DE697900C - Schaltanordnung zur Erleichterung der Abstimmung eines Radioempfangsgeraetes - Google Patents

Schaltanordnung zur Erleichterung der Abstimmung eines Radioempfangsgeraetes

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Publication number
DE697900C
DE697900C DE1935N0038814 DEN0038814D DE697900C DE 697900 C DE697900 C DE 697900C DE 1935N0038814 DE1935N0038814 DE 1935N0038814 DE N0038814 D DEN0038814 D DE N0038814D DE 697900 C DE697900 C DE 697900C
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DE
Germany
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switching arrangement
facilitating
arrangement according
tuning
rectifier
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Expired
Application number
DE1935N0038814
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English (en)
Inventor
Carel Jan Van Loon
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Philips Intellectual Property and Standards GmbH
Original Assignee
Philips Patentverwaltung GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G3/00Gain control in amplifiers or frequency changers
    • H03G3/20Automatic control
    • H03G3/22Automatic control in amplifiers having discharge tubes
    • H03G3/26Muting amplifier when no signal is present
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J3/00Continuous tuning
    • H03J3/02Details
    • H03J3/12Electrically-operated arrangements for indicating correct tuning

Landscapes

  • Electronic Switches (AREA)

Description

  • Schaltanordnung zur Erleichterung der Abstimmung eines Radioempfangsgerätes Das Patent 687 Zog bezieht sich auf eine Schaltanordnung zur Erleichterung der Abstimmung eines Radioempfangsgerätes mit zwei Gleichrichtern, die mit dem Hochfrequenz- oder Zwischenfrequenzverstärker derart gekoppelt sind, daß dem einen Gleichrichter eine kleinere Selektivität vorangeht als dem anderen. Die gleichgerichtete Spannung des einen Gleichrichters beeinflußt dabei den anderen derart, daß. dieser letztere nur in der unmittelbaren Nähe der Resonanzfrequenz gleichrichtet. Der Gleichstrom dieses Gleichrichters wird für die Steuerung der die Abstimmung erleichternden Vorrichtung benutzt. Vorzugsweise besteht dabei diese Vorrichtung aus einer magnetischen Bremse, die bei genauer Abstimmung einer weiteren Bewegung des Abstimmknopfes entgegenwirkt.
  • Da die Vorrichtung nur in einem sehr engen Frequenzbereich wirksam ist, kann es vorkommen, daß bei einer geringen Änderung der Frequenz der zugeführten Spannung, welche z.B. eintreten kann, wenn sich im örtlichen Generatorkreis - die Verhältnisse etwas ändern, die Vorrichtung außer Tätigkeit gesetzt wird. Dies ist insbesondere dann lästig, wenn die Vorrichtung eine Einrichtung betätigt, die erst bei der genauen Abstimmung z. B. den Niederfrequenzverstärker des Geräts in Wirkung setzt. Dies kann ein von der Bremsvorrichtung betätigter Schalter sein. Schon bei einer geringfügigen Änderung der örtlich erregten Frequenz könnte in diesem Falle der Niederfrequenzverstärker außer Betrieb geraten.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung, die darin besteht, daß Mittel vorgesehen sind, die bewirken, daß, nachdem die die Abstimmung erleichternde Vorrichtung in Tätigkeit getreten ist, der Frequenzbereich, innerhalb dessen sie in Tätigkeit bleibt, vergrößert wird. Dies kann z. B. dadurch geschehen, daß die Kopplung zwischen den zwei den beiden Gleichrichtern vorangehenden Kreisen geändert wird. Eine andere Lösung besteht darin, daß der Teil der gleichgerichteten Spannung des Gleichrichters, der den anderen beeinflußt, geändert wird.
  • In den Zeichnungen ist in Fig. i ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Schaltanordnung angegeben.
  • Über einen Kondensator i wird die Spannung einer nicht dargestellten Zwischenfrequenzverstärkerstufe des Empfangsgerätes dem Steuergitter 2 einer Fünfelektrodenröhre 3 zugeführt. Das Schirmgitter ist mit einem Punkte eines die Speiseleitungen überbrückenden Widerstandes 18 verbunden. Die Kathode ist über einen eine negative Gittervorspannung hervorrufenden Widerstand mit der Minusleitung verbunden. Der Anodenkreis der Röhre 3 enthält einen Schwingungskreis 4, der mittels eines Kondensators 8 mit einem zweiten eine sehr geringe Dämpfung aufweisenden Kreis g gekoppelt wird. Die über die Kreise 4-_und g auftretenden Spannungen werden mittels der Gleichrichterstrecken 6, 7 bzw. 1i, 7 gleichgerichtet, so daß Gleichspannungsabfälle über die Widerstände 24, 13 und 12 entstehen. Die Wechselstromkomponente des durch die Strecke 7 bis ii gleichgerichteten Stromes fließt über den Kondensator io. Der Widerstand 13 ist den beiden Gleichstromkreisen gemeinsam. Der Widerstand 12, zu dem ein Kondensator i9 parallel geschaltet ist, ist in den Eingangskreis der Verstärkerröhre 3 geschaltet, in deren Anodenkreis außerdem die Erregerwicklung einer elektromagnetischen Bremse 1g liegt. Wie in dem Patent 687 Zog dargelegt, wird bei dieser Schaltung die Bremsvorrichtung bei einer sehr genauen Abstimmung in Tätigkeit treten. Dies ist in Fig. 2 an Hand zweier Kurven erläutert. Die Kurve a veranschaulicht die gleichgerichtete Spannung über den Widerstand 13, die Kurve b die Wechselspannungsamplitude der Spannung über den Kreis g in Abhängigkeit der Frequenz des eintreffenden Signals. Die Bremsvorrichtung ist innerhalb eines sehr engen Bereiches, der sich zwischen den den Punkten c und d entsprechenden Frequenzen erstreckt, wirksam.
  • Die Glimmlampe 2o begrenzt die im Ausgangskreis der Röhre 3 wirksame Spannung. Der Widerstand 23 sowie der Kondensator zz dienen für die Abflachung der rückgeführten Spannung. Der Widerstand 22 ist der Eingangswiderstand für das Gitter der Röhre 3.
  • Es leuchtet ein, daß schon bei einer geringen Frequenzänderung diiVorrichtung außer Tätigkeit geraten kann. Gemäß der Erfindung kann nun eine Vorrichtung vorgesehen sein, durch die diese Schwierigkeit behoben wird. Wie aus dem in Fig. = veranschaulichten Schaltbild ersichtlich, ist zu diesem Zweck ein Schalter 25 vorgesehen, der normalerweise geschlossen ist und dabei ein Teil des Widerstandes 24 kurzschließt. Wenn die Bremsvorrichtung in Tätigkeit gesetzt wird, wird dieser Schalter, der vorzugsweise mit der Bremsvorrichtung gekoppelt ist, geöffnet, und es ändert sich der Teil der vom Gleichrichter 6, 7 gelieferten Spannung, der in dem zweiten Kreis wirksam ist. Die Spannung über den Widerstand 13 in Abhängigkeit von der Frequenz ist nun in der Fig. 2 durch die Kurve g dargestellt, die niedriger verläuft als die Kurve a. Es leuchtet ein, daß der Bereich, innerhalb dessen die Vorrichtung wirksam ist, auf diese Weise vergrößert wird, so daß die obenerwähnte Schwierigkeit behoben ist.
  • Dasselbe kann dadurch erreicht werden, daß der Schalter einen Teil des Widerstandes 13 bei der Betätigung der Bremse kurzschließt, daß einer der Kondensatoren 5 und 8 geändert wird oder in anderer Weise. Vorzugsweise wird jedoch einer der Widerstände geändert. Parallel zum kurzschließbaren Teil des Widerstandes 24 kann ein Kondensator 26 geschaltet werden, der derartig bemessen wird, daß die Wirkung etwas verzögert wird. In dieser Weise wird verhindert, daß bei einer schnellen Drehung des Knopfes die Vorrichtung in Tätigkeit tritt, wenn der Knopf zu weit über den Punkt der genauen Abstimmung vorbeigedreht wird.

Claims (6)

  1. PATE NTANSPRÜCFIE: i. Schaltanordnung zur Erleichterung der Abstimmung eines Radioempfangsgerätes nach Patent 687 Zog, gekennzeichnet durch Mittel, die bewirken, daß, nachdem die die Abstimmung erleichternde Vorrichtung in Tätigkeit getreten ist, der Frequenzbereich, innerhalb dessen, sie in Tätigkeit bleibt, vergrößert wird.
  2. 2. Schaltanordnung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Mittel zur Vergrößerung des Frequenzbereichs, innerhalb dessen der zweite Gleichrichter Strom führt, nachdem die die Abstimmung erleichternde Vorrichtung in Tätigkeit gesetzt ist.
  3. 3. Schaltanordnung nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch Mittel, die, nachdem die die Abstimmung erleichternde Vorrichtung in Tätigkeit getreten ist, gleichzeitig das Verhältnis der gleichgerichteten Spannung des einen Kreises und der Spannungsamplitude im zweiten Kreise ändern.
  4. 4. Schaltanordnung nach Anspruch i, 2 oder 3, gekennzeichnet durch Mittel, mittels deren nach dem Ansprechen der die Abstimmung erleichternden Vorrichtung die Kopplung zwischen den zwei den beiden Gleichrichtern vorangehenden Kreisen geändert wird.
  5. 5. Schaltanordnung nach Anspruch i, 2, 3 oder 4, gekennzeichnet durch Mittel, mittels deren bei dem Ansprechen der die Abstimmung erleichternden Vorrichtung gleichzeitig der Teil der gleichgerichteten Spannung des ersten Gleichrichters, der den zweiten Gleichrichter beeinflußt, geändert wird.
  6. 6. Schaltanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der eine elektroiiiagnetische Bremsvorrichtung zur Erleichterung der Abstimmung dient, gekennzeichnet durch einen Schalter, der mit der elektromagnetischen Bremsvorrichtung mechanisch gekoppelt ist und mittels dessen die erforderlichen Schaltmaßnahmen vorgenommen werden.
DE1935N0038814 1935-08-20 1935-11-09 Schaltanordnung zur Erleichterung der Abstimmung eines Radioempfangsgeraetes Expired DE697900C (de)

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DE1935N0038765 DE687209C (de) 1935-08-20 1935-10-27 Schaltanordnung zur Erleichterung der Abstimmung eines Radioempfangsgeraetes
DE1935N0038814 DE697900C (de) 1935-08-20 1935-11-09 Schaltanordnung zur Erleichterung der Abstimmung eines Radioempfangsgeraetes

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