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Die
vorliegende Erfindung betrifft im allgemeinen eine Sicherheitsvorrichtung
zum Steuern der Bewegung eines Fahrzeugs zu einem bestimmten Parkplatz
und von diesem weg. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung
eine Schranke zum Verhindern einer unerlaubten Benutzung eines Fahrzeugparkplatzes
und/oder einem unerlaubten Entfernen eines Fahrzeugs von einem Parkplatz.
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Obwohl
die vorliegende Erfindung mit besonderem Bezug auf eine Sicherheitsvorrichtung
zum Verhindern einer unerlaubten Benutzung eines Autoparkplatzes
und/oder einem unerlaubten Entfernen eines Autos von einem Parkplatz
beschrieben werden wird, ist festzuhalten, dass der Umfang der vorliegenden
Erfindung nicht derart beschränkt
ist auf Schrankenvorrichtungen für
Autos, sondern andere rädrige
Fahrzeuge, so wie Fahrräder,
Motorräder
und dergleichen, und größere Fahrzeuge,
so wie Traktoren, Lastkraftwagen, Transporter und Busse, beinhaltet.
Darüber
hinaus ist der Umfang der vorliegenden Erfindung nicht beschränkt auf
das Verhindern einer unerlaubten Benutzung eines Autoparkplatzes und/oder
einem unerlaubten Entfernen eines Autos von einem Parkplatz, sondern
beinhaltet das Verhindern von unerlaubtem Einfahren in oder Ausfahren aus
oder Bewegung entlang eines Fahrwegs oder Eingangs, so wie der Fahrweg
oder Eingang eines Autoparkplatzes, Parkstation, Parkgebäude oder dergleichen.
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Der
rasche Anstieg in der Fahrzeugbenutzung weltweit hat begleitend
zu einem erhöhten Parkdruck
in den meisten Städten
geführt.
Die ansteigende Wohndichte in vielen Gegenden hat das Parkproblem
weiter verschlimmert. Zu bestimmten Tageszeiten ist das Parken auf
der Straße
auf einem Höhepunkt, und
es besteht ein Druck bezüglich
der Verfügbarkeit
von existierenden Parkplätzen
in öffentlichen und
privaten Parkplätzen
und Parkhäusern.
Parken kann besonders problematisch für diejenigen sein, die über den
Tag zu und von einem Arbeitsplatz in der Stadt kommen und gehen
müssen,
da sie jedes Mal, wenn sie zu ihrem Arbeitsplatz zurückkehren,
oft einen erheblichen Zeitraum damit verbringen müssen, einen
Parkplatz zu suchen.
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Daher
mieten oder kaufen Unternehmen oft Parkplätze, um sie für ihre Mitarbeiter
zu reservieren. Normalerweise liegen diese reservierten Parkplätze in Parkhäusern oder
Parkgebäuden,
in denen der Rest der Parkplätze
für die Öffentlichkeit
verfügbar ist.
Einige Unternehmen, so wie Restaurants, reservieren auch Parkplätze für ihre Kunden,
und der fortdauernde Erfolg des Restaurants kann davon abhängen, dass
Kunden Zugang zu reservierten Parkplätzen haben.
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Das
Reservieren von Parkplätzen
ist ein attraktives Angebot für
gewerbliche Parkplatz- oder Parkhausbesitzer, da sie hohe Preise
für die
alleinige oder exklusive Nutzung solcher Parkplätze verlangen können. Daher
werden die Besitzer versuchen, so viele reservierte Buchungen zu
erhalten wie möglich. Schwierigkeiten
treten mit steigendem Anteil von reservierten Parkplätzen in
dem Fahrzeugparkplatz oder Parkhaus auf, wobei die Parkplätze, die
der Öffentlichkeit
zur Verfügung
stehen, gleichzeitig abnehmen. Dies führt oft dazu, dass Mitglieder
der Öffentlichkeit
reservierte Parkplätze
benutzen, entweder aus Ignoranz oder aus Gleichgültigkeit.
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Darüber hinaus
parken viele Mitglieder der Öffentlichkeit
auf irgendeinem verfügbaren
Parkplatz, unabhängig
davon, ob sie illegal parken und/oder auf Privatgrund oder in einem öffentlichen Gebiet.
Oftmals wird kaum auf Schilder geachtet, die vor dem Parken in einer
bestimmten Gegend warnen oder anzeigen, dass ein Parkplatz für eine bestimmte Person
oder ein bestimmtes Fahrzeug reserviert ist. Oftmals greifen Fahrer
auf eine Vielzahl von Mitteln zurück, um unerlaubten Zugang zu
Parkplätzen, Parkhäusern oder öffentlichen
Gebieten zu erhalten, in dem Bemühen,
einen Parkplatz zu finden und/oder eine Zahlung für die Benutzung
des Parkplatzes zu vermeiden.
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In
der Vergangenheit wurden viele Anstrengungen unternommen, um der
unerlaubten Benutzung von Parkplätzen
oder dem unerlaubten Eintreten von Fahrzeugen in Parkgebiete oder
Parkhäuser zu
begegnen. In einigen Gegenden ist das Problem des unerlaubten Parkens
so ernst geworden, dass Fahrzeuge, die ohne Erlaubnis parken, abgeschleppt und
beschlagnahmt wurden, was oftmals zu Beschädigungen des Fahrzeugs und
Verursachung von rechtlichen Schritten führt. In üblicherer Weise sind Anstrengungen
unternommen worden, um das Einfahren von Fahrzeugen in individuelle
Parkplätze oder
Autoparkplätze
oder Parkhäuser
zu verhindern, indem eine Sperrschranke oder ein Sperrtor am Eingang
oder Ausgang der Parkplätze
oder Parkhäuser angebracht
wurde. Die Sperre oder das Tor werden oftmals automatisch durch
eine Magnetkarte oder manuell durch einen Parkplatzaufseher aktiviert.
Die Eingangs- und Ausgangsfahrwege oder Zugänge von einigen Parkplätzen und
Parkhäusern
sind mit einer niedrigen Mauer versehen, einer Reihe von Metallspitzen
oder einem ähnlichen
Hindernis, welches in eine Ausnehmung in dem Fahrweg einfährt, sobald es
ein geeignetes Signal von einem Parkplatzaufseher, einer Magnetkarte
oder dergleichen erhält.
Obgleich diese Verfahren und Vorrichtungen zum Verhindern eines
unerlaubten Eingangs und Ausgangs in und aus Parkplätzen und
Parkhäusern
ziemlich wirksam sind, sind sie gewöhnlich nicht betriebssicher,
und sie können
nicht benutzt werden, um individuelle Parkplätze in dem Parkhaus oder dem
Fahrzeugparkplatz zu schützen.
Außerdem
können
potentiell Hunderten von Personen Unannehmlichkeiten bei einem Zusammenbruch
oder Fehlfunktionen der Vorrichtung bereitet werden, indem diese
daran gehindert werden, in den Parkplatz oder das Parkhaus einzufahren
oder diese zu verlassen.
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Individuelle
Parkplätze
werden manchmal gegen unerlaubte Benutzung durch manuell betriebene
Vorrichtungen gesichert. Diese manuell betriebenen Vorrichtungen
beinhalten einen Metallbügel (oder
Bügelpaar)
mit Scharnieren, der auf dem Boden durch in die Oberfläche des
Parkplatzes gebohrte Bolzen gesichert ist. Das Scharnier ermöglicht, dass
der/die Bügel
bei Nichtbenutzung flach auf dem Boden liegt. Bei Benutzung hebt
der Fahrer den/die Bügel
und sichert den/die Bügel
physikalisch in der Position durch ein Vorhängeschloss oder eine andere
Schließvorrichtung.
In dem erhobenen und in der Position verriegelten Zustand ist das
Profil des Bügels
oder des Bügelpaars
hoch und breit genug, um ein Fahrzeug daran zu hindern, um den oder über den
Bügel zu
fahren. Entsprechend kann ein nicht autorisierter Fahrer nicht auf
den leeren Parkplatz fahren, wenn der Bügel oder das Bügelpaar
erhoben und in der Position verriegelt ist. Ein autorisierter Fahrer,
der sein Fahrzeug auf dem Parkplatz geparkt hat, kann anschließend den
Bügel erheben
und in der Position verriegeln, um als einen zusätzlichen Schutz vor einem Diebstahl
des Autos zu verhindern, daß das
Auto unerlaubt entfernt wird. Der grundsätzliche Nachteil solcher Bügel ist,
dass sie eine manuelle Betätigung
benötigen
und daher am besten zur Benutzung in Langzeitparkplätzen geeignet
sind. Die Bügel sind
außerordentlich
ungeeignet für
Parkplätze,
die regelmäßig benutzt
werden, weil der Benutzer sich ständig in und aus seinem Fahrzeug
bewegen muß, um
den Bügel
manuell aufzustellen oder abzusenken. Daher sind die Metallbügel besonders
unannehmlich zur Benutzung durch ältere oder behinderte Menschen.
Darüber
hinaus ist es nicht immer möglich,
ein Fahrzeug temporär
auf einer Straße
oder einem ähnlichen
Zugang zu dem jeweiligen Parkplatz anzuhalten, während der Fahrer das Fahrzeug
verlässt,
um die Bügel
abzusenken, um Zugang zu dem Parkplatz zu erlauben.
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Ein
anderes Verfahren und eine andere Vorrichtung des Standes der Technik,
um einen Fahrzeugparkplatz zu sichern, beinhaltet die Verwendung eines
Pfostens oder Stabs, der auf dem Boden durch ein Scharnier am Fuß befestigt
ist. Bei Benutzung wird der Pfosten manuell in eine vertikale Position
erhoben und in dieser Position verriegelt. Entsprechend bestehen
dieselben Nachteile, wie oben bezüglich der Bügel erläutert. Darüber hinaus ist der Querschnitt
des Pfostens so schmal, dass sehr kleine Fahrzeuge oder Motorräder um den
Pfosten herum gefahren werden können,
um einen freien Parkplatz zu besetzen, beispielsweise indem zwischen
zwei benachbarte Pfosten gefahren wird, die zwei benachbarte Parkplätze schützen, so
dass das Fahrzeug zwei benachbarte Parkplätze überdeckt.
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Um
die Nachteile der Vorrichtungen zum Schützen eines Fahrzeugparkplatzes
gemäß dem Stand
der Technik zu überwinden,
sind Anstrengungen unternommen worden, um automatisierte Vorrichtungen
zur Verfügung
zu stellen. Zum Beispiel umfasst eine solche unter dem Markennamen
SECURAPARK vermarktete Vorrichtung eine ovale Metallschlaufe und
eine durch ein Scharnier auf dem Boden befestigte flache Querverstrebung.
Eine externe Energiequelle stellt Energie zur Verfügung, um
die ovale Metallschlaufe anzuheben und abzusenken. Einer der Nachteile
dieser Art von Systemen ist, dass sowohl das Anheben als auch das
Absenken des Metallbügels
Energie von der externen Energiequelle erfordert und daher ein häufiges Ersetzen
oder Wiederaufladen der Batterie erfordert, oder dass der Einheit Netzstrom
zugeführt
werden muß,
was eine elektrische Verkabelung erfordert.
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Ein
weiterer Nachteil der SECURAPARK-Vorrichtung und anderer Vorrichtungen
des Standes der Technik ist, dass besonderes Fachkönnen für ihre Installation
benötigt
wird, und dass es für gewöhnlich notwendig
ist, vor der Installation Außenarbeiten
an einem Einsatzort durchzuführen.
So müssen
beispielsweise die SECURAPARK-Vorrichtung und die oben beschriebenen
Bügel und
Pfosten physikalisch mittels Bolzen auf dem Parkplatz befestigt
werden, so dass es in einigen Fällen
erforderlich sein kann, einen besonderen Betonabschnitt zur Aufnahme
der Bolzen zu gießen.
Automatisierte Sperrtore und dergleichen benötigen hoch spezialisiertes Fachkönnen zur
Installation und zur elektrischen Verkabelung. Sofern Spezialisten
für die
Installation solcher Vorrichtungen erforderlich sind, erhöhen sich die
Gesamtkosten jeder Einheit.
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GB-A-2,294,076
von Stephens offenbart eine Parkplatzschranke in der Form eines
pfostenartigen Sicherheitsarms, der bündig mit dem Boden liegen kann,
um das Einfahren eines Fahrzeugs in den Parkplatz zu ermöglichen,
oder der in einer vertikalen Position stehen kann, um dies zu verhindern.
Die Antriebskraft zur Betätigung
der Sperre wird durch eine Feder zur Verfügung gestellt, die jedes Mal
aufgezogen wird, wenn ein Fahrzeug über eine in dem Boden angeordnete
Metallplatte fährt.
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AU-A-14751/95
von Stephens offenbart eine Parkplatzschranke in der Form eines
pfostenartigen Sicherheitsarms, der bündig mit dem Boden liegen kann,
um das Einfahren eines Fahrzeugs in den Parkplatz zu ermöglichen,
oder der in einer vertikalen Position stehen kann, um dies zu verhindern.
Die Antriebskraft für
die Betätigung
der Schranke wird durch eine Feder bereitgestellt, die jedes Mal
aufgezogen wird, wenn ein Fahrzeug über eine in dem Boden angeordnete
Metallplatte fährt.
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Es
besteht daher ein Bedürfnis,
eine Vorrichtung zum Steuern der Bewegung eines Fahrzeugs zu einem
bestimmten Parkplatz und von diesem weg bereitzustellen, die, ohne
das Fahrzeug verlassen zu müssen,
von dem Fahrzeug aus fernbetätigt
werden kann, und die leicht von einer Person mit durchschnittlichen
mechanischen Fähigkeiten
installiert werden kann. Insbesondere besteht ein Bedürfnis, eine
Vorrichtung bereitzustellen zum Verhindern der unerlaubten Benutzung
eines Fahrzeugparkplatzes und optional zum Verhindern eines unerlaubten
Entfernens eines Fahrzeugs, nachdem es einmal auf einem Parkplatz
geparkt wurde.
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Es
ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zum Steuern
der Bewegung eines Fahrzeugs zu einem bestimmten Parkplatz und von diesem
weg bereitzustellen.
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Gemäß der Erfindung
ist eine Sicherheitsvorrichtung zum Steuern der Bewegung eines Fahrzeugs
zu einem bestimmten Parkplatz und von diesem weg bereitgestellt,
mit:
einem Schrankenmittel, das sich zwischen einer ersten
Stellung, in welcher es die Bewegung eines Fahrzeugs an dem Schrankenmittel
vorbei verhindert, und einer zweiten Stellung bewegen kann, in welcher es
die Bewegung eines Fahrzeugs an dem Schrankenmittel vorbei zulässt;
einem
Antriebsmittel zum Ausführen
einer Bewegung des Schrankenmittels aus der zweiten Stellung in
die erste Stellung in einen Armausschwenkzustand;
einem Armbewegungsmittel
zum Versetzen des Antriebsmittels in einen Armausschwenkzustand,
wobei das Armbewegungsmittel aus einer Armeinschwenkstellung in
die Armausschwenkstellung bewegbar ist, um das Antriebsmittel durch
Bewegen des Fahrzeugs über
die Sicherheitsvorrichtung auszuschwenken und dadurch das Antriebsmittel
auszuschwenken, um eine zukünftige
Bewegung des Schrankenmittels aus der zweiten Stellung in die erste
Stellung auszuführen;
und
einem Steuermittel, um die Betätigung des Schrankenmittels
wahlweise zwischen der ersten und der zweiten Stellung zu steuern;
wobei
die Steuermittel die Schrankenmittel und die Armbewegungsmittel
so verbindet, dass eine Bewegung der Steuermittel eine Betätigung der
Sicherheitsvorrichtung bewirkt, wobei
das Steuermittel bewirkt,
dass das Antriebsmittel das Schrankenmittel in einem ersten Vorgang
aus der zweiten Stellung in die erste Stellung bewegt und auch gleichzeitig
bewirkt, dass sich das Armbewegungsmittel aus der Armausschwenkstellung
in die Armeinschwenkstellung bewegt und dabei das Armbewegungsmittel
einschwenkt; und
das Steuermitel zulässt, dass sich das Schrankenmittel
in einem zweiten Vorgang aus der ersten Stellung in die zweite Stellung
bewegt und dabei auch im Wesentlichen das Armbewegungsmittel in
der Armeinschwenkstellung bleiben läßt und dadurch die Vorrichtung
in einen Zustand versetzt, in dem ein Fahrzeug über die Sicherheitsvorrichtung
fahren kann und das Armbewegungsmittel in die Armausschwenkstellung
bewegt und das Antriebsmittel ausschwenkt, wonach das Armbewegungsmittel
in der Armausschwenkstellung um das Schrankenmittel bis zur ersten
Betätigung
des Steuermittels in der zweiten Position bleibt.
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Typischerweise
kann die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung annehmen:
- – eine
erste Bedingung, in der das Schrankenmittel und das Armbewegungsmittel
angehoben sind, wobei das angehobene Schrankenmittel die Durchfahrt
eines Fahrzeugs vorbei an der oder über die Vorrichtung verhindert,
- – eine
zweite Bedingung, in der das Schrankenmittel abgesenkt ist, während die
Armbewegungsmittel angehoben bleibt, und
- – eine
dritte Bedingung, in der sowohl das Schrankenmittel als auch das
Armbewegungsmittel abgesenkt sind, so dass eine Bewegung des Fahrzeugs
vorbei an der oder über
die Vorrichtung ermöglicht
wird, und in der das Armbewegungsmittel in den Armausschwankzustand
versetzt werden durch Übergang
von der zweiten Bedingung in die dritte Bedingung durch die Durchfahrt
eines Fahrzeugs vorbei an der oder über das Armbewegungsmittel,
während
die Vorrichtung in der zweiten Bedingung ist.
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Typischerweise
ist das Armbewegungsmittel der vorliegenden Erfindung ausgebildet
als Armbewegungspedal, Hebel, Arm, Platte oder dergleichen. Noch
typischer umfasst das Armbewegungsmittel der Vorrichtung der vorliegenden
Erfindung ein Vorspannmittel, die das Armbewegungspedal erheben. Typischerweise
ist das Vorspannmittel eine Feder oder dergleichen, insbesondere
eine Kompressionsfeder, Torsionsfeder oder dergleichen. Typischerweise
bewegt sich das Armbewegungsmittel zwischen abgesenkten und angehobenen
Positionen durch Rotation um eine Achse. Noch typischer ist das
Vorspannmittel entweder mit der Achse verbunden und bewirkt eine
Rotation des Armbewegungsmittels um die Achse, oder ist auf einer
separaten Achse angeordnet, wie ein Achsschenkel. Wenn das Vorspannmittel
eine Spiralfeder ist, können
die Spiralen der Feder um die Achse gewickelt sein.
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Typischerweise
wird das Armbewegungsmittel aus der erhobenen Position in die abgesenkte
Position bewegt durch die Überfahrt
eines Fahrzeugreifens oder ähnlichem über das
Armbewegungsmittel. Wenn das Vorspannmittel eine Feder ist, drückt die durch
die Durchfahrt des Fahrzeugreifens über das Armbewegungsmittel
aufgewendete Energie das Vorspannmittel in eine gespannte Position,
in der es bis zu einer Freigabe verbleibt, um das Armbewegungsmittel
zu erheben. Wenn das Vorspannmittel in dieser Weise zusammengedrückt ist,
wird das Armbewegungsmittel als „scharf gestellt" oder als „in dem Armausschwenkzustand" bezeichnet.
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Typischerweise
ist das Federmittel, insbesondere die Torsionsfeder, das Antriebsmittel
und auch das Vorspannmittel für
die Armbewegungsmittel. Noch typischer bewirkt die Feder, dass die Schranke
sich erhebt gleichzeitig mit der Rückkehr des Armbewegungsmittels
in seine erhobene Position als Antwort auf die erste Auswahlbetätigung des Steuermittels.
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Typischerweise
hat das Armbewegungsmittel eine Form, die leicht zusammengedrückt werden kann
durch eine Berührung
eines rotierenden Fahrzeugreifens, z.B. wenn das Fahrzeug über die
Vorrichtung der vorliegenden Erfindung fährt.
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Typischerweise
umfasst das Armbewegungsmittel eine Platte von etwa 75 min, wenn
angehoben, und 400 bis 800, vorzugsweise 750, mm in der Breite.
Noch typischer umfasset das Armbewegungsmittel eine Platte mit einem
gekrümmten
Profil, so dass die Platte in der abgesenkten Stellung leicht von
einem Fahrzeugreifen überquert
werden kann, ohne ein ungebührliches
Hindernis für
die Durchfahrt des Fahrzeugs darzustellen.
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Typischerweise
ist das Schrankenmittel eine Platte, ein Schirm, ein Schild oder
eine ähnliche Sperre
und ist von einer geeigneten Größe und Dimension,
dass ein Fahrzeug nicht über
die Schrankenmittel fahren kann, wenn diese angehoben sind, da die
Schranke die Stoßstange,
die Achsen, das Differential oder andere Teile des Fahrzeugs berühren und
beschädigen
würde oder
der Bewegung des Fahrzeugs entgegenstehen würde. Typischerweise umfasst
das Schrankenmittel eine Platte von 350 bis 450 mm Höhe, wenn
angehoben, und 700 bis 800 mm Breite. Noch typischerweise umfasst
das Schrankenmittel eine Platte mit einem gekrümmten Profil in der aufrechten
oder Querrichtung, so dass es in der abgesenkten Position einen
Buckel bildet, der leicht durch einen Fahrzeugreifen überfahren
werden kann. Noch typischer nimmt das Schrankenmittel in der abgesenkten
Position das gleiche oder ein ähnliches
Profil an wie das Armbewegungsmittel in der erhobenen Position.
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Typischerweise
bewegt sich das Schrankenmittel zwischen der abgesenkten und der
angehobenen Position durch Rotation um eine Achse. Typischerweise
ist das Armbewegungsmittel benachbart zu der Schranke, und ein lösbares Verbindungsmittel oder
Steuermittel verbindet das Armbewegungsmittel und das Schrankenmittel
derart, dass sie sich im Einklang erheben können. Typischerweise wirkt
das Verbindungsmittel, um das Armbewegungsmittel und das Schrankenmittel
derart zu verbinden, dass, wenn das Vorspannmittel ein Erheben des
Schrankenmittels durch Betätigung
des Antriebsmittels bewirkt, das Armbewegungsmittel ebenfalls angehoben
wird. Noch typischer sind das Schrankenmittel und das Armbewegungsmittel
mit derselben Achse verbunden oder sind mit unterschiedlichen Achsen
verbunden.
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Wenn
sowohl das Schrankenmittel als auch das Armbewegungsmittel in der
angehobenen Position sind, wird das Schrankenmittel und/oder das
Armbewegungsmittel typischerweise durch ein Verriegelungsmittel
in dieser Position gehalten. Das Verriegelungsmittel verhindert
die Bewegung der Schranke aus der angehobenen in die abgesenkte
Position.
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Wenn
sowohl das Schrankenmittel als auch das Armbewegungsmittel in der
angehobenen Position sind, wird durch ein Lösen des Verbindungsmittels und
des Verriegelungsmittels typischerweise eine Bewegung des Schrankenmittels
von der angehobenen Position in die abgesenkte Position ermöglicht. Typischerweise
bewegt sich das Schrankenmittel in die abgesenkte Position durch
die Einwirkung der Schwerkraft in einer geordneten Weise. Noch typischer
wird die Bewegungsgeschwindigkeit durch ein Reibungsmittel geregelt,
das vorzugsweise der Schranke zugeordnet ist. Wenn das Schrankenmittel die
vollständig
abgesenkte Position erreicht, betätigt das Schrankenmittel typischerweise
ein lösbares Schrankenhaltemittel
oder verbleibt lediglich auf dem Chassis der Vorrichtung oder dem
Untergrund, auf dem die Vorrichtung angeordnet ist.
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Während das
Schrankenmittel sich aus der angehobenen in die abgesenkte Position
bewegt, bleibt das Armbewegungsmittel in der angehobenen Position
unter dem Einfluss des Vorspannmittels.
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Wenn
das Armbewegungsmittel durch die Durchfahrt eines Fahrzeugreifens
in seine abgesenkte Position zurückgeführt wird,
wird das Verbindungsmittel betätigt
oder aktiviert, wobei das Schrankenmittel wieder mit dem Armbewegungsmittel
verbunden wird.
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Das
Schrankenmittel und das Armbewegungsmittel werden also wieder verbunden,
und solange das Schrankenhaltemittel das Schrankenmittel hält, wird
das Armbewegungsmittel ebenfalls gehalten und das Vorspannmittel
unter Spannung gehalten.
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Entsprechend
setzt die Freigabe des Schrankenhaltemittels die Spannung des Vorspannmittels
frei, und das Vorspannmittel bewirkt ein Erheben des Armbewegungsmittels
und der Schranke.
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Typischerweise
umfasst das Schrankenhaltemittel ein Schloss, einen Riegel, einen
federvorgespannten Stift oder dergleichen, die betätigt werden, wenn
das Schrankenmittel die abgesenkte Position erreicht oder wenn das
Armbewegungspedal niedergedrückt
wird und welches manuell oder fernbetätigt freigegeben wird. Typischerweise
wird das Schrankenhaltemittel automatisch durch Erzeugen eines Signals
von einer Fernsteuerungseinrichtung, Magnetkarte oder dergleichen
freigegeben. Noch typischer wird das Schrankenhaltemittel automatisch
durch Betätigen
eines Solenoidschalters durch eine Fernsteuerungseinrichtung freigegeben.
Wenn ein Fahrer z.B. ein unerlaubtes Parken von Fahrzeugen auf einem
Parkplatz verhindern möchte,
kann ein Knopf der Fernsteuerungseinrichtung gedrückt werden,
um ein Signal auszusenden, welches das Schrankenhaltemittel freigibt
und somit eine Bewegung der Schranke und des Armbewegungspedals
in die angehobene Position unter dem Einfluss des Vorspannmittels
erlaubt, so dass eine unerlaubte Benutzung des Parkplatzes verhindert
wird.
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Typischerweise
umfasst das lösbare
Verbindungsmittel zum Verbinden des Schrankenmittels und des Armbewegungspedals
ein Schloss, einen Riegel, einen federvorgespannten Stift oder dergleichen,
die sofort betätigt
werden, wenn das Armbewegungsmittel die abgesenkte Position erreicht
und die automatisch freigegeben werden können. Typischerweise wird das
Schrankenhaltemittel automatisch freigegeben durch Erzeugung eines
Signals von einer Fernsteuerungseinrichtung, Magnetkarte oder dergleichen.
Noch typischer wird das Verbindungsmittel automatisch freigegeben
durch Betätigen
eines Solenoidschalters durch eine Fernsteuerungseinrichtung.
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Typischerweise
ist das Verriegelungsmittel auch ein Riegel, Schloss oder federvorgespannter Stift
oder dergleichen, die das Schrankenmittel und/oder Armbewegungsmittel
betätigen,
wenn diese in der angehobenen Position sind. Typischerweise wird
das Verriegelungsmittel automatisch freigegeben durch Erzeugen eines
Signals von einer Fernsteuerungseinrichtung, Magnetkarte oder dergleichen.
Noch typischer gibt dasselbe erzeugte Signal einen oder beide der
Verbindungsmittel und Verriegelungsmittel frei.
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Wenn
ein Fahrer auf einen Parkplatz fahren muß, der durch das angehobene
Schrankenmittel und Armbewegungsmittel geschützt ist, kann ein Knopf auf
einer Fernsteuerungseinrichtung gedrückt werden, um das Verbindungsmittel
und das Verriegelungsmittel freizugeben, so dass das Schrankenmittel
in die abgesenkte Position fällt
und das Schrankenhaltemittel betätigt.
Der Fahrer kann dann über das
Armbewegungsmittel fahren, wobei der Fahrzeugreifen das Armbewegungsmittel
in die abgesenkte Position drückt
und das Verbindungsmittel wieder betätigt, so dass sowohl das Schrankenmittel
als auch das Armbewegungsmittel in der abgesenkten Position gehalten
werden Typischerweise umfasst die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung
ein Chassis oder Tragwerk, auf welchem das Armbewegungsmittel und
das Schrankenmittel zur Bildung einer Anordnung befestigt sind.
Typischerweise umfasst das Chassis einen Rahmen und Endplatten,
die die Achsen für
das Schrankenmittel und das Armbewegungspedal tragen. Typischerweise
wird das Chassis darüber
hinaus ein Abdeckungsmittel, wie eine Beschichtung oder Fassade
aus hoch sichtbarer Farbe oder ähnlichem
oder eine gummiartige Zusammensetzung umfassen, die über scharfen
Kanten und Ecken des Chassis befestigt ist. Die gummiartige Zusammensetzung
gibt der Vorrichtung nicht nur eine ansprechende stromlinienförmige Erscheinung,
sondern verhindert auch, dass Fahrzeugreifen zerschnitten oder beschädigt werden,
wenn sie über
die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung fahren, und erlaubt der
Schranke, vollständig
einzufahren, ohne eine Stufe oder ein anderes Hindernis für die Bewegung
des Fahrzeugs darzustellen.
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Typischerweise
ist das Chassis auf dem Untergrund oder Boden der Parkstation durch
Bolzen befestigt, geklebt oder anderweitig befestigt.
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Noch
typischer ist das Chassis auf Fußplatten gestützt, die
auf den Untergrund oder Boden geklebt oder durch Bolzen befestigt
sind, so dass eine relativ einfache Installationsweise der Vorrichtung der
vorliegenden Erfindung bereitgestellt ist. Entsprechend können die
Fußplatten
auf dem Boden in Position gehalten werden durch Bolzen, Stifte oder
irgendwelche anderen geeigneten, dem Fachmann bekannten Haltemittel.
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Typischerweise
umfasst das Steuermittel der vorliegenden Erfindung eine Nockenanordnung,
vorzugsweise eine zylindrische Nockenanordnung, die vorzugsweise
zwei Nockenerhebungen hat. Noch typischer steuert die erste der
Nockenerhebungen die Bewegung des Schrankenmittels aus der angehobenen
Position in die abgesenkte Position, während die zweite der Nockenerhebungen
die Bewegung des Schrankenmittels aus der abgesenkten Position in die
angehobene Position steuert zusammen mit einer steuernden Bewegung
des Armbewegungsmittels aus der abgesenkten Position in die angehobene
Position und dem Freigeben des Vorspann-/Antriebsmittels. Noch typischer
beinhaltet das Steuermittel eine Klinken-Ratschenanordnung (Ruckschaltwerk) in
Form einer Schulter und einem T-Riegel zum gemeinsamen Eingreifen
ineinander.
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Die
vorliegende Erfindung wird nun beispielhaft mit Bezug auf die folgenden
Zeichnungen erläutert,
in denen:
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1(a) eine perspektivische Draufsicht einer
Form der Sicherheitsvorrichtung der vorliegenden Erfindung in einem
Betriebszustand ist, in dem die Schranke und das Armbewegungspedal
beide angehoben sind;
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1(b) eine perspektivische Draufsicht der Vorrichtung
aus 1(a) in einem zweiten Zustand ist,
in dem die Schranke abgesenkt ist und das Armbewegungspedal angehoben
ist;
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1(c) eine perspektivische Draufsicht der Vorrichtung
aus 1(a) in einem dritten Zustand
ist, in dem sowohl die Schranke als auch das Armbewegungspedal abgesenkt
sind;
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2 eine
vergrößerte perspektivische Rückseitendraufsicht
eines Teils der Einrichtung der 1 ist,
wobei die Schranke in einer angehobenen Position ist;
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3 eine
vergrößerte perspektivische Rückseitendraufsicht
eines Teils der Einrichtung von 1 ist,
wobei die Schranke in einer abgesenkten Position ist;
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4 eine
vergrößerte perspektivische Rückseitendraufsicht
eines Teils der Einrichtung aus 1 in
einem Armausschwenk- oder angeregten Zustand ist;
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5 eine
Explosionsrückansicht
der Hauptkomponenten nur der Betätigungseinrichtung aus 1, isoliert gezeigt, ist;
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6 eine
detailliertere perspektivische teilweise Vorderdraufsicht der Einrichtung
aus 1 ist, wobei die Schranke in der
angehobenen Position ist, jedoch einige Komponenten weggelassen
sind;
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7 eine
genauere perspektivische teilweise Frontdraufsicht der Einrichtung
aus 1 ist, wobei die Schranke in der
abgesenkten Position ist;
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8 eine
perspektivische Ansicht des unteren anderen Vorderteils der Torsionsfeder
und Zapfen der Einrichtung aus 1 ist.
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In
den 1(a), (b) und (c) ist eine Form
der Parksicherheitsvorrichtung gezeigt, die allgemein mit 2 bezeichnet
ist und einen Tragrahmen oder ein Chassiselement 3 oder
eine modulare Anordnung zeigt, umfassend zwei End- D-Platten 5a, 5b und
eine Abdeckplatte 7, die längs entlang einer Seite einer Annbewegungsplatte 4 verlaufendangeordnet
ist, wobei die Armbewegungsplatte 4 zu einer Seite der Vorrichtung 2 angeordnet
ist, und umfassend eine Schranke 9, die benachbart zu einem
Ende der Annbewegungsplatte 4 angeordnet ist für eine Bewegung zwischen
einer angehobenen Position, wie in 1(a) gezeigt
und einer abgesenkten Position, wie in den 1(b) und 1(c) gezeigt. Geeignete Befestigungsmittel,
wie Ankerbolzen 15, werden an jedem Ende benutzt, um die
Vorrichtung 2 auf dem Fahrwegeingang oder ähnlichem
benachbart zu dem geschützten
Parkplatz zu befestigen. Alternativ kann ein Klebemittel benutzt
werden, um die Vorrichtung auf den Fahrweg oder ähnliches zu kleben.
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Es
ist festzuhalten, dass die Beschreibung der Parksicherheitsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung in der in dieser Beschreibung erläuterten
Orientierung der Orientierung der Vorrichtung bei normaler Benutzung
der Vorrichtung entspricht und lediglich im Sinn einer einfachen
Beschreibung gewählt
ist. Die vordere Position in normaler Benutzung ist die Position,
in der die Schranke 9 und die Armbewegungsplatte 4 entlang
der vorderen Kante der Vorrichtung angeordnet sind, und diese Kante
wird als die Vorderseite der Vorrichtung bezeichnet.
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Die
Betätigungseinrichtung 11 der
Vorrichtung der vorliegenden Erfindung ist in der Einschließung 13 der
Vorrichtung zwischen der Armbewegungsplatte 4 und der Schranke 9 angeordnet,
so dass sie das Armbewegungspedal 4 und die Schranke 9 miteinander
verbindet. Die Einschließung 13 ist unterhalb
der Schranke 9 angeordnet, sofern in der abgesenkten Position.
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Mit
besonderem Bezug auf 2, 3, 4 und 5 umfasst
die Einrichtung 11 eine Grundplatte 8 in der Form
einer im Wesentlichen rechteckigen flachen Platte, die auf oder
in einer Einschließung 13 befestigt
ist, ein erstes Rahmenelement 10 (nur in 5 gezeigt),
das entlang einer Seitenkante der Platte 8 angeordnet ist
und ein zweites Rahmenelement 12, das entlang einer gegenüberliegenden
Seitenkante der Platte 8 angeordnet ist. Es ist festzuhalten,
dass viele Komponenten, so wie das Rahmenelement 10 oder
das geschlitzte Rad 84 (später eingeführt) aus Gründen der Klarheit, um die operativen
Komponenten und ihre Beziehung zueinander zu sehen, in vielen der
Zeichnungen weggelassen wurden.
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Das
Rahmenelement 10 ist mit einer kreisförmigen Ausnehmung 14 zur
Aufnahme einer großen Plastikscheibe 16 versehen,
wobei die Plastikscheibe 16 einen Flansch 18 aufweist,
der als ein Lager für ein
Ende einer Hauptachse 20 wirkt, wohingegen das andere Rahmenelement 12 mit
einer kreisförmigen Ausnehmung 24 zur
Aufnahme einer kleinen Plastikscheibe 26 versehen ist,
wobei die Plastikscheibe 26 einen Flansch 27 aufweist,
der als ein Lager für
das andere Ende der Hauptachse 20 wirkt, welche zwischen
den beiden gegenüberliegenden
Rahmenelementen 10, 12 verläuft, so dass die Hauptachse 20 in den
Plastikscheiben 16, 26 gelagert ist, wenn in den Öffnungen 14, 24.
Es ist festzuhalten, dass die Hauptachse 20 in sämtlichen
Figuren aus Gründen der
Klarheit nur teilweise gezeigt ist. Die Achse 20 kann über beide
Seiten jedes der Rahmenelemente 10, 12 hinaus
verlaufen oder nur über
ein Rahmenelement hinaus, vorzugsweise nur das Rahmenelement 10 und
nicht das Rahmenelement 12.
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Ein
Gehäuse 28 ist
an oder in der Nähe
der Rückseite
der Grundplatte 8 vorgesehen und nimmt einen elektrisch
betätigten
Solenoid oder Elektromagneten, eine Fernsteuerungssignalempfangseinheit, eine
Energiequelle, wie eine Batterie, und jegliche andere zusätzliche
Ausrüstung
auf, die zur Betätigung
des Solenoids erforderlich ist. Ein Solenoidstift 30, der
an seinem distalen Ende mit einer Öffnung 32 versehen
ist, verläuft
aus dem Gehäuse 28 heraus, so
dass der Stift 30 bei Betätigung des Solenoids in dem
Gehäuse 28 zeitweise
in das Gehäuse 28 zurückgezogen
wird, um erstmals die Einrichtung 11 zu betätigen. Das
distale Ende des relativ kürzeren Arms
eines im Wesentlichen U-förmigen
Verbindungsstifts 34, der einen relativ kürzeren Arm
und einen relativ längeren
Arm hat, ist durch die Öffnung 32 aufgenommen.
Eine Kompressionsfeder (nicht gezeigt) ist optional über dem
Stift 30 aufgenommen, um zwischen dem Gehäuse 28 und
dem distalen Ende des kürzeren
Arms der Verbindung 34 zu verlaufen, wenn in der Öffnung 32 aufgenommen,
um eine Vorspannung für
die Rückstellung
des Stifts 30 in seine Ruheposition nach der Betätigung des
Solenoids zur Rückziehung
des Stifts 30 zur Verfügung
zu stellen.
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Das
distale Ende des relativ längeren
Arms wird durch eine in Richtung des distalen Endes eines Kurbelarms 38 eines
Nockens 40 vorgesehenen Bohrung aufgenommen, so dass eine
Bewegung des Solenoidstifts 30 eine Rotation des Nockens 40 in
einer Richtung bewirkt, so dass der Kurbelarm 38 sich in
Richtung des Gehäuses 28 bewegt.
Der Nocken 40, der eine W ringförmige Form hat, ist mit einer
großen
zentralen Öffnung
versehen, um den Nocken 40 rotierend auf der Hauptachse 20 anzuordnen.
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Der
Nocken 40 ist an über
den Umfang des Nockens beabstandeten Orten mit einer ersten Nockenoberfläche oder
Erhebung 42 und einer zweiten Nockenoberfläche oder
Erhebung 44 versehen, typischerweise mit etwa 20° bis 90° Drehung
voneinander.
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Ein
Paar einander entsprechende Platten 46, 48 sind
auf der Hauptachse 20 auf jeder Seite des Nockens 40 vorgesehen
und jeweils von dem Nocken 40 durch eine Scheibe 50 voneinander
beabstandet und können
sich im Einklang mit der Achse 20 frei drehen, wie benötigt. Eine
der entsprechenden Platten 46 ist mit einem Paar von im
Wesentlichen parallel beabstandeten Zinken 52a, 52b versehen,
die von der Platte in Richtung zu dem Nocken 40 und der
anderen Platte 48 verlaufen, welche mit einem Paar von
beabstandeten Löchern 54a, 54b versehen
ist zur jeweiligen Aufnahme der distalen Enden des Zinkenpaars 52a, 52b,
so dass die entsprechenden Platten 46, 48 miteinander
ausgerichtet sind, wenn die Zinken 52a, 52b in
den Löchern 54a, 54b aufgenommen
sind. Einer der Zinken 52b bildet eine Achse, um die eine
T-Arretierung 56 im Betrieb schwenken kann. Die T-Arretierung 56 ist
in der Form eines ausgedehnten Schafts 58, der einen auf
jeder Seite des Schafts angeordneten Riegel 60 hat, um
einen T-Riegel oder optional nur einen zur Formung eines L-Riegels (nicht dargestellt)
von dem Schaft ausgehenden Riegel aufweist, wobei der Riegel an
einem Ende des Schafts 58 angeordnet ist. Das Ende des
Schafts, von welchem der Riegel 60 ausgeht, wirkt als ein
Nockenkontaktabschnitt 62. Eine Bohrung ist zum Ende des
Schafts 58, entfernt von dem T- oder L-Riegel, vorgesehen,
so dass die Zinke 52b durch die Öffnung aufgenommen ist. Eine
im Wesentlichen doppel-S-förmige
T-Arretierungsfeder 64, die drei alternierend angeordnete,
benachbart zueinander angeordnete Ausnehmungen und einen benachbart
zu einer der Ausnehmungen angeordneten Anschlag aufweist, stellt
eine Vorspannung zur Verfügung,
um den Nockenkontakt 62 der T-Arretierung 56 in
Kontakt mit den Erhebungen 42, 44 des Nockens 40 zu
halten, wie erforderlich. Die andere der Zinken 52b der
entsprechenden Platten 46 ist in einer Ausnehmung 56 der
Federausnehmung der dem Anschlag nächsten 7-Arretierungsfeder
aufgenommen, um im Betrieb der Vorrichtung 11 ein Schwenken
der Feder 64 gemeinsam mit einer entsprechenden Bewegung
der T-Arretierung 56 zu erlauben, während der Druck der T-Arretierung
erhalten bleibt, so dass der Nockenkontaktabschnitt 62 in
Kontakt mit den Erhebungen des Nockens ist, wie benötigt.
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In
der normalen Ruheposition des Nockens 40 ruht der Nockenkontakt 62 auf
einem zu den Erhebungen benachbarten Teil der Nockenoberfläche und nimmt
eine relativ niedrigere Position ein. Mit einer Rotation der Nocke 40 im
Betrieb ist der Riegel 60 gezwungen, sich entlang der Erhebung
nach oben zu bewegen, um eine relativ erhöhte Position einzunehmen. Dieser
Vorgang wird in dieser Beschreibung später genauer beschrieben.
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Eine
im Wesentlichen exzenterförmige
Armbewegungsscheibe 66 ist auf der Hauptachse 20 zwischen
der entsprechenden Platte 48 und der kleinen Scheibe 26 angeordnet,
indem die Hauptachse durch die zentrale Öffnung der Armbewegungsscheibe
aufgenommen ist, so dass die Armbewegungsscheibe in der Lage ist,
um die Hauptachse 20 zu rotieren, wie benötigt. Die
Armbewegungsscheibe 66 ist mit einer an einem On um den
Umfang der Scheibe angeordneten Klinke oder Anschlagschulter 68 versehen,
um mit einer Seite des T-Riegels, die als eine Ratsche wirkt, gemeinsam
in Eingriff zu gelangen.
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Ein
mit einer Bohrung versehener Kurbelarm 70 ist an einem
weiteren Ort auf dem Umfang der Armbewegungsscheibe 66 an
einem von der Anschlagschulter 68 beabstandeten Ort vorgesehen,
so daß eine
in der Umfangskante der Armbewegungsscheibe 66, mittleren
Anschlagschulter 68 und des Kurbelarms 70 angeordnete
Vertiefung existiert. Ein Zapfen 72 ist in der Öffnung des
Kurbelarms aufgenommen und verläuft
außerhalb
von der Armbewegungsscheibe durch einen im Wesentlichen bogenförmigen Schlitz 74,
der in dem Rahmenelement 12 zum Eingriff mit einem Bein 76 einer
Torsionsfeder 78 vorgesehen ist, die um einen Achsschenkel
auf der anderen Seite des Rahmenelements 12 angeordnet ist.
Die Feder 78 ist so angeordnet, dass ein Bein 82 auf
einem Chassis oder Tragwerkelement der Vorrichtung 2 oder
auf dem Untergrund oder Substrat ruht, auf welchem die Vorrichtung
gestützt
ist oder durch geeignete Mittel gefangen ist, während das andere Bein 76 in
Kontakt mit dem Zapfen 72 ist. Das andere Ende des Zapfens 72 ist
fest mit dem Armbewegungspedal 4 verbunden, so dass bei
einem Niederdrücken
des Armbewegungspedals 4 der Zapfen 72 sich in
dem Schlitz 74 relativ abwärts bewegt. Während der
Zapfen 72 entsprechend einem Niederdrücken des Armbewegungspedals 4 den
Schlitz 74 in einer im Wesentlichen abwärts gerichteten Richtung durchläuft, wird
die Feder 78 zusammengedrückt, um anschließend mehr
Torsion zu entwickeln, so dass sie in einer angeregteren Bedingung
oder geschärften
Bedingung sein kann, während
gleichzeitig eine Rotation der Armbewegungsscheibe 66 in eine
Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn erzeugt wird. Die innere Kante
oder die Kante mit dem kleineren Durchmesser des bogenförmigen Schlitzes 74 ist mit
einer Ausschneidung oder Ausfalzung 82 in ihrer Oberfläche versehen,
um ein äußerstes
Ende der Stange 60 aufzunehmen und zu halten, um die Einrichtung
gegen eine Rotation zu sichern, wie später genauer beschrieben wird.
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Zum
anderen Ende der Hauptachse 20 zurückkehrend ist ein geschlitztes
Rad 84 auf der Hauptachse 20 zwischen der entsprechenden
Platte 46 und der großen
Scheibe 16, aufgenommen in einer kreisförmigen Ausnehmung 14 in
dem Rahmenelement 10, angeordnet. Das geschlitzte Rad 84 ist
mit einer Nut oder Ausnehmung 86 auf einem Punkt seines
Umfangs versehen, um das andere äußerste Ende
des Riegels 60 aufzunehmen, oder das geschlitzte Rad kann
mit dem Riegel durch irgendwelche anderen geeigneten Mittel verbunden
sein, so dass der Riegel fest mit dem geschlitzten Rad verbunden
ist und beide im Einklang um die Hauptachse 20 rotieren,
wie benötigt.
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Ein
Kragen 112 ist z.B. durch Schweißen an einer Position nahe
zum Nocken 40 sicher mit der Platte 8 verbunden,
um einen axial verschiebbaren manuellen Freigabedruckstab 114 aufzunehmen. Der
Kragen 112 lokalisiert den Hauptteil des Druckstabes 114.
Diese Anordnung erlaubt eine schiebbare Bewegung des Stabs 114 im
Betrieb, um die Einrichtung 11 im Fall eines Energieversagens,
so wie z.B. eine leere Batterie oder dergleichen, manuell zu betätigen. Das
proximale Ende des Druckstabs 114 drückt gegen den Kurbelarm 38 des
Nockens 40 in Richtung zum Gehäuse 28 und erlaubt
damit eine manuelle Betätigung
der Sicherheitsvorrichtung im Fall eines Versagens der Fernsteuerung.
Natürlich muß die Abdeckung
der Einschließung 13 oder Schranke 9 von
der Vorrichtung entfernt bzw. angehoben werden, bevor Zugang zu
der Einrichtung 11 zum Drücken des Druckstabs erreicht
werden kann. Eine Abdeckung 116 mit einer Offnung 118,
durch welche das distale Ende des Druckstabs 114 zum Zugriff
von außerhalb
der Abdeckung verläuft,
ist vorgesehen, um die Einrichtung 11 im Betrieb gegen
Beschädigung
oder Einschlüsse
von Schmutz oder Wasser zu schützen.
Ein Ring 110 ist auf dem distalen Ende des Druckstabs 114 vorgesehen,
um ein axiales Herausrutschen des Stabs 114 durch die Öffnung 118 zu
vermeiden.
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Mit
besonderem Bezug auf die 2, 3 und 4,
in welchen das Rahmenelement 10 weggelassen wurde, so dass
die Komponenten der Einrichtung 11 besser zu sehen sind,
ist ein Rillenscheibenrad 90 gezeigt, das auf der Achse 20 aufgenommen
ist, welches Rillenscheibenrad 90 auf der anderen Seite
des Rahmenelements 10 angeordnet ist, wenn die Achse 20 über das
Rahmenelement 10 hinaus verläuft. Das Rillenscheibenrad 90 ist
für eine Rotation
entsprechend einer entsprechenden Rotation des geschlitzten Rades 84 bei
einer Betätigung der
Einrichtung 11 mit der Achse 20 verbunden. Ein Rillenscheibenriemen 92 ist
auf dem Rillenscheibenrad 90 und um ein weiteres Rillenscheibenrad 94, welches
auf einem rotierenden Schaft 96 befestigt ist, aufgenommen,
welcher Schaft wiederum durchgeführt
und gelagert in einer Stützklammer 98 ist,
die an der Unterseite der Vorrichtung 2 innerhalb der Einschließung 13 befestigt
ist, die die Einrichtung 11 enthält. Das andere Ende des Schaftes 96 ist
aufgenommen durch und gelagert in einer Öffnung, die in einer Endplatte 100 angeordnet
ist. Eine Klammer 6 oder ähnliches ist fest mit dem Ende
des Schafts 96 verbunden, welcher über die Endplatte 100 hinaus
verläuft,
um sich entsprechend einer Rotation des Schafts zu bewegen. In einer
Ausgestaltung ist die Schranke 9 mit der Klammer 6 verbunden,
welche zwischen den angehobenen und abgesenkten Positionen bewegt
werden kann, beispielsweise durch eine Rotation um 90° oder weniger
entsprechend einer entsprechenden Rotation der geschlitzten Scheibe 84 und
des Riemenscheibenrads 90.
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Der
Betrieb der Sicherheitsparkvorrichtung der vorliegenden Erfindung
wird nun mit besonderem Bezug auf 6 und 7 beschrieben,
in denen viele Komponenten aus Gründen der Klarheit weggelassen
wurden, insbesondere die von dem geschlitzten Rad 84 zur
Klammer 6 einschließlich
angeordneten Komponenten.
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Die
Vorrichtung 2 der vorliegenden Erfindung ist sicher auf
der Straße,
dem Fahrweg, dem Pfad oder ähnliches
angeordnet, um den Eingang zu einem geschützten Parkplatz zu sichern,
so dass bei Einfahren eines Fahrzeugs auf den Parkplatz dieses kurz
vor Erreichen des bestimmten Parkplatzes über die Vorrichtung fährt. Wenn
die Schranke 9 der Vorrichtung 2 in der angehobenen
Position ist, ist ein Ende des Riegels 60 in dem Schlitz 86 des
geschlitzten Rades 84 angeordnet (wie es immer ist), um
eine Verbindung dazwischen bereit zu stellen und eine Bewegung zu übertragen,
der Nockenkontaktabschnitt 62 des Riegels 60 ruht
kurz oberhalb des Zugangs zu der ersten Erhebung 42 des
Nockens 40, und der mittlere Abschnitt des anderen Endes
des Riegels 60 liegt gegen den Schulteranschlag 68 der Armbewegungsscheibe 66 mit
dem äußersten
Ende des Riegels 60 an, welches gegen das obere Ende der
inneren Oberfläche
des bogenförmigen
Schlitzes 74 des Rahmenelements 12 anliegt, so
dass das geschlitzte Rad 84 in dieser Position gesichert
ist.
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Wenn
das Fahrzeug sich dem Parkplatz mit der Schranke 9 in der
erhöhten
Position nähert,
wird ein Fernsteuerungssender oder eine Fernsteuerungseinrichtung
betätigt
und dadurch ein Signal zu einem in dem Gehäuse 28 zusammen mit
einer geeigneten Energiequelle, wie einer Batterie, die Energie
für die
Betätigung
eines Solenoids zum Zurückziehen
des Solenoidstifts 30 in das Gehäuse 28 bereitstellt,
angeordneten Empfänger
gesendet. Wenn sich der Stift 30 zurückzieht, wird die Verbindung
34 in Richtung des Gehäuses 28 bewegt,
wodurch der Kurbelarm 38 des Nockens 40 in Richtung
des Gehäuses
gedreht wird, wodurch wiederum der Riegel 60 der Arretierung 66 entlang
der ersten Erhebung 42 hochfahren kann, wodurch das Ende
des Riegels 60 von dem Schulteranschlag 68 freigegeben
wird, so dass das geschlitzte Rad 84 freigegeben wird,
um in einer Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn unter dem Einfluss
der Schwerkraft auf der Schranke zu rotieren, während es langsam unter dem
eigenen Gewicht in die abgesenkte Position fällt. Während sich die Schranke 9 in
die erhöhte
Position bewegt, weil sie mit der T-Arretierung 56 über das
geschlitzte Rad 84, die Klammer 6, den Schaft 96,
die Riemenscheibe 92 und das Riemenscheibenrad 90, 94 verbunden ist,
veranlasst sie, dass die Arretierung 56 entgegen dem Uhrzeigersinn
rotiert (weg von der Vorderseite der Vorrichtung 2), bis
die Schranke in der vollständig abgesenkten
Position zu ruhen kommt, welche ein Überfahren der Vorrichtung 2 durch
ein Fahrzeug erlaubt. Wenn die Schranke in dieser Position ist,
hat sich der Riegel 60 in die Vertiefung zwischen dem Schulteranschlag 68 und
dem Kurbelarm der Armbewegungsscheibe 66 bewegt.
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Wenn
die Schranke abgesenkt wird, kann das Fahrzeug über sie auf den Parkplatz gefahren werden
und auch über
das Armbewegungspedal 4, welches über den Zapfen 72 mit
der Armbewegungsscheibe 66 und Feder 78 verbunden
ist. Wenn das Fahrzeug. über
das Armbewegungspedal 4 fährt, wird dieses gegen die
Spannung der Torsionsfeder 78 weiter in Richtung des Untergrunds
gedrückt,
wodurch die Torsionsfeder 78 zusammnengedrückt wird.
Wenn der Zapfen 72 durch das Niederdrücken des Armbewegungspedals 4 gezwungen
wird, sich innerhalb des bogenförmigen
Schlitzes 74 zu bewegen, wird die Armbewegungsscheibe 66 entgegen dem
Uhrzeigersinn gedreht, bis der Schulteranschlag 78 vorbei
an und unter den Riegel 60 gedreht wird, um den Riegel
freizugeben, wodurch der Riegel durch die Feder 64 niedergedrückt wird,
um mit dem Schulteranschlag in Eingriff zu gelangen, um seine Gegenrotation
zu verhindern. Wenn das äußere Ende
des Riegels 60 in der Ausfalzung 82 in der inneren
Oberfläche
des bogenförmigen
Schlitzes gehalten ist, wird die Einrichtung an einer Bewegung gehindert,
während
die Armbewegungsscheibe sich an dem Riegel vorbei entgegen dem Uhrzeigersinn um
die Achse 20 gedreht. Obgleich der Schulteranschlag 68 hart
gegen den Riegel und durch die jetzt in ihrem maximal angeregten
Zustand befindliche Torsionsfeder unter Druck ist, im Uhrzeigersinn
zu rotieren (in der Gegenrichtung), ist dieser daran durch das äußere Ende
des Riegels 60 gehindert, welche in der Ausfalzung 82 und
dem an der Stange 60 anliegenden Schulteranschlag 68 angeordnet
ist. Wenn die Vorrichtung in diesem Zustand ist, wird gesagt, dass
sie in dem Armausschwenkzustand oder dem angeregten Zustand ist,
und sie hat ein maximales Potential für eine weitere Bewegung, z.
B. ein Anheben der Schranke und des Armbewegungspedals, wenn erforderlich.
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Da
der Nocken 40 mehr oder weniger befestigt ist, da er durch
die Verbindung 34 mit dem Solenoidstift 30 verbunden
ist, nimmt der Nockenkontaktabschnitt 62 des Riegels 60 eine
Position auf dem Aufgang zu der zweiten Erhebung 44 ein,
wenn der Riegel 60 mit der Schranke fällt. Auf diese Weise kann die
zweite Erhebung die gespeicherte Energie freisetzen, um die Schranke
anzuheben, wenn erforderlich.
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Wenn
das Fahrzeug über
die Vorrichtung fährt,
entweder beim Einfahren in den Parkplatz oder beim Ausfahren aus
dem Parkplatz, und die Schranke geschlossen werden soll, wird der
Fernsender betätigt,
so dass der Solenoidstift 30 in das Gehäuse 28 zurückgezogen
wird.
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Durch
das Zurückziehen
des Solenoidstifts wird der Kurbelarm 38 des Nockens 40 in
Richtung des Gehäuses 28 gedreht,
wodurch wiederum die zweite Erhebung 44 bewegt wird, welche
den Nockenkontaktabschnitt 62 des Riegels 60 zwingt,
sich auf die zweite Erhebung 44 herauf zu bewegen, so dass
das äußere Ende
des Riegels 60 aus dem Halten in der Ausfalzung 82 freigegeben
wird. Da nun auf die Torsionsfeder 78 bei ihrem Freisetzen
nicht länger
eine festhaltende Kraft wirkt, bewegt sich der Zapfen 72 in
dem bogenförmigen
Schlitz 74 in einer Richtung im Uhrzeigersinn (aufwärts), wodurch
wiederum das Armbewegungspedal 4 in seine normale erhöhte (weniger
zusammengedrückte)
Position zurückkehren
kann. Da der Riegel 60 gegen den Schulteranschlag 86 anliegt,
zwingt die Armbewegungsscheibe 66 bei ihrer Rotation (im
Uhrzeigersinn) den Riegel 60 entsprechend zu rotieren,
bis das äußere Ende
des Riegels 60 das obere Ende des bogenförmigen Schlitzes 74 gleichzeitig
mit dem Auftreffen des Bodens der Schranke auf die Oberfläche des Chassiselements 3 berührt, welches
eine weitere Drehbewegung im Uhrzeigersinn verhindert. Da der Riegel 60 in
dem Schlitz 86 des geschlitzten Rades 84 aufgenommen
ist, bewegt sich das geschlitzte Rad 84 ebenfalls, wenn
der Riegel 60 sich bewegt, bis es zur Ruhe kommt, wobei
der Nockenkontakt 62 des Riegels 60 eine Position
am Aufgang zu der ersten Erhebung 42 einnimmt. Gleichzeitig
wird die Schranke zum Anheben gezwungen, da sie mit dem geschlitzten
Rad 84 über
die Riemenscheibenunteranordnung verbunden ist, wie zuvor beschrieben. Wenn
die Schranke vollständig
angehoben ist, ist die Einrichtung in einem Zustand bereit für einen
weiteren Betriebskreislauf mit dem Selbstgewicht des Schilds im
Gleichgewicht mit der leichten Kompression der Torsionsfeder 78.
Der Riegel 60 ruht nun gegen den Schulteranschlag 68,
und der Nockenkontakt 62 des Riegels sitzt auf dem Aufgang
zur Erhebung 42.
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Vorteile
der vorliegenden Erfindung beinhalten eine kostengünstige,
in sich abgeschlossene, kompakte, zuverlässige Parksicherheitsvorrichtung zur
Benutzung, um einen ökonomischen
und flexiblen Schutz für
ein bestimmtes Parkgebiet zur Verfügung zu stellen. Andere Vorteile
der vorliegenden Erfindung beinhalten folgendes:
- – Die Vorrichtung
ist relativ kostengünstig
herzustellen;
- – die
Vorrichtung ist robust und kann mit einem ästhetisch ansprechenden Design
hergestellt sein;
- – der
Installationsvorgang ist einfach und kann durch eine Person mit
minimalen mechanischen Fähigkeiten
durchgeführt
werden;
- – die
Vorrichtung kann vollständig
automatisiert werden;
- – das
Armbewegungspedal ermöglicht
der Vorrichtung, die Energie eines über die Vorrichtung gefahrenen
Kraftfahrzeugs zu nutzen, so dass die Vorrichtung für das Scharfstellen
nicht von externer Energie abhängt;
- – da
das Armbewegungspedal sich die Energie eines Kraftfahrzeugs zu Nutze
macht, ist für
die Betätigung
der Vorrichtung nur ein minimaler Betrag von externer Energie erforderlich;
eine Quelle so klein wie eine 6- oder 9-Volt-Batterie kann für die Betätigung der
Vorrichtung ausreichend sein;
- – die
Vorrichtung kann ausgeführt
werden, um eine effektive frontale und seitliche Schranke zu bieten,
um eine verbesserte Abdeckung des Parkplatzes bereit zu stellen.