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Technisches
Gebiet
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Die
Erfindung betrifft allgemein ein Verfahren zum Reparieren einer
beschädigten
optischen Platte und ein Polierrad zum Reparieren einer optischen Platte.
In diesem Zusammenhang steht die Bezeichnung "optische Platte" für
eine Platte, die codierte Daten speichert, die wie untenstehend
beschrieben optisch auslesen werden und als Compactdisc (CD) oder
DVD bekannt sind.
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Stand der
Technik
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Die
FR 1 401 326 offenbart ein
Polierrad zum Glasschleifen mit einer Festmetallnabe zum Anbau an
eine Drehmaschine. Ein Festkörperaufsatz
aus einem flexiblen Material wie Naturgummi oder Synthetik ist am
Umfang der Nabe angefügt.
Der Aufsatz ist in eine Vielfalt von Platten unterteilt, die durch
kreuzweise nach außen
verlaufende Intervalle bis zu sie durchlaufende Radien getrennt
sind. Am Aufsatz ist ein flexibler Natur- oder Synthetikgummiring
befestigt.
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Optische
Platten werden gegenwärtig
vielfältig
verwendet, wie für
digitales Speichern von Computerdaten, Musikzusammenstellungen oder
Software auf einer Platte. Die auf der Platte gespeicherte Information
ist durch wenigstens eine Schicht aus einem Material geschützt, derart,
daß die
Information noch durch einen Laser ausgelesen werden kann. Genauer
sind hunderte von den Laser und hält den Laser auf der Spur.
In dem Fall einer Compactdisc ist die erste Spur, die sogenannte
Einführungsspur,
ein Datenband, das ein Inhaltsverzeichnis für die gesamte Platte enthält. Die
Informationen in der Einführungsspur
werden vom Abspielgerät
verwendet, um schnell ausgewählte
individuelle Lieder oder andere Datenabschnitte zu lokalisieren.
Daher Millionen von Vertiefungen auf eine Seite der transparenten
Plastikplatte ausgeformt. Die Vertiefungen sind derart angeordnet,
daß Musik
oder andere Informationen digital in den Vertiefungen in einem schrauben- oder spiralförmigen Muster
angeordnet sind, ähnlich
wie die Nuten auf einer Vinylplatte. Ein dünne Reflexionsbeschichtung
oder -schicht ist auf die Rückseite
der Vertiefung aufgebracht. Eine Plastikschutzschicht ist auf der
Reflexionsschicht aufgebracht, um die Beschichtung und die Vertiefung
zu schützen.
Dann wird ein Etikett auf die Schutzschicht angebracht.
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Die
in den optischen Scheiben gespeicherte Information wird durch Verwendung
eines oder drei Laserstrahlen ausgelesen, die in die Platte durch
das transparente Plastik ("die
Abspielseite" oder "Leseseite") eindringen. Der
Laser wird dann von der Reflexionsschicht reflektiert und läuft durch
die transparente Plastikschicht oder die Abspielseite der Scheibe
zurück.
Wenn drei Laser verwendet werden, enthält einer der reflektierten
Laserstrahlen die digitale Information der Vertiefungen und wird
dann durch eine Einrichtung wie ein Computer, eine Stereoanlage
oder eine Spielkonsole weiterverarbeitet. Die anderen beiden reflektierten
Laserstrahlen werden verwendet, um den Laser zu fokussieren und
ihn auf der Spur beim Lesen der sich drehenden Platte zu halten.
Wenn nur ein Laser verwendet wird, liest der Laser die Daten, fokussiert
den Laser und hält
den Laser auf der Spur. In dem Fall einer Compactdisc ist die erste
Spur, die sogenannte Einführungsspur,
ein Datenband, das ein Inhaltsverzeichnis für die gesamte Platte enthält. Die
Informationen in der Einführungsspur
werden vom Abspielgerät
verwendet, um schnell ausgewählte
individuelle Lieder oder andere Datenabschnitte zu lokalisieren.
Daher wird, wenn eine Person die Spur 6 auf einer Compactdisc
auswählt,
der Laser den Ort der Spur 6 von der Einführungsspur
lokalisieren und sich dann zu der speziellen Position auf der Platte
bewegen.
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Wenn
die Abspielseite der durchsichtigen Schicht zerkratzt oder verschmutzt
ist, kann der Laserstrahl gestreut oder von seinem korrekten optischen
Pfad abgelenkt werden, wenn sie in die transparente Schicht eintreten
oder austreten. Ein derartiges Zerstreuen kann ein vernünftiges
Auslesen der Datenschicht verhindern. Im Fall einer optischen Compactdisc
kann, wenn die Auslesestrahlen gestreut werden, das Rückkopplungssystem
des Abspielgerätes
ein Nachdenken über
eine leere Spur induzieren. Es wird dann versucht, durch Vorwärts- oder
Rückwärtssprünge zu justieren.
Wenn der Spieler vorwärtsspringt,
wird ein Abschnitt der Musik übersprungen.
Wenn das Abspielgerät
zurückspringt,
wird es versuchen weiterzuspielen, bis der Laser die Kratzer wieder
erreicht und springt wieder zurück.
Auf diesem Wege kann ein Abschnitt von Daten unendlich oft wiederholt
werden, was einen widerlichen elektronischen Klang bei einigen Abspielgeräten und
Stille mit anderen verursacht. Wenn ein Kratzer die Lesbarkeit der
Einlesespur begrenzt, kann keine der Spuren abgespielt werden, weil
das Abspielgerät
nicht weiß,
wo die individuellen Spuren angeordnet sind.
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Wenn
nur die freie Oberfläche
der Leseseite der transparenten Plastikschicht zerkratzt ist, sind
die Daten selbst noch nicht beschädigt. Nur die Möglichkeit,
diese Daten zu lesen, ist behindert. Weil einige Abspielgeräte es erlauben,
eine Platte auch dann auszulesen, wenn die transparente Schicht
verschiedene Typen von Kratzern aufweist, müssen die Kratzer der optischen
Platte nicht notwendigerweise vollständig entfernt wer den für ein fehlerfreies
Auslesen. Im einzelnen kann die Größe und Ausrichtung einer Kratzbeschädigung der
Platte den Effekt beeinflussen, den es auf die Lesbarkeit der Platte
hat. Zum Beispiel wird ein Abspielgerät eine bessere Chance beim
Lesen einer Platte mit einem radial verlaufenden Kratzer haben als
mit einem umlaufenden Kratzer. Ein radial verlaufender Kratzer ist
allgemein besser, weil der Laser die in der Datenschicht der Platte gespeicherte
Information in einem schraubenförmigen
oder spiralförmigen
Muster ausliest. Probleme können
durch Glätten
der Kanten der Kratzer und/oder Reduzieren deren Weite und Tiefe
eliminiert werden.
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Das
Reparieren von optischen Platten erfordert ein Kontrollniveau, das
konstant nicht durch Hand erreicht werden kann. Zu aggressives Polieren kann
die Platten beschädigen.
Zu vorsichtiges Polieren läßt sie unrepariert.
Sandpapier ist häufig
zu aggressiv und kann eine Platte unspielbar machen, wenn zuviel
Druck aufgewendet wird. Polierlösungen sind
das andere Extrem. Sie verwenden feine Schleifmittel, um ein Verbrennen
zu verhindern, so daß es
schwierig ist, auch moderate Kratzer zu reparieren – wobei
es keine Rolle spielt, wieviel Druck aufgebracht wird.
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Die
Laserplattenpoliervorrichtung, die in dem US-Patent Nr. 5,423,103 offenbart ist,
verwendet eine Poliertechnik, um leichte und mittlere Kratzer zu entfernen
und tiefere Kratzer zu glätten
und zu verringern. Die Vorrichtung wurde entwickelt, um Spielseitenbeschädigungen
unter Verwendung einer radialen Politurbewegung zu reparieren, die
deutlich mehr von optischen Abspielgeräten toleriert wird. Es wird dies
durch eine radiale Polierbewegung durch Verwendung eines Plattenpolierrades
in einer Ausrichtung erreicht, die im we sentlichen senkrecht zur
Platte ist. Sie kann handgehalten, durch handbetriebene mechanische
Einrichtungen oder elektrisch angetrieben erfolgen.
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Vorzugsweise
soll eine Poliervorrichtung mit konstantem Druck den gesamten optischen
Plattenradius polieren. Diese Kontrolle erlaubt der Laserplattenpoliervorrichtung
den höchsten
Druck kurz vor dem Verbrennen anzuwenden, was in einer maximalen
Wirksamkeit resultiert, die ohne Beschädigung der optischen Platte
erreicht werden kann.
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Es
ist allgemein bekannt, daß,
wenn ein Reifen oder Ring mit dünnen
Wänden
sich in einer vertikalen Ebene befindet und auf eine feste, horizontale Oberfläche nach
oben gedrückt
wird, sich ein bimodales Kraftprofil auf der Oberfläche bildet,
mit weniger Kraft, die direkt unterhalb der Mitte des Ringes aufgebracht
wird und mit mehr Kraft, die auf die beiden Seiten des Mittelpunktes
in der Ebene des Ringes aufgebracht wird. Daher ist es allgemein
bekannt, daß,
wenn eine Festkörperscheibe
in einer vertikalen Ebene auf eine feste, horizontale Oberfläche nach
unten gedrückt
wird, eine Kraft auf der Oberfläche
erzeugt wird, die maximal direkt unterhalb der Mitte der Platte
ist und zu beiden Seiten der Ebene der Platte abrollt.
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Um
Staub und Verschmutzung auf der Plattenoberfläche zu eliminieren, ist es
bekannt, Materialien wie Fensterleder, Mohair, Filz oder Baumwolle
zu verwenden, um die Oberfläche
zu wischen. Es ist weiter bekannt, Kanten durch Aufsprühen eines
Wachses oder eines anderen Filtermaterials auf die Platte aufzufüllen, dann
die Reste wegzuwischen, um die beschädigte Plattenoberfläche zu reparieren. Es
ist außerdem
bekannt, Filzstoff in Verbindung mit einer Schleiflösung zu
verwenden, um Kratzer einer optischen Platte wegzupolieren.
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Es
wird weiter hingewiesen auf den Stand der Technik gemäß
FR 1 401 326 , wobei auf
Bezugnahme hierauf Anspruch 4 der Erfindung charakterisiert ist,
und
US 5 593 343 .
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Demzufolge
versucht die Erfindung die aus dem Stand der Technik bekannten Probleme
zu überwinden
und umfaßt
ein Polierrad nach Anspruch 4 und ein Verfahren zur Verwendung des
gleichen nach Anspruch 1.
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Die
Erfindung überwindet
die o.g. Probleme durch wirksames Reparieren einer beschädigten optischen
Platte durch Glätten
eines Abschnitts der gesamten lesbaren Oberfläche einer Platte unter Verwendung
eines verbesserten Polierrades in Verbindung mit nicht-abrasiven
Mitteln. Das Polierrad der Erfindung überwindet die aus dem Stand
der Technik bekannten Probleme durch Verursachen einer Kraft zwischen
dem Polierrad und der Oberfläche
der Platte, die im wesentlichen gleichmäßig ist, so daß ein im wesentlichen
flaches Profil erhalten wird, so daß dadurch ein gleichmäßigeres
Polieren auf der Scheibe erleichtert wird, und dadurch ein stärker aggressives Schleifmittel
verwendet werden kann. Nachfolgend eliminiert die Verwendung eines
nicht-abrasiven Stoffes unter ausreichenden Druck über das
abrasive Poliergebiet die Notwendigkeit für Schleifzwischenschritte und/oder
reduziert die Anzahl der Abtragsschritte, die nötig sind, um die initiale optische
Reflektivität
der Platte wiederherzustellen.
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Die
erfindungsgemäße Polierscheibe
kann in Verbindung mit einer Vorrichtung gemäß dem US-Patent 5,423,103 oder
mit anderen geeigneten Poliervorrichtungen verwendet werden. Im
Betrieb ist eine optische Platte in einer ersten Ebene befestigt, wie
in einer Vorrichtung gemäß dem US-Patent 5,423,103.
Das Rad wird dann auf die laserlesbare Oberfläche der Platte aufge drückt, was
verursacht, daß das
Rad kollabiert und die Platte unter Druck unter Eingriff steht.
Die flexiblen Speichen des Rades mit dem Radrand erleichtern die
Ausübung
einer wesentlichen gleichmäßigen Kraft über das
gesamte Gebiet der laserlesbaren Oberfläche einer optischen Platte,
um im wesentlichen gleichmäßige Polierwirkung
zu erzielen. Das Polierrad wird dann gedreht, bis das beschädigte Gebiet
ausreichend poliert wurde, um die Kratzschäden zu entfernen, was die Erzeugung
von im wesentlichen sich radial erstreckenden feinen Kratzern bewirkt.
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Die
Platte wird während
des Polierens gedreht. Ein nicht-abrasiver Stoff wird über die
Polierfläche,
vorzugsweise in einer im wesentlichen trockenen Umgebung unter ausreichendem
Druck geführt, um
Hitze zu erzeugen, derart, daß das
Material der Platte zerfließt,
um im wesentlichen feinere Kratzer zu entfernen und im wesentlichen
die optische Reflektivität
der Platte in ihrem Originalzustand wiederherzustellen.
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Es
wurde vorhergesehen, daß die
Verwendung von nicht-abrasiven Mitteln in einer vorzugsweisen im
wesentlichen trockenen Umgebung auch separat verwandt werden kann,
um die Platte zu reinigen oder kleine Kratzer von der beschädigten Fläche der
Platte zu entfernen. Es wurde weiter vorgesehen, daß das Polierrad
für verschiedene
Größen optischer Platten
ausgebildet sein kann, wie Compactlaserdisc, Minilaserdisc und Videolaserdisc.
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Weiter
ist es offensichtlich, daß eine
Vielzahl von Polierrädern
verwendet werden können,
um größere Kratzer
in der beschädigten
Oberfläche
der Platte zu eliminieren und zu verringern.
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Es
ist daher eine Aufgabe der Erfindung, ein verbessertes Polierrad
für eine
Poliervorrichtung bereit zustellen, die eine im wesentlichen gleichmäßige Kraft über die
lesbare Fläche
einer Platte ausübt, wenn
das Gebiet im wesentlichen gleichmäßig poliert wird.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, ein verbessertes Polierrad
mit Schleifmitteln bereitzustellen, das in einer Poliereinrichtung
verwendet werden kann, die relativ tiefe Kratzer oder Markierungen
von der Oberfläche
einer optischen Platte entfernt oder repariert, und manuell oder
auf andere Weise die Oberfläche
mit nicht-abrasiven Mitteln poliert, um im wesentlichen kleine Kratzer
zu entfernen, die durch den Schleif-/Polierprozeß hervorgerufen werden und
die optische Reflektivität
der Platte in ihrem Originalzustand wiederherzustellen.
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Eine
weitere Aufgabe der Erfindung ist, ein Polierverfahren für eine Platte
bereitzustellen, die die Notwendigkeit von Zwischenschritten eliminiert,
um Kratzer auf der Platte auszupolieren und die gesamte Oberfläche der
Platte zu glätten.
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Eine
weitere Aufgabe der Erfindung ist ein nicht-abrasives Mittel in einem nachfolgenden
Polierschritt oder Schritten zum Reparieren einer Platte bereitzustellen,
die die Oberfläche
der Platte durch Erzeugung von Hitze auf der Oberfläche glättet, derart, daß Material
auf der Oberfläche
in die glatten Kratzer in der Oberfläche der Platte fließt.
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Andere
Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden deutlich durch
die folgende detaillierte Offenbarung, zusammen mit den angefügten Zeichnungen,
wobei die Bezugszeichen gleiche Teile betreffen.
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Kurze Beschreibung
der Figuren
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1 ist
eine Aufsicht auf ein Polierrad;
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2 ist
eine perspektivische Darstellung eines Polierrades in Kontakt mit
der Oberfläche
einer Platte mit einer beschädigten
Fläche;
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3 ist
eine Draufsicht auf eine Platte folgend dem Polieren mit dem Polierrad
und zeigt die Art des manuellen Polierens mit einem nicht-abrasiven
Mittel;
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4 ist
eine Draufsicht auf eine Platte, nachdem die beschädigte Fläche repariert
wurde;
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5 ist
eine Seitenansicht eines Stückes Filz
und zeigt das Aufspalten des Filzes;
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6 ist
ein fragmentarische perspektivische Darstellung einer anderen Ausführungsform
der nicht-abrasiven Mittel eines Filzstückes auf einem konvexen Abschnitt
eines löffelförmigen Werkzeugs; und
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7 ist
ein vergrößerter Querschnitt
durch den Rand des Rades und des Schleifmaterials im wesentlichen
entlang der Linie 7-7 der 1 zum Durchführen des
initialen Schleif-Polierschrittes.
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Beschreibung
der Erfindung
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Bezugnehmend
auf die Zeichnung, insbesondere 1, weist
das Polierrad, allgemein mit dem Bezugszeichen 10 versehen,
eine kreisförmige Form
auf und umfaßt
im allgemeinen einen ringförmigen,
dünnwandigen
Ring oder Rand 12 auf, der mit einem Flansch 14 durch
eine Vielzahl von im Abstand angeordneten spiralförmig verlaufenden
Speichen 16 verbunden ist. Jede der Speichen ist zwischen
dem Flansch und dem Rand spiralförmig
geformt, so daß ein
Grad an Flexibilität
erhalten wird, der es erlaubt, einen abgeflachten Abschnitt des
Randes in Eingriff mit einer Platte zu bringen, um eine im wesentlichen gleichmäßige Kraft
entlang der Länge
des abgeflachten Abschnitts aufzubringen. Diese Wirkung des Rades
ist sehr wichtig für
ein Bereitstellen eines gleichmäßigen Polierens über einer
optischen Platte. Eine Öffnung 13 ist
an der Mitte des Flansches 14 zum Befestigen des Rades
auf einer Welle, wie in 2 dargestellt und im folgenden
beschrieben, vorgesehen.
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Das
Rad 10 ist vorzugsweise durch jede geeignete Gießtechnik
einstückig
aus einem geeigneten flexiblen oder geschmeidigen Material gegossen, wie
geeigneter Kunststoff, etwa Polyethylen geringer Dichte. Jedoch
kann das Rad aus jedem anderen geeigneten Material und durch jedes
andere geeignete Verfahren hergestellt werden, solange eine im wesentlichen
gleichmäßige Kraft
erhalten wird, wenn das Rad auf die Oberfläche einer Platte gedrückt wird,
um gleichmäßig die
Oberfläche
zu polieren.
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Zur
Verwendung in einer Compactdisk-Reparaturvorrichtung weist der Radrand
vorzugsweise eine Dicke von 1,25 mm (0,060 inch), eine Weite von 6,35
mm (0,250 inch) und einen äußeren Durchmesser
von 110,6 mm (4 inch) auf.
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Vorzugsweise
wird das am Umfang des Rades verwendete Schleifmaterial aus einem
Streifen Schaummaterial hergestellt. Wie in den 1 und 2 dargestellt,
ist das Schaummaterial mit dem Bezugszeichen 20 versehen,
und ein Schleifstreifen 22 ist an der Schaumverstärkung 20 befestigt.
Vorzugsweise, wie in 7 gezeigt, weist der Schaumstreifen
eine Beschichtung mit einem druckempfindlichen Klebstoff 23 auf
einer Seite zum Anfügen
des Streifens an den Radrand auf und eine Beschichtung mit einem
druckempfindlichen Klebstoff 25 auf der anderen Seite,
mit der der Schleifstreifen 22 angefügt wird. Jeder geeignete Schleifstreifen
kann verwendet werden, wie ein 4000-grit-Micromash-Aluminium-Oxyd-Abrasiv,
hergestellt von Micro-Surface-Finishing
Products, Inc., Wilton, Iowa. Micromash ist eine Marke von Micro-Surface.
Dieser Schleifstreifen umfaßt
einen gewebten Stoff, auf dem aluminiumoxyd-imprägnierter Latex vulkanisiert
ist, um eine Polieroberfläche
zu erhalten. Andere geeignete Schleifmaterialien können verwendet
werden.
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Nun
wird auf 2 Bezug genommen, die die Art
der Anwendung des Polierrades 10 zeigt, um eine Platte 30 zu
polieren. Die Platte 30 umfaßt ein Mittelgebiet 32,
eine Mittelöffnung 34,
die auf einer Spindel wie in dem oben erwähnten Patent befestigt werden
kann, eine äußere Kante 36 und
eine optische oder laserlesbare Oberfläche 38 zwischen dem Mittelabschnitt 32 und
dem laserlesbaren Rand 39. Wie in 2 gezeigt,
ist die Platte 30 durch Kratzer 40 beschädigt, die
die Lesbarkeit der Platte beeinträchtigen. Der Flansch 14 ist
an einer Laserdisc-Poliervorrichtung angefügt (nicht dargestellt), der
dem US-Patent Nr. 5,423,103 entsprechen kann. Das Rad 10 kann
an einer geeigneten Antriebswelle 24 durch eine Mutter 26 befestigt
sein oder auf anderem Wege an einer Welle oder Spindel. Wenn das
Polierrad 10 auf die Platte 30 abgesenkt wird,
kollabieren der nachgiebigte Rand 12 und die flexiblen
Speichen 16, um ein abgeflachtes Gebiet oder Abschnitt
auf dem Rad zu definieren und um das Rad zu veranlassen, sich über die
gesamte laserlesbare Fläche 38 auf
der Scheibe zwischen dem zentralen Abschnitt 32 und dem äußeren laserlesbaren
Rand 39 benachbart zu der Plattenkante 36 auszuspreizen.
Die Radstruktur erzeugt ein im wesentlichen flaches Kraftprofil über die
lesbare Oberfläche 38 der
Platte, was im wesentlichen das gleichförmige Polieren der Platte vereinfacht,
wenn das Rad angetrieben wird, um kontinuierlich einen abgeflachten
Abschnitt auf der Scheibe aufzuweisen. Obwohl 2 das
Rad beim Abdekken des gesamten lesbaren Bereichs der Platte 30 zeigt, ist
es selbstverständlich,
daß ein
kleineres Polierrad verwendet werden kann, um nur einen Abschnitt
der lesbaren Oberfläche 38 abzudecken,
wenn gewünscht.
Es ist selbstverständlich,
daß das
Polierrad verwendet werden kann, um andere Oberflächen als die
optischer Platten zu polieren.
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Um
eine Platte zu reinigen oder zu polieren, werden die Platte 30 und
das Rad 10 vorzugsweise simultan durch Antriebsmittel gedreht,
wie in US-Patent Nr. 5,423, 103 gezeigt. Es ist bevorzugt, daß die Platte 30 mit
einer im wesentlichen geringeren Geschwindigkeit als das Polierrad 10 rotiert,
und zwar vorzugsweise im Verhältnis
von 60:1. Das Rad rotiert vorzugsweise in eine Richtung von der äußeren Kante
der Platte zu der Mitte der Platte, während die Platte in eine andere
Richtung rotiert. Die Polierwirkung auf der Platte 30 entfernt
Material von der lesbaren Oberfläche 38 und
repariert die Oberfläche
durch Eliminieren oder Reparieren der Kratzer 40. Wenn
die Platte 30 zufriedenstellend poliert ist, wird das Rad 10 außer Kontakt
von der Platte 30 gebracht, und die Platte kann zur weiteren
Prozessierung entfernt werden.
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Ähnlich wie
bei einer Oberfläche
nach der Anwendung von Sandpapier kann nach Gebrauch des Polierrades 10 die
lesbare Oberfläche
der Platte 30 feine oder Minutenkratzer 50 aufweisen,
wie auf der polierten Platte in 3 dargestellt.
Diese Kratzer, die aus der Rotation des Polierrades 10 resultieren,
sind im wesentlichen gleichmäßige Kratzer,
die sich im wesentlichen radial erstrecken, aber vorzugsweise leicht
versetzt auf der Platte sind, wie in 3 gezeigt.
Es ist verständlich,
daß verschiedene Schleifmittel
in Serie verwendet werden können,
wobei jedes Schleifmittel feineres Schleifmaterial aufweist, um
die Größe der Kratzer
auf der Oberfläche der
Platte 30 zu verkleinern, so lange, bis nicht-abrasive
Mittel verwendet werden, um die feinen Kratzer zu entfernen, die
vom letzten Schleifschritt zurückbleiben.
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Auch
wenn die Platte 30 manchmal mit kleinen oder feinen Kratzern 50 ausgelesen
werden kann, ist es bevorzugt, den Reparaturprozeß durch manuelles
oder anderes Polieren der Kratzer mit einem nicht-abrasiven Material 52 zu
komplettieren. Ausreichender Druck wird über die Plattenoberfläche auf
das nicht abrasive Material 52 ausgeübt, um Hitze zu erzeugen, die
verursacht, daß das
Material der Plastikschicht in einem Ausmaß fließt, die dem Ausmaß der Kratzer
entspricht, die durch die vorherigen Schleifschritte zurückgelassen
wurden und im wesentlichen die feinen Kratzer auffüllt und
im wesentlichen die optische Reflektivität der Platte in ihren Originalzustand
wieder herstellt und die Interferenzen mit dem korrekten Auslesen
der Datenschicht eliminiert. Es soll erwähnt werden, daß die nicht-abrasiven
Mittel einige feine Kratzer zurücklassen,
aber diese beeinflussen nicht das Lesen der Platte.
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Obwohl
jedes geeignete nicht-abrasive Material 52 verwendet werden
kann, wurde herausgefunden, daß Neuwollstoff
mit der Erfindung gut zusammenarbeitet. Nicht-Neuwolle kann auch
verwendet werden, jedoch hat sich gezeigt, daß Neuwolle langlebiger ist.
Es wurde ebenso herausgefunden, daß zu 100 % karbonisierter Wollstoff
gute Resultate erzielt, wie das Buffalo-Stoffprodukt Corp. #1001 C, das eine
Dichte von 21,2 1b/cu ft. aufweist.
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Eine
besondere Form eines nicht-abrasiven Materials kann ein 1/16-inch-dickes
Stoffstück 60, wie
in 5 gezeigt, von einem 1/4-inch-Stoffstück 62 sein.
Die aufgeteilte Seite 64 des Stoffs 62 ist glatt und
einheitlich im Vergleich zu der nicht aufgeklappten Seite 66.
Bei der Anwendung ist die aufgeklappte Seite 64 auf das
polierte Gebiet 50 der lesbaren Oberfläche mit einer ausreichenden
Kraft aufgebracht, um die Oberfläche
aufzuheizen und das Oberflächenmaterial
zum Fließen
zu veranlassen und im wesentlichen feine Kratzer zu eliminieren,
die durch das Polierrad 10 erzeugt werden. Jedes geeignete
Stück oder
Stoff kann verwendet werden, vorzugsweise in trockener Form, der
manuell oder auf anderem Wege auf der Oberfläche angewendet werden kann.
Dieser Schritt stellt das Niveau der optischen Reflektivität wieder
her, so daß der
Laserstrahl die Datenschicht akurat auslesen kann. Obwohl der Stoff
in jede Richtung geführt
werden kann, führt
Reiben des Stoffs in eine Richtung, die im wesentlichen senkrecht
zu den Kratzern ist, zu besten Resultaten. Es ist bevorzugt, den
Stoff von Hand 54 zu verwenden, wie in 3 gezeigt,
aber es ist auch möglich, den
Stoff am Polierrad 10 oder an ein Handwerkzeug, wie in 6 dargestellt,
oder an jede andere Art von Werkzeug anzuschließen.
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In
einer alternativen Ausführungsform,
wie in 6 gezeigt, kann der Stoff in Verbindung mit einem
löffelförmigen,
im wesentlichen rigid konkav-konvexen Handwerkzeug 17 verwendet
werden. Ein Handgriff kann an dem Werkzeug vorgesehen sein, wenn
gewünscht.
Der Stoff wird an der konvexen Fläche der Vorrichtung 70 angefügt, die
dann in Eingriff mit der Platte zum nachfolgenden Polieren mit einem
Schleifmittel gebracht wird. Obwohl eine Einrichtung mit einer konvexen
Form bevorzugt ist, können
andere Formen verwendet werden, die die Funktion haben, das Polieren
mit einem nicht-abrasiven Material zu vereinfachen. Zum Beispiel
kann ein starres Werkzeug mit einem Rand oder einer Struktur auf
einer Oberfläche
verwendet werden, wobei der Rand eine Ummantelung für die Finger
des Anwenders bereitstellt. In Ausdrücken der Vorrichtung 70 kann
eine Person die mittigsten Stellen auf ihrer/seiner Hand im Inneren
der Krümmung 74 auf
der konkaven Seite anordnen, einen geeigneten Druck ausüben und
das Werkzeug mit dem Stoff über
die Oberfläche
der Scheibe treiben, um ausreichend Hitze zu erzeugen, um das Material
der Oberfläche
zum Fließen
zu veranlassen und im wesentlichen feine Kratzer zu eliminieren.
Es ist vorhergesehen, daß der Stoff
individuell ohne Schleifmittel 22 verwendet werden, um
Gebiete der Platte 33 mit geringen Schäden zu reparieren.
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Es
versteht sich, daß Modifikation
und Variation innerhalb des Umfangs der Ansprüche liegen, und es ist selbstverständlich,
daß diese
Anwendung nur durch den Umfang der angefügten Ansprüche begrenzt ist.