DE698161C - Teigzufuehrungs- und Wirkvorrichtung fuer Teig-Teil- und Abwiegemaschinen - Google Patents

Teigzufuehrungs- und Wirkvorrichtung fuer Teig-Teil- und Abwiegemaschinen

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Publication number
DE698161C
DE698161C DE1939SC117586 DESC117586D DE698161C DE 698161 C DE698161 C DE 698161C DE 1939SC117586 DE1939SC117586 DE 1939SC117586 DE SC117586 D DESC117586 D DE SC117586D DE 698161 C DE698161 C DE 698161C
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DE
Germany
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dough
molding device
wings
weighing machines
dividing
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Expired
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DE1939SC117586
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English (en)
Inventor
Arno Schaeferlein
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C5/00Dough-dividing machines

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)

Description

  • Teigzuführungs- und Wirkvorrichtung für Teig-Teil- und Abwiegemaschinen Die Erfindung bezieht sich.auf Teig-Teil-und Abwiegemaschinen, bei denen der Teig aus einem Einfülltrichter mittels Förderschnekken, Kolbenoder ähnlichen Elementen durch ein Mundstück ausgepreßt wird. Wenn eine Teig-Teil-oder Abwiegemaschine genaue, gewichtsgleiche Teile bringen soll, ist Voraussetzung, daß die Förderelemente den Teig'in gleichbleibender Geschwindigkeit auspressen Es ist bei diesen Maschinen @erwünächt, dä:ß der Einfülltrichter so groß wie nur; irgend möglich gemacht wird, damit ,auf einmal viel Teig eingeworfen werden kann. Auf diese Weise ist zu erreichen, daß der Mann, der den Teig einwirft, noch für andere Arbeiten frei ist. Wenn aber :ein so großer Trichter voll ist, lastet der Teig mit einem großen Druck auf der Förderschnecke. Die Förderschnecke arbeitet in diesem Moment mit deinem großen Wirkungsgrad, und die Austrittsgeschwindigkeit ist entsprechend groß. Das Gegenteil tritt ein, wenn der Trichter laer ist. Die Schnecke kann den Teig nur dann. # mit gleichbleibender -Geschwindigkeit auspressen, wenn der Einfülltrichter immer gleichmäßig voll gehalten wird .oder wenn man zwischen Schnecke und Mundstück eine dem Druckunterschied entsprechende Pressung erzeugt. Den Trichter gleichmäßig voll halten, ist praktisch kaurcn möglich, und durch starke Pressung leidet der Teig. Man hat versucht, der Förderschnecke den Teig gleichmäßig zuzuführen, indem man über der Schnecke und 1 parallel zu ihr gegenläufige Walzen. anbrachte-. Diese Walzen hat man auch verschledentlich als Ringwalzen, Stabwalzen usw. ausgebildet. Eine gleichmäßige Teigzuführung konnte man aber mit den Wälzen- nicht erreichen.
  • 'Die vorliegende Erfindung löst nun diese Aufgabe dadurch, daß der in dem Einfülltrichter liegende Teig durch zwei über der Förderschnecke sich langsam drehende Flügel der Schnecke gleichmäßig zugeführt und der Teig ,gleichzeitig zusammengeschlagen und ,gewirkt wird. Der Druck der Tegmasse aus dem Trichter wird von diesen beiden Flügeln aufgefangen und von der Schnecke ferngehalten. Die ' Geschwindigkeit der Flügel ist so gewählt, daß sie der Schnecke nicht mehr Teig zuführen, als diese fördern kann. Dieb Flügel laufen mit gleicher Geschwindigkeif" und verschiedenem Drehsinn und haben 9o° Phasenverschiebung. Dadurch arbeiten sie in Viertelteilung, schlagen den Teig ineinander und wirken denselben. Die Flügel haben vorzugsweise ellipsenähnlichen Querschnitt; die Fläche, die am Teig vorbeireibt, ist somit auf ein Minimum gebracht. Der Teig wird also nicht wie bei Walzen durch Reibung zerrissen. Weiter nehmen die Flügel den übrigen Teig, den die Schnecke nicht fassen kann, wieder mit in den Trichter zurück, ohne daß er verarbeitet wird. Das immerwährende Zusammenschlagen des Teiges ist für Mischbrotteige sehr günstig, denn dadurch wird der Kleber gedehnt, und der Teig kann die Gase besser halten.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt.
  • Fig. i zeigt den Schneckentrog mit Trichter und den beiden Flügeln im Schnitt; Fig. 2 zeigt einen Flügel in zwei Ansichten. Der Teig wird in den Einfülltrichter 5 geworfen und legt sich auf die Flügel 3 und q.. Die Flügel 3 und 4 laufen g b.eneinander undhaben 9o° Phasenverschlebung. Die Geschwindigkeit der Flüge13 und q. ist so gewählt, ,daß sie der Schnecke nur so viel Teig zuführen, als diese fördern kann. Den übrigen Ofeig " nehmen die Flügel wieder mit in den tinfülltrichter 5 zurück. i bedeutet den Schneckentrog und 2 die Förderschnecke. Durch die gewählte Geschwindigkeit der Flügel ist der Einfülltrichter von den Flügeln gegen die Schnecke immer abgeschlossen, und der Teigdruck kann nicht auf die Schnecke wirken.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Teigzuführungs- und Wirkvorrichtung für Teig-Teil- und Abwiegemaschinen mit Förderschnecke, Kolben oder ähnlichen Elementen und dar über befindlichem Einfülltrichter, gekennzeichnet durch zwei Förder- und Wirkflügel, die sich um zwei der Schneckenachse parallele, nebeneinander über ihr liegenden Wellen gegenläufig mit gleicher Drehgeschwindigkeit und 9o° Phasenverschiebung drehen.
  2. 2. Teigzufülhrungs- und Wirkvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Flügel ellipsenähnlich ist.
DE1939SC117586 1939-01-26 1939-01-26 Teigzufuehrungs- und Wirkvorrichtung fuer Teig-Teil- und Abwiegemaschinen Expired DE698161C (de)

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