DE697647C - - Google Patents

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DE697647C
DE697647C DE1935S0119116 DES0119116D DE697647C DE 697647 C DE697647 C DE 697647C DE 1935S0119116 DE1935S0119116 DE 1935S0119116 DE S0119116 D DES0119116 D DE S0119116D DE 697647 C DE697647 C DE 697647C
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DE
Germany
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firing pin
lock
lever
pawl
sleeve
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Expired
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DE1935S0119116
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Siemens APP und Maschinen GmbH
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Siemens APP und Maschinen GmbH
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Publication of DE697647C publication Critical patent/DE697647C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D1/00Dropping, ejecting, releasing or receiving articles, liquids, or the like, in flight
    • B64D1/02Dropping, ejecting, or releasing articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Schloß zum Halten von abzuwerfenden Lasten Die Erfindung bezieht sich,auf ein Schloß zum Halten von ;abzuwerfenden Lasten, insbesondere für Luftfahrzeuge, mit einem im Sinne des öfnens auf das Schloß wirkenden mechanischen Kraftspeicher (Feder), der nach Lösen seiner eigenen fernbedienbaren Verriegelung die paus einer Sperrklinke und einem dieselbe sichernden Hebel bestehende weitere Verriegelung des zum Halten der Last dienenden Aufhängegliedes löst. Gegenüber bekannten Schlössern dieser Art bezweckt die Erfindung seine Ausführung zu schaffen, bei der die zur Auslösung notwendige Kraft wesentlich kleiner ist, so däß neben einer erhöhten Betriebssicherheit ,eine erhebliche Verminderung an Gewicht und Ausmaßen erreicht wird. .Erfindungsgemäß ist dies dadurch erreicht, daß ein-durch den mechanischen Kraftspeic'herungefähr parallel 'zur Öffrnungsbewegung dies Aufhängegliedes verschiebbarer Schlagbolzen vorgesehen und an dem Schlagbolzen ein Querstift angebrachtist, mittels dessen zuerst der die Sperrklinke sichernde Hebel und dann die Sperrklinke selbst Hauslösbar ist.
  • Die weiteren Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung des in der Zeichnung veranschaulichten Ausfü.hrungsbeispieles. Es zeigt: Fis: i das Aüsfü.hrungsbeispiel in Vorderansieht, Fz .2einen Schnitt nach der Linie II-II der Fis. i -und Fig.3 die Rückansicht. unter teilweiser Weglassung des Gehäuses.
  • Fig. q., 5 und 6 zeigen vergrößert das Versiegelungsorgan des Kraftspeichers in Seitenansicht, Querschnitt und Draufsicht.
  • Dag Aufhängeglied. i, das im Ausfüihrungsbeispiel ein Haken ist, ist -um den Zapfen 2 drehbar gelagert und durch die Laschen;3 mit dem Sperrstück q. verbunden. Auf das Sperrstück 4 wirkt ein Drehmoment rum den Zäpfen 5, das durch die Sperrklknke 6 aufgenommen wird. Die Sperrklinke 6 wird gegen Selbstlösen durch Erschütterungen und Bes'c'hleunigungskräfte durch den Hebel 7 gesichert. Das Aufhängeglied i besitzt einen Nocken 8, der auf den Hebel g wirkt. Dieser Hebel 9 .dient zum Spannen der Feder i o, die auf .dem längs versclüeblich geführten Schlagbolzen i i sitzt und sich jehierseits an, einem Bünd des Bolzie;ns i i und iandererseits ,an -dem schloßfesten Blech 22 iabstützt. Die Hülse 12, die -,drehbar, ;aber ;nicht längs verschielilich auf ,dem Schlagbolzen i i angeordnet ist, kann nur zusammen mit dem Schlagbolzen vergchob,en - werden und wird durch eine einers!eits ran dem Se'h1agbolzen i i und anderersieits an der Hülse 12 iangreifende Drehfeder 13 so ,gehalten, daß die Nase i 2a in .die Bahn dies Hebels 9 :hineinragt. i q. ist ein Auslösemagnet, dessen Anker 15 einen Mitnehm-er 16 trägt; - der - mit seinem abgewinkelten 'Ende unter .die Nase 12a der Hülse 12 greift (siehe Feg, 5-). An dem Schlagbolzen i i .ist .ein in die Bahn des Hebels 7 hineinragender Querstift 17 befestigt (Fig: i und 3). Die Sperrklinke 6 wird über den Bolzen 18 durch dien Feder 19 in der .eingeklinkten Stellung gell.^' ten. Der Bolzen 18 ragt paus dem GehiüÜ und gibt dadurch gleichzeitig den Zust ziiz des Schlosses an. Der Hebel 2o .greift in .der" Hebel 7 und- dient zur Auslösung von Hand. 21 ist ein Kontakt, der in ,der einen Endstellung des Schlagbolzens i i durch diesen geöffnet gehalten wird und zur Meldung der Offenstellung des Sehlösses in .einer geeigneten Schaltung benutzt werden kann.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Soll das Schloß geöffnet werden, so wird vom Pilotensitz aus, z. B. mit Hilfe seines Bomben.abwurfautomaten, der Stromkreis des Elektromagneten 14 geschlossen. Dieser zieht seinen Anker 15 @an und dadurch hebt der Mitnehmen 16 die Nase der Hülse 12 über den Hebel g. Die Druckfeder io bewegt jetzt den Schlagbolzen i i !und nimmt durch den Querstift 17 zuerst den Hebel? und dann die Sperrklinke 6 mit. Dadurch wird, das Sperrstück 4. frei, und das Aufhängeorgan i kann. sich unter Einwirkung der Last so weit drehen, bis die Last herausfällt: Durch die Bewegung des Schlagbolzens i i ist der Rückmeldekontakt 2r unterbrochen. Der Bolzen 18 befindet sich jetzt in seiner h ochsten Stellung und zeigt an, daß-das Schloß entladen ist. Gleichzeitig mit der Bewegung des Aufhängegliedes i wird der Hebel 9 nach -links ;geschwenkt, hebt hierbei mit seinem schrägen oberen Ende die Nase der Hülse 12, die nach dem Durchgang des Hebels durch die Drehfeder 13 wieder in ihre alte Lage gebracht wird.
  • Bei der Auslösung über den Hebel 20 wird der Kraftspeicher nicht benutzt.
  • Die Ladung geschieht folgendermaßen:. Durch das Einhängen der Last wird das Aufhängeglied i zurückgedreht, das Sperrstück 4 kommt wieder in `seine alte Lage, so däß die Sperrklinke 6 unter dem Einfluß der Feder i9 einschnappt und durch den Hebe17 gesichert wird. Gleichzeitig :nimmt das sich drehende Aufhängeglied i durch den Nocken 8 den Hebel 9 mit, der über die Nase der Hülse 12 die Feder i o spannt. Hierdurch geht der Bolzen i i zurück, so daß der RückmeIdekontakt 21 wieder geschlossen ist.
  • In dem obigen Ausführungsbeispiel dient zur Fernauslösung ein Elektromagnet. Es ist klär, daß an die Stelle dieses Elektromagneten 14 das Ende eines Bowdenzuges oder der Empfängereiner :anderen, z. B. einer hydraulischen bzw. pneumatischen Kraftübertragung treten kann. .

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Sehlöß zum Halten von abzuwerfenden Lasten, insbesondere für Luftfahrzeuge, mit einem im Sinne des öffnens auf das Sehloß wirkenden mechanischen Kraftspeicher (Feder), der nach Lösen seiner eigenen fernbedienbaren Verriegelung die aus ,einer Sperrklinke und einem dieselbe sichernden Hebel bestehende weitere Verriegelung des. zum Halten der Last dienenden Aufhängegliedes löst, dadurch gekennzeichnet, daß ein durch den mechanischen Kraftspeicher (io) ungefähr parallel zur öffnungsbewegung des Aufhängegliedes (i) verschiebbarer Schlagbolzen (ii) vorgesehen und an dem Schlagbolzen (i i) sein Querstift (17) angebracht ist, mittels dessen zuerst der die Sperrklinke (6) sichernde Hebel (7) und dann die Sperrklinke (6) selbst auslösbar ist. "
  2. 2. Sehlöß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf dem Aufhängeglied (i) sitzender Nocken (8) einen Hebel (9) steuert, der in der einen Richtung unter einer Nase (i2a) einer auf dem Schlagbolzen (i i) befindlichen Hülse (12) wegglüitbar ist, in der anderen aber an der Nase angreift.
  3. 3. Schloß nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (12) auf dem Schlagbolzen (i i) drehbar und mit demselben längs verschieblich ;angeordnet ist und ihre Nase (i 2a) durch eine einerseits an dem Schlagbolzen (i i ,und .andererseits an der Hülse (12) angreifende Drehfeder (13) in die Bahn des Hebels (9) hineindrückbar ist.
  4. 4. Schloß hach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellung des Schlagbolzens (i i) und damit- der Zustand .des Schlosses durch einen mit der Sperrklinke (&) gekuppelten Bolzen (i8)eanzegbar ist.
  5. 5. Schloß nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem Schlagbolzen (i i) ein zu Rückmeldezwecken dienender rund auf die Längsverschiebung des Schlagbolzens ansprechender Kontakt (21) zugeordnet ist, der in der einen Endstellung des Schlagbolzens durch diesen geöffnet wird, in der anderen Endstellung jedoch geschlossen bleibt.
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