DE698282C - Fahrbarer Leistungsschalter - Google Patents

Fahrbarer Leistungsschalter

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Publication number
DE698282C
DE698282C DE1937A0085272 DEA0085272D DE698282C DE 698282 C DE698282 C DE 698282C DE 1937A0085272 DE1937A0085272 DE 1937A0085272 DE A0085272 D DEA0085272 D DE A0085272D DE 698282 C DE698282 C DE 698282C
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DE
Germany
Prior art keywords
circuit breaker
switch
main valve
mobile
mobile circuit
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Expired
Application number
DE1937A0085272
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Gasiorowski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)

Description

  • Fahrbarer Leistungsschalter Brei Hochspannungsanlagen sind die Leistungsschalter vielfach in gesonderten Räum,en (Schaltzellen) -untergebracht und werde. dabei zweckmäßig auf .einem fahrbaren Gestell .aufgebaut, um sie zur Betriebsüberwachung aus der Zelle ausfahren zu können. Aus - Sicherheitsgründen darf jedoch ein Ausfahren des Leistungsschalters ;nur im ausgeschalteten Zustande erfolgen. Man hat aus diesem Grunde Verriegelungseinxichtungen Vorgesehen, die das Ausfahren des Schalters nur bei seiner bestimmten Stellung des Schalterantriebes möglich machen.
  • Im vorliegenden Falle handelt es sich darum, einen fahrbaren Leistungsschalter mit Lichtbogenlöschung durch fremderzeugte Druckluft mit einer derartigen Verriegelungs'-einrichtung zu versehen. Vor dem Ausfahren eines solchen Schalters muß erstens der Schalter ausgeschaltet und zweitens - das Hauptluftventil geschlossen werden. yDiese Reihenfolge ist !unbedingt .einzuhalten. Würde man nämlich zuerst das Hauptluftventil schließen, so würde die Ausschaltung ohne Beblasung vor sich geien und der Schalter zerstört werden. .
  • Aus diesem Grunde wird erfindungsgemäß die Entriegelung des fahrbaren Schalters von der Stellung des Hauptventils der ortsfesten Blasluftzuführung abhängig gemacht, und zwar so, daß das Hauptventil nur bei ausgeschaltetem Schalter geschlossen werden kann.
  • Die Erfindung-wird im folgenden ,an Hand der Zeichnung näher erläutert.
  • Die Antriebswelle a des Leistungsschalters trägt seine Segmantscheibe b, deren - abgeflachte Seite c in der. Offenstellung des Schalters die auf der Zeichnung dargestellte Laga,ieinnimgnt, während in der Schließstellang die Scheibe b um einen Winkel von vorzugsweise i8o° herumgeschwenkt wird. An der abgeflachten Stelle c der Scheibe kann in der Offiens'tellung des Leistungsschalters eine Verriegelungs'stange d entlang gleiten, die von der Stellung des H.auptdruckluftventils gesteuert wird. Zu diesem Zweck ist die Spindel dieses Ventils mit einem Hehele verbunden, der über das Gestänge f und dem Knüehebel g die bereits erwähnte Verriegelungsstanged heben und senken kann. Ist nun der Leistungsschalter noch in der geschlossenen Stellung, so verhindert der Bögen der Segmentscheibe b das Heben der Verriegelungsstanged. Infolgedessen wird es auch unmöglich, das mit der Verriegelungsstange d verbundene Hauptdruckluftventil e zu sperren. Es steht demnach weiterhin Druckluft zur Verfügung, um den Leistungsschalter zu öffnen.
  • Mit der Verriegelungsstange d ist die-eigentliche Verriegelungsklinke h für das Fahrgestell verbunden, die an der Trennwand ,amgelenkt ist und mittels der Nase k das Fahrgestell i in der eingefahrenen Stellung festhält. Wird bei ausgeschaltetem Leistungsschalter jetzt das Hauptventil e abgeschlossen, so gleitet die Verriegelungsstange d an dem Flachstück c vorbei und hebt die Klinke Ix an, so daß schließlich der Aalschlag k unter der Klinke hinweggleiten und der Schalter ausgefahren -werden kann.
  • Umgekehrt wird so auch beim Einschieben des Leistungsschalters ein Öffnen des Hauptventils ,e und damit eine Betätigung der Antriebsmaschine über das Steuerventil az so lange verhindert, bis das Fahrgestell seine Betriebsstellung einnimmt und der Anschlag k mit der Klinke h in Eingriff gekommen ist. Durch eine gleichzeitige, von der Spindel des Hauptventilse gesteuerte Kontaktvorrichtung L kann auch die Fernbetätigung des Steuerventils n bei .abgesperrter Druckluftleitung verhindert werden. Ebenso läßt sich eine mechanische Sperrung des Steuerventils n mittels einer von der Stellung des Hauptventils e abhängigen Klinke m erreichen. Die Handbedienung des Steuerventils n wird dann unmöglich.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fahrbarer Leistungsschalter mit Lichtbogenlöschung durch fremderzeugte Druckluft, dessen fahrbarer Teil durch den Antrieb gesperrt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Entriegelung von der Stellung des Hauptventils der ortsfesten Blasluftzuführung abhängig ist, und zwar so, daß das Hauptventil nur bei ausgeschaltetem Schalter geschlossen werden kann.
  2. 2. Fahrbarer Leistungsschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Antriebswelle (a) des Schalters eine Segmentscheibe (b) vorgesehen ist, durch die die Bewegung eines mit dem Hauptventil (e) durch ein Hebelgestänge (1,g) verbundenen Gleitstückes (d) freigegeben oder gesperrt wird.
  3. 3. Fahrbarer Leistungsschälter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitstück (d) mit einer fest angelenkten Klinke (h) versehen ist, die mit einer an dem ausfahrbaren Schaltwagen (i) vorgesehenen Nase (k) derart zusammenarbeitet, daß diese Teile (k, k) ;nur bei geöffnetem Leistungsschalter außer Eingriff kommen.
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