Querschnitt als diese Öffnung ist. Beispielsweise kann es sich um axial gerichtete Nuten handeln, die auf der Außenwand des Verschlussorgans an verschiedenen, regelmäßig beabstandeten Stellen des Umfangs des Verschlussorgans vorgesehen sind. Die Anzahl und die Tiefe solcher Nuten hängt in einem großen Maß von der Viskosität des Produkts und von dem gewünschten Durchsatz ab.
  • Der oder die Durchgänge haben typischerweise eine radiale Breite zwischen 0,01 mm und 8 mm und vorzugsweise zwischen 0,2 mm und 2 mm.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform hat der Zwischenabschnitt einen kleineren Querschnitt als die Öffnung und ist nach der Achse dieser Öffnung ausgerichtet, so dass der Durchgang des Produkts um das Verschlussorgan herum gestattet wird, wobei der Zwischenabschnitt mit dem zweiten Abschnitt durch eine kegelstumpfförmige Zone verbunden ist. Eine solche Geometrie gestattet die Bildung eines gleichmäßigen Produktstroms um das Verschlussorgan herum nach der Art eines Rohrs, dessen axiale Komponente noch verbessert ist, wobei der kegelstumpfförmige Teil eine Rampe für das Produkt bildet, so dass ihre Strömung im Wesentlichen axial gelenkt wird.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die Dosierkammer ringförmig um das Verschlussorgan herum angeordnet, wobei das Verschlussorgan auf die Achse X der Dosierkammer zentriert ist. Diese Kammer sowie das Verschlussorgan haben vorteilhafterweise einen kreisförmigen Querschnitt. Obwohl der kreisförmige Querschnitt bevorzugt wird, könnte jedoch auch jeder andere Querschnitt verwendet werden, und zwar insbesondere für das Verschlussorgan, das einen quadratischen, dreieckigen, sechseckigen, ovalen, sternförmigen oder anderen Querschnitt haben könnte. Ebenso ist es möglich vorzusehen, dass das Verschlussorgan nicht auf die Achse der Dosierkammer zentriert ist. Das "Design" des Dosieraufsatzes wird in Abhängigkeit von der gewünschten Ästhetik gewählt. Insbesondere ist es möglich, die Dosierkammer so auszubilden, dass das Verschlussorgan in der hervorstehenden Stellung im Wesentlichen keinen Abschnitt aufweist, der bezüglich einer Endzone der Dosierkammer vorsteht, die insbesondere kreisförmig bezüglich dieses Verschlussorgans gebildet ist.
  • Der erfindungsgemäße Dosieraufsatz kann Mittel aufweisen, die geeignet sind, seine Befestigung auf einem von dem Behälter gebildeten Hals insbesondere durch Einrasten oder Verschrauben zu gestatten. Der erfindungsgemäße Dosieraufsatz wird vorzugsweise durch Formgießen von Thermoplast hergestellt, der insbesondere aus Polypropylenen oder Polyethylenen ausgewählt ist.
  • Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung wird auch eine Einheit zum Verpacken und dosiertem Abgeben eines insbesondere kosmetischen Produkts geschaffen, umfassend einen Behälter, der von einem Körper gebildet ist, von dem ein Ende durch einen Boden geschlossen ist, wobei das andere Ende einen Hals bildet, von dem ein freier Rand eine Öffnung begrenzt, wobei ein erfindungsgemäßer Dosieraufsatz auf diesem Hals fest montiert ist. Der Behälter kann die Form eines Rohrs bzw. einer Tube oder einer Flasche haben. Sein Querschnitt kann beliebig sein, insbesondere oval, elliptisch oder kreisförmig. Eine Kappe kann vorgesehen sein, um diesen Dosieraufsatz insbesondere in der Lagerstellung abnehmbar zu bedecken. Der Dosieraufsatz ist vorteilhafterweise in der Achse des Behälters montiert. Dabei handelt es sich jedoch nicht um ein notwendiges Merkmal. In manchen Fällen kann es wünschenswert sein, den Dosieraufsatz in einem Winkel zur Achse des Behälters zu montieren, um den Entleerungsgrad des Behälters zu verbessern.
  • Der Behälter besitzt vorteilhafterweise Seitenwände, die geeignet sind, sich zu verformen, wenn Druck darauf ausgeübt wird, und in ihre Anfangsform zurückzukehren, wenn der Druck aufhört. Der Druck wird typischerweise senkrecht zu den Seitenwänden ausgeübt.
  • Eine solche Einheit ist besonders geeignet für die Verpackung und dosierte Abgabe eines kosmetischen Produkts, insbesondere eines Shampoo, Apres-Shampoo, eines Frisiergels, einer Milch oder einer Pflegecreme.
  • Die Erfindung besteht abgesehen von den oben dargelegten Anordnungen aus einer gewissen Anzahl weiterer Anordnungen, die im Nachstehenden anhand von nicht begrenzenden Ausführungsbei spielen erläutert werden, die unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung beschrieben werden. In dieser zeigen:
  • 1A1B Darstellungen einer Ausführungsform eines Behälters in Form einer Flasche, der mit einem erfindungsgemäßen Dosieraufsatz ausgerüstet ist. In 1A ist der Aufsatz in Ruhestellung. In 1B ist der Aufsatz in der Stellung der Abgabe einer Dosis;
  • 2 einen axialen Schnitt einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Dosieraufsatzes;
  • 3A3C Schnittdarstellungen, die verschiedene Ausbildungen der Durchgänge für den Produktaustritt zeigen;
  • 4A4D Darstellungen der einzelnen Schritte des Betriebs des Abgabeaufsatzes von 2 und
  • 5 eine Darstellung einer abgewandelten Ausführungsform von 2.
  • Der in 2 dargestellte Aufsatz (dargestellt in der Stellung des Behälters mit Kopf nach unten) besitzt eine Querwand 9, die an ihrem Umfang einen kreisförmigen Einhakmantel 2 trägt, dessen freier Rand 3 auf seiner Innenseite einen Einklinkwulst 4 aufweist, der mit einem entsprechenden Einklinkwulst 5 zusammenwirken kann, der an der Basis des Halses 6 eines Behälters 7, insbesondere einer Flasche mit verformbaren fänden, vorgesehen ist.
  • Der Aufsatz besitzt einen zweiten Mantel 8 mit der Achse X, der zu dem Einhakmantel konzentrisch ist. Der Außendurchmesser des Mantels 8 ist kleiner als der Innendurchmesser des Einhakmantels 2. Die Durchmesserdifferenz entspricht im Wesentlichen der Dicke des Halses 6. An der Verbindung zwischen dem Mantel 8 und der Querwand 9 besitzt der Mantel auf der Seite des Einhakmantels 2 einen leicht kegelstumpfförmigen Teil 10, so dass in der auf dem Hals montierten Stellung des Dosieraufsatzes die von dem freien Rand 11 des Halses 6 begrenzte Öffnung dicht verschlossen wird. Der Mantel 8 bildet die Außenwand der Dosierkammer 30 des Dosieraufsatzes 1. An seinem freien Ende, das der Querwand 9 entgegengesetzt ist, besitzt der Mantel 8 eine Vielzahl von Einschnitten, die, wie man in der Folge ausführlich sehen wird, eine Vielzahl von Eintrittsöffnungen 12, 13 für das Produkt bilden, im vorliegenden Fall vier, die auf dem ganzen Kreisumfang des Mantels 8 regelmäßig angeordnet sind und durch Einhak- und Führungslappen 19, 15 getrennt sind, die eine gewisse Elastizität radial zum Mantel 8 besitzen und deren freies Ende mit einem Wulst 16, 17 endet, der dem inneren des Mantels zugewandt ist. Die Wülste 16, 17 sind, wie aus dem Nachstehenden ausführlicher hervorgeht, für den Halt eines Kolbens 21 im Inneren der Dosierkammer 30 bestimmt.
  • Die Querwand 9 besitzt einen nach außen gebogenen Rand 19, der eine kreisförmige, auf die Achse X der Dosierkammer 30 zentrierte Öffnung 20 begrenzt. Im Inneren des Mantels 8 ist ein Kolben 21 verschiebbar montiert, der in seiner Mitte auf der Seite der Querwand 9 durch ein axiales Rohr verlängert ist, das ein Verschlussorgan 40 bildet. Eine Seite 25 des Kolbens 21 liegt der Dosierkammer gegenüber, die andere Seite 21 ist über das offene Ende des Mantels 8 mit dem Behälter 7 in Verbindung. Die Montage des Kolbens 21 findet statt, indem die Einhaklappen 14, 15 elastisch gespreizt werden, um den Kolben durchzulassen, wobei diese Lappen durch Elastizität wieder in ihre Anfangsstellung zurückkehren, wenn der Kolben im Inneren des Mantels 8 an seinem Platz ist. Gemäß der dargestellten Ausführungsform ist das axiale Rohr an seinem dem Kolben 21 benachbarten Ende offen. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass dieser Eintritt durch eine auf dem Kolben montierte Platte verschlossen ist, so dass die Erzeugung jedes toten Volumens an dieser Stelle vermieden wird. Gemäß einer Alternative ist das Verschlussorgan voll ausgeführt.
  • Bei Fehlen jedes Überdrucks im Inneren des Behälters 7 wird der Kolben mit Hilfe einer Feder 24 an die Wülste 16, 17 in Anlage gedrängt, wobei ein Ende der Feder an der Seite 25 des Kolbens 21 anliegt, die im Inneren der Dosierkammer 30 gelegen ist, und das andere Ende an der Innenseite der Querwand 9 anliegt. In der oberen Stellung des Kolbens begrenzt dieser mit den Ausschnitten des Mantels eine Vielzahl von Öffnungen 12, 13 für das Eintreten des Produkts in die Dosierkammer 30. Die Eintrittsöffnungen 12, 13 besitzen eine maximale axiale Höhe (das heißt in der Anschlagstellung des Kolbens), die typischerweise etwa einige Millimeter beträgt. Die Ausschnitte haben beispielsweise eine axiale Höhe, die etwa 10 mm beträgt.
  • Dieses Verschlussorgan besitzt an seinem dem Kolben 21 entgegengesetztem Ende einen Abschnitt 23, dessen Durchmesser etwas kleiner als der Durchmesser der Öffnung 20 ist, so dass er im Inneren dieser Öffnung 20 im Wesentlichen dicht gleiten kann. Die Höhe dieses Abschnitts 23 ist im Wesentlichen gleich der axialen Höhe der Eintrittsöffnungen 12, 13. Der Abschnitt 23 bildet an seinem freien Ende eine Schulter 22, deren Außendurchmesser etwas größer als der Durchmesser der Öffnung 20 ist und die dazu bestimmt ist, in der oberen Stellung des Kolbens 21 außerhalb der Dosierkammer 30 an dem die Öffnung 20 begrenzenden abgewinkelten Rand 19 in Anschlag zu kommen. Das Verschlussorgan besitzt ferner einen Zwischenabschnitt 26, auf dessen Außenseite regelmäßig eine Vielzahl von Nuten 27, 28 angeordnet ist (bei dem vorliegenden Beispiel vier um 90° voneinander getrennte Nuten), die sich über eine axiale Höhe erstrecken, die im Wesentlichen gleich der Hälfte der axialen Höhe des Verschlussorgans ist. Diese axiale Höhe der Nuten bestimmt den Dosierweg des Systems. Wenn nun die Nuten 27, 28 der Öffnung 20 gegenüberstehen, grenzen sie mit dem Rand 19 der Öffnung 20 eine Vielzahl von Durchgängen für den Austritt des Produkts in einer Vielzahl von Strömen mit im wesentlichen axialer Komponente ab, und zwar insbesondere wenn der auf die Wände des Behälters ausgeübte Druck einem Druck entspricht, wie er unter normalen Betriebsbedingungen ausgeübt wird. Die radiale Tiefe der Nuten beträgt etwa 1 mm. Zwischen dem Zwischenabschnitt 26 und dem Kolben 21 befindet sich ein Abschnitt 29, dessen Außendurchmesser im Wesentlichen gleich dem Außendurchmesser des Abschnitts 23 ist, so dass in der unteren Stellung des Kolbens die Öffnung 20 im Wesentlichen dicht verschlossen wird.
  • Wie in den 1A und 1B dargestellt ist, besteht die Einheit 120, auf der der erfindungsgemäße Dosieraufsatz 1 montiert ist, aus einer Flasche 7 beispielsweise aus Polyethylen oder Polypropylen. Die Flasche 7 besitzt einen durch einen Boden 61 geschlossenen Körper 62. Der Körper hat einen langgestreckten Querschnitt und wird von Wänden 60 gebildet, die unter der Einwirkung eines Drucks, der auf die in 1B dargestellte Weise senkrecht zu den großen Seiten der Flasche ausgeübt wird, "elastisch" verformbar sind.
  • Die 1A1B und 4A4D, auf die jetzt Bezug genommen wird, veranschaulichen die Arbeitsweise des unter Bezugnahme auf die 2 beschriebenen Dosieraufsatzes. In der Ruhestellung (wie unter Bezugnahme auf die 2 beschrieben) ist der Behälter 7 vorzugsweise auf einer ebenen Fläche mit dem Kopf nach unten aufgestellt. In dieser Stellung ist die Öffnung 20 durch das freie Ende 20, 23 des Verschlussorgans 40 verschlossen. Der durch die Feder 24 beaufschlagte Kolben 21 ist an den Wülsten 16 und 17 der Einhaklappen 14 und 15 in Anschlag. Die Eintrittsöffnungen 12 und 13 sind freigelegt, so dass das Produkt durch Schwerkraft um das Verschlussorgan 40 herum in die Dosierkammer 30 fließen kann, so dass diese Dosierkammer gefüllt wird. Diese Ruhestellung ist auch in 1A dargestellt.
  • In 4A wird auf die Seitenwände des Behälters ein Druck ausgeübt, indem der Behälter 7 mit einer Hand mit dem Kopf nach unten gehalten wird. In dem Fall, in dem das Produkt nicht die Zeit hatte, die Gesamtheit der Dosierkammer durch Schwerkraft zu füllen (beispielsweise zwischen zwei sehr kurz aufeinanderfolgenden Verwendungen im Fall eines sehr viskosen Produkts), wird das Produkt an erster Stelle in Richtung der Öffnungen 12 und 13 der Dosierkammer bis zur vollständigen Füllung von dieser gedrängt. Die Eintrittsströme des Produkts sind mit den Pfeilen 50 und 51 dargestellt. In dieser "verbindenden" Stellung der Öffnungen 12, 13 entsteht ein Gleichgewicht zwischen den Kräften, die einerseits auf den Umfang der Seite 31 des Kolbens und andererseits auf den Umfang der Seite 25 des Kolbens ausgeübt werden, wobei sich der Kolben erst unter der Einwirkung des Drucks, der auf den zentralen Teil der Seite 31, der dem Verschlussorgan 40 gegenüberliegt, ausgeübt wird, in Richtung der Querwand 9 der Dosierkammer vorbewegt. Während dieses ersten Teils der Bewegung des Kolbens 21 ist die Öffnung 20 durch den Abschnitt 23 des Verschlussorgans 40 dicht verschlossen.
  • Nach einem Weg, der im Wesentlichen gleich der axialen Höhe der Öffnungen 12, 13 ist (4B), unterbricht der Kolben 21 die Verbindung zwischen der Dosierkammer 8 und dem Behälter 7, wobei die Einschnitte, die die Öffnungen 12 und 13 begrenzen, sich nun auf der der Dosierkammer 30 entgegengesetzten Seite des Kolbens 21 befinden. Im Wesentlichen zum selben Zeitpunkt gelangt der Zwischenabschnitt 26 des Verschlussorgans 40 vor die Öffnung 20, so dass der Austritt des Produkts über die von den Nuten 27 und 28 gebildeten Durchgänge gestattet wird. In dieser "nicht verbindenden" Stellung der Öffnungen 12, 13 drückt das Produkt auf die gesamte Seite 31 des Kolbens (Pfeile 54). Wie in 4C mit den Pfeilen 52, 53 dargestellt ist, fließt das Produkt zwischen dem Verschlussorgan und der Öffnung 20 in im wesentlichen axialen Strömen längs des hervorstehenden Teils des Verschlussorgans 40 aus. Das Produkt tritt im wesentlichen in der Achse des Behälters lokalisiert aus und kann in der hohlen Hand des Benutzers aufgefangen werden.
  • Drückt man weiter auf die Wände des Behälters 7, so findet die Abwärtsbewegung des Kolbens 21 in Richtung der Öffnung 20 weiter statt, bis die Windungen der Feder 24, vollständig komprimiert, einen Anschlag bilden. In dieser Stellung, die in 4D dargestellt ist, steht das Verschlussorgan 40 aus dem Dosieraufsatz 1 wesentlich hervor. Der Abschnitt 29 des Verschlussorgans 40 gelangt gegenüber die Öffnung 20 und verschließt diese im wesentlichen dicht, wodurch die Abgabe des Produkts nach Abgabe eines bestimmten Produktvolumens präzise unterbrochen wird. Diese Stellung ist auch in 1B dargestellt.
  • Wenn der auf die Wände der Flasche ausgeübte Druck nachlässt, gelangen diese wieder in ihre Anfangsstellung zurück. Der Kol ben gelangt unter der Einwirkung der Rückholkraft der Feder 24 zum oberen Anschlag an den Wülsten 16, 17 der Lappen 14 und 15 zurück. Bei dieser Rückkehr in die obere Stellung wird über die Durchgänge, die von den Nuten 27 und 28 des Zwischenabschnitts 26 des Verschlussorgans 40 gebildet werden, Luft in das Innere des Behälters gesaugt, so dass der durch die Abgabe einer Produktdosis verursachte Volumensverlust im Inneren des Behälters kompensiert wird. Es ist zu bemerken, dass die Luftaufnahme an erster Stellung durch Ansaugung über die Nuten 27, 28 bei der Aufwärtsbewegung des Kolbens unter den elastischen Rückholkräften der Feder 24 stattfindet. Die auf diese Weise angesaugte Luft wird dann über die Öffnungen 12, 13 in den Behälter 7 geleitet, wenn die Verbindung zwischen der Dosierkammer 30 und dem Behälter 7 wieder hergestellt ist.
  • Die 3A3C zeigen verschiedene Querschnitte der Durchgänge für den Produktaustritt, die von dem Zwischenabschnitt 26 des Verschlussorgans 40 gegenüber dem die Öffnung 20 begrenzenden Rand 19 gebildet werden. Die Ausführungsform von 3A ist ähnlich der unter Bezugnahme auf die 2 beschriebenen, und zwar mit sechs Nuten 100105, die auf der Außenseite des Zwischenabschnitts 26 in 60° angeordnet sind. Bei der Ausführungsform von 3B hat der Zwischenabschnitt einen sternförmigen Querschnitt, so dass zwischen den vier Schenkeln des Sterns vier Durchgänge 106109 für den Produktdurchgang zwischen dem Verschlussorgan und dem die Öffnung 20 begrenzenden Rand 19 gebildet werden. Bei der Ausführungsform von 3C ist das Verschlussorgan im Unterschied zu den anderen Ausführungsformen von einem vollen "Zylinder" gebildet, wobei der Zwischenabschnitt 26 einen kreisförmigen, zum Rand 19 der Öffnung 20 konzentrischen Querschnitt hat. Der Querschnitt des Zwischenabschnitts 26 ist kleiner als der Querschnitt der Öffnung 20, so dass um das Verschlussorgan 40 herum ein ringförmiger Durchgang 110 gebildet wird. Gemäß dieser Ausführungsform kann der Zwischenabschnitt 26 mit kleinerem Durchmesser gleichmäßig bis zum Kolben 21 verlängert sein. Die radiale Breite des ringförmigen Durchgangs beträgt typischerweise etwa einige mm. Bei dieser Ausbildung ist der Zwischenabschnitt 26 vorteilhafterweise mit dem Abschnitt 23 durch eine kegelstumpfförmige Zone (nicht dargestellt) verbunden. Eine solche Zone begünstigt das axiale Abfließen des Produkts. Bei dieser Anordnung, bei der das Verschlussorgan aus einem vollen Zylinder besteht, ist es nicht erforderlich, dass der Abschnitt 23 des Verschlussorgans einen gleichmäßigen Querschnitt besitzt. Zu diesem Zweck kann eine zylindrische Zone mit kleinerem Querschnitt zwischen dem breiteren Ende des kegelstumpfförmigen Teils und einem die Öffnung 20 verschließenden Endteil gebildet sein. Dieser Teil mit kleinerem Querschnitt gestattet eine Verringerung des Materialgewichts an dieser Stelle des Verschlussorgans, so dass ein noch befriedigenderer Oberflächenzustand und damit eine bessere Abdichtung des Verschlusses erhalten werden kann. Die Wahl dieser oder jener Ausbildung für die Durchgänge für den Produktaustritt hängt in einem großen Maß von der Viskosität des Produkts und von dem gewünschten Durchsatz ab. Es ist klar, dass auch andere Anordnungen vorgesehen werden können.
  • 5, auf die jetzt Bezug genommen wird, zeigt eine Abwandlung der Ausführungsform von 2. Gemäß dieser Abwandlung besitzt der Kolben 21 einen ringförmigen Abschnitt 150 um das Verschlussorgan 40 herum, der in der unteren Stellung auf der Innenfläche der Wand 9 der Dosierkammer 30 zum Aufliegen kommt. Der äußere Rand des ringförmigen Abschnitts 150 ist mit der Umfangslippe des Kolbens über einen ersten kegelstumpfförmigen Abschnitt 151 verbunden, der sich in Richtung auf den Behälter nach außen ausweitet. Die Wand 9 bildet in Nähe der Zone der Verbindung mit der Seitenwand 8 ein entsprechendes Profil 152, so dass der kegelstumpfförmige Teil 151 in der unteren Stellung des Kolbens 21 an diesem Abschnitt 152 anliegt. Der innere Rand des ringförmigen Abschnitts 150 ist mit dem zentralen Teil 157 des Kolbens 21 über einen zweiten kegelstumpfförmigen Teil 153 verbunden. Die axiale Höhendifferenz zwischen dem ringförmigen Teil 150 und dem zentralen Abschnitt 157 entspricht im wesentlichen der Höhe der Feder 24 in komprimierter Stellung. Der kegelstumpfförmige Abschnitt 153 begrenzt mit dem Abschnitt 29 des Verschlussorgans 40 eine ringförmige Aufnahme, die die Feder enthalten kann, wenn diese in der komprimierten Stellung ist, wie in 5 dargestellt ist. Mit einem solchen Profil des Kolbens 21 reduziert man beträchtlich das zwischen dem Kolben 21 und der Wand 9 der Dosierkammer gelegene "Rest"-Volumen, wodurch die Abmessung des Aufsatzes 1 reduziert werden kann. Außerdem ist bei dieser Variante das untere Ende der Feder auf einer gezackten ringförmigen Fläche 154 montiert, die eine Folge von Ausschnitten 155 und Erhebungen 156 bildet, wobei die ausgeschnittenen Abschnitte 155 die Beförderung des Produkts auf die Durchgänge 27, 28 zu gestatten, wenn die Feder vollständig komprimiert ist. Man verbessert auf diese Weise den Entleerungsgrad der Dosierkammer 30.

Claims (21)

  1. Dosieraufsatz (1), der ausgebildet ist, um auf einem ein Produkt enthaltenden Behälter (7) montiert zu werden, wobei dieser Aufsatz eine Dosierkammer (30) aufweist, in deren Innerem längs einer Achse (X) verschiebbar ein Kolben (21) montiert ist, von dem eine erste Seite (31) auf ihrer gesamten Oberfläche mit dem Behälter in ständiger Verbindung ist und von dem eine zweite Seite (25), die der ersten entgegengesetzt ist, mit der Dosierkammer (30) in Verbindung ist, wobei der Kolben (21) so montiert ist, daß er als Antwort auf einen von dem Produkt auf die erste Seite (31) ausgeübten Druck von einer ersten Stellung, in der die Dosierkammer (30) ein maximales Volumen hat, in eine zweite Stellung übergehen kann, wobei diese Dosierkammer (30) mindestens eine Eintrittsöffnung (12, 13) für das Produkt aufweist, die offen ist, wenn der Kolben (21) in der ersten Stellung ist, und geschlossen ist, wenn der Kolben (21) in der zweiten Stellung ist, wobei der Kolben (21) mit einem Verschlußorgan (40) gekoppelt ist, das, wenn der Kolben von der ersten in die zweite Stellung übergeht, durch eine Öffnung (20), die in einer dem Kolben (21) gegenüberliegenden Wand (9) der Dosierkammer vorgesehen ist, wesentlich auftaucht und mindestens einen Durchgang (27, 28, 100–110) bildet, um den Austritt einer Produktdosis zu gestatten, wobei die Öffnung (20) durch das Verschlußorgan (40) dicht verschlossen ist, wenn der Kolben (21) in der ersten Stellung ist, wobei der Aufsatz dadurch gekennzeichnet ist, daß die Dosierkammer (30) ein minimales Volumen hat, wenn der Kolben in der zweiten Stellung ist, daß der Durchgang (27, 28, 100–110) zwischen dem Verschlußorgan (40) und dem Rand (19) der die Öffnung (20) abgrenzenden Wand gebildet ist, und daß das Verschlußorgan (40) einen Abschnitt (29) aufweist, der die Öffnung (20) verschließt, wenn der Kolben (21) in der zweiten Stellung ist.
  2. Dosieraufsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß elastische Rückholmittel (24) vorgesehen sind, um, wenn der Druck des Produkts auf die erste Seite (31) des Kolbens nachläßt, den Kolben (21) in die erste Stellung zurückzuholen.
  3. Dosieraufsatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Rückholmittel (24) aus einer Schraubenfeder bestehen, die um das Verschlußorgan herum angeordnet ist und von der ein erstes Ende an der zweiten Seite (25) des Kolbens in Anschlag ist und deren zweites Ende an einer der zweiten Seite (25) gegenüberliegenden Fläche der Wand (9) in Anschlag ist.
  4. Dosieraufsatz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Ende der Feder (24) an einem Element (154) in Anschlag ist, das mindestens einen hohlen Abschnitt (155) begrenzt, so daß der Durchgang des Produkts unter der Feder (24) gestattet wird, wenn der Kolben (21) in der zweiten Stellung ist.
  5. Dosieraufsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Profil des Kolbens (21) so beschaffen ist, daß, wenn dieser in der zweiten Stellung ist, eine ringförmige Zone des Kolbens (150, 151) mit der Wand (9) um die Feder (24) herum in Kontakt ist.
  6. Dosieraufsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrittsöffnung (oder die Eintrittsöffnungen) (12, 13) sich über eine solche axiale Höhe erstrecken, daß auf einem ersten Teil des Wegs des Kolbens (21) zwischen der ersten und der zweiten Stellung die Eintrittsöffnung (oder die Eintrittsöffnungen) (12, 13) offen sind, so daß der Eintritt des Produkts unter Druck in die Dosierkammer (30) gestattet wird, um eine vollständige Füllung der Dosierkammer zu gestatten, wobei das Verschlußorgan (40) so ausgebildet ist, daß die Öffnung (20) der Dosierkammer (30) geschlossen ist, wenn der Kolben (21) sich auf dem ersten Teil seines Wegs bewegt.
  7. Dosieraufsatz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußorgan (40) einen ersten dem Kolben benachbarten Abschnitt (29) und einen zweiten dem ersten entgegengesetzten Abschnitt (23) aufweist, wobei der zweite Abschnitt (23) des Verschlußorgans von einer Höhe ist; die gleich der axialen Höhe der Eintrittsöffnung (oder Eintrittsöffnungen) (12, 13) ist, und einen zylindrischen Querschnitt hat, der geeignet ist, die Öffnung (20) auf dem ersten Teil des Wegs des Kolbens (21) zu schließen.
  8. Dosieraufsatz nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchgang (oder die Durchgänge) (27, 28, 100–110) zwischen dem Verschlußorgan (40) und dem Rand der die Öffnung (20) abgrenzenden Wand von einer oder mehreren axialen Zonen (27, 28, 100–110) des Verschlußorgans gebildet sind, die in einem Zwischenabschnitt (26) angeordnet sind, der zwischen dem ersten (29) und dem zweiten Abschnitt (23) gelegen ist, wobei der Querschnitt dieser Zonen (27, 28, 100–110) kleiner als der Querschnitt der Öffnung (20) ist.
  9. Dosieraufsatz nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchgang (oder die Durchgänge) (27, 28, 100–110) eine radiale Tiefe zwischen 0,01 mm und 8 mm und vorzugsweise zwischen 0,2 mm und 2 mm aufweisen.
  10. Dosieraufsatz nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenabschnitt (26) einen kleineren Querschnitt als die Öffnung (20) hat und in der Achse dieser Öffnung (20) angeordnet ist, so daß der Durchgang des Produkts um das Verschlußorgan (40) herum gestattet wird, wobei der Zwischenabschnitt (26) mit dem zweiten Abschnitt (23) durch eine kegelstumpfförmige Zone verbunden ist.
  11. Dosieraufsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosierkammer (30) ringförmig um das Verschlußorgan (40) herum angeordnet ist, wobei das Verschlußorgan (40) auf die Achse X der Dosierkammer zentriert ist.
  12. Dosieraufsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er Mittel (4) aufweist, die geeignet sind, seine Befestigung auf einem von dem Behälter (7) gebildeten Hals (6) insbesondere durch Einrasten oder Verschrauben zu gestatten.
  13. Dosieraufsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er durch Formgießen von Thermoplast hergestellt ist, der insbesondere aus den Polypropylenen oder Polyethylenen ausgewählt ist.
  14. Dosieraufsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufsatz einen Mantel (8) aufweist, der die Außenwand der Dosierkammer (30) bildet, daß der Mantel (8) an seinem freien Ende Einhaklappen (14, 15) auf weist, die sich elastisch voneinander entfernen können, um den Kolben bei seinem Einsetzen in den Mantel (8) durchtreten zu lassen, wobei die Einhaklappen jeweils ein freies Ende aufweisen, das mit einem dem Inneren des Mantels zugewandten Wulst endet, der dazu bestimmt ist, den Kolben im Inneren der Dosierkammer zu halten, und daß der Mantel an seinem freien, der Querwand (9) entgegengesetzten Ende eine Vielzahl von Ausschnitten aufweist, die eine Vielzahl von Eintrittsöffnungen für das Produkt bildet, wobei die Ausschnitte regelmäßig auf dem ganzen Umfang des Mantels (8) angeordnet sind.
  15. Dosieraufsatz nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Querwand (9) mit dem Mantel (8) einstückig hergestellt ist.
  16. Einheit zum Verpacken und dosierten Abgeben eines insbesondere kosmetischen Produkts, umfassend einen Behälter, der von einem Körper (62) gebildet ist, von dem ein Ende durch einen Boden (61) geschlossen ist, wobei das andere Ende einen Hals (6) bildet, von dem ein freier Rand (11) eine Öffnung begrenzt, wobei der Dosieraufsatz (1) auf diesem Hals fest montiert ist, und einen Dosieraufsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
  17. Einheit nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (7) verformbare Seitenwände (60) aufweist, wobei der Druck des Produkts auf die erste Fläche (31) des Kolbens (21) durch einen auf diese Wände (60) ausgeübten Druck erhalten wird, wobei die Einheit ferner Mittel (27, 28, 100–110) aufweist, die einen Eintritt von Luft in den Behälter (7) gestatten, wenn der Druck auf die Wände (60) nachläßt, so daß die Produktvolumensverringerung im Inneren des Behälters (7) infolge der Abgabe einer Produktdosis ausgeglichen wird.
  18. Einheit nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Lufteintritt bei der Rückkehr des Kolbens (21) in die erste Stellung über den Durchgang (oder die Durchgänge) (27, 28, 100–110) zwischen dem Verschlußorgan (40) und dem Rand (19) der die Öffnung (20) abgrenzenden Wand (9) stattfindet.
  19. Einheit nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (62) elastisch verformbare Wände (60) aufweist, die geeignet sind, sich zu verformen, wenn darauf ein Druck ausgeübt wird, und in ihre Anfangsstellung zurückzukehren, wenn der Druck nachläßt.
  20. Einheit nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Kappe aufweist, die geeignet ist, den Dosieraufsatz (1) abnehmbar zu bedecken.
  21. Verwendung einer Einheit (120) nach einem der Ansprüche 16 bis 20 für das Verpacken und dosierte Abgeben eines kosmetischen Produkts, insbesondere eines Shampoos, eines Haarpflegemittels, eines Frisiergels, einer Pflegemilch oder -creme.
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