-
Hintergrund der Erfindung
-
1. Gebiet
der Erfindung
-
Die
Erfindung betrifft eine Verpackungstechnik, wobei Zigaretten für den Einzelhandel
enthalten sind, und schafft insbesondere eine Zigarettenpackung,
welche eine zugeordnete Tasche zum Verwahren eines Feuerzeugs (Zigarettenanzünders) aufweist.
Die Tasche kann integriert mit der Packung ausgebildet werden und
zu Beginn flach an die Packung gefaltet sein, oder die Tasche kann
durch den Verbraucher angebracht werden. Die Tasche kann durch den
Verbraucher geöffnet
werden, um eine Aufnahme zum Verwahren des Feuerzeugs zu bilden.
-
2. Stand der
Technik
-
Zigaretten
werden in rechteckigen Schachteln (Behälter) bzw. "Packungen" (Packs) von Hemdentaschengröße, welche
zwanzig Zigaretten enthalten, verkauft. Die allgemein bekannte Zigarettenpackung
umfasst ein Innenfolienstück,
welches die Zigaretten umgibt, eine Konstruktionsschicht aus geklebtem
Papier, durch welche die Schachtel ausgebildet wird, und eine eng
anliegend gewickelte äußere Schicht
aus Zellophan. Bei sogenannten Weichpackungen ist die Konstruktionsschicht
ein flexibles Papier; das Zellophan ist um die Oberkante der Packung
herum entfernbar; und die Folie soll auf einem begrenzten Abschnitt
der Oberseite der Packung neben einem Verschlussstreifen abgezogen
werden. Bei sogenannten Hartpackungen ist die Konstruktionsschicht
ein Karton; das Zellophan ist unter einem Rückklappdeckel, welcher sich über eine
Teilstrecke an den Seitenwänden
hinab erstreckt, entfernbar; und ein eingefügter Folienabschnitt kann abgezogen werden,
um die oberen Enden der Zigaretten freizulegen. Sowohl bei Hartpackungen
als auch bei Weichpackungen wird die Konstruktionsschicht aus einem
Schichtmaterial ausgebildet, welches geschnitten, gefaltet und geleimt
wurde, um die Packung auszubilden.
-
Ein
Raucher muss ferner ein Feuerzeug oder ein Streichholzheft mitführen, um
die Zigaretten anzuzünden.
Eine beliebte Option, die zur Regel wurde, ist das Butan-Einwegfeuerzeug,
welches häufig
mit geeigneten Maßen
ausgebildet wird, um eine Höhe und
eine Breite aufzuweisen, welche im wesentlichen die gleichen wie
die Höhe
und Dicke einer Zigarettenpackung sind. Ein allgemeines Ärgernis,
welches Zigarettenrauchern zuweilen widerfährt, ist das Verlegen ihrer
Feuerzeuge. Um die Möglichkeit
zu vermindern, dass das Feuerzeug verlegt wird, kann das Feuerzeug
gemeinsam mit den Zigaretten mitgeführt werden, beispielsweise
in der Packung, nachdem eine ausreichende Anzahl von Zigaretten
entfernt wurde, um Raum freizumachen. Ähnlich ist es in der Technik
bekannt, einen Zigarettenpackungshalter bzw. ein Zigarettenpackungstäschchen
vorzusehen, welcher an einer Zigarettenpackung angebracht wird bzw.
welches einen Behälter
aufweist und ferner einen Behälter
für ein
Feuerzeug aufweist. Beispielsweise offenbaren die U.S.-Patente 1,256,549 – Goodnow;
2,349,488 – Dement;
2,958,416 – Clark; 4,000,812 – Pisarski
et al.; 4,190,148 – Schade
II. et al.; 4,588,076 – Caputo
et al.; 4,750,613 – Kopp;
und 5,630,503 – Rhodes
et al. verschiedene Vorrichtungen zum Mitführen sowohl einer Anzündvorrichtung als
auch einer Zigarettenpackung. Das französische Patent 1 229 398 – Weiss;
und die französische
Patentanmeldung 2 693 878 – Tibi;
und die deutsche Patentanmeldung
DE 31 37 318 A1 offenbaren gleichfalls Raucherutensilien,
wobei dies Vorrichtungen zum gemeinsamen Mitführen einer Anzündeinrichtung
mit einer Zigarettenpackung umfasst.
-
Zigarettenpackungs-
und Feuerzeugtäschchen
sind im Hinblick darauf vorteilhaft, dass diese die Packung und
das Feuerzeug zusammenhalten, erfordern jedoch, dass der Raucher
ein weiteres Raucherutensil mitführen
muss. Somit ist es fast ebenso einfach, ein Täschchen zu verlegen (insbesondere,
wenn dieses leer ist), wie es ist, ein Feuerzeug zu verlegen. Ferner
sind viele Packungs-/Feuerzeugtäschchen
sperrig, was es nicht wünschenswert
macht, diese in einer Tasche der Kleidung oder in einer Handtasche
eines Rauchers mitzuführen.
Es wäre
vorteilhaft, wenn eine bequemere und kostengünstigere Möglichkeit für Raucher geschaffen würde, um
deren Feuerzeuge gemeinsam mit deren Zigarettenpackungen mitzuführen, ohne
eine getrennte Mitführvorrichtung
kaufen und aufbewahren zu müssen.
-
Weitere
Beispiele von Systemen zum Mitführen
von Raucherutensilien sind in FR-A 2 697 139 und
DE 91 06 739 U offenbart.
-
Zusammenfassung
der Erfindung
-
Die
vorliegende Erfindung schafft eine verbesserte Packung ("pack") für den Einzelhandelsvertrieb
von Zigaretten, wobei ein entfaltbarer Feuerzeugbehälter an
der Konstruktionsschicht der Zigarettenpackung vorgesehen ist. Der
Feuerzeugbehälter
(die Aufnahme) ist zu Beginn flach unter der Zellophanschicht zusammengeklappt,
beispielsweise gegen eine innere Seitenwand der Packung gedrückt. Somit
fügt die
Feuerzeugaufnahme keine Ausbauchung der Packung hinzu, wenn sich
der Raucher nicht dazu entscheidet, diese zu verwenden. Die Packung
weist eine Vielzahl von Wänden auf,
welche mit herkömmlichen
Maßen
versehen sind, um einzelne Zigaretten aufzunehmen und entnehmbar
aufzubewahren. Die Schachtel umfasst ferner Wandelemente, welche
einen Feuerzeugbehälter an
einer von deren Seitenwänden,
vorzugsweise einer der dünneren
vertikalen Seitenwände,
definieren. Die Aufnahme für
das Feuerzeug weist vorzugsweise mindestens eine äußere Wand
auf, welche durch in Abstand angeordnete Seitenwände mit der Schachtel (dem
Behälter)
verbunden ist, welche nahe der Vorder- und der Rückseitenwand der Packung mit der
Packung verbunden sind. Die Seitenwände der Aufnahme können zu
einer Position nach innen gefaltet werden, um die Aufnahmewände im wesentlichen parallel
an einer inneren Schachtelwand (anliegend) anzuordnen, welche die
Zigaretten umschließt,
wenn die Aufnahme nicht verwendet wird. Die Seitenwände der
Aufnahme können
nach außen
entfaltet werden, um den Feuerzeugbehälter zu entfalten und das Feuerzeug
aufzunehmen und aufzubewahren.
-
Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
-
Diese
und weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden
in der vorliegenden genauen Beschreibung bestimmter beispielhafter Ausführungsbeispiele
der Erfindung, welche gemeinsam mit der beigefügten Zeichnung zu betrachten sind,
wobei die gleichen Bezugsziffern verwendet wurden, um gleiche Abschnitte
zu bezeichnen, vollständiger
offenbart bzw. ersichtlich gemacht.
-
1 ist eine perspektivische
Ansicht einer boxartigen Einzelhandels-Zigarettenpackung bzw. Hartpackung,
welche einen Feuerzeugbehälter
aufweist, entsprechend einem ersten Beispiel der Erfindung.
-
2 ist eine perspektivische
Teilansicht des Feuerzeugbehälters,
welcher in 1 dargestellt
ist.
-
3 ist eine teilweise Draufsicht
eines Abschnitts der Einzelhandels-Zigarettenpackung, welche in 1 dargestellt ist, wobei
sich jedoch die Feuerzeugaufnahme in einer zusammengeklappten ersten
Position befindet, wobei die Aufnahme unter einer Zellophanhülle zusammengedrückt ist.
-
4 ist eine teilweise Draufsicht, ähnlich wie 3, wobei die Zellophanhülle entfernt
ist, um den Feuerzeugbehälter
(die Aufnahme) freizulegen, in einem Anfangsstadium des Öffnens.
-
5 ist eine teilweise Draufsicht, ähnlich wie
die 3 und 4, welche ein Paar umgekehrt
faltbarer Feuerzeugsperren (stops) darstellt.
-
6 ist eine teilweise Draufsicht, ähnlich wie
die 3–5, welche das Feuerzeug (in
Strichlinie) in dem Feuerzeugbehälter
angeordnet darstellt.
-
7 ist eine Querschnittsansicht
gemäß der Linie
7-7 in 1.
-
8 ist eine perspektivische
Ansicht eines alternativen Ausführungsbeispiels
der Erfindung bei Anwendung auf eine Weichpackungs-Einzelhandels-Zigarettenpackung,
welche einen Feuerzeugbehälter
aufweist, welcher erfindungsgemäß ausgebildet
ist.
-
9 ist eine perspektivische
Ansicht einer Einzelhandels-Zigarettenpackung
bzw. einer Hartpackung des Schachteltyps, welche einen Feuerzeugbehälter gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel der
Erfindung aufweist.
-
10 ist eine perspektivische
Teilansicht des Feuerzeugbehälters,
welcher in 9 dargestellt
ist.
-
11 ist eine Querschnittsansicht
gemäß der Linie
11-11 in 9.
-
12 ist eine perspektivische
Ansicht des zweiten Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung, welches an der Flachseite einer Kraftwagen-Sonnenblende befestigt
ist.
-
13 ist eine perspektivische
Teilansicht ähnlich
dem Feuerzeugbehälter,
welcher in 9 dargestellt
ist, jedoch mit einer alternativen Sperre (stop).
-
Genaue Beschreibung
des bevorzugten Ausführungsbeispiels
-
1 stellt eine erfinderische
Einzelhandels-Zigarettenpackung bzw. Packung 5 dar, welche einen
Feuerzeugbehälter 15 (Aufnahme)
aufweist, welcher als Abschnitt der Packung ausgebildet ist und
eingerichtet ist, um faltbar zusammengeklappt und zum Aufnehmen
eines Feuerzeugs entfaltbar geliefert zu werden. Die Zigarettenpackung 5 umfasst eine
Zigarettenschachtel 10 und einen integriert ausgebildeten
Feuerzeugbehälter 15 (auch "Aufnahme"). Ein übliches
Einwegfeuerzeug 17 (beispielsweise Butan) ist gleichfalls
in 1 dargestellt. Es sei
bemerkt, dass, obgleich ein oval geformtes Feuerzeug dargestellt
ist, andere Feuerzeuggestalten bekannt sind und mit der vorliegenden
Erfindung verwendet werden können.
Die Zigarettenschachtel 10 umfasst typischerweise ein Papier-
bzw. Kartonmaterial in einer rechteckigen Schachtelgestalt zum Verwahren
von zwanzig Zigaretten. Das Verpackungsmaterial ist typischerweise
ein Papier für
Weichpackungen bzw. ein weniger biegbarer Karton bzw. eine Pappe
für eine
Hartpackung, wie in 1 dargestellt. Sowohl
bei der weichen als auch der harten Spielart, wie in den 1–8 dargestellt,
hat die Packung 5 eine Oberseite 20, eine Vorderwand 25,
eine Rückwand 30,
Seitenwände 35 und
eine Unterseite 40 auf (siehe 4 bis 6).
-
In 2 umfasst der Feuerzeugbehälter 15 eine äußere Wand 45 und
ein Paar von Seitenwänden 50.
Der Behälter
kann vollständig
integriert aus dem gleichen Verpackungsmaterial wie die Schachtel 10 ausgebildet
werden oder kann vollständig
oder teilweise an der Oberfläche
der Schachtel 10 befestigt werden, mindestens teilweise
durch Kleben. Die äußere Wand 45 des
Behälters 15 und
ihre Seitenwände 50 weisen
im wesentlichen die gleiche Länge (von
oben nach unten) auf, doch kann die äußere Wand 45 vorteilhaft
breiter als jede der Seitenwände 50 sein,
so dass der Behälter 15 komplementär mit dem
typischen Butanfeuerzeug übereinstimmt.
Alternativ können
diese Proportionen geändert
werden, um mit einem Feuerzeug, welches einen kreisförmigeren
Querschnitt aufweist, wie beispielsweise in 7, komplementär übereinzustimmen. Die äußere Wand 45 weist
eine Breite auf, welche etwa die Breite der Seitenwände 35 der
Zigarettenschachtel 10 erreicht. Eine Zuglasche 55 kann
an einer Oberkante der äußeren Wand 45 angeordnet
sein. Seitenwände 50 stehen
von den Seitenkanten (oder Rändern)
der äußeren Wand 45 ab
und verlaufen von oben nach unten gemeinsam mit der äußeren Wand 45.
-
Bei
dem Ausführungsbeispiel,
welches in 4 dargestellt
ist, umfasst das Schichtmaterial, welches zu der Packung ausgebildet
wird, eine zusammenhängende
Länge,
so dass der Behälter
bzw. die Tasche oder Aufnahme für
das Feuerzeug aus einer Verlängerung
der Vorder- bzw. Rückwand 25 bzw. 30 ausgebildet
wird. In dem Fall umfasst mindestens eine Seitenwand 50 einen
Flansch 62, welcher an einer freien Kante zur Befestigung
an der Schachtel 10 angeordnet wird. In dieser Weise bilden die
Schachtelseitenwand 35, die äußere Wand 45 und die
Seitenwände 50 eine
offenendige, zusammenklappbare Röhre
aus, welche an der Seite der Schachtel 10 angehängt ist.
-
Ein
quer verlaufend definierter Schlitz ist beabstandet von dem unteren
Ende jeder Seitenwand 50 angeordnet, um eine Sperre 60 auszubilden
(am besten dargestellt in den 1, 2, 5 und 8).
Der Schlitz ist breit genug, um einen Reibungskontakt zwischen den
benachbarten Materialstücken
zu vermeiden, so dass, wenn die Seitenwand geöffnet wird, die Sperre 60 mindestens
teilweise nach innen umgebogen oder abgelenkt bleibt. Jedes Sperrglied 60 umfasst
einen Streifen aus Verpackungsmaterial, welcher an dem Schlitz von
dem Rest jeder Seitenwand 50 getrennt ist und mit einem
Ende an der äußeren Wand 45 und
mit dem anderen Ende an der Seitenwand 35 der Schachtel 10 befestigt
ist. Infolge dieser Konstruktion sind die Sperrglieder 60 frei
beweglich, um nach innen zueinander hin und von der Position ihrer
jeweiligen Seitenwände 50 nach
innen gefaltet zu werden, während
die Seitenwände 50 voneinander
fort nach außen
entfaltet werden, um den Behälter
zu öffnen.
Die Sperrglieder 60 sind in der Nähe der Unterseite jeder Seitenwand 50 vorgesehen,
um zu verhindern, dass ein übliches
Feuerzeug vollständig
durch den Feuerzeugbehälter 15 rutscht,
wie unten genauer offenbart.
-
Es
ist zu ersehen, dass der Abschnitt der Einzelhandels-Zigarettenpackung 5,
welcher den Feuerzeugbehälter 15 umfasst,
aus einem getrennten Streifen aus Papier bzw. Karton geschnitten
werden kann, wie in den 9 bis 12 dargestellt. Genauer umfasst
ein Feuerzeugbehälter 18,
welcher aus einem getrennten Streifen aus Papier bzw. Karton ausgebildet
wird und geeignet ist, an jeder erwünschten ebenen Oberfläche, wie
etwa der Seitenwand einer Zigarettenpackung, befestigt zu werden,
ferner eine äußere Wand 45 und
ein Paar von Seitenwänden 50. Die äußere Wand 45 des
Behälters 18 und
seine Seitenwände 50 weisen
im wesentlichen die gleiche Länge
(von oben nach unten) auf, jedoch kann die äußere Wand 45 vorteilhaft
breiter als jede der Seitenwände 50 sein,
so dass der Behälter 18 komplementär mit dem
typischen Butanfeuerzeug übereinstimmt.
Diese Proportionen können
nach Bedarf geändert
werden, beispielsweise, um passend mit einem Feuerzeug übereinzustimmen,
welches einen kreisförmigeren
Querschnitt aufweist. Die äußere Wand 45 weist
eine Breite auf, welche etwa die Breite eines typischen Butanfeuerzeugs
erreicht. Häufig weist
die äußere Wand 45 im
wesentlichen die gleiche Breite wie die Wände 35 der Zigarettenschachtel 10 auf.
Eine Zuglasche 55 kann an einer Oberkante der äußeren Wand 45 zum
manuellen Aufziehen des Behälters 18 angeordnet
sein. Die Seitenwände 50 stehen
von den Seitenkanten der äußeren Wand 45 ab
und weisen mit der äußeren Wand 45 von
oben nach unten die gleiche Ausdehnung auf.
-
Jede
Seitenwand 50 umfasst einen Flansch 62. Flansche 62 sind
an einer freien Kante jeder Seitenwand 50 angehängt. Eine
Beschichtung aus Klebstoff wird auf der äußeren Oberfläche jedes
Flansches 62 angeordnet und kann vor dem positionierenden
Anordnen des Behälters 18 auf
einer erwünschten
Oberfläche 64 durch
einen entfernbaren Streifen eines nichthaftenden Papiermaterials 63 oder ähnliches
bedeckt werden. Obgleich der Behälter
gemäß Darstellung
mit geeigneten Maßen
für die Größe einer
Zigarettenpackung und eines gewöhnlichen
Butanfeuerzeugs versehen ist, kann der Behälter gemäß Darstellung auch an einer
anderen geeigneten Oberfläche
befestigt werden, wie etwa einem Tisch, einer Notizbuchhülle, einer
Schreibtischschublade, einer Schranktür, einer Sonnenblende 100 (12) etc. In dieser Weise
bilden die äußere Wand 45,
die Seitenwände 50 und
die Flansche 62 einen offenendigen, zusammenklappbaren
Kanal aus.
-
Ein
quer verlaufend definierter Schlitz ist benachbart dem unteren Ende
jeder Seitenwand 50 geeignet angeordnet, um ein Stop- oder
Sperrglied 60 auszubilden (9 bis 12). Jede Sperre 60 umfasst einen
Streifen aus Verpackungsmaterial, welcher an dem Schlitz von dem
Rest jeder Seitenwand 50 getrennt ist und mit einem Ende
an der äußeren Wand 45 und
mit dem anderen Ende an einem unteren Abschnitt jedes Flansches 62 befestigt
ist. Infolge dieser Konstruktion sind die Sperrglieder 60 frei
beweglich, um zueinander hin und von der Position ihrer jeweiligen
Seitenwände 50 nach
innen gefaltet zu werden, während
die Seitenwände 50 voneinander
fort nach außen
entfaltet werden, um den Behälter
zu öffnen. Die
Sperrglieder 60 sind in der Nähe des unteren Endes jeder
Seitenwand 50 vorgesehen und verlaufen in den Feuerzeugbehälter 18 hinein,
um zu verhindern, dass ein normales Feuerzeug vollständig durch den
Feuerzeugbehälter
rutscht.
-
Es
ist ferner möglich,
ein Sperrglied 70 durch Verlängern eines unteren Abschnitts
der äußeren Wand 45 auszubilden,
wie in 13 dargestellt.
Das Sperrglied 70 umfasst im wesentlichen die gleiche Umfangsgestalt
wie die Öffnung,
welche durch den offenendigen, zusammenklappbaren Kanal, welcher aus
der äußeren Wand 45,
den Seitenwänden 50 und den
Flanschen 62 hergestellt wird, definiert wird. Bei diesem
Ausführungsbeispiel
ist das Sperrglied 70 faltbar an der Unterkante 71 der äußeren Wand 45 angebracht
und umfasst eine freie Außenkante 72. Um
das Sperrglied 70 zu entfalten, ist es lediglich notwendig,
das Sperrglied entlang der Kante 71 und zu der Seitenwand 35 hin
zu biegen, bis die freie Außenkante 72 in
Eingriff mit der Seitenwand 35 gelangt. Ein Abschnitt der
freien Außenkante 72 kann mit
einem Klebstoff beschichtet werden, um das Sperrglied 70 an
der Seitenwand 35 zu befestigen, obwohl der Eingriff des
Sperrglieds 70 mit der Seitenwand 35 typischerweise
zum Halten der meisten Feuerzeuge ausreicht.
-
Um
den Behälter 18 gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
der Erfindung auszubilden, wird ein Abschnitt eines einzigen Bogens
aus einem Papier- bzw. Kartonmaterial geeignet gefaltet, um eine äußere Wand 45 zwischen
zwei Seitenwänden 50 auszubilden.
Jeder Außenkantenabschnitt
jeder der Seitenwände 50 wird
weiter in Längsrichtung
gefaltet, um einen Befestigungsflansch 62 auszubilden.
Die Seitenwände 50 des
Feuerzeugbehälters 18 werden gleichfalls
in Längsrichtung
entlang einer geraden Linie von oben nach unten gefaltet, so dass
ein Falz 65 (auch Falte oder Knicklinie) ausgebildet und
in der Mitte zwischen der äußeren Wand 45 und
jedem Flansch 62 angeordnet wird. Wie in den 9 und 10 dargestellt, ermöglicht es jeder Falz 65,
dass Abschnitte der Seitenwände 50 an
dem Falz gefaltet werden, so dass jede Wand 50 zu den inneren
Oberflächen
der Flansche 62 hin nach innen zusammengeklappt werden
kann. Ein quer verlaufend ausgerichteter Schlitz ist neben einem
Ende (an der Unterseite) jeder Seitenwand 50 ausgebildet,
um Sperrglieder 60 auszubilden. Jedes Sperrglied 60 enthält eine
Fortsetzung eines jeweiligen Falzes 65, wird jedoch durch
den Schlitz isoliert und bleibt somit geringfügig nach innen gefaltet, wenn
die zugeordnete Wand bei Einführung
eines Feuerzeugs entfaltet wird.
-
Bei
dem Ausführungsbeispiel,
welches in den 1 bis 7 dargestellt ist, werden
ein Feuerzeugbehälter 15 und
eine Schachtel 10 in Form einer integrierten Einheit aus
einem einzigen Bogen bzw. Streifen aus Papier bzw. Karton ausgebildet
(7). Häufig umfasst
der Abschnitt des Verpackungsmaterials, aus welchem der Feuerzeugbehälter 15 ausgebildet
wird, eine im wesentlichen rechteckige Gestalt, wenn dieser geöffnet ist.
-
Um
eine Einzelhandels-Zigarettenpackung 5 gemäß Darstellung
in den 1 bis 7 auszubilden, wird ein Abschnitt
eines einzigen Bogens aus Verpackungsmaterial gefaltet, um eine äußere Wand 45 zwischen
zwei Seitenwänden 50 auszubilden.
Ein Außenkantenabschnitt
einer der Seitenwände 50 wird
weiter in Längsrichtung
gefaltet, um den Befestigungsflansch 62 auszubilden. Die
Seitenwände 50 des
Feuerzeugbehälters 15 werden
gleichfalls in Längsrichtung
entlang einer geraden Linie von oben nach unten gefaltet, so dass
ein Falz 65 ausgebildet und in der Mitte zwischen der äußeren Wand 45 und der Schachtelseitenwand 35 angeordnet
wird. Wie in den 1 und 2 dargestellt, ermöglicht es
jeder Falz 65, dass Abschnitte der Seitenwände 50 um
den Falz gefaltet werden, so dass jede Wand 50 zu der Endwand 35 der
Zigarettenschachtel hin nach innen zusammengeklappt werden kann.
Wenn der Falz 65 in jeder Seitenwand 50 ausgebildet
wurde, wird ein quer verlaufend ausgerichteter Schlitz neben einem Ende
(an der Unterseite) jeder Seitenwand 50 ausgebildet, um
Sperrglieder 60 auszubilden. Es sei bemerkt, dass jedes
Sperrglied 60 eine Fortsetzung eines jeweiligen Falzes 65 enthält. Der
Rest des einzigen Bogens aus Packmaterial wird gleichfalls gefaltet (7), um die Schachtel 10 durch
Verfahren auszubilden, welche in der Technik gut bekannt sind. Die freien
Enden werden sodann an Seitenabschnitten der Packung befestigt,
um die Einzelhandels-Zigarettenpackung 5 zu
vollenden.
-
Die
Zigarettenpackung 5 wird für den Einzelhandel von Zigaretten
dadurch aufgebaut, dass ein Innenraum geschaffen wird, welcher durch
die Schachtel 10 definiert ist, welcher mit einer Hüllfolie umkleidet
ist und zwanzig oder mehr Zigaretten aufweist, welche innerhalb
der Folie angeordnet sind. Die Oberseite 20 wird geschlossen,
um die Zigaretten in der Schachtel 10 festzuhalten. Die
gefüllte
und geschlossene Zigarettenpackung 5 wird eng anliegend
in eine transparente Folie gehüllt,
gemäß Bezugsziffer 75 in 3. Beispielsweise ist Zellophan allgemein
dafür bekannt,
Einzelhandels-Zigarettenpackungen dicht verschlossen zu halten,
um die Frische des Inhalts zu gewährleisten.
-
Gemäß einem
erfinderischen Aspekt drückt, wenn
die Zellophanhülle
auf der Einzelhandels-Zigarettenpackung 5 aufgebracht wird,
ein Abschnitt des Zellophans gegen die äußere Wand 45 des Feuerzeugbehälters 15 und
klappt die äußere Wand
und die Seitenwände 45, 50 an
die Seitenwand 35 der Packung 10 bzw. hält diese
daran, was bedeutet, dass das Zellophan den Feuerzeugbehälter gegen die
Zigarettenschachtel zusammenklappt. Die Seitenwände 50 und die Sperrglieder 60 werden
an den Falzen 65 und an den Ecken des Feuerzeugbehälters in
den mittleren Durchgang des Feuerzeugbehälters 15 hinein nach
innen gefaltet. Die Bewegungen der äußeren Wand 45, der
Seitenwände 50 und der
Sperrglieder 60 bewirken, dass der Feuerzeugbehälter 15 im
wesentlichen plan oder bündig
an die Seitenwand 35 der Schachtel 10 zusammengelegt wird.
In dieser Weise werden die Konstruktionselemente, welche den Feuerzeugbehälter 15 ausbilden, durch
die Zellophanhülle
beim üblichen
Versand und Einzelhandel der Zigarettenpackung gefaltet und sicher
an der Seitenwand 35 der Schachtel 10 gehalten
(3). Wenn der Feuerzeugbehälter 15 in
diesem gefalteten und zusammengeklappten Zustand gehalten wird,
stört dieser
nicht bei der nachfolgenden Verpackung einzelner Zigarettenpackungen
in einen Karton oder der Ausgabe von Packungen aus Verkaufsautomaten
etc. In dem Fall des Behälters 18 wird
ein ähnliches
Verfahren befolgt, wobei ein geeignetes Verstärkungselement die Seite der
Schachtel 10 ersetzt. Beispielsweise kann der Behälter 18 durch
ein ebenes Stück
Karton verstärkt,
gemäß dem oben
offenbarten Verfahren in Zellophan gehüllt und sodann als getrennt
verpacktes Rauchutensil verkauft oder in der Einzelhandelspackung
des Feuerzeugs 17 aufgenommen werden.
-
Wenn
ein Raucher eine Einzelhandels-Zigarettenpackung 5 kauft,
welche erfindungsgemäß ausgebildet
ist, kann sich der Raucher dafür
entscheiden, den Feuerzeugbehälter 15 durch
einfaches Entfernen der gesamten Zellophanhülle von der Zigarettenpackung
zu entfalten. Wenn die Zellophanhülle entfernt ist, braucht der
Raucher lediglich an der Zuglasche 55 nach außen zu ziehen,
um den Feuerzeugbehälter 15 zu
entfalten, wie in den 2, 4 und 5 dargestellt. Vorteilhafterweise sieht
die Erfindung vor, dass die äußere Wand 45 (i)
zwischen einer ersten Position, in welcher die Seitenwände 50 nach
innen gefaltet sind, wobei die äußere Wand
im wesentlichen bündig
an der Seitenwand 35 der Schachtel 10 liegt, und
(ii) einer Arretierungsposition, in welcher die äußere Wand 45 von der
Schachtelwand 35 fort ausgezogen ist, beweglich ist. Genauer
beginnen, wenn die äußere Wand 45 von
der Seitenwand 35 der Schachtel 10 fortgezogen
wird, sich die Seitenwände 50 des
Feuerzeugbehälters 15 entlang
des Falzes 65 zu entfalten und voneinander fort nach außen zu bewegen,
dass diese beginnen, eine im wesentlichen rohrförmige Struktur mit einem mittleren Durchgang
an der Seite der Zigarettenpackung 5 auszubilden (1 und 8).
-
Ein
gängiges
Feuerzeug 17 wird in der folgenden Weise in den Feuerzeugbehälter 15 gesteckt.
Das Feuerzeug 15 wird zuerst ausgerichtet, um dessen untere
Fläche
zum Inneren des Feuerzeugbehälters 15 auszurichten.
Sodann wird das Feuerzeug 17 in den Feuerzeugbehälter 15 fallengelassen
bzw. geschoben, so dass die Unterseite des Feuerzeugs 17 zwischen
der Seitenwand 35 der Schachtel 10, der äußeren Wand 45 und
den Seitenwänden 50 in
den Feuerzeugbehälter 15 eintritt. Wenn
das Feuerzeug 17 in den Feuerzeugbehälter 15 eingeführt wird,
dehnt sich der Feuerzeugbehälter 15 bedarfsgemäß elastisch
aus, um das Feuerzeug aufzunehmen (6 und 8). Während die Sperrglieder 60 von
der Ausdehnung der oberen Seitenwände durch den Schlitz isoliert
sind, stehen die Sperrglieder 60 relativ zu den oberen
Seitenwänden
nach innen hervor, da der Falz 65 an der Unterseite – infolge der
Einführung
des Feuerzeugs 17 in den Feuerzeugbehälter 15 – selbst
dann geringfügig
stärker
gefaltet bleibt, wenn sich die Seitenwände 50 ausbauchen
sollten (6). Das Feuerzeug 17 wird
in den Feuerzeugbehälter 15 geschoben,
bis dessen untere Fläche
an den nach innen hervorstehenden Sperren 60 anstößt. Das
Feuerzeug 17 kann aus dem Feuerzeugbehälter 15 entfernt und
wieder darin eingeführt werden,
so oft dies notwendig ist, ohne durch die untere Öffnung im
Feuerzeugbehälter 15 zu
fallen.
-
Gemäß den 9, 10 und 12 kann
ein Feuerzeugbehälter 18,
welcher aus einem getrennten Stück
Verpackungsmaterial ausgebildet wird, verwendet werden, einen Feuerzeugbehälter an
einer beliebigen ebenen Oberfläche,
beispielsweise einer Seite einer herkömmlichen Zigarettenpackung,
der Innenfläche
einer Schreibtischschublade, der Oberfläche einer Sonnenblende 100 in
einem Kraftfahrzeug oder jeder anderen erwünschten Oberfläche bzw.
Stelle, auszubilden.
-
Der
Behälter
der Erfindung ist an der linken Seite der Packung dargestellt, kann
jedoch auf jeder Seite angeordnet werden. Entsprechend, jedoch weniger
praktisch, kann der Behälter
an der Vorderseite, Rückseite,
Oberseite oder Unterseite der Packung angeordnet werden.
-
Ferner
sei bemerkt, dass die vorliegende Erfindung sowohl in einer "Hartpackung" (1 bis 7) als
auch einer "Weichpackung" (8) aufgenommen werden kann, ohne das
Prinzip oder den Schutz der Erfindung zu verlassen.
-
Durch
die Verwendung der vorliegenden Erfindung, welche die zuvor erwähnten Probleme,
welche mit den Vorrichtungen des Stands der Technik zum gewöhnlichen
Verwahren von Zigarettenpackungen und Feuerzeugen verbunden sind,
wird eine Reihe von Vorteilen erreicht. Die verbesserte Zigarettenpackung
stimmt mit der Standardgröße und -gestalt
herkömmlicher
Zigarettenpackungen überein, wenn
die Feuerzeug-Haltestruktur nicht verwendet wird, ermöglicht es
Rauchern jedoch, ihr Feuerzeug bequem gemeinsam mit ihrer Zigarettenpackung
mitzuführen.
-
Ferner
wird eine Feuerzeug-Haltestruktur geschaffen, welche keine Änderung
der Zigarettenpackungs-Standardgröße erfordert, um einen Feuerzeugbehälter aufzunehmen.
Der Feuerzeugbehälter kann
flach an der Seite der Zigarettenschachtel zusammengeklappt und
dort durch die Zellophanhülle gehalten
werden, wobei dies die Ausgabeeignung von Zigarettenpackungen bzw.
-kartons aus bestehenden Automaten oder Ausgabeeinheiten, welche mit
Maßen
für herkömmliche
Packungen versehen sind, nicht beeinträchtigt.
-
Lediglich
die Raucher, welche eine Verwendung des Feuerzeugbehälter wünschen,
brauchen betroffen zu sein, da dieser unter der Zellophanhülle verborgen
bleibt, wenn dieser nicht verwendet wird. Ferner wird eine verbesserte
Zigarettenpackung geschaffen, wobei die Feuerzeug-Haltestruktur
aus einer Verlängerung
eines bestehenden Verpackungsmaterials hergestellt wird, um ein
kostengünstiges Mittel
für Produktion
und Vertrieb der Vorrichtung zu ermöglichen. Diese Vorrichtung
kann sowohl in Verbindung mit "Weichpackungs-" als auch mit "Hartpackungsmaterialien" sowie mit "Normalen" und "100ern" verwendet werden.
-
Bei
einer Befestigung an der Packung erreicht die verbesserte Zigarettenpackung
weitere Bequemlichkeit für
den Raucher im Hinblick darauf, dass der Feuerzeugbehälter seiner
Natur entsprechend wegwerfbar ist (mit einer leeren Packung) und nicht
durch den Raucher für
künftige
Verwendung aufbewahrt werden muss, da ein neuer Feuerzeugbehälter kostengünstig jedesmal,
wenn der Raucher eine neue Zigarettenpackung kauft, geliefert werden kann.
-
Als
befestigbarer isolierter (stand-alone) Feuerzeugbehälter ermöglicht der
Feuerzeugbehälter,
dass der Raucher sein/ihr Feuerzeug an jeder erwünschten Oberfläche befestigt,
oder, wenn dies erwünscht
ist, direkt an einer Packung, welche diese Struktur nicht bereits
umfasst.
-
Die
Erfindung ist nicht auf die genauen Konstruktionen begrenzt, welche
vorliegend offenbart und in der Zeichnung dargestellt sind, sondern
umfasst auch derartige Abwandlungen bzw. Äquivalente, welche unter den
Schutz der beigefügten
Ansprüche
fallen.