DE698102C - Vorrichtung zur Aufnahme von Roentgenstrukturdiagrammen - Google Patents

Vorrichtung zur Aufnahme von Roentgenstrukturdiagrammen

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DE698102C
DE698102C DE1937S0125848 DES0125848D DE698102C DE 698102 C DE698102 C DE 698102C DE 1937S0125848 DE1937S0125848 DE 1937S0125848 DE S0125848 D DES0125848 D DE S0125848D DE 698102 C DE698102 C DE 698102C
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film
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ray structure
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DE1937S0125848
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Dr Hugo Seemann
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HUGO SEEMANN DR
Original Assignee
HUGO SEEMANN DR
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N23/00Investigating or analysing materials by the use of wave or particle radiation, e.g. X-rays or neutrons, not covered by groups G01N3/00 – G01N17/00, G01N21/00 or G01N22/00
    • G01N23/20Investigating or analysing materials by the use of wave or particle radiation, e.g. X-rays or neutrons, not covered by groups G01N3/00 – G01N17/00, G01N21/00 or G01N22/00 by using diffraction of the radiation by the materials, e.g. for investigating crystal structure; by using scattering of the radiation by the materials, e.g. for investigating non-crystalline materials; by using reflection of the radiation by the materials
    • G01N23/205Investigating or analysing materials by the use of wave or particle radiation, e.g. X-rays or neutrons, not covered by groups G01N3/00 – G01N17/00, G01N21/00 or G01N22/00 by using diffraction of the radiation by the materials, e.g. for investigating crystal structure; by using scattering of the radiation by the materials, e.g. for investigating non-crystalline materials; by using reflection of the radiation by the materials using diffraction cameras

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Description

  • Vorrichtung zur Aufnahme von Röntgenstrukturdiagrammen Die Mehrzahl der bekannten Strahlenempfänger von Interferenzdiagrammen sind in Mindestentfernungen von einigen Zentimetern vom Prüfkörper aufgestellt und schneiden die vom Prüfkörper ausgehenden kegelförmigen Interferenzbündel in Kreisen, Ellipsen oder Hyplerbeln. Die Auswertung dieser bekannten Diagramme kann daher nur blei genauer Kenntnis des Abstandes und der Lage der Empfängerflächen vom Prüfkörper einerseits und vom dem Primärstrahlbündel andererseits erfolgen.
  • Die vorliegende Erfindung besteht darin, daß der photographische Empfänger bei seiner Vorrichtung zur Aufnahme von Röntgenstrukturdiagrammen an kleinen, vorzugsweise punktförmigen Prüfkörpern mittels linienförmiger oder konvergenter Primärstrahlenbüschel innerhalb einer dünnen planparallelen Schicht liegt, deren Grenzflächen das Primärstrahlenbüschel und den von ihm getroffenen Teil des Prüfkörpers von außen nahezu berühren. Die Erfindung verlegt also den ganz oder nahezu ebenen Film in die durch das Primärstrahlbündel und den von ihnen getroffenen Prüfkörper gebildete dünne planparallele Schicht hinein und damit in die Hauptschnitte der vom Prüfkörper ausgehenden Interferenzstrahlkegel. Es erscheint daher auf einem so angeordneten Film statt einer Schar von Kurvenstücken lein Stern von geradlinigen Strahlenspuren -auf dem Film, in dessen Mitte der Prüfkörper während der Aufnahme sitzt.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung dieser Erfindung sind außerdem noch andere Empfänger, im wesentlichen Hohlformfilme, angeordnet, die auch die nicht innerhalb der planparallelen Schicht verlaufenden Interferenzstrahlenbündel des Prüfkörpers auffangen.
  • Abb. I zeigt die grundsätzliche Anordnullg schematisch. Der Primärstrahl K wird fast streifend unterhalb der letwa kreisförmig eben gedachten Filmscheibe g zum Prüfkörper c geführt, wobei er durch eine Zwischenwand oder ein ihn umhüllendes dünnwandiges Rohrchen vom Film getrennt ist. Die vom Prüfkörper c ausgehenden Interferenzstrahlkegel, deren Achse mit K zusammenfällt, schneiden den Film g unter sehr kleinen Winkeln und hinterlassen daher von c aus bis zum Filmrande je eine dünne Linie, ,die die Spur einer Hauptseitenlinie jedes Kegels ist. Alle Kegel hinterlassen daher je zwei radial auf ,der Filmscheibe verlaufende Schwärzungsspuren. Diese Radienpaare bilden Winkel miteinander, die an einer am Rande des Films vor oder nach der Aufnahme angebrachten oder mit dem Film zur Deckung gebrachten Kreisteilung unmittelbar ohne Kenntnis der Richtung von 1( abgelesen werden können. Auch die Lage von c ergibt sich unmittelbar als Schnittpunkt der nach innen verlängerten Schwärzungsradien der Filmscheibe.
  • Es handelt sich daher um völlig neuartige Diagramme, deren Auswertung keinerlei Kenntnis von Aooaratekonstanten oder Längenmaßen lerfordZert.
  • Man kann dem vorteilhaft kreisscheibenförmigen Film entweder eine zentrale BoEhrong geben, um den Prüfkörper teilweise in diese Bohrung hineinragen lassen zu können, wie Abb. I und 2 zeigen, und außerdem für das Kollimatorröhrchen des Primärstrahlbündels einen radialen Schlitz s (Abb. 2) einschneiden. Um diese Aussparung größtenteils zu vermeiden, kann man aber auch den Film in schwacher Krümmung über den Prüfkörper hinwegbiegen, während der etwas aufgeschlitzte Rand der Filmscheibe beiderseits des Koilimators und auf der entgegeng,esetzten Seite genau in einer durch die Achse K des Primärstrahlbündels und den von ihm getroffenen Teil des Prüfkörpers gebildeten Ebene liegt. Da nur die äußeren Spitzen der radialen Linien zur Messung herangezogen werden und die unter 90° abgelenkten Reflexstrahlen auf sehr stumpfwinkligen Kegeln liegen, verursacht die schwache Filmkrümmung während der Exposition keine Ungenauigkeit.
  • Um auch die übrigen Teile der Reflex-Winkel, wlenig.stens innerhalb der in Abb. 1 unterhalb g liegende Halbkugel, aufzufangen und zur Analyse heranzuziehen, können in diesem Raume weitere Flach- oder Hohlformfilme angebrahct werden, denen vorteilhaft rotations-symmetrische Lage zu der senkrecht zu g durch c hindurchgehende Achse erteilt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Vorrichtung zur Aufnahme von Röntgenstrukturdiagrammen an kleinen, vorzugsweise punktförmigen Prüfkörpern mittels linienförmiger oder konvergenter Primärstrahlenbüschel, dadurch gekennzeichnet, daß der photographische Empfänger innerhalb einer dünnen planparallelen Schicht liegt, deren Grenzflächen das Primärstrahlbüschel und den von ihm getroffenen Teil des Prüfkörpers von außen nahezu berühren.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß außerdem noch andere Empfänger, im wesentlichen Hohlformfilme, angeordnet sind, die auch die nicht innerhalb der planparallelen. Schicht verlaufenden Interferenzstrahlenbündel des Prüfkörpers auffangen.
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