DE69831702T2 - Verfahren und Vorrichtung zur Neutralteilchendetektion in einem Ionenstrahl - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Neutralteilchendetektion in einem Ionenstrahl Download PDF

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Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft im Allgemeinen das Gebiet der Ionenimplantierer und insbesondere ein verbessertes System und Verfahren zum Überwachen und Steuern der Dotierungsstoffkonzentration eines implantierten Substrats durch Erfassen von Neutralteilchen in dem Ionenstrahl.
  • ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK
  • Die Ionenimplantation ist die von der Industrie bevorzugte Technik zum Dotieren von Halbleitern mit Fremdstoffen bei der Herstellung integrierter Schaltkreise im großen Maßstab geworden. Ionenenergie und Ionendosis sind die beiden wichtigsten Variablen, welche verwendet werden, um einen Implantatschritt zu definieren. Die Ionenenergie wird verwendet, um die Schichttiefe in Halbleiterbauelementen zu steuern. Die Energiepegel der Ionen, welche den Ionenstrahl bilden, bestimmen den Grad der Tiefe der implantierten Ionen. Die Ionendosis betrifft die Konzentration implantierter Ionen für ein gegebenes Halbleitermaterial. Typischerweise werden Starkstromimplantierer (im Allgemeinen Ionenstrahlströme größer als 10 Milliampere (mA)) für Implantate hoher Dosis verwendet, während Mittelstromimplantierer (im Allgemeinen für einen Strahlstrom von bis zu ungefähr 1 mA ausgelegt) für Anwendungen geringerer Dosis verwendet werden.
  • Ein typischer Ionenimplantierer umfasst drei Sektionen oder Subsysteme: (i) einen Anschluss zum Ausgeben eines Ionenstrahls, (ii) eine Strahllinie zur Masseauflösung und zum Einstellen des Fokus und des Energiepegels des Ionenstrahls und (iii) eine Zielkammer, welche die Halbleiter-Wafer oder ein anderes Substrat enthält, welches durch den Ionenstrahl implantiert werden soll. Die Zielkammer umfasst typischerweise eine Dosierungssteuerung oder ein Dosimetriesystem, welches zum genauen Messen und Steuern der Dosierung von Ionen fungiert, welche in den Ziel-Wafer implantiert werden.
  • Dosierungssteuerungssysteme umfassen oft ein Gerät zum Messen des Strahlstroms, weil eine Dotierstoffdosierung unmittelbar mit dem Strahlstrom zusammenhängt. Ein Gerät, wie beispielsweise ein Faraday-Käfig, wird typischerweise verwendet, um den Strahlstrom zu messen. Faraday-Käfige messen den Strahlstrom durch Einfangen und Messen der geladenen Ionen in dem Strahl, während sie Elektronen am Eintreten in den Käfig oder am Entweichen aus dem Käfig hindern.
  • Während geladenen Teilchen geeignet Rechnung getragen werden kann, stellen neutrale Atome in den Strahlen ein schwierigeres Problem dar, weil sie nicht durch den Faraday-Käfig erfasst werden und deshalb nicht zu dem gemessenen Strahlstrom beitragen. Folglich werden neutrale Atome in dem Ionenstrahl beim Berechnen einer Gesamtdosierung auf der Grundlage der Faraday-Käfig-Messungen nicht berücksichtigt. Da neutrale Atome im Wesentlichen die gleiche Energie wie die Ionen aufweisen, werden sie jedoch in den Wafer implantiert und tragen zu der gesamten Dotierstoffkonzentration bei. Falls eine deutliche Neutralisierung des Strahls auftritt, stellt der Faraday-Käfig eine fehlerhafte Messung der wahren implantierten Dosierung des Substrats bereit.
  • Das Ausmaß der Neutralisierung des Strahls hängt teilweise von dem Druck innerhalb der Strahllinie ab. Falls der Vakuumdruck der Strahllinie ausreichend gering ist, ist die implantierte Spezies idealerweise ein einfach geladenes, positives Ion des Teilchens, welches durch den Massenanalysemagneten ausgewählt wurde. Falls der Druck nicht ausreichend gering ist, können die Ionen in dem Strahl den Ladungszustand jedoch durch atomare Kollisionen mit den Atomen des restlichen Hintergrundgases verändern, ohne eine deutliche Energieveränderung zu erfahren. Außerdem hängt das Ausmaß der Strahlneutralisierung auch von der Zusammensetzung des restlichen Hintergrundgases ab, durch welches sich der Ionenstrahl ausbreitet. Eine Neutralisierung des Strahls ist insbesondere beim Implantieren von Halbleiteroberflächen problematisch, wie beispielsweise bei Fotoresistschichten, welche zum Ausgasen oder Sputtern neigen, wodurch die Zusammensetzung des restlichen Hintergrundgases verändert wird. In jedem Fall kann der Strahl, welcher auf den Faraday-Käfig trifft, ausreichend neutralisiert sein, um eine beträchtliche Fraktion von Atomen mit genug Energie zu besitzen, um in das Substrat implantiert zu werden, jedoch nicht durch den Faraday-Käfig als Teil des gesamten Strahlflusses gezählt zu werden, welcher sowohl geladene Ionen als auch Neutralteilchen umfasst.
  • Eine Art des Überwachens der Dosierung von Atomen, welche in ein Substrat implantiert werden (d.h. Dosimetriesteuerung), welche Neigungen zur Strahlneutralisierung kompensiert, wird in US-Patent Nr. 4,539,217 an Farley gezeigt, welches gemeinsam mit dem Zessionar der vorliegenden Erfindung gehalten wird und durch Verweis aufgenommen ist, als ob es hier vollständig dargelegt wäre. Farley kompensiert implantierte Ionen automatisch, welche durch Wechselwirkungen mit Gasatomen in dem Flugweg zu dem Wafer neutralisiert wurden, welcher implantiert wird. Die Kompensation basiert auf der Tatsache, dass die Kollisionen des primär positiven Ionenstrahls mit Gasatomen entlang seines Wegs bewirkt, dass bei manchen der einfach geladenen positiven Ionen Elektronen mit einer Wahrscheinlichkeit zugegeben oder weggenommen werden, welche wissenschaftlich bestimmt werden kann. Die Wahrscheinlichkeit hängt ab und ist eine Funktion von der Ionen-Spezies, den Ionengeschwindigkeiten (Energien) und der Zusammensetzung und des Drucks des restlichen Hintergrundgases, durch welches der Ionenstrahl passiert.
  • Durch Messen dieser Parameter kann die Bestimmung der implantierten Dosierung, welche primär auf der Strahlstrommessung mit dem Faraday-Käfig basiert, korrigiert werden, um den Neutralteilchen Rechnung zu tragen. Die Dosierungsmessung wird auf der Grundlage einer Bestimmung des Ausmaßes der Ionenstrahlneutralisation nach oben kompensiert (um Überdosierung zu vermeiden), welche nicht zu der Strahlstrommessung mit dem Faraday-Käfig beiträgt, welche jedoch zur Dosierung beiträgt. Die Dosierungsmessung wird auf der Grundlage einer Bestimmung des Ausmaßes zweifach geladener Ionen nach unten kompensiert (um eine Unterdosierung zu vermeiden), welche genauso viel wie einfach geladene Ionen zur Dosierung beitragen, welche jedoch durch den Faraday-Käfig als zweifach zum Ionenstrahlstrom beitragend gezählt werden.
  • Farley nimmt an, dass die Funktion über einen großen Druckbereich, welcher in den Strahllinien von Implantationsvorrichtungen vorkommt, im Wesentlichen linear ist. Es wird eine einzelne Druckmessung an einem bestimmten Punkt in dem Strahl vorgenommen, und es werden Annahmen hinsichtlich eines Druckwegintegrals entlang des Strahls getroffen. Auf der Grundlage der Annahme können Partialdruckkomponenten für jeden Ort in den Strahlen bestimmt werden. Eine Messung des Ionenstrahlsstroms von einem Faraday-Käfig versus Druck wird dadurch in das Steuerungssystem des Implantierers eingegeben, um ein Korrektursignal zu erzeugen, welches die Veränderung der erfassten Neutralteilchen mit variierendem Druck kompensiert. Dieser Prozess, welcher in der Technik als Druckkompensation bekannt ist, gestattet es, dass die Implantationsdosis genau überwacht und gesteuert wird.
  • Das Druckkompensationsverfahren, welches in Dosierungssteuerungssystemen verwendet wird, ist jedoch dadurch fehlerhaft, dass sich Annahmen hinsichtlich sowohl des Drucks als auch der Zusammensetzung des restlichen Hinter grundgases während des Implantationsprozesses verändern können. Beispielsweise kann sich die Zusammensetzung des restlichen Hintergrundgases wegen eines Vakuumlecks verändern. Außerdem kann die Kalibrierung eines Druckanzeigeinstruments driften, welches zum Messen des Drucks an einem bestimmten Punkt in dem Strahl verwendet wird. Weiterhin kann sich die Druckverteilung entlang des Strahls aufgrund von Schwankungen der Vakuumpumpgeschwindigkeiten oder der Ausgas- oder Sputterraten aus dem Substrat verändern, welches implantiert wird. Außerdem sind sowohl der Druck als auch die Zusammensetzung des restlichen Hintergrundgases durch Ausgasen von Fotoresist aus dem Substrat schwierig zu messen, welches implantiert wird, wobei Wasserstoff und Wasser zu dem restlichen Hintergrundgas beigetragen wird. Weiterhin muss, sogar falls der exakte Druck und die exakte Zusammensetzung des restlichen Hintergrundgases unter Verwendung des Druckkompensationsverfahrens bestimmt werden könnte, der Prozess für jede Spezies und Energie der zu implantierenden Gasteilchen wiederholt durchgeführt werden.
  • Dementsprechend ist es wünschenswert, eine unmittelbarere Messung der Fraktion des Ionenstrahls, welche während der Ausbreitung entlang einer Strahllinie neutralisiert wurde, vor dem Auftreffen auf ein Zielsubstrat bereitzustellen.
  • Es ist weiterhin wünschenswert, eine unmittelbare Messung der Fraktion des Ionenstrahls bereitzustellen, welche während seiner Ausbreitung entlang der Strahllinie zweifach geladen wurde.
  • Es ist außerdem wünschenswert, das Ausmaß der Ionenstrahlneutralisation und der zweifachen Aufladung in einem Ionenimplantationssystem unter Verwendung eines bekannten Strahlstrommessmechanismus zu messen, wie beispielsweise eines Faraday-Käfigs.
  • Es ist ferner wünschenswert, ein System und ein Verfahren zum Messen des Ausmaßes der Ionenstrahlneutralisation und der zweifachen Aufladung in einem Ionenstrahl bereitzustellen, welche keine unmittelbaren Druckmessungen oder eine Analyse der Zusammensetzung des restlichen Hintergrundgases erfordern, durch welches sich der Ionenstrahl ausbreitet.
  • KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG
  • Diese Aufgaben werden durch Bereitstellen eines Neutralteilchendetektors nach Anspruch 1, einem Dosimetriesteuerungssystem nach Anspruch 13 und eines Verfahrens zum Bestimmen des Gehalts von neutralen und geladenen Teilchen in einem Ionenstrahl nach den Ansprüchen 7 und 10 gelöst.
  • Es wird ein verbesserter Neutralteilchendetektor für ein Ionenimplantationssystem zum Erfassen des Neutralteilchengehalts eines Ionenstrahls bereitgestellt, welcher primär aus Neutralteilchen und positiv geladenen Ionen besteht. Der Neutralteilchendetektor umfasst (i) eine Ablenkplatte, welche ein negatives elektrisches Potenzial aufweist; (ii) eine erste Sammelelektrode, welche ein positives elektrisches Potenzial hinsichtlich der Ablenkplatte aufweist, zum Sammeln von Sekundärelektronen, welche durch die Ablenkplatte als ein Ergebnis von Neutralteilchen in dem Ionenstrahl emittiert werden, welcher auf die Ablenkplatte auftrifft; und (iii) eine zweite Sammelelektrode, welche ein positives elektrisches Potenzial hinsichtlich der Ablenkplatte aufweist, zum Sammeln von Sekundärelektronen, welche durch die Ablenkplatte als ein Ergebnis von positiv geladenen Ionen im Ionenstrahl emittiert werden, welcher auf die Ablenkplatte auftrifft. Die Ablenkplatte und die Sammelelektroden sind durch einen Abstand getrennt, durch welchen der Ionenstrahl passiert. Der Neutralteilchendetektor bestimmt die Fraktion der Neutralteilchen des Ionenstrahls unabhängig von der Zusammensetzung oder dem Druck des restlichen Hintergrundgases, durch welches sich der Ionenstrahl ausbreitet.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine perspektivische Ansicht eines Ionenimplantationssystems, in welches eine Ausführungsform eines Dosimetriesteuerungssystems einbezogen ist, welches gemäß den Prinzipien der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist; und
  • 2 ist eine Schnittdarstellung des Dosimetriesteuerungssystems des Systems der 1.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG EINER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • Jetzt unter Bezugnahme auf die Zeichnungen offenbart 1 einen Ionenimplantierer, allgemein mit 10 bezeichnet, welcher eine Ionenquelle 12, einen Massenanalysemagneten 14, eine Strahllinienanordnung 15 und eine Ziel- oder Endstation 16 umfasst. Die Ionenquelle 12 und der Massenanalysemagnet 14 werden zusammen mit ihren jeweiligen Netzgeräten gemeinsam als ein Terminal 17 bezeichnet. Eine Anwendung einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung liegt in einem Niedrigenergieimplantierer, wie beispielsweise demjenigen, welcher in 1 gezeigt wird, wobei die Strahllinienanordnung 15 wegen der Neigung eines Niedrigenergiestrahls, sich während seiner Ausbreitung auszudehnen (d.h. „aufzublasen"), relativ kurz ist. Die Ausführungsformen der Erfindung weisen jedoch Anwendungen in allen Implantationssystemen auf, bei welchen eine Dosimetriesteuerung eingesetzt wird.
  • Die Ionenquelle 12 umfasst ein Gehäuse 18, welches eine Plasmakammer 20 definiert, und eine Ionenextraktoranordnung 22. Die Strahllinienanordnung 15 umfasst (i) ein Auflöser gehäuse 19, welches durch eine Vakuumpumpe 43 evakuiert wird und welches eine Terminalöffnung 21, eine Auflösungsöffnung 23 und einen Flag-Faraday-Auffänger 42 enthält, und (ii) einen Strahlneutralisierer 24, welcher eine Elektronendusche 45 enthält, von welchen keines einen Teil der vorliegenden Erfindung bildet. Dem Strahlneutralisierer 24 nachgeschaltet ist die Endstation 16, welche einen scheibenförmigen Wafer-Träger 25 umfasst, auf welchem Wafer befestigt werden, welche behandelt werden sollen. Wie es hier verwendet wird, soll ein Wafer alle Substrattypen umfassen, welche mit einem Ionenstrahl implantiert werden können. Der Wafer-Träger 25 befindet sich in einer Zielebene, welche (im Allgemeinen) senkrecht zu der Richtung des Implantatstrahls orientiert ist.
  • Die Ionenquelle 12 ist an einem L-förmigen Rahmen 26 befestigt. Ein ionisierbares Dotierstoffgas, welches entweder unmittelbar in der Form eines komprimierten Gases oder indirekt aus einer festen Form erhalten wird, welche verdampft wurde, wird in die Plasmakammer 20 injiziert. Typische Quellelemente sind Bor (B), Phosphor (P), Gallium (Ga), Indium (In), Antimon (Sb) und Arsen (As). Die meisten dieser Quellelemente werden in fester Form bereitgestellt, außer Bor, welches typischerweise in der Form von gasförmigem Bortrifluorid oder Diboran bereitgestellt wird.
  • Dem ionisierbaren Dotierstoffgas wird Energie verliehen, um innerhalb der Plasmakammer 20 Ionen zu erzeugen. Im Allgemeinen werden positive Ionen erzeugt, obwohl Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung auf Systeme anwendbar sind, bei welchen durch die Quelle negative Ionen erzeugt werden. Die positiven Ionen werden durch einen Spalt in der Plasmakammer 20 durch die Ionenextraktoranordnung 22 extrahiert, welche mehrere Elektroden 27 umfasst. Dementsprechend fungiert die Ionenextraktoranordnung zum Extrahieren eines Strahls 28 positiver Ionen aus der Plasmakammer und zum Beschleunigen der extrahierten Ionen in den Massenanalysemagneten 14, welcher von dem Rahmen 26 getragen wird.
  • Der Massenanalysemagnet 14 fungiert zum Durchlassen nur der Ionen mit einem geeigneten Ladung-zu-Masse-Verhältnis zu der Strahllinienanordnung 15. Der Massenanalysemagnet 14 umfasst einen gekrümmten Strahlweg 29, welcher durch eine Strahlführung 30 aus Aluminium definiert wird und dessen Evakuierung von Vakuumpumpen 31 und 43 bereitgestellt wird. Der Ionenstrahl 28, welcher sich entlang dieses Wegs ausbreitet, wird durch das Magnetfeld beeinflusst, welches durch den Massenanalysemagneten 14 erzeugt wird. Das Magnetfeld bewirkt, dass sich der Ionenstrahl 28 entlang des gekrümmten Strahlwegs 29 von einer ersten oder Eingangstrajektorie 34 nahe der Ionenquelle 12 zu einer zweiten oder Ausgangstrajektorie 35 nahe dem Auflösungsgehäuse 19 bewegt. Abschnitte 28' und 28'' des Strahls 28, welche aus Ionen mit einem ungeeigneten Ladung-zu-Masse-Verhältnis bestehen, werden aus der gekrümmten Trajektorie weg und in die Wände der Strahlführung 30 aus Aluminium abgelenkt. Auf diese Weise lässt der Magnet 14 nur diejenigen Ionen in dem Strahl 28 zu der Strahllinienanordnung 15 durch, welche das gewünschte Ladung-zu-Masse-Verhältnis aufweisen.
  • Der scheibenförmige Wafer-Träger 25 an der Endstation 16 wird von dem Motor 46 gedreht. Der Ionenstrahl trifft folglich Wafer, welche an dem Träger befestigt sind, bei ihrer Bewegung in einem kreisförmigen Weg. Die Endstation 16 ist um zwei Achsen schwenkbar: eine, welche zu dem Weg des Ionenstrahls senkrecht ist, und eine, welche den nominellen Strahl-Ziel-Schnittpunkt durchquert. Auf diese Weise kann der Winkel der Ionenimplantation leicht aus der senkrechten modifiziert werden. Wie in der Technik bekannt ist, wird der scheibenförmige Träger 25 mit einer konstanten Winkelgeschwindigkeit durch den Motor 46 gedreht, und der Träger 25 wird durch den Motor 49 und eine Positionierspindel (nicht gezeigt) vertikal bewegt (in die Seite der 1 hinein und aus ihr heraus).
  • Die Geschwindigkeit, mit welcher die Positionierspindel den Träger vertikal bewegt, wird durch eine Berechnung der implantierten Dosierung festgestellt, wie (i) durch eine Strahlstrommessvorrichtung, wie beispielsweise einen Faraday-Käfig 50, gemessen wird, und (ii) mit einem Faktor korrigiert wird, welcher unter Verwendung eines Neutralteilchendetektors 52 bestimmt wird, welcher gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist. Bei der offenbarten Ausführungsform umfassen der Faraday-Käfig 50 und der Neutralteilchendetektor 52 zusammen eine Mess-/Erfassungsanordnung 54.
  • 2 zeigt ein Dosimetriesteuerungssystem 60, welches gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist und in das System 10 der 1 einbezogen ist. Das Dosimetriesteuerungssystem 60 umfasst (i) die Mess-/Erfassungsanordnung 54, welche aus dem Faraday-Käfig 50 und dem Neutralteilchendetektor 52 besteht, welche von einem Gehäuse 66 umgeben sind, (ii) einen Steuerungssignalerzeuger 62 zum Erzeugen eines korrigierten Motorsteuerungssignals auf der Grundlage von Eingaben aus dem Faraday-Käfig 50 und dem Neutralteilchendetektor 52 und (iii) eine Motorsteuerung 64, welche auf die Ausgabe des Steuerungssignalerzeugers 62 zur Steuerung des Motors 49 und folglich der vertikalen Position des scheibenförmigen Wafer-Trägers 25 reagiert.
  • Der Faraday-Käfig 50 besteht aus einer Eingangskammer 68, einer Ausgangskammer 70, welche von Magneten 72 umgeben ist, und einer Strahlstrom-Erfassungsplatte 74. Wie in der Technik verstanden wird, tritt der Ionenstrahl 28 durch einen Spalt 56 in dem scheibenförmigen Wafer-Träger (man siehe 1) in den Faraday-Käfig 50 ein. Der einfallende Ionenstrahl 28 wird durch einen Einfallsstrom I+(einfallend) gekennzeichnet, welcher aus Komponenten mit unterschiedlichen Ladungen aufgrund der Kollisionen der Teilchen des Ionenstrahls mit dem restlichen Hintergrundgas besteht, durch welches er sich ausbreitet, welche bewirken, dass den einfach geladenen positiven Ionen Elektronen zugegeben oder weggenommen werden. Folglich ist I+(einfallend) = I0 + I + I+ + I++ + usw., wobei I0 die Zahl der Neutralteilchen pro Sekunde ist, I der Strom der negativ geladenen Ionen ist (ein Elektron zuviel), I+ der Strom der einfach positiv geladenen Ionen ist und I++ der Strom der zweifach positiv geladenen Ionen ist (zwei Elektronen fehlen). Von primärer Wichtigkeit beim Bestimmen der Dosierung eines Wafers, welcher durch den einfallenden Ionenstrahl implantiert wird, sind die Neutralteilchen und die einfach geladenen Ionen sowie, in einem geringeren Ausmaß, die zweifach geladenen Ionen. Dementsprechend ist IT = I0 + I+ + (I++), wobei IT für den ungefähren Gesamtfluss des interessierenden implantierten Ionenstrahls steht [Gl. 1].
  • Obwohl alle drei dieser Komponenten des Ionenstrahls in den Wafer implantiert werden, falls sie ausreichend Energie besitzen, wird die einzige wahre Angabe der implantierten Dosierung, wie sie durch den Faraday-Käfig gemessen wird, durch seine Messung der einfach geladenen Ionen I+ repräsentiert. Die Faraday-Käfigmessung der zweifach geladenen Ionen ist fehlerhaft, weil zweifach geladene Ionen nur genauso viel zur Dosierung beitragen, wie einfach geladene Ionen, jedoch durch den Faraday-Käfig entsprechend des Beitrags zum Ionenstrahlstrom zweifach gezählt werden. Weiterhin werden durch den Faraday-Käfig keine Neutralteilchen gemessen, jedoch tragen sie genauso viel zur Dosierung bei, wie einfach geladene Ionen. Folglich muss eine Ausgabe des Ionenstrahlstromsignals 75 durch den Faraday-Käfig 50 kompensiert werden, um zweifach geladenen Ionen und Neutralteilchen Rechnung zu tragen. (Die Magneten 72 in dem Faraday-Käfig stellen einen Dämpfungsmechanismus bereit, welcher verhindert, dass Elektronen in den Faraday-Käfig eintreten oder ihn verlassen und fehlerhafterweise zu dem gemessenen Strom beitragen.)
  • Der Neutralteilchendetektor 52 ist der Mechanismus, durch welchen eine derartige Kompensation bereitgestellt wird. Obwohl der Mechanismus 52 der Einfachheit halber nur als der Neutralteilchendetektor bezeichnet wird, erfasst er auch einfach und zweifach geladene Ionen, wie nachfolgend beschrieben. Der Neutralteilchendetektor 54 ist innerhalb des Faraday-Käfigs integriert und umfasst eine unter Spannung stehende Ablenkplatte 78, welche mit der Spannungsquelle 80 verbunden ist, sowie Sammelelektroden 82, 84 und 86 zum Sammeln von Sekundärelektronen, welche von der Zielplatte 78 emittiert werden und jeweils für Neutralteilchen, einfach geladene Ionen und zweifach geladene Ionen repräsentativ sind.
  • Eine Stichprobe des Ionenstrahls tritt durch Öffnung 88 in den Neutralteilchendetektor 52 in die Ausgangskammer 70 des Faraday-Käfigs ein. Folglich tritt eine kleine Stichprobe des Ionenstrahls 28 in den Neutralteilchendetektor 52 ein. Die Spannungsquelle 80, welche im Bereich von ungefähr zwanzig Prozent (20%) des Beschleunigungspotenzials des Ionenstrahls arbeitet, ist mit ihrem positiven Anschluss mit Masse und mit ihrem negativen Anschluss mit der Ablenkplatte 78 verbunden. Dementsprechend wird ein elektrisches Feld E innerhalb des Inneren des Detektors der Neutralfraktion in der Richtung der in 2 gezeigten Pfeile hergestellt (in Richtung auf die Ablenkplatte 78).
  • Der Stichprobenabschnitt des Ionenstrahls durchquert das elektrische Feld, welches durch die negativ vorgespannte Ablenkplatte 78 erzeugt wird. Die ionisierten Komponenten des Strahls (einfach und zweifach geladene Ionen) werden derartig in die Richtung des elektrischen Felds in Richtung auf die Ablenkplatte 78 abgelenkt, dass sie auf die Platte auftreffen. Weil die zweifach geladenen Ionen für das elektrische Feld empfindlicher sind, treffen sie zuerst auf die Ablenkplatte in dem Bereich auf, welcher allgemein mit 92 bezeichnet ist. Die einfach geladenen Ionen sind für das elektrische Feld relativ weniger empfindlich und folglich treffen sie im Allgemeinen am Ort 94 auf die Ablenkplatte auf. Die Neutralteilchen in dem Ionenstrahl werden nicht durch das elektrische Feld beeinflusst und treffen folglich unmittelbar in der Flugbahn allgemein am Ort 96 auf die Ablenkplatte auf.
  • Die Ablenkplatte 78 besteht aus Graphit und emittiert Sekundärelektronen, wenn die einfach und zweifach geladenen Ionen und Neutralteilchen auf sie auftreffen. Die Rate der Sekundärelektronenemission aus der Ablenkplatte ist unabhängig von dem Druck und der Zusammensetzung des restlichen Hintergrundgases. Die Sekundärelektronen werden von der Oberfläche der Ablenkplatte 78 an den Orten 92, 94 und 96 in Richtung auf die Sammelelektroden 86, 84 bzw. 82 beschleunigt, welche auf ein positives Potenzial in Bezug auf die Ablenkplatte 78 vorgespannt sind, wie in der Technik bekannt ist.
  • Der Anteil des gesamten Strahlflusses (positive Ionen und Neutralteilchen), welcher durch Neutralteilchen bereitgestellt wird, und der Anteil, welcher durch zweifach geladene Ionen bereitgestellt wird, kann dann bestimmt werden, um ein Signal 100 zu erzeugen, welches verwendet wird, um die Ausgabe des Ionenstrahlstromsignals 75 von dem Faraday-Käfig 50 zu kompensieren, um so den zweifach geladenen Ionen und Neutralteilchen Rechnung zu tragen. Das Verhältnis der Sekundärelektronenemissionsströme, welche von den Sammelelektroden 82 (I0) und 84 (I+) und 86 (I++) gesammelt werden, wird (nach Korrektur der ungleichen Sekundärelektronenemissionsausbeuten) verwendet, um den Anteil des gesamten Strahlflusses, welcher durch einfach geladene Ionen bereitgestellt wird, gemäß der folgenden Formel (Gl. 2) zu bestimmen:
  • Figure 00140001
  • Unter Rückbezug auf oben stehende Gl. 1 IT = I0 + I+ + I++ kann deshalb folglich der Anteil des Strahls bestimmt werden, welcher durch die Neutralteilchen (I0) und zweifach geladenen Ionen (I++) bereitgestellt wird, wenn der Anteil I+ bekannt ist, welcher aus oben stehender Gl. 2 bestimmt wurde.
  • Die oben stehenden Berechnungen werden in dem Strahlstrom-Korrekturfaktorkalkulator 98 erzielt, welcher, nachdem er das Ausmaß der Ionenstrahlneutralisation so bestimmt hat, das Korrektursignal 100 an einen Strahlstromjustierer 102 bereitstellt. Der Kalkulator 98 kann entweder als Logik-Software oder als Hardware implementiert werden. Der Strahlstromjustierer 102 justiert den Ausgang des Ionenstrahlstromsignals 75 durch den Faraday-Käfig 50 (welcher die Implantatdosierung repräsentiert) (i) nach oben, um den Neutralteilchen Rechnung zu tragen, welche nicht zu der Faraday-Käfig-Strahlstrommessung beitragen, welche jedoch zur Dosierung beitragen, und (ii) nach unten, um den zweifach geladenen Ionen Rechnung zu tragen, welche zur Dosierung nur genauso viel beitragen wie einfach geladene Ionen, welche jedoch durch den Faraday-Käfig zweifach als Beitrag zu dem Ionenstrahlstrom gezählt werden, und gibt ein korrigiertes Ionenstrahlstromsignal 104 aus. Die Motor- steuerung 64 empfängt das korrigierte Ionenstrahlstromsignal 104 und gibt ein Antriebssteuerungssignal 106 an den Motor 49 aus, um die vertikale Position des scheibenförmigen Wafer-Trägers 25 (unter Rückbezug auf 1) zu steuern.
  • Dementsprechend wurde eine bevorzugte Ausführungsform des Systems und des Verfahrens zum Überwachen und Steuern der Dotierstoffkonzentration eines implantierten Substrats beschrieben. Mit der vorangehenden Beschreibung im Gedächtnis versteht es sich jedoch, dass diese Beschreibung nur beispielhaft gegeben wurde, dass die Erfindung nicht auf die bestimmten, hier beschriebenen Ausführungsformen begrenzt ist und dass hinsichtlich der vorangehenden Beschreibung verschiedene Änderungen, Modifikationen und Substitutionen implementiert werden können.

Claims (19)

  1. Neutralteilchendetektor (52) für ein Ionenimplantationssystem (10) zum Erfassen des Neutralteilchengehalts eines Ionenstrahls (28), welcher primär aus Neutralteilchen und positiv geladenen Ionen besteht, der Neutralteilchendetektor (52) umfassend: eine Ablenkplatte (78), welche ein negatives elektrisches Potenzial aufweist; eine erste Sammelelektrode (82), welche ein positives elektrisches Potenzial hinsichtlich der Ablenkplatte (78) aufweist, zum Sammeln von Sekundärelektronen, welche durch die Ablenkplatte (78) als ein Ergebnis von Neutralteilchen im Ionenstrahl emittiert werden, welcher auf die Ablenkplatte (78) auftrifft; und eine zweite Sammelelektrode (84), welche ein positives elektrisches Potenzial hinsichtlich der Ablenkplatte (78) aufweist, zum Sammeln von Sekundärelektronen, welche durch die Ablenkplatte (78) als ein Ergebnis von positiv geladenen Ionen im Ionenstrahl emittiert werden, welcher auf die Ablenkplatte (78) auftrifft, wobei die Ablenkplatte und die Sammelelektroden (82, 84) durch einen Abstand getrennt sind, durch welchen der Ionenstrahl passiert.
  2. Neutralteilchendetektor (52) nach Anspruch 1, wobei der Detektor (52) nur einen Probeabschnitt des Ionenstrahls (28) empfängt.
  3. Neutralteilchendetektor (52) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die positiv geladenen Ionen im Ionenstrahl (28) einfach geladene Ionen und zweifach geladene Ionen umfassen, und wobei die zweite Sammelelektrode (84) Sekundärelektronen sammelt, welche durch die Ablenkplatte (78) als ein Ergebnis von einfach geladenen Ionen im Ionenstrahl emittiert werden, welcher auf die Ablenkplatte (78) auftrifft, der Neutralteilchendetektor (52) ferner umfassend eine dritte Sammelelektrode (86), welche ein positives elektrisches Potenzial hinsichtlich der Ablenkplatte (78) aufweist, zum Sammeln von Sekundärelektronen, welche durch die Ablenkplatte (78) als ein Ergebnis von zweifach geladenen Ionen im Ionenstrahl emittiert werden, welcher auf die Ablenkplatte auftrifft (78), wobei die Ablenkplatte und die Sammelelektroden (82, 84, 86) durch einen Abstand getrennt sind, durch welchen der Ionenstrahl passiert.
  4. Neutralteilchendetektor (52) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner umfassend eine Logik (98) zum Vergleichen eines ersten Emissionsstroms von Sekundärelektronen, welcher durch die erste Sammelelektrode (82) gesammelt wird, mit einem zweiten Emissionsstrom von Sekundärelektronen, welcher durch die zweite Sammelelektrode (84) gesammelt wird, um ein Korrektursignal (100) auszugeben, welches für den Abschnitt des Strahls (28) repräsentativ ist, welcher aus Neutralteilchen besteht.
  5. Neutralteilchendetektor (52) nach Anspruch 3, ferner umfassend eine Logik (98) (i) zum Vergleichen eines ersten Emissionsstroms von Sekundärelektronen, welcher durch die erste Sammelelektrode (82) gesammelt wird, eines zweiten Emissionsstroms von Sekundärelektronen, welcher durch die zweite Sammelelektrode (84) gesammelt wird, und eines dritten Emissionsstroms von Sekundär elektronen, welcher durch die dritte Sammelelektrode (86) gesammelt wird; und (ii) zum Ausgeben eines auf dem Vergleich basierenden Korrektursignals (100), welches für den Abschnitt des Strahls (28) repräsentativ ist, welcher aus Neutralteilchen und zweifach geladenen Ionen besteht.
  6. Neutralteilchendetektor (52) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Ablenkplatte (78) aus Graphit besteht und die Sammelelektroden (82, 84) aus Graphit bestehen.
  7. Verfahren zum Feststellen des Neutralteilchengehalts eines Ionenstrahls (28), welcher primär aus Neutralteilchen und geladenen Ionen besteht, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst: Passieren des Ionenstrahls (28) durch ein elektrisches Feld, welches zwischen (i) einer Ablenkplatte (78), welche ein negatives elektrisches Potenzial aufweist, und (ii) einer ersten und zweiten Sammelelektrode (82, 84) hergestellt wird, welche jeweils ein positives elektrisches Potenzial hinsichtlich der Ablenkplatte (78) aufweist; Sammeln von Sekundärelektronen, welche durch die Ablenkplatte (78) als ein Ergebnis von Neutralteilchen im Ionenstrahl emittiert werden, welcher auf die Ablenkplatte (78) auftrifft, mit der ersten Sammelelektrode (82); und Sammeln von Sekundärelektronen, welche durch die Ablenkplatte (78) als ein Ergebnis von positiv geladenen Ionen im Ionenstrahl emittiert werden, welcher auf die Ablenk platte (78) auftrifft, mit der zweiten Sammelelektrode (84).
  8. Verfahren nach Anspruch 7, ferner umfassend den Anfangsschritt des Passierens des Ionenstrahls (28) durch eine Blende (88) vor dem Passieren des Ionenstrahls durch das elektrische Feld.
  9. Verfahren nach Anspruch 7, ferner die folgenden Schritte umfassend: Vergleichen eines ersten Emissionsstroms von Sekundärelektronen, welcher durch die erste Sammelelektrode (82) gesammelt wird, mit einem zweiten Emissionsstrom von Sekundärelektronen, welcher durch die zweite Sammelelektrode (84) gesammelt wird; und Ausgeben eines auf dem Vergleich basierenden Korrektursignals (100), welches für den Abschnitt des Strahls (28) repräsentativ ist, welcher aus Neutralteilchen besteht.
  10. Verfahren zum Feststellen des Neutralteilchengehalts und des Gehalts zweifach geladener Ionen eines Ionenstrahls (28), welcher primär aus Neutralteilchen und einfach und zweifach positiv geladenen Ionen besteht, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst: Passieren des Ionenstrahls (28) durch ein elektrisches Feld, welches hergestellt wird zwischen (i) einer Ablenkplatte (78), welche ein negatives elektrisches Potenzial aufweist, und (ii) einer ersten, zweiten und dritten Sammelelektrode (82, 84, 86), welche jeweils ein positives elektrisches Potenzial hinsichtlich der Ablenkplatte (78) aufweisen; Sammeln von Sekundärelektronen, welche durch die Ablenkplatte (78) als ein Ergebnis von Neutralteilchen im Ionenstrahl emittiert werden, welcher auf die Ablenkplatte (78) auftrifft, mit der ersten Sammelelektrode (82); Sammeln von Sekundärelektronen, welche durch die Ablenkplatte (78) als ein Ergebnis von einfach geladenen Ionen im Ionenstrahl emittiert werden, welcher auf die Ablenkplatte auftrifft, mit der zweiten Sammelelektrode (84); und Sammeln von Sekundärelektronen, welche durch die Ablenkplatte (78) als ein Ergebnis von zweifach geladenen Ionen im Ionenstrahl emittiert werden, welcher auf die Ablenkplatte auftrifft, mit der dritten Sammelelektrode (86).
  11. Verfahren nach Anspruch 10, ferner umfassend den Anfangsschritt des Passierens des Ionenstrahls (28) durch eine Blende (88) vor dem Passieren des Ionenstrahls durch das elektrische Feld.
  12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, ferner die folgenden Schritte umfassend: Vergleichen eines ersten Emissionsstroms von Sekundärelektronen, welcher durch die erste Sammelelektrode (82) gesammelt wird, eines zweiten Emissionsstroms von Sekundärelektronen, welcher durch die zweite Sammelelektrode (84) gesammelt wird, und eines dritten Emissionsstroms von Sekundärelektronen, welcher durch die dritte Sammelelektrode (86) gesammelt wird; und Ausgeben eines auf dem Vergleich basierenden Korrektursignals (100), welches für den Abschnitt des Strahls (28) repräsentativ ist, welcher aus Neutralteilchen und zweifach geladenen Ionen besteht.
  13. Dosimetriesteuerungssystem (60) für ein Ionenimplantationssystem (10), bei welchem ein Ionenstrahl (28) erzeugt wird, welcher primär aus Neutralteilchen und positiv geladenen Ionen besteht, umfassend: eine Strahlstrommessvorrichtung (50) zum Messen des elektrischen Stroms, welcher durch die positiv geladenen Ionen erzeugt wird, und zum Ausgeben eines Ionenstrahlsignals (75); und einen Neutralteilchendetektor (52) zum Erfassen des Neutralteilchengehalts des Ionenstrahls (28), umfassend eine Ablenkplatte (78), welche ein negatives elektrisches Potenzial aufweist; eine erste Sammelelektrode (82), welche ein positives elektrisches Potenzial hinsichtlich der Ablenkplatte (78) aufweist, zum Sammeln von Sekundärelektronen, welche durch die Ablenkplatte (78) als ein Ergebnis von Neutralteilchen im Ionenstrahl emittiert werden, welcher auf die Ablenkplatte (78) auftrifft; und eine zweite Sammelelektrode (84), welche ein positives elektrisches Potenzial hinsichtlich der Ablenkplatte (78) aufweist, zum Sammeln von Sekundärelektronen, welche durch die Ablenkplatte (78) als ein Ergebnis von positiv geladenen Ionen im Ionenstrahl emittiert werden, welcher auf die Ablenkplatte auftrifft (78); wobei die Ablenkplatte und die Sammelelektroden (82, 84) durch einen Abstand getrennt sind, durch welchen der Ionenstrahl passiert.
  14. Dosimetriesteuerungssystem (60) nach Anspruch 13, ferner umfassend eine Blende (88), welche zwischen der Strahlstrommessvorrichtung (50) und dem Neutralteilchendetektor (52) angeordnet ist.
  15. Dosimetriesteuerungssystem (60) nach Anspruch 13 oder 14, wobei die positiv geladenen Ionen im Ionenstrahl (28) einfach geladene Ionen und zweifach geladene Ionen umfassen, und wobei die zweite Sammelelektrode (84) Sekundärelektronen sammelt, welche durch die Ablenkplatte (78) als ein Ergebnis von einfach geladenen Ionen im Ionenstrahl emittiert werden, welcher auf die Ablenkplatte (78) auftrifft, der Neutralteilchendetektor (52) ferner umfassend eine dritte Sammelelektrode (86), welche ein positives elektrisches Potenzial hinsichtlich der Ablenkplatte (78) aufweist, zum Sammeln von Sekundärelektronen, welche durch die Ablenkplatte (78) als ein Ergebnis von zweifach geladenen Ionen im Ionenstrahl emittiert werden, welcher auf die Ablenkplatte auftrifft (78), wobei die Ablenkplatte und die Sammelelektroden (82, 84, 86) durch einen Abstand getrennt sind, durch welchen der Ionenstrahl passiert.
  16. Dosimetriesteuerungssystem (60) nach Anspruch 13 oder 14, ferner umfassend eine Logik (98) zum Vergleichen eines ersten Emissionsstroms von Sekundärelektronen, welcher durch die erste Sammelelektrode (82) gesammelt wird, mit einem zweiten Emissionsstrom von Sekundärelektronen, welcher durch die zweite Sammelelektrode (84) gesammelt wird, um ein Korrektursignal (100) auszugeben, welches für den Abschnitt des Strahls (28) repräsentativ ist, welches aus Neutralteilchen besteht.
  17. Dosimetriesteuerungssystem (60) nach Anspruch 16, ferner umfassend eine Logik (102) zum Empfangen des Korrektursignals (100) und des Ionenstrahlsignals (75) und zum Ausgeben eines korrigierten Stromsignals des Ionenstrahls (104).
  18. Dosimetriesteuerungssystem (60) nach Anspruch 15, ferner umfassend eine Logik (98) (i) zum Vergleichen eines ersten Emissionsstroms von Sekundärelektronen, welcher durch die erste Sammelelektrode (82) gesammelt wird, eines zweiten Emissionsstroms von Sekundärelektronen, welcher durch die zweite Sammelelektrode (84) gesammelt wird, und eines dritten Emissionsstroms von Sekundärelektronen, welcher durch die dritte Sammelelektrode (86) gesammelt wird; und (ii) zum Ausgeben eines Korrektursignals (100), welches für den Abschnitt des Strahls (28) repräsentativ ist, welcher aus Neutralteilchen und aus zweifach geladenen Ionen besteht.
  19. Dosimetriesteuerungssystem (60) nach Anspruch 18, ferner umfassend eine Logik (102) zum Empfangen des Korrektursignals (100) und des Ionenstrahlsignals (75) und zum Ausgeben eines korrigierten Stromsignals des Ionenstrahls (104).
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