DE69822007T2 - Kinderwagen - Google Patents
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- B62B—HAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
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Description
- Diese Erfindung betrifft eine Kindertransportvorrichtung wie einen Kinderwagen oder einen Kindersportwagen der An, die einen Aufbau, ein Fahrgestell, auf dem der Aufbau getragen wird, und Verriegelungsmittel zum Befestigen des Aufbaus auf dem Fahrgestell aufweist. Ein Kinderwagen dieser An ist in der DE-A-2613232 offenbart.
- Erfindungsgemäß ist bei einer Kindertransportvorrichtung der oben beschriebenen An ein Sensor dafür vorgesehen, ein Alarmsignal zu erzeugen, wenn der Aufbau auf dem Fahrgestell getragen wird und das Verriegelungsmittel nicht in Eingriff ist.
- Dies erregt die Aufmerksamkeit der Person, die den Aufbau auf das Fahrgestell setzt, in dem Fall, wenn das Verriegelungsmittel nicht richtig eingreift.
- Eine Ausführungsform der Erfindung wird im Folgenden als Beispiel beschrieben, unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen, in denen:
-
1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Kinderwagens ist, bei der der Aufbau an dem Fahrgestell befestigt ist; -
2 eine perspektivische Ansicht ähnlich wie1 ist, bei der aber der Aufbau von dem Fahrgestell entfernt ist; -
3 eine perspektivische Explosionszeichnung des Einrastmechanismus an einer der Seitenschienen des in1 und2 gezeigten Fahrgestells ist; -
4 eine perspektivische Ansicht von der anderen Seite des in3 gezeigten Mechanismus in einer Zwischenposition während des Eingreifens ist; -
5 eine perspektivische Ansicht ähnlich wie4 ist, bei der das Einrastglied voll in Eingriff steht; -
6 eine Querschnittsansicht durch eine vertikale Querebene des Einrastmechanismus, in der in4 gezeigten Position und mit einem Alarm versehen, ist; und -
7 eine Querschnittsansicht ähnlich wie6 ist, bei der aber der Mechanismus in der in5 gezeigten Position ist. - Wie aus
1 zu ersehen ist, weist ein Kinderwagen einen Aufbau10 mit einem Verdeck12 auf, der auf einem Fahrgestell14 getragen wird. Das Fahrgestell14 ist von bekannter Bauart und weist ein Paar Seitenrahmen auf, von denen jeder ein Paar Tragglieder16 und18 umfasst, die an ihrem Mittelpunkt durch ein Scharniergelenk20 miteinander verbunden sind und an ihren unteren Enden Räder24 aufweisen. Das obere Ende des Tragglieds16 , welches sich von einem Hinterrad24 nach oben erstreckt, ist scharnierartig mit dem vorderen Ende einer horizontalen Schiene30 verbunden, deren hinteres Ende scharnierartig mit einem Handgriff32 verbunden ist. Das untere Ende des Handgriffs32 ist durch ein Scharniergelenk34 mit dem Seitenglied18 an einer Zwischenposition zwischen dessen oberem Ende und dem Scharniergelenk20 verbunden. Ein Clip36 befestigt den Handgriff32 parallel zu dem Glied18 , wenn das Fahrgestell14 in seiner aufrechten Position ist. Ein Lösen der Verriegelung18 ermöglicht es, den Handgriff32 nach vorn zu schwenken, wodurch ein Zusammenfalten des Fahrgestells möglich ist. Ein Falt-Fahrgestell dieser Art ist bereits bekannt, und der Zusammenfaltvorgang wird nicht weiter beschrieben. - Wie aus
2 zu ersehen ist, ist der Aufbau10 auf einem Untergestell angebracht, das zwei zueinander parallele Querglieder40 und42 aufweist, die an jedem Ende durch ein Seitenglied miteinander verbunden sind, das aus sich nach außen erstreckenden Endabschnitten44 und46 sowie einem nach innen versetzten zentralen Abschnitt48 besteht. Wie aus3 zu sehen ist, sind die Endabschnitte44 und46 mit dem zentralen Abschnitt48 durch entsprechende mittlere Querverbindungen50 und52 und mit den Quergliedern40 und42 durch entsprechende End-Querverbindungen54 und56 verbunden. Wenn der Aufbau10 auf dem Fahrgestell14 positioniert wird, greifen die mittleren Querverbindungen50 und52 in entsprechenden mittleren Vertiefungen60 und62 in der Schiene30 ein. Die End-Querverbindungen54 und56 greifen in ähnlichen Endvertiefungen64 und66 ein. - Die Vertiefung
66 weist einen horizontalen Abschnitt70 auf, der durch einen vertikalen Abschnitt72 mit dem oberen Rand der Schiene30 verbunden ist. Die Seitenwand74 des vertikalen Abschnitts72 gegenüber dem horizontalen Abschnitt70 ist schräg, so dass die Oberseite des vertikalen Abschnitts72 breiter als dessen Unterseite ist, wodurch das Ausrichten der Verbindung 56 erleichtert wird, wenn der Kinderwagen aufbau auf das Fahrgestell14 abgesenkt wird. Die anderen Vertiefungen60 ,62 und64 sind identisch geformt. - Eine Blockiervorrichtung
80 in Gestalt einer Plastikform weist einen Vorsprung82 auf, durch den sie schwenkbar an einem Ansatz84 angebracht ist, der an der Schiene30 befestigt ist. Um die Blockiervorrichtung80 gegen den Uhrzeigersinn vorzuspannen (wie in3 dargestellt), wird eine Druckfeder86 in einer Vertiefung88 in der Blockiervorrichtung aufgenommen, so dass sie zwischen der Unterseite der Vertiefung88 und einem Anschlag90 eingreift, der an der Schiene30 befestigt ist. Wenn die Blockiervorrichtung80 horizontal angeordnet ist, stößt der Anschlag90 an der Oberseite der Vertiefung88 an. Die Blockiervorrichtung80 weist auch eine zweite Vertiefung92 zum Aufnehmen eines Alarms (nicht in3 gezeigt) auf, wie im Folgenden beschrieben wird. - Der Mechanismus auf der Schiene
30 an der gegenüberliegenden Seite des Fahrgestellts ist im Wesentlichen gleich. - Wie aus
4 zu ersehen, werden, wenn gewünscht ist, den Kinderwagenaufbau10 an dem Fahrgestell14 zu befestigen, die Querverbindungen50 ,52 ,54 und56 oben in ihren entsprechenden Vertiefungen positioniert und das Fahrgestell nach unten gedrückt. Die Querverbindung50 drückt auf die Oberseite der Blockiervorrichtung80 und schwenkt sie in die in4 gezeigte Position, wenn die Querverbindungen50 ,52 ,54 und56 die Unterseiten der vertikalen Abschnitte72 ihrer entsprechenden Schlitze60 ,62 ,64 und66 erreicht haben. Eine weitere Winkelbewegung der Blockiervorrichtung80 gegen den Uhrzeigersinn (wie in4 dargestellt) wird dadurch verhindert, dass ein gebogener Vorsprung94 darauf an der Querverbindung52 anstößt. - Der Kinderwagenaufbau
10 kann anschließend auf der Schiene30 verschoben werden, um die Querverbindungen50 ,52 ,54 und56 zu den geschlossenen Enden der horizontalen Abschnitte70 ihrer entsprechenden Vertiefungen zu bringen. Die Blockiervorrichtung80 wird dann durch die Druckfeder86 und den gebogenen Vorsprung94 in ihre horizontale Position zurückversetzt, um ein Lösen des Eingriffs der Verbindungen aus ihren entsprechenden Vertiefungen zu verhindern, wie in5 dargestellt. - Wenn gewünscht ist, den Aufbau
10 von dem Fahrgestell14 zu entfernen, werden die linken Enden (wie in5 dargestellt) der Blockiervorrichtungen80 an beiden Seiten des Fahrgestells gleichzeitig manuell nach unten gedrückt, um sie in die in4 gezeigte Position zu verschieben, bei der die Verbindungen52 durch die gebogenen Vorsprünge entlang den horizontalen Abschnitten70 der Vertiefungen60 ,62 ,64 und66 geschoben werden, bis jede Blockiervorrichtung80 von ihrer Verbindung50 unten gehalten wird, wodurch ein Abheben von dem Fahrgestell14 ermöglicht wird. - Wie aus
6 zu ersehen, ist eine gedruckte Leiterplatte96 in der Vertiefung92 angebracht. Die Leiterplatte96 trägt Batterien98 , die von einem Clip100 , einem feststehenden Kontakt102 und einem federnden beweglichen Kontakt104 festgehalten werden. Der bewegliche Kontakt weist einen Endabschnitt auf, der an dem Inneren einer flexiblen wasserdichten Membran108 anstößt, die die Vertiefung92 bedeckt. Wenn die Blockiervorrichtung80 gegen die Wirkung der Feder86 (2 ) in die in4 und6 gezeigte Position versetzt wird, werden die Kontakte102 und104 geschlossen. Wenn die Blockiervorrichtung80 in der in5 und7 gezeigten Position ist, sind die Kontakte102 und104 geöffnet. - Die Leiterplatte
96 kann einen von zwei elektronischen Schaltkreisen aufweisen. Der einfachere Schaltkreis lässt einen hörbaren Alarm ertönen, sobald sich die Kontakte102 und104 schließen, z. B. wenn der Aufbau10 auf dem Fahrgestell14 platziert wird. Der Alarm wird entweder dann beendet, wenn die Kontakte102 und104 sich wieder öffnen, wodurch angezeigt wird, dass der Aufbau10 sicher an dem Fahrgestell14 befestigt ist, oder nach einer vorher bestimmten Zeit (z. B. 2 Minuten), um einen unnötigen Verbrauch der Batterie zu verhindern, wenn die Blockiervorrichtung während der Lagerung in der in4 und6 gezeigten Position verkeilt wird. - Der komplexere Schaltkreis hat eine zusätzliche Zeitsetzungsfunktion, die den Alarm für eine kurze Zeit hemmt (z. B. 30 Sekunden), von dem Zeitpunkt an, wenn sich die Kontakte
102 und104 schließen. Bei diesem Schaltkreis ertönt der Alarm nicht jedes Mal, wenn der Aufbau10 auf dem Fahrgestell14 befestigt oder von diesem entfernt wird, sondern ertönt statt dessen nur, wenn während dieser Vorgänge eine Verzöge rung bei der Rückkehr der Blockiervorrichtung80 in ihre normale Position auftritt, wodurch ein unnötiger Batterieverbrauch weiter reduziert wird. - Diese Anmeldung ist eine Teilanmeldung aus der Anmeldung
98 306 218.3 (veröffentlicht als EP-A-0 895 922).
Claims (5)
- Kinderwagen, die einen Aufbau (
10 ), ein Fahrgestell (14 ), auf dem der Aufbau getragen ist, und eine Verriegelungseinrichtung zum Befestigen des Aufbaus (10 ) an dem Fahrgestell (14 ) aufweist, gekennzeichnet durch einen Sensor (96 ), der ein Alarmsignal erzeugt, wenn der Aufbau auf dem Fahrgestell getragen ist und die Verriegelungseinrichtung (80 ) nicht in Eingriff ist. - Kinderwagen nach Anspruch 1, bei der das Alarmsignal ein akustisches Signal ist.
- Kinderwagen nach Anspruch 1 oder 2, bei der der Sensor (
96 ) eine Verzögerungseinrichtung umfasst, die dafür vorgesehen ist, das Erzeugen des Alarmsignals für eine vorher bestimmte Zeit, nachdem der Aufbau (10 ) auf das Fahrgestell (14 ) gesetzt wurde, zu unterdrücken. - Kinderwagen nach Anspruch 1, 2 oder 3, bei der der Aufbau Verzahnungseinrichtungen (
50 ,52 ,54 ,56 ) aufweist, die für ein Eingreifen mit komplementären Einrichtungen (60 ,62 ,64 ,66 ) an dem Fahrgestell (14 ) vorgesehen sind, und bei der die Verriegelungseinrichtung ein Blockierelement (80 ) aufweist, das zwischen einer Blockierstellung, die einen Eingriff und ein Lösen des Eingriffs der Verzahnungseinrichtungen und der komplementären Einrichtungen (50 –66 ) verhindert, und einer Lösestellung, die einen solchen Eingriff und ein Lösen des Eingriffs ermöglicht, bewegbar ist, und bei der der Sensor (96 ) dafür vorgesehen ist, das Alarmsignal zu erzeugen, wenn das Blockierelement (80 ) in seiner Lösestellung ist. - Kinderwagen nach Anspruch 4, bei der das Blockierelement (
80 ) durch eine Druckfeder (86 ), die in einer Vertiefung (88 ) in dem Blockierelement (80 ) angebracht ist, elastisch in seine Blockierstellung vorgespannt ist.
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