DE698212C - Vorrichtung zum Schneiden von Rohren aus Porzellan oder aehnlichem Material - Google Patents

Vorrichtung zum Schneiden von Rohren aus Porzellan oder aehnlichem Material

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DE698212C
DE698212C DE1939H0158515 DEH0158515D DE698212C DE 698212 C DE698212 C DE 698212C DE 1939H0158515 DE1939H0158515 DE 1939H0158515 DE H0158515 D DEH0158515 D DE H0158515D DE 698212 C DE698212 C DE 698212C
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DE
Germany
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lever
cutting
levers
screw
opposite
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Expired
Application number
DE1939H0158515
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English (en)
Inventor
Karl Haas
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Individual
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/22Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by cutting, e.g. incising
    • B28D1/227Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by cutting, e.g. incising for cutting tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

Vorstehende Erfindung betrifft eine .Vorrichtung, mit welchier das' Abschneiden von Rohren aus Porzellan oder ähnlichem Material leicht möglich ist.
Diese Vorrichtung besteht gegenüber dem Bekannten (amerikanische Patents dirift ι 151 621) aus zwei übereinanderliegenden Hebeln mit rechteckigem Querschnitt, welche ,an ihrem einen Ende scharnierartig miteinander verbunden sind. Die Hebel werden weiter durch ein verschiebbares, also nicht ortsfestes Führungsgehäuse gehalten, in welchem sie sich nur gegeneinander verschieben lassen, ein Drehen 'um ihre Längsachse also
1-5 ausgeschlossen ist. Das Führungsgehäuse - läßt sich durch' eine Feststellschraube an beliebiger Stelle am unteren Hebel feststellen; und ist mit 'einer Ansdhlägplatte · versehen. Diese Anordnung gewährt einen festen und geraden Anschlag für das abzuschneidende Rohr 'und gleichzeitig eine genaue Einstellung auf die abzuschneidende Länge. Im oberen Teil des Führungsgehäuses liegt eine durch 'eine Schraube beeinflußbare Druckfeder. Hierdurch wird der obere HebeJ gegen den unteren ,angestellt und gleichzeitig die durch ungleiche Rohrwandung entstehenden verschiedenen Spannungen aufgenommen. Die anderen Enden der Hebel dienen Z1Ur Aufnahmevon -je zwei nebeneinanderliegeniden Schneidrädchien, deren Schneiden in ihren Laufrichtungen sienkrecht übereinandeiiiegen. Die Lauf achsen dieser Schneidrädchen liegen in einem bestimmten Abstande von der Hebelachse, jedoch parallel zu derselben; somit sind diese Laufachsen nicht gleichzeitig Hebeladhs'en.
Auf der Zeichnung ist der Erflndungsgögenstand in 'einer Ausführung beispielsweise dargestellt. Es zeigt 4" . Fig. ι die Seitenansicht,
Fig. 2 die Draufsicht und
Fig. 3 die Vorderansicht.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus zwei Hebeln α und b, welche an ihren Enden C scharnier ar tig miteinander verbun-
den sind. Diese Hebel haben einen viereckigen Querschnitt und werden von einem in • der Längsrichtung der Hebel verschiebbaren, , also nicht ortsfesten Führungsgehäuse g der-'5 art ums'chlossen, daß sich der Hebel δ im
oberen Teil des Führungsgehäusies g nur in '', ■' Richtung von oder gegen „den Hebel« bewegen läßt, alsio ein Drehen der Hebel um ihtfe Längsachse ausgeschlossen ist. Das mit ip der Anschlagplatte k versehene Führuingsgehause g läßt sich' mittels einer Feststell- ; schraubeh am Hebel« in jegliche Lage der Längsrichtung feststellen. Am oberen Ende des: Führungsgehäuses g ist eine gegen den oberen Hebel b wirkende, durch eine Schraube/ beeinflußbare Druckschraubei ,angeordnet. · Die Endend der Hebel« und b sind zur Aufnahme von je zwei nebeneinanderliegendein Sdhneidrädchienß ausgebildet. ao Die Laufachsten / der Schneidrädchen e liegen in einem bestimmten Abstand von der Hebelachse, jedoch parallel zu derselben, somit sfcd diese Lauf achsen inicht gleichzeitig Hebelachse. Der Abstand der Schneidrädchen iß «3; voneinander ist zweckentsprechend, und die Schneiden der oberen und unteren Schneid- ; rädchen^ liegen senkrecht übereinander.
. :, Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist
folgende:
•ge Das Führungsgehäuse g wird mittels der
;,;, Druckschraube k an bestimmter Stelle des
: Hebels α festgestellt. Das abzuschneidende Rohr .4 wird von dem Ende d der Vorrichtung zwischen die Hebel« und b bis zur Ans'chlagplatte k eingeführt. VUsdann wird mittels1 der Schraube/ durch die Druckfeder^ : der Hebel & in Richtung gegen den Hebel« : angespannt, wodurch die Schneidrädchen e deS Hebels« gegen die Innenfläche bzw. die Schneidrädchien e des Hebels b gegen die Außenfläche des Rohres^, gedrückt werden. Durch das Drehen der Vorrichtung um das RohrA wickeln sich die Schneidrädchenß des Hebeiso auf der Außenfläche bzw. die Schneidrädchene des Hebels« auf der Innenfläche der Rohrwandung des Rohres A in dem Abstande ab, als die Schneidrädchenie von der Anschlagplätte k entfernt sind. Die so gegeneinander angespanntem Schneidgo rädchentf zertrümmern in ihren Laufrichtungen die Glasur der Innen- und Außenflächen der Rohrwandung des Rohres A. Durch mehrmaliges Anspannen der Schraube/ in Verbindung mit der Druckfeder i und Herumfuhren der Vorrichtung um das Rohr A wird die Rohrwandung bis zum Bruch zerschnitten. Durch etwaige Ungleichheiten der Rohrwandüngen des Rohres yl auftretende ungleiche Spannungen werden durch die Feder i ausgeglichen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zum Schneiden von Rohren aus Porzellan oder ähnlidhiem Material, bestehend aus zwei übereinanderliegenden Hebern, an deren einem Ende sich gegenüberliegend die Schneidwerkzeuge angebracht sind, wobei die Hebel in einem Führungsgehäuse so gelagert sind, daß der obere Hebel mit seinem Werkzeug giegen den unteren Hebel bewegt werden kann, indem das den Werkzeugen gegenüberliegende Ende der Hebel den Dreh- , p'unkt bildet, dadurch gekennzeichnet, daß ; die Hebel (a, b) .einen rechteckigen Quer- ', schnitt aufweisen und an ihrem den Werk- : zeugen gegenüberliegenden Ende sciiarnierartig miteinander verbunden sind, während :an ihrem anderen Ende (d) je zwei nebeneinanderliegende Schneidrädchen {e) in ihren Laufrichtungen senkrecht über-'einanderliegend angebracht sind, deren Lajufachsen (/) in bestimmten Abständen von den Hebelachsen, jedoch parallel zu denselben liegen und das Führungs- ". gehä'uste in der Längsrichtung der Hebel beweglich und feststellbar (Schraube H) ist und eine Anschlagplatte (k) trägt und im oberen Teil des Führungsgenäu'ses go eine durch eine Schraube (/) beeinflußbare Druckfeder (z) gegen den obereoi Hebel (&) drückt 'und gestattet, den oberen Hebel (ö) gegen den unteren Hebel (a) anzustellen und zugleich die durch ungleiche Stärke . der Rohrwandung entstehenden verschiedenen Spannungen aufzunehmen, wobei die Schneidrädchen <deä !oberen Hebels an der Außenfläche und die des unteren Hebels an der Innenfläche des zu sdhne|.denden, bis an die Anschlagplatte über den unteren Hebel geschobenen Rohres angreifen und dieses bis zum Bruch zerschneiden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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