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Hintergrund
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Diese
Erfindung betrifft allgemein Reinigungszusammensetzungen zum Reinigen
von Polymerzusammensetzungen aus Polymer verarbeitenden Apparaten,
insbesondere im Hinblick auf Säuberungszusammensetzungen
zum Säubern
von Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer
(EVOH) aus Extrusions- und anderen zum Extrudieren, damit Modellieren
oder Formen von EVOH geeigneten Apparaten.
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EVOH-Harz
wird, unter anderem und ohne Einschränkung, vielfach als ein Gas-
und/oder Geschmackssperre-Material für Nahrungsverpackungen und
andere Anwendungen eingesetzt. EVOH wird üblicherweise aus einer Düse zu einer
Einzel- oder Mehrlagen-Struktur extrudiert, und kann daher in einer
großen Bandbreite
von Formen hergestellt werden, wie etwa Folien/Filme, Bögen oder
Flaschen.
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Geschmolzenes
EVOH-Harz hat eine bekannte Affinität für Metalle und neigt daher dazu,
sich innerhalb des Extruders und nachgeschalteten Geräten (zum
Beispiel Adaptern, Sieben, und Formdüsen) von damit in Zusammenhang
stehenden, Polymer verarbeitenden Apparaten anzusammeln. EVOH ist
auch recht sensibel gegenüber
der Zeit, während
der es für
Extruder üblichen
Temperaturen ausgesetzt ist. Die "OH"-Gruppen im
EVOH tendieren nämlich
dazu, miteinander quer zu vernetzen.
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Das
physikalische Ergebnis davon ist, dass beim Fortschreiten eines
typischen Extrusions"durchlaufs" die Viskosität des EVOH-Extrudats
allmählich
zunimmt (MI nimmt ab), während
sich die Menge an quervernetztem EVOH innerhalb der Extrusions-
und Formgerätschaft
ansammelt. Da sich das Material fortwährend in der Extrusions- und
Formgerätschaft
ansammelt, ist an einem Punkt die Ansammlung groß genug, dass das Material
anfängt
sich zu lösen
und in dem Extrudat als Gele aufzutauchen. Die Anzahl der Gele nimmt
mit der Zeit zu. Eine große
Anzahl von Gelen ist in derart hergestellten Formprodukten allgemein
nicht akzeptabel. Daher muss der Extruder von Zeit zu Zeit von dem
EVOH gesäubert
werden (ausgereinigt), welches sich angesammelt hat.
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Ein
Verfahren zum Herausreinigen des EVOH besteht darin, die Extrusionsgerätschaft
herunterzufahren, abzukühlen,
sie zu demontieren und physikalisch zu schaben/reinigen, etc. Ein
bevorzugtes Verfahren besteht darin, durch die Extrusions- und Formgerätschaft
ein Material hindurch laufen zu lassen, welches das EVOH herausreinigt,
einschließlich
der Ablagerung im Inneren der damit verbundenen Gerätschaft.
Ein solches Material ist im Allgemeinen bekannt als ein "Säuberungs"-Material und der Prozess wird als "Säuberung" bezeichnet.
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Bei
EVOH muss die "Säuberung" periodisch durchgeführt werden,
selbst wenn das extrudierte Harz immer EVOH ist. Unter Verwendung
herkömmlicher
Technologie beträgt
die Zeitspanne zwischen "Säuberungen" von EVOH typischerweise
1 bis 7 Tage. Damit ist die "Säuberung" ein sehr wichtiger
Teil des Betreibens eines Extruders, selbst wenn EVOH das einzige
durch den besonderen Extruder verarbeitete Material ist.
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Eine
weitere Situation, in welcher Säuberung
wichtig ist, ist jene, in welcher das extrudiert werdende Material
gewechselt werden soll. Damit muss, zum Beispiel, wenn EVOH extrudiert
werden soll, gefolgt von einem Durchgang mit Nylon in dem gleichen
Extruder, das EVOH vollständig
und zuverlässig
aus allen betreffenden Polymer verarbeitenden Apparaten gesäubert werden,
einschließlich
Extruder, Adapter, Sieb, Düse und
dergleichen, bevor das Nylon durchlaufen gelassen werden kann. Wenn
die Säuberung
nicht ganz vollständig
ist, reagiert verbleibendes EVOH in dem Extruder mit dem einlaufenden
Nylon und bildet eine nicht akzeptable Menge an Gelen in dem extrudierten
Nylon-Polymer.
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Damit
ist eine Anforderung an ein bevorzugtes Säuberungsmaterial, dass es effektiv
im Wesentlichen alles EVOH aus dem Polymer verarbeitenden Apparat
entfernen muss, und dass es nicht mit der durch diesen Polymer verarbeitenden
Apparat nachfolgend zu extrudierenden Polymerzusammensetzung reagieren
darf. Auch sollte das Säuberungsmaterial
nicht für
längere
Zeit im Extruder verbleiben, nachdem die Zufuhr der nachfolgenden
Polymerzusammensetzung in den Extruder zur Herstellung eines Produkts
daraus begonnen hat.
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Übergang
zu und von Säuberungsmaterial
wird begleitet von andauerndem Betrieb des Extruders. Damit fährt die
Extrudierschraube fort sich zu drehen, während Änderungen an zum Beispiel Zufuhrmaterial,
Temperatureinstellungen, Schraubengeschwindigkeit und dergleichen
vorgenommen werden. Typischerweise können Übergänge durch Reihenfolgen dargestellt
werden, welche beispielsweise wie folgt aussehen
EVOH → SÄUBERN → EVOH
EVOH → SÄUBERN → NYLON
EVOH → SÄUBERN → POLYOLEFIN
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Diese
Erfindung betrifft die Zusammensetzung und Verwendung des Säuberungsmaterials,
insbesondere wie zur Säuberung
von EVOH verwendet.
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Materialien,
welche herkömmlicherweise
zum Säubern
von EVOH verwendet werden, sind Polyolefine wie etwa Polyethylen
oder Polypropylen. Solche Säuberungsmaterialien
können
Ansammlung von EVOH im Flusskanal beispielsweise des Extruders verringern.
Jedoch sind solche Materialien nicht wirksam, den Extrusionsapparat
genügend
zu reinigen, um Gelbildung auf einen akzeptablen Grad zu reduzieren,
wenn der Extruder nachfolgend zur Extrusion weiteren Produkts verwendet
wird.
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3,071,498
Kaskel lehrt Säuberung
von Polyethylen mit thermoplastischen Körnchen, welche mit Silikonöl beschichtet
sind.
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3,119,720
Stiles et al. lehren einen 3-Schritt-Säuberungsprozess
unter Verwendung von (i) Pentaerythritol, (ii) Metall und einem
Sequestriermittel und (iii) Polyethylen.
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3,869,525
Miller lehrt Säubern
mit einem Gemisch von Polyethylen und Polyester.
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4,425,288
Tieszen et al. lehren Reinigen von Poly(arylen)sulfid aus Spinnereigerätschaft
unter Verwendung von Polyolefin, wie etwa Polyethylen oder Polypropylen.
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4,838,945
Fujii et al. lehren eine Säuberungszusammensetzung
mit Natriumsulfonsäure,
Wasser und thermoplastischem Material.
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4,838,948
Bailey und 4,954,545 Bailey lehren Säuberungszusammensetzungen mit
Polyethylen, sulfoniertem oberflächenaktiven
Mittel und Schleifmittel.
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5,397,498
Ishida et al. lehren Reinigungszusammensetzungen mit Polyalkylenoxidglycol
und Alkylsulfat.
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5,424,012
Ertle et al. lehren Verwendung eines schaumbildenden Additivs in
einem Säuberungsmaterial.
5,443,768 Scheibelhoffer et al. lehren Säuberungsmaterialien mit Schleifmittels,
ungesättigtem
Harz und Copolymer von Olefinacrylat oder Methacrylat.
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5,460,760
Tsai et al. lehren Beschichten des Inneren von EVOH-Extrusions-Gerätschaft
mit Fluorpolymer.
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Japanische
Anmeldung 5-279,518 lehrt ein Säuberungsmaterial,
welches eine Kombination von Polyolefin und einer Metallzusammensetzung
ist.
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Japanische
Anmeldung 7-329,113 lehrt Verwendung von Maleinsäureanhydrid modifiziertem Polyethylen
als einem Säuberungsmaterial.
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Japan
62-143,954 und korrespondierende USA 5,032,632 lehren ein Stabilisatorpaket
für EVOH
mit einem Metallsalz und einer Säurekomponente.
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Japan
63-286,459 und korrespondierende 8-19293 lehren Verwendung von sterisch
gehindertem Phenol als einen thermischen Stabilisator in EVOH.
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EPA
0 308 703 A2 lehrt ein Stabilisatorpaket für EVOH, mit einem Metallsalz
und zwei Säurekomponenten.
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Keine
der obigen Harze oder Säuberungsmaterialien
säubern
EVOH wirksam aus dem Polymer verarbeitenden Apparat. Vielmehr sind
lange Säuberungszeiten
nötig und/oder
lange Durchlaufzeiten erforderlich für das nachfolgende Material,
bis die Häufigkeit
von Gelerscheinungen gering genug ist, dass das Material als Produkt
verwendet werden kann.
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Es
ist eine Aufgabe der Erfindung, eine sehr gute Reinigungszusammensetzung
als ein Säuberungsmaterial
zum Säubern
von EVOH und anderen Materialien aus Polymer verarbeitenden Apparaten
bereitzustellen.
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US-A-5236514
offenbart Säuberungszusammensetzungen
zum Reinigen von thermoplastisches Material verarbeitender Gerätschaft.
Die Zusammensetzung ist zusammengesetzt aus einem Absorbtionsmittel
in der Menge von 0,05 bis 5 Gew.%. Matrixharz in der Menge von 49,5
bis 99,5 Gew.% und ein optionales Schleifmittel gegenwärtig in
der Menge von 0 – 50
Gew.%. Die Zusammensetzung kann auch ein Trägerharz mit einem von dem Schmelzpunkt
des Matrixharzes verschiedenen Schmelzpunkt enthalten.
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EP-A-0
800 910 offenbart ein Säuberungsmittel
zum Säubern
von zu säuberndem
Harz aus einem Extruder in einem Schmelzextruderapparat. Das Säuberungsmittel
umfasst (a) ein hydrophobes, thermoplastisches Harz, (b) ein hydrophiles,
thermoplastisches Harz und (c) ein Säuberungshilfsmittel ausgewählt aus
der Gruppe bestehend aus (C1) einem Weichmacher für das zu
säubernde
Harz (C2) Wasser und (C3) einer Kristallwasser enthaltenden Verbindung.
Die Verhältnisse
von dem hydrophobem, thermoplastischen Harz (a) und dem hydrophilen,
thermoplastischen Harz (b) sind 100/0 bis 30/70 bezogen auf das
Gewicht, und das Verhältnis
des Säuberungshilfsmittels
(c) bezogen auf die Gesamtsumme des hydrophoben, plastischen Harzes
(a) plus hydrophilem, plastischen Harz (b) ist 0,01 bis 40 Gewichtsteile
Säuberungshilfsmittel
(c) zu 100 Gewichtsteile der Gesamtsumme von hydrophobem, thermoplastischen
Harz (a) plus hydrophilem Harz (b).
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Japanische
Patentveröffentlichung
Nr.
JP 5279518 (Kuraray
Co Ltd) beschreibt eine Säuberungsmittelzusammensetzung
zur Verwendung in Schmelzformapparaten, welche Ethylenvinylalkohol-Copolymer
und Polyolefin-Typ- Copolymer
enthalten, welches ein Metallsalz, wie etwa Calcium oder Magnesiumacetat
enthält.
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Japanische
Patentveröffentlichung
Nr.
JP 6134770 (Mitsui
Toatsu Chem Inc) beschreibt eine Reinigungsharzzusammensetzung,
welche zum Reinigen eines Extruders oder eines Spritzgießers verwendet
wird, umfassend wärmebeständiges styrolisches
Harz und Polyalkylenoxid und ein Metall-Alkylsulfat.
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Schließlich sind
wir einer Veröffentlichung
mit dem Titel "Purging
Compound for Polyamides and Ethylene Vinyl Alcohol Copolymers" von Maged G Botos
gewahr, welche im Journal of Plastic Film & Sheeting, Band 12 (Juli 1996), Seiten
212 bis 224 veröffentlicht
wurde, welche eine Säuberungsverbindung,
PlexarTM PX909, zum Entfernen von verbleibenden
polaren Harzen, wie etwa Polyamiden, Ethylen/Vinylalkohol (EVOH) und
oxidierten Polyolefinen oder Farbkonzentraten beschreibt, welche
an den inneren Teilen eines Extruders und einer Düse haften.
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Es
ist eine spezifischere Aufgabe, eine Reinigungszusammensetzung zum
Säubern
von EVOH bereitzustellen, worauf weiteres Verarbeiten von EVOH in
dem gleichen Polymer verarbeitenden Apparat folgen soll. Es ist
eine weitere spezifische Aufgabe, ein Verfahren zum Säubern von
EVOH aus Polymer verarbeitenden Apparaten bereitzustellen.
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Es
ist eine weitere Aufgabe, ein Verfahren zum Säubern von EVOH aus Polymer
verarbeitenden Apparaten bereitzustellen.
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Es
ist noch eine weitere Aufgabe, ein Verfahren zum wenigstens zeitweise
Beibehalten ununterbrochenen Betriebs von Polymer verarbeitenden
Apparaten bereitzustellen, durch periodisches, wirksames Säubern des
Polymer verarbeitenden Apparates von angesammelter, interner Ablagerung
von Polymer innerhalb des Verarbeitungsapparats.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird die Reinigungszusammensetzung, welche durch Anspruch
1 bereitgestellt ist, bereitgestellt.
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Durch
die vorliegende Erfindung wird auch das Verfahren nach Anspruch
3 bereitgestellt.
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Bevorzugte
Ausführungsformen
der Erfindung sind in den abhängigen
Ansprüchen
offenbart.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Einige
der Aufgaben werden gelöst
durch Reinigungszusammensetzungen und Verfahren zur Reinigung einer
ersten Polymerzusammensetzung, d.h. EVOH, aus Polymer verarbeitenden
Apparaten. Andere Aufgaben werden gelöst durch Verfahren zum Aufrechterhalten
von wenigstens temporär
nicht unterbrochenem Betrieb von Polymer verarbeitenden Apparaten
durch Verwendung von erfindungsgemäßen Reinigungszusammensetzungen.
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Reinigungszusammensetzungen
gemäß der Erfindung
umfassen allgemein ein Polymer und wenigstens ein Metallsalz, wobei
das betreffende Metall ausgewählt
ist aus Erdalkali- und Übergangsmetallen.
Die Reinigungszusammensetzung hat eine Affinität für das EVOH von "Ad" zwischen 50 und
etwa 1500, bevorzugt zwischen 150 und etwa 1500, wobei "Ad" Adhäsionsfestigkeit
(Gramm/15 mm Breite) zwischen dem EVOH und der Reinigungszusammensetzung
in einem Mehrlagen-cast-coextrudierten
Film (bzw. einer Mehrlagen-cast-coextrudierten-Folie)
ist. Die Reinigungszusammensetzung umfasst 0,001 bis 10 Gew.% des
Metallsalzes, bezogen auf das Gesamtgewicht der Reinigungszusammensetzung.
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Ein
50/50 Gew.% Gemisch der Reinigungszusammensetzung und eines weiteren
Polymers, welches in dem zum Verarbeiten von EVOH geeigneten Polymer
verarbeitenden Apparat verarbeitet werden kann, hat bevorzugt ein
Schmelzindex-Verhältnis MI-mix60/MI-mix6 von 0,3/1
bis 5/1, besonders bevorzugt 0,5/1 bis 3/1.
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Bevorzugte
Reinigungszusammensetzungen umfassen Säuremodifizierte Polymere, wobei
das so modifizierte Basispolymer ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend
aus Polyethylen geringer Dichte, Polyethylen mittlerer Dichte, Polyethylen
hoher Dichte, linearem Polyethylen niedriger Dichte, Polypropylen,
Ethylen-Vinylacetat, Ethylen-Methylacrylat und kompatiblen Kombinationen
davon. Hochbevorzugte, säure-modifizierte
zweite Polymerzusammensetzungen umfassen säure-modifiziertes Polymer auf
Olefin-Basis, zum Beispiel Maleinsäureanhydrid-modifiziertes Polymer
auf Olefin-Basis,
wie etwa Maleinsäureanhydrid-modifiziertes
Polyethylen. Solche zweiten Polymerzusammensetzungen haben bei 190°C, 2160 Gramm
Beladung, einen Schmelzindex von 0,1 bis 50 Gramm/10 Minuten, bevorzugt
1 bis 20 Gramm/10 Minuten.
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Andere
zur Verwendung als Basis-Polymer für die Reinigungszusammensetzung
bevorzugte Materialien umfassen Ethylen-Vinylacetat, Ionomer, thermoplastisches
Polyurethan, Polyamid, Polyester, Styrol-Ethylen-Propylen-Copolymer, Styrol-Ethylen-Butylen-Styrol-Copolymer und kompatible
Kombinationen davon.
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Das
weitere Polymer sollte nicht hochreaktiv mit der Reinigungszusammensetzung
sein. In Anbetracht der obigen Reinigungszusammensetzungen sind
Beispiele für
weitere Polymere ausgewählt
aus Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer; Polyethylenen, wie etwa Polyethylen
geringer Dichte, Polyethylen mittlerer Dichte, Polyethylen hoher
Dichte, Polyethylen sehr geringer Dichte und quervernetzbarem Polyethylen;
Polybutylen; quervernetzbarem Polybutylen; Ethylen-Vinylacetat-Copolymer;
Polypropylen; Polyamid; Polyester; thermoplastischem Elastomer;
Polyvinylidenchlorid-Copolymer; und kompatiblen Kombinationen davon.
Gemäß den obigen
Beispielen umfasst das weitere Polymer in einigen Ausführungsformen
EVOH und in anderen Ausführungsformen
ist das weitere Polymer frei von EVOH.
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Das
Metallsalz ist vorzugsweise in der Reinigungszusammensetzung in
einer Menge von etwa 0,002 bis etwa 3 Gew.% vorhanden, weiter bevorzugt
0,1 bis etwa 2 Gew.%. Bevorzugtes Metall kann ein Erdalkalimetall
sein. Beispiele bestimmter der bevorzugten Metalle sind ausgewählt aus
Calcium, Magnesium, Mangan und Zink. Bevorzugte Metallsalze sind
abgeleitet von organischen Säuren
mit von 8 bis 20 Kohlenstoffatomen.
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In
einigen Ausführungsformen
wird ein zusätzliches
Polymer mit der Reinigungszusammensetzung kombiniert, wobei die
Kombination daraus "Ad" zwischen 50 und
1500 entspricht, bevorzugt zwischen 150 und 1500. Ein Beispiel für zusätzliche
Polymere sind Polyethylen geringer Dichte, lineares Polyethylen
geringer Dichte, Polyethylen mittlerer Dichte, Polyethylen hoher
Dichte, Polyethylen sehr geringer Dichte, quervernetzbares Polyethylen,
Polybutylen, quervernetzbares Polybutylen, Ethylen-Vinylacetat-Copolymer,
Polypropylen, thermoplastische Elastomere und kompatible Kombinationen
davon.
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Die
Reinigungszusammensetzung der Erfindung kann jegliche einer Vielzahl
von anorganischen Zusammensetzungen mit allgemeiner Partikelgröße von etwa
0,05 Mikrometer bis etwa 20 Mikrometer umfassen und von welchen
angenommen wird, dass sie mittels der Prinzipien Schleifen, Schaben
und/oder Scheuern funktionieren.
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BESCHREIBUNG
DER ILLUSTRIERTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Diese
Erfindung ist auf das Verfahren zum Reinigen/Säubern von EVOH gerichtet, welches
durch einen Polymer verarbeitenden Apparat verarbeitet wird und
dadurch in ein Produkt geformt wird, so dass der Polymer verarbeitende
Apparat genügend
rein ist, dass der verarbeitende Apparat zur Herstellung weiterer
geformter Produkte verwendet werden kann, ohne notwendigerweise
den verarbeitenden Apparat zu demontieren. Im Allgemeinen wird die
Reinigungs-/Säuberungszusammensetzung
unmittelbar nach den letzten Elementen des EVOH-Formvorgangs eingeführt und wird durch den Polymer
verarbeitenden Apparat ohne Anhalten des Verarbeitungsvorgangs verarbeitet.
Bei Vervollständigung
des Säuberns/Reinigens
ist der verarbeitende Apparat so gründlich gereinigt, dass ein
folgendes weiteres Polymer unmittelbar nach dem Säuberungsmaterial
in den verarbeitenden Apparat eingeführt werden kann, und dass das
weitere Polymer bei verringertem Vorkommen von Gelen und anderen
Mängeln
zu Formprodukt verarbeitet werden kann, so dass damit ohne Weiteres
ein akzeptables Produkt hergestellt werden kann.
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Das
Ergebnis solch wirksamer Säuberung
besteht darin, wenigstens temporär
ununterbrochenen Betrieb des Polymer verarbeitenden Apparats aufrecht
zu erhalten, um weiter verwendbares Produkt zu produzieren. Es wird
Fachleuten auf diesem Gebiet verständlich sein, dass alle solchen
Polymer verarbeitenden Apparate zum manuellen Reinigen periodisch
heruntergefahren werden. Durch temporäre Aufrechterhaltung ununterbrochenen
Betriebs ist diese Erfindung wirksam darin, die Häufigkeit
solcher Herunterfahrvorgänge
zu verringern.
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Säuberungsmaterialien
gemäß der Erfindung
können
so ausgewählt
sein, dass sie Verwendung eines weiteren Polymers ermöglichen,
welches ohne Weiteres mit dem EVOH reagieren würde, um nicht akzeptable Gele
in den geformten Produkten zu erzeugen, welche so unter Verwendung
des weiteren Polymers hergestellt würden, wenn das EVOH nicht adäquat aus
dem Polymer verarbeitenden Apparat gesäubert. würde. Das Säuberungsmaterial (Reinigungszusammensetzung)
reinigt den Polymer verarbeitenden Apparat nämlich so gründlich, dass die Menge an EVOH,
welche in dem Polymer verarbeitenden Apparat verbleibt, wenn das
weitere Polymer dahinein eingeführt
wird, so gering ist, dass sie nicht genügt, um akzeptables Formen des
weiteren Polymers zu stören.
Damit kann unter Verwendung erfindungsgemäßen Säuberungsmaterials und bei kontinuierlichem
Betrieb des Polymer verarbeitenden Apparats zum Beispiel Nylon in
dem gleichen Apparat verarbeitet werden, welcher zuvor EVOH verarbeitete,
bei kontinuierlichem Betrieb des verarbeitenden Apparats und wobei
lediglich das Säuberungsmaterial
zwischen dem EVOH und dem Nylon dort hindurch verarbeitet wird.
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Im
Allgemeinen besteht eine erste Eigenschaft der Reinigungszusammensetzung
darin, dass sie einen erforderlichen Grad an Affinität für das geschmolzene
EVOH aufweist. Zu diesem Zweck muss die Adhäsion "Ad" der
Reinigungszusammensetzung zu der ersten Polymerzusammensetzung mindestens
50 Gramm/15 mm betragen. Die Adhäsion
wird in einer Mehrlagen-Cast-Folie gemessen, welche aneinander angrenzende
Lagen der EVOH- und
Reinigungszusammensetzungen enthält.
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Wenn
die Adhäsionsfestigkeit
weniger als 50 Gramm/15 mm beträgt,
ist die Säuberungswirksamkeit nicht
akzeptabel. Deshalb sollte die Adhäsionsfestigkeit wenigstens
50 Gramm/15 mm, bevorzugt wenigstens 150 Gramm/15 mm betragen.
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Als
eine zweite bevorzugte Eigenschaft sollte das Säuberungsmaterial, da das weitere
Polymer in engem Kontakt mit dem Säuberungsmaterial steht, wenn
das weitere Polymer in den Polymer verarbeitenden Apparat eingeführt wird,
im Allgemeinen nicht mit dem weiteren Polymer reagieren. Mindestens
sollte die weitere Polymerzusammensetzung nicht hochreaktiv mit
dem Säuberungsmaterial
sein.
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Ähnlich sollten
Kombinationen des Säuberungsmaterials
und des weiteren Polymers über
eine Zeit hinweg relativ stabile Viskosität unter Polymer verarbeitenden
Bedingungen, zum Beispiel Extrusionsverarbeitungsbedingungen, aufweisen.
In dieser Hinsicht sollte ein 50/50 Gew.%-Gemisch des Säuberungsmaterials und
des weiteren Polymers, welches in dem Polymer verarbeitenden Apparat
verarbeitet werden kann, welcher das EVOH verarbeitet, gemäß der vorliegenden
Erfindung ein Schmelzindexverhältnis
von
MI-mix60/MI-mix6 von
0,3/1 bis 5/1 haben.
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Wenn
das Säuberungsmaterial
mit dem weiteren Polymer reagiert und dadurch die Viskosität des Extrudats
derart ändert,
dass die Zusammensetzung mit der Zeit viskoser wird, wodurch das
Schmelzindexverhältnis
geringer als 0,3/1 wird, besteht ein Risiko, dass eine nicht akzeptable
Anzahl von Gelen während
Extrusion der weiteren Polymerzusammensetzung aufgrund von Reaktion zwischen
dem weiteren Polymer und dem restlichen Säuberungsmaterial, welches in
dem Polymer verarbeitenden Apparat verbleibt, gebildet wird.
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Wenn,
auf der anderen Seite, das Säuberungsmaterial
mit dem weiteren Polymer reagiert und dadurch die Viskosität des Extrudats
derart ändert,
dass die Zusammensetzung mit der Zeit weniger viskos wird, wodurch
das Schmelzindexverhältnis
höher als
5/1 ist, könnte
dies zu Schmelzflussinstabilität
und potenziell Leerräumen
in dem Extrudat führen.
Daher sollte die Kombination aus dem Säuberungsmaterials (Reinigungszusammensetzung)
und dem weiteren Polymer vorzugsweise das obige Schmelzindexverhältnis erfüllen und vorzugsweise
zwischen 0,5/1 und 3/1 liegen.
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Eine
bevorzugte Materialklasse, welche als Basispolymer für die Reinigungszusammensetzung
verwendet werden kann, und welche im Allgemeinen die obigen zwei
Charakteristiken aufweist, ist Säure-modifiziertes
Polyolefin. Beispiele für
solches Material sind, ohne Einschränkung, Maleinsäureanhydrid-modifiziertes Polyethylen
(zum Beispiel niedriger Dichte, mittlerer Dichte, hoher Dichte,
linear und niedriger Dichte, und Copolymere von Ethylen), Maleinsäureanhydridmodifiziertes
Polypropylen, Maleinsäureanhydridmodifiziertes Ethylen-Vinylacetat-Copolymer,
Maleinsäureanhydrid-modifiziertes
Methacrylat, und dergleichen. Solche Säure- oder Maleinsäureanhydridmodifizierten
Polymerzusammensetzungen sind als Haftpolymere weit erhältlich, wobei
die Säure-
oder Anhydrid-Modifikation zum Beispiel in einer Menge von etwa
0,01 Gew.% bis etwa 15 Gew.% in das Basispolymer polymerisiert ist.
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Andere
Beispiele für
Basispolymere zur Verwendung in der Reinigungszusammensetzung, welche nicht
säure-modifiziert
sind, aber welche nichts desto trotz dafür in gewissen Fällen geeignet
sind, sind, ohne Einschränkung,
Ethylen-Vinylacetat-Copolymer,
Ionomer, thermoplastisches Polyurethan, Polyester, Styrol-Ethylen-Propylen-Copolymer
und Styrol-Ethylen-Butylen-Styrol-Copolymer, solang wie die Materialien
die Affinitätsanforderungen
und die Anforderungen an die Stabilität des Schmelzindexes erfüllen, wenn
sie mit der weiteren Polymerzusammensetzung wie oben diskutiert
kombiniert sind.
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Das
Basispolymer, welches in der Reinigungszusammensetzung verwendet
wird, hat vorzugsweise einen Schmelzindex bei 190 Grad C, 2160 Gramm
Beladung, von 0,1 bis 50 Gramm/10 Minuten.
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Ein
drittes Charakteristikum der Reinigungszusammensetzung (Säuberungsmaterial)
gemäß der Erfindung
ist, dass solches Material etwa 0,001 Gew.% bis etwa 10 Gew.% eines
Metallsalzes einer Säure
umfasst, einschließlich
Metallacetaten. Die Säure
ist vorzugsweise eine organische Säure und hat vorzugsweise von
8 bis 20 Kohlenstoffatome. In bevorzugten Ausführungsformen ist das Metallsalz
in der zweiten Polymerzusammensetzung in einer Menge von 0,002 bis
3 Gew.%, weiter bevorzugt 0,1 bis 2 Gew.% vorhanden.
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Das
Metall ist ein Erdalkali- oder Übergangsmetall.
Ohne Einschränkung
sind bevorzugte Metalle Calcium, Magnesium, Mangan und Zink. Beispiele
für die
Metallsalze sind, ohne Einschränkung,
metallische Fettsäuresalze,
wie etwa Magnesiumstearat, Calciumstearat, Zinkstearat und Manganstearat,
andere Salze von Stearinsäure,
einschließlich
Salzen von Stearinsäuren,
welche Magnesium oder andere Metalle in der monovalenten Form enthalten.
Eine hochgeeignete, kommerziell erhältliche Form von Stearinsäure, welche
für die vorliegende
Erfindung geeignet ist, ist pulverförmiges Magnesiumstearat, welches
etwa 7,5 % Magnesiumionen enthält.
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Die
Reinigungszusammensetzung kann eine Kombination der obig beschriebenen
Basispolymere mit einem oder mehr anderen Polymeren (zusätzliches
Polymer) sein, solange wie die obigen Charakteristika für die kombinierte
Reinigungszusammensetzung erreicht werden. Beispiele für ein solches
zusätzliches
Polymer sind, ohne Einschränkung,
Polyethylen (zum Beispiel Polyethylen geringer Dichte, lineares
Polyethylen geringer Dichte, Polyethylen mittlerer Dichte, Polyethylen
hoher Dichte, Polyethylen sehr geringer Dichte, quervernetzbares
Polyethylen), Polybutylen, quervernetzbares Polybutylen, Ethylen-Vinylacetat-Copolymer,
Polypropylen und thermoplastisches Elastomer.
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Die
Fraktion der Reinigungszusammensetzung, welche durch die zusätzliche
Polymerzusammensetzung dargestellt werden kann, hängt zum
Teil vom Grad der Affinität
zwischen dem Basispolymer und dem ersten Polymer (EVOH) ab. Der
Grad an Affinität
zwischen dem Basispolymer und dem ersten Polymer kann eine Funktion
der Menge an Säure
oder Anhydrid, oder Äquivalent
sein, welche in das Basispolymer polymerisiert ist. Dort wo höhere Mengen
von zum Beispiel Anhydrid in dem Basispolymer zu höheren Graden
an Affinität zwischen
dem Basispolymer und EVOH führen,
ist die maximal akzeptable Fraktion zusätzlicher Polymerzusammensetzung
im allgemeinen höher
als dort, wo ein geringerer Grad an Affinität zwischen dem Basispolymer
und dem EVOH existiert.
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In
einigen Ausführungsformen
der Erfindung wird ein anorganisches Pulver zugefügt und wird
dadurch Teil der Reinigungszusammensetzung, um die Wirksamkeit des
Säuberungsvorgangs
zu erhöhen,
zum Beispiel als ein Scheuer-, Schab- oder Schleifmaterial. Beispiele
für ein
solches anorganisches Pulver sind, ohne Einschränkung, ein einzelnes Material
oder ein Gemisch von zwei oder mehr Arten von Material, ausgewählt aus
Siliciumdioxid, Kieselgur, weißem
Kohlenstoff, Calciumsilicat, Aluminiumsilicat, Bentonit, Zeolit,
Magnesiumcarbonat, Gips, Bimsstein, vulkanischer Asche und Calciumcarbonat.
Eine weitere Diskussion geeigneter solcher Materialien ist in US
Patent 4,838,945 von Fujii et al. ausgeführt. Die Reinigungszusammensetzung kann
hergestellt werden durch Mischen der oben genannten und jeglichen
anderen gewünschten,
kompatiblen und verarbeitbaren Inhaltsstoffen, und durch Schmelzmischen
oder anderes, herkömmliches
Mischverfahren, welches die jeweiligen Inhaltsstoffe in innigen
Kontakt und Gemisch miteinander bringt, vorzugsweise ein allgemein
homogenes Gemisch, und die Reinigungszusammensetzung in einer solchen
Form erzeugt, wie sie ohne Weiteres in den betreffenden Polymer
verarbeitenden Apparat eingeführt
werden kann. Polymer verarbeitende Apparate, welche hierin spezifisch
ins Auge gefasst sind, umfassen, ohne Einschränkung, einen Extruder, Adapter,
Siebe und Düse.
Andere typischerweise mit einem solchen Extrusionsapparat verwendete
Geräte
sind natürlich
eingeschlossen. Ferner umfasst, wie hierin verwendet, Polymer verarbeitender
Apparat andere Apparate, wie etwa Mischer, welche verwendet werden,
um Polymerzusammensetzungen zu verarbeiten. Damit kann die Erfindung
mit einem jeglichen Apparat verwendet werden, welcher zum Verarbeiten
von Polymerzusammensetzungen nützlich
ist, insbesondere Polymerschmelzzusammensetzungen, und ist nicht
auf Extrusionsverarbeitungsapparate beschränkt, obgleich ein solcher als
die primäre
Verwendung der Erfindung ins Auge gefasst ist.
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Zur
Verwendung im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung geeignetes
EVOH kann hergestellt werden mittels der Verfahren, welche beispielsweise
offenbart sind in US Patenten 3,510,464; 3,560,461; 3,585,177; und
3,847,845. Im Allgemeinen ist EVOH hydrolisiertes Ethylen-Vinylacetat-Copolymer,
was auch als verseiftes Ethylen-Vinylacetat-Copolymer
bezeichnet wird.
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Das
Ausmaß der
Hydrolyse des EVOH sollte mehr als 85 mol % betragen, vorzugsweise
mehr als 95 mol %. Das EVOH enthält
vorzugsweise etwa 15 mol % bis etwa 70 mol Ethylen-Gruppen und entsprechend etwa
30 mol % bis etwa 85 mol % Vinylalkohol-Gruppen. Copolymere, welche
weniger als 15 mol % Ethylen aufweisen, neigen dazu, schwierig zu
extrudieren zu sein, während
solche, welche mehr als 70 mol % Ethylen aufweisen, verringerte
Sauerstoffsperrleistung aufweisen.
-
EVOH-Copolymere,
welche zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung geeignet sind,
sind kommerziell zum Beispiel von EVAL Company of America, Lisle,
Illinois, erhältlich.
EVAL Company stellt einen breiten Bereich an EVOH-Copolymeren her,
zum Beispiel ein geeignetes Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer unter der
Bezeichnung "EP-E", welches 42 bis
46 mol % Ethylen aufweist, einen Schmelzindex von etwa 5,5 bei 210 Grad
C, 2160 Gramm Ladung und Schmelzpunkt von 164 Grad C. Ein weiteres
geeignetes EVOH-Copolymer hat etwa 29 mol Ethylen und einen Schmelzpunkt
von 188 Grad C. Noch ein weiteres geeignetes EVOH-Copolymer, beschrieben
in US Patent 4,252,169, hat 40 mol % Ethylen und einen Schmelzpunkt
von 164 Grad C. Andere Hersteller stellen ebenfalls geeignete EVOH-Copolymere
her.
-
Das
EVOH kann einem jeglichen Schmelzindex (210 Grad C, Beladung 2160
Gramm) haben, im Allgemeinen ist der Schmelzindex aber von etwa
0,5 bis etwa 50 Gramm/10 Minuten.
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Das
EVOH, worauf hierin Bezug genommen wird, umfasst Ausführungsformen
von EVOH-Copolymer, worin das EVOH mit einer geringen Menge, zum
Beispiel etwa 0,5 mol % bis etwa 10 mol % eines modifizierenden
Monomers modifiziert worden ist, welches mit Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer
copolymerisierbar ist. Beispiele für das modifizierende Monomer
sind Vinylsilanpropylen, 1-Buten, 1-Hexen, 4-Methyl-1-penten, Acrylate, Methacrylate,
Maleinsäure,
Phthalsäure,
Itaconsäure,
höhere
aliphatische Säuren,
Vinylester, Alkylvinylether, N-Vinylpyrrolidon, N-n-Butoxymethylacrylamid,
N-(2-Dimethylaminoethyl)methacrylamid,
und quarternäre
Verbindungen davon und N-Vinylimidazol und quarternäre Verbindungen
davon. Wie hierin verwendet, einschließlich der folgenden Ansprüche, umfassen
die Ausdrücke "Ethylenvinylalkohol" und "EVOH" Material, welches
ein solches copolymerisiertes Monomer darin aufweist.
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Das
EVOH kann auch eine Kombination von zwei oder mehr EVOH-Materialen
umfassen, welche zum Beispiel unterschiedlichen Ethlyen-Gehalt und/oder
Grad an Verseifung aufweisen.
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Das
weitere Polymer, nämlich
das Polymer, welches unmittelbar auf die Vervollständigung
des Säuberungsvorgangs
mit erfindungsgemäßem Säuberungsmaterial
folgend in den Extruder eingeführt
wird, kann aus einer großen
Vielfalt an Polymeren ausgewählt
werden, welche mit den Säuberungsmaterialien
gemäß den oben
beschriebenen Charakteristika kompatibel sind. Damit kann das weitere
Polymer ohne Einschränkung
ausgewählt
sein aus Polyethylen (zum Beispiel Polyethylen geringer Dichte,
linearem Polyethylen geringer Dichte, Polyethylen mittlerer Dichte,
Polyethylen hoher Dichte, Polyethylen sehr geringer Dichte, quervernetzbarem
Polyethylen), Polybutylen, quervernetzbarem Polybutylen, Ethylen-Vinylacetat-Copolymer,
Polypropylen, Polyamid, Polyester und thermoplastischem Elastomer.
Das erfindungsgemäße Säuberungsmaterial ist
besonders nützlich,
wenn die weitere Polymerzusammensetzung. Polyamid oder Polyester
ist, da solche Materialien im Allgemeinen recht aktiv mit EVOH reagieren.
-
Erfindungsgemäße Verfahren
können
unter Verwendung von Säuberungs-
oder anderen Reinigungsschritten durchgeführt werden, wie sie im Allgemeinen
in dem Fachbereich durchgeführt
werden, unter Verwendung der erfindungsgemäßen Säuberungs-/Reinigungszusammensetzungen. Die Polymer
verarbeitenden Schritte, welche den Säuberungs-/Reinigungsschritten
vorausgehen, können
praktisch jegliche bekannte Polymer verarbeitenden Schritte sein,
einschließlich,
ohne Einschränkung,
Einzellagen- oder Mehrlagenextrusionen von Cast-Film/Folie oder
Bogen, geblasene/r Film/Folie, Extrusionsbeschichtung oder andere
Einzel- oder Mehrlagen-extrudierten Strukturen. Das am meisten bevorzugte
Verfahren aus solcher Polymerverarbeitung ist Coextrusion, einschließlich Coextrusion
von Rohr unter Verwendung einer runden Düse mit multipler Verteilung.
Coextrusionsprozesse, welche zur Bildung von Mehrlagenstrukturen
nützlich
sind, sind allgemein bekannt, wie zum Beispiel in "Modern Plastics Encyclopedia" Band 56, Nr. 10A,
Seiten 131-132, McGraw Hill, Oktober 1979 gezeigt.
-
Es
wird erwartet, dass der Betrieb und die Funktionen der Erfindung
aus der vorangegangenen Beschreibung von Elementen und ihren Zusammenwirkungen
miteinander vollständig
offenbar worden sind, jedoch wird aus Gründen der Vollständigkeit
der Offenbarung die Verwendung der Erfindung kurz beschrieben.
-
Eine
typische Säuberungssequenz
zum Säubern
von EVOH aus einem Extruder ist wie folgt. Der relevante Polymer
verarbeitende Apparat umfasst im Allgemeinen einen Extruder, einen
Adapter, ein Sieb, eine Düse
und derartige Gerätschaft.
Nachdem die EVOH-Extrusion eine zeitlang durchgeführt wurde,
während welcher
EVOH sich in dem verarbeitenden Apparat angesammelt hat und aus
dem Apparat gesäubert/gereinigt
werden muss, wird das Säuberungsmaterial
in den Extruder durch die Extrudereinspeisung unter Verwendung gewöhnlicher
Techniken eingeführt.
Eine typische Menge an Säuberungsmaterial
trägt 6
bis 50 Mal das Volumen des Schmelzkanals, des Extruders, des Adapters
und der Düse.
Die Schraubengeschwindigkeit wird wie erforderlich angepasst, um
Transport und Verarbeitung des Säuberungsmaterials
durch den Extrusionsverarbeitungsapparat zu ermöglichen. Ähnlich werden Temperaturen
an den verschiedenen Orten entlang der Verarbeitungsstrecke in dem
Extrusionsapparat angepasst, um wirksamen Transport und Funktion
des Säuberungsmaterials
durch das verarbeitende System zu gewährleisten. Allgemein ist die
Temperatur die gleiche wie die vorherigen Temperaturen, wenn EVOH
verarbeitet wurde, oder höher.
-
Nachdem
eine geeignete Menge des Säuberungsmaterials
durch das verarbeitende System durchlaufen lassen wurde, wird das
EVOH dadurch wirksam aus dem verarbeitenden Apparat gesäubert. Wenn
das EVOH einmal wirksam aus dem verarbeitenden Apparat gesäubert ist,
kann das dritte Polymer in den Extruder eingeführt und verarbeitet werden,
um daraus geformte Produkte ohne Risiko einer Reaktion mit EVOH
herzustellen. Als Alternative kann das System, wenn das EVOH wirksam
aus dem Extrusionsverarbeitungsapparat gesäubert wurde, mit dem Säuberungsmaterial
im System heruntergefahren werden. Beim Neustart kann das System
betrieben werden, wobei nur die Gegenwart des Säuberungsmaterials beachtet
wird, und ohne jegliche Beachtung der vorherigen Verwendung von
EVOH in dem System.
-
In
den folgenden Beispielen wurden Eigenschaftsmessungen wie folgt
durchgeführt.
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Adhäsionsfestigkeits-/Affinitätstest.
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Adhäsionsfestigkeit
der Reinigungszusammensetzung mit Bezug auf EVOH wurde wie folgt
an cast-coextrudierter Folie gemessen. Ein 40 mm Extruder mit einer
Messtyp-Schraube
mit einem Längen-
zu Durchmesser-Verhältnis
(L/D) von 22/1 wurde zum Verarbeiten der Säuberungspolymerzusammensetzung
zu einer Lage verwendet. Ein 40 mm Extruder mit einer Messtyp-Schraube
mit einem L/D-Verhältnis
von 27/1 wurde zum Verarbeiten von EVOH verwendet. Ein 65 mm Extruder
mit einer Messtyp-Schraube mit einem L/D-Verhältnis von 25/1 wurde zum Verarbeiten
von Polyethylen niedriger Dichte (LDPE) verwendet. Die Harztemperatur
an der Düse
betrug 220°C.
Die Kühlwalze
wurde auf 50°C
gehalten. Zum Kühlen
der so hergestellten Folie wurde Luft verwendet. Die Geschwindigkeit
der Fertigungsstraße
betrug etwa 10 Meter/Minute. Die Struktur der Folie war
/LDPE/SÄUBERUNG/EVOH/SÄUBERUNG/LDPE/.
-
Die
relativen Dicken der betreffenden Lagen betrugen, der Reihenfolge
nach, Mikrometer
/33/7/5/7/33/.
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Die
so hergestellte Folie wurde bei 20°C, 65%iger relativer Feuchtigkeit
15 Tage lang konditioniert. Die Folie wurde dann in 15 mm breite
Probenstreifen geschnitten, wobei die Längen der Streifen sich in der
Maschinenrichtung erstrecken. Damit erstreckten sich die 15 mm Breiten
der Streifen in der Querrichtung des Extrusionsprozesses. Die Probenfolien
wurden dann zwischen der EVOH-Lage und einer der Säuberungslagen bei
250 mm/min. Trenngeschwindigkeit getrennt, immer noch in der Umgebung
mit 20 Grad C, 65 % LF gemäß ASTM F904-91,
1992 Buch der ASTM-Standards, Band 15.09.
-
Schmelzindex.
-
Die
50/50 Gew.% Zusammensetzungen des Säuberungsmaterials und der weiteren
Polymerzusammensetzung wurden trocken gemischt und in ein Standardschmelzindexgerät, welches
ASTM D1238 entspricht, Tinus Olsen, platziert. Die Messtemperatur
betrug 230 Grad C. Das Beladungsgewicht betrug 2160 Gramm. Die Probengröße betrug
4 ± 0,1
Gramm. Der Schmelzindex wurde nach 6 Minuten (MI-mix6)
und 60 Minuten (MI-mix60) bei Temperaturen
von 20 Grad über
den Schmelztemperaturen der jeweiligen weiteren Polymerzusammensetzungen
gemessen.
-
BEISPIEL 1
-
Erfindungsgemäßes Säuberungsmaterial
wurde wie folgt hergestellt. 100 Gewichtsteile an Maleinsäureanhydrid modifiziertem
Polyethylen, hergestellt von Quantum Chemical Company, Chicago,
Illinois, unter dem Namen PLEXAR® PX360,
und 4 Gewichtsteile Magnesiumstearat wurden gemischt. Das Gemisch
wurde in einen Einzelschraubenextruder mit 20 mm Durchmesser gegeben
und schmelzgemischt, und aus den so gemischten Materialien wurden
Pellets des so formulierten Säuberungsmaterials
gebildet.
-
Die
Säuberungseigenschaften
des obigen Säuberungsmaterials
wurden wie folgt demonstriert.
- 1. Ein 20 mm
Einzelschraubenextruder und jeweiliger Adapter und eine 300 mm T-Düse wurden
demontiert und von Hand gereinigt. Nach der Reinigung wurden die
Düse, der
Adapter und Extruder wieder zusammengesetzt und dann auf Zone-1-Temperatur
von 175 Grad C, Zone-2-Temperatur von 224 Grad C, Zone-3-Temperatur von
224°C, Adaptertemperatur
von 224°C
und Düsentemperatur
von 224 Grad C erhitzt.
- 2. EVALCR EVAL® LC-F101A EVOH-Harz, 32
Mol.% Ethylen, Schmelzindex 1, 6, Verseifungsgrad 99,6 %, caurde
bei einer Schraubengeschwindigkeit von 40 rpm 3 Stunden lang zu
einer Monolagenfolie extrudiert.
- 3. Das oben erwähnte
Säuberungsmaterial
wurde dann unmittelbar nach der EVOH-Extrusion bei fortwährendem
Betrieb der Schraube und unter Erhöhung der Schraubengeschwindigkeit
auf 150 rpm in die Einspeisung eingespeist. Anfänglich wurde beim Transport
des Säuberungsmaterials
durch den Extruder eine große
Menge an gelblichem Harz, von welchem geglaubt wird, dass es EVOH
ist, in dem extrudierten Säuberungsmaterial
beobachtet. Nach Durchlauf des Säuberungsmaterials
bei der obigen Temperatur und Schraubengeschwindigkeitseinstellungen über 15 Minuten
wurden die Temperatureinstellungen geändert auf Zone- 1-Temperatur
von 232°C,
Zone-2-Temperatur
von 249°C,
Zone 3-Temperatur 254°C,
Adaptertemperatur 254°C
und Düsentemperatur
254°C und
das Säubern
wurde weitere 15 Minuten fortgesetzt. Eine Gesamtlaufzeit dieses
Schritts 3 betrug 30 Minuten.
- 4. Die Schraubengeschwindigkeit wurde dann auf 40 rpm verringert,
und Nylon-6 (B35 von BASF) wurde in den Extruder eingespeist und
der Extruder darauffolgend 4 Stunden lang betrieben. Die extrudierte
Nylon-Folie wurde
regelmäßig hinsichtlich
ihrer Erscheinung, einschließlich
der Anzahl von Gelen, evaluiert.
-
Die
Anzahl von Gelen in der Nylon-Folie nahm mit der Zeit nicht signifikant
zu. Nach 4 Stunden Betrieb betrug die Anzahl an Gelen 1 – 9 Gele
pro 100 Quadrat-Inches. Im Vergleich dazu betrug die Anzahl von
Gelen, wenn Nylon nach Reinigung des Extrusionsapparats per Hand
und ohne vorhergehenden Durchlauf von EVOH eingeführt wurde,
bei Verwendung des gleichen Extrusionsapparats 1 – 5 Gele
pro 100 Quadrat-Inches.
-
Adhäsionsfestigkeit
zwischen dem EVOH und dem Säuberungsmaterial
wurde mit der oben erwähnten
Methode gemessen, mit resultierenden 600 Gramm/15 mm.
-
Die
resultierende Anzahl von Gelen, Adhäsionsfestigkeit und das Schmelzindexverhältnis sind
in Tabelle 1 angegeben.
-
BEISPIEL 2
-
Beispiel
2 war das gleiche wie Beispiel 1, außer dass das Säuberungsmaterial
ein Gemisch von 30 Gewichtsteilen des Maleinsäureanhydrid-modifizierten Polymers,
welches in Beispiel 1 verwendet wurde, 70 Gewichtsteilen ummodifizierten
Polyethylens und 4 Gewichtsteilen Magnesiumstearat war. Die resultierende Anzahl
an Gelen, Adhäsionsfestigkeit
und Schmelzindexverhältnis
sind in Tabelle 1 angegeben.
-
BEISPIEL 3
-
Beispiel
3 war das gleiche wie Beispiel 1, außer dass das Säuberungsmaterial
ein Gemisch von 10 Gewichtsteilen des in Beispiel 1 verwendeten
Maleinsäureanhydridmodifizierten
Polymers, 90 Gewichtsteilen unmodifizierten Polyethylens und 4 Gewichtsteilen
Magnesiumstearat war. Die resultierende Anzahl an Gelen, Adhäsionsfestigkeit
und das Schmelzindexverhältnis
sind in Tabelle 1 angegeben.
-
BEISPIEL 4
-
Beispiel
4 war das gleiche wie Beispiel 2, außer dass 1000 ppm nach Gewicht
SiO2-Pulver, hergestellt von Fuji Silysia
Chemical Company, Kasugai City, Aichi, Japan, der Zusammensetzung
des Säuberungsmaterials
zugefügt
wurde. Die resultierende Anzahl an Gelen, Adhäsionsfestigkeit und das Schmelzindexverhältnis sind
in Tabelle 1 angegeben.
-
VERGLEICHSBEISPIEL 1
-
Beispiel
1 wurde wiederholt, außer
dass als das Säuberungsmaterial
das Polyethylen geringer Dichte von Beispiel 2 ohne Säure- oder
Anhydrid-Modifizierung verwendet wurde, ohne Magnesiumstearat. Die
Anzahl von Gelen, Adhäsionsfestigkeit
und Schmelzindexverhältnis
sind in Tabelle 1 gezeigt.
-
VERGLEICHSBEISPIEL 2
-
Beispiel
1 wurde wiederholt, außer
dass als das Säuberungsmaterial
das Maleinsäureanhydrid-modifizierte
Polyethylen von Beispiel 1 verwendet wurde, aber ohne Magnesiumstearat.
Die Anzahl von Gelen, Adhäsionsfestigkeit
und Schmelzindexverhältnis
sind in Tabelle 1 gezeigt.
-
VERGLEICHSBEISPIEL 3
-
Beispiel
2 wurde wiederholt, außer
dass das Säuberungsmaterial
ein Gemisch von 100 Teilen unmodifiziertem Polyethylen geringer
Dichte und 2 Teilen Magnesiumstearat war. Die Anzahl von Gelen,
Adhäsionsfestigkeit
und Schmelzindexverhältnis
sind in Tabelle 1 gezeigt.
-
VERGLEICHSBEISPIEL 4
-
Das
EVALCA EVAL
® LC-F101A
EVOH-Harz, wie in Beispiel 1, wurde als die erste Polymerzusammensetzung
verwendet. Das Säuberungsmaterial
wurde hergestellt durch Mischen, Vermischen und Pelletisierung von
100 Gewichtsteilen des gleichen EVOH und 2 Gewichtsteilen Magnesiumstearat
bei Schritt 3. Die Anzahl von Gelen, Adhäsionsfestigkeit und Schmelzindexverhältnis sind
in Tabelle 1 gezeigt. TABELLE
1
- Bsp.
- = Beispiel Nummer
- CE1
- = Vergleichsbeispiel
1
- MahPE
- = Maleinsäureanhydrid-modifiziertes
Polyethylen
- phr
- = Pfund pro Stunde
- Poly
- = Polymer
- Gr
- = Gramm
-
Die
Erfindung ist in ihrer Anwendung nicht auf die in der obigen Beschreibung
angegebenen Konstruktionseinzelheiten und Anordnung der Komponenten
beschränkt.
Die Erfindung kann zusätzliche
Ausführungsformen
haben und kann auf verschiedenen Arten praktiziert oder ausgeführt werden,
die nicht spezifisch hierin offenbart sind. Es ist auch zu verstehen,
dass die Terminologie und Phraseologie, wie sie hierin verwendet
ist, zum Zweck der Beschreibung und Illustrierung ist und nicht
als einschränkend
betrachtet werden sollte.