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Die
Erfindung betrifft Dachfirstanordnungen, insbesondere für Wintergärten.
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Es
ist bekannt, Wintergartendächer
aus Dachpaneelen aus Polycarbonat herzustellen, die zwischen Verglasungsbalken
gehalten sind. Die Verglasungsbalken sind getragen und verbunden
an einem Ende von mit einer Firststruktur und am anderen Ende sind
sie getragen und verbunden von mit einer Dachkantenstruktur. Solche
Firststrukturen weisen ein Paar von Flanschen auf, an denen die
Verglasungsbalken gehalten und verbunden sind. Eine Firstverblendung
ist mit der Firststruktur verbunden und bildet eine Abdeckung für die Firststruktur
und die Enden sowohl von den Verglasungsbalken als auch den Dachpaneelen.
Die Firstverblendung umfasst zwei sich nach unten erstreckende Flügel, welche
die Firststruktur und die Enden der Verglasungsbalken und der Dachpaneele übergreifen,
um solch eine Abdeckung zu bilden. Die Flügel der Firstverblendung werden
räumlich
getrennt von den Dachpaneelen gehalten, um einen Durchlass dazwischen
zu bilden, um eine Ventilation der Firststruktur und infolge davon
des Inneren des Wintergartens zu erlauben. Die GB-A 2 275 948 offenbart
eine entsprechende Firstanordnung.
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Hersteller
suchen laufend danach, die Zeit zu reduzieren, die aufgewendet werden
muss, um solche Wintergärten
zusammenzubauen, da eine Verminderung der Zusammenbauzeit sowohl
eine Einsparung der Kosten als auch eine Verbesserung des Widerstands
gegen Regeneintritt und Lüftungserleichterung
erbringt.
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Eine
Aufgabe der Erfindung ist es, eine verbesserte Wintergartendachfirstanordnung
zu liefern.
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Entsprechend
der Erfindung ist eine Dachfirstanordnung für ein Dach vorgesehen, welche
einen Dachfirstkörper,
der eine Basis, Seitenwände, die
sich von der Basis nach oben erstrecken, und Flansche aufweist,
die sich von der Basis nach aussen und nach unten erstrecken, und
Dachfirstverblendungsträgerelemente
aufweist, welche an den Seitenwänden
des Dachfirstkörpers
festgelegt sind, wobei die Dachfirstverblendungsträgerelemente
einen Zentralbereich und Flügel
mit nach unten ausgerichteten Kanten besitzen und die Firstverblendung nach
oben gerichtete innere Vorsprünge
aufweist, welche unter die nach unten gerichteten Kanten der Flügel der
Trägerelemente
einschnappen, um die Verblendung zu halten.
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Die
Elemente zur Aufnahme der Firstverblendungsträgerelemente sind bevorzugt
innere Vorsprünge
der Firstkörperseitenwänden, an
denen die Trägerelemente
festlegbar sind. Die Elemente sind bevorzugt an den inneren Vorsprüngen festlegbar,
indem sie entweder darauf gleitbar zur Positionierung sind oder
auf die Vorsprünge
aufgeschnappt werden können.
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Die
Firstverblendungsträgerelemente
sind bevorzugt in der Höhe
einstellbar, um unterschiedliche Tiefen von Verglasungsbalken auszugleichen. Bevorzugt
bestehen die Trägerelemente
aus zwei Teilen, die relativ zueinander einstellbar sind, wobei ein
Teil dazu geeignet ist, um auf den Firstkörper zu passen und der andere
Teil dazu geeignet ist, zu dem ersten Teil zu passen, um Trägerelemente
mit verschiedenen relativen Höhen
für die
Firstverblendung darzustellen.
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In
einer bevorzugten Form besitzt der andere Teil einen Körper mit
einer Serie von ringförmigen Nuten
auf seiner äusseren
Fläche,
und der eine Teil besitzt eine Einrichtung zum selektiven Eingreifen
in eine der Nuten, um den anderen Teil zu halten. Dieser eine Teil
besitzt bevorzugt eine durchgehende Öffnung, in welche der andere
Teil in einer Orientierung eingepasst werden kann und dann in eine
andere Orientierung gedreht werden kann, bevorzugt um 90° zu der ersten,
wobei eine der Nuten in Eingriff mit dem ersten Teil gebracht wird,
um den anderen Teil zu halten.
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Der
Firstkörper
besitzt an gegenüberliegenden
Seiten bevorzugt Kanäle,
um Enden der Verglasungspaneele aufzunehmen. Diese Kanäle können ferner
Stellen zum Halten von Regenablenkungen aufweisen, welche dazu vorgesehen
sind, um einen Durchlass von Regen über die Verglasungspaneelenden
in die Firstanordnung zu verhindern.
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Enden
von Verglasungsbalken liegen bevorzugt an und sind gesichert an
sich nach aussen erstreckenden Flanschen des Firstkörpers. Enden
der Flansche sind bevorzugt gestuft, um Stellen zum Halten einer
Unterverkleidung auszubilden. Die bevorzugte Unterverkleidung besitzt
eine Basis und zurückspringende
Seiten, welche an den Stufen vorgesehen sind. Die Unterverkleidung
besitzt bevorzugt zumindest einen Ort für eine Lüftungseinrichtung, bevorzugt
vom Typ mit verschiebbarer Schlitzplatte, z. B. bei dem eine Serie
von Öffnungen
in der Unterverkleidung durch einen ähnlichen, mit Öffnungen
versehenen, gleitbaren Streifen geöffnet oder geschlossen wird.
Eine solche Ventilationseinrichtung kann in einer oder mehreren
der Basen der Unterverkleidung oder der davon zurückspringenden
Seiten vorgesehen werden. In jedem Fall wird die Unterverkleidung einen
kanalähnlichen
Schlitz zur Aufnahme eines gleitbaren, mit Öffnungen versehenen Streifens
aufweisen.
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Bevorzugt
sind an der Unterseite der Flansche des Firstkörpers Anformungen zur Aufnahme von
Enden von Querstreben vorgesehen. Bevorzugt können die Querstreben in eine
gewünschte
Positionen geschoben werden.
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Diese
Erfindung wird nun, nur beispielsweise, unter Bezugnahme auf die
beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in welchen
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1 eine
Endansicht einer Firstanordnung ist, welche der Gegenstand der Stammanmeldung
EP 97301514.2 ist;
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2 zeigt
Komponenten der Anordnung nach 1;
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3 ist
eine Endansicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer Firstanordnung
für ein
Wintergartendach gemäss
der Erfindung;
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4 ist
eine perspektivische Ansicht des Ausführungsbeispiels gemäss 3;
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5 ist
eine perspektivische Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels einer Firstanordnung für ein Wintergartendach
gemäss
der Erfindung;
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6 ist
eine Endansicht des Ausführungsbeispiels
gemäss 5;
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7 ist
eine Endansicht eines dritten Ausführungsbeispiels einer Firstanordnung
für ein
Wintergartendach gemäss
der Erfindung;
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8 ist
eine perspektivische Ansicht des Ausführungsbeispiels nach 7 und
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9 zeigt
eine Komponente des Ausführungsbeispiels
gemäss
den 7 und 8.
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Bezugnehmend
auf die 1 und 2 der beiliegendenden
Zeichnungen, welche hier nur für
illustrative Zwecke beinhaltet sind, weist eine Firstanordnung für ein Wintergartendach
einen Dachfirstkörper 10 auf,
der als ein Aluminiumprofil ausgestaltet ist. Der Firstkörper 10 ist
im wesentlichen schlank und nach oben hin offen. Der Firstkörper 10 ist
so geformt, um Stellen für
Befestigungsmittel für
eine Firstverblendung 12, Verglasungsbalken 14 und
Paneele 16 und Unterverkleidung 18 auszubilden.
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Der
Firstkörper
besitzt in seinem oberen Bereich nach oben divergierende Seitenwände 20,
welche die Basis für
sich nach aussen öffnende
Kanalbereiche 22 ausbilden, die die obere Seite 24 und
untere Seite 26 haben. Innerhalb des Kanals 22 besitzt die
obere Seite 24 eine sich in Längsrichtung erstreckende, rückspringende
Rippe 28 und die untere Seite 26 besitzt eine
sich in Längsrichtung
erstreckende Rippe 30. Von den äusseren Enden der unteren Kanalseiten 26 her
besitzen die Firstkörperwände sich nach
unten erstreckende Bereiche 32, welche bei 34 gestuft
ausgebildet sind. Die Bereiche 32 sind miteinander durch
einen Basisbereich 36 verbunden. Wo die Wände bei 34 gestuft
ausgebildet sind, sind seitlich sich fortsetzende Flansche 40 vorgesehen.
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Nahe
der Spitze der divergierenden Seitenwände 20 des Firstkörpers 10 befinden
sich an deren nach innen gerichteten Oberflächen Vorsprünge 42, um räumlich getrennte
Aufnahmebereiche für
Gleitgestelle 44 auszubilden. Die Gleitgestelle 44 besitzen
an ihren unteren Kanten geeignet geformte Schlitze 46,
wobei sie auf den Vorsprüngen 42 und
in eine Position an dem Firstkörper
verschoben werden können.
Die Gleitgestelle 44 bilden einen oberen Teil 48 aus,
der sich seitlich zu beiden Seiten 50 lateral und über einen
Endbereich 52 nach unten erstreckt, um einen Träger für eine obere
Firstverblendung 12 auszubilden.
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Die
Verglasungsbalken 14 weisen einen Verglasungsholm aus Aluminium
mit oberen und unteren Verblendungen auf, welche jede eine koextrudierte Dichtung
entlang ihren Kanten besitzt, die gegen die Verglasungspaneele 16 anschlagen.
Die Verglasungsbalken 14 sind auf den Flügeln 40 festgelegt und
liegen dem Firstkörper
an. Sich in Längsrichtung erstreckende
Kanäle 58 sind
in den Flügeln 40 mit
einer nach oben stehenden inneren Rippe 60 auf ihrer Bodenoberfläche vorgesehen.
Die Kanäle 58 dienen dazu,
die Köpfe
von Sicherungsschrauben (nicht gezeigt) aufzunehmen, welche die
Verglasungsbalken 14 an Ort und Stelle festlegen. Die Kanäle erlauben es,
dass die Bolzen zu der geeigneten Stelle verschoben werden, wobei
sie unverlierbar gehalten werden.
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Die
Verglasungspaneele 16 erstrecken sich in die Kanalbereiche 22,
und obere bzw. untere Regenumlenkungen 64, 66 sind
vorgesehen. Die obere Regenumlenkung 64 ist ein im wesentlichen
L-förmiges
Plastikprofil mit einem nachgiebigen, flexiblen Kniestück 68.
Ein Schenkel 70 der Umlenkung 64 ist leicht gebogen,
wobei er in einem Fuss 72 ausendet, der oben auf den Verglasungsbalken 14 aufsitzt.
Der andere Schenkel 74 besitzt eine Serie von Vorsprüngen 76,
welche sich normal von ihm weg erstrecken und welche eine Serie
von Schlitzen 78 mit gezackten Seitenwänden ausbildet, wobei jede
von ihnen einen Passsitz mit der oberen Seite 24 des Kanalbereichs
eingehen kann, der für
den Eingriff gezackte obere und untere Oberflächen aufweist, abhängig von
der Dicke der Verglasungspaneele. An seinem unteren Ende besitzt
der andere Schenkel 74 einen koextrudierten Dichtungsstreifen 80,
der eine Dichtung zwischen den Verglasungspaneelen und der Umlenkung
ausbildet.
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Die
untere Regenumlenkung 66 ist ein Kunststoffprofil und besitzt
drei Streifenschenkel 82, 84 und 86,
welche sich im wesentlichen in rechten Winkeln jeweils zueinander
erstrecken, wobei die ersten und dritten Streifenschenkel im wesentlichen parallel
zueinander verlaufen, der erste Streifenschenkel sich nach oben
von einer Seite des zweiten Streifenschenkels 84 erstreckt
und der dritte Seitenschenkel sich nach unten von der anderen Seite
des zweiten Seitenschenkels erstreckt.
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Der
erste Streifenschenkel 82 der Umlenkung 66 besitzt
entlang seiner oberen Kante eine Lippe 88 und eine ähnliche
Lippe 90 an seiner unteren Kante unterhalb seiner Verbindung
mit dem zweiten Streifenschenkel 84. Diese Lippen 88 und 90 sind vorgesehen,
um die Umlenkung 66 in dem Kanalbereich 22 zu
halten, wobei die Lippen 88 und 90 hinter den
Rippen 28 und 30 gehalten werden. Die Umlenkung 66 besitzt
somit einen Schnappsitz in dem Kanalbereich 22.
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Auf
der äusseren
Fläche
des dritten Streifenschenkels 86, gerade unterhalb seiner
Verbindung mit dem zweiten Streifenschenkel 84 ist ein
koextrudierter Dichtungsstreifen 92 vorgesehen, der gegen die
Enden der Verglasungsbalken unterhalb der Verglasungspaneele 16 anschlägt, die
gerade an dem zweiten Streifenschenkel 84 der Regenumlenkung 66 anliegen.
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Flansche 40,
welche sich weg von dem Firstkörper 10 erstrecken,
besitzen zuerst nach unten und dann nach aussen gerichtete Enden,
um Stufen 94 auszubilden. Die Stufen 94 sind dazu
da, um eine Unterverkleidung 18 unter dem Firstkörper in
Position zu halten. Die Unterverkleidung 18 hat eine im
wesentlichen flache Basis 98 und nach innen gewendete Enden 100,
deren Kanten über
die Stufen 94 passen. Die Unterverkleidung 18 besitzt
drei Positionen zum Ausrüsten
mit Lüfter
mit verschiebbarer Schlitzplatte.
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Zentral
an der Basis 68 ist ein Kanal 102 mit Innenbordkanten 108 vorgesehen,
um einen Schlitz für
ein Streifenelement 106 auszubilden. Die Basis 98 besitzt
jeweils entlang der Linie des Kanals 102 und des Streifens 106 eine
Serie von räumlich
getrennten durchgehenden Öffnungen,
wobei der Streifen 106 entlang dem Kanal verschoben werden
kann, um die Öffnungen
des Kanals und des Streifens in und aus Übereinstimmung zu bringen,
jeweils abhängig
von den Anforderungen an die Ventilation.
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Die
zurückspringenden
Enden 100 der Unterverkleidung 18 besitzen innerhalb
Unterverkleidungskanäle 107 mit
Innenbordkanten 108, um mit Öffnung versehene Streifen (nicht
gezeigt) zu halten. Entlang der Linie der Kanäle 107 besitzt die
Unterverkleidung räumlich
getrennte Öffnungen
(nicht gezeigt). Die mit Öffnungen
versehenen Streifen sind gleitbar in den Kanälen 106 angeordnet,
um weitere Lüfter
mit verschiebbarer Schlitzplatte darzustellen, wobei die Öffnungen
der Kanäle 107 durch
ein Entlangverschieben der Streifen geöffnet und geschlossen werden,
indem die entsprechenden Öffnungen
in oder aus Übereinstimmung
gebracht werden.
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Lüftungswege
durch die Firstanordnung sind durch Pfeile angezeigt. Wenn es gewünscht wird,
ist der Basisbereich 36 des Firstkörpers 10 auch mit Öffnungen
in räumlich
getrennten Abständen
versehen.
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Die
Firstverblendung 12 ist mit der Firstanordnung durch unverlierbare
Bolzen 110 verbunden. Die Bolzen 110 besitzen
einen rechteckigen Kopf 112 (siehe 2) mit Lippen 114 an
ihren kürzeren
Seiten. Die Bolzen besitzen einen Schaft 116, der einen unteren
Teil 118 aufweist, gezackt an gegenüberliegenden Seiten für die Aufnahme
von keilförmig
ausgestalteten Halteelementen 120 mit einem im wesentlichen
U-förmigen
Schlitz 122, wobei in der Basis des U-Schlitzes ein Streifen 124 vorgesehen
ist, der in die Zahnung 118 des Schaftes 116 des
Bolzens 110 einsetzbar ist.
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Auf
der Unterseite der Verblendung 12 ist eine Kanalanordnung 126 vorgesehen,
welche zurückspringende
Kanten 138 aufweist. Der Kanal 126 ist weit genug,
um den Kopf eines Bolzens mit dessen parallel zueinander angeordneten
längeren
Seiten aufzunehmen, wenn der Bolzen um 90° gedreht werden kann, so dass
die Lippen 114 des Kopfes des Bolzens durch die zurückspringenden
Kanten 128 des Kanals 126 zurückgehalten werden. Mit seinem anderen
Ende passt der Bolzenschaft durch eine Öffnung in der Basis 36 des
Firstkörpers 10.
Sich unterhalb der Basis 36 erstreckend ist ein Paar von
räumlich
getrennten parallelen Flanschen 130 mit nach innen gerichteten
Lippen 132 vorgesehen, um einen Schlitz zur Aufnahme von
keilförmige
geformten Elementen 120 auszubilden. Das Element 120 besitzt
an seinen Seiten Halterippen 134, 136 (2),
wobei eine von diesen sich über
die volle Länge
des Elementes erstreckt und die andere kürzer ist, wodurch das Element
innerhalb des Schlitzes bewegt werden kann. Einmal dort, kann das
Element entlang verschoben werden, um mit dem Schaft des Bolzens 110 zusammenzuwirken
und diesen zu halten.
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Es
bleibt festzuhalten, dass die Oberfläche der Firstverkleidung 12 verschiedene
Vorsprünge 140,
allgemein bezeichnet, aufweist. Diese Vorsprünge dienen zur Aufnahme und
zum Halten von dekorativen Firstelementen.
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Sich
den 3 und 4 der nachfolgenden Zeichnungen
zuwendend (welche illustrativ für ein
Ausführungsbeispiel
der Erfindung sind), sind den gleichen Teilen die gleichen Bezugszahlen
gegeben und werden nicht im Detail beschrieben. Der hauptsächliche
Unterschied zwischen der Firstanordnung nach 1 und nach
dem Ausführungsbeispiel nach
den 3 und 4 besteht in der Einrichtung der
Festlegung der Firstverblendung 12. Die Firstverblendung
ist so ausgestaltet, dass sie mit beiden Sicherungsverfahren benutzt
werden kann.
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In
dem Ausführungsbeispiel
nach den 3 und 4 nehmen
die Vorsprünge 42 an
den nach innen gewandten Flächen
des Firstkörpers
anstelle eines Gleitgestells 44 Rückhalteelemente 150 auf. Die
Elemente 150 besitzen einen Zentralbereich 152 mit
geeigneten, mit Schlitzen versehenen nach unten gerichteten Vorsprüngen 154 an
jedem Ende, um auf den Vorsprüngen 42 zu
gleiten. Nach oben und aussen von gegenüberliegenden Seiten des Zentralbereichs
sind Flügel 156 mit
nach unten gewendeten Kanten 158 vorgesehen. Die Rückhalteelemente 150 sind
normalerweise in Abständen
entlang dem Firstkörper 10 vorgesehen.
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Die
Firstverkleidung 12 umfasst eine Haube 160 mit
aufgeweiteten Seiten 162, die sich weg von ihr erstrecken.
Innerhalb der Verblendung, wo sich die Seiten und die Haube treffen,
sind nach oben gerichtete Vorsprünge 164 vorgesehen,
welche Schlitze zur Aufnahme von Kanten 158 der Rückhalteelemente 150 ausbilden,
um die Verblendung an den Elementen zu halten. Die Verblendung 12 wird
gewöhnlich
aus Kunststoffmaterial bestehen und die Elemente 150 aus
Metall, beispielsweise Aluminium, so dass die Verblendung einen
Schnappsitz an den Elementen 150 einnehmen kann.
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Die
in den 5 und 6 gezeigte Firstanordnung ist
vor allem für
unterschiedliche Tiefen von Verglasungsbalken und damit unterschiedlichen
Dicken von Verglasungspaneelen geeignet. Derselbe Firstkörper 10 und
dieselbe Firstverblendung 12, wie in den anderen illustrierten
Ausführungsbeispielen gezeigt,
werden bei diesem Ausführungsbeispiel
mit derselben Verbindung der Verglasungsbalken und Verglasungspaneelen
benutzt, aber die Einrichtung zum Festlegen der Firstverblendung 12 an
dem Firstkörper 10 ist
unterschiedlich und wir detaillierter beschrieben. Der Firstkörper 10 besitzt
nach oben gerichtete Vorsprünge 42,
und auf diese sind Gleitgestelle 200 entweder zum Verschieben
entlang der Vorsprünge
oder für
einen Schnappsitz auf den Vorsprüngen
aufgesetzt. Die Gleitgestelle 200 bestehen aus zwei Teilen 202 und 204,
die zusammenpassen. Das erste Teil 202 besitzt eine Basis 206 mit
einem Paar von räumlich
getrennten und so geformten Kanälen 208 auf
seiner Unterseite, dass sie fähig
sind, auf den Vorsprüngen 42 des
Firstkörpers
zu gleiten oder darauf aufgeschnappt zu werden. Mittig der Basis
befindet sich ein röhrenförmiger,
nach oben stehender Abschnitt 209, der oben ein Paar von
segmentartigen Ansätzen 210 aufweist,
um eine obere Öffnung
zu erzeugen, die ein Paar von parallelen Seiten besitzt.
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Der
zweite Teil 204 des Gleitgestells besitzt einen Körper 212 mit
drei ringförmigen
Nuten 214, wobei ein Paar von gegenüberliegenden Seiten von ihm
abgeflacht sind, so dass der Körper 212 in
den Abschnitt 209 des ersten Gleitgestellteils in einer
Orientierung eingleiten kann, wenn er dann aber um 90° gedreht
wird, dass dann die Ansätze 210 in
die Nuten 214 zwischen die abgeflachten Bereiche eingreifen, um
den zweiten Gleitgestellteil in dieser Lage zu positionieren.
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Von
gegenüberliegenden
Seiten des Körpers 212 und
parallel zu den abgeflachten Seiten mit den Nuten 214 stehen
Flügel 216 mit
nach unten gebogenen Randkanten 218 ab. Die Randkanten 218 greifen in
die nach oben gerichteten Vorsprünge 164 der Firstverblendung 12 ein.
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Auf
dem zweiten Teil 204 des Gleitgestells ist ein Schaumstoffblock 220 vorgesehen,
der in den Kanal 126 an der Unterseite der Firstverblendung 12 passt,
um die Firstverblendung zu lokalisieren und abzupuffern.
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Um
die Firstverblendung 12 auf dem Firstkörper 10 anzupassen,
wird eine Anzahl von Gleitgestellen 200 in Abständen auf
dem Firstkörper
angeordnet, wobei die ersten Teile 202 von ihnen an Ort und
Stelle eingeschnappt oder aufgeschoben werden. Dann werden die zweiten
Teile 204 in die ersten Teile bis zu einer Tiefe eingesetzt,
welche der Tiefe des Verglasungsbalkensystems entspricht, welches das
Dach bildet, insbesondere bis die geeignete Nut 214 auf
den Ansatz 210 des ersten Teils des Gleitgestells ausgerichtet
ist, wenn der zweite Teil 204 um 90° gedreht wird, damit die Ansätze 210 in
die Nut 214 eingreifen, um den zweiten Teil des Gleitgestells in
dem ersten Teil festzulegen. Die Firstverblendung 12 wird
dann auf die Gleitgestelle nach unten gedrückt, bis die Vorsprünge 164 der
Verblendung 12 hinter die Enden der Flügel 216 greifen. Die
Firstverblendung 12, welche aus Kunststoffmaterial besteht, kann
nachgiebig deformieren, um dies zu erreichen.
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Die 7 bis 9 der
beiliegenden Zeichnungen zeigen eine Variante des Ausführungsbeispiels
nach den 5 und 6, wobei
die zweiten Teile der Gleitgestelle 200' selbst zweiteilig zusammengeschnappt
sind, wobei ein Teil 300 die Flügel zum Festlegen der Firstverblendung
ausbildet und der andere Teil 302 mit den ringförmigen Nuten
für die
Höheneinstellung
der Gleitgestelle versehen ist.
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Der
Teil 300 besitzt ein Paar von Flügeln 304 auf jeder
Seite von einem mittigen Bereich, der eine durchgehende Öffnung 305 besitzt.
An gegenüberliegenden
Seiten der Öffnung
sind Paare von Nasen 306 vorgesehen. Der Teil 302 besitzt
einen rohrförmigen
Körper 308 mit
drei ringförmigen
Nuten 310, welche in seine Aussenseite mit abgeflachten
gegenüberliegenden
Seiten eingeformt sind, um ihn in den Bodenteil 202 des
Gleitgestells in einer Orientierung einzusetzen, und damit er in
diesem Teil durch eine Drehung um 90° wie in dem Ausführungsbeispiel nach
den 5 und 6 gehalten wird. Über dem rohrförmigen Körper befindet
sich eine im wesentlichen flache Platte 311, welche so
geformt ist, dass sie über
die Öffnung 305 passt,
indem die Randkanten unter die Nasen 306 einschnappen.
Ein Schaumgummirückhalte-
und -abpufferblock 312 kann auf die Oberseite der Platte 310 aufgesetzt
werden.
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Die
Gleitgestelle 200' werden
ansonsten auf die gleiche Weise benutzt, wie die Gleitgestelle 200 nach
den 5 und 6 der Zeichnungen.
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Das
Gleitgestell 200' kann
auch ohne den Flügelteil 300 in
fast der gleichen Weise benutzt werden, wie die Gleitgestelle 44 der 1 und 2 der Zeichnungen.
Die Platte 311 besitzt eine nach oben und aussen gerichtete
gekrümmte
Kantenausgestaltung 320, die als Firstverblendungsabstützungen
wirken kann, wobei die Firstverblendung am Ort durch unverlierbare
Bolzen festgelegt wird, beispielsweise wie gemäss dem Ausführungsbeispiel nach den 1 und 2.
Der Schaumblock 312 wird dann bei dieser Form weggelassen.
Somit können
die Gleitgestelle 200' auf
zwei unterschiedliche Weise benutzt werden, um eine Firstverblendung
bei Vorsehen oder Weglassen des Flügelteils 3 zu sichern.