DE69902016T2 - Walzgerüst mit drei oder mehr ausschwenkbaren und einstellbaren tragarmen - Google Patents
Walzgerüst mit drei oder mehr ausschwenkbaren und einstellbaren tragarmenInfo
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Description
- Die Erfindung bezieht sich auf das Walzen von Metallrohren und insbesondere von nahtlosen Rohren; sie kann jedoch auch für das Walzen stabförmiger Körper im allgemeinen verwendet werden, wie z. B. flacher Blöcke, Stangen, Walzdraht und dergleichen.
- Bevor fortgefahren wird, sei deshalb angemerkt, daß in dieser Beschreibung und in den folgenden Ansprüchen aus Gründen der Kürze im wesentlichen auf das Walzen von Rohren Bezug genommen wird; die Aussagen können jedoch auch als gültig für die oben erwähnten stabförmigen Körper betrachtet werden, wenn nichts anderes erwähnt wird.
- Relevante Verbesserungen wurden auf diesem Gebiet in den letzten Jahren bezüglich Walzwerken mit Gerüsten oder Walzeinheiten mit drei oder mehr angetriebenen Rollen gemacht; nach diesem Konzept errichtete Walzwerke erlauben in der Tat das Erreichen einer höheren Produktqualität als herkömmliche Werke mit Gerüsten mit zwei gegeneinandergesetzten Rollen.
- Aus dieser Sicht sind sie daher vorzuziehen, aber ihre praktische Konstruktion führt zu beträchtlichen Schwierigkeiten, darunter die Einstellung unter Last. Wie vollständig in den italienischen Patenten Nr. 1254864 und 1264032 erklärt ist, auf die aus diesem Grund Bezug genommen wird, besteht diese Art der Einstellung aus der Überprüfung des Abstandes der Rotationsachsen der Rollen von der Walzachse, entlang der das zu bearbeitende Rohr vorgeschoben wird, und sie weist eine Reihe beträchtlicher technischer Schwierigkeiten auf, wenn sie in Walzwerken mit Walzgerüsten durchgeführt werden muß, die drei oder mehr angetriebene Rollen aufweisen.
- Kurz, es kann gesagt werden, daß diese Schwierigkeiten durch Einbau der Arbeitsrollen in entsprechende Hebelarme, die in Ebenen transversal zu den Walzachsen ausschwenkbar und drehbar an einer Halterung oder einem Stützrahmen gelagert sind, der aus der äußeren Struktur des Walzwerkes herausgezogen werden kann, gelöst wurden; diese Struktur kann vorteilhafterweise im wesentlichen rohrförmig oder auf einer Seite offen sein.
- Im ersten Fall ist sie besonders geeignet für die Bearbeitung von Rohren auf einem Dorn, weil ihr geschlossener Aufbau um die Walzachsen am besten die beträchtlichen radialen Spannungen kompensiert, die bei dieser Art der Bearbeitung auftreten. Im zweiten Fall werden andererseits Wechsel und Instandhaltung der Rollen erleichtert, wobei jede Halterung, auf dem die entsprechenden ausschwenkbaren Arme eingehängt sind, unabhängig von den anderen einzeln aus- und einsetzbar ist durch einfache radiale Bewegung relativ zu den Walzachsen im Bereich der offenen Seite der Struktur.
- Ein wichtiger Aspekt betreffend die Instandhaltung der hier betrachteten Walzwerke besteht im regelmäßigen Nacharbeiten der Rollen; tatsächlich nutzen deren Arbeitsoberflächen, die ein charakteristisches gerilltes Profil erhalten, unvermeidlich ab oder werden auf die Dauer beschädigt, so daß, um eine hohe Arbeitsqualität aufrecht zu erhalten, die Rollen nach einer bestimmten Zeit nachgearbeitet und so in den erforderlichen Betriebszustand zurückgebracht werden.
- Diese Nachbearbeitung wird durchgeführt, um Materiallagen von der Arbeitsoberfläche der Rollen zu entfernen, man muß jedoch vorsichtig sein, um die Profile unverändert zu belassen, da sie den externen Profilen der zu walzenden Rohre zu entsprechen haben; nach der Nachbearbeitung haben die Rollen eine Nennabmessung entlang ihrer gerillten Profile, die um einen Wert reduziert ist, der der zweifachen Dicke des Materials entspricht, das entlang des Durchmessers entfernt wurde. Um Rohre mit einem vorbestimmten Durchmesser zu walzen, ist es möglich, kleine Werte dieses Abtrags bei der Bearbeitung durch Einstellung des Walzwerkes zu kompensieren, was durch die ausschwenkbaren Arme möglich ist; jenseits bestimmter Grenzen ist dies jedoch nicht mehr möglich und dies ist exakt die Situation, welche sich ergibt, wenn die Rollen mehrere Nachbearbeitungen erfahren haben.
- Fig. 1 der beigefügten Zeichnung zeigt diese Situation und es kann darin gesehen werden, daß, wenn eine große Schichtdicke von der Oberfläche der Rolle entfernt wurde, das Ausschwenken des entsprechenden Hebelarmes, welches notwendig ist, um das gerillte Profil der Rolle in eine geeignete Position zum Walzen eines Rohres mit vorbestimmtem Außendurchmesser zu bringen, zu einer Verschiebung der Rolle aus ihrer anfänglichen Symmetrieebene führt (das ist ihre mittlere Ebene, die durch die Walzachse des Rohres vor den Drehoperationen führt), was inakzeptabel für korrektes Walzen ist. Um dieses Problem zu lösen, ist aus den oben angeführten italienischen Patenten bekannt, die Hebelarme über Zapfen zu lagern, die in einstellbarer Weise am Stützrahmen oder der Halterung, die oben bereits erwähnt wurde, angebracht sind; das bedeutet, daß entsprechend dieser Lösung zur Kompensation des bereits beschriebenen Effektes, hervorgerufen durch das Nacharbeiten der Rollen, die Position der Zapfen, an denen sich die Hebelarme drehen, eingestellt wird. Die Operation wird manuell durch die Arbeiter durchgeführt, die sich um die Instandhaltung des Werkes kümmern.
- Es ist jedoch klar, daß diese Einstellung, die aufgrund von verschiedenen durch den Walzvorgang in den entsprechenden Bereichen hervorgerufenen Überkrustungen und Ablagerungen nicht immer einfach durchzuführen ist, für jeden Zapfen der Halterung wiederholt werden muß; da drei oder mehr Hebelarme für jede Halterung vorliegen und es auch sechs oder mehr Halterungen in einem Walzwerk geben kann, ist es einfach zu verstehen, daß die Zeit und das Prozedere, welches erforderlich ist, um all diese Zapfen einzustellen, sehr langwierig und beschwerlich sein kann.
- Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, diese Situation zu beheben.
- Mit anderen Worten will diese Erfindung ein Walzwerk des Typs mit Hebelarmen zur Verfügung stellen, die transversal zur Walzachse ausschwenkbar sind und bei denen diese Arme an Halterungen angeordnet sind, die aus einer äußeren lasttragenden Struktur herausnehmbar sind, was die Einstellung der Positionen der Drehpunkte der Arme erlaubt, um die oben betrachteten Probleme aus dem Stand der Technik zu überwinden.
- Dies wird erreicht durch ein Walzwerk, dessen Merkmale in den Ansprüchen aufgeführt sind, die dieser Beschreibung folgen.
- Die Erfindung wird im Ganzen mit Ihren Merkmalen und den daraus resultierenden Vorteilen in der folgenden detaillierten Beschreibung einer bevorzugten aber nicht ausschließlichen Ausführungsform erläutert, wie sie in den beigefügten Zeichnungen dargestellt ist:
- Fig. 1 zeigt, wie bereits gesagt, den Zustand eines Hebelarms, nachdem er nachgearbeitet wurde, ohne Einstellung des Zapfens,
- Fig. 2 ist eine perspektivische Darstellung eines Walzwerkes gemäß der Erfindung,
- die Fig. 3, 3a, 3b zeigen schematisch die Einstellung der Drehpunkte der Hebelarme entsprechend der Erfindung,
- Fig. 4 ist ein Längsschnitt durch einen Teil des Walzwerkes aus Fig. 2,
- Fig. 5 ist ein Schnitt entlang der Linie V-V von Fig. 4,
- die Fig. 6 und 7 zeigen einen Rollenhalterahmen, der aus der äußeren Struktur des Walzwerkes herausgezogen wurde, unter den jeweiligen Arbeitsbedingungen,
- Fig. 8 zeigt ein Detail von Fig. 5 im größeren Maßstab,
- Fig. 9 zeigt schematisch die Funktionsweise des Details aus Fig. 8,
- Fig. 10 ist eine detaillierte Seitensicht der Stützfüße eines Rollenhalters in einem Walzwerk gemäß der Erfindung,
- Fig. 11 ist eine Teilschnittzeichnung des Walzwerkes der vorhergehenden Zeichnungen,
- die Fig. 12 und 13 sind jeweils eine Front und Seitensicht eines Hebelarms des Walzwerkes der Erfindung.
- Bezüglich der oben angegebenen Zeichnung wird ein Walzwerk gemäß der Erfindung generell mit 1 bezeichnet.
- Das Walzwerk weist eine äußere lasttragende Struktur 2, bestehend aus einer Serie von plattenförmigen Elementen 3 mit einer ringförmigen Struktur, Seite an Seite in vorbestimmten Abständen zueinander entlang einer Längsachse L des Walzwerkes angeordnet, welche ebenfalls die Walzachse darstellt, auf der die herzustellenden Röhren vorgeschoben werden; die plattenartigen Elemente 3 stehen auf einer Basis 4, die in den Zeichnungen schematisch gezeigt ist, und werden durch Verbindungsteile oder Abstandhalter 5 fest zusammengehalten, so wie es bereits aus den oben zitierten italienischen Patenten bekannt ist.
- Innerhalb dieser Struktur 2 gibt es Rollenhalter 10, die im Paket angeordnet sind und im Detail unten betrachtet werden; der Kürze wegen wird jeweils nur auf einen von ihnen Bezug genommen.
- Jede Halterung 10 hat eine Endwand 11, in der ein Loch 12 zentral ausgebildet ist für die Durchführung der herzustellenden Röhren, und einen Versteifungskörper 13, der im wesentlichen als flacher Rahmen ausgebildet und gegenüber der vorgenannten Wand angebracht ist, mit der er durch drei Blöcke 14, 15 und 16 fest verbunden ist. Wie speziell aus den Fig. 4 und 6 ersichtlich ist, haben die Endwand 11 und der Versteifungskörper 13 einen polygonalen äußeren Rand, der den Raum im Inneren optimal ausfüllt; das Profil dieses Randes kann sich jedoch in Abhängigkeit von verschiedenen Designformen vom Gezeigten unterscheiden.
- Die drei Blöcke 14 bis 16 sind so zueinander positioniert, daß sie den drei Hebelarmen 18, 19, 20 erlauben, sich frei um die Drehachsen 22, 23, 24 zu drehen, wie in Fig. 6 und 7 gezeigt; das bedeutet, die Blöcke 14 bis 16 sind hinreichend voneinander entfernt, daß sie die Arme 18 bis 20 zwischen sich aufnehmen können.
- In dieser Situation sollte die Bedeutung des Punktes, daß sich die Drehachsen 22 bis 24 in der Umgebung der Blöcke 14 bis 16 befinden, betont werden; dies ermöglicht tatsächlich der Halterung 10 eine seitliche Stellung und den Armen 18 bis 20 das freie Ausschwingen, wie oben erwähnt, denn ihre Drehbewegung wird nicht durch irgendein Element behindert, welches die Endwand 11 mit dem Versteifungskörper 13 verbindet.
- Die Halterungen 10 sind in die äußere Struktur 2 des Walzwerkes von ihrem hinteren Ende her eingepaßt, welches das Ende ist, aus dem die gewalzten Rohre herauskommen; sie gleiten entlang zweier Führungen 26 und 27, welche sich parallel der Achse L erstrecken und mit den plattenförmigen Elementen 3 verbunden sind.
- Speziell die Halterungen 10 sind in der Struktur 2 in einer Weise angeordnet, daß ihre Blöcke 14 bis 16 ein Dreieck formen, welches im wesentlichen symmetrisch bezüglich der vertikalen Richtung V ist, die durch die Walzachse L führt (siehe insbesondere Fig. 3, 5 und 6); der Grund für diese "wesentliche" Symmetrie wird später erklärt werden.
- Darüber hinaus haben entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform dieser Erfindung die Halterungen 10 im Bereich der beiden Blöcke 15 und 16, die auf einem niedrigeren Niveau als die Walzachse L in der Struktur 2 angeordnet sind, jeweils Füße 30 und 31, mit denen sie auf den Führungen 26 und 27 lagern.
- In dieser erfindungsgemäßen Ausführungsform liegen vier Füße 30 und 31 vor, zwei für jede Seite der Halterung, wobei die Füße von der Halterung zu den zuvor erwähnten Führungen vorspringen; die Füße sind ebenfalls einstellbar: Dies bedeutet, daß sie eingestellt werden können, um die Position der hiermit verbundenen Blöcke 15 und 16 zu verändern.
- Diese Einstellung der Stützfüße 30, 31 wird mit Hilfe entsprechender Vorrichtungen in den Füßen vorgenommen.
- Mit Bezug auf Fig. 8 weist jede dieser Vorrichtungen ein zylinderförmiges Element 32 mit einem abgerundeten unteren Ende 32a auf, welches sich auf eine konkave Basis 33 stützt; die Basis 33 ist in der Praxis der Teil jedes Stützfußes 30, 31, der dafür vorgesehen ist, entlang der beiden Führungen 26 und 27 zu gleiten und dabei zur gleichen Zeit das Element 32 auf drehbare Art unterstützt; d. h. leichte Neigungen hiervon relativ zur Vertikalen V erlaubt. Vorrichtungen, die in den Zeichnungen nicht gezeigt sind, können zwischen den säulenförmigen Elementen 32 und der Basis 33 zur Verfügung gestellt werden, um erstere mit letzteren zur Verhinderung einer gleitenden Trennung zu verbinden.
- Das Element 32 ist gleitend in einem Loch 34 geführt, das sich durch das Innere des entsprechenden Stützfußes der Halterung erstreckt und ein Abstandshalter 37, der über ihm befestigt ist und der je nach gewünschter Einstellung ersetzt werden kann, ist an der nach oben gerichteten Oberfläche des Fußes durch die Bolzen 36 fixiert.
- Wie später besser verstanden werden wird, erlaubt die soeben beschriebene Vorrichtung die gewünschte Einstellung der Drehachsen 22 bis 24 der Hebelarme 18 bis 20 dadurch, daß der Stützfuß der Halterung angehoben oder abgesenkt wird; bevor jedoch dieser Aspekt der Erfindung im Detail betrachtet wird, ist es angemessen, die Beschreibung des Walzwerkes 1 als Ganzes zu komplettieren.
- Nachdem die Halterungen 10 ihre Arbeitspositionen innerhalb der Struktur 2 des Walzwerkes erreicht haben, werden sie vertikal durch vier hydraulische Zylinder 38 festgeklemmt, die auf die Blöcke 15 und 16 jeder Halterung von unten wirken (zwei für jede Seite der Halterung, gelegen in der Nachbarschaft der Führungen 26 und 27) in Verbindung mit der gleichen Zahl orthogonaler Widerlager 39, die an der Struktur 2 festgelegt sind.
- Was das Stoppen jeder Halterung 10 in horizontaler Richtung anbetrifft, wird dies durch das Druckaggregat 40 erreicht, welches auf die Halterung horizontal einwirkt, so daß die Abstandshalter 37 in Kontakt mit den orthogonalen Widerlagern 39 gebracht werden, die gegenüberliegend angebracht sind.
- Schließlich wird, um jede Halterung sicherer in der Arbeitsposition zu stoppen, in dieser Ausführungsform ein weiteres Druckaggregat 41 verwendet, das auf den oberen Block 14 entlang der vertikalen Achse V wirkt.
- Die Einstellung der Positionen der Hebelarme 18 bis 20, d. h. die Regulierung ihrer Schwenkbarkeit um die entsprechenden Drehachsen 22 bis 24, wird durch bekannte Vorrichtungen vorgenommen, ähnlich denen, die in den oben zitierten Patenten einige Male erwähnt wurden und auf die zur weiteren Information verwiesen wird.
- Zusammenfassend genügt es zu sagen, daß diese Vorrichtungen hydraulische oder elektromechanische Zylinder-Kolbeneinheiten 43, 44, 45 sind, in denen ein Teil (üblicherweise der Zylinder) zwischen zwei plattenartigen Elementen 3 des Walzwerkes fixiert ist, während der andere Teil (der Kolben) auf und entlang einer radialen Achse, relativ zur Walzachse L beweglich ist. Der bewegliche Teil wirkt auf den Arm, um dessen Schwenken zu verhindern und so den Abstand der Rotationsachse der entsprechenden Rolle zur Walzachse L im Einklang mit den vorgegebenen Einstellungsparametern konstant zu halten.
- Wenn diese Zylinder-Kolbeneinheiten elektromechanisch sind, sind sie allgemein auch als "Schrauben" bekannt, denn der bewegliche Teil wird über eine mit Gewinde versehene Kupplung an den festen Teil bewegt, während sie bei der hydraulischen Lösung auch als "Kapseln" bekannt sind.
- Jeder Hebelarm 18 bis 20 unterstützt eine entsprechende Arbeitsrolle 48, 49 oder 50, die durch eine entsprechende Verlängerung 51, 52, 53 angetrieben wird, die ihrerseits mit nicht in den Zeichnungen gezeigten Antriebseinrichtungen verbunden ist; darüber hinaus hat jeder der zuvor genannten Arme einen Fortsatz 18a, 19a, 20a, welcher als Angriffspunkt für die durch den Ausgleichmechanismus 55 ausgeübten Kräfte dient. Letzterer ist ein angelenktes System, in dem ein hydraulisches Stellglied 56 auf ein Ende eines Kipphebels 57 wirkt, der um eine feste Achse in der Struktur 2 des Walzwerkes drehbar ist; auf der entgegengesetzten Seite übt der Kipphebel 57 eine Kraft auf den Fortsatz 18a bis 20a des korrespondierenden Arms aus, so daß sein Gesamtgewicht ausgeglichen wird (einschließlich dem der Rolle und des entsprechenden Trägers), wodurch ein voreingestellter Kontaktzustand mit der Zylinder-Kolbeneinheit 43, 44 oder 45 sichergestellt wird.
- In den Walzwerken des Standes der Technik, die in den oben erwähnten Patenten beschrieben sind, wurde diese Funktion durch Federn oder andere äquivalente Systeme ausgeübt, die jedoch innerhalb des Rollenhalters angebracht wurden; in der Lösung entsprechend der Erfindung werden auf der anderen Seite die Ausgleichsmechanismen 55 mit der Struktur 2 des Walzwerkes verbunden, weshalb ihr Gewicht nicht länger auf den Rollenhaltern 10 lastet, welche dadurch leichter und so besser handhabbar werden.
- Entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform des Walzwerkes, das bisher beschrieben wurde, werden die Hebelarme 18, 19, 20 eines Rollenhalters 10 in einer Konfiguration angeordnet, in der sie, in bezug auf jene der angrenzenden Rollenhalter im Paket, um die vertikale Richtung V kippen; die Antriebsverlängerungen sind so parallel zu denen der angrenzenden Halterung, wodurch die Anordnung der Antriebsmotoren der Rollen um die Struktur 2 vereinfacht wird (diesbezüglich siehe Fig. 1 und 5, wobei in letzterer die Verlängerungen einer angrenzenden Halterung in gestrichelten Linien eingezeichnet sind).
- Speziell im Falle von Walzwerken mit drei Rollen pro Halterung, wie in dieser Ausführungsform, ist die bevorzugte Anordnung der Arme und der Halterungen die in den Zeichnungen gezeigte, das bedeutet, mit dem oberen Block 14 längs der vertikalen Richtung V und mit den Antriebsverlängerungen im Winkel von 120º zueinander, wobei eine Verlängerung parallel zu solch einer Richtung verläuft.
- Die Konfiguration der Rollenhalter 10 und ihre Anordnung im Walzwerk bringt so einen weiteren vorteilhaften Effekt der Erfindung.
- Tatsächlich werden alle entsprechenden Blöcke 14 bis 16 im Paket der Halterungen in der Struktur zueinander entlang zur longitudinalen Achse L parallel verlaufender Linien ausgerichtet; mit Bezug auf Fig. 5 sind diese Linien senkrecht zur Papierebene und führen durch die Blöcke 14 bis 16 der dort sichtbaren Halterung.
- Um das Paket der Halterungen in der Struktur 2 zu bilden und jegliches Spiel zwischen ihnen aufzunehmen, ist es im Walzwerk entsprechend dieser Erfindung konsequent möglich, sie durch Anwendung eines axialen Drucks vom Ende des Walzwerks her zusammenzupacken, d. h. vom hinteren Ende, an dem die gewalzten Röhren herauskommen, entlang der Linien, auf denen die Blöcke 14 bis 16 angeordnet sind.
- Diese Blöcke sind tatsächlich die Punkte der Halterungen 10, die am besten geeignet sind, den axial wirkenden Kräften zu widerstehen, vorausgesetzt, daß die Endwand 11 und der Versteifungskörper 13 sicherlich nicht diese Aufgabe übernehmen können, es sei denn, sie haben eine Dicke, die die Halterung erheblich schwerer machen würde.
- Drei Spannvorrichtungen 58 sind deshalb mit dem Ende des Walzwerkes 1 verbunden, wobei jede aus einem hydraulischen Zylinder, mit einer Gleiteinheit 59 besteht, welche sich auf das Innere der Struktur 2 zu bewegen läßt und eine geneigte aktive Oberfläche 60 hat, die, wenn der Gleiter in der vorgeschobenen Position ist, eine axiale Kraft auf einen entsprechenden Puffer 61 ausübt, der entlang einer der Linien angeordnet ist, auf denen die Blöcke 14 bis 16 ausgerichtet sind.
- Der Puffer 61 kann vorteilhafterweise, wie in dieser Ausführungsform, an einem Endelement 62 ausgebildet sein, das sich aus einer Platte zusammensetzt, welche in der Mitte durchbrochen ist, um den Röhren den Durchgang zu erlauben, und das das Paket schließt, das durch die in der Struktur 2 vorhandenen Halterungen 10 gebildet wird, was der Entfernung und Einführung der Halterungen durch ein System dient, das später beschrieben werden wird.
- Vor der weiteren Beschreibung soll betont werden, daß in dieser Ausführungsform der Erfindung die Halterungen 10 in der Struktur 2 miteinander durch Haken 65 verbunden sind, so daß sie entlang der Führungen 26 und 27 zum Auslaß bewegt werden können, indem sie zusammengeschoben werden wie Waggons einer Eisenbahn.
- Natürlich werden die Haken 65 ausgeklinkt, um die individuellen Halterungen freizugeben, wenn erforderlich; für diesen Zweck sind sie so angelenkt, daß sie sich relativ zu den Stützfüßen 30, 31 der entsprechenden Halterungen 10 drehen können und entsprechend einer bevorzugten Lösung sind sie alternierend auf der einen Seite der Achse L und der anderen angebracht; dies erlaubt es, die Halterungen transversal zur Achse zu bewegen, wenn sie außerhalb der Struktur 2 liegen, in Einklang mit einem Schema, welches später erklärt wird.
- Diesbezüglich sei angefügt, daß die Haken 65 eine bestimmte relative Bewegung der Halterungen erlauben, welche um ein paar Zentimeter getrennt werden können, wenn sie zusammen zum Auslaß des Walzwerkes hin gezogen werden; schließlich sollte bemerkt werden, daß das Endelement 62 ebenfalls Haken 65 aufweist, so daß es mit der benachbarten Halterung verbunden werden kann.
- Zur Entfernung und Einführung der Halterung 10 enthält das Walzwerk 1 zwei hydraulische Zylinder 70, die parallel zur Achse L und auf gegenüberliegenden Seiten hiervon angeordnet sind und durch die runden plattenförmigen Elemente 3 führen, die die äußere Struktur 2 des Walzwerkes bilden.
- Die Enden 71 der hydraulischen Zylinder, die dem Auslaß des Walzwerkes gegenüberstehen, sind miteinander durch einen Querträger 72 verbunden, der wiederum frontal mit einer Platte verbunden ist, die das Endelement 62 des Pakets der Halterungen darstellt.
- Wenn die Halterungen aus der Struktur 2 herausgenommen werden müssen, werden die hydraulischen Zylinder aktiviert und ihre Enden 71 mit dem Querträger 72 bewegen sich hin zum Ausgang des Walzwerkes, d. h. bezüglich Fig. 11 nach rechts; als Ergebnis dieser Bewegung zieht das Endelement 62, das mit dem Querträger 72 verbunden ist, die Halterungen 10, die hiermit verbunden sind, mit Hilfe der Haken 65 zum Auslaß des Walzwerkes.
- Es ist nur notwendig anzuführen, daß stromab von der Struktur 2 sich eine Be- /Entladungsvorrichtung befindet, die nicht in den Zeichnungen gezeigt wird und an sich bekannt ist und zum Beispiel in einem Wagen bestehen kann des Typs, wie er in den oben beschriebenen italienischen Patenten erwähnt ist, um die Halterungen aufzunehmen und sie von oder zum Walzwerk zu transportieren. Schließlich muß als weitere wichtige Innovation in der Ausführungform des Walzwerkes entsprechend dieser Erfindung, wie sie bisher beschrieben wurde, die spezielle Konfiguration der Hebelarme 18, 19, 20 betont werden, von denen nur einer in den Fig. 12, 13 gezeigt ist und aus Gründen der Kürze beschrieben wird (die anderen beiden sind identisch).
- Der Hebelarm 18 beinhaltet einen festen Teil 80, d. h. einen Teil, der gleich bleibt unabhängig von der Größe des Rohres, das durch den Arm gewalzt wird. Dieser Teil erstreckt sich vom Sitz 81, der die Drehachse 22 beherbergt. Der feste Teil wird durch zwei flache Halbarme 80a, 80b geformt, zwischen denen sich eine Kupplung 81 zur Verbindung der Rolle 48 mit der entsprechenden Antriebsverlängerung befindet.
- Der feste Teil 80 des Arms, auf dem sich der zuvor erwähnte Fortsatz 18a ebenfalls befindet, hört mit einem Ende 82 auf, das eine Führung 83 trägt, in der die Rolle 48, die frei um ihre Achse rotieren kann, angebracht ist; die Führung 83 ist am Ende 82, das sie trägt, durch vier lange Bolzen 84 fixiert, die durch beide von einer Seite zur anderen hindurchführen. Die Löcher für die Bolzen können sich vorteilhafterweise auch in anderen Positionen am Ende 82 befinden, so daß Führungen verschiedener Größe entsprechend der Größe der Arbeitsrolle angebracht werden können.
- Der Hebelarm 18 unterscheidet sich von denen, die in den früheren italienischen Patenten beschrieben wurden, grundsätzlich dadurch, daß sein fester Teil 80 ein Ende 82 aufweist, durch das die radialen Walzkräfte übertragen werden; da dieses Ende die jochartige Führung 83 trägt, werden die vorgenannten Kräfte, die auf die Rolle 48 wirken, durch die Lager der Rolle zum Ende 82 übertragen, auf das, wie man sich erinnert, die hydraulische Zylinder-Kolbeneinheit 45 auf der gegenüberliegenden Seite zur Rolle 48 einwirkt. Im Unterschied dazu wirkten in früheren Fällen diese Kräfte nur auf die jochartige Führung (und nicht auf den festen Teil des Armes), die deshalb adäquat verstärkt werden mußte und so unausweichlich schwerer wurde.
- Im vorliegenden Fall ist das Ersetzen der Führungen daher deutlich einfacher.
- Bezüglich der Walzbewegungen, die ausgeführt werden, nachdem die Rollenhalter 10 in die Arbeitsposition gebracht und hierin wie oben beschrieben festgelegt wurden, arbeitet das Walzwerk in der gleichen Weise wie in den durch die oben zitierten italienischen Patente beschriebenen Beispielen, deren Text deshalb durch Bezugnahme in diese Beschreibung aufgenommen ist und auf die für weitere Informationen auf diesem Gebiet Bezug genommen wird.
- Bezüglich der Einstellung der Drehachsen, um die die Hebelarme schwenken, sollten jedoch die folgenden Bemerkungen berücksichtigt werden.
- Wie oben beschrieben, sind die Stützfüße 30, 31 der Halterungen 10 einstellbar, so daß die Positionen der entsprechenden Blöcke 15, 16 und entsprechend der Drehachsen 23, 24, die hiermit verbunden sind, variiert werden können.
- Diese Variation der Positionen findet statt als Ergebnis der Absenkung des Stützfußes 30 auf einer Seite und des Anhebens des Stützfußes 31 auf der anderen Seite, was die Rotation des Rollenhalters 10 um die Walzachse L mit sich bringt, verbunden mit einer leichten horizontalen Verschiebung, wie schematisch in Fig. 3 gezeigt.
- Es sei angemerkt, daß diese Rotation tatsächlich in einer Größenordnung von 1º bis 2º liegt und in den Zeichnungen zur größeren Klarheit und zum besseren Verständnis vergrößert wurde.
- In der Zeichnung wird der Abstand jeder Drehachse 22 bis 24 von der Walzachse L (welche senkrecht zur Zeichnungsebene liegt und auch das Zentrum des Kreises, um den sie rotieren, repräsentiert) mit R bezeichnet.
- Der Anfangsabstand der Rotationsachsen der Rollen von der Walzachse L wird mit H bezeichnet (zum Verständnis der Zeichnung ist nur die Rolle 49 markiert), wobei dies der Abstand vor der Rotation der Halterung ist, während ΔH die Änderung des Abstands als Resultat der durchgeführten Rotation repräsentiert.
- Die andere Komponente der Bewegung der Drehachsen 22 bis 24, die senkrecht zu H ist, wird mit ΔB bezeichnet und ist sichtbar als Vergrößerung in den Fig. 3a, 3b; der Rotationswinkel des Rollenhalters schließlich wird mit "α" in den Zeichnungen bezeichnet.
- Mit Hilfe dieser Symbole ist es möglich, die folgenden Gleichungen zu formulieren:
- ΔH = R · sinα; R · (1 - cosα),
- woraus ersichtlich ist, daß bei gegebenen praktischen Werten für die Variablen, z. B. ΔH = 15 mm und R = 1200 mm, man einen Wert für α = 0,716º und für ΔB = 0,094 mm findet.
- In der Praxis ist die Verschiebung ΔB der Rollen 48 bis 50 entlang ihrer Achsen, die aus der der Halterung 10 verliehenen Rotation resultiert, vernachlässigbar und führt daher nicht zu signifikanten Effekten bei der Einstellung des Walzwerkes, insbesondere, wenn man berücksichtigt, daß die Rotation der Halterung 10 vor dem Drehen der Rollen durchgeführt wird und die Effekte der Verschiebung ΔB so während des Arbeitsprozesses kompensiert werden können.
- Mit anderen Worten beinhaltet die Verschiebung AB eine Translationsbewegung des Rollenprofils relativ zu ihrer Anfangssymmetrieebene, aber sie führt in diesem Fall nicht zu den nachteiligen Effekten, die am Anfang der Beschreibung mit Referenz zu Walzwerken aus früheren Patenten beschrieben wurden, zum einen, weil sie von vernachlässigbarer Größe ist, und weil sie durch das Drehen der Rollen kompensiert werden kann.
- Entsprechend der hier beschriebenen Ausführungsform werden die Stützfüße 30 und 31 justiert, bevor die Rollenhalter 10 in das Walzwerk eingebaut werden.
- Das bedeutet, daß, wenn ein Rollenhalter 10 sich außerhalb der Struktur 2 befindet, er in der Weise geneigt ist, wie sie für die Einstellung benötigt wird, beispielhaft gezeigt in Fig. 9; er wird dann in dieser Lage durch die für die Einstellung benötigten Abstandshalter 37 gehalten, die am oberen Ende der Stützfüße 30, 31 durch die Bolzen 36 fixiert sind und darunter, wo die säulenförmigen Elemente 32 schieben.
- Die so angeordnete Halterung wird dann in die Struktur 2 durch Gleiten der Basen 33, auf denen sie ruht, entlang der Führungen 26, 27 eingebracht, wonach, wenn die Halterung die gewünschte Position erreicht, das Druckaggregat 40 horizontal einwirkt und die Halterung 10 zum linken rechtwinkligen Widerlager 39 (mit Bezug auf Fig. 9) bewegt, bis der entsprechende Abstandshalter 37 daran angrenzt.
- An diesem Punkt werden die vier hydraulischen Zylinder 38 unterhalb der Halterung aktiviert, so daß sie sie nach oben drängen, bis die Abstandshalter 37 in Kontakt mit den Widerlagern 39 kommen.
- Es sollte betont werden, daß die zuvor erwähnten Abstandshalter in einer Weise geformt sind, daß ihre oberen Oberflächen auf gleicher Höhe liegen (siehe Fig. 9); ebenso sei angemerkt werden, daß, wenn die Halterung durch die Zylinder 38 angehoben wird, ihr Gewicht nicht länger auf den Führungen 26, 27 oder den Elementen 32 und der Basis 33 lastet.
- Eine geeignete Auswahl der vertikalen und horizontalen Verlagerungen der Halterung 10, wie soeben beschrieben, erlaubt die gewünschte Rotation, um die oben beschriebene Einstellung der Drehachsen 22 bis 24 zu erreichen.
- Im Ergebnis wird das Ziel der Erfindung in Form dieser Einstellung voll erreicht.
- Darüber hinaus sollte nicht übersehen werden, daß die Erfindung weitere wichtige Ergebnisse erzielt.
- Darunter sei die Konfiguration der Rollenhalter 10, die seitlich offen sind, um den Hebelarmen 18 bis 20 die vollständige Neigung nach außen zu erlauben (Fig. 6), angemerkt; dies erleichtert Instandhaltung oder Austauschvorgänge der Arbeitsrollen, die durchgeführt werden, indem die Halterungen aus der äußeren Struktur des Walzwerkes herausgenommen werden.
- In dieser Hinsicht sollte festgehalten werden, daß in den früheren Patenten die Rollenhalter eine vorne offene Konfiguration haben, um diese Betriebsweise zu erlauben; das bedeutet, daß sie an jener Seite offen sind, die der entspricht, auf der jetzt das Versteifungselement 13 angeordnet ist; dies gewährt in der Tat freien Zugang zu den Rollen zur Instandhaltung oder zu ihrer Ersetzung, wobei vorausgesetzt wird, daß es in diesen Patenten nicht möglich ist, die Hebelarme vollständig nach außen zu neigen.
- Dies führt dazu, daß die Halterungen weniger strukturelle Stärke bezüglich axialer Kräfte aufweisen, die während des Walzens auftreten, speziell wenn mit einem Dorn gearbeitet wird.
- Die axialen Kräfte sind tatsächlich diejenigen, die in der Richtung parallel zur Walzachse wirken und die dazu tendieren, die Rollenhalter in diese Richtung zu biegen; die vorne geöffnete Konfiguration dieser Halterungen führt deshalb nicht zu einer großen Widerstandskraft dieser Biegung gegenüber und es ist daher zur Kompensation dieser Situation notwendig, dickere und somit schwerere Halterungen auszubilden.
- Erfindungsgemäß jedoch liefern die Halterungen, die durch die Endwand 11 und den Versteifungskörper 13 gebildet werden und durch eine Serie von Blöcken 14 bis 16 in dem Bereich miteinander verbunden sind, in dem die Drehachsen der Schwenkarme angebracht sind, eine Lösung, die widerstandsfähig gegenüber axialen Kräften ist und daher leichter und einfacher handhabbar ist als die Varianten, die im Stand der Technik erwähnt wurden.
- Ein Rollenhalter dieses Typs ist auch speziell geeignet für Walzwerke mit einer röhrenförmigen äußeren Struktur, d. h. solche, die vorzugsweise für das Walzen von Röhren auf einem Dorn eingesetzt werden.
- In Walzwerken dieses Typs findet das Wechseln der Halterungen tatsächlich axial relativ zur äußeren Struktur statt (und nicht radial aus nahe liegenden Gründen), und es ist daher notwendig, Führungen oder ähnliche Gleitelemente innerhalb der Struktur zur Verfügung zu stellen, entlang derer die Halterungen bewegt werden; diese Halterungen müssen ihrerseits Stützfüße aufweisen, um auf den Führungen oder äquivalenten Vorrichtungen zu bleiben.
- Da in dieser Ausführungsform Blöcke 14 bis 16 vorhanden sind, die die Endwand 11 mit dem Verstärkungselement 13 in den Rollenhaltern verbinden, ist die Befestigung der Stützfüße 30, 31 auf diesen Blöcken erleichtert und behindert nicht das Neigen der Hebelarme nach außen.
- Schließlich sollen ein paar Worte auf das System zur Herausnahme der Halterungen, wie sie in dem Walzwerk entsprechend der Erfindung zum Tragen kommen, verwendet werden.
- Tatsächlich ist das Merkmal, das dieses System von denen aus dem Stand der Technik, beschrieben in den bereits erwähnten Patenten, unterscheidet, daß es vom Ende des Walzwerkes aus agiert, d. h. von dem Ende, an dem die fertiggestellten Rohre herauskommen.
- Dies hat den erheblichen Vorteil, daß, wenn ein Schaden an den Arbeitsrollen einer Halterung innerhalb des Pakets in der äußeren Struktur des Werkes während des Walzen auftritt, es nicht notwendig ist, alle Halterungen zu entfernen.
- Zum Beispiel ist es nicht möglich, im Falle des sogenannten Stoppens einer Röhre, d. h., wenn die Röhre nicht richtig durch die Arbeitsrollen vorgezogen wird und sich zwischen einem Walzgerüst und dem nächsten staut, gleichzeitig auf den Dorn gezogen wird, das Paket der Halterungen durch Schieben vom Einlaß des Walzwerks zum Auslaß gleiten zu lassen, weil die Arbeitsrollen, die sich stromauf zur gestauten Röhre befinden, blockiert sind und jegliche Bewegung verhindern.
- Mit dem Herausnahmesystem entsprechend der Erfindung jedoch ist es möglich, zumindest die Halterungen herauszunehmen, die sich stromab zum Punkt befinden, wo die Röhre gestoppt hat; sie werden tatsächlich durch die Herausnahmeeinrichtung zum Auslaß des Walzwerkes gezogen, die, wie erklärt, vom Auslaß her auf die äußere Struktur 2 wirkt und nicht vom einzigen.
- Die Herausnahme der Halterung 10 aus der äußeren Struktur des Walzwerkes wird darüber hinaus erheblich erleichtert durch die Tatsache, daß Verbindungselemente zwischen einer Halterung und einer anderen zur Verfügung gestellt werden, so daß sie gemeinsam gezogen werden können; dies vermeidet natürlich die Notwendigkeit, sie gleichzeitig herauszuziehen und macht so alle Operationen einfacher und schneller.
- Darüber hinaus sollte auch betont werden, daß die Haken 65, die einen bestimmten relativen Abstand zwischen den Halterungen erlauben, es denen, die herausgezogen wurden, gestatten, sich transversal zur Achse L zu bewegen.
- Mit anderen Worten bewirkt der Zug, der auf das Paket der Halterungen ausgeübt wird, wenn es aus der Struktur 2 herausgenommen wird, und die Reibung ihrer Stützfüße 30, 31 auf der Führung 26, 27, daß sie auseinandergehen entsprechend dem durch die Haken 65 erlaubten Spiel.
- Der Abstand zwischen den verschiedenen herausgezogenen Halterungen (einige Zentimeter) erleichtert ihre individuelle Bewegung in der oben definierten Querrichtung, was zum Beispiel ihrer inneren Inspektion einer nach der anderen, oder der Instandhaltung dient, je nach Anforderung.
- In diesem Zusammenhang sei angemerkt, daß die erwähnte spezielle Anordnung der Haken 65 dafür vorgesehen ist, angrenzende herausgezogene Halterungen 10 alternativ zu bewegen, d. h. zu einer Seite der Achse L und zur anderen zu verschieben, entsprechend einem Schema, das Operationen zu ihrer Ersetzung mit neuen Halterungen erleichtert, die neben den herausgezogenen vorbereitet werden können, vorausgesetzt, daß der Abstand zwischen den letzteren so ist, daß er dies erlaubt.
- Offensichtlich sollen Varianten dieser Erfindung bezüglich der hierin beschriebenen Ausführungsform nicht ausgeschlossen werden.
- Es sei darauf hingewiesen, daß es tatsächlich nicht schwierig ist, sich vorzustellen, daß die Vorrichtungen, die die Rotation der Rollenhalter 10 zur Einstellung der Drehachsenpositionen der Hebelarme bewerkstelligen, erheblich von den hier beschriebenen Vorrichtungen abweichen können.
- Beispielhaft soll ausgeführt werden, daß es nicht notwendig ist, die zuvor erwähnte Rotation stattfinden zu lassen, bevor die Halterungen in die Struktur des Walzwerkes eingebaut werden.
- Darüber hinaus ist es auch möglich, statt der Elemente 32, der Basen 33 und der verschiedenen hydraulischen Zylinder 38 und Druckaggregate 40 nur die Verwendung der Abstandshalter, die unter den Unterstützungspunkten der Halterungen 10 auf den Führungen 26 und 27 wie Keile angebracht sind, in Erwägung zu ziehen; in gleicher Weise soll die Möglichkeit zur Herbeiführung der Rotation der Halterungen ausschließlich mit hydraulischen Zylindern oder ähnlichen Vorrichtungen, wie des elektromechanischen Typs, nicht ausgeschlossen werden.
- In anderen Fällen könnte diese Rotation nur durch Zylinder oder Stempel unterhalb jeder Halterung erreicht werden, in der gleichen Weise wie bei denen, die in der hier betrachteten Ausführungsform mit 38 bezeichnet wurden, oder durch Einbringung in die Stützfüße 30 und 31.
- Allgemeiner kann gesagt werden, daß die technische Lösung, durch die die Halterungen rotieren, von der Designwahl abhängt, die für die Umstände am meisten geeignet ist und daher auch von der Form der äußeren Struktur des Walzwerkes, welches in der oben beschriebenen Ausführungsform röhrenartig mit zylindrischer Geometrie ist, jedoch sollte eine andere Form wie zum Beispiel eine seitlich offene nicht ausgeschlossen werden.
- Außerdem ist es einfach zu verstehen, daß die Zahl der Arbeitsrollen und der entsprechenden Schwenkarme, die in jeder Halterung vorhanden sind, auch anders als drei, wie oben betrachtet, sein kann. Schließlich sollte auch nicht vergessen werden, daß verschiedene für das Walzen nützliche Vorrichtungen, wie Geräte zur Führung des Doms und/oder der Röhren, innerhalb des Walzwerkes angebracht sein können, stromauf oder stromab, aber auch in einer mittleren Position.
- Die Gegenwart dieser Vorrichtungen kann auch von der Art des Gebrauchs des Walzwerkes der Erfindung abhängen; obwohl das Walzwerk gemäß der Erfindung speziell geeignet ist zur Herstellung nahtloser Röhren mit einem Dorn, sollte die Möglichkeit ihres Gebrauchs auch für Stäbe oder rohrförmige Körper im allgemeinen, wie Stangen, Drähte, etc., nicht ausgeschlossen werden.
Claims (13)
1. Walzwerk für Rohre oder beliebige rohrförmige Körper, mit einer
äußeren Struktur (2) zur Lastaufnahme, die entlang der Walzachse (L)
angeordnet ist, einem oder mehrerer Rollenhalter (10), welche von der äußeren
Struktur (2) herauslösbar sind, einer Vielzahl von Rollen (48, 49, 50) für jeden
Rollenhalter (10), wobei die Rollen (48, 49, 50) an zugehörigen
Hebelarmen (18, 19, 20) angebracht sind, die um entsprechende
Drehachsen (22, 23, 24) in Ebenen, die schräg zu der Walzachse (L) verlaufen,
zwecks Anbringung der Rollen (48, 49, 50) an dem Rollenhalter (10)
verschwenkbar sind und mit Vorrichtungen (26, 27) zur Führung des Gleitens
der Rollenhalter (10) in der äußeren Struktur (2) zur Lastaufnahme
dadurch gekennzeichnet,
daß das Walzwerk Vorrichtungen (30, 31, 32, 33, 34, 37, 38, 39, 40) zum
Drehen der Rollenhalter (10) für die Rollen (48, 49, 50) um die Walzachse (L)
aufweist zwecks Anpassung der Position der Gelenk-Drehpunkte der
Hebelarme (18, 19, 20).
2. Walzwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede
Vorrichtung zum Drehen der Rollenhalter (10) eine Vielzahl hydraulischer
und/oder elektromechanischer Druckaggregate (38, 40) aufweist, die jeden
Rollenhalter (10) betätigen.
3. Walzwerk nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass
jeder Rollenhalter (10) mindestens einen Teil [32,
33, 34, 37] der
Vorrichtungen (30, 31, 32, 33, 34, 37, 38, 39, 40) zum Drehen der
Rollenhalter (10) für die Rollen (48, 49, 50) aufweist.
4. Walzwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die an
jedem Rollenhalter (10) vorgesehenen Vorrichtungen (32, 33, 34, 37)
Stützfüße (30, 31) umfassen, die mittels Führungsvorrichtungen (26, 27)
abgestützt sind, welche in der Höhe verstellbar sind.
5. Walzwerk nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die
Stützfüße (30, 31) derart verstellbar sind, dass der jeweilige Rollenhalter (10) in
einem gedrehten Zustand in Bezug auf die Walzachse (L) in die äußere
Struktur (2) einsetzbar ist.
6. Walzwerk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder
Stützfuß (30, 31) eine an den Führungsvorrichtungen (26, 27) gleitende
Basis (33) und ein Ständerelement (32) aufweist, welches derart an der
Basis (33) angebracht ist, dass es in einem Sitz (34) drehbar und axial gleitend
ist, der mit dem Rest des Halters (10) starr verbunden ist und dass ein
Abstandhalter (37) an dem oberen Teil des Sitzes (34) und an dem
Ständerelement (32) befestigt ist.
7. Walzwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die äußere Struktur (2) zur Lastaufnahme rohrförmig
ausgebildet ist und die Führungsvorrichtungen (26, 27) sich parallel zu der
Walzachse (L) innerhalb der äußeren Struktur (2) zur Lastaufnahme unterhalb
der Walzachse (L) erstrecken.
8. Walzwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass jeder Rollenhalter (10) eine Endwand (11) und ein
Versteifungselement (13) aufweist, welches im wesentlichen die Form eines
flachen Rahmens aufweist und mit einem Profile versehen ist, dessen Form der
Kante der Endwand (11) entspricht und mit dieser gegenüberliegend angeordnet
und starr mit dieser mittels einer Vielzahl von Blöcken (14, 15, 16) verbunden
ist, wobei an den Blöcken (14, 15, 16) die Gelenk-Drehpunkte (22, 23, 24) der
Hebelarme (18-20) angeordnet sind, die Blöcke
(14, 15, 16) voneinander
beabstandet sind, so dass die Hebelarme (18-20) aus den Rollenhaltern (10)
herausgedreht werden können.
9. Walzwerk nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass
mindestens einige der Blöcke (14, 16) der Rollenhalter (10) an den
Stellen (30, 31) angeordnet sind, an denen die Rollenhalter (10) an den
Führungsvorrichtungen (26, 27) abgelegt sind.
10. Walzwerk nach den Ansprüchen 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
dass die Rollenhalter (10) in der Weise aus der äußeren Struktur (2) zur
Lastaufnahme herausgezogen werden, dass sie von dem Ende der äußeren
Struktur (2), aus dem die gewalzten Rohre oder rohrförmigen Körper
herauskommen, gleitend entlang der Führungsvorrichtungen (26, 27) gezogen
werden.
11. Walzwerk nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass es
zwei oder mehr hydraulische Kolben (70) aufweist, die parallel zu der
Walzachse (L) angeordnet sind und mit den Rollenhaltern (10) verbindbar sind,
damit diese aus der Struktur (2) herausgezogen werden können.
12. Walzwerk nach den Ansprüchen 10 und 11, dadurch
gekennzeichnet, dass die Rollenhalter (10) Verbindungselemente (65) zum
Verbinden untereinander aufweisen, so dass sie aus der äußeren Struktur (2)
zur Lastaufnahme in Paketen herausgezogen werden können, indem sie in
Paketen gezogen werden.
13. Walzwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Hebelarme (18, 19, 20) sich vom den jeweiligen
Gelenk-Drehpunkten (20, 23, 24) bis zu einem hervorstehenden Ende (82)
erstrecken, an welchem ein Joch-ähnlicher Halter (83) lösbar in einer Weise
befestigt ist, so dass im Betriebszustand die entsprechende Rolle (48, 49, 50)
sich an einer Stelle zwischen diesem Ende und der Walzachse (L) befindet.
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