DE69733808T2 - System und verfahren zum gesteuerten anhalten einer tuftingmaschine an einem voreingestellten musterpunkt in einem teppichmuster - Google Patents

System und verfahren zum gesteuerten anhalten einer tuftingmaschine an einem voreingestellten musterpunkt in einem teppichmuster Download PDF

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Description

  • Die Erfindung betrifft im Allgemeinen die Regelung des Betriebs von Teppich-Tufting-Maschinen und insbesondere ein System zur Regelung der Stoppposition der Nadelstange einer Tufting-Maschine in einem voreingestellten TeppichMaschenmuster.
  • Eine Tufting-Maschine erzeugt einen Teppich durch die Verwendung einer Nadelstangenanordnung, welche eine Vielzahl von Nadeln aufweist. Die Nadeln nähen Garn zur Herstellung des Teppichs, während sich eine oder mehrere Nadelstangen in einer Seite-an-Seite-Bewegung bewegen. An einer ersten Position (d.h. einer "Ausgangs"-Position) ist die Nadelstange einer Startposition in dem Teppich-Maschenmuster angeordnet. An einer zweiten Position kann die Nadelstange horizontal zu der rechten Seite versetzt sein, während der Teppich geknüpft wird. An einer dritten Position kann die Nadelstange erneut nach rechts versetzt sein. Nach einer Reihe derartiger Schritte und Stiche des Teppichmusters wird die Nadelstange horizontal in die entgegengesetzte Richtung verlagert. Nach Beendigung einer Reihe von Schritten, beispielsweise 22 Schritten, kehrt die Nadelstange zu der Ausgangs- oder Startposition in dem Teppich-Maschenmuster zurück. Der vorstehend beschriebene Vorgang wird zur Herstellung eines getufteten Schleifen-Teppichs wiederholt. Bei einem herkömmlichen Verfahren weist der mit Hilfe dieses Vorgangs hergestellte Teppich eine Reihe von Zick-Zack-Kanten aufgrund der horizontalen linken und rechten Verlagerung der Nadelstange auf. Diese horizontale Verlagerung hilft, einige der bei der Herstellung des Teppichs erzeugten Fehler zu mindern, oder sie schafft ein gewünschtes visuelles Erscheinungsbild.
  • Während des Normalbetriebs arbeitet eine Tufting-Maschine durch Rotieren einer Hauptantriebswelle mit in etwa 450 bis 1150 Dreh ungen pro Minute. Die Hauptantriebswelle ist entweder direkt oder indirekt mit der/den Nadelstange/n, welche den Teppich knüpft/knüpfen verbunden. Ein programmierbarer logischer Regler ("PLR") und ein Inverterantrieb werden für gewöhnlich zur Regelung des Startens und Anhaltens (d.h. die Antriebsbewegung) der Tufting-Maschine verwendet. Ein sich wiederholendes Teppichmuster kann durch Verlagern einer mit Hilfe einer mechanischen Verlagerungsvorrichtung erzeugten Verlagerung eines Nadelstangenvorgangs geschaffen werden. Es kann ein Codierer-Erfassungssystem verwendet werden, um die Position der Nadelstangenanordnung während eines Nadelhubs zu schaffen. Eine Zählung der Schritte, die in jedem Muster durchgeführt werden, kann dann vom Codierer an einen Regler übertragen werden. Jedesmal, wenn die Nadelstange einen Musterzyklus beendet, wird der die Schritte zählende Regler neu eingestellt.
  • Im Falle eines Garnabrisses oder eines anderen Fehlerzustands kann der Maschinenbediener der Tufting-Maschine einen Stoppknopf betätigen oder es kann ein anderer Stoppmechanismus (d.h. End-/Ausdetektoren) eingesetzt werden, um die Maschine anzuhalten. Wenn das Stoppsignal empfangen wird, wird der Betrieb der Tufting-Maschine typischerweise auf ungefähr sechzig Umdrehungen pro Minute hinabgebremst. Diese Geschwindigkeit wird für gewöhnlich als "JoggingGeschwindigkeit" der Maschine bezeichnet. Aufgrund der Triebkraft oder Bewegungsenergie, die durch die Größe einer Tufting-Maschine eingebracht wird, kann eine Reihe individueller Schritte notwendig sein, um die Maschine so abzubremsen, dass sie die Jogging-Geschwindigkeit erreicht. Beispielsweise kann es, wenn ein Teppichmuster 22 Schritte aufweist und der Maschinenbediener den Stoppknopf bei Schritt 4 drückt, 15 Schritte dauern, bevor die Maschine die JoggingGeschwindigkeit erreicht. Bei Erreichen der JoggingGeschwindigkeit ist die Maschine daher zu Schritt 19 in dem Teppichmuster fortgeschritten. Nach Erreichen der JoggingGeschwindigkeit wird die Tufting-Maschine für notwendige Reparaturen und Wartungsarbeiten am Teppich angehalten.
  • Wenn die Maschine erneut gestartet wird, kann ein Fehler entlang einer gegebenen Linie im Teppich erzeugt werden, da die Spannung und die Zufuhr des Teppichs auf dieser Linie dazu führen kann, dass Garn strenger oder lockerer als zuvor vorliegt. Um die Gefahr eines solchen Mangels zu verringern offenbart der Stand der Technik ein Verfahren zum Anhalten der Nadelstange an einer vorgegebenen Höhe (d.h. einer Relativposition der Antriebswelle) innerhalb des Nadelhubs. Dieses Verfahren mindert nur einen Teil der Gefahr eines Mangels. Falls die Maschine an einer Stelle angehalten wird, die weit von einer voreingestellten Stoppposition entfernt liegt, können auch dann Mängel auftreten, falls die Nadelstange an der Höhe gestoppt wird, die vom Stand der Technik gelehrt wird. Dem Stand der Technik fehlt somit der Vorteil, die Tufting-Maschine an oder in etwa an einem vorbestimmten Schritt im Maschenmuster, beispielsweise der nächsten gewünschten Stoppposition, mit einem minimalen Anzahl von Jogging-Schritten, anzuhalten, während zur gleichen Zeit die Nadelstange an einer gegebenen Höhe innerhalb des Nadelhubs angehalten wird.
  • US-A-4151804 offenbart ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Beseitigung der Ausbildung von Stopmarkierungen während dem Tuften von Teppichen, indem die Nadelstange im Wesentlichen immer auf der selben Höhe über dem Teppich angehalten wird, wenn die Machine gestoppt wird. Dies wird durch Variieren der Startvorgehensweisen erreicht, um jeglichen Spielraum in dem Garn-Zuführsystem beseitigen und um einen weichen Start für den Hauptantriebsmotor der Tufting-Maschine bereitzustellen.
  • Durch das erneute Starten der Tufting-Maschine auf langsame gleichmäßige Art und Weise und dadurch, dass der Start des Garn-Zuführsystems dem Neustart des Hauptantriebsmotors der Tufting-Maschine vorangeht, kann die Garnzufuhr gesteuert werden, wodurch phasengleiche, synchronisierte Starts zur Vermeidung eines Verlust von Florhöhe in der letzten getufteten Reihe oder Reihen von von Florschleifen erzeugt werden.
  • US-A 4895087 offenbart eine Tufting-Maschine, die ebenfalls zum Anhalten der Nadelstange an einer spezifischen Höhe über dem Teppich konfiguriert ist. Die Maschine weist eine Hauptantriebswelle auf, die durch Drehung durch einen oder mehr Wechselstrommotoren angetrieben wird, und treibt die eine Vielzahl von Nadeln tragende Nadelstange gegenseitig an. Zwei Bremsen sind mit der Welle verbunden, wobei die erste Bremse betätigt wird, wenn die Energie an die Motoren abgestellt wird, und die zweite Bremse wird betätigt, nachdem die Geschwindigkeit der Welle auf eine bestimmte Geschwindigkeit abgebremst worden ist, die es der Welle ermöglicht, angehalten zu werden, wenn sich die Nadelstange und die Nadel am oberen Ende des Hubs in Hin-und Herbewegung befinden. Die Motoren können auch allmählich gestartet werden, so dass das Erreichen der vollen Geschwindigkeit bis nach Ablauf eines vorbestimmten Zeitintervalls nicht erreicht wird. Auf diese Weise können "Stoppmarkierungen" erheblich verringert werden.
  • Die Erfindung liefert eine Tufting-Maschine zur Herstellung eines Florteppichs, wobei die Tufting-Maschine Folgendes aufweist: ein Gestell, welches eine in dem Gestell untergebrachte Hauptantriebswelle aufweist; eine Vielzahl von Tufting-Nadeln, die auf einer sich hin- und herbewegenden Nadelstangenanordnung, die betriebsbereit mit der Hauptantriebswelle verbunden ist, befestigt sind, um zwischen Hebe- und Senkpositionen bewegbar zu sein; einen Regler, der mit der Hauptantriebswelle zur Steuerung des Anhaltens der Nadelstangenanordnung an einer voreingestellten Stoppvertiefung in einem TeppichMaschenmuster angeordnet ist; und eine Bremsvorrichtung, die mit der Hauptantriebswelle zum Anhalten der Hauptantriebswelle an einer vorbestimmten Stelle in dem Teppich-Maschenmuster verbunden ist.
  • Als Ergebnis der vorliegenden Erfindung werden Fehler, die durch das Anhalten und Starten einer Tufting-Maschine erzeugt werden, verringert oder beseitigt. Durch Anordnen der Stoppposition der Nadelstange an einer voreingestellten Position in dem Teppich-Maschenmuster, werden weniger Fehler erzeugt, wenn die Tufting- Maschine ihren Betrieb wieder aufnimmt. Falls ein Fehler erzeugt wird, ist es jedoch weniger wahrscheinlich, dass dieser entdeckt oder beobachtet wird, falls er jedesmal an der selben Position des TeppichMaschenmusters ist, wenn die Maschine angehalten und neu gestartet wird, da die Schwere des Fehlers verringert werden kann. Durch Steuern der Stelle, an der die Nadelstange ansprechend auf eine notwendige Reparatur oder Wartung des Teppichs gestoppt oder angehalten wird, kann die angemessene Spannung für das zur Herstellung des Teppichs verwendete Garn passend gesteuert werden.
  • Die Tufting-Maschine kann weiter einen Codierer für das Anordnen der Position der Nadelstange in der voreingestellten Stoppvertiefung des Teppich-Maschenmusters aufweisen.
  • Insbesondere ist der Regler so angeordnet, dass er die Bremse (Anhalten der Nadelstange) ansprechend auf eine Signal vom Codierer an die Nadelstange betätigt, wobei die Nadelstange an einer vorbestimmten Stoppposition und bei einer spezifischen Ausrichtung angehalten wird.
  • Die Maschine kann weiter einen mit dem Regler verbundenen Inverter aufweisen, wobei der Inverter so ausgelegt ist, dass er den Betrieb der Hauptantriebswelle nach Empfang eines Startsignals startet.
  • Die Tufting-Maschine kann weiter eine mit der Hauptantriebswelle verbundene Vorrichtung für das allmähliche Einrücken der Hauptantriebswelle nach dem Start der TuftingMaschine aufweisen.
  • Darüber hinaus kann die Tufting-Maschine eine Vorrichtung zum Steuern der Verlangsamung der Hauptantriebswelle aufweisen. Beispielsweise kann die Vorrichtung zum Steuern der Verlangsamung der Hauptantriebswelle eine Vorrichtung zum Verlangsamen der Tufting-Maschine auf eine JoggingGeschwindigkeit aufweisen, bevor die Nadelstange angehalten wird.
  • Die Erfindung liefert zudem ein Verfahren zum Steuern des Anhaltepunkts einer Nadelstange einer Tufting-Maschine in Relation zu einer voreingestellten Stoppvertiefung in dem Teppich-Maschenmuster, wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist: Empfangen eines Signals zum Anhalten der Tufting-Maschine; Abbremsen der Tufting-Maschine ansprechend auf das Signal zum Anhalten der Tufting-Maschine; und Anhalten der Nadelstange an einer vorbestimmten Stoppposition in dem neu eingestellten Teppich-Maschenmuster.
  • Der Schritt des Steuerns der Verlangsamung der TuftingMaschine kann den Schritt der Verzögerung dieser Verlangsamung aufweisen.
  • Weiter kann der Schritt des Abbremsens die Verlangsamung der Tufting-Maschine auf eine Jogging-Geschwindigkeit aufweisen, bevor die Tufting-Maschine an der vorbestimmten Stoppposition angehalten wird.
  • Das Verfahren kann weiter den Schritt des Neustarts der Tufting-Maschine aufweisen. Die vorbestimmte Position kann eine Ausgangsposition in dem Teppich-Maschenmuster einschließen.
  • Das Verfahren kann weiter den Schritt des Anhaltens der Nadelstange bei einer spezifischen Ausrichtung einschließen.
  • Diese und andere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Durchsicht der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung der gegenwärtig bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung im Zusammenhang mit den anliegenden Zeichnungen.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Es zeigen:
  • 1 eine Perspektivansicht eines Abschnitts einer TeppichTuftingmaschine, welche den Antriebsmechanismus und die Regelungs-Schaltkreisanordnung der Erfindung zeigt;
  • 2 ein Blockdiagramm eines programmierbaren logischen Reglers und eine Schnittstelle zur Verwendung bei der in 1 gezeigten Erfindung;
  • 3 ein ausführliches Blockdiagramm des in 2 gezeigten bevorzugten programmierbaren logischen Reglers;
  • 4 eine alternative Ausführungsform des programmierbaren logischen Reglers zur Verwendung bei Erfindung;
  • 5 ein Ablaufdiagramm des Betriebs des programmierbaren logischen Reglers;
  • 6 eine Draufsicht auf ein mit der Schnittstelle verwendetes Regelfeld, wobei 6(a) eine Anzeige eines ersten Felds und 6(b) eine Anzeige eines zweiten Felds zeigen; und
  • 7 eine Draufsicht auf eine Graphikkarte zur Verwendung bei einem gegenwärtig in der Industrie bevorzugten Computer, wobei 7(a) einen Muster-Programmierbildschirm zeigt, 7(b) listet die Stoppschritte eines programmierten Teppichmuster auf, und 7(c) listet die programmierten Verlangssamungs-Stiche auf.
  • Mit Bezug auf die Zeichnungen, in denen gleiche Bezugszeichen gleiche Objekte anzeigen, ist eine Teilansicht der betreffenden Abschnitte einer Tufting-Maschine 10 im Allgemeinen in 1 gezeigt. Die Tufting-Maschine 10 weist eine Hauptantriebswelle 12 auf, die sich seitlich über den oberen Endabschnitt der Tufting-Maschine auf eine im Stand der Technik im Allgemeinen bekannte Art und Weise erstreckt. Die Antriebswelle 12 ist mit einem Nadelantrieb 18 verbunden, um den Betrieb einer oder mehrerer Nadelstangen 20 zu steuern. Entlang der Länge einer Nadelstange 20 ist eine Vielzahl von Nadeln 20 angeordnet, die zur Herstellung oder für das Knüpfen von Florteppichen verwendet werden. Bei Drehung der Antriebswelle 12 bewirkt der Nadelantrieb 18, dass sich die Nadeln 22 auf und ab (hin und her) bewegen, um auf diese Weise vorbestimmte Muster in Reihen von Florschleifen zu nähen. Die Florschleifen werden aus Garn gebildet, das der TuftingMaschine 10 auf im Allgemeinen im Stand der Technik bekannte Art und Weise zugeführt wird.
  • An einem Ende der Antriebswelle 12 ist eine mechanische Kupplung 14 zur Übertragung oder Translation des Betriebs der Antriebswelle 12 an einen Codierer 24 angeordnet. Wie es in 1 gezeigt ist, kann die mechanische Kupplung 14 ein riemengetriebenes Getriebesystem mit einem Antriebszahnrad 15a und einem Antriebszahnrad 15b aufweisen. Die mechanische Kupplung 14 weist vorzugsweise ein Übersetzungsverhältnis von 1:1 auf, obwohl auch andere Übersetzungsverhältnisse in Erwägung gezogen werden, ohne vom Schutzumfang der Erfindung abzuweichen. Weiter werden andere Systeme zur Übersetzung des Betriebs der Antriebswelle 12 an den Codierer 24 ins Auge gefasst, welche keine Übersetzungsmechanismen aufweisen, wie beispielsweise Auflösungsvorrichtungen oder optische, magnetische oder andere Sensoren. In derartigen Systemen kann die Antriebswelle 12 beispielsweise direkt mit den Codierer 24 gekoppelt sein.
  • Der Codierer 24 wird zur Überwachung des Betriebs der TuftingMaschine 10 verwendet, indem die relative Position der Nadelstange(n) 20 in einem Teppich-Maschenmuster verfolgt wird. Der Codierer 24 weist vorzugsweise ein Rad oder eine Scheibe (nicht gezeigt) auf, die auf einer Welle befestigt ist. Das Rad oder Scheibe ist entlang seines/ihres Umfangs mit einer oder mehrerer Öffnungen perforiert. Wie nachfolgend noch ausführlicher beschrieben wird, wird ein elektrisches Auge oder ein anderes lichtempfindliches Gerät zur Zählung der Rotation der Löcher oder Öffnungen eingesetzt, während sich das Rad oder die Scheibe in Relation zu der Antriebswelle 12 dreht. Der Zählwert kann dann an den programmierbaren logischen Regler 28 übertragen und von diesem in eine relative Position der Nadelstange 20 übersetzt werden. Die Zählung der Löcher durch den programmierbaren logischen Regler 28 ermöglicht eine Überwachung der Position der Nadelstange 20 in dem Teppich-Maschenmuster und auf diese Weise einen Betrieb der Tufting-Maschine 10.
  • Die vom Codierer 24 erhaltenen Informationen werden an den programmierbaren logischen Regler 28 mit Hilfe einer Übertragungsverbindung 26 übertragen. Vorzugsweise weist der programmierbare logische Regler 28 einen Toshiba II PLC auf. Wie nachfolgend noch ausführlicher beschrieben wird, wird der programmierbare logische Regler 28 programmiert, um die Tufting-Maschine derart zu betreiben, dass diese an einer vorbestimmten Stoppvertiefung in dem Vertiefungsmuster anhält. Der programmierbare logische Regler 28 steuert dementsprechend das Anhalten der Tufting-Maschine 10 auf eine Art und Weise, dass Fehler im herzustellenden Teppich verringert oder beseitigt werden.
  • Das System weist weiter eine Schnittstelle 30 auf, die es dem Maschinenbediener ermöglicht, die Tufting-Maschine 10 zu überwachen. Gemäß der bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform weist die Schnittstelle 30 einen Industriecomputer, Modell Nr. SB586P1100 auf, der von der Firma Industrial Computer Source in San Diego, Kalifornien hersgestellt wird (wird nachfolgend noch ausführlich mit Bezug auf 7 beschrieben). Alternativ kann die Schnittstelle 30 eine "Panelmate Operator Interface" aufweisen, die entweder von der Eaton Corporation oder der Modicon Corporation hergestellt wird (wird nachfolgend noch in Verbindung mit 6 beschrieben). Die Schnittstelle 30 erleichtert das Starten, das Eichen und Programmieren der Tufting-Maschine 10, damit sie die Nadelstange 20 an einer vorbestimmten Position (und Ausrichtung) in dem Teppich-Maschenmuster anhaltet. Entsprechend der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die vorbestimmte Position die Ausgangsposition des TeppichMaschenmusters, wobei jedoch jede beliebeig voreingestellte Stoppposition in der Schrittfolge des Teppich-Maschenmusters eingesetzt werden kann, ohne dass vom Schutzumfang der Erfindung abgewichen wird. Die Schnittstelle 30 ist mit dem programmierbaren logischen Regler 28 und einem Inverterantrieb 32 über eine Kupplung 36 verbunden. Die Kupplung 36 ist eine elektrische Kupplung zur Übertragung von Signalen zwischen dem programmierbaren logischen Regler 28, der Schnittstelle 30 und dem Inverterantrieb 32.
  • Fachleute in der Technik werden jedoch erkennen, dass auch andere Kupplungen eingesetzt werden können und in Betracht kommen.
  • Der Inverterantrieb 32 empfängt vorzugsweise ein Signal vom programmierbaren logischen Regler 28 zum Anhalten der Tufting-Maschine 10. Nach Empfang eines Stoppsignals überträgt der Inverterantrieb 32 eine Signal über die Solenoid-Verbindung 34 zu einem Elektromagneten 16, welcher auf der Tufting-Maschine 10 befestigt ist. Das an den Elektromagneten 16 übertragene Signal ist betriebsbereit, um einen Bremsklotz 40 und eine mit der Antriebswelle 12 verbundene Bremsscheibe 38 in Eingriff zu bringen. Auf diese Weise kann die Tufting-Maschine 10 an einer vorbestimmten Position in dem hergestellten Teppich angehalten werden. In der bevorzugten Ausführungsform empfängt der Inverterantrieb 32 sowohl ein Signal zur Verlangsamung sowie ein weiteres Signal zum Anhalten der Tufting-Maschine 10 mit dem Ziel, die Anzahl von möglicherweise auftretenden Joggingschritten zu verringern. Durch eine geeignete Reihenfolge und Steuerung der Erzeugung dieser Signale kann/können die Nadelstange/n 20 auf die Jogging-Geschwindigkeit verlangsamt werden und an der nächsten vorbestimmten Position angehalten werden.
  • In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung erzeugt der programmierbare logische Regler 28 ein Signal für den Beginn der Abbremsung der Nadelstange(n) 20. Zur Minimierung der Anzahl von Joggingschritten, die nach der Verlangsamung der Nadelstange und vor dem Erreichen der vorbestimmten Stoppposition erforderlich sind, kann eine vorbestimmte Verlangsamungs-Stichposition in dem programmierbaren logischen Regler 28 einprogrammiert werden, um die Verlangsamung zu verzögern, bis diese Position erreicht ist. Vorzugsweise kann die Verzögerung so eingestellt werden, dass sie die Mindestanzahl der für eine gegebene Tufting-Maschine 10 erforderlichen Verlangsamungsstiche oder Schritte an einer gewissen Geschwindigkeit plus einem oder mehr Jogging-Stichen, falls dies nötig ist, berücksichtigt. Eine Reduzierung oder Beseitigung der Jogging-Zeit wird daher erreicht, indem die Erzeugung des Verlangsamungssignals verzögert wird, nachdem der Maschinenbediener den Stoppknopf (nicht gezeigt) betätigt, um die Anzahl der Schritte bis zu der nächsten vorbestimmten Stoppposition zu berücksichtigen.
  • Nach dem Neustart der Tufting-Maschine 10 überträgt der Inverterantrieb 32 ein Startsignal über die SolenoidVerbindung 34 an den Elektromagneten 16. Ansprechend auf das Startsignal rückt der Elektromagnet 16 die Bremsscheibe 38 und den Bremsklotz 40 aus, um somit ein wieder aufgenommene Rotation der Antriebswelle 12 zu ermöglichen. In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird die Antriebswelle 12 übereinstimmend jedes Mal bei der selben Ausrichtung gestoppt. Vorzugsweise weist der Elektromagnet 16 ein Luft-Solenoid auf, obwohl andere Formen von Solenoiden und andere Formen von Bremssystemen eingesetzt werden können, was für Fachleute in der Technik offensichtlich ist.
  • Mit Bezug auf 2 ist nun ein Blockdiagramm der Steuerelemente des Systems gezeigt. Wie veranschaulicht ist, ist die Schnittstelle 30 über die Kupplung 36 mit dem programmierbaren logischen Regler 28 verbunden. Wie vorstehend bereits erwähnt wurde, ist der programmierbare logische Regler so programmiert, dass er das Anhalten und Starten der TuftingMaschine 10 auf geeignete Weise synchronisiert. Wie nachfolgend noch ausführlicher mit Bezug auf 5 beschrieben wird, sind zwei alternative Steuerprogramme für den programmierbaren logischen Regler 28 in dem Microfiche Anhang vorgesehen. Die in dem Microfiche Anhang bereitgestellten programme werden in einem "leiterförmigen logischen" Format dargestellt, das im Stand der Technik im Allgemeinen zum Programmieren programmierbarer logischer Regler von der hier eingesetzten Art bekannt ist.
  • Ein erweitertes Blockdiagramm des in 2 gezeigten Systems ist in 3 bereitgestellt. Wie daraus ersichtlich ist, wird eine Vielzahl von Signalen über einen Kupplung 36 zwischen der Schnittstelle 30, dem programmierbaren logischen Regler 28 und der Tufting-Maschine 10 übertragen. Diese Signale weisen eine RS-232 kompatible serielle Übertragungsverbindung 44 auf, sowie ein Massesignal 50, eine Spannungsreferenz 52, ein neutrales Referenzsignal 54, ein Niedriggeschwindigkeits-Referenzeingangssignal 56 und ein Stoppsignal-Ausgangssignal 58. Vorzugsweise handelt es sich bei dem SpannungsReferenzsignal 52 um ein Standard-Signal von 110 Volt Wechselstrom, das in den Vereinigten Staaten verwendet wird. Das Niedriggeschwindigkeits-Referenzeingangssignal 56 wird vom Inverterantrieb 32 über die Übertragungsverbindung 36 empfangen. Das Stoppsignal-Ausgangssignal 58 wird über die Solenoid-Verbindung 34 an die Tufting-Maschine 10 übertragen. Darüber hinaus übertägt ein Eingang 46 ein nach der Betätigung der Stopptaste (nicht gezeigt) empfangenes Signal. Ein Ausgang 48 ist ebenfalls vorgesehen, der ein Verlangsamungssignal an den Inverterantrieb 32 überträgt, welches zur Minimierung der Jogging-Zeit verzögert werden kann, wie bereits vorstehend beschrieben worden ist. In der bevorzugten Ausführungsform wird die Notwendigkeit und Größe einer beliebigen Verzögerung druch den programmierbaren logischen Regler 28 bestimmt.
  • Wie in 3 gezeigt, weist der programmierbare logische Regler 28 eine Energieversorgung 60, einen zentralen Prozessor ("CPU") 62, ein Hochgeschwindigkeits-Zählermodul 64, ein Eingangsmodul 66 und ein Relais-Ausgangsmodul 68 auf. Entsprechend der bevorzugten Ausführungsform umfasst die Energieversorgung 60 eine Toshiba #TTS261-S Energieversorgung; die CPU 62 umfasst eine Toshiba #TTU224-S zentrale Prozessoreinheit; das HochgeschwindigkeitsZählermodul 64 weist einen Toshiba #EX10-MPI21 Impulsmodulator auf; das Eingangsmodul 66 umfasst ein Toshiba #EX10-MIN51 110-Volt Wechselstrom-Eingangsmodul; und das Relais-Ausgangsmodul 68 weist ein Toshiba #EX10-MR061 Relais-Modul auf. Die vorstehend genannten Bauelemente sind vorzugsweise in einen Toshiba #TBU266-S Gestell oder Regal (nicht gezeigt) untergebracht.
  • Wie vorstehend beschrieben wird die Anordnung der Nadelstange 20 vom Codierer 24 überwacht und an den programmierbaren logischen Regler 28 übertragen. Daher wird ein Signal vom Codierer 24 erzeugt, das den Zählwert oder die Positionierung der Nadelstange 20 und der Nadeln 22 in dem voreingestellten Teppich-Maschenmuster darstellt. Dieses Signal wird über die Übertragungsverbindung 26 an den programmierbaren logischen Regler 28 übertragen. Wie es in 3 gezeigt ist, werden einige der Signale direkt über das HochgeschwindigkeitsZählermodul 64 übertragen. Ist die Anzahl der Positionen in den programmierbaren logischen Regler 28 (siehe unten) erst einmal einprogrammiert, kann die Position der Nadelstange 20 und der Nadeln 22 als relative Position in dem Maschenmuster bestimmt werden. Hat man die Position der Nadelstange 20 und der Nadeln 22, so kann bewirkt werden, dass der programmierbare logische Regler 28 das Anhalten der Nadelstange 20 an der vorbestimmten Stoppposition jedesmal dann bewirkt, wenn ein Stoppsignal empfangen wird. Eine ausführliche Beschreibung der Programmierung des programmierbaren logischen Reglers 28 wird nachfolgend mit Bezug auf 6 bereitgestellt.
  • Mit Bezug auf 4 wird nun eine alternative bevorzugten Ausführungsform zum Verfolgen und Bestimmen der Position einer oder mehrerer Nadelstangen 20 gezeigt. Gemäß der alternativen Ausführungsform ist eine Nocke 70 auf der Antriebswelle 12 der Tufting-Maschine 10 befestigt oder mit derselben verbunden. Zwei faseroptische Kabel oder Lichtwellenkabel 72 sind in optischer Nähe zur der Nocke 70 positioniert. Die Lichtwellenleiterkabel 72 sind an ihren distalen Enden mit Photosensoren 74 verbunden, die wiederum mit dem programmierbaren logischen Regler 28 verbunden sind. Das Lichtwellenleiterkabel 72 ist vorzugsweise von der Firma Banner Engineering Corporation, Teilenummer MQDC-315RA gefertigt. Die Faser in dem Lichtwellenleiterkabel 72 wird ebenfalls von der Firma Banner Engineering Corporation, unter der Teilenummer TIT26U ebenso wie die Photosensoren mit der Teilenummer SM2A312FPQD hergestellt. Ein Zweipunktschalter 76 wird eingesetzt, um sowohl einen manuellen als auch einen automati schen Betrieb des Systems zu ermöglichen. Vorzugsweise wird der Schalter (Teilenummer 52SA2AAB) auf einer Testmaschine (nicht dargestellt) angeordnet und auf einem Nullkontaktblock (Teilenummer BAK) angeordnet.
  • Die in 4 gezeigte alternative Asuführungsform arbeitet vorzugsweise bei 110 Volt Wechselstrom und misst direkt mit Hilfe der Photosensoren 74 die Drehung und/oder Positionierung der Nocke 70. In einer Ausführungsform kann die Nocke 70 Perforationen entlang ihres Umfangs wie oben beschrieben aufweisen. Alternativ können auch andere Markierungen auf der Nocke 70 angeordnet sein, die mit Hilfe der Photosensoren gemessen oder erfasst werden, oder es kann eine relative lineare Verlagerung überwacht werden. Diese Information ist mit dem programmierbaren logischen Regler 28 gekoppelt, um elektrische optische Impulse, die von den Photosensoren 74 auf die vorstehend beschriebene Art und Weise empfangen werden, zu zählen. Der programmierbare logische Regler 28 kann auf diese Weise die Position der Nadelstange 20 lokalisieren und kann das Anhalten der Nadelstange 20 an der vorbestimmten Position steuern.
  • Ein Ablaufdiagramm, das die Folge der Schritte zur Steuerung der Tufting-Maschine 10 identifiziert, ist in 5 gezeigt. Bei Schritt 80 wird die Anzahl von Schritten in dem voreingestellten Teppich-Maschenmuster in den programmierbaren logischen Regler 28 programmiert. Bei Schritt 82 wird die Anzahl von Schritten, die vor dem Anhalten der Nadelstange erwünscht wird, ebenfalls eingegeben. (Auf diese Weise wird die bevorzugte Verlangsamung der Tufting-Maschine 10 auf die Jogging-Geschwindigkeit ermöglicht). Eine Verzögerungszeit kann ebenfalls bei Schritt 84 eingegeben werden. Bei Schritt 86 wird die Tufting-Maschine 10 gestartet. Die Maschine 10 führt den Betrieb weiter, bis ein Stoppsignal empfangen wird. Nach Erfassung des Stoppsignals bei Schritt 88 bremst das Programm die Tufting-Maschine 10 bei Schritt 90, und erzeugt ein Bremssignal, um die Maschine 10 an der vorprogrammierten Position zu stoppen.
  • Mit Bezug auf 6 ist ein Schaltfeld zur Verwendung mit der Schnittstelle 30 gezeigt. Das Schaltfeld wird mit einem Precision Needle Positioner (Präzisionsnadel-Stellwerk) und einem von der Firma Tuftco hergestellten Data Key Encore System eingesetzt. Vor dem Einsatz des Precision Neelde Positioner sollte das System angemessen eingestellt und kalibriert sein. Zur Einstellung und Kalibrierung des Systems ist die Tufting-Maschine 10 vorzugsweise für ein gerades Maschenmuster eingestellt und die Maschine 10 läuft langsam an, bis die Nadeln 22 am oberen Ende ihrers Hubs angeordnet sind. Dann wird eine Musterschlüssel eingefügt und ein Schrittmuster wird geladen. Ein Kalibrierungsschlüssel (nicht gezeigt) wird eingesetzt, während der nächste Schritt unter Verwendung der Rückenstange (nicht gezeigt) der TuftingMaschine 10. Nach Bestimmung des nächsten Schritts für das Teppich-Maschenmuser wiederholt sich dieser jedesmal, wenn das bestimmte Muster geladen wird. Dementsprechend können die Anzahl der Maschen pro Wiederholen, jede beliebige Maschenkorrektur, die Anzahl an Maschen, nach der in einem geraden Maschenmuster angehalten wird sowie eine Stoppverzögerung eingegeben oder berechnet werden. Die Tufting-Maschine 10 wird dann langsam angefahren, um zu überprüfen, dass der Precision Needle Positioner und die Tufting-Maschine 10 kalibriert sind. Die Tufting-Maschine 10 kann dann wie vorstehend beschrieben gestartet und gestoppt werden. Falls Fehler (d.h. Stoppmarkierungen) als Ergebnis eines derartigen Anhaltens und Neustartens der Maschine 10 sichtbar sind, können diese vorzugsweise durch Addieren eines Vorschubs korrigiert werden, falls der Fehler gering ist, oder durch Subtrahieren eines Vorschubs, falls der Fehler groß ist.
  • Wie dargestellt veranschaulicht 6(a) eine erste Seite (z.B. Seite 0) des Schaltfelds, und 6(b) zeigt eine zweite Seite (z.B. Seite 1) desselben Steuerfelds. Beide Felder schließen Eingabetasten 100 sowie einen Anzeigebereich 102 ein. Der Anzeigebereich 102 identifiziert die Anrufnummer sowie spezifische Informationen über das Maschenmuster. Diese Information schließt die eingegebenen oder mit Hilfe der oben beschriebenen Kalibrierungsschritte bestimmten Daten ein. Wie in 6(b) gezeigt weist der Anzeigebereich 102 Anrufinformationen sowie eine Eingabetabelle für das spezifische Maschenmuster, das in die Tufting-Maschine 10 einprogrammiert wird, auf. Die Eingabefelder 104, eine Löschtasche 106 sowie ein Nummern-Tastenfeld 108 sind ebenfalls am unteren Teil eines jeden in den 6(a) und 6(b) gezeigten Schaltfeldes vorgesehen. Beide Schaltfelder in den 6(a) und 6(b) weisen zudem Pfeile 110 auf, die entsprechend dem Programm auf eine im Allgemeinen in der Technik bekannte Art und Weise zu den Eingabetasten 100 zeigen. Eine Gruppe von Befehlen zum Starten, Kalibrieren und Programmieren der Tufting-Maschine 10 unter Verwendung der Schnittstelle 30 ist in dem Microfiche Anhang beinhaltet, zusammen mit einer Konfigurationsdatei für ein typisches Teppich-Maschenmuster.
  • Mit Bezug auf 7 ist eine Draufsicht auf die gegenwärtig bevorzugte graphische Benutzerschnittstelle zur Verwendung mit dem bevorzugten Industriecomputer gezeigt. Die graphische Benutzerschnittstelle ist auf einem visuellen Anzeigebildschirm (nicht gezeigt), beispielsweise einer Kathodenstrahlröhre, einer Flüssigkristallanzeige oder einer anderen in der Technik im Allgemeinen bekannten Anzeige vorgesehen. In 7(a) ist ein Musterprogrammeirschaltkreis vorgesehen, der eine Musterlängenfenster 120 aufweist. Ein Benutzer oder ein Bediener kann eine spezifische Teppichmusterlänge durch Bereitstellen der Anzahl von Schritten über eine Eingabevorrichtung (nicht gezeigt) eingeben oder programmieren. Fachleute in der Technik werden erkennen, dass es sich bei solchen Eingabevorrichtungen um Tastaturen, numerischen Tastenfeldern, oder dergleichen handeln kann, die in der Technik im Allgemeinen bekannt sind. So erscheint das Eingabemuster und wird in dem Musterlängenfenster 120 angezeigt. Eine tatsächliche Stoppposition wird in dem tatsächlichen Stopppositionsfenster 122 entsprechend der Relativposition der Hauptantriebswelle 12, ... Zusätzliche Fenster sind zur Aufnahme einer Maschinengeschwindigkeit 124, einer Schrittkorrektur 126, einer Rückenstangenschritts 128, einer Stoppverzögerung 130, einem Vorstoppen/Verzögerung 132, einer Startkorrektur 134, einem Stoppschritt 136 und 138 und einem Rücksetzen des Register 140 vorgesehen.
  • Wie oben beschrieben worden ist, kann durch richtiges Auswählen der oben beschriebenen Variablen der Benutzer oder Bediener den programmierbaren logischen Regler 28 programmieren, damit dieser das Verzögerungs- und Stoppsignal zur Kommunikation mit der Tufting-Maschine erzeugt und/oder verzögert. Das tatsächliche Stopppositionsfeld 122 empfängt den vorprogrammierten Stoppschritt. Basierend auf der Drehung pro Minute, die in dem Maschinengeschwindigkeitsfenster 124 bereitgestellt werden, und dem im Schritt-Korrekturfenster 126 vorgesehenen Wert kann ein Stoppverzögerungswert und ein Verlangsamungswert berechnet und in den Fenstern 130 und 132 angezeigt werden. Die Anzahl von Stoppschritten kann durch den Benutzer oder Bediener eingeführt werden und wird in den Fenstern 136 und 138 angezeigt. Der programmierbare logische Regler 28 kann auf diese Weise bestimmen, wann er mit der Verlangsamung der Tufting-Maschine 10 beginnen soll.
  • Wie in 7(b) gezeigt, können die Stoppschritte dem Bediener über die Stoppschrittfenster 142a, 142b angezeigt werden. Eine Schrittanzahl un einer Wert für diesen Schritt wird so dem Bediener angezeigt. Auf der linken Seite der Anzeige 142a sind die Stoppschritte 51100 aufgelistet (für Teppichmuster, die 100 oder weniger Schritte aufweise).
  • Mit Bezug auf 7(C) sind ein zweites Maschinengeschwindigkeitsfenster 144, eine Vorstoppfenster 146, sowie ein Verlangsamungs- und Langsamstichfenster 148 dargestellt. Basierend auf der spezifischen Maschinengeschwindigkeit und dem programmierten Prestoppwert kann die Anzahl von Verlangsamungsstichen bestimmt werden. Ein Fenster 150 ist vorgesehen, das die Anzahl von Verlangsamungs- und Langsamstichen 152 entsprechend der Relativgeschwindigkeit der Tufting-Maschine 10 auflistet. Dementsprechend kann der Schritt, bei dem die Verlangsamung beginnt, mit Hilfe des programmierbaren logischen Reglers 28 gesteuert und verzö gert werden, um die Menge an Zeit für das langsame Anfahren, die von der Tufting-Maschine 10 benötigt wird, zu minimieren oder reduzieren.
  • Wie ersichtlich ist, ermöglich die vorliegende Erfindung das Anhalten einer Teppich-Tuftingmaschine an einer vorbestimmten Stoppposition eines vorbestimmten Teppich-Maschenmusters. Die Tufting-Maschine kann vorzugsweise so programmiert oder gesteuert werden, dass sie an der vorbestimmten Position stoppt, wenn ein Stoppsignal unabhängig von der augenblicklichen Position der Nadelstange empfangen wird. Durch Stoppen der Nadelstange an der vorbestimmten Stoppposition und bei einer spezifischen Ausrichtung können Fehler, die erzeugt werden, wenn die Tufting-Maschine wieder gestartet wird, erheblich verringert oder ganz beseitigt werden. Darüber hinaus sind auftretende Fehler besser versteckt und schwieriger zu erkennen, wenn sie jedesmal am selben ausgewählten Stoppschritt des Maschenmusters auftreten. Das Einführen einer Verzögerung zwischen dem Eingriff des Bedieners zur Stoppsteuerung und der Verlangsamung der Tufting-Maschine minimiert zudem die Anzahl von Langsamschriten, die neu sind oder erforderlich sind.
  • Es versteht sich, dass für den Fachmann in der Technik eine große Bandbreite von Veränderungen und Modifikationen der oben beschriebenen Ausführungsformen offensichtlich sind und in Betracht gezogen wrden. Es ist daher beabsichtigt, dass die vorhergehende ausführliche Beschreibung als beispielhaft anstatt einschränkend angesehen wird, und es versteht sich, dass es die folgenden Ansprüche, einschließlich aller Gleichungen sind, die zur Definition des Schutzumfangs der Erfindung beabsichtigt sind.

Claims (15)

  1. Tufting-Maschine für die Herstellung eines Florteppichs mit einem Gestell, welche Folgendes aufweist: eine in dem Gestell untergebrachte Hauptantriebswelle (12); eine Vielzahl von Tufing-Nadeln (22), die auf einer sich hin- und herbewegenden Nadelstangenanordnung (20), die betriebsbereit mit der Hauptantriebswelle verbunden ist, befestigt sind, um zwischen Hebe- und Senkpositionen bewegbar zu sein; eine Bremsvorrichtung (16, 38, 40), die mit der Hauptantriebswelle zum Anhalten der Antriebswelle verbunden ist; und einen Regler, der betriebsbereit mit der Hauptantriebswelle zur Steuerung des Anhaltens der Nadelstangenanordnung (20) angeordnet ist; dadurch gekennzeichnet, dass der Regler so konfiguriert ist, dass er die Nadelstan stangenanordnung (20) angeordnet ist; dadurch gekennzeichnet, dass der Regler so konfiguriert ist, dass er die Nadelstangenanordnung bei einer voreingestellten Stoppvertiefung in einem Teppich-Maschenmuster anhaltet.
  2. Tufting-Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Codierer (24) für das Lokalisieren der Position der Nadelstange (20) in der voreingestellten Vertiefungszahl des Teppich-Maschenmusters vorgesehen ist.
  3. Tufting-Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Regler (28) so angeordnet ist, dass er ansprechend auf ein Signal von dem Codierer zum Anhalten der Nadelstange (20) an einer vorbestimmten Anhalteposition und bei einer spezifischen Ausrichtung die Bremsvorrichtung betätigt.
  4. Tufting-Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit dem Regler (28) verbundener Inverter (32) vorgesehen ist, der so ausgelegt ist, dass er nach Empfang eines Startsignals die Hauptantriebswelle (12) in Betrieb setzt.
  5. Tufting-Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Vorrichtungen mit der Hauptantriebswelle (12) verbunden sind, um die Hauptantriebswelle (12) nach dem Starten der Tufting-Maschine allmählich anzutreiben.
  6. Tufting-Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Vorrichtungen zum Steuern der Verlangsamung oder Verringerung der Geschwindigkeit der Hauptantriebswelle (12) vorgesehen sind.
  7. Tufting-Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtungen zum Steuern der Verlangsamung der Hauptantriebswelle (12) eine Vorrichtung zum Verlangsamen der Tufting-Maschine auf eine Jogging-Geschwindigkeit aufweisen.
  8. Tufting-Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Steuern der Verlangsamung eine Verzögerung der Verlangsamung der Hauptantriebswelle (12) mit sich bringt.
  9. Tufting-Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vorbestimmte Position eine Ausgangsposition innerhalb des Teppich-Maschenmusters besitzt.
  10. Verfahren zum Steuern des Anhaltepunkts einer Nadelstange (20) einer Tufting-Maschine in einem Teppich-Maschenmuster, wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist: Empfangen eines Signals zum Anhalten der Tufting-Maschine; und Abbremsen der Tufting-Maschine ansprechend auf das Signal zum Anhalten der Tufting-Maschine; dadurch gekennzeichnet, dass die Nadelstange (20) bei einer voreingestellten Stoppvertiefung in einem Teppich Maschenmuster gestoppt wird.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlangsamung der Tufting-Maschine nach Erhalt des Stoppsignals gesteuert wird.
  12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt der Steuerung der Verlangsamung der Tufting Maschine weiter den Schritt der Verzögerung dieser Verlangsamung aufweist.
  13. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Abbremsens der Tufting-Maschine weiter die Verlangsamung der Tufting-Maschine auf eine Jogging-Geschwindigkeit aufweist, bevor die Tufting-Maschine an der vorbestimmten Stoppposition angehalten wird.
  14. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung der Tufting-Maschine weiter den Schritt des Neustarts der Tufting-Maschine aufweist.
  15. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Nadelstange (20) bei einer spezifischen Ausrichtung gestoppt wird.
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