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Diese Erfindung bezieht sich auf
Verbesserungen für
ein Teppichmaterial für
eine Vielfalt von Teppichen, und, insbesondere, für ein Teppichmaterial
mit einer verbesserten, akustischen Funktion, wie beispielsweise
Schallarbsorptions- und Isolationsfunktionen, und geeignet zur Verwendung
als ein Teppich in einem Kraftfahrzeug.
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Beschreibung des Stands der Technik
Ein herkömmliches
Teppichmaterial für
einen Teppich ist aus einem Grundabschnitt, gebildet aus einem Vliesstoff,
aufgebaut. Der Vliesstoff-Grundabschnitt besitzt eine Florschicht,
die so ausgelegt ist, um ein schnur-artiges Muster, ein dilour-artiges
Muster, oder dergleichen, für die
dekorative Ausgestaltung der Oberfläche des Vliesstoft-Grundabschnitts zu
bilden. Der Vliesstoffabschnitt besitzt eine untere, imprägnierte
Schicht, die mit Latex für
den Zweck eines Fixierens der Florschicht imprägniert ist. Ein solches herkömmliches
Teppichmaterial ist in den japanischen, vorläufigen Patentveröffentlichungen
Nr.'n 52-53980 und
61-132667 offenbart. Zusätzlich
sind ähnliche
Teppichmaterialien für
Teppiche von Kraftfahrzeugen vorgeschlagen worden, wie dies in den
japanischen, vorläufigen
Patentveröffentlichungen Nr.'n 56-140175, 57-205251
und 59-204982 offenbart
ist. Bei solchen Teppichmaterialien wird eine Trägerschicht auf die untere,
imprägnierte
Schicht eines Vliesstoff-Basisabschnitts ähnlich demjenigen, der vorstehend
diskutiert ist, laminiert, um dadurch eine laminierte Struktur zu
bilden. Die Trägerschicht
ist eine Schicht, die aus Polypropylen oder Polyamid gebildet ist,
oder eine thermoplastische Platte, die aus Ethylenvinyl Acetat Copolymer
(EVA), oder dergleichen, enthaltend ein anorganisches Material,
wie beispielsweise Kalziumkarbonat, gebildet ist. Weiterhin ist
ein Teppichmaterial, hergestellt ohne die Verwendung von Latex,
in der japanischen, vorläufigen
Patentveröffentlichung
Nr. 8-296165 (japanische Patentanmeldung Nr. 7-99125) vorgeschlagen
worden, bei dem eine Florschicht und eine Grundgewebeschicht mit
derselben Menge einer thermisch schmelzenden Faser einer sogenannten
Kern-Mantel-Struktur, um Fasern in der Schicht zu fixieren, gemischt
sind.
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Ein Teppich, der eine Struktur mit
drei Schichten aufweist, ist aus dem Dokument US-A-5 436 046 bekannt.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Allerdings wird von den herkömmlichen
Teppichmaterialien hauptsächlich
gefordert, dass sie Funktionen so haben, dass sie Design-Charakteristika
und eine Abnutzungsbeständigkeit
erreichen. Demzufolge ist es in Bezug auf die herkömmlichen
Teppichmaterialien nicht erforderlich gewesen, akustische Funktionen
zu haben, wie beispielsweise Schallabsorptions- und Isolierfunktionen.
Allerdings ist in den vergangenen Jahren eine Verringerung von Geräuschen innerhalb
eines Fahrgastraums eines Fahrzeugs als Teil von kommerziellem Wert
erforderlich geworden, so dass die akustische Funktion für Innenraummaterialien
von Fahrzeugen erforderlich geworden ist.
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Die vorliegende Erfindung ist im
Hinblick auf das Vorstehende gemacht worden und ist dazu vorgesehen,
Teppichmaterialien für
eine Vielfalt von Teppichen mit einer akustischen Funktion, wie
beispielsweise einer Schall absorbierenden und isolierenden Funktion
(die nicht für
herkömmliche,
gewöhnliche
Teppichmaterialien erforderlich gewesen sind), zu schaffen, um im
Wohnbereich und in Kraftfahrzeugen verwendet zu werden.
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Deshalb ist eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, ein verbessertes Teppichmaterial für einen Teppich zu schaffen,
das die Nachteile, die bei herkömmlichen
Teppichmaterialien für
Teppiche vorgefunden werden, beseitigen kann.
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Eine andere Aufgabe der vorliegenden
Erfindung ist es, ein verbessertes Teppichmaterial für einen Teppich
zu schaffen, das in großem
Umfang zu der Ruhe in einem Raum, ausgestattet mit dem Teppich,
beitragen kann.
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Eine weitere Aufgabe der vorliegenden
Erfindung ist es, ein verbessertes Teppichmaterial für einen Teppich
zu schaffen, das in der akustischen Funktion hoch ist, insbesondere
in einem Niederfrequenzbereich.
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Eine weitere Aufgabe der vorliegenden
Erfindung ist es, ein verbessertes Teppichmaterial für einen Fußbodenteppich
zu schaffen, das stark dazu beitragen kann, Geräusche in einem Fahrgastraum
eines Kraftfahrzeuges, ausgestattet mit dem Teppich, zu verringern.
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Eine weitere Aufgabe der vorliegenden
Erfindung ist es, ein verbessertes Teppichmaterial für einen Teppich
zu schaffen, das insgesamt aus einem Vliesstoff gebildet ist.
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Ein erster Aspekt der vorliegenden
Erfindung liegt in einem Bodenteppich für ein Kraftfahrzeug, wobei der
Bodenteppich aus einem Teppichmaterial gebildet ist. Das Teppichmaterial
weist eine Florschicht auf, die auf einem Vliesstoff gebildet ist,
der aus einer auf Polyester basierenden Faser gebildet ist und als
eine Haut dient. Eine Grundgewebeschicht ist zum Tragen der Florschicht
vorgesehen und ist aus einem Vliesstoff und integral mit der Florschicht
gebildet, wobei der Vliesstoft aus einer auf Polyester basierenden
Faser gebildet ist. Eine Trägerschicht
ist an der gegenüberliegenden
Seite des Grundgewebes in Bezug auf die Florschicht gebildet, wobei
die Trägerschicht
aus einem Vliesstoff und Integral mit der Grundgewebeschicht gebildet
ist, wobei der Vliesstoff aus einer auf Polyester basierenden Faser
gebildet ist. Zusätzlich
besitzt die Trägerschicht eine
Dicke, die von 10 bis 50% relativ zu der Gesamtdicke des Teppichmaterials
reicht, und einen Speicher-Elastizitätsmodul (log E') in einem Test zur
dynamischen Viskoelastizität,
der von 5 bis 10 Pa innerhalb eines Messtemperaturbereichs von 0
bis 50°C
beträgt.
Weiterhin besitzt der Vliesstoff, der die Trägerschicht bildet, eine Oberflächendichte,
die von 100 bis 1000 g/m2 reicht, und ist
aus einer auf Polyester basierenden Faser gebildet, die einen Durchmesser
besitzt, der von 20 bis 130 μm
reicht. Weiterhin ist der Vliesstoff, der die Trägerschicht bildet, aus einer
Mischung einer auf Polyester basierenden Stapelfaser, die einen
Durchmesser besitzt, der von 20 bis 130 μm reicht, und eine Bindemittelfaser
in einer Menge, die von 20 bis 80% bezogen auf das Gewicht reicht,
gebildet. Die Bindemittelfaser ist eine konjugierte Struktur eines
Kern-Mantel-Typs und besitzt einen Kern, gebildet aus Polyester,
und einen Mantel, gebildet aus einem Copolyester mit niedrigem Schmelzpunkt,
das einen Schmelzpunkt besitzt, der von 110 bis 180°C reicht.
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Ein zweiter Aspekt der vorliegenden
Erfindung liegt in einem Verfahren zum Herstellen eines Teppichmaterials,
das die folgenden Schritte umfasst: (a) Bilden eines ersten Vliesstoffes,
der eine Florschicht und eine Grundgewebeschicht unter einer Vernadelung
bildet; (b) Bilden eines zweiten Vliesstoffes, der eine Trägerschicht
bildet, unter Verwenden einer einen Vliesstoft vom gekrempelten
Typ herstellenden Vorrichtung; (c) Laminieren des zweiten Vliesstoftes
auf den ersten Vliesstoft, um eine laminierte Struktur auszubilden;
und (d) Durchführen
einer Vernadelung der laminierten Struktur, wobei ein Nadeln in
einer Richtung von dem zweiten Vliesstoft zu dem ersten Vliesstoff
mit einer Nadelvorrichtung durchgeführt wird, wobei ein Teil des
ersten Vliesstoffes nach unten weggedrückt wird, um die Florschicht
auszubilden und gleichzeitig die Florschicht, die Grundgewebeschicht
und die Trägerschicht
fest miteinander zu verbinden.
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Ein dritter Aspekt der vorliegenden
Erfindung liegt in einem Verfahren zum Herstellen eines Teppichmaterials,
das die folgenden Schritte umfasst: (a) Ausbilden eines ersten Vliesstoftes,
der eine Florschicht bildet, und eines zweiten Vliesstoffes, der
eine Grundgewebeschicht und eine Trägerschicht bildet, wobei sie
mit einer Maschine zur Herstellung eines gekrempelten Vliesstoftes
auf einer einzelnen Herstellungsstraße hergestellt werden, und
der zweite Vliesstoff eine Oberflächendichte hat, die das 1,5-
bis 5-fache der des ersten Vliesstoffes beträgt; (b) Laminieren des zweiten
Vliesstoftes auf den ersten Vliesstoff, um eine laminierte Struktur
auszubilden; und (c) Vernadelung der laminierten Struktur, wobei
Nadeln in einer Richtung von dem zweiten Vliesstoft zu dem ersten
Vliesstoff mit einer Nadelvorrichtung durchgeführt wird, wobei ein Teil des
ersten Vliesstoffes nach unten weggedrückt wird, um die Florschicht
auszubilden, während
ein Teil des zweiten Vliesstoftes durch einen nach oben gebogenen
Teil jeder Nadel der Nadelvorrichtung festgezogen wird, um einen
Abschnitt mit hoher Dichte auszubilden, der als die Trägerschicht
dient.
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Gemäß der vorliegenden Endung kann
das Teppichmaterial ausgezeichnete Schallisolations- und Absorptionsfunktionsweisen über einen
weiten Frequenzbereich hinweg, einschließlich des Niederfrequenzbereichs
und des Hochfrequenzbereichs, erzielen, während die ihm zugedachten erforderlichen
Eigenschaften als ein Teppichmaterial vorhanden sind. Das Teppichmaterial
der vorliegenden Erfindung ist sehr effektiv bei seiner Schallisolationsfunktion,
insbesondere in dem Niederfrequenzbereich, was für einen Teppich wichtig ist, der
in dem Fahrgastraum eines Kraftfahrzeugs verwendet wird.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHUNGEN
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1 zeigt
eine schematische, vertikale Teilschnittansicht eines Teppichmaterials
gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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2 zeigt
eine graphische Darstellung, die Vergleichsdaten in einem Schalltransmissionsverlust (Schallisolationsfunktion)
zwischen dem Teppichmaterial der vorliegenden Erfindung und einem
herkömmlichen
Teppichmaterial darstellt;
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3 zeigt
eine graphische Darstellung, die eine Verbesserung in dem Speicher-Elastizitätsmodul durch
das Teppichmaterial gemäß der vorliegenden
Erfindung darstellt;
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4 zeigt
eine schematische Schnittdarstellung einer Herstellstraße für das Teppichmaterial
gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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5 zeigt
eine schematische Schnittdarstellung einer anderen Herstellstraße für das Teppichmaterial
gemäß der vorliegenden
Erfindung; und
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6 zeigt
eine Teilschnittansicht eines Systems zum Messen eines Schalltransmissionsverlusts
einer Probe (Teppichmaterial) für
den Zweck einer Evaluierung der Schallisolationsfunktion bzw. -eigenschaft.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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Gemäß der vorliegenden Erfindung
weist ein Teppichmaterial auf: eine Florschicht, gebildet aus einem Vliesstoff
und als eine Oberfläche
bzw. Haut dienend; eine Grundgewebeschicht zum Tragen der Florschicht, gebildet
aus einem Vliesstoff und integral mit der Florschicht; und eine
Trägerschicht,
angeordnet auf der gegenüberliegenden
Seite des Grundgewebes in Bezug auf die Florschicht, wobei die Grundschicht
aus einem Vliesstoff und integral mit der Grundgewebeschicht gebildet
ist; wobei der Vliesstoff, der die Trägerschicht bildet, eine Oberflächendichte
besitzt, die von 100 bis 1000 g/m2 reicht
und aus einer auf Polyester basierenden Faser gebildet ist, die
einen Durchmesser besitzt, der von 20 bis 130 μm reicht.
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Genauer gesagt ist, wie in 1 dargestellt ist, das Teppichmaterial
C aus einer Florschicht 1, der Grundgewebeschicht 2 und
der Trägerschicht
(die eine Massenträgerschichtumfassen
kann) 3 gebildet. Die Florschicht ist an der Oberflächenseite
der Grundgewebeschicht 2 angeordnet und dient als eine
Oberfläche. Die
Trägerschicht 3 ist
an der rückwärtigen Oberflächenseite
der Grundgewebeschicht 2 angeordnet. Sowohl die Florschicht 1 als
auch die Grundgewebeschicht 2 und die Trägerschicht 3 sind
aus einem Vliesstoff gebildet. Die Florschicht 1 und die
Grundgewebeschicht 2 dienen als eine Außenschicht S und sind üblicherweise integral
miteinander ausgebildet. Die Außenschicht
S ist vollständig
integral mit der Trägerschicht 3 verbunden. Mit
anderen Worten werden die Außenschicht
S und die Trägerschicht 3 jeweils
unabhängig
voneinander gebildet und werden danach miteinander verbunden oder
eine auf die andere laminiert.
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In dieser Hinsicht umfasst das herkömmliche
Teppichmaterial eine Florschicht, angeordnet an einer Oberflächenseite,
eine Grundgewebeschicht und eine feste und coagulative, schallisolierende
Trägerschicht oder
Massenträgerschicht,
die an der rückwärtigen Oberflächenseite
der Trägerschicht
angeordnet ist. Im Gegensatz dazu ist das gesamte Teppichmaterial
der vorliegenden Erfindung aus Vliesstoff ausgebildet, um mit einer
akustischen Eigenschaft ausgestattet zu werden, die nicht für herkömmliches,
gewöhnliches
Teppichmaterial erforderlich ist.
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Die Florschicht 1 liefert
die Design-Charakteristika für
die Außenschicht
S und besitzt deshalb, zum Beispiel, ein seilartiges Muster, ein
dilour-artiges Muster und/oder dergleichen. Der Vliesstoff 1 wird
durch die Grundgewebeschicht 7 getragen, so dass diese
zwei Schichten 1, 2 integral miteinander ausgebildet
sind und dazu dienen, dem Teppichmaterial C ein Design zu verleihen.
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Die Trägerschicht 3 ist unterhalb
der Außenschicht
S angeordnet und dient als ein Hauptteil eines Teppichs für ein Kraftfahrzeug.
Diese Trägerschicht 3 dient
dazu, ein Gewicht zu erzielen, das zum Verbessern einer akustischen
Funktion, in Bezug auf das Teppichmaterial C, erforderlich ist.
Die Trägerschicht 3 kann
als Massenträgerschicht
bezeichnet werden. Ansonsten kann eine Schicht, entsprechend zu
der Massenträgerschicht,
auf die Trägerschicht 3 auflaminiert
sein. Dementsprechend werden die Trägerschicht 3, die
Massenträgerschicht
und die Trägerschicht 3,
versehen mit der laminierten Schicht, entsprechend der Massenträgerschicht,
als „Trägerschicht" insgesamt bezeichnet.
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Das Teppichmaterial der Erfindung
verwirklicht die Maßnahme,
dass die Trägerschicht 3 aus
einem Faseraggregat (Material) oder einem Vliesstoff gebildet ist.
Es ist anzumerken, dass die Trägerschicht 3 des Vliesstoffs
sehr weich verglichen mit einer herkömmlichen Trägerschicht, gebildet aus einer
Platte, hergestellt aus einem thermoplastischen Harz oder dergleichen,
unter einem konstanten Gewicht, ist. Es ist experimentell herausgefunden
worden, dass die schallisolierende Eigenschaft in einem Niederfrequenzbereich
im Verhältnis zu
dem Grad der Weichheit der Trägerschicht 3 verbessert
werden kann.
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Die Florschicht 1 und die
Grundgewebeschicht 2, die die Außenschicht S bilden, sind integral
miteinander gebildet. Die Trägerschicht 3,
gebildet aus dem fasrigen Material, wird unabhängig von der Außenschicht
S gebildet, und dann wird die Trägerschicht 3 integral
mit der Außenschicht
S kombiniert. Die Trägerschicht 3 kann
integral mit der Außenschicht
S gebildet werden. In jedem Fall ist die Trägerschicht 3 der Erfindung
ausreichend weich verglichen mit der herkömmlichen Platte, hergestellt
aus Kunststoff, und deshalb ist die Trägerschicht 3 beim Verbessern
einer Schallisolationsfunktion in dem Niederfrequenzbereich effektiv.
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Der Vliesstoff der Trägerschicht 3 ist
aus einer Polyesterfaser gebildet, die eine sehr allgemeine Faser ist
und dadurch charakterisiert ist, dass sie einen hohen Freiheitsgrad
in der Änderung
des Durchmessers, der Länge
und der Querschnittsform der Faser besitzt. Als Folge kann die Weichheit
der Trägerschicht 3 sehr
effektiv durch Bilden der Trägerschicht 3 aus
der Polyesterfaser reguliert werden. Zusätzlich ist eine Polyesterfaser
ein thermisch härtendes
Harz und ist leicht recycelbar, und ist vom Standpunkt des Umweltschutzes
wünschenswert.
Es ist selbstverständlich,
dass eine solche recycelte Polyesterfaser in dem Rohmaterial (Polyesterfaser)
der Trägerschicht 3 enthalten
sein kann. Mit anderen Worten kann recycelte Polyesterfaser mit
jungfräulicher
Polyesterfaser gemischt werden. In dieser Hinsicht ist die recycelte
Polyesterfaser vorhanden, die nahezu dieselbe mechanische Festigkeit
wie die neue Polyesterfaser hat. Es ist wichtig, positiv eine solche recycelte
Polyesterfaser, vom Standpunkt des Umweltschutzes aus gesehen, zu
verwenden.
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Der Vliesstoff, der die Trägerschicht 3 bildet,
besitzt eine Oberflächendichte,
die von 100 bis 1000 g/m2 reicht, und ist
aus einer Polyesterfaser gebildet, die einen Durchmesser besitzt,
der von 20 bis 130 μm
reicht. Um die akustische Funktion des Teppichmaterials C zu erfüllen, ist
ein bestimmtes Gewicht für
die Trägerschicht 3 notwendig.
Falls die Oberflächendichte
des Vliesstoffs der Trägerschicht 3 niedriger
als 100 g/m2 ist, kann eine notwendige Schallisolationsfunktion
nicht erhalten werden. Falls die Oberflächendichte 1000 g/m2 übersteigt,
wird die Trägerschicht
verhärtet,
verglichen mit derjenigen des herkömmlichen Teppichmaterials, was
es dadurch unmöglich
macht, die notwendige Schallisolationseigenschaft zu erhalten, während das
Gewicht eines Kraftfahrzeugbauteils erhöht wird.
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Es ist notwendig, dass der Durchmesser
der Polyesterfaser, die die Trägerschicht 3 bildet,
größer als 20 μm ist. Dies
kommt daher, dass es schwierig ist, eine Polyesterfaser herzustellen,
die einen Durchmesser kleiner als 20 μm besitzt, wodurch es schwierig
wird, stabil eine solche feine Polyesterfaser zuzuführen, wodurch
die Produktionskosten des Teppichmaterials erhöht werden. Weiterhin ist es
notwendig, dass der Durchmesser der Polyesterfaser nicht größer als
130 μm ist.
Falls der Durchmesser 130 μm übersteigt,
wird die Trägerschicht 3 zu
hart, um die notwendige, akustische Eigenschaft zu erfüllen.
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Es ist bevorzugt, dass die Rate der
Dicke der Trägerschicht 3 innerhalb
eines Bereichs von 10 bis 50% der Gesamtdicke des Teppichmaterials
C liegt. Falls die Dicke geringer als 10% ist, wird die Haltbarkeit
des Teppichmaterials C beeinträchtigt,
so dass es nicht für
eine Benutzung über
einen langen Zeitraum haltbar ist. Falls die Dicke 50% übersteigt,
wird die Dicke des Teppichmaterials C selbst zu groß, um praktisch
zu sein.
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Es ist notwendig, dass der Vliesstoff,
der die Trägerschicht 3 bildet,
eine Mischung einer auf Polyester basierenden Stapelfaser in einer
Menge (Mischungsrate) ist, die von 80 bis 20% bezogen auf das Gewicht reicht,
und einer Bindemittelfaser in einer Menge (Mischungsrate), die von
20 bis 80% bezogen auf das Gewicht reicht. Die Bindemittelfaser
ist von einer zusammengesetzten Struktur des Kern-Mantel-Typs, bei
dem ein Kern aus einem Polyester mit hohem Schmelzpunkt gebildet
ist, während
der Mantel aus einem Copolyester mit niedrigem Schmelzpunkt gebildet
ist. Ein Mischen der Bindemittelfaser mit der auf Polyester basierenden
Stapelfaser macht es möglich,
thermisch das Teppichmaterial C zu formen oder zu bilden, um dadurch
die Freiheit beim Formen des Teppichmaterials C zu erhöhen. Dies
ist sehr effektiv insbesondere in einem Fall, bei dem das Teppichmaterial
C für einen
Teppich in einem Kraftfahrzeug verwendet werden soll, wo es bevorzugt
ist, das Teppichmaterial C so zu formen, dass es die Form des Bodens
des Fahrzeugs anpasst. Falls die Mischungsrate der Bindemittelfaser
geringer als 20% bezogen auf das Gewicht ist, wird eine Formbarkeit
des Teppichmaterials C beeinträchtigt,
so dass eine Formstabilität
des Teppichmaterials C herabgesetzt wird. Falls die Mischungsrate
80% bezogen auf das Gewicht übersteigt,
wird die Trägerschicht 3 hart,
was dadurch möglicherweise
die Schallisolationsfunktion in dem Niederfrequenzbereich beeinträchtigt.
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Vorzugsweise ist die auf Polyester
basierende Stapelfaser des Vliesstoffs, der die Trägerschicht 3 bildet,
eine gewöhnliche,
regelmäßige Faser,
die einen kreisförmigen
Querschnitt besitzt, eine regelmäßige bzw. reguläre hohle
Faser, die einen kreisförmigen
Querschnitt besitzt, eine feste oder hohle, zusammengesetzte Faser
vom Typ Seite an Seite, eine Faser, die einen nicht kreisförmigen (deformierten)
Querschnitt besitzt, und/oder eine axial unterteilbare Faser, die
in der Richtung der Achse der Faser unterteilbar ist.
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Gerade in dem Fall, dass die auf
Polyester basierende Stapelfaser gewöhnlich eine reguläre Faser
ist, die einen kreisförmigen
Querschnitt besitzt, wird die Trägerschicht 3 ausreichend
weich. Um weiter die Schallisolationsfunktion des Teppichmaterials
C zu ver bessern, ist es effektiv, eine Faser zu verwenden, die einen nicht
kreisförmigen
(deformierten) Querschnitt besitzt, und zwar als die auf Polyester
basierende Stapelfaser. Unter Verwendung einer Faser, die einen
nicht kreisförmigen
(deformierten) Querschnitt besitzt, wird nicht nur die Trägerschicht 3 weich
gemacht, sondern dies erhöht
auch den Oberflächenbereich
pro Einheitsfläche,
wodurch die akustische oder Schallabsorptionsfunktion des Teppichmaterials
C erhöht
wird. Beispiele der Fasern, die den nicht kreisförmigen (deformierten) Querschnitt
besitzen, sind Fasern, die einen flachen Querschnitt haben, Fasern,
die einen Y-förmigen
Querschnitt haben, Fasern, die einen W-förmigen Querschnitt haben, Fasern,
die einen ovalen Querschnitt haben, Fasern, die einen ultraflachen
Querschnitt haben, und dergleichen. Diese Fasern sind effektiv dahingehend,
eine hohe Schallisolations- oder Absorptionsfunktion zu erreichen.
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Die axial unterteilbare Faser ist
aus einem Bündel
von ultrafeinen Fasern gebildet. Beispiele der axial unterteilbaren
Faser sind sechsfach unterteilbare Fasern, die in sechs feine Fasern
unterteilbar sind, von denen jede einen im Wesentlichen Sechskant-Querschnitt besitzt,
mit einem Winkel von 60 Grad an der Querschnittsmitte der unterteilbaren
Faser, und eine achtfach unterteilbare Faser, die in acht feine
Fasern unterteilbar ist, von denen jede einen im Wesentlichen achteckigen
Querschnitt besitzt, mit einem Winkel von 45 Grad an der Querschnittsmitte
der unterteilbaren Faser. Diese unterteilbaren Fasern sind effektiv
beim Verringern eines Speicher-Elastizitätsmoduls und eines Oberflächenbereichs
der Trägerschicht 3.
Eine solche unterteilbare Faser erhöht sich in ihrem Oberflächenbereich
und dergleichen durch Unterteilen von dieser, so dass die Anzahl
der feinen Fasern, die unterteilt werden kann, nicht beschränkt ist.
Gewöhnlich
hergestellt und verwendet wird die unterteilbare Faser, die in eine
Vielzahl von feinen Fasern unterteilbar ist, von denen jede einen Querschnitt
besitzt, der einen Winkel aufweist, der von 30 bis 60 Grad an der
Querschnittsmitte der unterteilbaren Faser reicht, und deshalb ist
es ökonomisch,
eine solche unterteilbare Faser für die Trägerschicht 3 zu verwenden.
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Es wird verständlich werden, dass die hohle
Faser auch effektiv beim Erhöhen
des Oberflächenbereichs
der Trägerschicht 3 unter
derselben Oberflächendichte
ist. Die reguläre
Faser wird mechanisch umgekrempelt und ist hoch in der Elastizität in einer
Oberflächenrichtung
der Trägerschicht 3.
Die konjugierte Faser wird chemisch umgekrempelt und trägt dazu
bei, die Trägerschicht 3 massig
zu gestalten. Demzufolge sind sowohl die reguläre Faser als auch die konjugierte
Faser effektiv beim Einstellen der Weichheit der Trägerschicht 3.
Eine Mischung der regulären
Faser und der konjugierten Faser ist auch sehr effektiv beim Einstellen der
Weichheit der Trägerschicht 3.
Dabei ist eine Vielfalt von Arten von Mischungen unterschiedlicher
Fasern vorhanden, die auch effektiv dabei sein können, denselben Zweck zu erfüllen.
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Das Copolyester mit niedrigem Schmelzpunkt
der Bindemittelfaser besitzt vorzugsweise einen Schmelzpunkt, der
von 110 bis 180°C
reicht. Dieser Bereich ist bevorzugt, um eine gute Formbarkeit in
Bezug auf die Trägerschicht 3 zu
erzielen. Falls der Schmelzpunkt niedriger als 110°C ist, ist
es schwierig, die Form des Teppichs. in dem Fall beizubehalten,
dass der Teppich bei, zum Beispiel, einer Atmosphäre mit hoher
Temperatur verwendet werden soll. Falls der Schmelzpunkt 180°C übersteigt,
wird der zulässige
Bereich in dem Erwärmungszustand
schmal, was dadurch die Freiheit beim Bilden oder Formen der Trägerschicht 3 einschränkt. Zusätzlich gestaltet
dies den Formungszustand schwierig, was demzufolge eine weite Verwendung der
Trägerschicht 3 für verschiedene
Zwecke einschränkt.
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Der Speicher-Elastizitätsmodul
(log E') in einem
dynamischen Viskoelastizitätstest
des Vliesstoffs, der die Trägerschicht 3 bildet,
liegt innerhalb eines Bereichs von 5 bis 10 Pa in einem gemessenen
Temperaturbereich von 0 bis 50°C.
Hierbei wird der Speicher-Elastizitätsmodul
durch den dynamischen Viskoelastizitätstest nach JIS (Japanese Industrie)
Standard) K7198 – 1991
bestimmt.
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Die Weichheit der Trägerschicht 3 wird
quantitativ durch einen Wert des Speicher-Elastizitätsmoduls in dem dynamischen
Viskoelastizitätstest
dargestellt. Die Vorschrift oder der Index der Weichheit der Trägerschicht
wird auch durch den Wert dieses Speicher-Elastizitätsmoduls
bestimmt. Es ist vom Standpunkt einer Verbesserung der Schallisolationsfunktion
in dem Niederfrequenzbereich bevorzugt, dass der Wert des Speicher-Elastizitätsmoduls
(log E') so klein
wie möglich
innerhalb des Messtemperaturbereichs von 0 bis 50°C ist. Allerdings
entspricht die Schallisolationseigenschaft in dem Niederfrequenzbereich
demjenigen in einem Bereich einer primären Resonanz einer Doppelwandschallisolationsstruktur,
gebildet aus der Trägerschicht
und einer äußeren Wand
des Kraftfahrzeugs. Es ist üblich,
dass sich die Schallisolationsfunktion in diesem Niederfrequenzbereich
relativ zu demjenigen eines „mass
law (rule) of transmission loss" verringert.
Allerdings ist herausgefunden worden, dass sich ein Abfall in der
Schallisolationseigenschaft in diesem Niederfrequenzbereich demjenigen
der Masse-Beziehung so stark wie möglich durch Behandeln des Speicher-Elastizitätsmoduls
(log E') annähern kann,
wie dies in 2 dargestellt
ist, in der eine Linie M die Masse-Beziehung des Transmissionsverlusts
angibt. Zusätzlich
kann eine hohe Schallisolationsfunktion in Abhängigkeit von einer üblichen
Doppelwandschallisolationsstruktur in einem Hochfrequenzbereich
erhalten werden. Die Daten der 2 wurden experimentell
unter einem Zustand erhalten, bei dem die Gewichte der Proben (Trägerschichten)
dieselben waren. In 2 zeigt
eine Kurve S1 eine Schallisolationseigenschaft (Schalltransmissionsverlust)
der Trägerschicht
des Teppichmaterials von Beispiel 1 an, was nachfolgend
diskutiert werden wird. Eine Kurve S2 zeigt eine Schallisolationsfunktion
der Trägerschicht
des Teppichmaterials des Vergleichsbeispiels an, was nachfolgend
diskutiert werden wird.
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In dieser Hinsicht ist es grundsätzlich schwierig,
dass das Speicher-Elastizitätsmodul
nicht höher
als 5 Pa in dem Temperaturbereich von 0 bis 50°C unter Verwendung einer Polyesterfaser
erhalten wird. Falls der Speicher-Elastizitätsmodul nicht mehr als 10 Pa
in dem Temperaturbereich von 0 bis 50°C beträgt, kann eine solche Weichheit,
um die Schallisolationseigenschaft in dem Niederfrequenzbereich
zu verbessern, nicht erhalten werden, so dass die Schallisolationseigenschaft
stark relativ zu derjenigen des Massegesetzes in dem Niederfrequenzbereich ähnlich demjenigen
durch die übliche
Doppelwandschallisolationsstruktur verringert wird. Demzufolge ist
das Speicher-Elastizitätsmodul
mit mehr als 10 Pa beim Verbessern der Schallisolationseigenschaft
in dem Niederfrequenzbereich uneffektiv. In dieser Hinsicht ist
es sehr effektiv, um die Schallisolationseigenschaft in dem Niederfrequenzbereich
zu verbessern, mechanisch die Trägerschicht 3 zu
zerknittern, um Vliesstoff-Trägerschicht 3 weich
zu gestalten. Dies ist experimentell bestätigt worden, wie in 3 dargestellt ist, in der
eine Kurve C1 einen Vliesstoff (der die Trägerschicht 3 bildet)
gemäß der vorliegenden Erfindung
angibt, und die einer mechanischen Zerknitterungsbehandlung unterworfen
ist; und eine Kurve C2 zeigt denselben Vliesstoff wie denjenigen
nach der Kurve C1 an, mit der Ausnahme, dass der Vliesstoff nicht der
mechanischen Zerknitterungsbehandlung unterworfen wurde. Der Vliesstoff
der Kurve C1 entspricht demjenigen der Trägerschicht des Teppichmaterials
von Beispiel 1 (diskutiert nachfolgend). 3 zeigt, dass eine solche mechanische
Zerknitterungsbehandlung sehr effektiv ist, um das Speicher-Elastizitätsmodul
des Vliesstoffs der Trägerschicht 3 zu
verringern.
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Es wird ersichtlich werden, dass
es sehr effektiv ist, das Teppichmaterial der vorliegenden Erfindung als
einen Fußbodenteppich
für ein
Kraftfahrzeug zu verwenden, und zwar unter einer Bedingung, wo das
Erfordernis nach Lautlosigkeit in Kraftfahrzeugen von Jahr zu Jahr
höher geworden
ist. Ein Kombinieren des Teppichmaterials der vorliegenden Erfindung
mit einem Schallisolationsmaterial kann zu einem Fußbodenteppich führen, der
hohe Schallisolations- und -absorptionseigenschaften über sowohl
den niedrigen als auch den hohen Frequenzbereich verglichen mit
Kraftfahrzeug-Fußbodenteppichen,
gebildet aus herkömmlichen
Teppichmaterialien, besitzt.
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Um einen Fußbodenteppich für ein Kraftfahrzeug
unter Verwendung des Teppichmaterials der vorliegenden Erfindung
herzustellen, wird das Teppichmaterial der vorliegenden Erfindung
mit einer Schallisolationsschicht, gebildet aus einer Faseraggregation
bzw. Ansammlung, kombiniert. Genauer gesagt wird das Teppichmaterial
der vorliegenden Erfindung auf die Schallisolationsschicht aufgebracht.
Dann werden das Teppichmaterial und die Schallisolationsschicht
bei einer Temperatur nicht niedriger als der Schmelzpunkt des Copolyesters
mit niedrigem Schmelzpunkt der Bindemittelfaser erwärmt, so
dass die Trägerschicht
an die Schallisolationsschicht angebondet wird, um dadurch ein integral
laminiertes Produkt oder einen Fußbodenteppich für ein Kraftfahrzeug
zu bilden. Dieses Herstellverfahren des Fußbodenteppichs ist einfach
und ausgezeichnet im Prozess und in vorteilhafter Weise ökonomisch,
da es neue Durchführbarkeitsstudien
nicht notwendig macht, und aufgrund der Fähigkeit einer weiten Benutzung.
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Als nächstes wird ein Verfahren zum
Herstellen des Teppichmaterials C der vorliegenden Erfindung unter
Bezugnahme auf 4 diskutiert
werden, wo der Herstellvorgang des Teppichmaterials C entlang einer Richtung
D fortschreitet.
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Der Vliesstoff 7, der die
Florschicht 1 und die Trägerschicht 2 bildet,
wird durch Vornehmen einer Nadelbehandlung mit einer Nadelvorrichtung 6 gebildet.
Der Vliesstoff 5, der die Trägerschicht 3 bildet,
wird durch eine Vliesstoffherstellvorrichtung (nicht dargestellt)
vom Karten-Schicht-Typ in derselben Produktionslinie oder einer
getrennten Produktionslinie hergestellt. Der so hergestellte Vliesstoff 5 wird
auf den Vliesstoff 7 aufgelegt oder auflaminiert. Dann
wird eine Vernadelungsbehandlung durch eine Nadelstanzvorrichtung 4 vertikal
oder in einer Richtung von der Oberseite des Vliesstoffs 5 aus
zu dem Vliesstoff 7 vorgenommen, wodurch ein Teil des Vliesstoffs 7 herausgedrückt wird,
um dadurch die Florschicht 1 zu bilden. Als Folge werden
die Florschicht 1, die Grundschicht
2 und die
Trägerschicht 3 integral
in einer laminierenden Art und Weise gebildet. Es wird ersichtlich
werden, dass das Teppichmaterial C der dreischichtigen, laminierten
Struktur einfach durch das vorstehende Herstellverfahren hergestellt
werden kann.
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Ansonsten kann das Teppichmaterial
C der vorliegenden Erfindung durch das folgende Herstellverfahren,
wie es in 5 dargestellt
ist, hergestellt werden, wobei in diesem Herstellvorgang das Teppichmaterial C
entlang einer Richtung D' fortschreitet:
ein Vliesstoff 11, der die Florschicht 1 bildet,
und ein Vliesstoff 10, der die Grundgewebeschicht 2 bildet,
und die Trägerschicht 3 werden
in derselben Produktionslinie durch eine Herstellvorrichtung (nicht
dargestellt) für
einen Vliesstoff eines Karten-Schicht-Typs hergestellt. Der Vliesstoff 10 besitzt
eine Oberflächendichte
von 1,5 bis 5-mal derjenigen des Vliesstoffs 11. In dieser
Produktionslinie wird der Vliesstoff 10 auf den Vliesstoff 11 aufgelegt
oder auflaminiert, und dann wird eine Nadelstanzbehandlung mit einer
Vernadelungsvorrichtung 8 vertikal oder in einer Richtung
von der Oberseite des Vliesstoffs 10 zu dem Vliesstoff 11 hin
vorgenommen, indem ein Teil des Vliesstoffs 11 nach unten
herausgedrückt
wird, um dadurch die Florschicht 1 zu bilden, während ein
Teil des Vliesstoffs 10 durch einen Aufwärtsbiegebereich
jeder Nadel der Vernadelungsvorrichtung 8 verbunden wird,
um dadurch eine hoch dichte Schicht oder die Trägerschicht 3 zu bilden.
Als eine Folge werden die Florschicht 1, die Grundgewebeschicht 2 und
die Trägerschicht 3 integral
in einer laminierenden Art und Weise gebildet. Es wird ersichtlich
werden, dass, gemäß diesem
Herstellverfahren, der Vliesstoff 10, der die Grundgewebeschicht 2 und
die Trägerschicht 3 bildet,
integral gebildet wird, wobei darin ein Teil des Vliesstoffs 10 als
die Trägerschicht 3 wirkt.
In dieser Hinsicht besitzt der Vliesstoff 10 die Oberflächendichte
von 1,5 bis 5-mal derjenigen des Vliesstoffs 10. Falls
der Vliesstoff 10 die Oberflächendichte geringer als 1,5-mal
derjenigen des Vliesstoffs 11 besitzt, kann der Teil des
Vliesstoffs 10 nicht als die Trägerschicht arbeiten. Falls
der Vliesstoff 10 die Oberflächendichte besitzt, die 5-mal
diejenige des Vliesstoffs 11 übersteigt, wird die Oberflächendichte
des Vliesstoffs 10 zu hoch, um mit Nadeln der Vernadelungsvorrichtung 8 durchstochen
zu werden, so dass die Vernadelungsbehandlung der Vernadelungsvorrichtung 8 unmöglich wird,
wobei die Nadeln dabei dazu tendieren, dass sie brechen. Demzufolge
wird der Herstellvorgang des Teppichmaterials C unmöglich gemacht.
Es wird ersichtlich werden, dass ausreichende Schallisolations-
und -absorptionseigenschaften durch das so gebildete Tep pichmaterial
erhalten werden können,
bei dem ein Teil des Vliesstoffs 10 als die Trägerschicht 3 wirkt.
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BEISPIELE
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Die vorliegende Erfindung wird besser
unter Bezugnahme auf die nachfolgenden Beispiele im Vergleich zu
Vergleichsbeispielen verstanden werden; allerdings sind diese Beispiele
dazu vorgesehen, die Erfindung zu erläutern, und sollten nicht dahingehend
ausgelegt werden, den Schutzumfang der Erfindung einzuschränken.
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Die Teppichmaterialien, präpariert
entsprechend den Beispielen und den Vergleichsbeispielen, wurden
einem Schalltransmissionsverlusttest unterworfen, um die Schallisolationseigenschaft
zu evaluieren.
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Der Schalltransmissionsverlusttest
wurde wie folgt durchgeführt:
der Test war derjenige, einen Schalltransmissionsverlust unter Verwendung
von zwei Nachhallräumen
zu messen, und zwar gemäß JIS (Japanese Industriel
Standard) – K1416,
wie dies in 6 dargestellt
ist. Zuerst wurde eine Probe (Teppichmaterial) 15, präpariert
entsprechend den Beispielen und den Vergleichsbeispielen, auf einem
Isolatormaterial 16 aufgebracht (gebildet aus einem Polyesterfaser-Schallabsorptionsmaterial),
und zwar in einer solchen Art und Weise, dass die Trägerschicht
zu dem Isolatormaterial 16 hin zeigte, um so eine Teststruktur
zu präparieren.
Dann wurde eine Stahlplatte 17, die eine Dicke von 1 mm
besaß,
auf ein Fenster eines Schallquellen-Seitennachhallraums 18 aufgebracht,
in dem eine Schallquelle oder ein Lautsprecher 20 angeordnet
war. Die Teststruktur wurde an der Stahlplatte 17 in einer
solchen Art und Weise angebondet, dass das Isolatormaterial 16 in
Kontakt mit der Stahlplatte 17 war, um dadurch die Probe
(Teppichmaterial) 15 an einer vorbestimmten Position einzustellen,
während
diese eine Doppelwandschallisolationsstruktur der Stahlplatte 17 und
der Trägerschicht
der Probe 15 bildete. Zusätzlich wurde die Probe 17 dichtend
durch ein Dichtelement 17 auf ein Fenster eines Nachhallraums 14 auf
der Messseite gesetzt. In diesem Zustand wurde ein Schalldruck,
erzeugt von dem Lautsprecher 20, in der Schallquelle auf
der Seite des Nachhallraums 18, durch ein Mikrofon 19 auf
der Seite der Schallquelle, gemessen, während der Schall, transmittiert
durch die Probe 15, durch ein Mikrofon 13 auf
der Messseite, angeordnet in dem Nachhallraum 14 auf der
Messseite, gemessen wurde, um dadurch einen Schalldruck des Schalls,
hindurchführend
durch die Probe 15, zu erhalten. Der Schalltransmissionsverlust
der Probe wurde durch die Differenz zwischen dem Schalldruck in
dem Nachhallraum auf der Seite der Schallquelle 18 und
dem Schalldruck in dem Nachhallraum 14 auf der Messseite
erhalten.
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BEISPIEL 1
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Ein Teppichmaterial (Probe-Nr.1)
wurde hergestellt, umfassend 3 Schichten (eine Florschicht, eine Grundgewebeschicht
und eine Trägerschicht),
gebildet jeweils aus Vliesstoften. Die Florschicht und die Grundgewebeschicht,
die die Florschicht trägt,
wurden aus Fasern gebildet, deren Hauptkomponente Polyesterfaser war.
Die Trägerschicht
wurde auf der Rückseite
(gegenüberliegend
zu einer Oberfläche,
auf der die Florschicht gebildet ist) der Grundgewebeschicht gebildet.
Die Trägerschicht
war aus 70 Gewichts-% (Mischungsrate) aus festen, regelmäßigen, auf
Polyester basierenden Fasern (Hauptfaser), mit einem kreisförmigen Querschnitt und
einem Durchmesser von ungefähr
40 μm, und
30 Gewichts(Mischrate) einer auf Polyester basierenden Bindemittelfaser,
die einen Durchmesser von ungefähr
40 μm besaß, gebildet.
Jede Bindemittelfaser umfasste einen Mantel, der aus Copolyester
gebildet war, und besaß einen
Schmelzpunkt von ungefähr
110°C.
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Die Trägerschicht besaß eine Oberflächendichte
von 400 g/m2 und eine Rate einer Dicke von
20% relativ zu der gesamten Dicke des Teppichmaterials. Zusätzlich hatte
der Vliesstoff der Trägerschicht
einen Speicher-Elastizitätsmodul
(log E') in einem
dynamischen Viskoelastizitätstest
von 6,4 Pa im Durchschnitt innerhalb eines Messtemperaturbereichs
von 0 bis 50°C.
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BEISPIEL 2
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Ein Teppichmaterial (Probe Nr. 2)
wurde in derselben Art und Weise wie diejenige von Beispiel 1 hergestellt,
mit der nachfolgenden Ausnahme: die Trägerschicht besaß eine Oberflächendichte
von 800 g/m2 und eine Rate einer Dicke von
50% relativ zu der gesamten Dicke des Teppichmaterials. Zusätzlich besaß der Vliesstoff
der Trägerschicht
einen Speicher-Elastizitätsmodul
(log E') in einem
dynamischen Viskoelastizitätstest
von 8,8 Pa im Durchschnitt innerhalb eines Messtemperaturbereichs
von 0 bis 50°C.
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BEISPEIL 3
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Ein Teppichmaterial (Probe Nr. 3)
wurde in derselben Art und Weise wie diejenige von Beispiel 1 hergestellt,
mit der nachfolgenden Ausnahme: die Trägerschicht besaß eine Oberflächendichte
von 200 g/m2 und eine Rate einer Dicke von
10% relativ zu der gesamten Dicke des Teppichmaterials: Zusätzlich besaß der Vliesstoff
der Trägerschicht
ei nen Speicher-Elastizitätsmodul
(log E') in einem
dynamischen Viskoelastizitätstest
von 5,5 Pa im Durchschnitt innerhalb eines Messtemperaturbereichs
von 0 bis 50°C.
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BEISPIEL 4
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Ein Teppichmaterial (Probe Nr. 4)
wurde in derselben Art und Weise wie diejenige von Beispiel 1 hergestellt,
mit der nachfolgenden Ausnahme: die Bindemittelfaser (die einen
Teil der Trägerschicht
bildet) besaß einen
Durchmesser von ungefähr
20 μm. Zusätzlich besaß der Vliesstoff
der Trägerschicht
einen Speicher-Elastizitätsmodul
(log E') in einem
dynamischen Viskoelastizitätstest
von 6,0 Pa im Durchschnitt innerhalb eines Messtemperaturbereichs
von 0 bis 50°C.
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BEISPIEL 5
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Ein Teppichmaterial (Probe Nr. 5)
wurde in derselben Art und Weise wie diejenige von Beispiel 1 hergestellt,
mit der Ausnahme, dass das Copolyester der Bindemittelfaser, die
die Trägerschicht
bildet, ungefähr 130°C betrug.
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BEISPIEL 6
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Ein Teppichmaterial (Probe Nr. 6)
wurde in derselben Art und Weise wie diejenige von Beispiel 1 hergestellt,
mit der Ausnahme, dass das Copolyester der Bindemittelfaser, die
die Trägerschicht
bildet, ungefähr 170°C betrug.
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BEISPIEL 7
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Ein Teppichmaterial (Probe Nr. 7)
wurde in derselben Art und Weise wie diejenige von Beispiel 1 hergestellt,
mit der Ausnahme, dass das Copolyester der Bindemittelfaser, die
die Trägerschicht
bildet, ungefähr 200°C betrug.
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BEISPIEL 8
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Ein Teppichmaterial (Probe Nr. 8)
wurde in derselben Art und Weise wie diejenige von Beispiel 1 hergestellt,
mit der nachfolgenden Ausnahme: die Trägerschicht bestand aus 20 Gewichts-%
der Bindemittelfaser und 80 Gewichts-% der anderen, festen, regulären Faser,
die den kreisförmigen
Querschnitt besaß.
Zusätzlich hatte
der Vliesstoff der Trägerschicht
einen Speicher-Elastizitätsmodul
(log E') in einem
dynamischen Viskoelastizitätstest
von 6,5 Pa im Durchschnitt innerhalb eines Messtemperaturbereichs
von 0 bis 50°C.
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BEISPIEL 9
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Ein Teppichmaterial (Probe Nr. 9)
wurde in derselben Art und Weise wie diejenige von Beispiel 1 hergestellt,
mit der nachfolgenden Ausnahme: die Trägerschicht bestand aus 50 Gewichts-%
der Bindemittelfaser und 50 Gewichts-% der anderen, festen, regulären Faser,
die einen kreisförmigen
Querschnitt besaß.
Zusätzlich
hatte der Vliesstoff der Trägerschicht
einen Speicher-Elastizitätsmodul
(log E') in einem
dynamischen Viskoelastizitätstest
von 6,0 Pa im Durchschnitt innerhalb eines Messtemperaturbereichs
von 0 bis 50°C.
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BEISPIEL 10
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Ein Teppichmaterial (Probe Nr. 10)
wurde in derselben Art und Weise wie diejenige von Beispiel 1 hergestellt,
mit der nachfolgenden Ausnahme: die Trägerschicht bestand aus 80 Gewichts-%
der Bindemittelfaser und 20 Gewichts-% der anderen, festen, regulären Faser,
die einen kreisförmigen
Querschnitt besaß.
Zusätzlich
hatte der Vliesstoff der Trägerschicht
einen Speicher-Elastizitätsmodul
(log E') in einem
dynamischen Viskoelastizitätstest
von 6,2 Pa im Durchschnitt innerhalb eines Messtemperaturbereichs
von 0 bis 50°C.
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BEISPIEL 11
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Ein Teppichmaterial (Probe Nr. 11)
wurde in derselben Art und Weise wie diejenige von Beispiel 1 hergestellt,
mit der nachfolgenden Ausnahme: die Faser (die die Trägerschicht
bildet), eine andere als die Bindemittelfaser, war die feste, reguläre Faser,
die den kreisförmigen
Querschnitt besaß und
einen Durchmesser von ungefähr
20 μm besaß. Zusätzlich hatte
der Vliesstoft der Trägerschicht
einen Speicher-Elastizitätsmodul
(log E') in einem
dynamischen Viskoelastizitätstest
von 5,9 Pa im Durchschnitt innerhalb eines Messtemperaturbereichs
von 0 bis 50°C.
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BEISPIEL 12
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Ein Teppichmaterial (Probe Nr. 12)
wurde in derselben Art und Weise wie diejenige von Beispiel 1 hergestellt,
mit der nachfolgenden Ausnahme: die Faser (die die Trägerschicht
bildet), eine andere als die Bindemittelfaser, war eine feste, konjugierte
Faser, die einen kreisförmigen
Querschnitt besaß und
einen Durchmesser von ungefähr
20 μm besaß. Zusätzlich hatte
der Vliesstoff der Trägerschicht
einen Speicher-Elastizitätsmodul
(log E') in einem
dynamischen Viskoelastizitätstest
von 6,0 Pa im Durchschnitt innerhalb eines Messtemperaturbereichs
von 0 bis 50°C.
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BEISPIEL 13
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Ein Teppichmaterial (Probe Nr. 13)
wurde in derselben Art und Weise wie diejenige von Beispiel 1 hergestellt,
mit der nachfolgenden Ausnahme: die Faser (die die Träger schicht
bildet), eine andere als die Bindemittelfaser, war eine Faser, die
einen Y-förmigen
Querschnitt und einen Durchmesser von ungefähr 20 μm besaß. Zusätzlich hatte der Vliesstoff
der Trägerschicht
einen Speicher-Elastizitätsmodul
(log E') in einem
dynamischen Viskoelastizitätstest
von 7,1 Pa im Durchschnitt innerhalb eines Messtemperaturbereichs
von 0 bis 50°C.
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BEISPIEL 14
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Ein Teppichmaterial (Probe Nr. 14)
wurde in derselben Art und Weise wie diejenige von Beispiel 1 hergestellt,
mit der nachfolgenden Ausnahme: die Faser (die die Trägerschicht
bildet), eine andere als die Bindemittelfaser, war eine Faser, die
einen flachen Querschnitt und einen Durchmesser von ungefähr 20 μm besaß. Zusätzlich besaß der Vliesstoff
der Trägerschicht
einen Speicher-Elastizitätsmodul
(log E') in einem
dynamischen Viskoelastizitätstest
von 6,1 Pa im Durchschnitt innerhalb eines Messtemperaturbereichs
von 0 bis 50°C.
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BEISPIEL 15
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Ein Teppichmaterial (Probe Nr. 15)
wurde in derselben Art und Weise wie diejenige von Beispiel 1 hergestellt,
mit der nachfolgenden Ausnahme: die Faser (die die Trägerschicht
bildet), eine andere als die Bindemittelfaser, war eine Faser, die
einen ovalen Querschnitt und einen Durchmesser von ungefähr 20 μm besaß. Zusätzlich hatte
der Vliesstoff der Trägerschicht
einen Speicher-Elastizitätsmodul
(log E') in einem
dynamischen Viskoelastizitätstest
von 6,3 Pa im Durchschnitt innerhalb eines Messtemperaturbereichs
von 0 bis 50°C.
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BEISPIEL 16
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Ein Teppichmaterial (Probe Nr. 16)
wurde in derselben Art und Weise wie diejenige von Beispiel 3 hergestellt,
mit der folgenden Ausnahme: der Vliesstoff der Trägerschicht
wurde zerknittert, um sehr flexibel und weich zu werden, so dass
der Vliesstoff der Trägerschicht
einen Speicher-Elastizitätsmodul
(log E') in einem dynamischen
Viskoelastizitätstest
von 5,3 Pa im Durchschnitt innerhalb eines Messtemperaturbereichs
von 0 bis 50 °C
besaß.
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BEISPIEL 17
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Ein Teppichmaterial (Probe Nr. 17)
wurde in derselben Art und Weise wie diejenige von Beispiel 1 hergestellt,
mit der folgenden Ausnahme: der Vliesstoff der Trägerschicht
wurde zerknittert, um sehr flexibel und weich zu werden, so dass
der Vliesstoff der Träger schicht
einen Speicher-Elastizitätsmodul
(log E') in einem dynamischen
Viskoelastizitätstest
von 5,8 Pa im Durchschnitt innerhalb eines Messtemperaturbereichs
von 0 bis 50 °C
besaß.
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BEISPIEL 18
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Ein Teppichmaterial (Probe Nr. 18)
wurde in derselben Art und Weise wie diejenige von Beispiel 2 hergestellt,
mit der folgenden Ausnahme: der Vliesstoff der Trägerschicht
wurde zerknittert, um sehr flexibel und weich zu werden, so dass
der Vliesstoff der Trägerschicht
einen Speicher-Elastizitätsmodul
(log E') in einem dynamischen
Viskoelastizitätstest
von 6,4 Pa im Durchschnitt innerhalb eines Messtemperaturbereichs
von 0 bis 50 °C
besaß.
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VERGLEICHSBEISPIEL 1
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Ein Teppichmaterial (Probe Nr. 19)
wurde hergestellt, umfassend drei Schichten (eine Florschicht, eine Grundgewebeschicht
und eine Trägerschicht).
Die Florschicht wurde aus Fasern gebildet, deren Hauptkomponente
eine Polyesterfaser war. Die Trägerschicht
wurde auf der Rückseitenfläche (gegenüberliegend
zu einer Oberfläche,
auf der die Florschicht gebildet ist) der Grundgewebeschicht gebildet.
Die Trägerschicht
war eine thermoplastische Platte aus Polyethylen und besaß eine Oberflächendichte
von 400 g/m2.
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VERGLEICHSBEISPIEL 2
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Ein Teppichmaterial (Probe Nr. 20)
wurde in derselben Art und Weise wie diejenige von Beispiel 1 hergestellt,
mit der folgenden Ausnahme: die Trägerschicht besaß eine Oberflächendichte
von 100 g/m2. Zusätzlich besaß der Vliesstoff der Trägerschicht
einen Speicher-Elastizitätsmodul
(log E') in einem
dynamischen Viskoelastizitätstest
von 5,1 Pa im Durchschnitt innerhalb eines Messtemperaturbereichs
von 0 bis 50°C.
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VERGLEICHSBEISPIEL 3
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Ein Teppichmaterial (Probe Nr. 21)
wurde in derselben Art und Weise wie diejenige von Beispiel 1 hergestellt,
mit der folgenden Ausnahme: die Trägerschicht besaß eine Oberflächendichte
von 1100 g/m2 und eine Rate einer Dicke
von 50% relativ zu der gesamten Dicke des Teppichmaterials. Zusätzlich besaß der Vliesstoft der
Trägerschicht
einen Speicher-Elastizitätsmodul
(log E') in einem
dynamischen Viskoelastizitätstest
von 11,5 Pa im Durchschnitt innerhalb eines Messtemperaturbereichs
von 0 bis 50°C.
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VERGLEICHSBEISPIEL 4
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Ein Teppichmaterial (Probe Nr. 22)
wurde in derselben Art und Weise wie diejenige von Beispiel 1 hergestellt,
mit der folgenden Ausnahme: die Trägerschicht besaß eine Rate
einer Dicke von 5% relativ zu der gesamten Dicke des Teppichmaterials.
Zusätzlich
besaß der
Vliesstoff der Trägerschicht
einen Speicher-Elastizitätsmodul
(log E') in einem
dynamischen Viskoelastizitätstest
von 10,8 Pa im Durchschnitt innerhalb eines Messtemperaturbereichs
von 0 bis 50°C.
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VERGLEICHSBEISPIEL 5
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Ein Teppichmaterial (Probe Nr. 23)
wurde in derselben Art und Weise wie diejenige von Beispiel 1 hergestellt,
mit der folgenden Ausnahme: die Trägerschicht besaß eine Rate
einer Dicke von 80% relativ zu der gesamten Dicke des Teppichmaterials.
Zusätzlich
besaß der
Vliesstoff der Trägerschicht
einen Speicher-Elastizitätsmodul
(log E') in einem
dynamischen Viskoelastizitätstest
von 6,0 Pa im Durchschnitt innerhalb eines Messtemperaturbereichs
von 0 bis 50°C.
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VERGLEICHSBEISPIEL 6
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Ein Teppichmaterial wurde getrocknet,
um in derselben Art und Weise wie diejenige von Beispiel 1, mit der
Ausnahme, dass der Gehalt (oder die Mischrate) der Bindemittelfaser,
die die Trägerschicht
bildet, 10 Gewichts-% betrug, hergestellt; allerdings konnte eine
Faseraggregation nicht zu einer Masse gebildet werden, und deshalb
konnte sie nicht einen Vliesstoft liefern, der als die Trägerschicht
funktionierte.
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VERGLEICHSBEISPIEL 7
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Ein Teppichmaterial (Probe Nr. 24)
wurde in derselben Art und Weise wie diejenige von Beispiel 1 hergestellt,
mit der folgenden Ausnahme: der Gehalt (Mischrate) der Bindemittelfaser,
die die Trägerschicht
bildet, betrug 90 Gewichts-%. Zusätzlich besaß der Vliesstoff der Trägerschicht
einen Speicher-Elastizitätsmodul
(log E') in einem
dynamischen Viskoelastizitätstest
von 10,6 Pa im Durchschnitt innerhalb eines Messtemperaturbereichs
von 0 bis 50°C.
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VERGLEICHSBEISPIEL 8
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Ein Teppichmaterial (Probe Nr. 25)
wurde in derselben Art und Weise wie diejenige von Beispiel 1 hergestellt,
mit der folgenden Ausnahme: die Faser (die die Trägerschicht
bildet), eine andere als die Bindemittelfaser, war die feste, reguläre Faser,
die einen kreisförmigen
Querschnitt und einen Durchmesser von ungefähr 20 μm besaß. Zusätzlich besaß der Vliesstoff der Trägerschicht
einen Speicher-Elastizitätsmodul
(log E') in einem dynamischen
Viskoelastizitätstest
von 10,9 Pa im Durchschnitt innerhalb eines Messtemperaturbereichs von
0 bis 50°C.
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Die Teppichmaterialien (Proben),
erhalten gemäß den Beispielen
1 bis 18 und den Vergleichsbeispielen 1 bis 8, sind in Tabelle 1
zusammengefasst. Jedes der erhaltenen Teppichmaterialien wurde dem
vorstehend diskutierten Schalltransmissionsverlusttest unterworfen,
um den Schalltransmissionsverlust für den Zweck eines Evaluierens
der Schallisolationseigenschaften zu messen, mit der Ausnahme des
Teppichmaterials des Vergleichsbeispiels 6. Die Schallisolationseigenschaften
der Teppichmaterialien (Proben) sind in Tabelle 1 dargestellt. Jede
der Schallisolationseigenschaften ist ein Durchschnitt einer Vielzahl
von gemessenen Schalltransmissionsverlusten, die in einem Frequenzbereich
von 50 bis 500 Hz gemessen wurden. Es wird verständlich werden, dass die Schallisolationseigenschaft
hoch in dem Fall dann ist, wenn die Schallisolationseigenschaft
einen positiven Wert annimmt.
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Testergebnisse, dargestellt in 1, zeigen, dass die Teppichmaterialien,
hergestellt gemäß den Beispielen,
stark in der Schallisolationsfunktion in dem niedrigen Frequenzbereich
(50 bis 500 Hz) gegenüber
den herkömmlichen
Teppichmaterialien, hergestellt entsprechend der Vergleichsbeispiele,
verbessert sind. Obwohl ein großer
Unterschied nicht in der Schallisolationseigenschaft zwischen den
Teppichmaterialien gemäß den Beispielen
und den herkömmlichen
Teppichmaterialien in einem Hochfrequenzbereich von nicht niedriger
als 500 Hz vorgefunden wurde, wurde bestätigt, dass die Teppichmaterialien
gemäß den Vergleichsbeispielen
insgesamt in der Schallisolationseigenschaft, verglichen mit den
herkömmlichen
Teppichmaterialien, hoch waren.
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Zusätzlich wurde bestätigt, dass
die Teppichmaterialien der Vergleichsbeispiele, hergestellt gemäß der Spezifikation,
die nicht innerhalb des Schutzumfangs der vorliegenden Erfindung
liegen, keinen ausreichenden Wert der Schallisolationseigenschaft
in dem niedrigen Frequenzbereich erzielen können, oder problematisch vom
Standpunkt einer Anordnung der Teppichmaterialien sind, so dass
kein Teppichmaterial gebildet werden konnte.