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TECHNISCHES
GEBIET DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf einen Kompressor mit variabler Verdrängung, der seine Abgabeverdrängung durch
ein Ändern
der Neigung einer Taumelscheibe ändert.
Genauer gesagt bezieht sich die vorliegende Erfindung auf einen Kompressor
mit variabler Verdrängung,
der einen Verschluss hat zum Definieren der minimalen Neigung der
Taumelscheibe und zum Anhalten einer Gasströmung von einem externen Kreislauf
in den Kompressor, und auf ein Verfahren zum Zusammenbauen des Kompressors.
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ZUGEHÖRIGER STAND
DER TECHNIK
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Ein typischer Kompressor mit variabler
Verdrängung
hat eine Drehwelle, einen Satz an Zylinderbohrungen und einen Kolben,
der in jeder Bohrung sitzt. Eine Nockenplatte ist durch die Drehwelle
in einer Kurbelkammer gestützt.
Die Neigung der Nockenplatte wird in Übereinstimmung mit der Differenz zwischen
dem Druck in der Kurbelkammer und dem Druck in den Zylinderbohrungen
variiert. Der Hub von jedem Kolben wird in Übereinstimmung mit der Neigung
der Nockenplatte variiert. Die Verdrängung des Kompressors wird
demgemäss
variiert. Der Kompressor ist mit einer Abgabekammer versehen, die mit
der Kurbelkammer durch einen Lieferkanal verbunden ist. Ein Verdrängungssteuerventil
befindet sich in dem Lieferkanal, um die Strömungsrate an Kühlmittelgas
von der Abgabekammer zu der Kurbelkammer zu steuern, wodurch der
Druck in der Kurbelkammer gesteuert wird. Die Differenz zwischen
dem Druck in der Kurbelkammer und dem Druck in den Zylinderbohrungen
wird demgemäss
variiert.
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Der vorstehend beschriebene Kompressor ist
des weiteren mit einem Verschluss versehen, der eine Gasströmung von
einem externen Kühlmittelkreislauf
in den Kompressor anhält,
wenn die Kompressorverdrängung
minimal ist. Wie dies in 7 gezeigt
ist, ist eine Verschlusskammer 112 an dem mittleren Abschnitt
des Zylinderblocks 111 definiert. Ein hohler zylindrischer
Verschluss 114 mit einem geschlossenen hinteren Ende ist
gleitfähig
in der Verschlusskammer 112 untergebracht. Die Kammer 112 hat
einen Abschnitt 112a mit einem großen Durchmesser zum Unterbringen
des Verschlusses 114 und einen Abschnitt 112b mit
einem kleinen Durchmesser, der an dem hinteren Endabschnitt der
Kammer 112 definiert ist. Ein Absatz 112c ist
durch den Abschnitt 112a mit dem großen Durchmesser und den Abschnitt 112b mit
dem kleinen Durchmesser definiert. Beim Zusammenbauen des Kompressors
wird der Verschluss 114 in den Abschnitt 112a mit
dem großen
Durchmesser von dem vorderen Ende (linkes Ende unter Betrachtung
von 7) des Zylinderblocks 111 eingeführt.
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Ein hinteres Gehäuse 120 ist an der
hinteren Endfläche
des Zylinderblocks 111 gesichert, wobei eine Ventilplatte 121 sich
dazwischen befindet. Ein Saugkanal 113 ist in dem hinteren
Gehäuse 120 definiert
und ist mit einem (nicht gezeigten) externen Kühlmittelkreislauf verbunden.
Der Kanal 113 steht außerdem
mit einer Saugkammer 122 in Verbindung, die in dem hinteren
Gehäuse 120 definiert
ist, durch die Verschlusskammer 112. Eine Positionierfläche 123 ist
an der Ventilplatte 121 zwischen der Verschlusskammer 112 und
dem Saugkanal 113 ausgebildet. Eine Feder 115 erstreckt
sich zwischen dem Absatz 112c der Verschlusskammer 112 und
dem Verschluss 114. Die Feder 115 drängt den
Verschluss 114 von der Positionierfläche 122 weg.
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Ein Radiallager 116 ist
an der Innenwand des Verschlusses 114 fixiert. Das hintere
Ende der Drehwelle 117 ist durch das Lager 116 gestützt. Das
Lager 116 gleitet in bezug auf die Welle 117.
Ein Axiallager 119 ist an der Drehwelle 117 gestützt und
befindet sich zwischen der Taumelscheibe 118 und dem Verschluss 114.
Das Axiallager 119 gleitet entlang der Achse der Drehwelle 117.
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Der Verschluss 114 gleitet
entlang der Achse der Drehwelle 117 in Übereinstimmung mit der Neigungsbewegung
der Taumelscheibe 118. Genauer gesagt befindet sich, wenn die Neigung
der Taumelscheibe 118 und die Verdrängung des Kompressors maximal
sind, der Verschluss 114 bei einer offenen Position, wie
dies durch eine durchgehende Linie in 7 dargestellt
ist, um den Saugkanal 113 mit der Saugkammer 112 zu
verbinden. Die Verbindung ermöglicht,
dass in dem externen Kühlmittelkreislauf befindliches
Kühlmittelgas
in die Saugkammer 122 über
den Kanal 113 eintritt. Das Gas zirkuliert zwischen dem
Kompressor und dem Kühlmittelkreislauf.
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Die Taumelscheibe 118 bewegt
sich nach hinten, wenn ihre Neigung abnimmt. Wenn sie sich nach
hinten bewegt, drückt
die Taumelscheibe 118 den Verschluss 114 über das
Axiallager 119 nach hinten. Demgemäss bewegt sich der Verschluss 114 zu der
Positionierfläche 123 hin
entgegen der Kraft der Feder 115. Wenn die Taumelscheibe 118 die
minimale Neigung erreicht und die Verdrängung des Kompressors minimal
ist, liegt das hintere Ende des Verschlusses 114 an der
Positionierfläche 123 an,
wie dies durch eine Strichpunktlinie mit zwei Punkten in 7 gezeigt ist. Das Anliegen
ordnet den Verschluss 123 bei der geschlossenen Position
an, um den Einlasskanal 113 und die Saugkammer 122 zu trennen
und die Taumelscheibe 118 bei einer vorbestimmten minimalen
Neigungsposition zu positionieren.
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Der Absatz 112c ist durch
den Abschnitt 112a mit dem großen Durchmesser und den Abschnitt 112b mit
dem kleinen Durchmesser definiert. Das Ausbilden der Kammer 112 in
dem Zylinderblock 111 ist aufwendig und kostspielig.
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Die Größe von jedem Teil eines Kompressors
hat einen Fehler innerhalb einer vorbestimmten Toleranz. Außerdem hat
beim Zusammenbauen des Kompressors die Position von jedem Teil in
bezug auf die anderen Teile einen Fehler innerhalb einer vorbestimmten
Toleranz. Die Werte der Fehler sind bei jedem Kompressor unterschiedlich.
Die Aufsummierung der Fehler innerhalb vorbestimmter Toleranzen bei
einem Kompressor kann zu einem Fehler führen, der bedeutsam ist. Die
Taumelscheibe 118 ist bei der minimalen Neigungsposition,
wenn der Verschluss 114 an der Positionierfläche 123 anliegt.
Jedoch weicht diese Position von der vorbestimmten minimalen Neigungsposition
um die aufsummierten Fehler ab. Der Betrag der Abweichung ist bei
jedem Kompressor unterschiedlich. Somit ist die minimale Verdrängung bei
jedem Kompressor unterschiedlich. Wenn die minimale Neigungsposition
der Taumelscheibe 118 zu der maximalen Neigungsposition
abweicht, ist die minimale Verdrängung
des Kompressors erhöht.
Anders ausgedrückt
erhöht
die Abweichung die Arbeit des Kompressors, wenn die Verdrängung minimal
ist. Dies erhöht
den Leistungsverlust der externen Antriebsquelle und verringert
dessen Wirtschaftlichkeit im Hinblick auf den Kraftstoffverbrauch.
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Die Drehwelle 117 eines
typischen Kompressors mit variabler Verdrängung ist direkt mit einer
externen Antriebsquelle wie beispielsweise ein Motor ohne eine elektromagnetische
Kupplung zwischen ihnen verbunden. Bei diesem kupplungslosen System
arbeitet der Kompressor bei seiner minimalen Verdrängung selbst
dann, wenn eine Kühlung
nicht erforderlich ist. Daher erhöht eine Zunahme der minimalen
Verdrängung
des Kompressors den Leistungsverlust der externen Antriebsquelle
und verringert dessen Wirtschaftlichkeit des Kraftstoffverbrauchs
sogar dann, wenn ein Kühlen
nicht erforderlich ist.
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Somit muss die minimale Neigungsposition der
Taumelscheibe 118 so eingestellt werden, dass sie mit der
vorbestimmten minimalen Neigungsposition übereinstimmt, in dem der Verschluss 114,
das Axiallager 119 oder andere Teile ersetzt werden. Jedoch
hat die Verschlusskammer 112 den Abschnitt 112b mit
dem kleinen Durchmesser in dem hinteren Abschnitt des Zylinderblocks 111.
Der Verschluss 114 kann daher in die Verschlusskammer 112 bzw. von
der Verschlusskammer 112 lediglich von dem vorderen Ende
des Zylinderblocks 111 eingeführt und entfernt werden. Somit
muss, wenn ein Teil wie beispielsweise der Verschluss 114 oder
das Axiallager 119 ersetzt wird, das vordere Ende des Kompressors auseinandergebaut
werden. Dies gestaltet das Ersetzen der Teile außerordentlich aufwendig und
zeitraubend.
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Eine andere Art an Kompressor mit
variabler Verdrängung
mit sämtlichen
in dem Oberbegriff von Anspruch 1 definierten Merkmalen ist aus
der Druckschrift
DE
44 46 087 A1 bekannt.
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OFFENBARUNG
DER ERFINDUNG
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Demgemäss ist es eine Aufgabe der
vorliegenden Erfindung, einen Kompressor mit variabler Verdrängung zu
schaffen, bei dem die Verschlusskammer zum Unterbringen des Verschlusses
mit Leichtigkeit in einem Zylinderblock ausgebildet ist. Eine andere
Aufgabe ist es, ein Verfahren zum Zusammenbau zu schaffen.
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Eine andere Aufgabe der Erfindung
ist es, einen Kompressor mit variabler Verdrängung zu schaffen, bei dem
die minimale Neigungsposition der Antriebsplatte ohne weiteres einstellbar
ist.
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Um die vorstehend dargelegte Aufgabe
zu lösen,
hat der erfindungsgemäße Kompressor
einen Zylinderblock mit einer Zylinderbohrung, ein erstes Gehäuse, das
an dem ersten Ende des Zylinderblocks angebracht ist, ein zweites
Gehäuse,
das an dem zweiten Ende des Zylinderblocks angebracht ist, eine
Kurbelkammer, die zwischen dem Zylinderblock und dem ersten Gehäuse definiert
ist, eine Antriebsplatte, die sich in der Kurbelkammer befindet
und an einer Antriebswelle montiert ist, und einen Kolben, der an
der Antriebsplatte wirkgekuppelt ist und sich in der Zylinderbohrung
befindet. Die Antriebsplatte wandelt die Drehung der Antriebswelle
in eine hin- und hergehende Bewegung des Kolbens in der Zylinderbohrung
um. Der Kolben komprimiert das Gas, das zu der Zylinderbohrung von
einem separaten externen Kreislauf geliefert worden ist, mittels
einer Saugkammer und gibt das komprimierte Gas zu dem externen Kreislauf
mittels einer Abgabekammer ab. Die Antriebsplatte ist zwischen einer
maximalen Neigungsposition und einer minimalen Neigungsposition gemäß einer
Differenz zwischen dem Druck in der Kurbelkammer und dem Druck in
der Zylinderbohrung neigbar. Der Kolben bewegt sich um einen Hub auf
der Grundlage der Neigung der Antriebsplatte, um die Verdrängung des
Kompressors zu steuern. Der Zylinderblock hat eine Verschlusskammer,
die sich entlang einer Achse der Antriebswelle erstreckt und zu
dem ersten Ende und dem zweiten Ende offen ist. Ein Verschlusselement
ist in der Verschlusskammer untergebracht und ist entlang der Achse
der Antriebswelle beweglich. Das Verschlusselement ist zwischen
einer ersten Position und einer zweiten Position im Ansprechen auf
die Neigung der Antriebsplatte beweglich. Das Verschlusselement
verbindet den externen Kreislauf mit der Saugkammer bei der ersten
Position und trennt den externen Kreislauf von der Saugkammer bei
der zweiten Position. Die Antriebsplatte wird bei der minimalen
Neigungsposition gehalten, wenn das Verschlusselement in der zweiten
Position positioniert ist. Die Verschlusskammer hat einen Durchmesser,
der ermöglicht,
dass das Verschlusselement entfernbar in die Verschlusskammer von
dem zweiten Ende des Zylinderblocks eingeführt wird.
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Das Gas wird zu der Zylinderbohrung
von dem separaten externen Kreislauf mittels einer Saugkammer geliefert,
die mit dem externen Kreislauf verbunden ist, wenn das Verschlusselement
bei seiner ersten Position ist, und von dem externen Kreislauf getrennt
ist, wenn das Verschlusselement in seiner zweiten Position ist,
wobei ein Axiallager an der Antriebswelle zwischen der Antriebsplatte
und dem Verschlusselement gestützt
ist und entlang der Antriebswelle beweglich ist, wobei eine Einstelleinrichtung sich
zwischen der Antriebsplatte und der Feder befindet, um die minimale
Neigungsposition der Antriebsplatte einzustellen.
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Die vorliegende Erfindung offenbart
des weiteren ein Verfahren zum Zusammenbauen des vorstehend beschriebenen
Kompressors. Der Kompressor hat des weiteren ein Axiallager, das
an der Antriebswelle zwischen der Antriebsplatte und dem Verschlusselement
gestützt
ist, und ein Feder zum Vorspannen des Verschlusselementes zu der
Antriebsplatte hin. Das Verfahren ist gekennzeichnet durch die Schritte
eines Anbringens des ersten Gehäuses, der
Antriebswelle, der Antriebsplatte und des Kolbens an dem Zylinderblock
von dem ersten Ende, eines Einführens
des Axiallagers, der Verschlusselementes und der Feder in die Verschlusskammer
von dem zweiten Ende, bevor das zweite Gehäuse an dem zweiten Ende angebracht
ist, und eines Anbringens eines Aufnahmeelementes an dem Zylinderblock
von dem zweiten Ende, um die Feder aufzunehmen.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Die Merkmale der vorliegenden Erfindung, von
deren Neuheit ausgegangen wird, sind insbesondere in den beigefügten Ansprüchen aufgeführt. Die Erfindung
ist zusammen mit ihren Aufgaben und Vorteilen unter Bezugnahme auf
die beigefügte
Beschreibung der gegenwärtig
aus bevorzugt erachteten Ausführungsbeispiele
zusammen mit den beigefügten
Zeichnungen am besten verständlich.
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1 zeigt
eine Querschnittsansicht eines Kompressors mit variabler Verdrängung gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung.
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2 zeigt
eine vergrößerte ausschnittartige Querschnittsansicht
des Kompressors von 1, wenn
die Neigung der Taumelscheibe maximal ist.
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3 zeigt
eine vergrößerte ausschnittartige Querschnittsansicht
des Kompressors von 1, wenn
die Neigung der Taumelscheibe minimal ist.
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4 zeigt
eine vergrößerte ausschnittartige Querschnittsansicht
eines Kompressors mit variabler Verdrängung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung.
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5 zeigt
eine Querschnittsansicht eines Kompressors mit variabler Verdrängung gemäß einem
dritten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung, wenn die Neigung der Taumelscheibe maximal
ist.
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6 zeigt
eine Querschnittsansicht des Kompressors von 5, wenn die Neigung der Taumelscheibe
minimal ist.
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7 zeigt
eine vergrößerte ausschnittartige Querschnittsansicht
eines Kompressors mit variabler Verdrängung des Standes der Technik.
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BESCHREIBUNG
DER SPEZIELLEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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Ein Kompressor mit variabler Verdrängung gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf
die 1 bis 3 beschrieben.
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Wie dies in 1 gezeigt ist, bildet ein Zylinderblock 11 ein
Teil des Kompressorgehäuses.
Ein erstes Gehäuse 12 ist
an der vorderen Endfläche
eines Zylinderblocks 11 gesichert. Ein hinteres Gehäuse 13 ist
an der hinteren Endfläche
des Zylinderblocks 11 gesichert, wobei sich eine Ventilplatte 14 dazwischen
befindet. Eine Kurbelkammer 15 ist durch die Innenwände des
vorderen Gehäuses 12 und
die vordere Endfläche
des Zylinderblocks 12 definiert.
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Eine Drehwelle 16 ist in
den vorderen Gehäuse 12 und
dem Zylinderblock 11 drehbar gestützt. Das vordere Ende der Drehwelle 16 ragt
von der Kurbelkammer 15 vor und ist an einer Riemenscheibe 17 gesichert.
Die Riemenscheibe 17 ist direkt mit einer externen Antriebsquelle
(ein Motor E eines Kraftfahrzeugs bei diesem Ausführungsbeispiel)
durch einen Riemen 18 gekuppelt. Der Kompressor von diesem Ausführungsbeispiel
ist ein Kompressor mit variabler Verdrängung der kupplungslosen Art,
der keine Kupplung zwischen der Drehwelle 16 und der externen
Antriebsquelle hat. Die Riemenscheibe 17 ist durch das
vordere Gehäuse 12 mit
einem Winkellager 19 gestützt. Das Winkellager 19 überträgt axiale und
radiale Lasten, die auf die Riemenscheibe einwirken, zu dem Gehäuse 12.
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Eine Lippendichtung 20 befindet
sich zwischen der Drehwelle 16 und dem vorderen Gehäuse 12,
um die Kurbelkammer 15 abzudichten.
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Die Lippendichtung 20 verhindert,
dass der in der Kurbelkammer 15 vorhandene Druck austritt.
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Eine im wesentliche scheibenartige
Taumelscheibe 22 ist durch die Drehwelle 16 in
der Kurbelkammer 15 gestützt, um entlang der Achse der
Welle 16 gleitfähig
zu sein und in bezug auf diese neigbar zu sein. Die Taumelscheibe 22 ist
mit einem Paar an Führungszapfen 23 versehen,
die jeweils eine Führungskugel
an dem entfernen Ende haben und an der Taumelscheibe 22 fixiert
sind. Ein Rotor 21 ist durch die Drehwelle 16 in
der Kurbelkammer 15 fixiert. Der Rotor 21 dreht
sich einstückig
mit der Drehwelle 16. Der Rotor 21 hat einen Stützarm 24,
der zu der Taumelscheibe 22 hin vorragt. Ein Paar an Führungslöchern 25 ist
in dem Stützarm 24 ausgebildet.
Jeder Führungszapfen 23 ist
gleitfähig
in dem entsprechenden Führungsloch 25 eingepasst.
Das Zusammenwirken des Arms 24 und der Führungszapfen 23 bewirkt,
dass sich die Taumelscheibe 22 zusammen mit der Drehwelle 16 dreht.
Das Zusammenwirken führt außerdem das
Neigen der Taumelscheibe 22 und die Bewegung der Taumelscheibe 22 entlang
der Achse der Drehwelle 16. Wenn die Taumelscheibe 22 nach hinten
zu dem Zylinderblock 11 gleitet, nimmt die Neigung der
Taumelscheibe 22 ab.
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Eine Schraubenfeder 26 befindet
sich zwischen dem Rotor 21 und der Taumelscheibe 22.
Die Feder 26 drängt
die Taumelscheibe 22 nach hinten oder in einer Richtung,
in der die Neigung der Taumelscheibe 22 abnimmt. Der Rotor 21 ist
mit einem Vorsprung 21a an seiner hinteren Endfläche versehen.
Das Anliegen der Taumelscheibe 22 an dem Vorsprung 21a verhindert
eine Neigung der Taumelscheibe 22 bis über die vorbestimmte maximale
Neigung hinaus.
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Wie dies in den 1 bis 3 gezeigt
ist, ist eine Verschlusskammer 27 an dem mittleren Abschnitt
des Zylinderblocks 12 definiert, der sich entlang der Achse
der Drehwelle 16 erstreckt. Der Durchmesser der Kammer 27 ist
in der axialen Richtung konstant. Ein hohler zylindrischer Verschluss
28 mit
einem geschlossenen Ende ist in der Verschlusskammer 27 untergebracht.
Der Verschluss 28 gleitet entlang der Achse der Drehwelle 16.
Beim Einbauen des Verschlusses 28 in der Verschlusskammer 27 wird
der Verschluss 28 in die Kammer 27 von dem hinteren
Ende des Zylinderblocks 11 eingeführt (rechte Seite unter Betrachtung
in den 1 bis 3). Der Verschluss 28 hat
einen Abschnitt 28a mit einem großen Durchmesser und einen Abschnitt 28b mit
einem kleinen Durchmesser.
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Das hintere Ende der Drehwelle 16 ist
in den Verschluss 28 eingeführt. Ein Radiallager 30,
das durch ein Nadellager ausgebildet ist, ist an der Innenwand des
Abschnittes 28a mit dem großen Durchmesser des Verschlusses 28 durch
einen Sprengring 31 fixiert. Daher gleitet das Radiallager 30 in
bezug auf die Drehwelle 16. Das hintere Ende der Drehwelle 16 ist
durch die Innenwand der Verschlusskammer 24 gestützt, wobei
das Radiallager 30 und der Verschluss 28 dazwischen
sitzen.
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Eine ringartige Nut 27a ist
in dem hinteren Teil der Verschlusskammer 27 ausgebildet.
Ein Sprengring 27b sitzt abnehmbar in der Nut 27a.
Der Sprengring 27b wirkt als ein Federanschlag. Eine Schraubenfeder 29 befindet
sich zwischen dem Sprengring 27b und einem Absatz, der
sich zwischen dem Abschnitt 28a mit dem großen Durchmesser
und dem Abschnitt 28b mit dem kleinen Durchmesser des Verschlusses 28 befindet.
Die Schraubenfeder 29 drängt den Verschluss 28 zu
der Taumelscheibe 22 hin. Die Drängkraft der Feder 29 ist
geringer als die Drängkraft
der Feder 26.
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Ein Saugkanal 32 ist an
dem mittleren Abschnitt des hinteren Gehäuses 13 und der Ventilplatte 14 definiert.
Der Kanal 32 ist mit der Achse der Drehwelle 16 ausgerichtet
und steht mit der Verschlusskammer 27 in Verbindung. Der
Saugkanal 32 wirkt als ein Saugdruckbereich. Eine Positionierfläche 33 ist
an der Ventilplatte 14 um die innere Öffnung des Saugkanals 32 herum
ausgebildet. Das hintere Ende des Verschlusses 28 liegt
an der Positionierfläche 33 an.
Das Anliegen des Verschlusses 28 an der Positionierfläche 33 verhindert,
dass sich der Verschluss 28 von dem Rotor 21 weg
nach hinten bewegt. Das Anliegen unterbricht außerdem den Saugkanal 32 von
der Verschlusskammer 27.
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Ein Axiallager 34 ist an
der Drehwelle 16 gestützt
und befindet sich zwischen der Taumelscheibe 22 und dem
Verschluss 28. Das Axiallager 34 gleitet entlang
der Achse der Drehwelle 16. Das Lager 34 wird
konstant zwischen der Taumelscheibe 22 und dem Verschluss 28 durch
die Kraft der Schraubenfeder 29 gehalten und verhindert
hat dass die Drehung der Taumelscheibe 22 zu dem Verschluss 28 übertragen
wird.
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Die Taumelscheibe 22 bewegt
sich nach hinten, wenn ihre Neigung abnimmt. Wenn sie sich nach hinten
bewegt, drückt
die Taumelscheibe 22 den Verschluss 28 durch das
Axiallager 34 nach hinten. Demgemäss bewegt sich der Verschluss 28 zu
der Positionierfläche 33 hin
entgegen der Kraft der Schraubenfeder 29. Wenn die Taumelscheibe 22 die minimale
Neigung erreicht, wie dies in 3 gezeigt ist,
liegt das hintere Ende des Verschlusses 28 an der Positionierfläche 33 an.
In diesem Zustand befindet sich der Verschluss 28 bei der
geschlossenen Position, um die Verschlusskammer 27 von
dem Saugkanal 32 zu trennen.
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Eine Vielzahl an Zylinderbohrungen 11a erstreckt
sich durch den Zylinderblock 11 und ist um die Achse der
Drehwelle 16 herum angeordnet. Die Zylinderbohrungen 11a sind
bei gleichen Abständen
beabstandet. Ein Einzelkopfkolben 35 ist in jeder Zylinderbohrung 11a untergebracht.
Ein Paar an halbkugelartigen Schuhen 36 sitzt zwischen
jedem Kolben 35 und der Taumelscheibe 22. Ein
halbkugelartiger Abschnitt und ein flacher Abschnitt sind an jedem Schuh 36 definiert.
Der halbkugelartige Abschnitt steht mit dem Kolben 35 gleitfähig in Kontakt,
während
der flache Abschnitt mit der Taumelscheibe 22 gleitfähig in Kontakt
steht. Die Taumelscheibe 22 wird durch die Drehwelle 16 über den
Rotor 21 gedreht. Die Drehbewegung der Taumelscheibe 22 wird
zu jedem Kolben 35 über
die Schuhe 36 übertragen
und wird in eine lineare hin- und hergehende Bewegung von jedem
Kolben 35 in der zugehörigen
Zylinderbohrung 11a umgewandelt.
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Eine Saugkammer 37 ist in
dem mittleren Abschnitt des hinteren Gehäuses 13 definiert.
Die Saugkammer 37 steht mit dem Verschlusskammer 27 über ein
Verbindungsloch 45 in Verbindung. Eine Auslasskammer 38 ist
um die Saugkammer 37 in dem hinteren Gehäuse 13 definiert.
Saugöffnungen 39 und
Abgabeöffnungen
oder Auslassöffnungen 40 sind
in der Ventilplatte 14 ausgebildet. Jede Saugöffnung 39 und jede
Auslassöffnung 40 entspricht
einer der Zylinderbohrungen 11a. Saugventilklappen 41 sind
an der Ventilplatte 14 ausgebildet. Jede Saugventilklappe 41 entspricht
einer der Saugöffnungen 39.
Auslassventilklappen 42 sind an der Ventilplatte 14 ausgebildet.
Jede Auslassventilklappe 42 entspricht einer der Auslassöffnungen 40.
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Wenn jeder Kolben 35 sich
von dem oberen Todpunkt zu dem unteren Todpunkt in der zugehörigen Zylinderbohrung 11a bewegt,
wird in der Saugkammer 37 befindliches Kühlmittelgas
in jede Zylinderbohrung 11a durch die zugehörige Saugöffnung 39 gesaugt,
während
bewirkt wird, dass die zugehörige
Saugventilklappe 41 sich zu einer offenen Position biegt.
Wenn jeder Kolben 35 sich von dem unteren Todpunkt zu dem
oberen Todpunkt in der zugehörigen
Zylinderbohrung 11a bewegt, wird das Kühlmittelgas in der Zylinderbohrung 11a komprimiert
und zu der Auslasskammer 38 über die zugehörige Auslassöffnung 40 abgegeben,
während
bewirkt wird, dass die zugehörige
Auslassventilklappe 42 sich zu einer offenen Position biegt.
Halteeinrichtungen 43 sind an der Ventilplatte 14 ausgebildet.
Jede Halteeinrichtung 43 entspricht einer der Auslassventilklappen 42. Der Öffnungsbetrag
von jeder Auslassventilklappe 42 ist durch einen Kontakt
zwischen der Ventilklappe 42 und der zugehörigen Halteeinrichtung 43 definiert.
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Ein Axiallager 44 befindet
sich zwischen dem vorderen Gehäuse 12 und
dem Rotor 21. Das Axiallager 44 prägt die Reaktionskraft
der Gaskompression, die auf den Rotor 21 über die
Kolben 35 und die Taumelscheibe 22 wirkt.
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Ein Druckentlastungskanal 46 ist
an den mittleren Abschnitt der Drehwelle 16 definiert.
Der Druckentlastungskanal 46 hat einen Einlass 46a,
der zu der Kurbelkammer 15 in der Nähe der Lippendichtung 20 offen
ist, und einen Auslass 46b, der zu dem Inneren des Verschlusses 28 offen
ist. Ein Druckentlastungsloch 47 ist in der Umfangswand
in der Nähe
des hinteren Endes des Verschlusses 28 ausgebildet. Das Loch 47 steht
mit dem Inneren des Verschlusses 28 mit der Verschlusskammer 27 in
Verbindung.
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Ein Lieferkanal 48 ist in
dem hinteren Gehäuse 13,
der Ventilplatte 14 und dem Zylinderblock 11 definiert,
um die Auslasskammer 38 mit der Kurbelkammer 15 zu
verbinden. Ein Verdrängungssteuerventil 49 ist
in dem hinteren Gehäuse 13 in
der Mitte des Weges in dem Lieferkanal 48 untergebracht.
Ein Druckeinleitkanal 50 ist in dem hinteren Gehäuse 13 definiert,
um das Steuerventil 49 mit dem Saugkanal 32 zu
verbinden. Somit steht der Saugdruck Ps mit dem Steuerventil 49 in
Verbindung.
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Eine Auslassöffnung 51 ist in dem
Zylinderblock 11 ausgebildet und steht mit der Auslasskammer 38 in
Verbindung. Die Auslassöffnung 51 ist
mit dem Saugkanal 32 durch einen externen Kühlmittelkreislauf 52 verbunden.
Der Kühlmittelkreislauf 52 umfasst
einen Kondensator 53, ein Expansionsventil 54 und
einen Verdampfer 55. Das Expansionsventil 54 steuert
die Strömungsrate
des Kühlmittels
in Übereinstimmung
mit der Temperatur des Kühlmittelgases
an dem Auslass des Verdampfers 55. Ein Temperatursensor 56 ist
in der Nähe
des Verdampfers 55 angeordnet. Der Temperatursensor 56 umfasst
die Temperatur des Verdampfers 55 und gibt Signale, die sich
auf die erfasste Temperatur beziehen, zu einem Steuercomputer 57 aus.
Der Computer 57 ist mit verschiedenen Vorrichtungen verbunden,
die eine Temperatureinstelleinrichtung 58, einen Raumtemperatursensor 59,
einen Klimaanlagenstartschalter 60 und einen Motordrehzahlsensor 61 umfassen.
Ein Insasse stellt eine erwünschte
Raumtemperatur oder eine Zieltemperatur durch die Temperatureinstelleinrichtung 58 ein.
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Der Computer 57 berechnet
einen Wert der Stromstärke
für das
Steuerventil 49 auf der Grundlage der verschiedenen Bedingungen,
die beispielsweise eine durch die Temperatureinstelleinrichtung 58 eingestellt
Zieltemperatur, eine durch den Temperatursensor 56 erfasste
Temperatur, eine durch den Temperatursensor 59 erfasste
Fahrgastraumtemperatur, ein Einschalt-Ausschalt-Signal von dem Startschalter 60 und
die durch den Motordrehzahlsensor 61 erfasste Motordrehzahl
umfassen. Der Computer 57 überträgt den berechneten Wert der
Stromstärke zu
einem Treiber 62. Der Treiber 62 sendet eine Stromstärke mit
dem Wert, der von dem Computer 57 übertragen worden ist, zu einer
Spule 63 eines Solenoids 65 in dem Ventil 49.
Die Spule 63 und das Solenoid 65 sind nachstehend
beschrieben. Die Bedingungen zum Bestimmen des Stromstärkewertes
für das
Ventil 49 können
andere Daten umfassen als jene, die vorstehend aufgeführt sind,
wobei die Daten beispielsweise die Temperatur außerhalb des Fahrzeugs umfassen
können.
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Wie dies in den 1 bis 3 gezeigt
ist, hat das Steuerventil 49 ein Gehäuse 64 und das Solenoid 65,
die aneinander gesichert sind. Eine Ventilkammer 66 ist
zwischen dem Gehäuse 64 und
dem Solenoid 65 definiert. Die Ventilkammer 66 ist
mit der Auslasskammer 38 durch den Lieferkanal 48 verbunden. Ein
Ventilkörper 67 ist
in der Ventilkammer 66 angeordnet. Der Bereich um die Öffnung des
Ventillochs 68 herum wirkt als ein Ventilsitz, an dem ein
oberes Ende des Ventilkörpers 67 anliegt.
Eine erste Schraubenfeder 69 erstreckt sich zwischen dem
Ventilkörper 67 und
einer Wand der Ventilkammer 66a um den Ventilkörper 67 in
einer Richtung zu drängen,
in der das Ventilloch 68 geöffnet wird.
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Eine Druckabtastkammer 71 ist
an dem oberen Abschnitt des Gehäuses 64 definiert.
Die Druckabtastkammer 71 ist mit einem Balg 73 versehen
und ist mit dem Saugkanal 32 durch eine zweite Öffnung 72 und
dem Druckeinleitkanal 50 verbunden. Ein erstes Führungsloch 74 ist
in dem Gehäuse 64 zwischen
der Druckabtastkammer 71 und dem Ventilloch 68 definiert.
Die Achse des ersten Führungsloches 74 ist
mit der Achse des Ventillochs
68 ausgerichtet. Der Balg 73 ist
mit dem Ventilkörper 67 durch eine
erste Stange 75 verbunden. Die erste Stange 75 gleitet
in Bezug auf das Loch 74 und hat einen Abschnitt mit einem
kleinen Durchmesser, der sich durch das Ventilloch 68 erstreckt.
Ein Zwischenraum zwischen dem Abschnitt mit dem kleinen Durchmesser
der Stange 75 und dem Ventilloch 68 ermöglicht eine
Strömung
des Kühlmittelgases.
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Eine dritte Öffnung 76 ist in dem
Gehäuse 64 zwischen
der Ventilkammer 66 und der Druckabtastkammer 71 definiert.
Die dritte Öffnung 76 schneidet das
Ventilloch 68. Das Ventilloch 68 ist mit der Kurbelkammer 15 durch
die dritte Öffnung 76 und
den Lieferkanal 48 verbunden. Somit bilden die erste Öffnung 70,
die Ventilkammer 66, das Ventilloch 68 und die
dritte Öffnung 76 ein
Teil des Lieferkanals 48.
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Ein Unterbringloch 77 mit
einem offenen oberen Ende ist in dem mittleren Abschnitt des Solenoids 65 definiert.
Ein fixierter Stahlkern 78 sitzt in dem oberen Abschnittsloches 77.
Eine Tauchkolbenkammer 79 ist durch den fixierten Kern 78 und
die Innenwände
des Loches 77 an dem unteren Abschnitt des Loches 77 in
dem Solenoid 65 definiert. Ein zylindrischer Tauchkolben 80 mit
einem geschlossenen Ende ist in der Tauchkolbenkammer 79 untergebracht
und gleitet entlang der Achse der Kammer 79. Eine zweite
Schraubenfeder 81 erstreckt sich zwischen dem Tauchkolben 80 und
dem Boden des Loches 77. Die Drängkraft der zweiten Schraubenfeder 81 ist
geringer als jene der ersten Schraubenfeder 69.
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Ein zweites Führungsloch 82 ist
in dem fixierten Kern 78 zwischen der Tauchkolbenkammer 79 und
der Ventilkammer 66 definiert. Eine zweite Stange 83 ist
einstückig
mit dem Ventilkörper 67 ausgebildet
und ragt von dem Boden des Ventilkörpers 67 nach unten
vor. Die zweite Stange 83 ist in dem zweiten Führungsloch 82 untergebracht
und gleitet in Bezug auf dieses. Die erste Feder 69 drängt den
Ventilkörper 67 nach
unten, während
die zweite Feder 81 den Tauchkolben 80 nach oben
drängt.
Dadurch wird ermöglicht,
dass das untere Ende der zweiten Stange 83 stets mit dem
Tauchkolben 80 in Kontakt steht. Anders ausgedrückt bewegt
sich der Ventilkörper 67 einstückig mit
dem Tauchkolben 80, wobei sich die zweite Stange 83 dazwischen
befindet.
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Eine zylindrische Spule 63 ist
um den Kern 78 und den Tauchkolben 80 gewickelt.
Der Treiber 62 beliefert die Spule 63 mit einer
Stromstärke,
die einen Wert hat, der durch den Computer 57 berechnet
wird.
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Das Axiallager 34, das sich
zwischen der Taumelscheibe 22 und dem Verschluss 28 befindet, ist
ein Wälzlager
wie beispielsweise ein Nadellager. Das Lager 34 hat ein
vorderes Käfigelement 34a,
ein hinteres Käfigelement 34b und
eine Vielzahl an Nadeln 34c, die sich zwischen den Käfigelementen 34a und 34b befinden.
Das hintere Käfigelement 34d wirkt
als eine Einstelleinrichtung zum Einstellen der minimalen Neigungsposition
der Taumelscheibe 22. Das heißt das hintere Käfigelement 34b ist
so gestaltet, dass es in verschiedenen Dicken erhältlich ist.
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Der Durchmesser der Verschlusskammer 27 zum
Unterbringen des Verschlusses 28 ist in der axialen Richtung
konstant. Das Axiallager 34, der Verschluss 28 und
die Feder 29 werden in die Verschlusskammer 27 von
dem hinteren Ende des Zylinderblocks 11 eingeführt, bevor
die Ventilplatte 14 und das hintere Gehäuse 13 an dem Zylinderblock 11 angebracht
werden. Das Lager 34, der Verschluss 28 und die
Feder 29 werden an Ort und Stelle gehalten, indem der Sprengring 27b in
die Nut 27a gesetzt wird.
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Der Betrieb des vorstehend beschriebenen Kompressors
ist nachstehend beschrieben.
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Wenn der Schalter 60 eingeschaltet
wird und die durch den Sensor 59 erfasste Raumtemperatur höher als
eine Zieltemperatur ist, die durch die Temperatureinstelleinrichtung 58 eingestellt
worden ist, gibt der Computer 57 einen Befehl an den Treiber 62 zum
Anregen des Solenoids 65. Der Treiber 62 beliefert
dann die Spule 63 mit einer Stromstärke mit einem Wert, der durch
den Computer 57 berechnet worden ist, wodurch eine magnetische
Anzugskraft in Übereinstimmung
mit der Stromstärke
zwischen den Kern 78 und dem Tauchkolben 80 erzeugt
wird. Die Anzugskraft wird zu dem Ventilkörper 67 durch die zweite
Stange 83 übertragen
und drängt
somit den Ventilkörper 67 entgegen
der Kraft der ersten Feder 69 in einer Richtung, in der
das Ventilloch 68 geschlossen wird. Andererseits ändert sich
die Länge des
Balgs 73 in Übereinstimmung
mit dem in dem Saugkanal 32 befindlichen Saugdruck Ps,
der zu der Druckabtastkammer 71 über den Kanal 50 eingeleitet wird.
Die Änderungen
der Länge
des Balgs 73 werden zu dem Ventilkörper 67 durch die
erste Stange 75 übertragen.
Je höher
der Saugdruck Ps ist, desto kürzer
wird der Balg 73. Wenn der Balg 73 kürzer wird,
zieht der Balg 73 den Ventilkörper 67 in einer Richtung,
in der das Ventilloch 68 geschlossen wird.
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Der Öffnungsbereich zwischen dem
Ventilkörper 67 und
dem Ventilloch 68 wird durch das Gleichgewicht aus einer
Vielzahl an Kräften
bestimmt, die an dem Ventilkörper 67 einwirken.
Genauer gesagt wird der Öffnungsbereich
durch die Gleichgewichtsposition des Körpers 67 bestimmt,
die durch die Kraft des Solenoids 65, die Kraft des Balgs 72,
die Kraft der ersten Feder 69 und der zweiten Feder 81 beeinflusst
wird.
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Es wird angenommen, dass die Kühlmittellast
groß ist
und dass die durch den Sensor 59 erfasste Temperatur in
dem Fahrzeugraum wesentlich höher
als eine Zieltemperatur ist, die durch die Temperatureinstelleinrichtung 58 eingestellt
worden ist. Der Computer 57 gibt einen Befehl an den Treiber 62 aus,
um den Wert der Stromstärke,
die zu der Spule 63 des Ventil 49 geliefert wird,
zu erhöhen,
wenn die Differenz zwischen der erfassten Temperatur und der Zieltemperatur
groß ist.
Dies erhöht
die Größe der Anzugskraft
zwischen dem Kern 78 und dem Tauchkolben 80, wodurch
die sich ergebende Kraft erhöht, die
den Ventilkörper 67 in
einer Richtung drängt,
in der das Ventilloch 68 geschlossen wird. Dadurch wird der
Wert des Drucks Ps gesenkt, der für das Öffnen des Ventillochs 68 erforderlich
ist.
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Das Erhöhen des Wertes der Stromstärke zu dem
Ventil 49 bewirkt, dass das Ventil 49 den niedrigeren
Saugdruck Ps hält.
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Ein kleinerer Öffnungsbereich zwischen dem Ventilkörper 67 und
dem Ventilloch 68 verringert die Menge an Kühlmittelgas,
die von der Abgabekammer 38 zu der Kurbelkammer 15 über den
Lieferkanal 48 strömt.
Das Kühlmittelgas
in der Kurbelkammer 15 strömt in die Saugkammer 37 über den
Druckentlastungskanal 46 und das Druckentlastungsloch 47.
Dadurch wird der Druck Pc in der Kurbelkammer 15 verringert.
Des weiteren ist, wenn die Kühllast
groß ist, der
Saugdruck Ps hoch. Demgemäss
ist der Druck in jeder Zylinderbohrung 11a hoch. Daher
ist die Differenz zwischen dem Druck Pc in der Kurbelkammer 15 und
dem Druck in jedem Zylinder 11a gering. Dies erhöht die Neigung
der Taumelscheibe 22, wodurch ermöglicht wird, dass der Kompressor
bei einer hohen Verdrängung
arbeitet.
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Wenn das Ventilloch 68 in
dem Ventil 49 durch den Ventilkörper 67 vollständig geschlossen ist,
ist der Lieferkanal 48 geschlossen. Demgemäss wird
die Lieferung des außerordentlich
mit Druck beaufschlagten Kühlmittelgases
in der Abgabekammer oder Auslasskammer 38 zu der Kurbelkammer 15 angehalten.
Daher wird der Druck Pc in der Kurbelkammer 15 im wesentlichen
gleich dem niedrigen Druck Ps in der Saugkammer 37. Die
Neigung der Taumelscheibe 22 wird somit maximal, wie dies
in 1 und 2 gezeigt ist, und der Kompressor
arbeitet bei der maximalen Verdrängung.
Es wird verhindert, dass sich die Taumelscheibe über die vorbestimmte maximale
Neigung hinaus neigt durch das Anliegen der Taumelscheibe 22 und
des Vorsprungs 21a des Rotors 21.
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Unter der Annahme, dass die Kühllast gering ist,
ist die Differenz zwischen der durch den Sensor 59 erfassten
Raumtemperatur und der durch die Temperatureinstelleinrichtung 58 eingestellten
Zieltemperatur gering. Der Computer 57 gibt einen Befehl
zu dem Treiber 62 zum Erhöhen des Stromstärkewertes
zu der Spule 63 des Ventils 49 für eine geringere
Differenz zwischen der erfassten Temperatur und der Zieltemperatur.
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Dadurch wird die Größe der Anzugskraft
zwischen dem Kern 78 und dem Tauchkolben 80 verringert,
wodurch die sich ergebende Kraft, die den Ventilkörper 67 an
einer Richtung drängt,
in der das Ventilloch 68 geschlossen wird, verringert.
Dadurch wird der Wert des Drucks Ps erhöht, der das Ventilloch 68 öffnet. Die
Abnahme des Wertes der Stromstärke
zu dem Ventil 49 bewirkt, dass das Ventil 49 einen
höheren
Saugdruck Ps hält.
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Ein größerer Öffnungsbereich zwischen den Ventilkörper 67 und
dem Ventilloch 68 erhöht
die Kühlmittelgasströmung von
der Auslasskammer 38 zu der Kurbelkammer 15. Der
Druck Pc in der Kurbelkammer 15 erhöht sich demgemäss. Des
weiteren ist, wenn die Kühllast
gering ist, der Saugdruck Ps gering und der Druck in jeder Zylinderbohrung 11a ist gering.
Daher ist die Differenz zwischen dem Druck Pc in der Kurbelkammer 15 und
dem Druck in jedem Zylinder 11a groß. Dies verringert die Neigung
der Taumelscheibe 22, wie dies in 3 gezeigt ist, wodurch ermöglicht wird,
dass der Kompressor bei einer geringen Verdrängung arbeitet.
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Wenn sich die Kühllast gegen Null nähert, fällt die
Temperatur des Verdampfers 55 in dem Kühlmittelkreislauf 52 auf
eine Frostbildungstemperatur ab. Wenn der Temperatursensor 56 eine
Temperatur erfasst, die geringer als die Frostausbildungstemperatur
ist, erteilt der Computer 57 einen Befehl an den Treiber 62 zum
Entregen des Solenoids 65. Der Treiber 62 hält das Senden
der Stromstärke
zu der Spule 63 demgemäss
an. Dadurch wird die magnetische Anzugskraft zwischen dem Kern 78 und
dem Tauchkolben 80 beseitigt. Der Ventilkörper 67 wird
dann in einer Richtung, in der das Ventilloch 68 geöffnet wird, durch
die Kraft der ersten Feder 69 entgegen der Kraft der Feder 81 bewegt,
die durch den Tauchkolben 80 und die zweite Stange 83 übertragen
wird, wie dies in 3 gezeigt
ist. Dadurch wird der Öffnungsbereich
zwischen dem Ventilkörper 67 und
dem Ventilloch 68 maximal gestaltet. Somit wird die Gasströmung von
der Auslasskammer 38 zu der Kurbelkammer 15 erhöht. Dies
erhöht
des weiteren den Druck Pc in der Kurbelkammer 15, wodurch
die Neigung der Taumelscheibe 22 minimal gestaltet wird.
Der Kompressor arbeitet somit bei der minimalen Verdrängung.
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Wenn der Schalter 60 ausgeschaltet
wird, erteilt der Computer 57 einen Befehl an den Treiber 62 zum
Entregen des Solenoids 65. Dadurch wird ebenfalls die Neigung
der Taumelscheibe 22 minimal gestaltet.
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Wenn, wie dies vorstehend beschrieben
ist, der Wert der Stromstärke
zu der Spule 63 erhöht wird,
ermöglicht
der Ventilkörper 67 des
Ventils 49, dass der Öffnungsbereich
des Ventillochs 68 durch einen niedrigeren Saugdruck Ps
gesteuert wird. Wenn der Wert der Stromstärke zu der Spule 63 verringert
wird, wird andererseits durch den Ventilkörper 67 ermöglicht,
dass der Öffnungsbereich
des Ventillochs 68 durch einen höheren Saugdruck Ps gesteuert
wird. Der Kompressor steuert die Neigung der Taumelscheibe 22,
um seine Verdrängung
einzustellen, wodurch ein Zielsaugdruck Ps gehalten wird. Das heißt das Ventil 49 ändert den
Saugdruck Ps auf einen Zielsaugdruck in Übereinstimmung mit dem Wert
der auf dieses aufgebrachten Stromstärke. Ein mit dem Steuerventil 49 ausgerüsteter Kompressor variiert
die Kühlleistung
der Klimaanlage.
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Der Verschluss 28 gleitet
in Übereinstimmung
mit der Neigungsbewegung der Taumelscheibe 22. Wenn die
Neigung der Taumelscheibe 22 abnimmt, verringert der Verschluss 28 allmählich die Querschnittsfläche des
Kanals zwischen dem Saugkanal 32 und der Saugkammer 37.
Dadurch wird allmählich
die Menge an Kühlmittelgas
verringert, die in die Saugkammer 37 von dem Saugkanal 32 eintritt. Die
Menge an Kühlmittelgas,
die in die Zylinderbohrungen 11a von der Saugkammer 37 gesaugt
wird, nimmt allmählich
demgemäss
ab. Als ein Ergebnis nimmt die Verdrängung des Kompressors allmählich ab.
Dadurch wird allmählich
der Abgabedruck Pd des Kompressors verringert. Das Lastmoment des
Kompressors nimmt somit allmählich
ab. In dieser Weise ändert
sich das Lastmoment zum Betreiben des Kompressors nicht drastisch
in einer kurzen Zeitspanne, wenn die Verdrängung von dem Maximum zu dem
Minimum abnimmt. Der Stoß,
der Lastmomentschwankungen begleitet, wird dadurch verringert.
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Wenn die Neigung der Taumelscheibe 22 minimal
ist, wie dies in 3 gezeigt
ist, liegt der Verschluss 28 an der Positionierfläche 33 an.
Dieses Anliegen verhindert, dass die Neigung der Taumelscheibe 22 geringer
als die vorbestimmte minimale Neigung wird. Das Anliegen trennt
außerdem
den Saugkanal 32 von der Saugkammer 37. Dadurch
wird die Gasströmung
von dem Kühlmittelkreislauf 52 zu
der Saugkammer 37 angehalten, wodurch das Zirkulieren des
Kühlmittelgases
zwischen dem Kreislauf 52 und dem Kompressor angehalten
wird.
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Der hintere Käfig 34b des Axiallagers 34 ist derart
gewählt,
dass die minimale Neigung der Taumelscheibe 22 geringfügig größer als
0 Grad ist. 0 Grad bezieht sich auf den Winkel der Neigung der Taumelscheibe,
wenn sie senkrecht zu der Achse der Drehwelle 16 steht.
Daher wird, selbst wenn die Neigung der Taumelscheibe 22 minimal
ist, in den Zylinderbohrungen 11a befindliches Kühlmittelgas
zu der Auslasskammer 38 abgegeben, und der Kompressor arbeitet
bei der minimalen Verdrängung.
Das zu der Auslasskammer 38 von den Zylinderbohrungen 11a abgegebene
Kühlmittelgas
wird in die Kurbelkammer 15 durch den Lieferkanal 48 gesaugt.
Das in der Kurbelkammer 15 befindliche Kühlmittelgas
wird in die Zylinderbohrungen 11a durch den Druckentlastungskanal 46,
das Druckentlastungsloch 47 und die Saugkammer 37 zurückgesaugt.
Das heißt
wenn die Neigung der Taumelscheibe 22 minimal ist, zirkuliert
das Kühlmittelgas
innerhalb des Kompressors, wobei es durch die Auslasskammer 38,
den Lieferkanal 48, die Kurbelkammer 15, den Druckentlastungskanal 46, das
Druckentlastungsloch 47, die Saugkammer 37 und
die Zylinderbohrungen 11a läuft. Diese Zirkulation des
Kühlmittelgases
ermöglicht,
dass das in dem Gas enthaltene Schmiermittelöl die beweglichen Teile des
Kompressors schmiert.
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Wenn der Schalter 60 eingeschaltet
ist und die Neigung der Taumelscheibe 22 minimal ist, wird, wenn
die Kühllast
durch eine Zunahme der Raumtemperatur erhöht ist, die durch den Sensor 59 erfasste
Raumtemperatur höher
als eine Zieltemperatur, die durch die Temperatureinstelleinrichtung 58 eingestellt
worden ist. Der Computer 57 erteilt einen Befehl an den
Treiber 62 zum Anregen des Solenoids 65 in Übereinstimmung
mit der erfassten Temperaturzunahme. Wenn das Solenoid 65 angeregt
wird, wird der Lieferkanal 48 geschlossen. Dadurch wird die
Strömung
des Kühlmittelgases
von der Auslasskammer 38 in die Kurbelkammer 15 angehalten.
Das in der Kurbelkammer 15 befindliche Kühlmittelgas strömt in die
Saugkammer 37 über
den Druckentlastungskanal 46 und das Druckentlastungsloch 47.
Dadurch wird der Druck Pc in der Kurbelkammer 15 allmählich verringert,
wodurch die Taumelscheibe 22 von der minimalen Neigung
zu der maximalen Neigung bewegt wird.
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Wenn die Neigung der Taumelscheibe
zunimmt, drückt
die Kraft der Feder 29 allmählich den Verschluss 28 von
der Positionierfläche 33 weg.
Dadurch wird allmählich
die Querschnittsfläche
des Kanals zwischen dem Saugkanal 32 zu der Saugkammer 37 vergrößert, wodurch
allmählich
die Menge an Kühlmittelgas
erhöht
wird, die von dem Saugkanal 32 in die Saugkammer 37 strömt. Daher
nimmt die in die Zylinderbohrungen 11a von der Saugkammer 37 gesaugte
Menge an Kühlmittelgas
allmählich
zu. Dadurch wird ermöglicht,
dass die Verdrängung
des Kompressors allmählich
zunimmt. Somit nimmt der Abgabedruck Pd des Kompressor allmählich zu
und das zum Betätigen
des Kompressors benötigte
Moment nimmt demgemäss
ebenfalls allmählich
zu. In dieser Weise ändert
sich das Lastmoment des Kompressors nicht drastisch innerhalb einer
kurzen Zeitspanne, wenn die Verdrängung von der minimalen Verdrängung zu
der maximalen Verdrängung
erhöht wird.
Der Stoß,
der die Lastmomentschwankungen begleitet, ist dadurch verringert.
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Wenn der Motor E angehalten
wird, wird der Kompressor ebenfalls angehalten (das heißt die Drehung
der Taumelscheibe 22 wird angehalten). Außerdem wird
die Lieferung von Strom zu der Spule 63 in dem Ventil 49 angehalten.
Dadurch wird das Solenoid 65 entregt, wodurch der Lieferkanal 48 geöffnet wird.
Die Neigung der Taumelscheibe 22 ist somit minimal.
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Beim Zusammenbauen des Kompressors wird
die minimale Neigungsposition der Taumelscheibe 22 eingestellt,
indem ein Messkäfigelement
mit einer vorbestimmten Dicke verwendet wird. Das heißt der Kompressor
wird vorübergehend
mit dem Messkäfigelement
anstatt mit dem hinteren Käfigelement 34b zusammengebaut.
Zu diesem Zeitpunkt sind die Ventilplatte 14 und das hintere
Gehäuse 13 nicht
an dem Zylinderblock angebracht. Somit ist das hintere Ende des
Zylinderblocks 12 offen. In diesem Zustand wird der Hub
der Kolben 35, wenn die Taumelscheibe 22 bei der
minimalen Neigungsposition ist (anders ausgedrückt, wenn der Verschluss 28 an
der Positionierfläche 33 anliegt),
gemessen.
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Beim Messen des Hubs der Kolben 35 ist
die Ventilplatte 14, an der die Positionierfläche 33 definiert
ist, nicht an dem Zylinderblock 11 angebracht. Daher ist
eine Platte, die zumindest die Öffnung
der Verschlusskammer 27 blockiert, vorgesehen, um den hinteren
Ende des Zylinderblocks 11 in Kontakt zu stehen. Diese
Platte wirkt als die Positionierfläche 33, wenn der Hub
der Kolben 35 gemessen wird.
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Der Hub der Kolben 35 entspricht
der Neigung der Taumelscheibe 22. Daher wird ein hinteres Käfigelement 34d auf
der Grundlage des Messhubs derart gewählt, dass die Kolben 35 bei
einem vorbestimmten Hub sich hin- und hergehend bewegen, wenn der
Verschluss 28 an der Positionierfläche 33 anliegt (anders
ausgedrückt
derart, dass die Taumelscheibe 22 bei einer vorbestimmten
minimalen Neigungsposition sich befindet). Das Messkäfigelement wird
durch ein gewähltes
hinteres Käfigelement 34b ersetzt.
In dieser Weise wird die minimale Neigungsposition der Taumelscheibe 22 eingestellt,
indem ein hinteres Käfigelement 34b mit
einer geeigneten Dicke gewählt
wird.
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Wenn das Messkäfigelement durch das gewählte hintere
Käfigelement 34b ersetzt
wird, wird die Platte zum Definieren der hinteren Endposition des Verschlusses 28 von
dem hinteren Ende des Zylinderblocks 11 entfernt. Dann
wird der Sprengring 27b von der Nut 27a in der
Verschlusskammer 27 entfernt und aus dem offenen Ende oder
dem hinteren Ende des Zylinderblocks 11 herausgenommen.
Die Feder 29, der Verschluss 28 und das Axiallager 34 werden aus
der Verschlusskammer 27 durch das hintere Ende des Zylinderblocks 11 herausgenommen.
Danach wird das bei dem Axiallager 34 verwendete Messkäfigelement
durch das gewählte
hintere Käfigelement 34b ersetzt.
Das Axiallager 34 mit dem gewählten Käfigelement 34b, der
Verschluss 28 und die Feder 29 werden in die Verschlusskammer 27 durch das
hintere Ende des Zylinderblocks 11 eingeführt. Schließlich wird
der Sprengring 27b in die Nut 27a gesetzt, um
das Austauschen des Messkäfigelementes
durch das hintere Käfigelement 34b zu
vollenden. Dann werden die Ventilplatte 14 und das hintere
Gehäuse 13 an
das hintere Ende des Zylinderblocks 11 angebracht.
-
Da der Durchmesser der Verschlusskammer 27 in
der axialen Richtung konstant ist, können das Axiallager 34,
der Verschluss 28 und die Feder 29 in das hintere
Ende des Zylinderblocks 11 hinein eingeführt und
aus diesem herausgenommen werden. Dies verringert die Erfordernis
zum Einführen
oder Herausnehmen der Teile 34, 28, 29 durch
das vordere Ende des Zylinderblocks 11.
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Beim Messen des Hubs der Kolben 35 müssen derartige
Teile wie das vordere Gehäuse 12,
die Antriebswelle 16, die Taumelscheibe 22 und
die Kolben 35 an dem vorderen des Zylinderblocks 11 angebracht
sein. Daher sind, wenn der sich auf die Teile 34, 28, 29 beziehende
Verschluss an der Verschlusskammer 27 lediglich durch das
vordere Ende des Zylinderblocks 11 eingebaut kann und aus
diesen entfernt werden kann, die folgenden Prozeduren erforderlich.
Der Hub der Kolben 35 muss gemessen werden, nachdem die
Teile wie beispielsweise das vordere Gehäuse 12 an dem vorderen
Ende der Zylinderbohrung 11 angebracht sind. Dann werden
die Teile wie beispielsweise das vordere Gehäuse 12 vorübergehend
von dem Zylinderblock 11 gelöst. In diesem Zustand werden
die sich auf den Verschluss beziehenden Teile 34, 28, 29 aus
der Verschlusskammer 27 entfernt, um das Messkäfigelement durch
das gewählte
hintere Käfigelement 34b zu
ersetzen. Danach werden die sich auf den Verschluss beziehenden
Teile 34, 28, 29 in die Kammer 27 zurückgesetzt. Schließlich werden
die Teile wie beispielsweise das vordere Gehäuse 12 an dem vorderen
Ende des Zylinderblocks 11 erneut angebracht. Demgemäss ist das
Einstellen der minimalen Neigungsposition der Taumelscheibe 22 außerordenlicht
aufwendig und zeitraubend.
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Bei dem bevorzugten und dargestellten
Ausführungsbeispielen
wird das Einstellen der minimalen Neigungsposition der Taumelscheibe 22 ausgeführt, bevor
die Ventilplatte 14 und das hintere Gehäuse 13 an dem hinteren
Ende des Zylinderblocks 11 angebracht sind. Die sich auf
den Verschluss beziehenden Teile 34, 28, 29 werden
aus der Verschlusskammer 27 von dem hinteren Ende des Zylinderblocks 11 entfernt
und in diese eingeführt.
Daher ist es beim Einstellen der minimalen Neigungsposition der
Taumelscheibe 22 nicht erforderlich, die Ventilplatte 14 und das
hintere Gehäuse 13 von
dem hinteren Ende des Zylinderblocks 11 zu entfernen. Das
heißt
die Ventilplatte 14 und das hintere Gehäuse 13 sind nicht
an dem hinteren Ende des Zylinderblocks 11 angebracht,
bis, nachdem der Kolbenhub unter Verwendung des Messkäfigelementes
gemessen worden ist und nachdem die sich auf den Verschluss beziehenden
Teile 34, 38, 29, die das gewählte hintere
Käfigelement 34b umfassen,
in die Kammer 27 zurückgesetzt
worden sind. Demgemäss
ist das Einstellen der minimalen Neigungsposition der Taumelscheibe 22 erleichtert
und kann in einer kurzen Zeitspanne ausgeführt werden.
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Wie dies vorstehend beschrieben ist,
ist der Durchmesser der Verschlusskammer 27 zum Unterbringen
des Verschlusses 28 in der axialen Richtung konstant. Dadurch
ist das Ausbilden der Kammer 27 in dem Zylinderblock 11 erleichtert,
wodurch die Herstellkosten verringert sind.
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Der Sprengring 27b, der
als Federanschlag wirkt, lösbar
in der Nut 27a eingesetzt. Das hintere Ende der Schraubenfeder 29,
die den Verschluss 28 zu der Taumelscheibe 22 drängt, ist
durch den Sprengring 27b gestützt. Der Sprengring 27d wird
in die Nut 27b gesetzt, nachdem der Verschluss 28 und
die Feder 29 in die Verschlusskammer 27 durch
das hintere Ende des Zylinderblocks eingeführt worden sind. Somit werden
der Verschluss 28 und die Feder 29 sicher in der
Verschlusskammer 27 gehalten. Daher springt die Feder 29 nicht
aus der Verschlusskammer 27 heraus, wenn das hintere Ende
des Zylinderblocks 11 geöffnet wird, um die minimale
Neigungsposition der Taumelscheibe 22 einzustellen. Das
Einstellen der minimalen Neigungsposition der Taumelscheibe 22 ist
somit weiter erleichtert worden.
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Das hintere Käfigelement 34b des
Axiallagers 34, das sich zwischen der Taumelscheibe 22 und
dem Verschluss 28 befindet, wirkt als eine Einstelleinrichtung
zum Einstellen der minimalen Neigungsposition der Taumelscheibe 22.
Das hintere Käfigelement 34b ist
in verschiedenen Dicken erhältlich
gestaltet. Von der zu Verfügung
stehenden Auswahl der Elemente 34b wird ein Element 34b gewählt, das
eine geeignete Dicke hat. Die Dicke des gewählten Elementes 34b ermöglicht,
dass die minimale Neigungsposition der Taumelscheibe 22 mit
einer vorbestimmten minimalen Neigungsposition übereinstimmt. Der Kompressor
wird mit dem gewählten
hinteren Käfigelement 34b zusammengebaut.
Daher stimmt die minimale Neigungsposition der Taumelscheibe 22,
wenn der Verschluss 28 an der Positionierfläche 33 anliegt,
mit der vorbestimmten Position überein.
Dadurch werden die minimalen Verdrängungen von unterschiedlichen
Kompressoren ausgeglichen. Des weiteren wird verhindert, dass die
minimale Verdrängung
der einzelnen Kompressoren größer als
die vorbestimmte minimale Verdrängung
ist. Demgemäss
wird ein Leistungsverlust des Motors E verhindert und wird
der Kraftstoffverbrauch des Motors E verbessert. Insbesondere
bei einem kupplungslosen System, bei dem die Drehwelle 16 direkt
mit dem Motor E verbunden ist, wird der Leistungsverlust
noch effektiver verringert und wird der Kraftstoffverbrauch weiter
verbessert.
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Die minimale Neigungsposition der
Taumelscheibe 22 wird einfach eingestellt, indem ein hinteres
Käfigelement 34b mit
einer geeigneten Dicke gewählt
wird und indem der Kompressor mit dem gewählten Element 34b zusammengebaut
wird. Daher sind keine zusätzlichen
Teile bei dem Kompressor erforderlich, um die minimale Neigung der
Platte 22 einzustellen. Die Anzahl an Teilen bei dem Kompressor
ist somit minimal gestaltet und der Aufbau des Kompressors ist vereinfacht.
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Wenn der Kompressor arbeitet, wirkt
eine große
Axiallast an dem Axiallager 34 durch die Kolben 35 und
die Taumelscheibe 22. Das Axiallager 34 ist ein
Nadellager und hat daher eine hohe Haltbarkeit. Somit kann das Lager 34 die
große
Axiallast aushalten.
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Ein Kompressor mit variabler Verdrängung gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel
ist nachstehend unter Bezugnahme auf 4 beschrieben. Die
Unterschiede gegenüber
dem ersten Ausführungsbeispiel
sind nachstehend hauptsächlich
erörtert
und gleiche Bezugszeichen haben jene Bauteile erhalten, die die
gleichen wie die entsprechenden Bauteile bei dem ersten Ausführungsbeispiel
sind.
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Wie dies in 4 gezeigt ist, ist ein ringförmiger Abstandshalter 85 zwischen
dem hinteren Käfigelement 34b des
Axiallagers 34 und dem Verschluss 28 angeordnet.
Der Abstandshalter 85 wirkt als eine Einstelleinrichtung
zum Einstellen der minimalen Neigungsposition der Taumelscheibe 22.
Der Abstandshalter 85 ist in verschiedenen Dicken erhältlich gestaltet.
Anders als beim ersten Ausführungsbeispiel
hat das Axiallager 34 ein hinteres Käfigelement 34b mit
einer feststehenden Dicke.
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Beim Zusammenbauen des Kompressors wird
die minimale Neigungsposition der Taumelscheibe 22 eingestellt,
indem ein Messabstandshalter mit einer vorbestimmten Dicke verwendet
wird. Das heißt der
Kompressor wird vorübergehend
mit dem Messabstandshalter anstelle des Abstandshalters 85 zusammengebaut.
Dann wird wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel der Hub der
Kolben 35 gemessen. Auf der Grundlage des gemessenen Hubs
wird ein Abstandshalter 85 gewählt, der für den Kompressor optimal ist.
Der Messabstandshalter wird durch den gewählten Abstandshalter 85 ersetzt.
In dieser Weise wird die minimale Neigungsposition der Taumelscheibe 22 durch
den Abstandshalter 85 eingestellt.
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Wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel wird
das Austauschen oder Ersetzen des Messabstandshalters durch den
gewählten
Abstandshalter 85 von dem hinteren Ende des Zylinderblocks 11 ausgeführt. Daher
hat dieses Ausführungsbeispiel die
gleichen Vorteile wie das erste Ausführungsbeispiel. Des weiteren
wird anders als beim ersten Ausführungsbeispiel
das für
das Messen gedachte hintere Käfigelement
nicht verwendet. Statt dessen wird der Messabstandshalter durch
einen geeigneten Abstandshalter 85 ersetzt. Somit ist das
Auseinandernehmen des Axiallagers 34 nicht erforderlich.
Dies erleichtert das Einstellen der minimalen Neigungsposition der
Taumelscheibe 22.
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Ein Kompressor mit variabler Verdrängung gemäß einem
dritten Ausführungsbeispiel
ist nachstehend unter Bezugnahme auf die 5 und 6 beschrieben.
Die Unterschiede gegenüber
dem ersten Ausführungsbeispiel
sind hauptsächlich
nachstehend erörtert
und die gleichen Bezugszeichen haben jene Bauteile erhalten, die
die gleichen wie die entsprechenden Bauteile des ersten Ausführungsbeispiels
sind.
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Wie dies in den 5 und 6 gezeigt
ist, verbindet ein in dem Zylinderblock 11 definierter
zweiter Saugkanal 91 die Verschlusskammer 27 mit
der Kurbelkammer 15. Zu der Verschlusskammer 27 von dem
Saugkanal 32 geliefertes Kühlmittelgas wird in die Kurbelkammer 15 über den
zweiten Saugkanal 91 gesaugt.
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Ein Einleitkanal 92 verbindet
die Kurbelkammer 15 mit der Saugkammer 37. In
der Kurbelkammer 15 befindliches Kühlmittelgas wird in die Saugkammer 37 über den
Einleitkanal 92 gesaugt. Der Kanal 92 umfasst
einen ersten Kanal 146, Durchgangslöcher 94, einen zweiten
Kanal 93, eine Ventilkammer 95 und ein Loch 95a.
Der erste Kanal 146 ist an dem mittleren Abschnitt der
Drehwelle 16 entlang der Achse der Welle 16 definiert.
Der erste Kanal 146 hat einen Einlass 146a, der
zu der Kurbelkammer 15 in der Nähe der Lippendichtung 20 offen
ist, und einen Auslass 146b, der in dem Inneren des Verschlusses 28 offen
ist. Eine Vielzahl an Durchgangslöchern 94 ist in der
Umfangswand in der Nähe
des hinteren Endes des Verschlusses 28 ausgebildet. Die
Löcher 94 verbinden
das Innere des Verschlusses 28 mit dem zweiten Kanal 93,
der in dem Zylinderblock 11 und der Ventilplatte 14 definiert
ist. Die Ventilkammer 95 ist in dem hinteren Gehäuse 13 definiert
und steht mit dem zweiten Kanal 93 in Verbindung. Das Loch 105a verbindet
die Ventilkammer 95 mit der Saugkammer 37.
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Ein abgeschrägtes Loch 96 ist in
dem Auslass des zweiten Kanals 93 definiert. Ein Ventilkörper 97,
der als ein Schieberventil wirkt, ist gleitfähig in der Ventilkammer 95 untergebracht.
Eine abgeschrägte Begrenzungseinrichtung 98 ist
an einem Ende des Ventilkörpers 97 dem
abgeschrägten
Loch 96 des Kanals 93 zugewandt definiert. Eine
Feder 99 erstreckt sich zwischen dem Ventilkörper 97 und
der Wand der Ventilkammer 95 und drängt den Ventilkörper 97 von
dem Loch 96 weg.
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Eine Drucksteuerkammer 101 ist
durch die hintere Endfläche
des Ventilkörpers 97 und
die Ventilkammer 95 definiert. Ein Drucklieferkanal 100 ist
in dem hinteren Gehäuse 13 definiert
und verbindet die Abgabekammer oder Auslasskammer 38 mit
der Kammer 101. Das Verdrängungssteuerventil 49 ist
in dem hinteren Gehäuse 13 untergebracht
und befindet sich in dem Kanal 100. Ein Druckentlastungskanal 102 ist
in dem hinteren Gehäuse 13,
der Ventilplatte 14 und dem Zylinderblock 11 definiert.
Der Kanal 102 verbindet die Kammer 101 mit der
Kurbelkammer 15.
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Bei diesem Ausführungsbeispiel ist das Radiallager 30,
das das hintere Ende der Drehwelle 16 stützt, ein
Achslager. Des weiteren ist ein Axiallager 102, das ein
einfaches Gleitlager ist, zwischen der Taumelscheibe 22 und
dem Verschluss 28 anstelle des Nadelaxiallagers 34 angeordnet.
Das Lager 103 hat ein Paar an ringförmigen Käfigelementen 103a und 103b.
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Der Verschluss 28 wirkt
als eine Einstelleinrichtung für
ein Einstellen der minimalen Neigungsposition der Taumelscheibe 22.
Der Verschluss 28 ist in verschiedenen axialen Längen erhältlich gestaltet. Von
der zu Verfügung
stehenden Auswahl an Verschlüssen 28 wird
ein Verschluss 28 gewählt,
der eine geeignete Länge
hat. Die Länge
des gewählten Verschlusses 28 ermöglicht,
dass die minimale Neigung der Taumelscheibe 22 mit einer
vorbestimmten minimalen Neigungsposition übereinstimmt. Der Kompressor
wird mit dem gewählten
Verschluss 28 zusammengebaut.
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Anders als bei dem ersten und dem
zweiten Ausführungsbeispiel
ist die Nut 27a nicht in der Verschlusskammer 27 ausgebildet
und wird der Sprengring 27b, der als ein Federanschlag
wirkt, nicht verwendet. Statt dessen wirkt die Ventilplatte 14 als
ein Federanschlag. Wenn das hintere Gehäuse 13 an der hinteren
Endfläche
des Zylinderblocks 11 angebracht wird, wobei sich die Ventilplatte 14 dazwischen
befindet, gelangt die Ventilplatte 14 mit dem hinteren
Ende der Schraubenfeder 29 in Eingriff, die sich in der
Verschlusskammer 27 befindet.
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Der Betrieb des Kompressors von 5 ist nachstehend beschrieben.
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Wenn der Kompressor betrieben wird,
wird in dem externen Kühlmittelkreislauf 52 befindliches Kühlmittelgas
in die Kurbelkammer 15 über
den Saugkanal 34, die Saugkammer 27 und den zweiten Saugkanal 91 gesaugt.
Das in der Kurbelkammer 15 befindliche Kühlmittelgas
wird dann in die Saugkammer 37 über den Einleitkanal 92,
der den ersten Kanal 146, das Durchgangsloch 94,
den zweiten Kanal 93, die Ventilkammer 95 und
das Loch 95a umfasst, gesaugt. Die Kurbelkammer 15 bildet
einen Teil des Kanals zwischen dem Kühlmittelkreislauf 52 und
der Saugkammer 37. Wenn die Kühllast groß ist, wird der Wert der Stromstärke zu der
Spule 63 in dem Ventil 49 erhöht. Dadurch wird die Größe der Anzugskraft zwischen
dem Kern 78 und dem Tauchkolben 80 erhöht, wodurch
die sich ergebende Kraft erhöht,
die den Ventilkörper 67 in
einer Richtung drängt,
in der das Ventilloch 68 geschlossen wird. Das Verringern der Öffnung zwischen
dem Ventilloch 68 und dem Ventilkörper 67 verringert
die Menge an Gas, die von der Auslasskammer 38 zu der Drucksteuerkammer 101 über den
Lieferkanal 100 strömt.
Das in der Kammer 101 befindliche Kühlmittelgas strömt andererseits
in die Kurbelkammer 15 über
den Kanal 102. Dadurch wird der Druck in der Kammer 101 verringert,
wodurch der Ventilkörper 97 nach
hinten oder von dem abgeschrägten
Auslass 96 weg bewegt wird. Demgemäss wird die Begrenzung des
Auslasses 96 durch die Begrenzungseinrichtung 98 des Ventilkörpers 97 verringert.
Das Verringern der Begrenzung oder Einschnürung oder das Vergrößern der Öffnung des
Auslasses 96 erhöht
die Menge an Gas, die von der Kurbelkammer 15 in die Saugkammer 37 über den
Kanal 92 strömt.
Dadurch wird der Druck in der Saugkammer 37 erhöht. Daher
ist die Differenz zwischen dem Druck Pc in der Kurbelkammer 15 und
dem Druck in jeder Zylinderbohrung 11a gering. Dadurch
wird die Neigung der Taumelscheibe 22 erhöht, wie
dies in 22 gezeigt ist, wodurch ermöglicht wird,
dass der Kompressor bei einer großen Verdrängung arbeitet.
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Wenn das Ventilloch 68 in
dem Ventil 49 durch den Ventilkörper 67 vollständig geschlossen ist,
ist der Lieferkanal 100 geschlossen. Dadurch wird die Lieferung
von Kühlmittelgas
von der Auslasskammer 38 zu der Drucksteuerkammer 101 angehalten. Dadurch
wird des weiteren der Druck in der Drucksteuerkammer 101 verringert,
wodurch die Öffnung zwischen
dem Auslassventil 96 und dem Ventilkörper 97 maximal gestaltet
ist. Der Druck in der Saugkammer 37 wird somit weiter erhöht. Daher
ist die Neigung der Taumelscheibe 22 maximal und der Kompressor
arbeitet bei der maximalen Verdrängung. Wenn
der Lieferkanal 100 durch das Ventil 49 geschlossen
ist, wird in der Auslasskammer 38 befindliches außerordentlich
mit Druck beaufschlagtes Kühlmittelgas
zu dem Kühlmittelkreislauf 52 geliefert
aber nicht zu der Kurbelkammer 15 über die Kanäle 100 und 102 geliefert.
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Es wird angenommen, dass die Kühllast gering
ist und der Stromstärkewert
zu der Spule 360 in dem Ventil 49 verringert ist.
Dadurch wird die Größe der Anzugskraft
zwischen den Kern 78 und dem Tauchkolben 80 verringert,
wodurch die sich ergebende Kraft verringert wird, die den Ventilkörper 67 in einer
Richtung drängt,
in der das Ventilloch 68 geschlossen wird. Das Vergrößern der Öffnung zwischen
dem Ventilloch 68 und dem Ventilkörper 67 erhöht die Menge
an Gas, die von der Auslasskammer 38 zu der Drucksteuerkammer 101 über den
Lieferkanal 100 strömt.
Dadurch wird der Druck in der Kammer 101 erhöht, wodurch
der Ventilkörper 97 nach
vorn oder zu dem abgeschrägten
Auslass 96 bewegt wird. Demgemäss wird die Einschränkung oder
Begrenzung zwischen der Begrenzungseinrichtung 98 und dem
Auslass 96 vergrößert. Das
Vergrößern der
Einschränkung
oder Begrenzung oder das Verkleinern der Öffnung des Auslasses 96 verringert die
Menge an Gas, die von der Kurbelkammer 15 in die Saugkammer 37 über den
Kanal 92 strömt.
Dadurch wird der Druck in der Saugkammer 37 verringert.
Daher ist die Differenz zwischen dem Druck Pc in der Kurbelkammer 15 und
dem Druck in jeder Zylinderbohrung 11a groß. Dadurch
wird die Neigung der Taumelscheibe 22 verringert, wie dies
in 6 gezeigt ist, wodurch
ermöglicht
wird, dass der Kompressor bei einer geringen Verdrängung arbeitet.
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Wenn die Kühllast zu Null wird, wird die
Lieferung von Strom zu der Spule 63 des Ventils 49 angehalten.
Dadurch wird die magnetische Anzugskraft zwischen dem Kern 78 und
dem Tauchkolben 80 beseitigt. Der Ventilkörper 67 wird
zu einer Position bewegt, bei der die Öffnung des Ventillochs 68 maximal gestaltet
ist. Demgemäss
ist der Lieferkanal 100 gänzlich geöffnet. Dadurch wird die Gasströmung von
der Auslasskammer 38 zu der Drucksteuerkammer 101 weiter
erhöht,
wodurch der Druck in der Kammer 101 erhöht wird. Der Druck bewegt den
Ventilkörper 97 nach
vorn und gestaltet die Begrenzung oder Einschränkung zwischen dem Auslass 96 und dem
Ventilkörper 97 maximal.
Diese maximale Einschränkung
gestaltet die Gasströmung
von der Kurbelkammer 15 zu der Saugkammer 37 minimal
und senkt der Druck in der Saugkammer 37. Dadurch wird
die Neigung der Taumelscheibe 22 minimal gestaltet, wie
dies in 6 gezeigt ist,
wodurch ermöglicht
wird, dass der Kompressor bei der minimalen Verdrängung arbeitet.
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Wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel
bewirkt die minimale Neigung der Taumelscheibe 22, dass
der Verschluss 28 den Lieferkanal 32 schließt. Dadurch
wird die Gasströmung
von dem Kühlmittelkreislauf 52 in
die Saugkammer 37 angehalten. In diesem Zustand zirkuliert
das Kühlmittelgas
innerhalb des Kompressors, wobei es durch die Auslasskammer 38,
den Lieferkanal 100, die Drucksteuerkammer 101,
den Druckentlastungskanal 102, die Kurbelkammer 15,
den Einleitkanal 92, die Saugkammer 37 und die
Zylinderbohrungen 12a läuft.
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Beim Zusammenbauen des Kompressors wird
die minimale Neigungsposition der Taumelscheibe 22 eingestellt,
indem ein Messverschluss mit einer vorbestimmten Länge verwendet
wird. Das heißt
der Kompressor wird vorübergehend
mit dem Messverschluss zusammengebaut. Dann wird wie bei dem ersten
Ausführungsbeispiel
der Hub der Kolben 35 gemessen, wenn die Taumelscheibe 22 bei
der minimalen Neigungsposition ist. Auf der Grundlage des gemessenen
Hubs wird der Verschluss 28 gewählt, der für den Kompressor optimal ist.
Der Messverschluss wird durch den gewählten Verschluss 28 ersetzt.
In dieser Weise wird die minimale Neigungsposition der Taumelscheibe 22 durch
den Verschluss 28 eingestellt.
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Wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel wird
das Ersetzen des Messverschlusses durch den gewählten Verschluss 28 von
dem hinteren Ende des Zylinderblocks 11 ausgeführt. Daher
hat dieses Ausführungsbeispiel
die gleichen Vorteile wie das erste Ausführungsbeispiel. Des weiteren
wird anders als bei dem ersten Ausführungsbeispiel das dem Messen
gewidmete hintere Käfigelement
bei diesem Ausführungsbeispiel
nicht angewendet. Statt dessen wird der Messverschluss durch den
gewählten
Verschluss 28 ersetzt. Somit ist ein Auseinanderbauen des
Axiallagers 103 nicht erforderlich. Das Einstellen der
minimalen Neigungsposition der Taumelscheibe 22 ist demgemäss erleichtert.
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Die Ventilplatte 14 stützt direkt
die Schraubenfeder 29 in der Verschlusskammer 27.
Daher macht dieses Ausführungsbeispiel
kein separates Teil zum Halten der Feder 29 erforderlich.
Somit verringert dieser Aufbau die Anzahl an Teilen.
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Die vorliegende Erfindung kann in
den folgenden Formen alternativ ausgeführt werden:
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Bei dem ersten Ausführungsbeispiel
kann das vordere Käfigelement 34a als
eine Einstelleinrichtung zum Einstellen der minimalen Neigungsposition
der Taumelscheibe 22 wirken. Darüber hinaus können beide
Käfigelemente 34a und 34d als
Einstelleinrichtungen wirken.
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Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel
kann der Abstandshalter 85 zwischen dem vorderen Käfigelement 34a des
Axiallagers 34 und der Taumelscheibe 22 angeordnet
werden. Des weiteren kann ein Paar an Abstandshaltern 85,
die als Einstelleinrichtungen wirken, zwischen dem Lager 34 und
dem Verschluss 28 bzw. zwischen dem Lager 34 und
der Taumelscheibe 22 angeordnet werden.
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Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel
kann die minimale Neigungsposition der Taumelscheibe 22 eingestellt
werden, indem die Anzahl der Abstandshalter 85 geändert wird.
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Bei dem dritten Ausführungsbeispiel
kann statt des Verschlusses 28 zumindest eines der Käfigelemente 103a, 103b des
Axiallagers 103 als eine Einstelleinrichtung wirken. Das
heißt
die minimale Neigungsposition der Taumelscheibe 22 kann
eingestellt werden, indem die Dicke von zumindest einem der Käfigelemente 103a, 103b geändert wird.
Des weiteren kann die minimale Neigungsposition der Taumelscheibe 22 durch
die Anzahl der Käfigelemente
bei dem Axiallager 103 eingestellt werden.
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Bei dem ersten Ausführungsbeispiel
kann der Verschluss 28 als eine Einstelleinrichtung wie
bei dem dritten Ausführungsbeispiel
wirken.
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Bei dem ersten und bei dem zweiten
Ausführungsbeispiel
kann die Ventilplatte 14 als ein Federanschlag statt des
Sprengrings 27b wie bei dem dritten Ausführungsbeispiel
wirken.
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Bei dem dritten Ausführungsbeispiel
kann die ringartige Nut 27a in der Verschlusskammer 27 ausgebildet
sein und der Sprengring 27b, der als ein Federanschlag
wirkt, kann in der Nut 27a wie bei dem ersten und wie bei
dem zweiten Ausführungsbeispiel sitzen.
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Bei den vorstehend beschriebenen
Ausführungsbeispielen
kann das Radiallager 30 weggelassen werden. In diesem Fall
wird der Verschluss 28 aus einem selbstschmierenden synthetischen
Harz gestaltet. Das hintere Ende der Drehwelle 16 wird
direkt durch den Verschluss 28 gestützt und dreht sich in bezug
auf diesen.
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Daher sollen die vorliegenden Beispiele
und Ausführungsbeispiele
als Veranschaulichung und nicht als Einschränkung aufgefasst werden und
die vorliegende Erfindung ist nicht auf die hierbei dargelegten
Einzelheiten beschränkt,
sondern können
innerhalb des Umfangs der beigefügten
Ansprüche
abgewandelt werden.