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Die Erfindung betrifft neue Phenyloxazole,
Thiazole, Oxazoline, Oxadiazole und Benzoxazole, die als neuroprotektive
Mittel brauchbar sind.
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Neurodegenerative Prozesse können verschiedene
Bereiche des zentralen Nervensystems (ZNS) umfassen. Die Neurodegeneration
tritt klinisch als Abbau der funktionell verknüpften neuronalen Kreise mit den
entsprechen- den Veränderungen
im Neurotransinittersystem und einer morphologischen Organisation des
betroffenen Zellsystems in Erscheinung.
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Das normale Funktionieren des ZNS
legt eine gut ausbalanzierte Wechselwirkung zwischen den unter schiedlichen
biochemischen und strukturell verknüpften neuronalen Systemen nahe.
Wenn ein Vertreter eines neuronalen Kreises in seiner strukturellen
oder biochemischyen Einheit verändert
wird, führt
dies zu einein Ungleichgewicht des funktionellen Systems und es
muß ein
Kompensationsmechanismus aktiviert werden, um das physiologische
Gleichgewicht aufrechtzuerhalten.
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Die vermutlich sclhlimmste Form der
Neurodegeneration ist die, die nach einein Schlaganfall beobachtet
wird. Diese Form der cerebralen Ishämie führt zum Tod von Neuronen, wie
auch Gliazellen und vaskulären Elementen
des Gehirns. Ziemlich oft führt
ein Schlaganfall zur Lähmung,
zum Gedächtnisverlust,
zur Unfähigkeit
zu kommunizieren und sogar zum Tod. Reaktive Sauerstoffzwischenprodukte
dürften
bei der Verursachung des Hirntods bei Schlaganfallpatienten eine
Rolle spielen.
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Eine weitere Form der cerebralen
Ischämie,
die ziemlich verheerend für
wichtige Gruppen von selektiv empfindlichen Neuronen sein kann,
ist die globale Ischämie.
Die globale, cerebrale Ischämie
wird gewöhmlich bei
Opfern eines Herzstillstands während
der Zeitspanne beobachtet, während
der das Herz fibrilliert. Der neuronale Tod durch globale Ischämie tritt
gewöhnlich
bei Herzattackenopfern auf die einen Herzstillstand durchmachen
und der Herzstillstand kommt normalerweise bei Herzattackenpatienten
vor. Reaktive Sauerstoffspezies dürften auch eine der verursachenden
Faktoren beim neuronalen Tod während
der Reperfusionsphase nach einer globalen Ischämie sein. Die Ischämiereperfusionsverletzung,
die durch eine globale oder lokale Ischämie oder während einer Transplantation
verursacht wird, kann auch andere Hauptorgane des Körpers betreffen,
wie die Niere, die Leber und das Herz. Reaktive Sauerstoffzwischenprodukte,
die während
der Reperfusionsphase in diesen Organen erzeugt werden, dürften eine
signifikante Verletzung verursachen.
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Andere degenerative Erkrankungen
des zentralen Nervensystems dürften
durch Prozesse verschlimmert oder initiiert werden, die zur Erzeugung
von reaktiven Sauerstoffzwischenprodukten führen. Die Parkinsonsche Erkrankung
(PD) ist durch ein verringertes Ausmaß und eine verringerte Geschwindigkeit
von Bewegungen gekennzeichnet Bei der Alzheimerschen Erkrankung
(AD) ist die kognitive Störung
das hauptsächliche klinisch0e
Symptom. Bei einer Erkrankung der motorischen Neuronen (beispielsweise
amyotrophe Lateralsklerose, ALS) ist eine Degeneration der zentralen
Pyramidenbahnen, des peripheren, motorischen Systems oder von beidem
die Ursache für
das klinische Bild.
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Die idiopathische PD ist eine Bewegungsstörung, worin
die Symptomatik durch drei Hauptsymptome definiert ist Tremor im
Ruhezustand, Rigidität
und Akinesie (Fahn, 1989). Der Verlauf der Erkrankung ist progressiv.
Für eine
lange Zeit waren anticholinerge Arzneimittel die einzige wirksame
Behandlung der Parkinsonschen Symptome. Der nützliche Effekt der Therapie
mit L-3,4-Dihydrophenylalanin (L-DOPA) hat die Lebenserwartung des
Patienten signifikant erhöht.
Jedoch wird das fortgeschrittene Stadium der Erkrankung durch die
Komplikationen der L-DOPA Therapie und dein felilenden Ausprechen
auf L-DOPA dominiert. Ein limitierender Faktor der PD Therapie ist
das psychotische Poteintial von vielen Anti-Parkinson-Arzneimitteln.
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ALS ist auch eine chronisch progressive,
degenerative Störung,
die in ihrer klassischen Form sporadisch auftritt. Die deutlichste
pathologische Veränderung
bei ALS Patienten ist ein Verlust von großen motorischen Neuronen im
motorischen Cortex, Hinstamm und Rückenmark.
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Die kognitive Abnahme ist das essentielle
klinische Kriterium für
AD, die sich durch Gedächtnisverlust, Desorientierung
und dem gleichzeitigen Verlust der Lebensfreude manifestiert, die
hiermit verbunden ist. Nur nach dem Tod kann die Diagnose pathologisch
durch das Vorkommen von mehreren amyloiden und neuritischen Plaques
im Gehirn diagnostiziert werden.
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Derzeit ist die pharmakologische
Therapie der neurodegenerativen Störungen auf die symptomatischen
Behandlungen beschränkt,
die nicht den Verlauf der zugrundeliegenden Erkrankung ändern.
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Mittlerweile besteht aufgrund der
derzeitigen Unzufriedenheit mit den derzeit vermarkteten Behandlungen
für die
oben beschriebenen Indikationen irnnerhalb der beroffenen Population
der Bedarf für
sicherere, besser eingestellte Arzneimittel, die entweder den Prozeß der Newodegeneration,
der mit der fokalen oder globalen Ischämie, ALS, Alzheimerschen und
Parkinsonschen Erkrankung assoziiert ist, verlangsamen oder sogar
eine solche Neurodegeneration insgesamt verhindern.
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Die vorliegende Erfindung liefert
neue Phenyloxazol- und Phenylthiazolverbindungen, die zur Behandlung
der Newodegeneration und Reperfusionsverletzung von peripheren Organen
brauchbar sind. Die Verbindungen der Erfindung hemmen die Bildung
von reaktiven Sauerstoffspezies bei einem Säuger und sind daher zur Behandlung
von Zuständen
und Erkrankungen brauchbar, die durch die erhöhte Bildung von freien Radikalen
induziert werden dürften,
wie globale und cerebrate Ischämie,
Parkinsonsche Erkrankung, Alzheimersche Erkrankung, Down Syndrom,
ALS und Ischämie
/ Reperfusionsverletzung von peripheren Organen.
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Malamas et al.,
US 5 428 048 A beschreiben
Phenyloxazole, die zur Behandlung von Erkrankungen von Entzündung, allergischen
Reaktionen und Arteriosklerose brauchbar sind, während Panetta et
EP 0 677 517 A Benzylidenrhodanine
zur Behandlung der Alzheimerschen Erkrankung beschreiben.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Die Erfindung liefert Verbindungen
der Formel III
worin
Ar für Phenyl,
Pyridyl, Tetrahydronaphthyl, Benzofuranyl oder Chromanyl steht,
das mit 0 bis 2 Substituenten substituiert ist, ausgewählt aus
der Gruppe, die besteht aus C
1-C
6-Alkyl, Hydroxy und Halogen, und substituiert ist
entweder mit
-
- (i) einem oder zwei Substituenten, ausgewählt aus
der Gruppe, die besteht aus -O(CH2)tR6,
- (ii) zwei Substituenten, die zusammengenommen mit den Kohlenstoffatomen,
an die sie gebunden sind einen Pyri- dyl- oder Tetrahydropyridylrig
bilden,
mit der Maßgabe,
daß wenn
das Substitutionsmuster (i) vorhanden ist, die Phenyl- oder Pyridylgxuppe
von Ar wahlweise mit zwei Substituenten substituiert sein kann,
die zusammen mit den Kohlenstoffatomen, an die sie gebunden sind,
einen Phenylring bilden,
worin R6 für -NR7R8, Morpholin-1-yl,
Imidazol-1-yl, 4,5-Dihydro-1H-imidazol-2-yl, Thiomorpholin-1-yl,
Piperazin-1-yl oder Piperazin-1-yl steht, das substituiert ist mit
C1-C4Alkyl oder und R7 und
R8 jeweils unabhängig stehen für Wasserstoff,
C1-C6Alkyl, -(CH2)pOH, (CH2)p-Piperidyl,
-(CH2)pS(C1-C6Alkyl), -(CH2)pO(C2-C6Alkyl) oder -(CH2)pS(C1-C6Alkyl)
worin R9 für C1-C6Alkyl steht, für eine Doppel- oder Einfachbindung
steht,
X für
-O-oder -S- steht,
Y für
-CH5'R5, -O- oder
-S- steht, worin R5' für H steht und R5 für -H oder
-OH steht oder R5 und R5'
zusammen für
= O stehen,
R für
H oder C1-C6Alkyl
steht,
R1 und R2 jeweils
einzeln für
C1-C6Alkyl, C1-C6Alkoxy oder Phenyl
stehen,
R3 für H oder C1-C6Alkyl steht oder R3 und
R4 zusammen dmn Ring, an den sie gebunden
sind, eine Phenylgruppe bilden,
R4 für Wasserstoff
oder -OH steht oder wenn Y für
-CHR5 steht, R4 und
R5 jeweils einzeln für H stehen oder wenn sie zusammengenommen
werden, eine Bindung bilden,
m für eine ganze Zahl von 0 bis
2 stelh, wobei beides eingeschlosswen ist,
q für 0 oder
1 steht,
n für
eine ganze Zahl von 0 bis 4 steht, wobei beides eingeschlossen ist,
p
für eine
ganze Zahl von 1 bis 6 steht, wobei beides eingeschlossen ist, und
t
für eine
ganze Zahl von 1 bis 4 steht, wobei beides eingeschlossen ist,
oder
ein pharmazeutisch annehmbares Salz, Hydrat oder optisches Isomer
hiervon.
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Gemäß einein weiteren Aspekt der
vorliegenden Erfindung werden pharmazeutische Zusammensetzungen
bereitgestellt, die als Wirkstoff eine Verbindung der Formel III
oder ein pharmazeutisch annelunbares Salz, Hydrat oder optisches
Isomer hiervon zusammen mit einem oder mehreren pharmazeutisch annehmbaren
Verdünnungsmitteln,
Trägern
und Hilfsstoffen hierfür
enthalten.
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Die vorliegende Erfindung liefert
zusätzlich
Verbindungen, die die Bildung von reaktiven Sauerstoffspezies hemmen.
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Die vorliegende Erfindung liefert
Verbindungen, die die Lipidperoxidation hemmen.
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Darüberhinaus wurde festgestellt,
daß die
Verbindungen der Formel I zur Prävention
der durch Ischämie
induzierten Zellschädigung
brauchbar sind, wie sie durch Schlaganfälle, Myokardinfarkte, Herzstillstände oder
während
einer Transplantation verursacht n kann. Die Ischämie stellt
ein Phänomen
dar, worin das Gewebe entweder teilweise oder vollständig vom
Blutfluß in
Zusammenhang mit einer Hypoxie abgeschnitten ist. Die Reperfusion
solcher Gewebe verursacht eine zusätzliche Verletzung, die mit
ischämischen
Vorfällen
von lebenswichtigen Organen assoziiert ist, wie der Lunge, der Leber,
der Niere, des Herzens und des Dünndarms. Die
Erfindung liefert daher auch ein Verfahren zur Prävention
der durch Ischämie
induzierten Zellschädigung bei
Säugern
durch die Verabreichung einer therapeutisch wirksamen Menge einer
Verbindung der Formel III an einen Säuger, der dessen bedarf.
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Ferner liefert die vorliegende Erfindung
Verbindungen zur Behandlung der Parkinsonschen Erkrankung.
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In einem weiteren Aspekt der vorliegenden
Erfindung werden Verbindungen zur Behandlung der Alzheimerschen
Erkrankung geliefert.
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Ein weiterer Aspekt der vorliegenden
Erfindung liefert Verbindungen zur Behandlung der amyotrophen Lateralsklerose
(ALS).
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Andere Ziele, Merkmale und Vorteile
der vorliegenden Erfindung werden aus der anschließenden Beschreibung
und den Patentansprüchen
deutlich.
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Detaillierte Beschreibung
der Efindung
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Hier und im Folgenden bezeichnet
der Ausdruck „C1-C6Alkyl" eine geradkettige
oder verzweigte Alkylkette mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen. Typische
C1-C6Alkylgruppen
umfassen Methyl, Ethyl, n-Propyl, Isopropyl, n-Butyl, Sekundärbutyl, Isobutyl, tert.-Butyl,
n-Pentyl, Isopentyl, Neopentyl, Hexyl und dergleichen.
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Der Ausdruck „Halogen" steht für Chlor,
Fluor, Brom oder Iod.
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Der Ausdruck „(C1-C6)Alkoxy" bedeutet eine Gruppe, beispielsweise
Methoxy, Ethoxy, n-Propoxy, Isopropoxy, n-Butoxy, tert.-Butoxy,
n-Pentoxy, Isopentoxy, Neopentoxy, Hexoxy und derartige Gruppen,
die über das
Sauerstoffatom an den Rest des Moleküls gebunden sind.
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Der Ausdruck „pharmazeutisch akzeptable
Salze" bezeichnet Salze der Verbindungen der obigen Formeln, die
gegenüber
lebenden Organismen im Wesentlichen nicht toxisch sind. Typische
pharmazeutisch akzeptable Salze umfassen die Salze, die durch Umsetzung
der Verbindungen der obigen Formeln mit einer pharmazeutisch akzeptablen
Mineralsäure
oder organischen Säure
oder mit einem pharmazeutisch akzeptablen Alkalimetall oder einer
pharmazeutisch akzeptablen organischen Base in Abhängigkeit
von den Typen der in den Verbindungen der Formeln vorhandenen Substituenten
hergestellt werden.
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Beispiele für pharmazeutisch akzeptable
Mineralsäuren,
die zur Herstellung von pharmazeutisch akzeptablen Salzen verwendet
werden können,
umfassen Salzsäure,
Phosphorsäure,
Schwefelsäure,
Bromwasserstoffsäure,
Iodwasserstoffsäure,
phosphorige Säure
und dergleichen. Beispiele für
pharmazeutisch akzeptable organische Säuren, die zur Herstellung von
pharmazeutisch akzeptablen Salzen verwendet werden können, umfassen
aliphatische Mono- und Dicarbonsäuren,
wie Oxalsäure,
Kolilensäure,
Citronensäurwe,
Bernsteinsäure,
Phenyl-substituierte Al- kansäwen,
aliphatische und aromatische Schwefelsäuren und dergleichen. Derartige
aus Mineralsäuren
oder organischen Säuren
hergestellte pharmazeutisch akceptable Salze umfassen somit Hydrochloride,
Hydrobromide, Nitrate, Sulfate, Pyrosulfate, Bisulfate, Sulfate,
Bisulfate, Phosphate, Monohydrogenphosphate, Dihydrogenphosphate,
Me taphosphate, Pyrophosphate, Hydroiodide, Hydrofluoride, Acetate,
Propionate, Formiate, Oxalate, Citrate, Lactate, p-Toluolsulfonate,
Methansulfonate, Maleate und dergleichen.
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Es ist anzumerken, daß das einen
Teil eines beliebigen Salzes gemäß der vorliegenden
Erfindung bildende spezielle Anion oder Kation nicht kritisch ist
solange das Salz als Ganzes pharmakologisch akzeptabel ist und solange
die anionische oder kationische Einheit nicht zu unerwünschten
qualitativen Eigenschaften beträgt.
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Der Ausdruck „Aminoschutzgruppe" wird hier
und im folgenden so verwendet wie er in der synthetischen organischen
Chmie häufig
verwendet wird und bezeichnet eine Gruppe, die verhindert, daß eine Aminogruppe
an einer an einer gewissen anderen funktionellen Gruppe des Moleküls durchgeführten Reaktion teilnimmt,
die jedoch von dem Amin entfernt werden kann, wenn es gewünscht wird
dies zu tun. In ähnlicher Weise
bezeichnet der Ausdruck „Hydroxyschutzgruppe"
eine entfernbare Gruppe, die verhindert, daß eine Hydroxygruppe an einer
am Molekül
durchgeführten
Reaktion teilnimmt. Derartige Gruppen werden bei T. W. Grenne in
den Kapiteln 2 und 7 des Buches Protective Groups in Organic Synthesis,
Johnn Wiley and Sons, New York, 1981, und von J. W. Barton in Kapitel
2 des Buches Protective Groups in Organic Chemistry, J. F. W. McOmie
(Hrsg.), Plenum Press, New York, 1973, die hier durch in Bezugnahme
in ihrer Gänze
aufgenommen werden, diskutiert. Beispiele für Aminoschutzgruppen umfassen
Benzyl und substituiertes Benzyl, wie 3,4-Dimethoxybenzyl, o-Nitrobenzyl
und Triphenylmethyl; solche der Formel -COOR, worin der Rest R Gruppen,
wie Methyl, Ethyl, Propyl, Isopropyl, 2,2,2-Trichlorethyl, 1-Methyl-1-phenylethyl,
Isobutyl, tert.-Butyl, tert.-Amyl, Vinyl, Allyl, Phenyl, Benzyl,
p-Nitrobenzyl, o-Nitrobenzyl
und 2,4-Dichlorbenzyl, umfasst; Acylgruppen und substituiertes Acyl,
wie Formyl, Acetyl, Chloracetyl, Dichloracetyl, Tricyhloracetyl,
Trifluoracetyl, Benzoyl und p-Methoxybenzoyl; sowie andere Gruppen,
wie Methansulfonyl, p-Toluolsulfonyl, p-Brombenzolsulfonyl, p-Nitrophenylethyl
und p-Toluolsulfonylaminocarbonyl.
Eine bevorzugte Aminogruppen-blockierende Gruppe ist tert.-Butoxycarbonyl.
-
Beispiele für Hydroxyschutzgruppen umfassen
Ether- und substituierte Ether-bildende Gruppen, wie Methyl, Methoxymethyl,
tert.-Butoxymethyl, 1-Ethoxyethyl und Benzyl, Silylether-bildende
Gruppen, wie Trimethylsilyl, Triethylsilyl und Methyldüsopropylsilyl;
Ester-bildende Gruppen, wie Formiat, Acetat und Trichloracetat,
und Carbonatgruppen, wie Methyl, 2,2,2-Triclilorethylcarbonat und
p-Nitrophenylcarbonate.
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Die Verbindungen der vorliegenden
Erfindung können
in verschiedenen someren Formen vorliegen, beispielsweise wenn Ar
für ein
Phenyl oder Pyridyl steht, das mit einem oder zwei -(C1-C6Alkyl)R6-Gruppen substituiert
ist, oder wenn R4 und R5 zusammmen
eine Bindung bilden oder wenn Y für -C(OH)H- steht. Die vorliegende
Erfindung betrifft nicht ein beliebiges spezielles Isomer, sondern
umfasst alle möglichen
individuellen Isomere und Racemate.
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Der Fachmann auf dem einschlägigen Fachgebiet
versteht, daß wenn
Z für Stickstoff
steht und- eine Doppelbindung zwischen Z und dem Kohlenstoffatom,
an dem es hängt,
bildet, N keinen Substituenten R3 aufweist.
Zahlreiche der Verbindungen der Formel I können zusammen mit Wasser Hydrate
bilden. Die vorliegende Erfindung umfasst die Hydrate der Formel
I.
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Bevorzugte Verbindungen
gemäß der varliegenden
Erfindung
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Bevorzugte Gruppen umfassen die folgenden:
-
- (a) Ar steht für
Phenyl, das mit einemn oder zwei Substituenten, die aus und -(C1-C6Alkyl)R6 ausgewählt sind,
oder mit zwei Substituenten substituiert ist, die, wenn sie zusammen
mit den Kohilenstoffatomen, ani denen sie gebunden sind, einen Pyridyl-
oder Tetrahydropyridylring bilden;
- (b) Ar steht für
Aryl, das mit -(C1-C6)Alkyl,
Hydroxy, Halogen oder mit zwei Substituenten substituiert ist, die zusammen
mit den Kohlenstoffatomen, an denen sie gebunden sind, einen Phenylring
bilden;
- (c) Ar steht für Pyridyl, das mit -(C1-C6)Alkyl, Hydroxy,
Halogen oder mit zwei Substituenten substituiert ist, die zusammen
mit den Kohlenstoffatomen, an denen sie gebunden sind, einen Phenylring
bilden;
- (d) Ar steht für
Phenyl, das mit -(C1-C6Alkyl)R6 substituiert ist;
- (e) Ar steht für
Phenyl, das mit substituiert ist;
- (f) steht R6 für -NR7R6;
- (g) R6 steht für Morpholin-1-yl oder Thiomorpholin-1-yl;
- (h) R6 steht für Imidazol-1-yl oder 4,5-Dihydro-1-1H-imidazol-2-yl;
- (i) R6 steht für Piperazin-1-yl oder Piperazin-1-yl,
das mit -(C1-C4)Alkyl
oder substituiert ist;
- (j) R7 und R8 stehen
jeweils unabhängig
voneinander für
Wasserstoff oder -(C1-C6)-Alkyl;
- (k) R1 und R2 stehen
jeweils unabhängig
voneinander für
-(C1-C6)Alkyl;
- (l) R3 steht für -(C1-C6)Alkyl;
- (m) Y steht für
-O- oder -S-;
- (n) Y steht für
-CHR5-;
- (o) m steht für
1;
- (p) p steht für
eine ganze Zahl von einschließlich
1 bis einschließlich
3.
-
Eine bevorzugte Gruppe von Verbindungen
umfasst Verbindungen der Formel (II)
worin
Ar für Phenyl,
Pyridyl oder Tetrahydronaphthyl steht, das mit 0 bis 2 Substituenten
substituiert ist, ausgewählt aus
der Gruppe, die besteht. aus C
1-C
6Alkyl, Hydroxy und Halogen, und substituiert
ist entweder mit:
-
- (i) einem oder zwei Substituenten, ausgewählt aus
der Gruppe, die besteht aus -O(CH2)tR6, und
- -(C1-C6Alkyl)R6, oder
- (ii) zwei Substituenten, die zusammengenommen mit den Kohlenstoffatomen,
an die sie gebunden sind, einen Pyridyl- oder Tetrahydropyridylring
bilden;
wobei gilt, daß wenn
das Substitutionsmuster (i) vorhanden ist, die Phenyl- oder Pyridylgruppe
von Ar zusätzlich
mit zwei Substituenten substituiert sein kann, die zusammen mit
den Kohlenstoffatomen, an die sie gebunden sind, einen Phenylring
bilden;
worin R6 für -NR7R8, Morpholin-1-yl, Imidazol-1-yl, 4,5-Dihydro-1H-imidazol-2-yl,
Thiomorpholin-1-yl, Piperazin-1-yl oder Piperazin-1-yl steht, das
substituiert ist mit -(C1-C4)Alkyl
oder und R7 und
R8 jeweils unabhängig stehen für Wasserstoff,
-(C1-C6)Alkyl, -(CH2)pOH, -(CH2)p-Piperidyl, -(CH2)pS(C1-C6Alkyl), für eine Doppel- oder Einfachbildung
steht;
X für
-O- oder -S- steht;
Y für
-CHR5-, -O- oder -S- steht;
R für H oder
-(C1-C6)Alkyl steht;
R1 und R2 jeweils
unabhängig
voneinander für
-(C1-C6)Alkyl oder
-(C1-C6)Alkoxy stehen,
R3 für
H oder -(C1-C6)Alkyl
steht oder R3 und R4 zusammen
mit dem Ring, an den sie gebunden sind, eine Phenylgruppe bilden;
R4 für
Wasserstoff steht oder wenn Y für
-CHR5 steht, R4 und
R5 jeweils unabhängig voneinander für H stehen oder
wenn sie zusammengenommen werden, eine Bindung bilden,
m für eine ganze
Zahl von einschließlich
0 bis einschließlich
2 steht;
n für
eine ganze Zahl von einschließlich
0 bis einschließlich
4 steht,
p für
eine ganze Zahl von einschließlich
1 bis einscließlich
6 steht; und
t für
eine ganze Zahl von einschließlich
1 bis einschließlich
4 steht;
oder ein pharmazeutisch akzeptables Salz, Hydrat oder
optisches Isomer hiervon.
-
Eine weitere bevorzugte Gruppe von
Verbindungen umfasst Verbindungen der Formel (I)
worin
Ar für Phenyl
oder Pyridyl steht, das substituiert ist mit 0 bis 2 Substituenten,
ausgewählt
aus der Gruppe, die besteht aus C
1-C
6Alkyl, Hydroxy und Halogen;
und entweder
substituiert ist mit
-
- (i) einem oder zwei Substituenten, ausgewält aus der
Gruppe, die besteht ausund -(C1-C6Alkyl)R6; oder
- (ii) zwei Substituenten, die zusammengenommen mit den Kohlenstoffatomen,
an die sie gebunden sind, einen Pyridyl- oder Tetrahydropyridylring
bilden;
mit der Maßgabe,
daß wenn
das Substitionsmuster (i) vorhanden ist, die Phenyl- oder Pyridylgruppe
von Ar zusätzlich
mit zwei Substituenten substituiert sein kann, die zusammen mit
den Kohlenstoffatomen, an die sie gebunden sind, einen Phenylring
bilden, worin R6 für -NR7R8, Morpholin-1-yl, Imidazol-1-yl, 4,5-Dihydro-1H-imidazol-2-yl,
Thiomorpholin-1-yl, Piperazin-1-yl oder Piperazin-1-yl steht, das
substituiert ist mit -(C1-C4)Alkyl
oder und R7 und
R8 jeweils unabhängig für Wasserstoff, -(C1-C6)Alkyl, -(CH2)pOH oder -(CH2)p-Piperidyl
stehen;
X für
-O- oder -S- steht;
Y für
-CHR5-, -O- oder -S- steht;
R für H oder
(C1-C6)Alkyl steht;
R1 und R2 jeweils
unabhängig
voneinander für
-(C1-C6)Alkyl stehen;
R3 für
H oder -(C1-C6)Alkyl
steht;
R4 für Wasserstoff steht oder wenn
Y für -CHR5 steht R4 und R5 jeweils unabhängig voneinander für H stehen oder
wenn sie zusammengenommen werden, eine Bindung bilden;
m für 0 oder
1 steht;
n für
eine ganze Zahl von einschließlich
0 bis einschließlich
4 steht; und
p für
eine ganze Zahl von einschließlich
1 bis einschließlich
6 steht;
oder ein pharmazeutisch annehmbares Salz, Hydrat oder
optisches Isomer hiervon.
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Es ist darauf hinzuweisen, daß die obigen
Klassen kombiniert werden können,
um weitere bevorzugte Klassen zu bilden.
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Eine bevorzugte Art von Verbindungen
umfasst die Verbindungen, worin:
Ar für Phenyl steht das substituiert
ist mit 1 oder 2 Substituenten, ausgewählt aus der Gruppe, die besteht
aus
und -(C
1-C
6Alkyl)R
6, wobei
R
6 für
-NR
7R
8 steht und
R
7 und R
8 für H oder
-(C
1-C
6)Alkyl stehen;
und
mit einem oder zwei Substituenten substituiert ist, die aus Wasserstoff
-(C
1-C
6)Alkyl und
Hydroxy ausgewählt
sind; oder mit zwei Substituenten substituiert ist die zusammengenommen
mit den Kohlenstoffatomen, an denen sie gebunden sind, eine Phenylgruppe
bilden;
R
1 und R
2 stehen
für -(C
1-C
6)Alkyl;
R,
R
3 und R
4 stehen
für Wasserstoff;
X
steht für
-O-;
Y steht für
-O- oder -S-.
-
Von dieser bevorzugten Art sind Verbindungen,
worin R1 und R2 für 1,1-Dimethylethyl
stehen, stärker bevorzugt.
-
Von dieser stärker bevorzugten Art sind die
Verbindungen, worin Ar für
Phenyl steht das mit einer oder zwei -(C1-C6Alkyl)R6-Gruppen
und mit einem oder zwei Substituenten, die aus Wasserstoff und -(C1-C6)Alkyl ausgewählt sind,
substituiert ist speziell bevorzugt.
-
Von dieser speziell bevorzugten Art
sind die Verbindungen, worin Ar für Phenyl steht das mit -(C1-C6Alkyl)R6 substituier
ist besonders bevorzugt.
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Weitere typische Beispiele von Verbindungen
der Formel I, die sich erfindungsgemäß eignen, umfassen:
2-(3-Methyl-4-hydroxy-5-ethyl)phenyl-4-(2-(4-methyl-3-aminoprop-1-ylphenoxy)ethyl)oxazol;
2-(3-Isopropyl-4-ethoxy-5-n-propyl)phenyl-4-(2-(4-N-propyl-6-aminohex-1-ylphenoxy)ethyl)thiazoloxalat;
2-(3-Hexyl-4-pentoxy-5-tert.-butyl)phenyl-4-(2-(4-N-ethylaminomethylphenoxy)ethyl)oxazol;
2-(3-n-Propyl-4-hydroxy-5-neopentyl)phenyl-4-(2-(4-N-ethylaminomethylphenoxy)ethyl)-5-methyloxazolmaleat;
2-(3-Isopropyl-4-propoxy-5-ethyl)phenyl-4-(2-(4-N-ethylaminomethylphenoxy)ethyl)-5-ethylthiazol;
2-(3-Methyl-4-n-pentoxy-5-sec-butyl)phenyl-4-(2-(4-N-ethylaminomethylphenoxy)ethyl)-5-isopropyloxazol-tosylat;
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-N-ethylaminomethylphenoxy)ethyl)thiazol;
2-(3-Methyl-4-methoxy-5-n-butyl)phenyl-4-(2-(2-fluor-4-N-ethylaminomethylphenoxy)ethyl)oxazolhydrobromid;
2-(3-tert.-Butyl-4-hydroxy-5-ethyl)phenyl-4-(2-(2-propyl-4-N-ethylaminomethylphenoxy)ethyl)oxazol;
2-(3-Isobutyl-4-hydroxy-5-n-pentyl)phenyl-4-(2-(4-N-ethylaminomethyl-5-hydroxyphenoxy)ethyl)thiazol;
2-(3,5-Dimethyl-4-ethoxyphenyl)-4-(2-(2-hexyl-4-N-ethylaminomethylphenoxy)ethyl)oxazol-mesylat;
2-(3-n-Butyl-4-pentoxy-5-isopropylphenyl)-4-(2-(5-N-ethyl-N-methylaminomethylpyrid-2-yloxy)ethyl)thiazol;
2-(3-Neopentyl-4-hydroxy-5-ethylphenyl)-4-(2-(5-N-ethyl-N-inethylaminomethylpyrid-2-yloxy)ethyl)-5-methyloxazol-nitrat;
2-(3,5-Di-sec-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(5-N-ethyl-N-methylaminomethylpyrid-2-yloxy)ethyl)-5-isobutyloxazol;
2-(3,5-Di-n-propyl-4-methoxyphenyl)-4-(2-(5-N-ethyl-N-methylaminomethylpyrid-2-yloxy)ethyl)oxazolpyrosulfat;
2-(3-sec-Butyl-4-methoxy-5-ethyl)phenyl-4-(2-(2-brom-5-N
thyl-N-methylaminomethylpyrid-2-yloxy)ethyl)-5-isopropyloxazol;
2-(3,5-Di-isopropyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(3-hydroxy-5-thiomorpholinomethylpyrid-2-yloxy)ethyl)thiazol-metaphosphat;
2-(3-Methyl-4-propoxy-5-ethyl)phenyl-4-(2-(5-N-methyl-N-ethyl-4-aminobut-1-ylpyrid-2-yloxy)ethyl)oxazol;
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(5-(N-methyl-N-(3-(piperidin-3-yl)propyl)aminomethyl)pyrid-2-yloxy)ethyl)oxazol-methansulfonat;
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-methoxyphenyl)-4-(2-(5-N-ethyl-N-methyl-3-aminopropyl-1-yl-pyrid-2-yloxy)ethyl)oxazol-sulfat;
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-ethoxyphenyl)-4-(2-(5-N-ethyl-N-n-propylaminomethylpyrid-2-yloxy)ethyl)thiazol;
2-(3-Hexyl-4-ethoxy-5-ethylphenyl-4-(2-(4-N-methyl-N-n-butylaminomethylphenylthio)ethyl)oxazolphospha;
2-(3-n-Propyl-4-methoxy-5-hexylphenyl)-4-(2-(4-N-methyl-N-ethylaminomethylphenylthio)ethyl)thiazol;
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(3-chloro-4-N,N-dimethylaminomethylphenylthio)ethyl)-5-isopropyloxazol-citrat;
2-(3-tert.-Butyl-4-hydroxy-5-neopentyl)phenyl-4-(2-(3,5-dimethyl-4-N,N-diethyl-3-aminopropyl-1-ylphenylthio)ethyl)oxazol;
2-(3,5-Dimethyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-(N-rnethyl-N-3-(piperin-3-yl)prop-1-yl-2-aminoethyl-1ylphenylthio)ethyl)oxazol-bisulfat;
2-(3-Methyl-4-hydroxy-5-ethyl)phenyl-4-(2-(4-N-n-propyl-N-ethylaminomethylphenylthio)ethyl)thiazol;
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(3-(4-N-methyl-N-ethylaminomethylphenyl)ethyl)-5-methylthiazol-lactat;
Z-2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-propoxyphenyl)-4-(3-(4-N-N-di-n-butylaminomethylphenyl)-2-propenyl)oxazol;
E-2-(3-Methyl-5-n-butyl-4-ethoxyphenyl)-4-(4-(4-methylethylaminomethylpyridyl)ethyl)oxazol;
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(3-(4-N-methyl-N-ethylaminomethylphenyl)oxazol;
Z-2-(3,5-Di-tert.-Butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(3-(4-N-methyl-N-ethylaminomethylphenyl)-2-propenyl)oxazolund
E-2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(3-(4-N-methyl-N-ethylaminomethylphenyl)-2-propenyl)oxazol.
-
Syntheseverfahren
-
Die Verbindungen der Formel I, worin
Ar für
Phenyl steht, das mit einem oder zwei Substituenten -(C1-C6Alkyl)R6-Gruppen
substituiert ist, worin die Alkylgruppe für -CH2-
steht, X und Y für
Sauerstoff stehen, R4 für Wasserstoff steht und in
für 1 steht,
lassen sich nach dem folgenden allgemeinen Reaktionsschema I(a) herstellen.
-
-
In Stufe (a) des obigen Reaktionsschemas
wird eine geeignet substituierte Benzoesäure durch Refluxieren mit einem
Aktivierungsmittel, wie 1,1'-Carbonyldiimidazol, anschließendes Abkühlen auf
Umgebungstemperatur und Behandeln mit konzentriertem wässrigem
Ammoniak in das Benzamid (1) umgewandelt. Die Reaktion kann in einem
aprotischen polaren Lösemittel,
wie Tetrahydrofuran, während
einer Zeitdauer von 1 bis 24 h durchgeführt werden.
-
Die Oxazolessigsäureverbindung (2) wird in Stufe
(b) durch Cyclisieren des Benzamids (1) mit einem Reagens, wie Ethyl-4-chloroacetoacetat,
unter einem Inertgas, wie Stickstoff, bei einer Temperahur von etwa 50°C bis 130°C während etwa
1 bis 2 h und anschließendes
Hydrolisieren unter Bildung der Säure hergestellt.
-
Die Herstellung des Phenyloxazols
(3) wird in Stufe (c) durch Reduzieren der Säure (2) mit einem Reduktionsmittel,
wie Boran-tetrahydrofuran, erreicht. Die Reaktion kann in einem
aprotischen polaren Lösemittel,
wie Tetrahydrofuran, bei Umgebungstemperatur während etwa 1 bis 24 h durchgeführ werden.
-
In Stufe (d) kann das Phenyloxazol
(3) mit einem Hydroxy-substituierten Benzaldehyd unter Bildung des
Aldehyds (4) durch anfüngliches
Mesylieren von (3) mit einem Mesylierungsmittel, wie Methansulfonylchlorid,
und anschließendes
Koppeln der mesylierten Verbindung mit dein Benzaldehyd gekoppelt
werden. Die Kopplungsreaktion kann in einem aprotischen polaren
Lösemittel,
wie Dimethylsulfoxid, in Gegenwart von Kalium-tert.-Butoxid unter
Erwärmen
auf eine Temperatur von etwa 70°C
während
eines Zeitraumes von bis zu 24 h durchgeführ werden.
-
Wenn R1 und
R2 kleine Niedrigalkylsubstituenten, wie
Methyl oder Ethyl, bedeuten, wird die Hydroxygruppe des Phenylrings
vorzugsweise mit einer Hydroxyschutzgruppe geschützt, um eine Mesylierung des Phenols
zu verhindern. Die Schutzgruppe kann anschließend nach der Kopplungsstufe
entfernt werden.
-
Wenn R1 und
R2 für
sperrige Alkylsubstituenten, wie tert.-Butyl, stehen, erfolgt die
Mesylierung vorzugsweise an dem an den Oxazol- oder Thiazolring
gebundenen Alkohol, so daß die
Hydroxygruppe nicht geschützt
werden muss.
-
Alternativ kann die Herstellung von
(4) durch eine Mitsunobu-Kopplung erreicht werden, die in einem aprotischen
polaren Lösemitel,
wie Tetrahydrofuran, bei Umgebungstemperatur durchgeführt werden
kann.
-
Eine reduktive Aminierung des Aldehyds
unter Bildung des gewünschten
Produkts (5) wird in Stufe (e) durch Umsetzen der Verbindung (4)
mit einein geeignet substituierten Amin und Titan(IV)-isopropoxid
(Ti(OiPr)4) unter Verwendung eines Reduktionsmittels,
wie Natriumborhydrid, erreicht. Die Reaktion wird vorzugsweise bei
Umgebungstemperatur in einein Alkohol mit niedrigemn Molekulargewicht,
wie Ethanol, durchgeführ. Die
Reaktion ist im Wesentlichen nach 16 h bis 3 Tagen vollständig abgelaufen.
-
Alternativ kann die Reduktionsstufe
(e) durch Auflösen
des Aldehyds (4) in einem Alkohol mit niedrigem Molekulargewicht,
wie Methanol, Ansäuern
der Lösung
mit einem Überschuss
einer organischen Säure, wie
Essigsäure,
anschließendes
Umsetzen des Aldehyds (4) mit einein geeignet substituierten Amin
unter Verwendung eines Reduktionsmitels, wie Natriumcyanoborhydrid
(Natriumcyanoborhydrid), durchgeführt werden. Die Reaktion wird
bei Umgebungstemperaturen unter Inertgas, wie Stickstoff, durchgeführt und
die Reaktion ist in etwa 6 h im Wesentlichen vollständig abgelaufen.
-
Verbindungen der Formel I, worin
R für -(C1-C6)Alkyl steht,
können
durch Alkylieren des Phenols der Verbindung (4) des Schemas I(a)
nach der Kopplungsstufe (d) unter Verwendung eines geeigneten -(C1-C6)Alkylhalogenids, wie Methyliodid, und von
Natriumhydrid in einem aprotischen polaren Lösemittel oder Lösemittelgemisch,
wie Tetrahydrofuran und Dimethylformamid, hergestellt werden. Die
Reaktion kann bei Umge bungstemperatur durchgefiihrt werden und ist
im Wesentlichen innerhalb von 31 h vollständig abgelaufen. Eine reduktive
Aminierug kann anschließend
gemäß Beschreibung
im Schema I(a), Stufe (e), durchgeführt werden.
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Verbindungen der Formel I, worin
R
7 oder R
8 für -(CH
2)
pPiperidyl, -(CH
2)
pS(C
1-C
6)Alkyl oder
steht, können gemäß Darstellung im nachfolgenden
Schema I(b) durch Umsetzen des Aldehyds (4) mit einem Amin oder
einein Aminhydrochloridsalz der Formel HN
2R
10, worin R
10 für H oder
-(C
1-C
6)Alkyl steht,
unter Bildung des freien Amins (6), das anschließend mit einem Alkylierungsmittel,
wie einem Aminogeschützten
Piperidin, z. B. N-tert.-Butoxycarbonyl-3-(3-brompropyl)piperidin
oder mit 2-Chlorethylmethylsulfid unter Verwendung von Natriumhydrid
in einem aprotischen polaren Lösemittel,
wie Dimethylformamid, unter Bildung von (7) hergestellt werden.
Temperaturen von etwa 20°C
bis 80°C,
sind bevorzugt und die Reaktion ist im Wesentlichen innerhalb von
4 h vollständig
abgelaufen. Eine Entschützung
der Piperidylgruppe kann durch dem Fachmann auf dem einschlägigen Fachgebiet
wohl bekannte Techniken, beispielsweise durch Behandeln von (7) mit
einer Säure,
wie Salzsäure,
erreicht werden. Die Umwandlung des Sulfoxids kann durch Behandeln
mit einem Oxidationsmittel, wie m-Chloroperbenzoesäure, erreicht
werden.
-
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Verbindungen der Formel I, worin
Ar für
Phenyl steht, das mit einer oder zwei geradkettigen -(C2-C6Alkyl)R6-Gruppen substituiert ist und worin X, Y
und R4 die oben in Schema I(a) angegebenen
Bedeutungen besitzen, können
gemäß Beschreibung
in den nachfolgenden Schemata I(c-e) hergestellt werden.
-
-
In Schema I(c) wird ein Amino-substituiertes
Phenolausgangsmaterial mit einem Acylierungsmittel, wie Essigsäureanhydrid,
und Natriummethoxid in einem Alkohol mit niedrigem Molekulargewicht,
wie Methanol, unter Bildung der Verbindung (9) umgesetzt. Die Reduktion
der Carbonylgruppe kann mit einem Reduktionsmittel, wie Lithiumaluminiumhydrid,
in einem aprotischen Lösemittel,
wie Tetrahydrofuran, unter Bildung der Verbindung (10) erreicht
werden. Die Acylierung von (10) kann durch Umsetzen von 1,1-Carbonyldiimidazol mit
einer Carbonsäure
in einem aprotischen polaren Lösemittel,
wie Tetrahydrofuran, bei Temperaturen von etwa 0°C bis etwa 20°C, anschließendes Behandeln
von (10) mit N-Ethyl-p-hydroxyphenethylamin erreicht werden. Die
Reaktion ist im Wesentlichen nach 2 bis 24 h vollständig abgelaufen.
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Verbindung (11) kann anschließend mit
einem geeignet substituierten Phenyloxazol in einer Mitsunobu-Reaktion unter Herstellung
der Verbindung (12) gekoppelt werden. Die Reaktion kann in einem
polaren aprotischen Lösemittel,
wie Tetrahydrofuran, bei Umgebungstemperatur durchgeführt werden.
Nach etwa 24 h ist die Reaktion im Wesentlichen vollständig abgelaufen.
Die Verbindung (12) kann anschließend unter Verwendung eines
Reduktionsmittels, wie Aluminiumhydrid, in einem aprotischen Lösemittel,
wie Tetrahydrofuran, unter Herstellung der Verbindung (13) reduziert
werden. Die Reaktion wird geeigneterweise bei Umgebungstemperaturen
dwchgeführt
und ist in etwa 3 h vollständig
abgelaufen.
-
In einem Alternatiwerfahren gemäß Darstellung
im nachfolgenden Schema I(d) wird ein in einem organischen Lösemittel,
wie Methylenchlorid, gelöstes,
geeignet substituiertes Phenylalkanolausgangsmaterial (14) mit einem
Halogenierungsmittel, wie Dibromtriphenylphosphoran, unter Herstellung
der Verbindung (15) umgesetzt. Die Reaktion kann bei Umgebungstemperatur
durchgeführt
werden und wird etwa 4 h ablaufen gelassen.
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Die halogenierte Verbindung (15)
wird anschließend
mit einem geeignet substituierten Phenyloxazol in einer Mitsunobu-Reaktion
unter Herstellung der Verbindung (16) gekoppelt, worauf das Halogen
durch ein Amin der Formel -NR7R8 in
einein polaren aprotischen Lösemittel,
wie Dimethylformamid, bei etwa 80°C
während
etwa 5 h unter Herstellung des gewünschten Endproduktes verdrängt wird.
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Das nachfolgende Schema I(e) beschreibt
ein drittes Verfahren zur Herstellung der Verbindungen der Formel
( worin Ar für
Phenyl steht, das mit einer oder zwei geradkettigen -(C1-C6Alkyl)R6-Gruppen
substituiert ist.
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In einer Mitsunobu-Reaktion wird
die Verbindung (17) zuerst mit einem geeignet substituierten Phenyloxazol
unter Bildung des Oxazolzwischenproduktes (18) gekoppelt. Der Reduktion
der Cy- anogruppe folgt eine Hydrolyse, wobei die Verbindung (19)
erhalten wird. Die Aminierung der Verbindung (19) wird durch irgendein
in Schema I(a), Stufe (e), beschriebenes Verfahren erreicht.
-
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Die Verbindungen der Formel I, worin
Ar für
Phenyl steht, das mit einer oder zwei
substituiert ist, und worin
X und Y die oben in den Schemata I(a–e) angegebenen Bedeutungen
besitzen, können
gemäß Darstellung
in dem nachfolgenden Schema II hergestellt werden.
-
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In dem obigen Reaktionsschema II
wird ein in einem aprotischen polaren Lösemittel, wie Tetrahydrofuran,
gelöstes
geeignet substituiertes Phenyloxazol (20) mit einein geeignet substituierten
Phenol (21) in einer Mitsunobu-Reaktion
unter Bildung der Verbindung (22) gekoppelt. Bei Umgebungstemperaturen
ist die Reaktion in 5 h im Wesentlichen vollständig abgelaufen. Die Verbindung
(22) wird anschließend
mit Natriumiodid unter Bildung des Iodketons umgesetzt, das anschließend unter
Verwendung eines geeignet substituierten Amins unter Erwärmen auf
etwa 50°C
bis 80°C
verdrängt
werden kann. Die Aminierung kann in einem nicht polaren organischen
Lösemittel,
wie Toluol, durchgeführt
werden und ist im Wesentlichen in etwa 3 h vollständig abgelaufen.
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Verbindungen der Formel I, worin
Ar für
Phenyl steht, das mit einer oder zwei verzweigtkettigen -(C1-C6Alkyl)R6-Gruppen
substituiert ist und worin X und Y die oben in den Schemata I(a–e) beschriebenen
Bedeutungen besitzen, können
gemäß dem nachfolgenden
Schema III hergestellt werden.
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Ein geeignet substituiertes Phenyloxazol
(24), das in einem aprotischen polaren Lösemittel, wie Tetrahydrofuran,
gelöst
ist, wird mit einem geeignet substituierten Keton (25) in einer
Mitsunobu-Reaktion unter Bildung der Verbindung (26) gekoppelt.
Eine reduktive Aminierung der Verbindung (26) kann nach einem der
in Schema I(a), Stufe (e), beschriebenen Verfahren erreicht werden.
-
Die Verbindungen der Schemata I,
II oder III, worin Ar für
Phenyl steht, das darüber
hinaus mit einem oder zwei Substituenten substituiert ist, die aus
-(C1-C6)Alkyl, Halogen
und Hydroxy ausgewählt
sind, können gemäß Darstellung
im nachfolgenden Schema IV hergestellt werden.
-
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Ein geeignet substituiertes Phenyloxazol
und ein geeignet substituiertes Phenol (27) werden in einer Mitsunobu-Reaktion
gemäß Beschreibung
in Schema I(a), Stufe (d), unter Bildung der Zwischenproduktverbindung
(28) gekoppelt, die anschließend
unter Verwendung eines der beiden in Schema I(a), Stufe (e), beschriebenen
Verfahren aminiert werden kann. Die Hydroxygruppe kann anschließend, falls
geeignet, entschützt
werden.
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Die Verbindungen der Schemata I,
II oder III, worin Ar für
Phenyl steht, das mit zwei Substituenten substituiert ist, die zusammengenommen
einen Phenylring bilden, können
gemäß Darstellung
in dem nachfolgenden Schema V hergestellt werden.
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Unter Verwendung einer Mitsunobu-Kopplung
wird ein Phenyloxazolausgangsmaterial mit einem geeignet substituierten
Hydroxynaphthaldehyd (29) umgesetzt. Das erhaltene Produkt kann
anschließend
einer reduktiven Aminierung unter Verwendung eines beliebigen Verfahrens
gemäß Schema
I(a), Stufe (e) unterzogen werden, und die Hydroxygruppe kann, falls
geeignet, entschützt
werden.
-
Die Verbindungen der Schemata I,
II oder III, worin Ar für
Phenyl steht, das mit
und/oder -(C
1-C
6Alkyl)R
6 substituiert
ist, worin R
6 für Morphohn-1-yl, Piperazin-1-yl,
Thiomorpholin-1-yl, Piperazin-1-yl oder sybstytuiertes Piperezin-1-yl
steht, werden gemäß Reaktionsschema
VI hergestellt. Schema
VI
worin B für
-O-, -NH-,
-N(C
1-C
4Alkyl) oder -S- steht, R
5 für Oxo-substituiertes
-(C
1-C
6)Alkyl steht
und R
6 für
-(C
1-C
6)Alkyl sieht.
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Ein geeignet substituiertes Ausgangsmaterial
(30) wird durch reduktive Aminierung mit einem geeignet substituierten
Phenyloxazol gemäß den Reaktionen
des Schemas I(a), Stufe (e), d. h. unter Verwendung entweder eines
Reduktionsmittels, wie Natriumcyanoborhydrid, in einem aprotischen
polaren Lösemittel,
wie Tetrahydrofuran, oder unter Verwendung von Titan(IV)-isopropoxid
(Ti(OiPr)4) und Natriumborhydrid in einem
Alkohol mit niedrigem Molekulargewicht, wie Ethanol, unter Bildung
der Verbindung (31) gekoppelt.
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Verbindungen der Formel I, worin
R
6 für
Piperazin-1-yl steht, können
durch Behandeln der Verbindung (31) des Schemas (VI), worin B für
steht, mit einem Überschuss
einer anorganischen Säure,
wie werden.
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Verbindungen der Formel I, worin
R6 für
Imidazol-1-yl steht, werden gemäß dem folgenden
Schema VII hergestellt.
-
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Ein Methoxyphenylalkylhalogenid,
wie p-Methoxybenzylchlorid, wird mit einem Imidazol unter Bildung der
Verbindung (32) refluxiert. Die Reaktion, die in einem polaren organischen
Lösemittel,
wie Acetonitril, durchgeführt
wird, ist in etwa 16 h im Wesentlichen vollständig abgelaufen. Eine Demethylierung
der Verbindung (32) wird durch Behandeln mit einem Mittel, wie Bortribromid,
unter Bildung der Verbindung (33) erreicht. In einer Mitsunobu-Kopplung
kann die Verbindung (33) mit dem Phenyloxazol (34) unter Bildung
des gewünschten
Produktes (35) gekoppelt werden.
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Verbindungen der Formel I, worin
R6 für
4,5-Dihydro-1H-imidazol-2-yl steht, werden gemäß Schema VIII hergestellt.
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Ein Phenyloxazolausgangsmaterial
wird mit einer Hydroxyphenylalkylcyanidverbindung in einer Mitsunobu-Reaktion
gekoppelt. Die Cyclisierung der Cyanogruppe unter Bildung des Dihydroimidazols
(37) kann durch anfängliches
Behandeln der Verbindung (36) mit Chlorwasserstoffgas in Ethanol
bei niedrigen Temperaturen während
etwa 4 h und anschließendes
Refluxieren mit Ethylendiamin während
einer weiteren Zeitdauer von bis zu 32 h erreicht werden.
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Verbindungen der Formel I, worin
Ar für
Phenyl steht, das mit zwei Substituenten substituiert ist, die zusammengenommen
mit den Kohlenstoffatomen, an denen sie gebunden sind, ein Pyridyl
oder ein Tetrahydropyridyl bilden, können gemäß den nachfolgenden Schemata
IX(a) und IX(b) hergestellt werden.
-
-
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Rf steht für Wasserstoff -(C1-C6)Alkyl, Halogen oder geschütztes Hydroxy
-
In den obigen Reaktionsschemata IX(a)
und IX(b) wird das Ausgangsmaterial (38) mit einem geeigneten Aldehyd
in einer sauren Lösung
unter Bildung des Zwischenproduktes (39) in Form eines Oxalatsalzes
cyclisiert.
-
In Schema IX(a) kann das Zwischenprodukt
(39) zuerst durch Refluxieren des Oxalatsalzes (38) mit Bromwasserstoff
und anschließendes
Schützen
des Stickstoffs durch eine Aminoschutzgruppe, wie Di-tert.-butyldicarbonat unter
Herstellung der Verbindung (40) demethyliert werden.
-
In Schema IX(b) kann das freie Amin
(39) in Gegenwart eines Dehydrierungsmittels durch Erwärmen mit
Palladiumschwarz und anschließendes
Demethylieren gemäß den obigen
Ausführungen
unter Bildung der Verbindung (42) aromatisiert werden.
-
Die Verbindungen (40) oder (42) können anschließend mit
einem geeignet substituierten Phenyloxazol in einer Mitsunobu-Reaktion
unter Bildung der gewünschten
Produkte (41) oder (43) gekoppelt werden. Ein Entfernen der Stickstoftschutzgruppe
kann durch Standardverfahren, wie eine Behandlung mit Trifluoressigsäure, und
einem geeigneten tert.-Butylkationenfänger, wie Thiophenol, erreicht
werden. Wenn eine Hydroxyschutzgruppe verwendet wird, kann die Hydroxygruppe
beispielsweise durch Hydrolyse oder Behandlung mit einer Säure in Abhängigkeit
von der ausgewählten
Schutzgruppe entschützt
werden.
-
Verbindungen, worin Ar für substituiertes
Pyridyl steht, können
nach dem folgenden allgemeinen Reaktionsschema X hergestellt werden
-
-
Unter Verwendung eines geeignet substituierten
Pyridoncarboxaldehyds und eines geeignet substituierten Phenyloxazols
in einer Mitsunobu-Kopplungsreaktion wird die Verbindung (44) hergestellt.
Wenn R6 für eine geschützte Hydroxygruppe
steht, kann sie nach der Kopplungsstufe entschützt werden. Die Verbindung (44)
kann anschließend
einer reduktiven Aminierung unter Verwendung eines in Schema I(a),
Stufe (e), oben beschriebenen Verfahrens unterzogen werden.
-
Die Verbindungen der Formel I, worin
Y für Schwefel
steht, können
gemäß Darstellung
im nachfolgenden Schema XI hergestellt werden.
-
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Ein geeignet substituiertes Phenyloxazol
wird mit einem geeignet substituierten Mercaptobenzaldehyd (45)
in einer Mitsunobu-Reaktion gekoppelt. Das erhaltene Zwischenprodukt
(46) kann anschließend
unter Verwendung eines beliebigen der oben in Schema I(a), Stufe
(e), beschriebenen reduktiven Aminierungsreaktionen zu dem gewünschten
Amin reduziert werden.
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Verbindungen der Formel I, worin
R3 für
-(C1-C6)Alkyl steht
und R, R1, R2, R4, X und Y die oben angegebenen Bedeutungen
besitzen, können
wie folgt hergestellt werden.
-
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Ra steht
für Oxo-substituiertes
-(C1-C6)Alkyl
-
Kaliumethylmalonat wird mit einem
Metallhalogenid, wie Magnesiumchlorid, und einer Base, wie Triethylamin,
in einem aprotischen polaren Lösemitel,
wie Acetonitril, unter einem Inertgas, wie Stickstoff, bei Umgebungstemperaturen
gerührt
und anschließend
mit einein Säurehalogenid,
wie μ-Chloro-propionylchlorid
unter Bildung des Ausgangshalogenids (47) umgesetzt.
-
Das Zwischenprodukt (48) wird durch
Umsetzen des Halogenids (47) mit einem geeignet substituierten Benzamid
(1), das gemäß Beschreibung
im obigen Schema I(a) hergestellt wurde, gebildet. Die Reaktion wird
bei Temperaturen von etwa 100°C
bis 150°C
unter einem Inertgas, wie Stickstoff während etwa 1 bis 8 h ablaufen
gelassen.
-
Eine Reduktion des Zwischenproduktes
(48) mit einem Reduktionsmittel, wie Lithiumaluminiumhydrid, liefert
die Verbindung (49). Die Reduktion wird in einem Inertgas, wie Stickstoff,
in einem aprotischen polaren Lösemittel
oder Ether, wie Tetrahydrofuran, während einem Zeitraum von 1
bis 24 h dwchgeführt.
-
Unter Verwendung einer Mitsunobu-Kopplung
wird ein geeignet substituiertes Benzaldehyd mit dem Zwischenprodukt
(49) unter Bildung der Verbindung (50) vereinigt, wobei letztere
dann durch reduktive Aminierung gemäß Beschreibung in obigem Schema
I(a), Stufe (e) reduziert werden kann, wobei das gewünschte Produkt
gebildet wird.
-
Verbindungen der Formel I, worin
X für S
steht, können
wie folgt hergestellt werden.
-
-
-
Das Benzamid (52) wird durch Refluxieren
einer geeignet substituierten Benzoesäure mit einem Aktivieringsmittel,
wie Carbonyldiimidazol, unter einem Inertgas, wie Stickstoft, und
anschließendes
Umsetzen mit Methylamin gemäß Beschreibung
in obigem Schema I, Stufe (a), hergestellt. Unter Verwendung eines
aprotischen polaren Lösemittels,
wie Tetrahydrofuran, ist die Reaktion in etwa 2 bis 24 h im Wesentlichen
vollständig abgelaufen.
-
Die Umwandlung zum Thiobenzamid (53)
wird durch Umsetzen der Verbindung (52) mit Lawessens-Reagenz bei Temperaturen
von 80°C
bis 120°C
in einem organischen Lösemittel,
wie Hexamethylphosphoramid, unter einem Inertgas, wie Stickstoff,
während
etwa 1 bis 2 h erreicht.
-
Die Synthese des Zwischenproduktes
(55) wird durch Refluxieren des Thioamids (53) unter einem Inertgas,
wie Stickstoff, mit einein μ-Halogenketon,
wie Ethyl-4-chloracetoacetat, in Gegenwart von Kaliumiodid erreicht.
Ein aprotisches polares Lösemittel
oder ein Ether, wie Tetrahydrofuran, ist bevorzugt und die Reaktion ist
innerhalb von 1 bis 6 h vollständig
abgelaufen.
-
Die Cyclisierung zur Herstellung
des Thiazols (56) wird durch Umsetzen des Thioesters (55) mit einem Überschuss
Ammonimacetat in Säure,
wie Essigsäure,
unter einem Inertgas, wie Stickstoff, während 1 bis 5 h erreicht.
-
Die Reduktion des Thiazolesters (56)
wird mit einem Reduktionsmittel, wie Lithiumaluminiumhydrid, erreicht.
Die Reduktion wird vorzugsweise unter einem Inertgas, wie Stickstoff,
in einem aprotischen polaren Lösemittel,
wie Tetrahydrofuran, durchgeführt.
Die Reaktion ist im Wesentlichen in 1 bis 2 h vollständig abgelaufen.
-
Unter Verwendung einer Mitsunobu-Reaktion
kann das Thiazolzwischenprodukt (57) mit einem geeignet substituierten
Benzaldehyd unter Bildung der Verbindung (58) gekoppelt werden.
Letztere kann isoliert und gereinigt werden und durch reduktive
Aminierung gemäß Bescheibung
in obigem Schema I(a), Stufe (e), zu dem gewünschten Amin reduziert werden.
-
Verbindungen der Formel I, worin
Y für CHR5 steht wobei R4 und
R5 individuell für Wasserstoff stehen oder R4 und R5 zusammengenom
men eine Bindung bilden, können
gemäß dem folgenden
Schema XIV hergestellt werden.
-
-
Bei Umgebungstemperatur in einem
polaren Lösemittel,
wie Methylenchlorid, wird ein geeignet substituierter Ausgangsalkohol
(59) durch Belandeln mit einem Halogenierungsmittel, wie Triphenylphosphin,
und Brom in Gegenwart einer Base oder eines Säurefängers, wie Imidazol, halogeniert.
Die Reaktion ist in 1 bis 24 h im Wesentlichen vollständig abgelaufen.
-
In einer Verdrängungsreaktion wird die halogenierte
Verbindung (60) mit Triphenylphosphin in einem nicht polaren Lösemittel,
wie Xylol, während
etwa 24 h refluxiert, wobei das aktivierte Zwischenprodukt (61) gebildet
wird.
-
Das Zwischenprodukt (62) wird in
einer Wittig-Reaktion unter Verwendung einer starken Base, wie Natriumhexamethyldisilazan,
und eines geeignet geschützten
Aldehyds, wie Terephthalaldehydmono-(diethylacetal), hergestellt,
Die Reaktion wird vorzugsweise in einem aprotischen polaren Lösemittel,
wie Tetrahydrofuran, bei Temperaturen von etwa –20°C bis etwa 0°C durchgeführt und ist im Wesentlichen
in etwa 3 bis 10 h vollständig
abgelaufen.
-
Ein Fachrmann auf dein einschlägigen Fachgebiet
erkennt ohne Schwierigkeiten, daß das Zwischenprodukt (62)
E und Z Isomere bildet, die bereitwillig durch herkömmliche
chromatographische Techniken getrennt werden können.
-
Das gewünschte Aldehyd (63) kann anschließend durch
Behandeln mit einer wässrigen
Säure,
wie Salzsäure,
während
etwa 24 h entschützt
werden. Die Entschützung
wird vorzugsweise in einem polaren Lösemittel oder Ether, wie Diethylether,
bei Umgebungstemperatur durchgeführt.
-
Eine reduktive Aminierung kann unter
Verwendung eines der in Schema I(a), Stufe (e), beschriebenen Verfahren
erreicht werden.
-
Verbindungen der Formel I, worin
Y für -CHR5 steht und R5 für Wasserstoff
steht, können
durch Hydrierung der Verbindung (64) mit gasförmigem Wasserstoff und 5%igem
Palladium auf Kohle hergestellt werden. Die Reduktion wird vorzugsweise
in einein nicht polaren Lösemittel,
wie Toluol, bei Umgebungstemperaturen dwchgeführt und ist im Wesentlchen
in etwa 4 h vollständig
abgelaufen.
-
Verbindungen der Formel I, worin
Ar, X und Y und R
4 die oben in Schema I(a)
angegebenen Bedeutungen besitzen und m für 0 steht, können gemäß Darstelluug
in dein nachfolgenden Schema XV hergestellt werden. Schema
15
-
Das Ausgangsmaterial (66) wird durch
Behandeln einer geeignet substituierten Benzoesäure mit einem Peptidkopplungsreagens,
wie 1,1'-Carbonyldiimidazol, unter Bildung eines aktivierten Acylierungsmittels und
anschließendes
Umsetzen mit einer geeignet substituierten Serinverbindung erhalten.
-
Der Methylester (66) wird durch Umsetzen
mit einem Bromierungsmittel, wie Triphenylphosphin, und Tetrabromkolilenstoff
in Gegenwart einer Base zu dem Oxazolin (67) cyclisiert.
-
Die Reaktion kann in einem aprotischen
polaren Lösemittel,
wie Acetonitril, bei Umgebungstemperatur während etwa 1 bis 24 h durchgeführt werden.
-
Das Oxazolin (67) wird durch Belandeln
mit einem Oxidationsmittel, wie aktiviertem Mangarioxid, bei einer
Temperatur von etwa 20°C
bis 50°C
während
etwa 1 bis 24 h in einein organischen Lösemittel, wie Aceton, zu der
Verbindung (68) oxidiert.
-
Das Oxazol (68) kann anschließend mit
einem Reduktionsmittel, wie einem Lithiumborhydrid-Methanol-Reduktionssystem,
in einein aprotischen polaren Lösemittel,
wie Tetrahydrofuran, reduziert werden. Vorzugsweise wird die Reaktion
bei Umgebungstemperaturen initiiert und anschließend während 30 min bis 12 h refluxiert.
-
Die Halogenierung der Verbindung
(69) wird durch Behandeln mit einein Halogenierungsmittel, wie Triphenylphosphin,
und Tetrabromkohlenstoff in einem aprotischen polaren Lösemittel,
wie Acetonitril, erreicht. Die Reaktion kann bei Umgebungstemperaturen
während
1 bis 24 h durchgeführt
werden.
-
In einer Verdrängungsreaktion unter Finkelstein-Bedingungen
wird das Halogen durch ein geeignet substituiertes Benzaldehyd ersetzt.
-
Eine reduktive Aminierung der Verbindung
(70) gemäß Beschreibung
in obigem Schema I(a), Stufe (e), liefert das gewünschte Produkt
(71).
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Verbindungen der Formel I, worin
Ar, X und Y und R4 die oben in Schema I(c–e) angegebenen
Bedeutungen besitzen und m für
0 steht, können
gemäß Darstellung
im nachfolgenden Schema XVI hergestellt werden.
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Das Ausgangsmaterial (11) wird mit
einem Oxazolausgangsmaterial (70) in Gegenwart einer Base, wie Natriumhydrid,
gekoppelt. Die Reaktion wird vorzugsweise bei Raumtemperatur während 1
bis 24 h unter Herstellung des Zwischenproduktes (72) durchgeführt.
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Die Reduktion des Zwischenproduktes
(72) kann durch Behandeln mit einem Reduktionsmittel, wie Borandimethylsulfid,
unter Herstellung der Verbindung (73) erreicht werden.
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Verbindungen, worin in für 2 steht,
können
gemäß Beschreibung
im nachfolgenden Schema XVII hergestellt werden.
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Das Ausgangsmaterial (59) wird mit
einein Halogenierungsmittel, wie Triphenylphosphin, und Iod in Gegenwart
einer schwachen Base umgesetzt. Die Reaktion kann in einem aprotischen
polaren Lösemittel
bei Umgebungstemperaturen während
1 bis 24 h durchgefiihrt werden.
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In einer Verdrängungsreaktion wird die halogenierte
Verbindung (60) mit Natriumcyanid in einem aprotischen polaren Lösemittel,
wie Dimethylsulfoxid, während
etwa 1 bis 2 h unter Bildung der Cyanozwischenproduktverbindung
(74) erwärmt.
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Die Cyanoverbindung (74) kann anschließend mit
einem Reduktionsmittel, wie Diiobutylaluminiumhydrid, in einem nicht
polaren Lösemittel,
wie Toluol, reduziert werden. Vorzugsweise wird die Reaktion bei –78°C initiiert
und anschließend
während
1 bis 2 h auf Umgebungstemperatur erwärmen gelassen werden.
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Die Formylverbindung (75) kann anschleßend mit
einem Reduktionsmittel, wie Natriumborhydrid, in einem Lösemittel,
wie Diethylether, unter Herstellung des Zwischenproduktes (76) reduziert
werden.
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Eine Mitsunobu-Kopplung des Zwischenproduktes
(76) mit dem geeignet substituierten Hydroxybenzaldehyd liefert
die Verbindung (77), die isoliert, gereinigt und durch reduktive
Aminierung zu dem gewünschten Amin
(78) umgewandelt werden kann.
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Die Herstellung der Verbindungen,
worin R1 und R2 jeweils
unabhängig
voneinander für
-(C1-C6)Alkoxy stehen,
kann gemäß Beschreibung
in dein nachfolgenden Schema XVIII erfolgen.
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Gemäß dem obigen in Schema I(a),
Stufe (a), beschriebenen Verfahren wird eine geeignet substituierte
Benzoesäure
(79) zu dem Benzamidzwischenprodukt (80) umgewandelt.
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Das Benzamidzwischenprodukt (80)
kann anschließend
durch Erwärmen
auf Temperaturen von 50°C bis
130°C mit
4-Chloracetoacetat unter einein Inertgas unter Bildung des Esters
(81) cyclisiert werden.
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Die Reduktion des Esters unter Verwendung
von beispielsweise Lithiumaluminiumhydrid liefert den primären Alkohol
(82).
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Gemäß dem in Schema I(a), Stufen
(d) und (e), dargestellten Verfahren wird das Amin (84) hergestellt. Eine
Entfernung der Schutzgruppe, beispielsweise durch Hydrolyse, liefert
das gewünschte
Produkt (85). Verbindungen, worin R3 und
R4 zusamunengenommen mit dem Ring, an dem
sie gebunden sind, eine Benzoxazolgruppe bilden, werden gemäß Beschreibung
im nachfolgenden Schema XIX hergestellt.
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Eine geeignet substituierte Benzoesäure (81)
wird mit 2-Hydroxy-5-methoxyanilin in Gegenwart einer Säure, wie
Bonsäure,
unter Bildung des Benzoxazolzwischenproduktes (87) gekoppelt.
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Eine Demethylierung der Verbindung
(87) unter Verwendung von beispielsweise Bortribromid liefert den
Alkohol (88). Vorzugsweise wird die Reaktion in einem organischen
Lösemittel,
wie Methylenchlorid, bei Temperaturen von etwa –10°C bis –70°C durchgeführt.
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Die Herstellung der Verbindung (89)
wird in einer Ullman-Reaktion durch Erwärmen der Verbindung (88), vorzugsweise
auf Temperaturen von etwa 140°C,
mit einem geeignet substituierten Arylhalogenid, wie 4-Brombenzaldehyd,
in Gegenwart von Kaliumcarbonat und Kupferiodid erreicht.
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Eine reduktive Aminierung gemäß Beschreibung
in Schema I(a), Stufe (e), liefert die Verbindung (90). Verbindungen,
worin X für
-O- steht und Y für
-N- steht, werden gemäß Darstellung
in Schema XX hergestellt.
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Ein Oxadiazol (91) führt durch
anfängliches
Behandeln einer geeignet substituierten Benzoesäure (86) mit Thionylchlorid
unter Herstellung des Säurechloridzwischenproduktes,
das anschließend
mit einem geeignet substituierten Alkylamidoxim, wie Methylethylamidoxim,
umgesetzt werden kann, hergestellt.
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Gemäß den im obigen Schema XIX
beschriebenen Stufen (a) bis (d) wird das gewünschte Produkt (94) erhalten.
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Die Verbindungen, worin X steht -O-
steht und
für eine Einfachbindung steht,
können
gemäß Beschreibung
im nachfolgenden Schema XXI hergestellt werden.
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Die Reduktion der Verbindung (95)
erfolgt durch Behandeln mit einem Reduktionsmittel, wie Lithiumaluminiumhydrid.
Vorzugsweise wird die Reaktion in einem aprotischen polaren Lösemittel,
wie Tetrahydrofuan, bei Temperaturen von etwa –10°C durchgeführt, wobei das Alkoholzwischenprodukt
(96) hergestellt wird.
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In einer Mitsunobu-Kopplung gemäß Beschreibung
in Schema I(a), Stufe (d), wird der Aldehyd (97) hergestellt. Eine
reduktive Aminierung gemäß Beschreibung
in Schema I(a), Stufe (e), liefert die Verbindung (98). Verbindungen,
worin Ar für
Tetrahydronaphthyl stellt, werden gemäß Darstellung in Schema XXII
hergestellt.
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In einer Mitsunobu-Kopplung gemäß Beschreibung
in Schema I, Stufe (d) wird der Ester (99) hergestellt. Eine Hydrolyse
des Esters erfolgt durch Behandeln mit einer Base, wie Lithiumhydroxid,
wobei die Säure (100)
hergestellt wird.
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Eine Cyclisierung zu der Tetrahydronaphthylverbindung
(101) erfolgt durch Umwandeln der Säure zuerst zu dem Säurechlorid
durch Behandeln mit beispielsweise Thionylchlorid und anschließendes Umsetzen des
Säurechloridzwischenproduktes
mit gasförmigem
Ethylen. Das gewünschte
Produkt (102) wird durch reduktive Aminierung gemäß Beschreibung
in Schema I(a), Stufe (e) erhalten.
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Die Zwischenprodukte und Endprodukte
können
durch herkömmliche
Techniken, beispielsweise durch Aufkonzentrieren der Lösemittel,
nachfolgendes Waschen des Rückstandes
mit Wasser, anschließendes
Reinigen durch herkömmliche
Techniken, wie Chromatographie oder Umkristallisieren, isoliert
und gereinigt werden.
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Wenn Ar für Phenyl steht, das mit einer
oder zwei (C1-C6Alkyl)R6-Gruppen substituiert ist, können die erfindungsgemäßen Verbindungen
ein oder zwei Stereozentren aufweisen. Die Verfahren, Formulierungen und
Verbindungen gemäß der vorliegenden
Verbindung umfassen die Diastereomere und die Racemate und ihre
individuellen Stereoisomere. Diastereomerenpaare können gemäß auf dem
einschlägigen
Fachgebiet wohlbekannten Verfahren erhalten werden. Beispielsweise
kann die Bildung eines diastereomeren Salzes aus einem racemischen
Amin durch Behandeln mit einer chiralen Säure, wie Weinsäure oder
Diisopropyliden-keto-gulonsäure,
erreicht werden.
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Einem Fachmann auf dem einschlägigen Fachgebiet
ist wohlbekannt, daß die
substituierten Benzoesäure-,
Amid-, Amin-, Alkohol-, Aldehyd-, heterocyclischen, Imidazol- und
Thiophenolausgangsmaterialien entweder im Handel erhältlich sind,
oder ohne Schwierigkeiten durch bekannte Techniken aus im Handel
erhältlichen
Ausgangsmaterialien hergestellt werden können. Alle anderen zur Herstellung
der erfindungsgemäßen Verbindungen
verwendeten Reagenzien sind im Handel erhältlich.
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Die folgenden Beispiele sollen die
Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen
weiter veranschaulichen. Die Beispiele dienen lediglich der Veranschaulichung
und sollen den Umfang der vorliegenden Erfindung in keinster Weise
einschränken.
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Beispiel 1
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2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-ethylaminomethylphenoxy)ethyl)oxarol-hydrochlorid-dihydrat
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A. Herstellung von 3,5-Bis(1,1-dimethylethyl)-4-hydroxybenzamid
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In einem 22 l fassenden Morion-Kolben
wurden 749 g (3,0 mol) 3,5-Bis(1,1-dimethylethyl)-4-hydroxybenzoesäure, 533
g (3,3 Mol) Carbonyldiimidazol und Tetrahydrofuran (THF) vereinigt
und das ganze langsam auf Rückflusstemperatur
erwärmt
und 2,5 h refluxieren gelassen. Das Reaktionsgemisch wurde auf 26°C abgekühlt und
mit konzentriertem wässrigem
Ammoniak versetzt. Ein Rühren
wunde 2 h fortgesetzt, worauf das Reaktionsgemisch über Nacht
stehengelassen wurde. Der Inhalt wurde in einen Kolben überführt und
mit Tetrahydrofuran (250 ml) gespült. Das Gemisch wurde verrührt, die
Schichten wurden getrennt und die wässrige Schicht wurde sichergestellt.
Die organische Schicht wurde mit Kochsalzlösung (2,5 l) und anschließend mit Kochsalzlösung/entionisiertem
(DI) Wasser (1 l/1,5 l) gewaschen. Die organische Schicht wurde
mit 9,7 M Salzsäure
(HCL)/entionisiertem Wasser (0,25 l/2,25 l) anschließend mit
9,7 M Salzsäurelentionisiertem
Wasser (0,5 l/2,8 l) und danach mit 9,7 M Salzsäure/entionisiertem Wasser/Kochsalzlösung (0,5
l/1,5 l/1,5 l) gewaschen. Die organische Schicht wurde beiseite
gestellt während
die vereinigten wässrigen
Schichten mit Tetrahydrofuran gewaschen wurden. Die vereinigten
organi schen Schichten wurden mit Kochsalzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
(855 g) getrocknet und filtriert. Das Filtrat wurde auf 1011 g eines
nassen (Wasser) weißen
Feststoffs eingedampft. Methylenchlorid wurde zugegeben und im Vakuum
entfernt. Dieses Vorgehen wurde mit Ethylacetat (6 l, anschließend 2 l)
wiederholt, wobei ein fester Rückstand
(779 g) erhalten wurde. Der Rückstand
wurde in Ethylacetat und Heptan aufgeschlämmt, filtriert und in einem
Vakuumofen getrocknet. Man erhielt das gewünschte Amid (736 g, 98,7%)
in Form eines weißen
Feststoffs (Fp 257°C
bis 260°C).
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1H NMR (DMSO-d6, 300 MHz) δ 7.75 (1H, s), 7.60 (2H, s),
7.30 (1H, s), 7.00 (1H, s), 1.35 (18H, s).
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B. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(carboxymethyl)oxazol
-
24,90 g (100 mmol) der Verbindung
von Stufe A wurden mit 55 ml (407 mmol) Ethyl-4-Chloroacetoacetat
versetzt. Das Gemisch wurde unter Stickstoff 2 h auf 130°C erwärmt. Das
Reaktionsgemisch wurde auf 90°C
abgekühlt
und die flüchtigen
Bestandteile wurden unter Vakuum aus dem Reaktionsgemisch abdestilliert, bis
die Topftemperatur 130°C
erreicht hatte. Der dicke Rückstand
wurde unter Vakuum auf 60°C
abkühlen
gelassen. Das Vakuum wurde beseitigt, worauf 100 ml Methanol zu
dem Gemisch zugegeben wurden. Die Lösung wurde auf 25°C abgekühlt und
anschließend
wurde tropfenweise 50%ige Natriumhydroxidlösung (50 ml) zugegeben. Die
Temperatur des Reaktionsgemisches erhöhte sich auf 55°C. Das Gemisch
wurde 25 min rühren
gelassen, worauf tropfenweise konzentrierte wässrige Salzsäure (25
ml, 300 mmol) zu dem Reaktionsgemisch zugegeben wurde, um den pH-Wert auf 7 bis 8
zu bringen. Das Gemisch wurde filtriert und der Kuchen wurde mit
Methanol (2 × 50
ml) gewaschen. Das Methanol wurde im Vakuum entfernt und anschließend wurden
1 N Salzsäure
(100 ml) und Wasser (100 ml) zugegeben. Es bildete sich ein gummiartiger
Niederschlag. Der Niederschlag wurde durch Zugeben von 500 ml eines
1 : 1 Gemisches von tert.-Butylmethylether (MTBE) und Ethylacetat
gelöst.
Die erhaltene Emulsion trennte sich über Nacht in drei Schichten.
Die obere Schicht, die das gewünschte
Produkt gemäß HPLC enthielt,
wurde mit Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum eingeengt. Man
erhielt 30,8 g eines lohfarbenen Feststoffs. Dieser Feststoff wurde
in Methanol : Wasser = 2 : 1 (225 ml) bei 75°C gelöst. Das gerührte Gemisch wurde im Verlauf
von 1 h auf 25°C
abkühlen
gelassen und danach weitere 2,5 h verrührt. Das Gemisch wurde filtriert
und der Kuchen wurde mit insgesamt 120 ml Methanol : Wasser = 2
: 1 gewaschen. Ein Vakuumtrocknen bei 40°C lieferte 21,94 g des Untertitelproduktes.
Eine Portion von 19,4 g der Säure
wurde aus 300 ml Heptan : Toluol = 1 : 1 umkristallisiert. Man erhielt
17,77 g (62% der Gesamtausbeute) des Untertitelproduktes in Form
eines weißen
Feststoffs.
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FP 166°C bis 168°C
-
1H NMR (DMSO
d-6, 300 MHz) δ 12.49
(s, 1H, tauscht mit D2O aus), 7.93 (s, 1H),
7.72 (s, 2H), 7.54 (s, 1H, tauscht mit D2O
aus), 3.56 (s, 2H), 1.41 (s, 18H).
-
Elementaranalyse für C19H25NO4:
-
Berechnet: C, 68,86; H, 7,60; N,
4,23.
-
Gefunden: C, 68,86; H, 7,59; N, 4,32.
-
FDMS 331 (M+).
-
C. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-hydroxyethyl)oxazol
-
In einem 22 l fassenden Kolben wurden
757 g (2,28 mol) der Verbindung von Stufe B in Tetrahydrofuran gelöst. Die
Lösung
wurde sehr langsam zuerst unter Kühlen mit einem Wasserbad mit
1 M Boran-tetrahydrofuran (4,8 l) versetzt. Nach 1 h wurde das Reaktionsgemisch
mit Methanol (650 ml) sehr langsam aufgrund der Entwicklung von
Wasserstoff gequencht. Das Gemisch wurde über Nacht rühren gelassen. Die Lösung wurde
in einen Rotationsverdampfer gegeben und zu einem Schaum (995 g)
eingedampft. Der Rückstand
wurde in tert.-Butylmethyl ether (11 l) gelöst und entionisiertes Wasser
(4,9 l) und 50%ige Natriumhydroxidlösung (130 ml) wurden zugegeben
und das Ganze wurde verrührt.
Anschließend
wurde Kochsalzlösung
zugegen (3,6 l). Die Schichten wurden sich trennen gelassen, wobei
drei Schichten erhalten wurden. Die unteren zwei Schichten zeigten
kein Produkt, so daß sie
verworfen wurden. Die tert.-Butylmethyletherschicht wurde mit einem
Gemisch von 1 N Natriumhydroxid (100 ml), entionisiertem Wasser
(2 l) und Kochsalzlösung
(2 l) gewaschen. Die organische Schicht wurde über Natriumsulfat getrocknet,
filtriert und eingedampft. Man erhielt 802 g eines viskosen Rückstands.
Toluol (1,4 l) wurde zu dem Rückstand
zugegeben und das Gemisch wurde auf 80°C erwärmt wobei eine Lösung erhalten
wurde. Heptan (6 i) wurde zugegeben, die Lösung wurde auf 93°C erwärmt und
anscheßend
mit einem Eisbad im Verlauf von 1,5 h auf 0°C bis 10°C abgekühlt. Das Gemisch wurde filtriert
und der Kuchen wurde mit Heptan : Toluol = 60 : 40 (2 l) gespült. Der
Feststoff wurde in einem Vakuumofen getrocknet wobei 670 g des Untertitelproduktes
erhalten wurden. Die Feststoffe wurden aus Toluol (2 l) und Heptan
(5,5 l) umkristallisiert. Man erhielt 627 g (87% Ausbeute) des Produktes
in Form eines weißen
Feststoffs.
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Fp 119,5°C–121°C
-
1H NMR (CDCl3, 300 MHz) δ 1.48 (s, 18H), 2.8 (( J = 6.0
Hz, 2H), 3.97 (t, J = 6.0 Hz, 2H), 5.52 (s, 1H), 7.42 (s, 1H), 7.82
(s, 2H).
-
D. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-formylphenyloxy)ethyl)oxazol
-
Die Verbindung von Stufe C (204,3
g, 644 mmol), Triethylamin (100 ml, 716 mmol) und Methylenchlorid (1,7
l) wurden verrührt,
um eine Lösung
zu ergeben. Methansulfonylchlorid (81,3 g, 710 mmol) wurde im Verlauf
von 15 min zugegeben und ein Wasserbad wurde verwendet, um die Topftemperatur
unter 31°C
zu halten. Das Reaktionsgemisch wurde verrührt und im Verlauf von 1,5
h auf 23°C
abkühlen
gelassen. Das Reaktionsgemisch wurde in einen 4 l fassenden Scheidetrichter
gegossen und der Kolben wurde mit Methylenchlorid (0,5 l) gespült. Die
arganische Schicht wurde mit 1 N Salzsäure (3 × 1 l) gewaschen, worauf die
vereinigten wässrigen
Phasen mit Methylenchlorid (0,3 l) rückextrahiert wurden. Die vereinigten
organischen Schichten wurden mit einer Kochsalzlösung (0,5 l) und entionisiertem
Wasser (0,5 l) gewaschen. Die organischen Schichten wurden über Natriumsulfat
getrocknet filtriert und eingedampft, wobei 254 g des Mesylats in
Form eines öligen
Schaums erhalten wurden. Die Mesylatzwischenproduktverbindung wurde
mit Dimethylsulfoxid (DMSO, 0,7 l) versetzt wobei eine Lösung erhalten
wurde. Im einem getrennten Kolben wurden 4-Hydroxybenzaldehyd (89,6
g, 734 mmol), Kalium-tert.-butoxid (79,98 g, 0,713 mmol) und Dimethylsulfoxid
(1,2 l) vereinigt und das ganze auf 45°C erwärmt wobei eine braune Lösung erhalten
wurde. Die Mesylatverbindung in Dimethylsulfoxid wurde auf einmal
zugegeben. Das Rektionsgemisch wurde 15 h auf 60°C bis 65°C erwärmt. Weitere 0,51 Dimethylsulfoxid
wurden zugegeben. Die Reaktionstemperatur wurde auf 70°C erhöht und 2
h bei dieser Temperatur gehalten. Anschließend wurde das Reaktionsgemisch
mit 4-Hydroxybenzaldehyd (3,92 g) und Kalium-tert.-butoxid (3,59
g) versetzt. Nach 7 h bei 70°C
wurde das Reaktionsgemisch auf Umgebungstemperatur abkühlen gelassen.
tert.-Butylmethylether (3,3 l) wurde zu dem Reaktionsgemisch zugegeben.
Die Lösung wurde
mit 1 N Natiumhydroxid (4 × 2
l) extrahiert. Die wässrigen
Schichten wurden vereinigt mit tert.-Butylmethylether (2 × 1 l) rückextrahiert
und anschließend
verworfen. Die vereinigten organischen Schichten wurden mit entionisiertem
Wasser (2 l), entionisiertem Wasser/Kochsalzlösung (2 l) und Kochsalzlösung (2
l) gewaschen. Die organische Schicht wurde über Natriumsulfat getrocknet,
filtriert und eingedampft, wobei ein dunkler Rückstand (267,3 g) erhalten
wurde. Der Rückstand
wurde in einem Gemisch von Methylenchlorid (150 ml) und Heptan (100
ml) gelöst
und duch eine Chromatographieeinheit mit einer Silicagel-Säule (2,5
kg) geführt. Die
Säule wurde
mit Heptan : Methylenclilorid = 1 : 1 (16 l), Methylenchlorid (12
l) und 6% Ethylacetat/Methylenchlorid eluiert. Das Produkt als Hauptkomponente
enthaltende Fraktionen wurden vereinigt und eingedampft. Man erhielt
196 g eines bernsteinfarbenen Öls.
Das Öl
wurde in Chloroform (200 ml) gelöst,
und die Lösung
in einen Kolben mit einein mechanischen Rührer überführt. Der Kolben wurde mit Hexan/Chloroform (100
ml/125 ml) und Hexan (100 ml) gespült und die Waschlösungen wurden
zu der Lösung
zugegeben. Nach Zugeben von Hexan (1,8 l) wurde die Lösung auf
Rückflusstemperatur
erwärmt
und 100 ml Destillat gesammelt. Das Gemisch wurde im Verlauf von
1,5 h auf 35°C
abgekühlt,
worauf eine Kristallisation erfolgte. Unter Verwendung eines Eis/Wasser-Bades
wurde die Lösung
im Verlauf von 1,5 h auf 6°C
abgekühlt.
Das Produkt wurde filtriert, mit 10% Chloroform/Hexan (300 ml) gespült und in
einein Vakuumofen getrocknet. Man erhielt 153 g (56% Ausbeute) des
Untertitelproduktes in Form eines weißen Feststoffes.
-
Fp 110°C bis 112°C
-
HPLC-Test zeigte 99,4% (Flächenprozent)
der gewünschten
Verbindung.
-
1H NMR (CDCl3, 300 MHz) δ 1.45 (s, 18H), 3.10 (t, 2H,
J = 6 Hz), 4.38 ((2H, J = 6 Hz), 5.50 (s, 1H), 7.02 (d, J = 7 Hz,
2H), 7.50 (s, 1H), 7.79 (d, J = 7 Hz, 2H), 7.82 (s, 2H), 9.85 (s,
1H).
-
E. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-ethylaminomethylphenoxy)ethyl)oxazol-hydrochlorid-hemihydrat
-
5,05 g (12 mmol) der Verbindung von
Stufe D, die in 50 ml trockenem Methanol gelöst waren, wurden unter Stickstoff
mit 7,85 ml (120 mmol) Monoethylamin versetzt. Die Lösung wurde
5 min verrührt,
worauf 6,8 ml (120 mmol) Essigsäure
zugegeben wurden. Das Gemisch wurde unter Stickstoff 30 min verrührt. Natriumcyanoborhydrid
(795 mg, 12,6 mmol) wurde zugegeben und das Reaktionsgemisch wurde
3 h verrührt.
Es wurde weitere 500 mg Natriumcyanoborhydrid zugegeben und das
ganze abermals weitere 1 h verrührt.
Anschließend
wurde Ethylacetat zugegeben und das Gemisch wurde mit Wasser, gesättigter
Natriumbicarbonatlösung und
abermals mit Wasser gewaschen. Die organische Schicht wurde getrocknet,
filtriert und anschließend
eingedampft. Man erhielt 5,44 g Rohprodukt, das auf 300 ml Siliciumdioxid
unter Eluieren mit Methylenchlorid : Methanol : konzentrierter Ammoniak
= 90 : 10 : 1 chromatographiert wurde. Das gewünschte Produkt enthaltende
Fraktionen wurden unter Vakuum eingeengt und anschließend in
Diethylether gelöst.
Chlorwasserstoffgas wurde durch die Lösung perlen gelassen, wobei
ein Öl
erhalten wurde, das in Aceton gelöst wurde. Ein Strippen zur
Trockne lieferte 3,4 g (54%) des Titelproduktes in Form eines weißen Schaums.
-
FDMS-M+ 450;
-
Elementaranalyse für (C28H38N2O3·HCl·0,5H2O)·
-
Berechnet: C, 67,79; H, 8,13; N,
5,65
-
Gefunden: C, 67,97; H, 7,99; N, 5,74
-
NMR (CDCl3), δ 1.40 (t,
3H, J = 7 Hz), 1.49 (s, 18H), 2.92 (q, 2H, J = 4 Hz), 3.30 (t, 2H,
J = 7 Hz), 3.95 (( 2H, J = 7 Hz), 4.31 (t, 2H, J = 7 Hz), 6.10 (bs,
1H), 6.85 (d, 2H, J = 9 Hz), 7.49 (d, 2H, J = 9 Hz), 7.87 (s, 1H), 8.21
(s, 2H), 9.59 (bs, 2H).
-
Beispiel 2
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-dimethylaminomethyl-phenoxy)ethyl)oxazol-hydrochlorid
-
Die Titelverbindung wurde aus 1,26
g (3 mmol) der Verbindung von Beispiel 1D im Wesentlichen gemäß dem Verfahren
in obigem Beispiel 1E unter Verwendung von 200 mg (3,15 mmol) Natriumcyanoborhydrid und
3,37 ml (30 mmol) 40%igem wässrigem
Dimethylamin hergestellt. Diese Reaktion lieferte 1,31 g (90%) des
Titelproduktes in Form eines weißen Schaums.
-
FDMS-M+ 450;
-
Elementaranalyse für (C28H38N2O3·HCl)
-
Berechnet: C, 69,05; H, 8,07; N,
5,75
-
Gefunden: C, 68,75; H, 7,94; H, 5,56
-
NMR (CDCl3), δ 1.49 (s,
18H), 2.71 (d, 2H, J = 3 Hz), 3.38 (t, 2H, J = 7 Hz), 4.10 (d, 2H,
J = 7 Hz), 4.44 (t, 2H, J = 7 Hz), 6.08 (s, 1H), 6.95 (d, 2H, J
= 9 Hz), 7.50 (d, 2H, J = 9 Hz), 7.74 (s, 1H), 8.23 (s, 2H).
-
Beispiel 3
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2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-methylethylaminomethylphenoxy)ethyl)oxazol-hydrochlorid-hydrat
-
Die Titelverbindung wurde aus 3,36
g (7,98 mmol) der Verbindung von Beispiel 1D im Wesentlichen gemäß dem Verfahren
in obigem Beispiel 1E unter Verwendung von 0,5 g (7,98 mmol) Natriumcyanoborhydrid und
6,9 ml (79,8 mmol) Methylethylamin hergestellt. Die organische Schicht
wurde auf Silicagel unter Verwendung eines Methylenchlorid/Methanol-Gradienten
chromatographiert, wobei die freie Base erhalten wurde (2,79 g,
75%). Die freie Base wurde in Methylenchlorid gelöst, mit
Chlorwasserstoffgas behandelt und eingedampft. Man erhielt 2,8 g
(93%) des Titelproduktes.
-
1H NMR (CDCl3) δ 8.0
(s, 2H), 7.6 (s, 1H), 7.5 (d, J = 9 Hz, 2H), 6.95 (d, J = 9 Hz,
2H), 5.7 (s, 1H), 4.35 (t, J = 7 Hz, 2H), 4.1 (m, 2H), 3.2 (m, 3H),
2.9 (m, 1H), 2.6 (d, J = 4 Hz, 3H), 1.5 (s, 18H), 1.45 (t, J = 7
Hz, 3H);
-
FDMS 464 (M+-HCl);
-
Elementaranalyse für (C29H41ClN2O3·H2O)
-
Berechnet: C, 67,10; H, 8,35; N,
5,40
-
Gefunden: C, 66,99; H, 7,96; N, 5,29.
-
Beispiel 4
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2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(3-dimethylaminomethyl-phenoxy)ethyl)oxazol-hydrochlorid
-
A. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(3-formylphenoxy)ethyl)oxazol
-
4,44 g (14 mmol) der Verbindung von
Beispiel 1C, die in Tetrahydrofuran (THF) gelöst waren, wurden mit 1,94 g
(16 mmol) 3-Hydroxybenzaldehyd und 4,18 g (16 mmol) Triphenylphospin
(PPh3) unter Stickstoffversetzt. Die Lösung wurde
auf –50°C abgekühlt, worauf
eine Lösung
von 2,51 ml (16 mmol) Diethyldiazodicarboxylat (DEAD) in 15 ml Tetrahydrofuran
im Verlauf von 10 min unter Rühren
zugegeben wurde. Das Bad wurde entfernt und das Reaktionsgemisch
wurde 4 h unter Stickstoff verrührt.
Wasserstoffperoxid (0,89 ml, 30%) wurde zugegeben und das Reaktionsgemisch
15 min verrührt,
gestrippt, in 40 ml Methylenchlorid gelöst und in einen Gefrierschrank
gegeben. Das Diethoxycarbonylhydrazin wurde anschließend abfiltriert
und das Filtrat unter Eluieren mit einem 5 bis 20% Aceton/Hexan-Gradienten
im Verlauf von 30 min chromatographiert. Die geeigneten Fraktionen
wurden gesammelt und gestrippt. Man erhielt 3,2 g (54%) des Untertitelproduktes.
-
NMR (CDCl3), δ 1.49 (s,
18H), 3.10 (t, 2H, J = 7 Hz), 4.35 (t, 2H, J = 7 Hz), 5.50 (s, 1H),
7.20 (m, 1H), 7.44 (m, 3H), 7.51 (s, 1H), 7.84 (s, 2H), 9.97 (s,
1H).
-
B. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(3-dimethylaminomethylphenoxy)ethyl)oxazol-hydrochlorid
-
Die Titelverbindung wurde aus 3,2
g (7,6 mmol) der Verbindung von Stufe A im Wesentlichen gemäß dem Verfahren
in Beispiel 1E unter Verwendung von 503 mg (8,0 mmol) Natriumcyanoborhydrid
und 9,5 ml (76 mmol) 40% Dimethylamin hergestellt. Diese Reaktion
lieferte 1,82 g weißen
Schaum (49%), der mit Methylenchlorid/Isopropylether verrieben wurde.
Man erhielt 1,25 g des Titelproduktes.
-
FDMS – M+ 450;
-
Elementaranalyse für (C28H38N2O3·HCl)
-
Berechnet: C, 69,05; H, 8,07; N,
5,75
-
Gefunden: C, 69,31; H, 8,13; N, 5,84
-
NMR (CDCl3), δ 1.50 (s,
18H), 2.77 (d, 2H, J = 5 Hz), 3.33 (t, 2H, J = 7 Hz), 4.15 (d, 2H,
J = 4 Hz), 4.48 (t, 2H, J = 7 Hz), 5.95 (s, 1H), 6.98 (dd, 1H, J
= 2 Hz, 9 Hz), 7.12 (d, 1H, J = 9 Hz), 7.32 (t, 1H, J = 9 Hz), 7.53 (d,
1H, J = 2 Hz), 7.88 (s, 1H), 8.16 (s, 2H).
-
Beispiel 5
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydrayphenyl)-4-(2-(4-n-propylaminomethyl-phenoxy)ethyl)oxazol-hydrochlorid
-
Die Titelverbindung wurde aus 3,0
g (7,13 mmol) der Verbindung von Beispiel 1D im Wesentlichen gemäß dem Verfahren
in Beispiel 1E unter Verwendung von 471 mg Natriumcyanoborhydrid
und 5,82 ml (71,3 mmol) Monopropylamin hergestellt. Diese Reaktion
lieferte 1,67 g des Titelproduktes in Form eines weißen Schaums
(47%).
-
FDMS – M+ 464;
-
Elementaranalyse für (C28H38N
2O3·HCl)
-
Berechnet: C, 69,51; H, 8,25; N,
5,59
-
Gefunden: C, 69,80; H, 8,24; N, 5.46
-
NMR (CDCl3), δ 0,92 (r,
3H, J = 7 Hz), 1.49 (s, 18H), 1.86 (m, 2H, J = 7 Hz), 2.71 (m, 2H,
J = 7 Hz), 3.28 (t, 2H, J = 7 Hz), 3.94 (t, 2H, J = 7 Hz), 4.30
(t, 2H, J = 7 Hz), 6.00 (s, 1H), 6.87 (d, 2H, J = 9 Hz), 7.50 (d, 2H,
J = 9 Hz), 7.74 (s, 1H), 8.17 (s, 2H), 9.70 (bs, 2H).
-
Beispiel 6
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-n-heaylaminomethyl-phenoxy)ethyl)oxazol-hydrochlorid
-
Die Titelverbindung wurde im Wesentlichen
gemäß Beschreibung
in Beispiel 1E mit Ausnahme der Verwendung von N-Hexylamin hergestellt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum eingeengt und anschließend mit
Ethylacetat : Wasser = 1 : 1 (100 ml) versetzt. Die Phasen wurden
getrennt und die organischen Bestandteile wurden mit einer wässrigen
gesättigten
Natriumbicarbonatlösung
(50 ml) und anschließend
mit einer Kochsalzwaschlösung
(50 ml) gewaschen. Die organischen Bestandteile wurden im Vakuum
eingeengt und anschließend
mit Diethylether und Silicagel (10 g) versetzt. Das erhaltene Material
wurde im Vakuum zu einem fließfähigen Pulver
eingeengt. Das Pulver wurde einer Silicagelblitzchromatographie
unter Eluieren mit Methylenchlorid (3 × 200 ml), Methylenchlo-rid : 1% Methanol
(5 × 100
ml), Methylenchlorid : Methanol : Ammoniumhydroxid = 94 : 5 : 1
(10 × 100
ml), Methylenchlorid : Methanol : Ammoniumhydroxid = 89 : 10 : 1
(4 × 250
ml) unterzogen. Das gewünschte
Produkt enthaltende Fraktionen wurden vereinigt und im Vakuum eingeengt. Man
erhielt 2,37 g eines Öls.
Das Öl
wurde mit Chloroform (75 ml) und anschließend mit Chlorwasserstoffgas versetzt
Die erhaltene Lösung
wurde im Vakuum eingeengt, wobei ein Schaum erhalten wurde. Dieser
wurde mit heißem
Methylenchlorid (10 ml) und anschließend mit Dii sopropylether (10
ml) versetzt und eingeengt, bis eine Trübe beobachtet wurde. Die trübe Lösung wurde
etwa 2,5 h in einen Gefrierschrank gegeben. Unlösliche Bestandteile wurden
durch Filtration gesammelt, mit Diisopropylether gewaschen und im
Vakuumofen bei 40°C über Nacht
getrocknet. Man erhielt 1,46 g der Titelverbindung.
-
Massenspektrum (FDMS) : m/z 506 (M).
-
1H NMR (CDCl3), δ 8.23
(s, 2H), 7.80 (s, 1H), 7.49 (d, J = 8.3 Hz, 2H), 6.87 (d, J = 8.3
Hz, 2H), 6.07 (s, 1H), 4.32 (m, 2H), 3.93 (m, 2H), 3.32 (m, 2H),
2.75 (m, 2H), 1.85 (m, 2H), 1.50 (m, 18H), 1.24 (m, 6H), 0.82 (t,
J = 6.6Hz, 3H).
-
Elementaranalyse für C32H47ClN2O3
-
Berechnet: C, 70,76; H, 8,72; N,
5,16
-
Gefunden: C, 70,68; H, 8,61; N, 5.16
-
Beispiel 7
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-diethylaminomethyl-phenoxy)ethyl)oxazol-hydrochlorid-dihydrat
-
Die Titelverbindung wurde aus 4,21
g (10 mmoll) der Verbindung von Beispiel 1D im Wesentlichen gemäß dem Verfahren
in Beispiel 1E unter Verwendung von 0,63 g (10 mmol) Natriumcyanoborhydrid
und Diethylamin (10,3 ml, 100 mmol) hergestellt. Die Reaktion wurde
21 h ablaufen gelassen. Die organische Schicht wurde auf Silicagel
unter Verwendung eines Methylenchlorid/Methanol-Gradienten chromatographiert,
wobei die freie Base erhalten wurde. Diese wurde in Methylenchlorid
gelöst,
mit Chlorwasserstoffgas behandelt und eingedampft Man erhielt 2,68
g (52%) des Titelproduktes.
-
1H NMR (CDCl3), δ 8.05
(s, 2H), 7.6 (s, 1H), 7.55 (d, J = 9 Hz, 2H), 6.95 (d, J = 9 Hz,
2H), 5.8 (s, 1H), 4.4 (t, J = 7 Hz, 2H), 4.1 (d, J = 5 Hz, 2H),
3.25 (t, J = 7 Hz, 2H), 3.0 (m, 4H), 1.5 (s, 18H), 1.4 (t, J = 7
Hz, 6H);
-
FDMS 478 (M+-HCl);
-
Elementaranalyse für C30Ha3ClN2O3.2H2O
-
Berechnet: C, 64,32; H, 8,64; N,
5,00
-
Gefunden: C, 63,94; H, 8,46; N, 4,80
-
Beispiel 8
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-N-n-propyl-N-methylaminomethylphenoxy)ethyl)oxazol-hydrochlorid
-
Die Titelverbindung wurde im Wesentlichen
gemäß Beschreibung
in Beispiel 1E mit Ausnahme, daß N-Methyl-N-n-Propylamin
verwendet wurde und die Chromatographieren mit einem 0 bis 10%igen
(Methanol : l% Ammoniuinliydroxid) : Chloroform-Gradienten im Verlauf
von 30 min erfolgte, hergestellt. Das gewünschte Produkt enthaltende
Fraktionen wurden im Vakuum eingeengt, mit Chloroform (100 ml) und
Magnesiumsulfat behandelt, filtriert und das Filtrat mit Chlorwasserstoffgas
gesättigt.
Die Lösung
wurde im Vakuum eingeengt, wobei ein Schaum in einer Menge von 3,40
g (68%) der Titelverbindung erhalten wurde.
-
Massenspektrum (FDMS): mn/z 478 (M).
-
1H NMR (DMSO
d6): δ 8.31
(s, 1H), 7.91 (s, 1H), 7.72 (s, 2H), 7.51 (s, 1H), 7.16 (d, J =
8.4 Hz, 2H), 6.84 (d, 3 = 8.4 Hz, 2H), 4.22 (t, J = 6.4 Hz, 2H),
3.35 (s, 2H), 2.96 (t, J = 6.4 Hz, 2H), 2.23 (t, J = 7.3 Hz, 2H), 2.05
(s, 3H), 1.41 (m, 20H), 0.83 (t, J = 7.3 Hz, 3H).
-
Elementaranalyse für C30H43ClN2O3·H2O
-
Berechnet: C, 67,58; H, 8,51; N,
5,25
-
Gefunden: C, 67,65; H, 8,34; N, 5,33
-
Beispiel 9
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-N-n-propyl-N-ethylaminomethylphenoxy)ethyl)oxazol-hydrochlorid
-
Eine Lösung von N-Ethyl-N-propylamin
(29,5 mmol, 2,58 g) in Chloroform (10 ml) wurde mit Chlorwasserstoffgas
gesättigt.
Diese Lösung
wurde im Vakuum eingeengt und anschließend mit Ethanol(11 ml), Triethylamin
(29,5 mmol, 2,99 g), Titan(IV)-isopropoxid (29,5 mmol, 8,40 g) und
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-formylphenoxy)ethyl)oxazol (14,8
mmol, 6,22 g), das gemäß Beschreibung
in obigem Beispiel 1D hergestellt worden war, behandelt. Die Suspension
wurde bei Raumtemperatur 4 h verrührt und anschließend sorgfältig mit
Nartriumborhydrid (22,2 mmol, 0,84 g) unter Vermeidung einer Schaumbildung
behandelt. Das Reaktionsgemisch wurde etwa 3 Tage verrührt, bevor
es mit 2 N Ammoniumhydroxidlösung
(23 ml) behandelt wurde. Dieses Gemisch wurde mit Methylenchlorid
(150 m) und Diatomeenerde (20 g) versetzt, worauf das Gemisch durch
einen Diatomeenerdepfropfen filtriert und mit Methylenchlorid (100
ml) gewaschen wurde. Das Filtrat wurde mit Kochsalzlösung (1 × 50 ml)
gewaschen und die organische Schicht wurde im Vakuum zu einem Öl eingeengt.
Letzteres wurde mit Chloroform behandelt und einer präparativen
Chromatographie unterzogen. Das Material wurde mit einem 0 bis 10%
(1% Ammoniumhydroxid : Methanol) : Chloroform-Gradienten im Verlauf
von 30 min eluliert. Das gewünschte
Produkt enthaltende Fraktionen wurden im Vakuum zu einem Öl eingeengt.
Das Öl
wurde mit Chloroform behandelt und mit Chlorwasserstoftgas gesättigt. Diese
Lösung wurde
im Vakuum eingeengt. Man erhielt 4,78 g (61%) der Titelverbindung.
-
Massenspektrum (FDMS): m/z 492 (M-HCl)
-
1H NMR (DMSO
d6) δ 10.45
(s, 1H), 7.94 (s, 1H), 7.73 (s, 2H), 7.53 (d, J = 8.7 Hz, 2H), 7.03
(d, J = 8.7 Hz, 2H), 4.28 (t, J = 6.5 Hz, 2H), 4.20 (t, J = 5.2
Hz, 2H), 2.99 (m, 4H), 2.86 (m, 2H), 1.69 (m, 2H), 1.42 (s, 18H),
1.24 ((J = 7.2 Hz, 3H), 0.86 (L J = 7.3 Hz, 3H).
-
Elementaranalyse für C31H45ClN2O3
-
Berechnet: C, 70,36; H, 8,57; N,
5,29
-
Gefunden: C, 70,08; H, 8,32; N, 5,30
-
Beispiel 10
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(2,4-bis(methylethylaininomethyl)phenoxy)ethyl)oxazol-dihydrochlorid
-
A. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(2,4-bis-formylphenoxy)ethyl)oxazol
-
In einem Kolben wurden 4,75 g (15
mmol) der Verbindung von Beispiel 1C, 2,36 g (15,75 mmol) 3-Formyl-4-hydroxybenzaldehyd
und 3,93 g (15 mmol) Triphenylphosphin in 45 ml Tetrahydrofuran
unter Rühren
unter Stickstoff gelöst.
Die Lösung
wurde auf –10°C abgekühlt, worauf
eine Lösung
von 2,36 ml (15 mmol) Diethylazodicarboxylat in 15 ml Tetrahydrofuran
im Verlauf von 10 min unter Rühren
zugegeben wurde. Die exotherme Reaktion führte zu einer Erwärmung auf
+1°C. Das
Bad wurde entfernt und das Reaktionsgemisch wurde unter Stickstoff
18 h verrührt.
Das Reaktionsgemisch wurde anschließend gestrippt, in einer minimalen Menge
Methylenchlorid gelöst
und in einen Gefrierschrank gegeben. Das Diethoxycarbonylhydrazin
wurde anschließend
abfiltriert und das Filtrat unter Verwendung von zwei Prep-500-Säulen unter
Eluieren mit einem 0 bis 20% Ethylace tat/Toluol-Gradienten im Verlauf
von 30 min chromatographiert. Die geeigneten Fraktionen wurden gesammelt
und gestrippt. Man erhielt 3,3 g (49%) Produkt, das ohne weitere
Reinigung verwendet wurde.
-
NMR (CDCl3), δ 1.48 (s,
18H), 3.17 (t, 2H, J = 7 Hz), 4.53 (t, 2H, J = 5 Hz), 5.52 (s, 1H),
7.19 (d, 1H, 9 Hz), 7.53 (s, 1H), 7.84 (s, 2H), 8.11 (dd, 1H, J
= 2 Hz, 9 Hz), 8.32 (d, 1H, J = 2 Hz), 9.94 (s, 1H), 10.48 (s, 1H).
-
B. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(2,4-bis(methylethylaminomethyl)phenoxy)ethyl)oxazol-dihydrochlorid-hydrat
-
sDas Titelverbindungshydrochlorid
wurde aus 1,5 g (3,34 mmol) des Produktes von Stufe A im Wesentlichen
gemäß dein Verfahren
im Beispiel 9 unter Verwendung von 4,0 ml (13,4 mmol), Titan(IV)-isopropoxid
und 1,15 ml (13,4 mmol) Methylethylamin und 0,38 g (10 mmol) Natriumborhydrid
hergestellt. Die organischen Phasen wurden auf 100 ml Siliciumdioxid
unter Eluieren mit Methylenchlorid/Methanol und konzentriertem Ammoniak
(90 : 10 : 1) chomatographiert. Geeignete Fraktionen wurden eingeengt
und in Methylenchlorid/Isopropylether gelöst. Chlorwasserstoffgas wurde
einperlen gelassen und der erhaltene Rückstand wurde mit Isopropylether
verrieben. Man erhielt 1,10 g (54%) des Titelproduktes in Form eines
weißen
Schaums.
-
FDMS-M+ 536;
-
Elementaranalyse für C33H49N3O3·2HCl·H2O
-
Berechnet: C, 63,45; H, 8,52; N,
6,72
-
Gefunden: C, 63,80; H, 8,53; N, 6,49
-
NMR (CDCl3), δ 1.30–1.40 (m,
6H), 1.48 (s, 18H), 2.45–2.70
(m, 6H), 2.79–3.35
(m, 6H), 3.90–4.30
(m, 4H), 4.38 (t, 2H, J = 5 Hz), 5.58 (s, 1H), 7.08 (d, 1H, J =
9 Hz), 7.57 (s, 1H), 7.84 (s, 2H), 8.03 (d, 1H, J = 9 Hz), 8.13
(s, 1H).
-
Beispiel 11
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-(2-hydroxyethyl)ethylaminomethylphenoxy)ethyl)oxazol-hydrochlorid
-
Eine gerührte Lösung von N-Ethylethanolamin
(1,95 ml, 20 mmol) in Ethanol (25 ml) wurde mit Titan(IV)-isopropoxid
(5,9 ml, 20 mmol) und anschließend
der Verbindung von Beispiel 1D (4,21 g, 10 mmol) versetzt. Das Reaktionsgemisch
wurde 4 h verrührt
und anschließend
Natriumborhydrid (0,57 g, 15 mmol) zugegeben. Nach 20 h bei Raumtemperatur
wurde das Reaktionsgemisch in 75 ml 2 N Animoniumhydroxidlösung eingegossen
und mit Methylenchlorid verdünnt.
Das Gemisch wurde durch Diatomeenerde filtriert und das Filtrat
mit Kochsalzlösung
extrahiert. Die organische Schicht wurde über Natriumsulfat getrocknet,
zur Trockne eingedampft und auf Silicagel unter Verwendung eines
Methylenchlorid/Methanol-Gradienten chromatographiert. Man erhielt
die freie Base (3,56 g, 72%). Die freie Base wurde in Methylenchlorid
(86 ml) gelöst,
mit Chlorwasserstoffgas behandelt und eingedampft. Man erhielt das
gewünschte
Produkt (3,92 g, 100%).
-
1H NMR (CDCl3) δ 8.0
(s, 2H), 7.6 (s, 1H), 7.5 (d, J = 9 Hz, 2H), 6.95 (d, J = 9 Hz,
2H), 5.7 (s, 1H), 4.35 (t, J = 7 Hz, 2H), 4.2 (m, 2H), 3.9 (m, 2H),
3.2 (t, J = 7 Hz, 2H), 3.15 (m, 4H), 1.5 (m, 21H).
-
FDMS 494 (M+-HCl);
-
Elementaranalyse für C30H43ClN2O4·0,5H2O
-
Berechnet: C, 66.71; H, 8,21; N,
5,19
-
Gefunden: C, 66,47; H, 8,10; N, 5,20
-
Beispiel 12
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-methoxyphenyl)-4-(2-(4-N-bis[hydroxyethyl]aminomethylphenoxy)ethyl)oxazol-hydrochlorid
-
Die Titelverbindung wurde im Wesentlichen
gemäß Beschreibung
in Beispiel 11, jedoch unter Verwendung von Diethanolamin, lergestellt.
Das Material wurde einer präparativen
Chromatographie unter Eluieren mit einem Gradienten von 0 bis 10%
(1% Aminoniumhydroxid/Methanol) : Chloroform im Verlauf von 30 min unterzogen.
Die Titelverbindung enthaltende Fraktionen wurden vereinigt und
im Vakuum unter Bildung eines Öls
eingeengt. Das Öl
wurde mit Chloroform und anschließend Chlorwasserstoffgas behandelt
und im Vakuum eingeengt. Man erhielt 817 mg der Titelverbindung
in Form eines Schaums.
-
Massenspektrum (FDMS): m/z 510 (M-HCl)
-
1NMR (CDCl3) 7.96 (s, 2H), 7.58 (s, 1H), 7.48 (d, J
= 8.6 Hz, 2H), 6.97 (d, J = 8.6, 2H), 5.68 (s, 1H), 4.35 (m, 4H),
4.01 (m, 4H), 3.33 (m, 4H), 3.17 (m, 2H), 1.48 (s, 18H).
-
Elementaranalyse für C30H43ClN2O5 + 0,3 mol H2O
-
Berechnet: C, 65,21; H, 7,95; N,
5,07
-
Gefunden: C, 65,18; H, 7,95; N, 4,67
-
Beispiel 13
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-[N-methyl-N-(3-piperidin-3-yl)propyl)aminomethyl]phenoxy)ethyl)oxazol-dihydrochlorid
-
A. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-N-methyl-N-aminomethylphenoxy)ethyl)- oxazol
-
Die Untertitelverbindung wurde im
Wesentlichen gemäß Beschreibung
in Beispiel 11, jedoch unter Verwendung des Methylaminhydrochloridsalzes,
hergestellt. Das Rohmaterial wurde einer präparativen Chromatographie unterzogen.
Das Material wurde mit einem 0 bis 10% (1% Ammoniumhydroxid : Methanol)
: Chloroform-Gradienten
im Verlauf von 30 min eluiert. Das gewünschte Produkt enthaltende
Fraktionen wurden im Vakuum eingeengt, über Natriumsulfat getrocknet,
filtriert und im Vakuum eingeengt. Man erhielt 6,74 g (62%) der
Titelverbindung.
-
Massenspektrum (FDMS): m/z 436 (M)
-
1H NMR (CDCl3) 6 7.83 (s, 2H), 7.46 (s, 1H), 7.42 (d,
J = 8.3 Hz, 2H), 6.92 (d, J = 8.3 Hz, 2H), 5.30 (bs, 1H), 4.22 (t,
J = 6.5 Hz, 2H), 3.93 (s, 2H), 3.03 (t, J = 6.5 Hz, 2H), 2.46 (s,
3H), 1.48 (s, 18H).
-
Elementaranalyse für C27H36N2o3
-
Berechnet: C,74,28; H, 8,31; N, 6,42
-
Gefunden: C, 74,39; H, 8,51; N, 6,47
-
B. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-[N-methyl-N-(3-(N'-tert.-butoxycarbonylpiperid-3-yl)propyl)amino-methyl]phenoxy)ethyl)oxazol
-
Eine rote Lösung der Verbindung von Stufe
A (9,2 mmol, 4,01 g) in Dimethylformamid (Dimethylformamid, 18 ml)
wurde mit 60% (Gewicht/Gewicht) Natriumhydrid (20,2 mmol, 808 mg)
behandelt. Die Suspension wurde 30 min bei 24°C verrührt und anschließend mit
einer Lösung
von N-tert.-Butoxycarbonyl-2-(3-brompropyl)piperidin
(8,4 mmol, 2,56 g) in Dimethylformamid (5 ml) behandelt. Anschließend wurde
die Suspension 4 h lang auf 80°C
erwärmt
und anschießend
auf 24°C
abgekühlt.
Das Reaktionsgemisch wurde mit 10% wäss riger Natriumbisulfatlösung (25
ml), Wasser (10 ml) und Ethylacetat : Hexan = 3 : 2 (50 ml) behandelt.
Die Phasen wurden getrennt und die wässrige Phase wurde mit Ethylacetat
: Hexan = 3 : 2 (2 × 50
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden mit Kochsalzlösung (2 × 50 ml)
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Man
erhielt 6,67 g eines Öls.
Das Rohmaterial wurde einer präparativen
Chromatographie unterzogen. Das Material wurde mit einein 0 bis
10% (1% Ammoniumhydroxid : Methanol) : Chloroform-Gradienten im
Verlauf von 30 min eluiert. Das gewünschte Produkt enthaltende
Fraktionen wurden im Vakuum eingeengt, über Natriumsulfat getrocknet,
filtriert und im Vakuum eingeengt. Man erhielt 4,19 g der Titelverbindung.
Dieses Material enthielt einige Verwireinigungen und wurde ohne
weitere Reinigung in die nächste
Stufe übernommen.
-
Massenspektrum (FDMS): m/z 662 (M
+ 1)
-
1H NMR (CDCl3) δ 7.83
(s, 2H), 7.50 (s, 1H), 7.19 (d, J = 8,4 Hz, 2H), 6.88 (d, J = 8.4
Hz, 2H), 5.49 (s, 1H), 4.27 (t, J = 6.6 Hz, 2H), 3.91 (m, 1H), 3.40
(s, 2H), 3.07 (t, J = 6.6 Hz, 2H), 2.72 (m, 1H), 2.32 (t, J = 7.3 Hz,
2H), 2.15 (s, 3H), 1.80 (m, 1H), 1.37–1.69 (m, 26H), 1.22 (m, 2H).
-
C. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-[N-methyl-N-(3-(N'-tert.-butoxycarbonylpiperid-3-yl)propyl)aminomethyl]phenoxy)ethyl)oxazol-hydrochlorid
-
Eine Lösung der Verbindung von Stufe
B (3,15 mmol, 2,09 g) in Diethylether (20 ml) wurde mit Chlorwasserstoffgas
etwa 10 min behandelt. Die erhaltene schwere Suspension wurde weitere
20 min verrührt,
filtriert und mit Diethylether (20 ml) gewaschen. Man erhielt 2,01
g (91%) der Untertitelverbindung.
-
Massenspektrum (FDMS): m/z 661 (M)
-
1H NMR (CDCl3) δ 8.13
(s, 2H), 7.66 (s, 1H), 7.50 (d, J = 8.5 Hz, 2H), 6.96 (d, J = 8.5
Hz, 2H), 5.91 (s, 1H), 4.41 (t, J = 5,9 Hz, 2H), 4.10 (m, 2H), 3.84
(s, 2H), 3.30 (t, J = 5.8 Hz, 2H), 2.96 (m, 1H), 2.78 (m, 2H), 2.63
(m, 3H), 2,49 (dd, J = 9.9, 12.9 Hz, 1H), 1.85 (m, 2H), 1.50 (s,
27H).
-
Elementaranalyse für C40H60ClN3O5
-
Berechnet: C, 68,89; H, 8,53; N,
6,03
-
Gefunden: C, 68,65; H, 8,45; N, 6,02
-
D. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-[N-methyl-N-(3-(piperidin-3-yl)propyl)aminomethyl]phenoxy)ethyl)-oxazol-dihydrochlorid
-
Eine Lösung einer Verbindung von Stufe
C (3,0 mmol, 2,01 g) in Chloroform (20 ml) wurde mit Thiophenol(6,07
mmol, 0,67 g) versetzt. Anschließend wurde Chlorwasserstoffgas
durch diese Lösung
etwa 30 min geführt,
worauf das Gemisch über
Nacht bei 24°C
verrührt
wurde. Anschließend
erfolgte ein Einengen im Vakuum zu einem Schaum. Das Material wurde
in heißem
Methylenchlorid (10 ml) aufgenommen und anschließend Tetrahydrofuran (15 ml)
zugegeben, während
die Lösung
erwärmt
wurde. Die Lösung
wurde auf ein Gesamtvolumen von etwa l2 ml eingekocht, auf etwa –22°C abgekühlt und
anschließend
mit Tetrahydrofuran (10 ml) versetzt, wobei ein Niederschlag gebildet
wurde. Die Suspension wurde filtriert, die unlöslichen Bestandteile wurden
in Methylenchlorid überführt und
das Volumen wurde auf etwa 5 ml verringert. Tetrahydrofuran (20 ml)
wurde zugegeben und die Lösung
wurde auf etwa 5 ml eingekocht. Anschließend wurde Diethylether (20 ml)
zu der heißen
Lösung
zugegeben, was zu der Bildung eines Gummis fühte. Die Suspension wurde 24°C abgekühlt, der
Gummi verrieben und die unlöslichen
Bestandteile durch Filtration gesammelt und mit Diethylether (20
ml) gewaschen. Die unlöslichen
Bestandteile wurden unter Rühren
in heißem
Diethylether (150 ml) resuspendiert. Nach Erwärmen während etwa 30 min (unter Halten
des Volumens zwischen 100 bis 150 ml) wurden die unlöslichen
Bestandteile durch Filtration gesammelt und mit heißem Diediylether
(100 ml) gewaschen. Die unlöslichen
Bestandteile wurden in einem Vakuumofen bei 60°C über Nacht getrocknet. Man erhielt 1,32
g (72%) der Titelverbindung.
-
Massenspektrum (FDMS): m/z 562 (M
+ 1)
-
1H NMR (CDCl3) δ 8.00
(s, 2H), 7.62 (s, 1H), 7.50 (d, J = 8.1 Hz, 2H), 6.95 (d, J = 8.1
Hz, 2H), 5.74 (s, 1H), 4.35 (m, 2H), 4.26 (m, 2H), 3.59 (m, 1H),
3.37 (m, 1H), 3.20 (m, 2H), 3.04 (m, 1H), 2.66–2.89 (m, 4H), 2.55 (m, 1H),
1.80m.25 (m, 7H), 1.49 (s, 18H), 1.11–1.41 (m, 3H).
-
Elementaranalyse für C35H53Cl2N3O3
-
Berechnet: C, 66,23; H, 8,42; N,
6,62
-
Gefunden: C, 66,47; H, 8,67; N, 6,39
-
Beispiel 14
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-N-methyl-N-ethylaminoethylphenoxy)ethyl)oxazol-hydrochloridheptahydrat
-
A. Herstellung von N-Formyl-N-ethyl-p-hydroxyphenethylamin
-
Eine Suspension von 1,1'-Carbonyldiimidazol
(326 mmol, 52,81 g) in Tetrahydrofuran (164 ml) wurde auf 0°C abgekühlt und
tropfenweise im Verlauf von 26 min mit 96%iger Ameisensäure (326
mmol, 14,99 g) versetzt. Das Reaktionsgemisch wurde 30 min bei 0°C verührt und
anschließend
eine leichte Suspension von N-Ethyl-phydroxyphenethylamin (102 mmol,
16,88 g) in Tetrahydrofuran (66 ml) im Verlauf von 10 min zugegeben.
Das Reaktionsgemisch wurde 170 min bei 22°C verrührt, bevor es mit Methanol
(10 ml) behandelt wurde. Nach 90 minütigem Verrühren wurde das Reaktionsgemisch
zu Vakuum zu einem Kristalle enthaltendem Öl eingeengt. Das Gemisch wurde
in Methylenchlorid aufgenommen und einer präparativen Chromatographie unter
Eluieren mit einem Gradienten von 0 bis 5% Methanol : Methylenchlorid über einen
Zeitraum von 30 min unterzogen. Die die Titelverbindung enthaltenden
Fraktionen wurden vereinigt und im Vakuum eingeengt. Man erhielt
13,46 g eines Öls,
das langsam auskristallisierte. Die Titelverbindungen und Verunreinigungen
enthaltende Fraktionen wurden unter den oben beschriebenen Bedingungen
abermals einer präparativen
Säulenchromatographie
unterzogen, wobei weitere 2,61 g der Titelverbindung erhalten wurden.
-
Fp(°C) : 85
-
Massenspektrum (FDMS): m/z 193 (M)
-
1H NMR (DMSO
d6) δ 9.20
(s, 1H), 8,01 (s, 1/2H), 7.72 (s, 1/2H), 7.00 (d, J = 8.4 Hz, 1H),
6.99 (d, J = 8.4 Hz, 1H), 6.66 (d, J = 8.4 Hz, 2H), 3.34 (dt, J
= 7.2 Hz, 2H), 3.21 (dq, J = 7.1 Hz, 2H), 2.64 (dt, J = 7.2 Hz, 2H),
1.04 (dt, J = 7.1 Hz, 2H).
-
Elementaranalyse für C11H15NO2
-
Berechnet: C, 68,37; H, 7,82; N,
7,25
-
Gefunden: C, 68,56; H, 7,81; N, 7,49
-
B. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-N-formyl-N-ethylaminoethylphenoxy)ethyl)oxazol
-
Die Titelverbindung wurde im Wesentlichen
gemäß Beschreibung
in obigem Beispiel 4 mit der Ausnahme, daß N-Formyl-N-ethyl-p-hydroxyphenethylamin
und 0,7 M (mmol Alkohol/ml Tetrahydrofuran) Reaktionslösung verwendet
wurden, hergestellt. Nach etwa 22 stündigem Verrühren bei 24°C wurde das Reaktionsgemisch
im Vakuum eingeengt. Das Filtrat wurde im Vakuum zu einem Öl eingeengt,
mit Ethylacetat behandelt und einer präparati ven Chromatographie unterzogen.
Das Material wurde mit 45% Ethylacetat eluiert. Das gewünschte Produkt
enthaltende Fraktionen wurden im Vkuum eingeengt, worauf abermals
eine präparative Chromatographie
durchgeführt
wurde. Das Material wurde mit einem bis 20% Ethylacetat/(93% Chloroform
: Hexan)-Gradienten über
einen Zeitraum von 30 min eluiert. Das gewünschte Produkt enthaltende
Fraktionen wurden im Vakuum eingeengt, worauf abermals eine präparative
Chromatographie durchgeführt
wurde. Das Material wurde mit einem 5 bis 30% Aceton/Hexan-Gradienten über einen
Zeitraum von 30 min hinweg eluiert. Die das gewünschte Produkt enthaltenden
Fraktionen wurden im Vakuum eingeengt. Man erhielt 3,01 g (19%) der
Untertitelverbindung im Form eines Schaums.
-
Massenspektrum (FDMS): m/z 493 (M
+ 1)
-
1H NMR (DMSO
d6) δ 8.01
(s, 1/2H), 7.91 (s, 1/2H), 7.74 (s, 1H), 7.72 (s, 2H), 7.52 (bs,
1H), 7.13 (d, J = 8.4 Hz, 2H), 6.88 (d, J = 8,4 Hz, 2H), 4.20 (t,
J = 6.5 Hz, 2H), 3.40 (dt, J = 7.1 Hz, 2H), 3.22 (dq, J = 7.1 Hz, 2H),
2.96 (t, J = 6.5 Hz, 2H), 2.71 (dt, J = 7.1 Hz, 2H), 1.41 (s, 18H),
1.04 (dt, J = 7.1 Hz, 3H).
-
Elementaranalyse für C30H40N2O4
-
Berechnet: C, 73,14; H, 8,18; N,
5,69
-
Gefunden: C, 73,30; H, 8,44; N, 5,90
-
C. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-buty-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-N-methyl-N-ethylaminoethylphenoxy)ethyl)oxazol
-
Schwefelsäure (6,0 mmol, 0,597 g) wurde
sorgfältig über einen
Zeitraum von 8 min zu einer gekühlten Suspension
von Lithiumaluminiumhydrid (12,2 mmol, 0,462 g) in Tetrahydrofuran
(THF, 18 ml) getropft. Nach Beendigung der Zugabe wurde das Eisbad
entfernt. Etwa 1 h nach der Zugabe wurde das Reaktionsgemisch auf
0°C gekühlt und
anschließend
eine Lösung
der Verbindung von Stufe B in Tetrahydrofuran (4 ml) im Verlauf von
10 min zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 3 h bei 24°C verrührt und
anschließend
mit Wasser (12,2 mmol, 214 ) gequencht. Anschließend wurden Chloroform (200
mmol) und danach 5 N Salzsäure
(50 ,l) zugegeben. Die Phasen wurden getrennt und die wässrige Phase
wurde mit Chloroform (2 x 50 ml) extrahiert. Die vereinigten organischen
Phasen wurden mit Kochsalzlösung
(1 × 50
ml) gewaschen und anschließend über Natriumchlorid
getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Man erhielt 5,8 g
eines Öls,
das etwas Feststoff enthielt. Das Material wurde mit Ethylacetat
(250 ml) belandelt und anschließend
mit gesättigter
wässriger Natriumbicarbonatlösung (2
x 50 ml) gewaschen. Die organischen Bestandteile wurden über Natriumsulfat
getrocknet, filtriert und anschließend im Vakuum eingeengt. Man
erhielt 2,77 g eines Öls.
Das Material wurde mit Chloroform behandelt und einer präparativen
Chromatographie unterzogen. Das Material wurde mit einem 0 bis 10%
(1% Ammoniunmhydroxid : Methanol) : Chloroform-Gradienten über einen
Zeitraum von 30 min eluiert. Die das gewünschte Produkt enthaltenden
Fraktionen wurden im Vakuum zu einein Öl eingeengt. Dieses Material
wurde in Chloroform aufgenommen und zu gasförmigem Chlorwasserstoff gesättigt. Die
Lösung
wurde im Vakuum eingeengt. Man erhielt 1,35 g (43%) der Titelverbindung
in Form eines Schaums.
-
Massenspektrum (FDMS): m/z 478 (M
+ 1)
-
1'H NMR (DMSO
d6) δ 7.92
(s, 1H), 7.72 (s, 2H), 7.54 (s, 1H), 7.31 (d, J = 8.6 Hz, 2H), 6.93
(d, J = 8.6 Hz, 2H), 4.22 (t, J = 6.6 Hz, 2H), 3.19 (m, 4H), 2.98
(m, 4H), 2.76 (d, J = 4.9 Hz, 3H), 1.41 (s, 18H), 1.22 (t, J = 7.2
Hz, 3H).
-
Elementaranalyse für C30H40N2O4.0,7H2O
-
Berechnet: C, 68,28; H, 8,48; N,
5,31
-
Gefunden: C, 68,20; K, 8,41; N, 5,35
-
Beispiel 15
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroayphenyl)-4-(2-(4-N-ethyl-N-methylaminobutyl)phenoxyethyl)oxazol-hydrochlorid
-
A. Herstellung von 4-(4-Hydroyphenyl)butylbromid
-
Eine Lösung von Triphenylphosphin
(144,1 mmol, 37,80 g) in Methylenchlorid (556 ml) wurde mit Brom (144,1
mmol, 23,03 g) behandelt, bis eine schwach gelbliche Farbe anhielt.
Nach etwa 15 minütigem
Verrühren wurde
eine Lösung
von 4-(4-Hydroxyphenyl)butanol (96,1 mmol, 15,97 g) und Inmidazol
(192,2 mmol, 13,08 g) in Methylenchlorid (355 ml) im Verlauf von
15 min zugegeben. Etwa 4 h später
wurde die Reaktionssuspension filtriert und das Filtrat bezüglich seines
Volumens eingeengt. Das eingeengte Filtrat wurde mit Silicagel versetzt
und die Suspension zur Trockne eingeengt. Dieses Material wurde
filtriert und die ersten sechs Fraktionen wurden mit 10% Ethylacetat
: Hexan eluiert. Die Fraktionen 7 bis 12 wurden mit 20% Ethylacetat
: Hexan eluiert. Die Fraktionen 7 bis 10 wurden vereinigt, das Volumen
verringert, über
Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Man
erhielt 19,32 g (88%) der Titelverbindung in Form eines Öls.
-
Massenspektrum (FDMS): m/z 230 (M
+ 1)
-
1H NMR (CDCl3) δ 7.03
(d, J = 8.4 Hz, 2H), 6.75 (d, J = 8.4 Hz, 2H), 4.59 (s, 1H), 3.40
(t, J = 6.7 Hz, 2H), 2,56 (m, 2H), 1.83–1.90 (m, 2H), 1.70–1.77 (m,
2H).
-
Elementaranalyse für C10H13BrO
-
Berechnet: C, 52,42; H, 5,72
-
Gefunden: C, 52,24; H, 5,61
-
B. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-(4-brombutyl)phenoxyethyl)oxazol
-
Die Titelverbindung wurde im Wesentlichen
gemäß Beschreibung
in Beispiel 4, jedoch unter Verwendung der Verbindung von Stufe
A hergestellt. Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum zu einem Öl eingeengt. Das Öl wurde
mit Chloroform (25 ml) behandelt, verrieben und anschließend mit
Diatomeenerde behandelt und durch einen Diatomeenerdepfropfen filtriert.
Das Filtrat wurde bezüglich
seines Volumens eingeengt und anschließend einer präparativen
Chromatographie unterzogen. Das Material wurde mit einem Gradienten
von 20 bis 35% Diethy- lether : Hexan über einen Zeitraum von 30 min
eluiert. Die Fraktionen 4 bis 15 wurden vereinigt, im Vakuum eingeengt
und unter Eluieren mit einein Gradienten von 20 bis 35% Diethylether
: Hexan über einen
Zeitraum von 30 min abermals chromatographiert. Die Fraktionen 8
bis 16 wurden vereinigt, im Vakuum eingeengt und unter Eluieren
mit einem Gradienten von 5 bis 20% Ethylacetat : (33% Chloroform
: 67% Hexan) über
einen Zeitraum von 30 min abermals chromatographiert. Die Fraktionen
7 bis 9 wurden vereinigt, über Natriumsulfat
getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Man erhielt 10,51
g (49%) der Titelverbindung.
-
Massenspektrum (FDMS): m/z 529 (M
+ 1)
-
1H NMR (CDCl3) δ 7.83
(s, 2H), 7.50 (s, 1H), 7.08 (d, J = 8.5 Hz, 2H), 6.85 (d, J = 8.5
Hz, 2H), 5.49 (s, 1H), 4.25 (t J = 6.6 Hz, 2H), 3.41 (t, J = 6.6
Hz, 2H), 3.06 (t, J = 6.6 Hz, 2H), 2.58 (t, J = 7.4 Hz, 2H), 1.88
(m, 2H), 1.72 (m, 2H), 1.49 (s, 18H).
-
Elementaranalyse für C29H38BrNO3
-
Berechnet: C, 65,90; H, 7,25; N,
2,65
-
Gefunden: C, 66,14; H, 7,26; N, 2,36
-
C. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-N-ethyl-N-metliylajminobutyl)phenoxyethyl)oxazol-hydrochlorid
-
Eine Lösung von N-Methylethylamin
(7,8 mmol, 0,46 g) in Dimethylformamid (21 ml) wurde mit Natriumhydrid
(7,8 mmol, 0,68 g) behandelt. Die Suspension wurde 15 min auf 35°C erwärmt. Anschließend wurde die
Suspension mit einer Lösung
einer Verbindung von Stufe B (8,5 mmol, 4,51 g) in Dimethylformamid
(21 ml) behandelt. Die Suspension wurde anschließend etwa 4,5 h auf 70°C erwärmt, worauf
weiteres N-Methylethylamin (15,6 mmol, 0,92 g) zugegeben wurde.
45 min später
wurde das Reaktionsgemisch auf 22°C
abgekühlt, mit
Ethylacetat (50 ml), Hexan (25 ml) und 10%iger wässriger Natriumsulfatlösung (50
ml) behandelt. Die Phasen wurden getrennt und die wässrige Phase
wurde mit Ethylacetat : Hexan = 2 : 1 (3 × 75 ml) extrahiert. Die vereinigten
organischen Phasen wurden mit Kochsalzlösung (2 × 100 ml) gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet, fitriert und im Vakuum eingeengt. Man erhielt 4,16 g
eines Öls.
Das Öl
wurde mit Chloroform behandelt, durch einen Diatomeenerdepfropfen
filtriert und mit Chloroform gewaschen. Das Filtrat wurde einer
präparativen
Silicagelchromatographie unterzogen. Das Material wurde mit einem
Gradienten von 0 bis 10% (1% Ammoniumhydroxid : Methanol) : Chloroform über einen
Zeitraum von 30 min eluiert. Das gewünschte Produkt enthaltende
Fraktionen wurden vereinigt, im Vakuum eingeengt, in Chloroform
(100 ml) aufgenommen, mit gesättigter
wässriger
Natriumbicarbonatlösung
: Wasser = 1 : 1 (50 ml) und anschließend Kochsalzlösung (50
ml) gewaschen. Die organischen Bestandteile wurden über Natriumsulfat
getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Man erhielt 1,6 g
eines Öls.
Das Öl
wurde mit Chloroform (50 ml) behandelt und anschließend mit Chlorwasserstoffgas
gesättigt.
Diese Lösung
wurde im Vakuum zu einem Schaum eingeengt. Der Schaum wurde mit
Tetrahydrofuran (THF) behandelt und auf einein Dampfbad unter langsamen
Zugeben von Diisopropylether gekocht. Das Tetrahydrofuran wurde
abgekocht, wobei das Produkt ausölte.
Das restiche Lösemittel wurde
abdekantiert und Isopropylether (10 ml) zugegeben. Die zweiphasige
Lösung
wurde auf einem Dampfbad gekocht, das Lösemittel dekantiert und das
restliche Material am Hausvakuum über Nacht abgezogen. Man erhielt
1,38 g der Titelverbindung in Form eines Schaums.
-
Massenspektrum (FDMS) : m/z 506 (M)
-
1H NMR (CDCl3) δ 7.86
(s, 2H), 7,52 (s, 1H), 7.06 (d, J = 8.5 Hz, 2H), 6.85 (d, J = 8.5
Hz, 2H), 5.54 (s, 1H), 4.26 (t, J = 6.5 Hz, 2H), 3.08 (t, J = 6.5
Hz, 2H), 2.88 (m, 3H), 2.67 (d, J = 4.9 Hz, 3H), 2.60 (t, J = 7.3
Hz, 2H), 1.66–1.85
(m, 3H), 1.38–1.48
(m, 24H).
-
Elementaranalyse für C32H47ClN2O3
-
Berechnet: C, 70,76; H, 8,72; N,
5,16
-
Gefunden: C, 70,52; H, 8,56; N, 5,41
-
Beispiel 16
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(3-N-ethyl-N-methylaminopropyl)phenoxy)ethyl)oxazol-hydrochlorid
-
A. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-(2-cyanoethyl)phenoxyethyl)oxazol
-
Die Titelverbindung wurde im Wesentlichen
gemäß der Beschreibung
in Beispiel 4, mit Ausnahme, daß 3-(4-Hydroxyphenyl)propionitril
verwendet wurde, hergestellt. Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum zu
einem Öl
eingeengt, Das Öl
wurde mit Chloroform (75 ml) behandelt, verrieben und fltriert.
Das Filtrat wurde mit gesättigter
wässriger
Natriumbicarbonatlösung
(2 x 250 ml) und 10%iger Natriumbisulfatlösung (1 x 250 ml) gewaschen.
Die organische Schicht wurde über
Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Man
erhielt ein dunkles Öl.
Das Öl
wurde mit Methylenchlorid behandelt und einer präparativen Silicagelchromatographie
unterzogen.
-
Das Material wurde mit einein Gradienten
von 10 bis 25% Ethylacetat : Hexan über einen Zeitraum von 30 min
eluiert. Die die Titelverbindung enthaltenden Fraktionen wurden
vereinigt und im Vakuum eingeengt. Man erhielt 29,57 g eines Öls. Dieses
Material wurde abermals einer präparativen
Silicagelchromatographie unter Eluieren mit einem Gradienten von
15 bis 35% Diethylether : Hexan über
einen Zeitraum von 30 min unterzogen. Die die Titelverbindwig enthaltenden
Fraktionen wurden vereinigt und im Vakuum eingeengt. Man erhielt
20,57 g eines Schaums. Dieses Material wurde abermals einer präparativen
Silicagelchromatographie unter Eluieren mit einem Gradienten von
10 bis 30% Aceton : Hexan über
einen Zeitraum von 30 min unterzogen. Die die Titelverbindung enthaltenden
Fraktionen wurden vereinigt und im Vakuum eingeengt. Man erhielt 14,71
g eines Schaums. Dieses Material enthielt Spuren von Verunreinigungen
und wurde ohne weitere Reinigung in die nächste Stufe übernommen.
-
Massenspektrum (FDMS): m/z 446 (M)
-
1N NMR (DMSO
d6) δ 7.92
(s, 1H), 7.73 (s, 2H), 7.52 (s, 1H), 7,19 (d, J = 8.6 Hz, 2H), 6.91
(d, J = 8.6 Hz, 2H), 4.23 (t, 2H), 2.96 (t, 2H), 2.78 (m, 4H), 1.42
(s, 18H).
-
B. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-(2-formylethyl)phenoxyethyl)oxazol
-
Eine gekühlte Lösung der Verbindung von Stufe
A (32,9 mmol, 14,68 g) in Toluol (105 ml) bei –78°C wurde mit einer 1,0 molaren
Lösung
von Düsobutylalumiuniumhydrid
(42,7 mmol, 42,7 ml) über
einen Zeitraum von 17 min hinweg versetzt. Das Reaktionsgemisch
wurde 1 h bei 22°C
verrührt
und anschließend
mit Methanol (4,1 ml) gequencht. Die Suspension wurde auf 0°C abgekühlt und
mit einer gesättigten
Lösung
von Ammoniumhydroxid (300 ml) behandelt. Nach 1,5 h Verrühren wurde
das Reaktionsgemisch mit 50%iger Schwefelsäure behandelt, bis eine zweiphasige
Lösung
erhalten wurde. Das Gemisch wurde anschließend mit Ethylacetat (250 ml)
behandelt und die Phasen wurden getrennt. Die wässrige Phase wurde mit Ethylacetat
(3 × 100
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden mit Kochsalzlösung (2 × 200 ml)
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum zu einein Öl eingeengt.
Das Öl
wurde einer präparativen Silicagelchromatographie
unterzogen. Das Material wurde mit einein Gradienten von 0 bis 10%
Methanol : Toluol über
einen Zeitraum von 30 min eluiert. Die die Untertitelverbindung
enthaltenden Fraktionen wurden vereinigt und im Vakuum eingeengt.
Man erhielt 11,76 g eines Öls.
Dieses Material wurde ohne weitere Reinigung in die nächste Stufe übernommen.
-
Massenspektrum (FDMS): m/z 449
-
1H NMR (DMSO
d6) δ 9.70
(s, 1H), 7.91 (s, 1H),7.73 (s, 2H), 7.53 (s, 1H), 7.12 (d, J = 8.6
Hz, 2H), 6.8 (d, J = 8.6 Hz, 2H), 4.20 (t, J = 6.5 Hz, 2H), 2.96
(t, J = 6.5 Hz, 2H), 2.75 (in 4H), 1.42 (s, 18H).
-
C. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(3-N-ethyl-N-methylaminopropyl)phenoxy)ethyl)oxazol-hydrochlorid
-
Die Titelverbindung wurde im Wesentlichen
gemäß Beschreibung
in Beispiel 11 mit der Ausnahme, daß die Verbindung von Stufe
B und N-Methylethylamin verwendet wurden, hergestellt. Das Material
wurde einer präparativen
Chromatographie unter Eluieren mit einein Gradienten von 0 bis 5%
(1% Ammoniumhydroxid : Methanol) : Chloroform über einen Zeitraum vom 30 min
unterzogen. Die restlichen Fraktionen wurden mit 5% (1% Ammoniumhydroxid
: Methanol) : Chloroform eluiert. Die das gewünschte Produkt enthaltenden Fraktionen
wurden vereinigt, im Vakuum eingeengt, in Chloroform (100 ml) aufgenommen
und mit gesättigter Natriumbicarbonatlösung (10
ml) und Wasser (15 ml) gefolgt von Wasser (25 ml) gewaschen. Die
organische Schicht wurde über
Natriumsulfat getrocknet wird filtriert. Das Filtrat wurde mit gasförmigen Chlorwasserstoff gesättigt und
im Vakuum eingeengt. Man erhielt 1,61 g der Titelverbindung in Form
eines Schaums.
-
Massenspektrum (FDMS): m/z 492 (M-HCl)
-
1H NMR (CDCl3) δ 7.84
(s, 2H), 7.51 (s, 1H), 7.07 (d, J = 8.6 Hz, 2H), 6.86 (d, J = 8.6
Hz, 2H), 5.51 (s, 1H), 4.25 (t, J = 6.6 Hz, 2H), 2.84–3.09 (m,
6H), 2.67 (m, 5H), 2.13–2.21
(m, 2H), 1.48 (s, 18H), 1.39 (t, J = 7.3 Hz, 3H).
-
Elementaranalyse für C31H45(ClN2O3 + 0,2 mol H2O
-
Berechnet: C, 69,89; H, 8,58; N,
5,26
-
Gefunden: C, 69,88; H, 8,73; N, 5,32
-
Beispiel 17
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-methoyphenyl)-4-(2-(4-N-ethyl-N-methylaminomethylphenoxy)ethyl)oxazol-hydrochlorid
-
A. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-methoxyphenyl)-4-(2-(4-formylphenoxy)ethyl)oxazol
-
Eine Lösung der Verbindung von Beispiel
1D (8,4 mmol, 3,54 g) und Methyliodid (67,3 mmol, 9,54 g) in Tetrahydrofuran
(40 ml) und Dumethylformamid (4 ml) wurde mit Natriumhydrid (60%
ewich/Gewicht, 16,8 mmol, 0,67 g) belandelt. Nach 31 h Rühren bei
22°C wurde
das Reaktionsgemisch mit Wasser (10 ml) behandelt und der pH-Wert
mit 1 N Salzsäure
von 12,6 auf 5,4 eingestellt. Die zweiphasige Lösung wurde bezüglich ihres
Volumens verringert, um Tetrahydrofuran zu entfernen, worauf Ethylacetat
(100 ml) und anschließend eine
10%ige wässrige
Natriumbisulfatlösung
(50 ml) zugegeben wurden. Die Phasen wurden getrennt und die organische
Phase wurde über
Natriumsulfat getrocknet und filtriert. Das Filtrat wurde einer
präparativen
Silicagelchromatographie unter Eluieren mit einein Gradienten von
20 bis 45% Ethylacetat : Hexan über
einen Zeitraum von 30 min unterzogen. Die die Üntertitelverbindung enthaltenden
Fraktionen wurden vereinigt und im Vakuum eingeengt. Man erhielt
3,57 g eines Öls.
Das Material wurde ohne weitere Reinigung in die nächste Stufe überführt.
-
Massenspektrum (FDMS): m/z 435 (M)
-
1H NMR (CDCl3) δ 9.88
(s, 1H), 7.90 (s, 2H), 7.82 (d, J = 8.8 Hz, 2H), 7.53 (s, 1H), 7.02
(d, J = 8.8 Hz, 2H), 4.36 (t, J = 6.5 Hz, 2H), 3.70 (s, 3N), 3.11
(t, J = 6.5 Hz, 2H), 1.46 (s, 18H).
-
B. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-methoxyphenyl)-4-(2-(4-N-ethyl-N-methylaminomethylphenoxy)ethyl)oxazol-hydrochlorid
-
Die Titelverbindung wurde im Wesentlichen
gemäß der Beschreibung
in Beispiel 11, wobei jedoch die Verbindung von Stufe A verwendet
wurde, hergestellt. Das Material wurde einer präparativen Chromatographie unter
Eluieren mit einein Gradienten von 0 bis 10% (1% Ammoniumhydroxid
: Methanol) : Chloroform über einen
Zeitraum von 30 min unterzogen. Die die Titelverbindung enthaltenden
Fraktionen wurden vereinigt und im Vakuum zu einem Schaum eingeengt.
Der Schaum wurde mit Chloroform behandelt und anschließend mit gasförmigem Chlorwasserstoff
gesättigt.
Diese Lösung
wurde im Vakuum eingeengt. Man erhielt 2,2 g der Titelverbindung
in Form eines Schaums.
-
Massenspektrum (FDMS): m/z 478 (M-HCl)
-
1H NMR (DMSO
d6) δ 10.46
(s, 1H), 8.00 (s, 1H), 7.83 (s, 2H), 7.51 (d, J = 8.6 Hz, 2H), 7.04
(dd, I = 8.6 Hz, 2H), 4.09–4.31
(m, 4H), 3.68 (s, 3H), 2.92–3.11
(m, 4H), 2.57 (d, J = 4.8 Hz, 3H), 1.42 (s, 18H), 1.25 (t, J = 7.2
Hz, 3H).
-
Elementaranalyse für C30H43ClN2O3 + 0,2 mol H2O
-
Berechnet: C, 69,46; H, 8,43; N,
5,40
-
Gefunden: C, 69,23; H, 8,47; N, 5,53
-
Beispiel 18
-
2-(3,5-Di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-(4-dimethylaminobutyryl)phenyloxy)ethyl)oxazol-hydrochlorid
-
A. Herstellung von 2-(3,S-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-(4-chlorobutyryl)phenyloxy)ethyl)oxazol
-
Eine gerührte Lösung der Verbindung von Beispiel
1C (5,68 g, 17,92 mmol) in Tetrahydrofuran (54 ml) wurde mit 4-Chlor-4'-hydroybutyrophenon
(3,56 g, 17,92 mmol) und Triphenylphosphin (5,16 g, 19,71 mmol) versetzt.
Nach Abkühlen
auf –20°C wurde tropfenweise
im Lauf von 15 min eine Lösung
von Diethylazodicarboxylat (3,1 ml, 19,71 mmol) in Tetrahydrofuran
(18 ml) zugegeben. Das Reakonsgenmisch wurde auf Raumtemperatur
erwärmen
gelassen und 5 h verrührt.
Zu diesem Zeitpunkt wurde es mit Diethylether verdünnt und mit
Wasser und Kochsalzlösung
extrahiert. Die organische Schicht wurde über Natriumsulfat getrocknet,
zur Trockne eingedampft und auf Silicagel unter Verwendung eines
Hexan-Aceton-Gradienten chromatographiert. Man erhielt das Chlorketonzwischenprodukt
(4,77 g, 53%).
-
1H NMR (CDCl3), δ 7.95
(d, J = 9 Hz, 2H), 7.85 (s, 2H), 7.5 (s, 1H), 6.95 (d, J = 9 Hz,
2H), 5.5 (s, 1H), 4.35 (( J = 7 Hz, 2H), 3.7 (t, J = 6 Hz, 2H),
3.1 (m, 4H), 2.2 (m, 2H), 1.5 (s, 18H).
-
FDMS 497 (M+)
-
B. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-(4-dimethylaminobutyryl)phenyloxy)ethyl)oxazol-hydrochlorid
-
Eine gerührte Lösung des Chlorketons (5,09
g, 10,2 mmol) in Aceton (51 ml) wurde mit Natriumiodid (7,66 g,
51 mmol) versetzt. Das Rektionsgemisch wurde 28 h auf 50°C erwärmt zur
Trockne eingedampft und abermals in Methylenchlorid und Wasser gelöst. Die
organische Schicht wurde mit Kochsalzlösung extrahiert, über Natriumsulfat
getrocknet und zur Trockne eingedampft. Man erhielt das Iodketonzwischenprodukt,
das ohne weitere Reinigung verwendet wurde. Das Iodketon wurde in
Toluol (30 ml) gelöst,
die Lösung
auf 0°C abgekühlt und
mit wasserfreiem Dimethylamin (0,79 ml, 12 mmol) behandelt. Das
Reaktionsgemisch wurde 3 h auf 80°C
erwärmt
und anschließend
auf Raumtemperatur abkühlen
gelassen. Ein weißer
Niederschlag wurde abfiltriert und das Filtrat wurde mit Efhylacetat
und gesättigter
Natriumbicarbonatlösung
verdünnt.
Die organische Schicht wurde mit 0,1 N Natriumthiosulfatlösung und
Kochsalzlösung
extrahiert über
Natriumsulfat getrocknet zur Trockne eingedampft und auf Silicagel
unter Verwendung eines Methylenchlorid/Methanol-Gradienten chromatographiert.
Man erhielt die freie Base (1,82 g, 35%). Die freie Base wurde in
Methylenchlorid (50 ml) gelöst,
mit Chlorwasserstoffgas behandelt und eingedampft. Man erhielt das
gewünschte
Produkt (1,87 g, 96%).
-
1H NMR (CDCl3), δ 8.0
(s, 2H), 7.95 (d, J = 9 Hz, 2H), 7.6 (s, 1H), 6.95 (d, J = 9 Hz,
2H), 5.8 (s, 1H), 4.4 (t, J = 7 Hz, 2H), 3.3–3.1 (m, 6H), 2.8 (d, J = 4
Hz, 6H), 2.25 (m, 2H), 1.5 (s, 18H).
-
FDMS 506 (M+-HCl)
-
Elementaranalyse für C30H43ClN2O4
-
Berechnet: C, 68,55; H, 7,98; N,
5,16
-
Gefunden: C, 68,36; H, 7,90; N, 5,34
-
Beispiel 19
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2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-(1-dimethylaminoethyl)phenyloxy)ethyl)oxazol-hydrochloridmonohydrat
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A. Herstelluug von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-acetylphenyloxy)ethyl)oxazol
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Eine gerührte Lösung von 10 g (31,5 mmol) der
Verbindung des obigen Beispiels 1C in Tetrahydrofuran (95 ml) wurde
mit 4-Hydroxyacetophenon (4,29 g, 31,5 mmol) und Triphenylphosphin
(9,09 g, 34,7 mmol) versetzt. Nach Abkühlen auf –20°C wurde tropfenweise im Verlauf
von 15 min eine Lösung
von Diethylazodicarboxylat (5,5 ml, 34,7 mmol) in Tetrahydrofuran
(31 ml) zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur
erwärmen
gelassen und 2,5 h verrührt.
Zu diesem Zeitpunkt wurde es mit Diethylether verdünnt und
mit Wasser und Kochsalzlösung
extrahiert. Die organische Schicht wurde über Natriumsulfat getrocknet, zur
Trockne eingedampft und auf Silicagel unter Verwendung eines Toluol/Ethylacetat-Gradienten
chromatographiert. Man erhielt die Untertitelverbindung (8,5 g,
62%).
-
1H NMR (CDCl3), 6 7.95 (d, J = 9 Hz, 2H), 7.85 (s, 2H),
7.5 (s, 1H), 6,95 (d, J = 9 Hz, 2H), 5.5 (s, 1H), 4.35 (t, J = 7
Hz, 2H), 3.1 (t, J = 7 Hz, 2H), 2.55 (s, 3H), 1.5 (s, 18H).
-
FDMS 435 (M+)
-
B. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-1-dimethylaminoethyl)phenyloxy)ethyl)oxazol-hydrochlorid
-
Die Titelverbindung wurde im Wesentlichen
gemäß dein Verfahren
im obigen Beispiel 1E, jedoch unter Verwendung der Verbindung von
Stufe A, von 1,23 g (19,5 mmol) Natriumcyanoborhydrid und Dimethylamin (19,4
ml, 293 mmol) und durch Erwärmen
während
24 h auf 60°C
hergestellt. Die organische Schicht wurde auf Silicagel unter Verwendung
eines Methylenchlorid/Methanol-Gradienten chromatographiert. Man
erhielt die freie Base, die in Methylenchlorid gelöst wurde,
mit gasförmigem
Chlorwasserstoff behandelt und eingedampft wurde. Man erhielt 8,31
g (80%) des Titelproduktes.
-
1H NMR (CDCl3), δ 11.6
(bs, 1H), 8.05 (s, 2H), 7.6 (s, 1H), 7.45 (d, J = 9 Hz, 2H), 6.95
(d, J = 9Hz, 2H), 5.8 (s, 1H), 4.4 (t, J = 7 Hz, 2H), 4.15 (m, 1H),
3.25 (t, J = 7 Hz, 2H), 2.7 (d, J = 4 Hz, 3H), 2.55 (d, J = 4 Hz, 3H),
1.85 (d, J = 7 Hz, 3H), 1.5 (s, 18H).
-
FDMS 464 (M+-HCl)
-
Elementaranalyse für C29H41ClN2O3·H2O
-
Berechnet: C, 67,10; H, 8,35; N,
5,40
-
Gefunden: C, 67,00; H, 8,04; N, 5,24
-
Beispiel 20 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-N-methyl-N-ethylaminomethyl-3-methylphenoxy)ethyl)oxazol-hydrochlorid-hydrat
-
A. Herstellung von 3-Methyl-allyloxybenzol
-
m-Cresol (10,4 ml, 100 mmol), Allylbromid
(10,8 ml, 125 mmol) und Kaliumcarbonat (16,56 g, 120 mmol) wurden
in 50 ml Aceton verrührt
und unter Rühren
unter Stickstoff 18 h refluxiert. Das Reaktionsgemisch wurde abgekühlt, die
unlöslichen
anorganischen Bestandteile abfiltriert und das Filtrat gestrippt.
Man erhielt 14,0 g (95%) des Untertitelproduktes, das ohne weitere
Reinigung weiter verwendet wurde.
-
NMR (CDCl3), δ 2.33 (s,
3H), 4.51–4.54
(m, 2H), 5.26–5.45
(m, 2H), 6.00–6.13
(m, 1H), 6.72–6.78
(m, 2H), 7.17 (t, 1H, J = 9 Hz).
-
B. Herstellung von 4-Allyloxy-2-methylbenzaldehyd
-
N-Methylformanilid (19,4 ml, 158
mmol) wurde auf 13°C
abgekühlt,
wo es sich zu verfestigen begann. Unter Stickstoff wurde Plhsphoroaychlorid
(13,7 ml, 147 mmol) unter Rühren
zugegeben. Nach 25 min betrug die Temperatur 45°C. Das Reaktionsgemisch hatte
abermals begonnen sich zu verfestigen. Die Verbindung von Stufe
A (14 g, 95 mmol) wurde zugegeben und das Gemisch wurde verrührt und
in einem 70°C
warmen Ölbad
erwärmt.
Die exotherme Reaktion führte
zu einein Anstieg der Temperatur auf 95°C. Das Verrühren wurde unter Stickstoff
30 min fortgesetzt. Das Bad wurde entfernt und nachdem die Temperatur
35°C erreicht
hatte, wurde das Gemisch in Chloroform gelöst. Eis wurde zugegeben, die
Schichten wurden getrennt und einmal mit Wasser, zweimal mit gesättigter
Natriumbicarbonatlösung,
einmal abennals mit Wasser und eimnal mit Kochsalzlösung gewaschen.
Die organische Schicht wurde auf 450 ml Siliciumdioxid unter Eluieren
mit Chloroform chromatographiert. Man erhielt 13,54 g (81%) des
Untertitelproduktes, das ohne weitere Reinigung weiter verwendet
wurde.
-
NMR (CDCl3), δ 2.64 (s,
3N), 4.61 (m, 2H), 5.30–5.49
(m, 2H), 6.00–6.12
(m, 1H), 6.74–6.87
(m, 2H), 7.73 (m, 1H), 10.11 (s, 1H).
-
C. Herstellung von 2-Methyl-4-hydroxybenzaldehyd
-
Die Verbindung von Stufe B (13,54
g, 76,9 mmol), Palladiumacetat (1,72 g, 7,69 mmol) und Triphenylphosphin
(12,09 g, 46,2 mmol) wurden in einem 250 ml fassenden Kolben vermischt.
Ameisensäure
(3,2 ml, 84,6 mmol) wurde zugegeben und das Reaktionsgemisch durchwirbelt.
Innerhalb von 15 sec schäumte
das Reaktionsgemisch auf eine exottherme Reaktion fand statt und
es bildete sich ein Gummi, der in Ethylacetat gelöst wurde.
Anschließend
erfolgte ein eimnaliges Waschen mit Natriumbicarbonatlösung und
ein einmaliges Waschen mit Kochsalzlösung. Die organische Schicht
wurde auf 350 ml Siliciumdioxid unter Eluieren mit 20% und anschließend 40%
Ethylacetat/Hexan chromatographiert. Die Fraktionen wurden vereinigt
und das Produkt aus Methylenchlorid/Hexan auskristallisiert. Man
erhielt 3,61 g (35%) des Produktes, das ohne weitere Reinigung weiterverwendet
wurde.
-
NMR (CDCl3), δ 2.50 (s,
3H), 6.70 (d, 1H, J = 2 Hz), 6.78 (dd, 1H, J = 2Hz, 9 Hz), 7.75
(d, 1H, J = 9 Hz), 10.36 (s, 1H).
-
D. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-formyl-3-methylphenyloxy)ethyl)oxazol
-
Die Untertitelverbindung wurde aus
8,0 g (25,2 mmol) der Verbindung von Beispiel 1C im Wesentlichen
gemäß dem Verfahren
in Beispiel 4A unter Verwendung von 3,61 g (26,5 mmol) der Verbindung
von Stufe C, 6,62 g (25,2 mmol) Triphenylphosphin und 3,97 ml (25,2
mmol) Diethylazodicarboxylat hergestellt. Das Rohprodukt wurde auf
Siliciumdioxid unter Eluieren mit Methylenchlorid chromatographiert.
Die geeigneten Fraktionen wurden vereinigt und gestrippt. Man erhielt
5,05 g (46%) des Untertitelproduktes, das ohne weitere Reinigung
weiterverwendet wurde.
-
NMR (CDCl3), δ 1.48 (s,
18H), 2.64 (s, 3H, J = 5 Hz), 3.11 (r, 2H, J = 5 Hz), 4.35 (t, 2H,
J = 5 Hz), 5.54 (s, 1H), 6.77 (d, 1H, J = 2 Hz), 6.86 (dd, 1H, J
= 2 Hz, 9 Hz), 7.51 (s, 1H), 7.74 (d, 1H, J = 9 Hz), 7.86 (s, 1H), 10.11
(s, 1H).
-
E. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-N-methyl-N-ethylaminomethyl-3-methylphenoxy)ethyl)oxazol-hydrochlorid-hydrit
-
Die Titelverbindung wurde aus 4,54
g (10,4 mmol) der Verbindung von Stufe D im Wesentlichen gemäß dem Verfahren
des obigen Beispiels 1E, jedoch unter Verwendung von 8,9 ml (104
mmol) Methylethylamin, 5,59 ml (104 mmol) Essigsäure und 693 mg (11 mmol) Natriumcyanoborhydrid
hergestellt. Diese Reaktion lieferte 1,89 g (35%) des Titelproduktes
in Form eines weißen
Schaums.
-
FDMS – M+478
-
Elementaranalyse für (C3
2H42O3·HCl·0,75H2O)
-
Berechnet: C, 68,02; H, 8,48; N,
5,35
-
Gefunden: C, 68,16; H, 8,48; N, 5,30
-
NMR (CDCl3), δ 1.41 (t,
3H, J = 7 Hz), 1.48 (s, 18H), 2.41 (s, 3H), 2.65 (d, 2H, J = 5 Hz),
2.96 (m, 1H), 3.24 (m, 2H), 4.07–4.27 (m, 3H), 5.84 (s, 1H),
6.80 (m, 2H), 7.63 (m, 2H), 8.07 (s, 2H).
-
Beispiel 21
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydruxyphenyl)-4-(2-(3-chloro-4-N-methyl-N-ethylaminomethylphenoxy)ethyl)oxazolhydrochlorid-hemihydrat
-
A. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(3-chlor-4-formylphenoxy)ethyl)oxazol
-
Die Untertitelverbindung wurde aus
6,34 g (20 mmol) der Verbindung von Beispiel 1C im Wesentlichen gemäß dem Verfahren
in Beispiel 4A, jedoch unter Verwendung von 3,60 g (23 mmol) 2-Chlor-4-hydroxybenzaldehyd,
6,03 g (23 mmol) Triphenylphosphin und 3,62 ml (23 mmol) Diethylazodicarboxylat
hergestellt. Das Rohprodukt wurde unter Eluieren mit Methylenchlorid
chromatographiert. Die geeigneten Fraktionen wurden gesammelt und
gestrippt. Man erhielt 5,64 g (62%) des Untertitelproduktes, das
ohne weitere Reinigung weiterverwendet wurde.
-
NMR (CDCl3), δ 1.48 (s,
18H), 3.09 (t, 2H, J = 7 Hz), 4.35 (t, 2H, J = 7 Hz), 5.52 (s, 1H),
6.90 (dd, 1H, J = 2 Hz, 9 Hz), 6.97 (d, 1H, J = 2 Hz), 7.49 (s,
1H), 7.84 (s, 2H), 7.87 (d, 1H, J = 9 Hz), 10.32 (s, 1H).
-
B. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(3-chlor-4-N-methyl-N-ethylaminomethylphenoxy)ethyl)oxazol-hydrochlorid-hemihydrat
-
Die Titelverbindung wurde aus 4,58
g (10 mmol) der Verbindung von Stufe A im Wesentlichen gemäß dem Verfahren
in obigem Beispiel 1E, jedoch unter Verwendung von 6,54 ml (100
mmol) Methylethylamin, 5,75 ml (100 mmol) Essigsäure und 661 mg (10,5 mmol)
Natriumcyanoborhydrid hergestellt. Diese Reaktion lieferte 1,24
g (23%) des Titelproduktes in Form eines weißen Schaums.
-
FDMS - M+ 498;
-
Elementaranalyse für (C29H39N2O3Cl·HCl·0,5H2O)
-
Berechnet: C, 63,96; H, 7,59; N,
5,14
-
Gefunden: C, 63,83; H, 7,83; N, 5,10
-
NMR (CDCl3), δ 1.47 (s,
21H), 2.65 (d, 3H, J = 5 Hz), 2.99 (m, 1H), 3.13 (t, 2H, J = 7 Hz),
3.23 (m, 1H, 4.20–4.40
(m, 4H), 5.62 (s, 1H), 6.94 (d, 1H, J = 9 Hz), 6.98 (s, 1H), 7.53
(s, 1H), 7.91 (s, 2H), 8.05 (d, 1H, J = 9 Hz).
-
Beispiel 22
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(3-hydroxy-4-N-methyl-N-ethylaminomethylphenoxy)ethyl)oxazolhydrochlorid-hemidydrat
-
A. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(3-hydroxy-4-formylphenoxy)ethyl)oxazol
-
Die Untertitelverbindung wurde aus
12,68 g (40 mmol) der Verbindung von Beispiel 1C im Wesentlichen
gemäß dem Verfahren
in obigem Beispiel 4A, jedoch unter Verwendung von 6,35 g (46 mmol)
2,4-Dihydroxybenzaldehyd,
12,05 g (46 mmol) Triphenylphospin und 7,24 ml (46 mmol) Diethylazodicarboxylat
hergestellt. Das Rohprodukt wurde auf Siliciumdioxid unter Eluieren
mit Methylenchlorid chromatographiert. Die geeigneten Fraktionen
wurden vereinigt und vom Lösemittel
befreit. Man erhielt 9,2 g (53%) des Untertitelproduktes, das ohne
weitere Reinigung weiterverwendet wurde.
-
NMR (CDCl3), δ 1.49 (s,
18H), 3.09 (t, 2H, J = 5 Hz), 4.33 (t, 2H, J = 5 Hz), 5.51 (s, 1H),
6.47 (d, 1H, J = 2 Hz), 6.55 (dd, 1H, J = 2Hz, 9 Hz), 7.42 (d, 1H,
J = 9 Hz), 7.50 (s, 1H), 7.84 (s, 2H), 9.71 (s, 1H), 11.47 (s, 1H).
-
B. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(3-hydroxy-4-N-methyl-N-ethylaminomethylphenoxy)ethyl)oxazol-hydrochlorid-hemihydrat
-
Die Titelverbindung wurde aus 3,18
g (7,28 mmol) der Verbindung von Stufe A im Wesentlichen gemäß dem Verfahren
in obigem Beispiel 1E, jedoch unter Verwendung von 4,76 ml (72,8
mmol) Methylethylamin, 4,16 ml (72,8 mmol) Essigsäure und
481 mg (7.64 mmol) Natriumcyanoborhydrid hergestellt, wobei die
Reaktion 2 Tage ablaufen gelassen wurde. Diese Reaktion lieferte
1,23 g (33%) des Titelproduktes in Form eines weißen Schaums.
-
FDMS - M+480;
-
Elementaranalyse für (C29H40N2O4·HCl·0,5H2O)
-
Berechnet: C, 66,21; H, 8,05; N,
5,32
-
Gefunden: C, 66,01; H, 8,49; N, 5,09
-
NMR (CDCl3), δ 1.41 (t,
3H, J = 7 Hz), 1.48 (s, 18H), 2.65 (d, 2H, J = 5 Hz), 2.96 (m, 1H),
3.24 (m, 2H), 4.07–4.27
(m, 3H), 6.01 (s, 1H), 6.36 (d, 1H, J = 9 Hz), 6.94 (d, 1H, J =
2H), 7.26 (m, 1H), 7.84 (s, 1H), 8.13 (s, 2H), 10.75 (bs, 1H).
-
Beispiel 23
-
2-(3,5-Di-teri.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-N-methyl-N-ethylaminomethyl-3,5-dimethylphenyloxy)ethyloxazolhydrochlorid-hydrat
-
A. Herstellung von 3,5-Dimethyl-allyloxybenol
-
3,5-Dimethylphenol, (12,2 g, 100
mmol), Allylbromid (10,8 ml, 125 mmol) und Kaliumcarbonat (16,56 g,
120 mmol) wurden gelöst
und anschließend
das Gemisch in 50 ml Aceton unter Rühren unter Stickstoff 18 h
refluxiert. Das Reaktionsgemisch wurde abgeküht, die unlöslichen anorganischen Bestandteile
abfiltriert und das Filtrat gestrippt. Man erhielt 16,2 g (100%)
des Untertitelproduktes, das ohne weitere Reinigung weiterverwendet
wurde.
-
NMR (CDCl3), δ 2.29 (s,
6H), 4.50 (m, 2H), 5.25–5.44
(M, 2H), 5.99–6.12
(m, 1H), 6.56 (s, 2H), 6.60 (s, 1H).
-
B. Herstellung von 4-Allyloxy-2,6-dimethyl-benzaldehyd
-
N-Methylformanilid (20,5 ml, 166
mmol) wurde auf 13°C
abgekühlt,
wo es sich zu verfestigen begann. Phosphoroxychlorid (1,4 ml, 155
mmol) wurde unter Rühren
unter Stickstoff zugegeben. Nach 25 min betrug die Temperatur 45°C. 3,5-Dimethylallyloxybenzol
(16,2 g, 100 mmol), das wie oben beschrieben hergestellt worden
war, wurde unter Rühren
zugegeben und das ganze in einem 70°C warmen Ölbad erwärmt. Die exotherme Reaktion
erhöhte
die Temperatur auf 93°C.
Das Gemisch wurde unter Stickstoff 30 min verrührt. Das Bad wurde entfernt
und als die Temperatur 35°C
erreicht hatte, wurde das Produkt in Chloroform gelöst. Eis wurde
zugegeben, die Schichten wurden getrennt und es erfolgte ein einmaliges
Waschen mit Wasser, ein zweimaliges Waschen mit Natriumbi carbonat,
ein einmaliges Waschen mit Wasser und ein einmaliges Waschen mit
Kochsalzlösung.
Das Produkt wurde über
500 ml Siliciumdioxid unter Eluieren mit Chloroform chromatographiert.
Man erhielt 9,67 g (51%) des Untertitelproduktes, das ohne weiteres
Reinigen weiterverwendet wurde.
-
NMR (CDCl3), δ 2.60 (s,
6H), 4.59 (m, 2H), 5.29–5.45
(m, 2H), 6.01.11 (m, 1H), 6.60 (s, 2H), 10.47 (s, 1H).
-
C. Herstellung von 2,6-Dimethyl-4-hydroxy-benzaldehyd
-
4-Allyloxy-2,6-dimethyl-benzaldehyd
(9,67 g, 50,9 mmol), Palladium(II)-acetat (1,14 g, 5,09 mmol) und Triphenylphosphin
(8,00 g, 30,5 mmol) wurden in einein Kolben vermischt. Ameisensäure (2,11
ml, 56 mmol) wurde zugegeben und das Gemisch wurde in einein 80°C warnen Ölbad durchwirbelt.
Innerhalb von 15 sec setzte eine exotherme Reaktion ein und das
Reaktionsgemisch färbte
sich sehr dunkel. Der Gummi wurde in Ethylacetat gelöst, einmal
in Natriumbicarbonat, einmal in Wasser und einmal in Kochsalzlösung gewaschen und
anschließend über 350
ml Siliciumdioxid unter Verwendung von 20% und anschließend 40%
Ethylacetat/Hexan chromatographiert. Die Fraktionen wurden vereinigt
und ein Umkristallisieren aus Methylenchlorid/Hexan durchgeführt. Man
erhielt 3,90 g (51%) des Untertitelproduktes, das ohne weitere Reinigung
weiterverwendet wurde.
-
NMR (CDCl3), δ 2.64 (s,
6H), 6.74 (s, 2H), 7.26 (bs, 1H), 10.09 (s, 1H).
-
D. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-formyl-3,5-dimethylphenyloxy)ethyl)oxazol
-
Die Titelverbindung wurde aus 7,85
g (24,8 mmol) der Verbindung von Beispiel 1C im Wesentlichen gemäß dem Verfahren
in obigem Beispiel 4A, jedoch unter Verwendung von 3,9 g (26 mmol)
2,6-Dimethyl-4-hydroxybenzaldehyd,
6,49 g (24,8 mmol) Triphenylphosphin und 3,90 ml (24,8 mmol) Diethylazodicarboxylat
hergestellt. Das Reaktionsgemisch wurde unter Stickstoff 18 h verrührt. Anschließend wurde
Wasserstoffperoxid (1,38 ml, 30%) zugegeben und das Reaktionsgemisch
weitere 30 min verrührt.
Anschließend
erfolgte ein Strippen, Auflösen
in 40 ml Methylenchlorid und Hineingeben in einen Gefrierschrank.
Das Diethoxycarbonylhydrazin wurde anschließend abfiltrtert und das Filtrat
unter Eluieren mit Methylenchlorid chromatographiert. Die geeigneten
Fraktionen wurden vereinigt und gestrippt. Man erhielt 6,73 g (60%)
des Untertitelproduktes, das ohne weitere Reinigung weiterverwendet
wurde.
-
NMR (CDCl3), δ 1.48 (s,
18H), 2.59 (s, 6H), 3.12 (t, 2H, J = 9 Hz), 4.34 (t, 2H, J = 9 Hz),
5,58 (s, 1H), 6.61 (s. 2H), 7.52 (s, 1H), 7.89 (s, 2H), 10.47 (s,
1H).
-
E. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-N-methyl-N-methylaminomethyl-3,5-dimethylphenyloxy)ethyl)oxazol-hydrochlorid-monohydrat
-
Die Titelverbindung wurde im Wesentlichen
gemäß dem Verfahren
im obigen Beispiel 1E, jedoch unter Verwendung von 5,02 g (11,2
mmol) 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-formyl-3,5-dimethylphenyloxy)ethyl)oxazol,
9,59 ml (112 mmol) Methylethylamin, 6,40 ml (112 mmol) Essigsäure und
741 mg (11,76 mmol) Natriumcyanoborhydrid hergestellt. Ethylacetat
wurde zugegeben und das Gemisch wurde einmal mit Wasser, einmal
mit gesättigter
Natriumbicarbonatlösung,
zweimal mit Wasser und einmal mit Kochsalzlösung gewaschen. Das Gemisch
wurde getrocknet, von den organischen Bestandteilen befreit und
chromatographiert, wobei mit Methylenchlorid/Methanol = 92 : 8 eluiert
wurde. Die Fraktionen wurden vereinigt, von den organischen Bestandteilen
befreit und in Methylenchlorid/Isopropylether gelöst. Chlorwasserstoffgas
wurde durch die Lösung
perlen gelassen und das Gemisch wurde eingeengt und mit Isopropylether
verrieben. Man erhielt 4,47 g (69%) weißen Schaum.
-
FDMS - M+492;
-
Elementaranalyse für C31H44N2O3·HCl·H2O
-
Berechnet: C, 68,05; H, 8,66; N,
5,12
-
Gefunden: C, 68,06; H, 8,84; N, 4,77
-
NMR (CDCl3), δ 1.49 (s,
18H), 1.55 (t, 3H, 5 Hz), 2.48 (s, 6H), 3.23 (m, 2H), 3.36 (m, t,
2H, J = 5 Hz), 3.98 (m, 1H), 4.30–4.40 (m, 3H), 6.05 (s, 1H),
6.66 (s, 2H), 7.73 (s, 1H), 8.22 (s, 2H), 11.20 (bs, 1H).
-
Beispiel 24
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydrophenyl)-4-(2-(4-N-methyl-N-ethylaminomethyl-2-chlorphenyloxy)ethyl)oxazol-hydrochlorid
-
A. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-formyl-2-chlorophenyloxy)ethyl)oxazol
-
Die Untertitelverbindung wurde aus
3,17 g (10 mmol) der Verbindung von Beispiel 1C, 1,72 g (11 mmol)
3-Chlor-4-hydroxy-benzaldehyd, 2,62 g (10 mmol) Triphenylphosphin
und 1,57 ml (10 mmol) Diethylazodicarboxylat im Wesentlichen
gemäß dem Verfahren
in dem obigen Beispiel 4A hergestellt. Die Reaktion wurde unter
Eluieren mit 4% Methanol/Methylenchlorid chromatographiert. Die
geeigneten Fraktionen wurden vereinigt und gestrippt Man erhielt
3,51 g (77%) Produkt, das ohne weitere Reinigung weiterverwendet
wurde.
-
NMR (CDCl3), δ 1.48 (s,
18H), 3.17 (t, 2H, J = 7 Hz), 4.42 (t, 2H, J = 7 Hz), 5.51 (s, 1H),
7.08 (d, 1H, J = 9 Hz), 7.61 (s, 1H), 7.75 (dd, 1H, J = 2 Hz, 9
Hz), 7.84 (s, 2H), 7.90 (d, 1H, J = 2 Hz), 9.84 (s, 1H).
-
B. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-N-methyl-N-ethylaminomethyl-2-chlorophenyloxy)ethyl)oxazol-hydrochlorid
-
Die Titelverbindung wurde aus 1,75
g der Verbindung von Stufe A im Wesentlichen gemäß dem Verfahren von Beispiel
9, jedoch unter Verwendung von 0,66 ml (7,7 mmol) Methylethylamin,
2,28 ml (7,7 mmol) Titan(IV)isopropoxid und 220 mg (5,74 mmol) Natriumborhydrid,
wobei jedoch die Reduktion unter Rühren während 18 h durchgeführt wurde,
hergestellt. Ammoniak (6,3 ml, 2 N) wurde zugegeben, wobei eine
dicke Suspension erhalten wurde. Methylenchlorid und Diatomeenerde
wurden zugegeben und die Suspension wurde durch Diatomeenerde filtriert.
Das Filtrat wurde eimnal mit Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
und die organischen Bestandteile abgestrippt. Anschließend erfolgte
ein Chromatographieren unter Eluieren mit Methylenchlorid : Methanol
: konzentrierter Ammoniak = 90 : 5 : 0,5. Die Fraktionen wurden
vereinigt, vom Lösemittel
befreit und in Methylenchlorid : Isopropylether gelöst. Chlorwasserstoffgas
wurde einperlen gelassen und das Material wurde eingeengt und mit
Isopropylether verrieben. Man erthielt 1,21 g (59%) weißen Schaum.
-
FDMS - M+498;
-
Elementaranalyse für C29H39N2O3Cl·HCl
-
Berechnet: C, 65,04; H, 7,53; N,
5,23
-
Gefunden: C, 65,30; H, 7,72; N, 5,22
-
NMR (CDCl3), δ 1.48 (m,
21H), 2.63 (d, 3H, J = 5 Hz), 2.88–2.92 (m, 1H), 3.15 (m, 3H,
J = 5 Hz), 3.97-4.16
(m, 2H), 4.34 (t, 2H, J = 5 Hz), 5.53 (s, 1H), 7.03 (d, 1H, J =
9 Hz), 7.48 (d, 1H, J = 2 Hz), 7.60 (s, 1H), 7.65 (dd, 1H, J = 2
Hz, 9 Hz), 7.85 (s, 1H).
-
Beispiel 25
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-N-methyl-N-ethylaminomethyl-1-naphthyloxy)ethyl)oxazol-hydrochlorid-hemihydrat
-
A. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-formyl-1-naphthyloxy)ethyl)oxazol
-
Die Untertitelverbindung wurde aus
7,925 g (25 mmol) der Verbindung in Beispiel 1C im Wesentlichen gemäß dem Verfahren
in Beispiel 4A, jedoch unter Verwendung von 4,95 g (28,75 mmol)
4-Hydroxy-1-naphthaldehyd, 7,53 g (28,75 mmol) Triphenylphosphin
und 4,52 ml (28,75 mmol) Diethylazodicarboxylat hergestellt. Das
Rohprodukt wurde mit Methylenchlorid chomatographiert. Die geeigneten
Fraktionen wurden vereinigt und gestrippt. Man erhielt 4,08 g (35%)
Produkt, das ohne weitere Reinigung weiterverwendet wurde.
-
NMR (CDCl3), δ 1.48 (s,
18H), 3.26 (t, 2H, J = 6 Hz), 4.57 (t, 2H, J = 6 Hz), 5.51 (s, 1H),
6.97 (d, 1H, J = 9 Hz), 7.56 (m, 2H), 7.69 (t, 1H, J = 9 Hz), 7.85
(s, 1H), 7.91 (d, 1H, J = 9 Hz), 8.33 (d, 1H, J = 9 Hz), 9.30 (d,
1H, J = 9 Hz), 10.20 (s, 1H).
-
B. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-N-methyl-N-ethylaminomethyl-1naphthyloxy)ethyl)oxazol-hydrochlorid-hemihydrat
-
Die Titelverbindung wurde aus 3,41
g (7,24 mmol) der Verbindung der Stufe A im Wesentlichen gemäß dem Verfahren
in obigem Beispiel 1E, jedoch unter Verwendung von 4,74 ml (72,4
mmol) Methylethylamin, 4,14 ml (12,4 mmol) Essigsäure und
480 mg (7,6 mmol) Natriumcyanoborhydrid hergestellt. Das Rohprodukt wurde
unter Eluieren mit einem Gradienten von Methylenchlorid : Methanol
: 1% konzentrierter Ammoniak = 100 : 0 : 00 bis 90 : 10 : 1 im Verlauf
von 10 min chromatographiert. Das Rohprodukt wurde in Methylenchlorid/Isopropylether
gelöst,
mit Chlorwasserstoffgas behandelt und das erhaltene Öl mit Isopropylether
verrieben. Man erhielt 1,84 g (46%) weißen Schaum.
-
FDMS - M+514;
-
Elementaranalyse für C33H42N2O3·HCl·0,5H2O
-
Berechnet: C, 70,76; H, 7,92; N,
5,00
-
Gefunden: C, 70,52; H, 8,22; N,4,72
-
NMR (CDCl3), δ 1.13 (t,
3H, J = 6 Hz), 1.49 (s, 18H), 2.65 (d, 2H, J = 5 Hz), 2.96 (m, 1H),
3.24 (m, 1H), 3.58 (m, 2H), 4.07–4.27 (m, 3H), 6.01 (s, 1H),
6.97 (d, 1H, J = 9 Hz), 7.56 (t, 1H, J = 9H), 7.69 (t, 1H, J = 9
Hz), 7.82 (m, 2H), 8.14 (d, 1H, J = 9 Hz), 8.24 (m, 3H).
-
Beispiel 26
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-(morpholin-4-yl-methyl)phenyloxy)ethyl)oxazol-hydrochlorid
-
Die Titelverbindung wurde aus der
Verbindung von Beispiel 1D (4,21 g, 10 mmol) im Wesentlichen gemäß dem Verfahren
in Beispiel 1E, jedoch unter Verwendung von Morpholin (8,72 ml,
100 mmol) und Natriumcyanoborhydrid (0,63 g, 10 mmol) hergestellt.
Das Methanol wurde verdampft und der Rückstand in Ethylacetat und
gesättigter
Natriumbicarbonatlösung
gelöst.
Die organische Schicht wurde mit Kochsalzlösung extrahiert, über Natriumsulfat
getrocknet, zur Trockne eingedampft und auf Silicagel unter Verwendung
von einem Hexan/Isopropanol-Gradienten
chromatographiert. Man erhielt die freie Base (3,68 g, 75%). Die
freie Base wurde in Methylenchlorid gelöst, mit gasförmigem Chlorwasserstoff
behandelt und eingedampft. Dabei wurde das gewünschte Produkt (3,68 g, 93%)
erhalten.
-
1H NMR (CDCl3), δ 10.95
(bs, 1H), 7.9 (s, 2H), 7.6 (s, 1H), 7.5 (d, J = 9 Hz, 2H), 6.95
(d, J = 9 Hz, 2H), 5.5 (s, 1H), 4.25 (m, 4H), 4.1 (d, J = 5 Hz,
2H), 3.9 (dd, J = 10, 3 Hz, 2H), 3.25 (d, J = 10 Hz, 2H), 3.05 ((
J = 7 Hz, 2H), 2.9 (m, 2H), 1.5 (s, 18H).
-
FDMS 492 (M+-HCl);
-
Elementaranalyse für C30H41ClN2O4
-
Berechnet: C, 68,10; H, 7.81; N,
5,29
-
Gefunden: C 67,93; H, 7,73; N,5,17
-
Beispiel 27
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-(4-methylpiperazin-1-yl-methyl)phenyloxy)ethyl)oxazol-dihydrochlorid
-
Die Titelverbindung wurde aus 5,05
g (12 mmol) der Verbindung von Beispiel 1D im Wesentlichen gemäß dem Verfahren
in obigem Beispiel 1E, jedoch unter Verwendung von N-Methylpiperazin
(13,3 ml, 120 mmol) und Natriumcyanoborhydrid (0,75 g, 12 mmol)
hergestellt. Das Methanol wurde verdampft und der Rückstand
wurde in Ethylacetat und gesättigter
Natriumbicarbonatlösung
gelöst.
Die organische Schicht wurde mit Kochsalzlösung extrahiert über Natriumsulfat
getrocknet, zur Trockne eingedampft und auf Silicagel unter Verwendung
eines Methylenchlorid/Metlanol-Gradienten chromatographiert. Man
erhielt die freie Base (4,53 g, 75%). Die freie Base wurde in Methylenchlorid
gelöst,
mit gasförmigem
Chlorwasserstoff behandelt und eingedampft Man erhielt das gewünschte Produkt
(4,53 g, 87%).
-
1H NMR (CDCl3), δ 7.95
(s, 2H), 7.55 (d, J = 9 Hz, 2H), 7.5 (s, 1H), 6.95 (d, J = 9 Hz,
2H), 5.5 (s, 1H), 4.3 (t, J = 7 Hz, 2H), 4.15 (s, 2H), 3.9 (m, 2H),
3.75 (m, 2H), 3.45 (m, 4H), 3.05 (( J = 7 Hz, 2H), 2.9 (s, 3H),
1.5 (s, 18H).
-
FDMS 505 (M+-HCl);
-
Elementaranalyse für C30H45Cl2N3O3
-
Berechnet: C, 64,35; H, 7,84; N,
7,26
-
Gefunden: C, 64,07; H, 7,67; N, 7,32
-
Beispiel 28
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-(4-acetylpiperazin-1-yl-methyl)phenyloxy)ethyl)oxazol-hydrochlorid
-
Die Titelverbindung wurde aus der
Verbindung von Beispiel 1D (4,21 g, 10 mmol) im Wesentlichen gemäß dem Verfahren
in Beispiel 1E, jedoch unter Verwendung von N-Acetylpiperazin (12,82
g, 100 mmol) und Natriumcyanoborhydrid (0,63 g, 10 mmol) hergestellt.
Das Methanol wurde abgedampft und der Rückstand in Ethylacetat und
gesättigter
Natriumbicarbonatlösung
gelöst.
Die organische Schicht wurde mit Kochsalzlösung extrahiert, mit Natriumsulfat
getrocknet zur Trockne eingedampft und der Rückstand auf Silicagel unter
Verwendung eines Methylenchlorid/Methanol-Gradienten chromatographiert.
Hierbei wurde die freie Base (3, 96 g, 74%) erhalten. Die freie
Base wurde in Methylenchlorid gelöst, mit gasförmigen Chlorwasserstoff
behandelt und eingedampft. Man erhielt das gewünschte Produkt (3,94 g, 93%).
-
1H NMR (CDCl3), δ 10.8
(bs, 1H), 7.95 (s, 2H), 7.55 (d, J = 9 Hz, 2H), 7.5 (s, 1H), 6.95
(d, J = 9 Hz, 2H), 5.6 (s, 1H), 4.7 (d, J = 13 Hz, 1H), 4.35 (t,
J = 7 Hz, 2H), 4.15 (m, 2H), 3.85 (d, J = 13 Hz, 1H), 3.45 (m, 4H),
3.15 (t, J = 7 Hz, 2H), 2.65 (m, 2H), 2.1 (s, 3H), 1.5 (s, 18H).
-
FDMS 533 (M+-HCl);
-
Elementaranalyse für C32H44ClN3O4.1,2 H2O
-
Berechnet: C, 64,95; H, 7,90; N,
7,10
-
Gefunden: C, 64,67; H, 7,51; N, 6,97
-
Beispiel 29 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-thiomorpholinylmethylphenoxy)ethyl)oxazol
-
Das Titelprodukt wurde aus der Verbindung
von Beispiel 1D im Wesentlichen gemäß dem Verfahren in Beispiel
11, wobei jedoch Thiomorpholin verwendet wurde, und die Reaktion
bei Raumtemperatur durchgeführt
wurde, lergestellt. Das Material wurde mit einem 0 bis 3% (1% Aminoniumhydroxid
: Methanol) : Chloroform-Gradienten über einen
Zeitraum von 30 min eluiert. Das gewünschte Produkt enthaltende
Fraktionen wurden im Vakuum. zu einem 61 eingeengt. Das 61 wurde
mit Chloroform behandelt und mit gasförmigen Chlorwasserstoff gesättigt. Diese
Lösung
wurde im Vakuum eingeengt, wobei 3,64 g der Titelverbindung erhalten wurden.
1,50 g dieses Materials wurden in einer Lösung mit Tetrahydrofuran (20
ml) aufgenommen, die Lösung wurde
auf etwa 10 ml eingekocht, worauf weiteres Tetrhydrofuran (20 ml)
zugegeben wurden. Die Kristalle wurden durch Filtration gesammelt.
Die Kristalle wurden in einem Vakuumofen über Nacht bei 60°C getrocknet. Man
erhielt 1,27 g der Titelverbindung.
-
Massenspektrum (FDMS): m/z 508 (M-HCl).
-
1H NMR (CDCl3), δ 8.24
(s, 2H), 7.71 (s, 1H), 7.53 (d, J = 8.6 Hz, 2H), 6.96 (d, J = 8.6
Hz, 2H), 6.07 (s, 1H), 4.46 (t, J = 5.7 Hz, 2H), 4.08 (t, J = 5.7
Hz, 2H), 3.66 (m, 4H), 3.39 (t, J = 5.7 Hz, 2H), 2.87 (m, 2H), 2.58
(m, 2H), 1.50 (s, 18H).
-
Elementaranalyse für C30H41ClN2O3S
-
Berechnet: C, 66,09; H, 7,58; N,
5,14
-
Gefunden: C, 66,36; H, 7,82; N, 4,85
-
Beispiel 30
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-(piperazin-1-yl-methyl)phenoxy)ethyl)oxazol-dihydrochlorid-hydrat
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-(4-acetylpiperazin-1-yl-methyl)phenoxy)ethyl)oxazol-hydrochlorid, das
gemäß Beschreibung
im Beispiel 28 oben hergestellt worden war (0,97 g, 1,82 mmol),
wurde in 4 N Salzsäure
gelöst
und die Lösung
1,5 h bei 80°C
verrührt.
Das Reaktionsgemisch wurde anschließend mit Ethylacetat verdünnt und
mit gesättigter
Natriumbicarbonadösung
neutralisiert. Die organische Schicht wurde mit Kochsalzlösung extrahiert, über Natriumsulfat
getrocknet, zur Trockne eingedampftt und auf Silicagel unter Verwendung
eines Methylenchlorid/Methanol/Aminoniumhydroxid-Gradienten chromatographiert. Hierbei
wurde die freie Base (0,67 g, 75%) erhalten. Die freie Base (1,29
g, 2,62 mmol) wurde in Methylenchlorid gelöst, mit gasförmigem Chlorwasserstoffbehandelt
und eingedampft. Man erhielt das gewünschte Produkt (1,35 g, 91%).
-
1H NMR (CDCl3), δ 10.15
(bs, 1H), 9.95 (bs, 1H), 7.95 (s, 2H), 7.55 (m, 3H), 6.95 (m, 2H),
5.7 (s, 1H), 4.4 (bs, 2H), 4.25 (bs, 2H), 4.0–3.8 (m, 8H), 3.1 (bs, 2H),
1.5 (s, 18H).
-
FDMS 491 (M+-HCl);
-
Elementaranalyse für C3
3H43Cl2N3O3.1,4
H2O
-
Berechnet: C, 61.09; H, 7.83; N,
7,12
-
Gefunden: C, 60,71; H, 7.43; N, 7,02
-
Beispiel 31
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-(imidazol-1-yl-methyl)phenoxy)ethyl)oxazol-hydrochloridmonohydrat
-
A. Herstellung von N-p-Methoxybenzylimidazol
-
Eine gerührte Lösung von Imidazol (25,53 g,
375 mmol) in Acetonitril (625 ml) wurde mit p-Methoxybenrylchlorid (16,95 ml, 125
mmol) versetzt. Das Reaktionsgemisch wurde 16 h refluxiert, zur
Trockne eingedampft und wieder in Methylenchlorid und gesättigter
Natriumbicarbonatlösung
gelöst.
Die organische Schicht wurde mit Wasser zweimal extrahiert. Ein
Standardsäure/Base-Aufarbeiten
lieferte N-p-Methoxybenrylimidazol (16,3 g, 69%), das ohne weitere
Reinigung weiterverwendet wurde.
-
1H NMR (CDCl3), δ 7.5
(bs, 1H), 7.1 (m, 3H), 6.9 (m, 3H), 5.0 (s, 2H), 3.8 (s, 3H).
-
B. Herstellung von N-p-Hydroxybenrylimidazol
-
Eine gerührte Lösung der Verbindung von Stufe
A (16,3 g, 86,1 mmol) in Methylenchlorid (860 ml), die au 5°C gekühlt war,
wurde mit Bortribromid (32,6 ml, 344,4 mmol) tropfenweise im Verlauf
von 15 min versetzt. Nach 2 h bei 5°C wurde das Reaktionsgemisch
mit Methanol tropfenweise gequencht, zur Trockne eingedampft und
wieder in Methanol, Wasser und Methylenchlorid gelöst. Der
pH-Wert wurde mit Natriumhydroxid auf 8,4 eingestellt. Die organische
Schicht wurde über
Natriumsulfat getrocknet und zur Trockne eingedampft. Man erhielt
N-p-Hydroxybenrylimidazol
(13,6 g, 91%), das ohne weitere Reinigung weiterverwendet wurde.
-
1H NMR (DMSO
d6), δ 9.5
(bs, 1H), 7.7 (bs, 1H), 7.1 (m, 3H), 6.9 (bs, 1H), 6.75 (d, J =
9 Hz, 2H), 5.05 (s, 2H).
-
FDMS 174 (M+).
-
C. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-(imidazol-1-ylmethyl)phenoxy)ethyl)oxazol-hydrochlorid-monohydrat
-
Die Titelverbindung wurde aus der
Verbindung von Beispiel 1C (24,75 g, 78,1 mmol) im Wesentlichen gemäß dem Verfahren
in Beispiel 4A, jedoch unter Verwendung der Verbindung von Stufe
B (13,6 g, 78,1 mmol) und Triphenylphosphin (22,5 g, 85,9 mmol),
hergestellt. Das Filtrat wurde mit Wasser und Kochsalzlösung extrahiert
und die organische Schicht wurde über Natriumsulfat getrocknet,
zur Trockne eingedampft, auf Silicagel unter Verwendung eines Methylenchlorid/Isopropanol-Gradienten
chromatographiert und mit heißem Diethylether
verrieben. Man erhielt die freie Base (2,51 g, 7%). Die freie Base
wurde in Methylenchlorid (65 ml) gelöst, mit gasförmigem Chlorwasserstoff
behandelt und eingedampft. Man erhielt das gewünschte Produkt (2,63 g, 97%).
-
1H NMR (CDCl3), δ 9.5
(s, 1H), 8.0 (s, 2H), 7.6 (s, 1H), 7.3 (m, 3H), 7.1 (s, 1H), 6.95
(d, J = 9 Hz, 2H), 5.8 (s, 1H), 5.4 (s, 2H), 4.35 (t, J = 7 Hz,
2H), 3.2 (d, J = 7 Hz, 2H), 1.5 (s, 18H).
-
FDMS 473 (M+-HCl);
-
Elementaranalyse für C29H36ClN3O3·H2O
-
Berechnet: C, 65,96; H, 7,25; N,
7,96
-
Gefunden: C, 65,75; H, 7,07; N, 8,09
-
Beispiel 32
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4,5-dihydro-1H-imidazol-2-ylmethyl)phenoxy)ethyloxazolhydrochlorid
-
A. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-cyanomethylphenoxy)ethyl)oxazol
-
Eine Suspension der Verbindung von
Beispiel 1C, von 4-Hydroxybenzylcyanid, Triphenylphosphin und 0,7
M (mmol Alkohol/ml Tetrahydrofuran) Reaktionslösung wurde mit Diethylazodicarboxylat
versetzt. Nach etwa 24 h Verrühren
bei 24°C
wurde das Reaktionsgemisch im Vakuum zu einem braunen Öl eingeengt.
Das Material wurde mit Chloroform (30 ml) belandelt, verrieben und
die unlöslichen
Bestandteile abfiltriert und mit Chloroform (20 ml) gewaschen. Das
Filtrat wurde im Vakuum zu einein Öl eingeengt, mit Toluol behandelt
und einer präparativen
Chromatographie unterzogen. Das Material wurde mit einem 0 bis 10%
Methanol/Toluol-Gradienten über
einen Zeitraum von 30 min hinweg eluiert. Die das gewünschte Produkt
enthaltenden Fraktionen wurden im Vakuum eingeengt, wobei 12,18
g (88%) der Untertitelverbindung erhalten wurden.
-
Massenspektrum (FDMS): m/z 432 (M).
-
1H NMR (DMSO
d6), δ 7.91
(s, 1H), 7.72 (s, 2H), 7.52 (bs, 1H), 7.25 (d, J = 8.6 Hz, 2H),
6.98 (d, J = 8.6 Hz, 2H), 4.24 (t, J = 6.5 Hz, 2H), 3.93 (s, 2H),
2.97 (t, J = 6.5 Hz, 2H), 1.41 (s, 18H).
-
Elementaranalyse für C27H32N2O3
-
Berechnet: C, 74,97; H, 7,46; N,
6,48
-
Gefunden: C, 75,17; H, 7,41; N, 6,21
-
B. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4,5-dihydro-1H-imidazol-2-ylmethyl)phenoxy)ethyloxazol-hydrochlorid
-
Durch eine Lösung der Verbindung von Stufe
A (24 mmol, 10,39 g) in Ethanol (2 ml) und Diethylether (50 ml)
bei –10°C wurde gasförmiger Chlorwasserstoff über einen
Zeitraum von 30 min perlen gelassen. Das Reaktionsgemisch wurde
bei 0°C
gehalten. Nach 4 Tagen wurde der Überstand abdekantiert und anschließend absoluter
Ethanol (50 ml) und Diethylether (50 ml) zugegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde auf 0°C abgekühlt und
anschließend
etwa 4 h gasförmiger
Chlorwasserstoff durch die Lösung
geleitet. Nach 4 h Verrühren
bei 0°C
wurde das Reaktionsgenmisch im Vakuum zu einem Schaum eingeengt.
Anschließend
wurde der Schaum in absolutem Ethanol (50 ml) aufgenommen, mit Ethylendiamin
(48 mmol, 2,88 g) behandelt. Die erhaltene Suspension wurde etwa
32 h refluxiert, heiß filtriert
und die unlöslichen
Bestandteile mit Ethanol (20 ml) gewaschen. Das Filtrat wurde im
Vakuum zu einem Öl
eingeengt. Das Öl
wurde mit Chloroform (100 ml) behandelt und mit gesättigter
Natriumbicarbonatlösung
(2 × 50
ml) und Kochsalzlösung
(1 × 50
ml) gewaschen. Die organischen Bestandteile wurden über Natriumsulfat
getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Man erhielt 8,38
g eines Schaums. Das Material wurde in Chloroform aufgenommen und
chlormatograplhiert. Das Material wurde mit einem 10% (1% Ammoniumhydroxid/Methanol)
: Chloroformn-Gradienten über
einen Zeitraum von 30 min eluiert. Der Rest des Materials wurde
mit 10% (1% Ammoniwnhydroxid/Methanol) : Chloroform eluiert. Die
das gewünschte
Produkt enthaltenden Fraktionen wurden im Vakuum zu einem Schaum eingeengt.
Das Material wurde in Methylenchlorid (100 ml) aufgenommen und mit
gesättigter
Natriumbicarbonatlösung
(2 × 50
ml) und (1 × 50
ml) gewaschen. Die organischen Bestandteile wurden über Natriumsulfat getrocknet,
filtriert, anschießend
wurde gasförmiger
Chlorwasserstoff durch die Lösung
geleitet. Diese Lösung wurde
im Vakuum zu einem Schaum eingeengt. Ein Teil des Schaums (1,26
g) wurde mit Methylenchlorid (20 ml) und Isopropylether (10 ml)
behandelt und anschließend
auf ein Gesamtvolumen von etwa 20 ml eingekocht. Die trübe Lösung wurde
etwa 1 h auf –10°C abgekühlt und
anschließend
dekantiert. Das restliche Öl wurde
im Vakuum eingeengt, wobei 1,08 g eines Schaums erhalten wurden.
-
Massenspektrum (FDMS): m/z 476 (M+1).
-
1H NMR (CDCl3), δ 7.85
(s, 2H), 7.55 (s, 1H), 7.47 (d, J = 8.5 Hz, 2H), 6.78 (d, J = 8.5
Hz, 2H), 5.59 (s, 1H), 4.19 (t, J = 6.4 Hz, 2H), 3.96 (s, 2H), 3.80
(s, 4H), 3.04 (t, J = 6.4 Hz, 2H), 1.46 (s, 18H).
-
Elementaranalyse für C29H39ClN3O3·C6H14O
-
Berechnet: C, 74,97; H, 7,46; N,
6,48
-
Gefunden: C, 75,17; H, 7,41; N, 6,21
-
Beispiel 33
-
6-[2-[(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-oxazolyl]ethoxy]-1,2,3,4-tetrahydroisoquinolin-hydrochlorid
-
A. Herstellung von N-tert.-Butoaycarbonyl-6-hydroxy-1,2,3,4-tetrahydroisoquinolin
-
Eine Suspension von 6-Hydroxy-1,2,3,4-tetrahydroisoquinolinoxalat
(0,17 mol, 40,04 g) in Methanol (150 ml) und Tetrahydrofuran (420
ml) wurde mit Diisopropylethylamin (0,38 mol, 48,50 g) und anschließend mit
einer Lösung
von Di-tert.-butyldicarbonat (0,13 mol, 27,30 g) in Tetrahydrofuran
(10 ml) behandelt. Nach etwa 4 h Rühren bei Raumtemperatur wurde
das Material mit Methylenchlorid (500 ml), Kochsalzlösung (250 ml)
und 10%iger wässriger
Natriumsulfatlösung
(250 ml) versetzt. Die Phasen wurden getrennt, die organische Phase
mit 10%iger wässriger
Natriumsulfatlösung
(3 × 250
ml) und Kochsalzlösung
(1 × 250
ml) gewaschen und anschließend über Natriumsulfat
getrocknet, filtriert und im Vakuum zu einein Feststoff eingeengt.
Das Material wurde mit Methylenchlorid versetzt und unter Eluieren
mit einem 0 bis 35% (Ethylacetat/Hexan)-Gradienten über einen
Zeitraum von 30 min chromatographiert. Die das gewünschte Produkt
enthaltenden Fraktionen wurden im Vakuum eingeengt. Man erhielt
27,63 g (66%) der Untertitelverbindung.
-
Massenspektrum (FDMS): m/z 249 (M),
148 (M-101).
-
1H NMR (DMSO
d6), δ 9.21
(s, 1H), 6.93 (d, 1H), 6.58 (dd, J = 2.4, 8.1 Hz, 1H), 6.53 (d,
J = 2.4 Hz, 1H), 4.36 (s, 2H), 3.48 (t, J = 5.9 Hz, 2H), 2.66 (t,
J = 5.9 Hz, 2H), 1.41 (s, 9H).
-
Elementaranalyse für C14H19NO3
-
Berechnet: C 67,45; H, 7,68; N, 5,62
-
Gefunden: C, 67,74; H, 7,53; N, 5,59
-
B. Herstellung von 6-[2-[(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-oxazolyl]ethoxy]-2-tert.-butoxycarbonyl-1,2,3,4-tetrahydroisoquinoliu
-
Die Titelverbindung wurde im Wesentlichen
gemäß Beschreibung
in Beispiel 4A, jedoch unter Verwendung der Verbindung von Stufe
A und einer 0,7 M Reaktionslösung
hergestellt. Nach etwa 3,8 h wurde das Reaktionsgemisch im Vakuum
zu einein Öl
eingeengt. Das Öl
wurde mit Methylenchlorid (10 ml) versetzt und die unlöslichen
Bestandteile durch Filtration gesammelt und mit Methylenchlorid
(10 ml) gewaschen. Das Filtrat wurde anschließend mit Methylenchlorid (25
ml) versetzt, mit 0,1 N Natriumhydroxidlösung (3 × 50 ml) und 10%iger wässriger
Natriumsulfatlösung
(2 ×× 50 ml)
gewaschen. Die organischen Bestandteile wurden im Vakuum zu einem
Schaum eingeengt, mit Ethylacetat versetzt und einer präparativen
Chromatographie unterzogen. Das Material wurde mit einem 10 bis
40% (Ethylacetat/Hexan)-Gradienten über einen Zeitraum von 30 min
eluiert. Die Titelverbindung enthaltende Fraktionen wurden vereinigt,
im Vakuum eingeengt und chromatographiert. Das Material wurde mit
einem 10 bis 25% Aceton : Hexan-Gradienten über einen Zeitraum von 30 min
eluiert. Die das gewünschte
Pro dukt enthaltenden Fraktionen wurden im Vakuum eingeengt. Man
erhielt 5,60 g (56%) der Untertitelverbindung in Form eines Schaums.
-
Massenspektrum (FDMS): m/z 548 (M).
-
1H NMR (DMSO
d6), δ 7.89
(s, 1H), 7.70 (s, 2H), 7.50 (s, 1H), 7.04 (d, 2H), 6.77 (m, 3H),
4.39 (s, 2H), 4.21 (t, 2H), 3.48 (m, 2H, 2.93 (t, 2H), 2.70 (t,
2H), 1,39 (s, 27H).
-
C. Herstellung von 6-[2-[(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroayphenyl)-4-oxazolyl]ethoxy]-1,2,3,4-tetrahydroisoquinolin-hydrochlorid
-
Eine Lösung der Verbindung von Stufe
B (9,8 mmol, 5,60 g) in Methylenchlorid (33 ml) wurde mit Thiophenol
(98,1 mmol, 10,81 g) versetzt. Das Reaktionsgemisch wurde auf –10°C abgekühlt und
anschließend mit
Trifluoressigsäure
(98,1 mmol, 8,26 g) versetzt. Nach etwa 1,5 h wurde das Reaktionsgemisch
auf 24°C erwärmt. Nach
5,5 h Verrühren
bei 24°C
wurde das Reaktionsgemisch im Vakuum eingeengt, mit Chloroform versetzt
und chromatographiert. Das Material wurde mit einein 0 bis 10% (1%
Ammoniumhydroxid/Methanol) : Chloroform-Gradienten über einen Zeitraum von 15 min
eluiert. Die das gewünschte
Produkt enthaltenden Fraktionen wurden bezüglich des Volumens verringert,
mit Wasser (50 ml) gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet, filtriert. und im Vakuum eingeengt. Man
erhielt ein Öl.
Das Material wurde in Chloroform aufgenommen und anschließend mit
gasförmigem
Chlorwasserstoff gesättigt.
Diese Lösung
wurde im Vakuum eingeengt. Man erhielt hierbei 2,40 g der Titelverbindung.
Dieses Material wurde aus Diisopropylether : Methylenchlorid = 3
: 1 umkristallisiert, wobei 760 mg der Titelverbindung erhalten
wurden.
-
Massenspektrum (Ionensprüh-MS): m/z
449 (M+1).
-
1H NMR (DMSO
d6), δ 7.91
(s, 1H), 7.72 (s, 2H), 7.55 (s, 1H), 7.12 (d, J = 8.6 Hz, 2H), 6.85
(m, 3H), 4.23 (t, J = 6.5 Hz, 2H), 4.15 (m, 2H), 3.32 (m, 2H), 2.96
(m, 4H), 1.41 (s, 18H).
-
Beispiel 34
-
6-[2-[(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-oxazolyl]ethoxy]isoquinolin-hydrochlorid-monohydrat
-
Die Titelverbindung wurde aus einer
Verbindung von Beispiel 1C (19,1 mmol, 6,07 g), Triphenylphosphin
(21,1 mmol, 5,52 g) und 6-Hydroxyisoquinolin (21,1 mmol, 3,07 g)
in Tetrahydrofuran (43 ml) bei –10°C (Eis/Aceton-Bad)
unter Zugeben von Diethylazodicarboxylat (21,1 mmol, 3,67 g) über einen
Zeitraum von 11 min hergestellt. Nach Beendigung der Zugabe wurde
das Reaktionsgemisch bei Raumtemperatur verrührt. Nach etwa 3,8 h wurde
das Reaktionsgemisch im Vakuum zu einem Öl eingeengt. Das Öl wurde
in Chloroform aufgenommen und anschließend chromatographiert. Das
Material wurde mit einem 70 bis 85% Ethylacetat/Hexan-Gradienten über einen
Zeitraum von 30 min eluiert. Die das gewünschte Produkt enthaltenden
Fraktionen wurden vereinigt, das Volumen verringert und eine Chromatographie
durchgefiihrt. Das Material wurde mit einem 0 bis 15% Methanol/Toluol-Gradienten über einen
Zeitraum von 30 min eluiert. Die das gewünschte Produkt enthaltenden
Fraktionen wurden vereinigt und im Vakuum zu einem Feststoff eingeengt.
Der Feststoff wurde mit Chloroform (100 ml) versetzt, Chlorwasserstoffgas
durch die Lösung
geleitet und anschließend
die Lösung
im Vakuum zu einem gelben Schaum eingeengt. Der Schaum wurde mit
Diisopropylether (100 ml) verrieben und anschließend filtriert. Die unlöslichen
Bestandteile wurden mit Toluol (100 ml) versetzt, bis zum Sieden
erwärmt,
heiß filtriert
und mit Toluol (50 ml) gewaschen.
-
Diese unlöslichen Bestandteile wurden
aus Methylenchlorid umkristallisiert. Die Kristalle wurden mit Chloroform
(60 ml) und anschießend
mit gasförmigem
Chlorwasserstoff behandelt. Ein Einengen im Vakuum lieferte einen
Schaum. Das Material wurde mit Toluol (100 ml) verrieben, filtriert
und die unlöslichen
Bestandteile durch Filtration gesammelt. Man erhielt 1,38 g Produkt.
-
Massenspektrum (Ionensprühen): m/z
444 (M-HCl).
-
1H NMR (DMSO
d6), δ 9.71
(s, 1H), 8.56 (d, 1H), 8.44 (d, 1H), 8.28 (d, 1H, 7.99 (s, 1H),
7.84 (d, 1H), 7.73 (s, 2H), 7.64 (dd, 1H), 7.56 (bs, 1H), 4.56 (t,
2H), 3.13 (r, 2H), 1.41 (s, 18H).
-
Elementaranalyse für C28H33ClN2O3.1,0 H2O
-
Berechnet: C, 67,38; H, 7,07; N,
5,61
-
Gefunden: C, 67,60; H, 6,87; N, 5,35
-
Beispiel 35
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(5-N-ethyl-N-methylaminomethylpyrid-2-yl-oxy)ethyl)oxazol
-
A. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(5-formylpyrid-2-yl-oxy)ethyl)oxazol
-
Die Titelverbindung wurde im Wesentlichen
gemäß Beschreibung
in Beispiel 4, jedoch unter Verwendung von 2-Pyridon-5-carboxaldehyd
lergestellt. Nach etwa 15,5 h Verrühen bei 22°C wurde das Reaktionsgemisch
mit Wasser (2,1 Äquivalente,
870 51) versetzt, 10 min verrührt
und anschließend
im Vakuum zu einem Schaum eingeengt. Der Schaum wurde unter Eluieren
mit einein Gradienten von 50 bis 65% Ethylacetat : Hexan über einen
Zeitraum von 30 min chromatographiert. Die die Titelverbindung enthaltenden
Fraktionen wurden vereinigt und im Vakuum eingeengt. Man erhielt
einen purpurfarbenen Feststoff. Der Feststoff wurde mit Diethylether
versetzt, verrieben, etwa 4 h verrührt und anschließend filtriert.
Das Filtrat wurde im Vakuum zu einem purpurfarbenen Schaum eingeengt.
Der Schaum wurde unter Eluieren mit einem Gradienten von 20 bis 35%
Aceton : Hexan über
einen Zeitraum von 30 min chromatographiert. Die die Titelverbindung
enthaltenden Fraktionen wurden vereinigt und im Vakuum eingeengt.
Man erhielt 2,28 g der Untertitelverbindung in Form eines Schaums.
Dieses Material wurde ohne weitere Reinigung in die nächste Stufe überführt.
-
Massenspektrum (FDMS): m/z 422. (M).
-
1H NMR (CDCl3), δ 9.43
(s, 1H), 7.82 (s, 2H), 7.78 (m, 2H), 7.34 (s, 1H), 6.59 (d, J =
10.3 Hz, 1H), 5.54 (s, 1H), 4.39 (t, J = 6.4 Hz, 2H), 3.07 (t, J
= 6.4 Hz, 2H), 1.49 (s, 18H).
-
B. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(S-N-ethyl-N-methylaminomethyl-pyrid-2-yloxy)ethyl)oxazol-dihydrochlorid
-
Die Titelverbindung wurde aus der
Verbindung von Stufe A im Wesentlichen gemäß dem Verfahren in Beispiel
11 hergestellt. Das Material wurde unter Eluieren mit einem Gradienten
von 0 bis 5% (1% Ammoniumhydroxid : Methanol) : Chloroform über einen
Zeitraum von 30 min chromatographiert. Die verbliebenen Fraktionen
wurden mit 5% (1% Ammoniumhydroxid : Methanol) : Chloroform eluiert.
Die die Titelverbindung enthaltenden Fraktionen wurden vereingt
und im Vakuum zu einem Öl
eingeengt. Das Öl
wurde mit Chloroform versetzt, worauf gasförmiger Chlorwasserstoff zugegeben
wurde, was zu einer Kristallbildung führte. Die Kristalle wurden
durch Filtration gesammelt und mit Chloroform gewaschen. Man erhielt
1,44 g Ausbeute. Das Material wurde aus Methanol : Tetrahydrofuran
umkristallisiert. Man erhielt 1,25 g der Titelverbindung.
-
Fp (C): 237–239
-
Massenspektrum (FDMS): m/z 465. (M-2HCl).
-
1H NMR (DMSO d6), δ 10.73 (bs,
1H), 7.88 (s, 1H), 7.78 (d, J = 2.3 Hz, 1H), 7.64 (dd, J = 2.3,
9.4 Hz, 1H), 6.45 (d, J = 9.4 Hz, 1H), 4.12 (t, J = 6.9 Hz, 2H),
3.47 (m, 4H), 2.76–3.02
(m, 4H), 2.50 (s, 3H), 1.41 (s, 18H), 1.16 (( J = 7,2 Hz, 3H).
-
Elementaranalyse für C28H41Cl2N3O3
-
Berechnet: C, 62,45; H, 7,67; N,
7,80
-
Gefunden: C, 62,46; H, 7,71; N, 7,79
-
Beispiel 36
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2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-N-inethyl-N-ethylaminomethylphenylthio)ethyl)oxazol-hydrochlorid-monohydrat
-
A. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-formylphenylthio)ethyl)oxazol
Die Untertitelverbindung wurde durch Auflösen von 3,84 g (14,6 mmol)
Triphenylphosphin in 45 ml Tetrahydrofuran, Abkülen auf –9°C und anschließendes Zugeben
unter Stickstoff von 2,3 ml (14,6 mmol) Diethylazodicarboxylat hergestellt.
Das Reaktionsgemisch erwärmte
sich durch die exotherme Reaktion auf –1°C. Anschließend erfolgte ein abermaliges
Abkühlen
auf –6°C und danach
ein Zugeben von 4,64 g (14,6 mmol) der Verbindung von Beispiel 1C.
Die tiefrote Lösung
wurde 15 min verrührt
worauf 2,22 g (16,1 mmol) 4-Mercaptobenzaldehyd
(Tet. Lett. 25, (17), 1753–1756,
1984) zugegeben wurden. Anschließend wurde das Reaktionsgemisch 18
h verrühren
gelassen. Das Reaktionsgensch wurde gestrippt und unter Eluieren
mit einem 10 bis 50% Ethylacetat/Hexan-Gradienten über 30 min
chromatographiert. Die geeigneten Fraktionen wurden vereinigt und
gestrippt. Man erhielt 3,48 g (54%) Produkt, das ohne weitere Reinigung
weiterverwendet wurde.
-
NMR (CDCl3), δ 1.46 ((
3H, J = 9 Hz), 1.50 (s, 18H), 2.64 (d, 2H, J = 5 Hz), 2.88–2.97 (m,
1H), 3.17 (( 2H, J = 9 Hz), 3.51 (( 2H, J = 9 Hz), 3.97–32 (m,
2H), 6.05 (s, 1H), 7.46 (d, 2H; J = 9 Hz), 7.56 (d, 2H, J = 9 Hz),
7.65 (s, 1H), 8.21 (s, 2H).
-
B. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-N-methyl-N-ethylanminomethylphenylthio)ethyl)oxazol-Hydrochlorid-monohydrat
-
Methylethylamin (1,72 ml, 20 mmol)
und Titantetraisopropoxid (5,92 ml, 20 mmol) wurden in 45 ml förmlichem
Ethanol unter Rühren
unter Stickstoff gelöst
und das ganze 1 h verrührt.
Die Verbindung von Stufe A (4,38 g, 10 mmol) wurde zugegeben und
das Reaktionsgemisch 3,5 h verrührt.
Natriumborhydrid (570 mg, 15 mmol) wurde zugegeben und das Reaktionsgemisch
weitere 18 h verrührt.
Ammoniak (16,3 ml, 2 N) wurde zugegeben, wobei eine dicke Suspension
erhalten wurde. Anschließend
wurden 104 ml Methylenchlorid zugegeben. Diatomeenerde (13 g) wurde
zugegeben und das Gemisch wurde verrührt und durch Diatomeenerde filtriert.
Das Filtrat wurde einmal mit Kochsalzlösung gewaschen und getrocknet,
gestrippt und unter Eluieren mit Methylenchlorid : Methanol : konzentriertem
Ammoniak = 90 : 5 : 0,5 chromatographiert. Die Fraktionen wurden
vereinigt, das Lösungsmittel
abgestrippt und der Rückstand
in Methylenchlorid/Isopropylether gelöst. Chlorwasserstoffgas wurde
einperlen gelassen und die Lösung
wurde eingeengt und mit Isopropylether verrieben. Man erhielt 2,86
g (55%) des Titelproduktes in Form eines weißen Schaums.
-
FDMS - M+480;
-
Elementaranalyse für C29H40N2O2S·HCl·H2O
-
Berechnet: C, 64,86; H, 8,11; N,
5,21
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Gefunden: C, 64,56; H, 8,37; N, 4,93
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NMR (CDCl3), δ 1.46 (t,
3N, J = 9 Hz), 1.50 (s, 18H), 2.64 (d, 2H, J = 5 Hz), 2.88–2.97 (m,
1H), 3.17 (t, 2H, J = 9 Hz), 3.51 (t, 2H, J = 9 Hz), 3.97–32 (m,
2H), 6.05 (s, 1H), 7.46 (d, 2H, J = 9 Hz), 7.56 (d, 2H, J = 9 Hz),
7.65 (s, 1H), 8.21 (s, 2H).
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Beispiel 37
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2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-N-methyl-N-ethylaminomethylphenoxy)ethyl)-5-methyloxazolhydrochlorid-monohydrat
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A. Herstellung von Ethyl-4-chlor-3-oxopentanoat
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Kaliumthylmalonat (34 g, 200 mmol)
(Organic Synthesis Col. Vol. IV, Seite 417), Magnesiumchlorid (23,75
g, 250 mmol) und Triethylamin (44,5 ml, 320 mmol) wurden 1,0 l Acetonitril
unter Rühren
unter Stickstoff suspendiert. 2-Chlor-propionylchlorid (9,7 ml,
100 mmol) wurde zugegeben und das Gemisch unter Stickstoff 18 h
verrührt.
Anschließend
wurden 100 ml 5 N Salzsäure
zugegeben und das Reaktionsgemisch 2 h verrührt. Die Schichten wurden getrennt
und die organische Phase gestrippt. Man erhielt 21,09 g Rohprodukt,
das durch 300 teil Siliciumdioxid filtriert wurde. Es wurde mit
20% Ethylacetat/Hexan erhiert. Man erhielt 10,37 g (58%) Produkt.
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NMR (CDCl3),
6 1.27 (t, 3H; J = 4 Hz), 1.62 (d, 3H, J = 4 Hz), 3.72 (dd, 2H,
J = 42 Hz), 4.52 (q, 2H, J = 4 Hz).
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B. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-carbethoxymethyl-5-methyloxazol
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Die Verbindung von Beispiel 1A (6,6
g, 26,5 mmol) und die Verbindung von Stufe A (10,3 g, 57,7 mmol) wurden
zusammen ohne Lösemittel
bei 140°C
unter Stickstoff insgesamt 6,5 h verrührt. Das Reaktionsgemisch wurde
abgekühlt
und auf 300 ml Siliciumdioxid unter Eluieren mit 20% anschließend 50%
Ethylacetat/Hexan chromatographiert. Man erhielt 4,48 g (45%) Produkt.
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FDMS – M+ 373;
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NMR (CDCl3),
6 1.27 (t, 3H, J = 4 Hz), 1.47 (s, 18H), 2.34 (s, 3H), 3.54 (s,
2H), 4.18 (q, 2H, J = 4 Hz), 5.46 (s, 1H), 7.78 (s, 2H).
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C. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-hydroxyethyl)-5-methyloxazol
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Der Ausgangsester, die Verbindung
von Stufe B (4,43 g, 11,88 mmol), wurde in 83 ml Tetrahydrofuran unter
Stickstoff unter Rühren
gelöst.
Festes Litliumaluminiumhydrid (LAH) (450 mg, 11,88 mmol) wurde vorsichtig
zugegeben. Es gab starke Blasenbildung. Das Gemisch wurde 30 min
verrührt,
worauf weitere 225 mg (5,94 mmol) Lithiumaluminiumhydrid zugegeben
wurden. Das Reaktionsgemisch wurde unter Stickstoff über Nacht
verrührt.
Wasser (0,675 ml) wurde vorsichtig zugegeben, worauf 0,675 ml 15%ige
Natriumhydroxidlösung
und anschließend
2,0 ml Wasser zugegeben wurden. Die anorganischen Bestandteile wurden
abfiltriert und das Filtrat gestrippt, in Ethylacetat gelöst, einmal
mit 1 N Salzsäure,
zweimal mit Kochsalzlösung
gewaschen und gestrippt. Man erhielt 3,61 g (92%) des Produktes,
das ohne weitere Reinigung weiterverwendet wurde.
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FDMS - M+ =
331;
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NMR (CDCl3), δ 1.48 (s,
18H), 2.32 (s, 3H), 2.73 (t, 2H, J = 4 Hz), 3.91 (t, 2H, J = 4 Hz),
5.51 (s, 1H), 7.81 (s, 2H)
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D. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-formylphenoxy)ethyl)-5-methyloxazol
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Die Verbindung von Stufe C (3,61
g, 10,9 mmol), 4-Hydroxybenzaldehyd (1,53 g, 12,5 mmol) und Triphenylphosphin
(3,29 g, 12,5 mmol) wurden in 30 ml Tetrahydrofuran unter Rühren unter
Stickstoff gelöst.
Die Lösung
wurde auf –5°C bgekühlt und
eine Lösung
von 1,97 ml (12,5 mmol) Diethyldiazodicarboxylat in 10 ml Tetrahydro-furan im Verlauf
von 10 min unter Rühren
zugegeben. Das Reaktionsgemisch erwärmte sich infolge einer exothermen
Reaktion auf +3°C.
Das Bad wurde entfernt und das Reaktionsgensch 3 Tage unter Stickstoff verrührt. Das
Reaktionsgemisch wurde gestrippt, in Methylenchlorid gelöst und in
einen Gefrierschrank gegeben. Das Diethoxycarbonylhydrazin wurde
anschließend
abfiltriert und das Filtrat auf 400 ml Siliciumdioxid unter Eiuieren
mit 5% Isopropylalkohol/Hexan chromatographiert. Die geeigneten
Fraktionen wurden vereinigt und gestrippt. Man erhielt 3,52 g (74%)
Produkt, das ohne weitere Reinigung weiterverwendet wurde.
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FDMS - M+=
435;
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NMR (CDCl3), δ 1.48 (s,
18H), 2,3? (s, 3H), 3.01 (t, 2H, J = 4 Hz), 4,34 (t, 2H, J = 4 Hz),
5.48 (s, 1H), 7.00 (d, 2H, J = 7 Hz), 7.80 (s, 2H), 7.82 (d, 2H,
J = 7 Hz), 9.87 (s, 1H).
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E. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-methylethylaminomethylphenoxy)ethyl)-5-methyloxazol-hydrochlorid-hydrat
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Methylethylamin (0,71 ml, 8,32 mmol)
und Ti(OPr)4 (2,46 ml, 8,32 mmol) wurden
in 17 ml Ethanol gelöst
und das Gemisch unter Stickstoff 10 min verrührt. Die Verbindung von Stufe
D (1,75 g, 4,16 mmol) wurde zugegeben und das Gemisch wurde 4 h
verrührt.
Natriumborhydrid (240 mg, 6,23 mmol) wurde zugegeben und das Reaktionsgemisch
3 Tage verrührt.
Ammoniak (5,8 ml, 2 N) wurde zugegeben, wobei eine dicke Suspension
erhalten wurde. Methylenchlorid (40 ml) und anschließend 5,3
g Diatomeenerde wurden zugegeben und das Gemisch verrührt und
durch Diatomeenerde filtriert. Das Filtrat wurde zweimal mit Kochsalzlösung gewaschen
und anschließend
getrocknet. Die organischen Bestandteile wurden gestrippt und unter
Eluieren mit Methylenchlorid : Methanol : konzentrierter Ammoniak
= 90 : 10 : 1 chromatographiert. Die Fraktionen wurden vereinigt,
gestrippt, in Methylenchlorid/Isopropylether gelöst und Chlorwasserstoffgas
einperlen gelassen. Das Produkt wurde zu Trockne eingedampft. Man
erhielt 1,36 g (63%) ein Form eines weißen Schaums.
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FDMS - M+478;
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Elementaranalyse für C30H42N2O3HCl·H2O
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Berechnet: C, 67,58; H, 8,51; N,
5,25
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Gefunden: C, 67,21; H, 8,61; N, 5,06
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NMR (CDCl3), δ 1.44 (t,
3H, J = 4 Hz), 1.49 (m, 18H), 2.51 (s, 3H), 2.60 (d, 2H, J = 4 Hz),
2.88–3.23 (m,
4H), 3.99–4.14
(m, 2H), 4.43 (t, 2H, J = 6 Hz), 5.99 (s, 1H), 6.92 (d, 2H, J =
7 Hz), 7.49 (d, 2H, J = 7 Hz), 8.16 (s 2H).
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Beispiel 38
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2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-N-methyl-N-ethylaminomethylphenoxy)ethyl)thiazol-hydrochloridhydrat
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A. Herstellung von N-Methyl-(3,5-di-tert.butyl-4-hydroxy)benzamid
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(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxy)benzoesäure (75,
g, 300 mmol) und Carbonyldiimidazol (53,46 g, 330 mmol) wurden in
900 ml Tetrahydrofuran unter Stickstoff unter Rühren 2 h refluxiert. Das Reaktionsgemisch wurde
abgekühlt
und 300 ml 40%ige wässrige
Methylaminlösung
wurden zugegeben. Anschließend
erfolgte ein 18 h Verrühren
unter Stickstoff bei Raumtemperatur. Das Gemisch wurde zu einem
nassen Feststoff gestrippt, worauf 500 ml Was ser zugegeben wurden.
Das Gemisch wurde verrührt
und filtriert, wobei 88,5 g (100%) Produkt erhalten wurden, die
etwa 30 mol-% Imidazol enthielten. Das Produkt wurde ohne weitere
Reinigung weiterverwendet.
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NMR (CDCl3), δ 1.44 (s,
18H), 2.98 (d, 3H, J = 4 Hz), 6.2 (bs, 1H), 7.58 (s, 2H).
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B. Herstellung von N-Methyl-(3,5-di-tert.butyl-4-hydroxy)thiobenzanmid
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Die Verbindung von Stufe A (88,5
g, cal 300 mmol) und Lawesson-Reagenz (60,6 g, 150 mmol) wurden
in 300 g Hexamethylphosphoramid bei 100°C gelöst und das ganze unter Stickstoff
1 h bei 100°C
verrührt. Das
Gemisch wurde abgekühlt,
Wasser zugegeben und das Gemisch zweimal mit Diethylether extrahiert.
Die vereinigten organischen Schichten wurden dreimal mit Wasser
gewaschen und die organische Schicht gestrippt. Man erhielt 91,3
g Rohprodukt, das mit 250 ml Methylenchlorid verrieben wurde. Man
erhielt 43,7 g Produkt. Hexan (350 ml) wurde zu dem Filtrat unter
Rühren
zugegeben, wobei eine zweite Charge von 26,7 g Produkt erhalten
wurde. Das Filtrat wurde auf 400 ml eingekocht, wobei eine dritte
Charge von 7,2 g Produkt erhalten wurde. Die Gesamtausbeute betrug
77,6 g (93%).
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NMR (CDCl3), δ 1.44 (s,
18H), 3.33 (d, 3H, J = 4 Hz), 5.52 (bs, 1H), 7.60 (s, 2H).
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C. Herstellung von 3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxythiobenzoesäure-(3-ethoxycarbonyl-2-oxo-1-propionyl)ester
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Die Verbindung von Stufe B (42,0
g, 150 mmol), Ethyl-3-chloracetoacetat (27 ml, 200 mmol) und Kaliumiodid
(24,9 g, 150 mmol) wurden in 1,0 l Tetrahydrofuran unter Stickstoff
verrührt
und anschließend
4,5 h refluxiert. Das Reaktionsgemisch wurde abgeküht und 75
ml Wasser zugegeben. Anschließend
wurde das Gemisch 18 h verrührt.
Die organischen Bestandteile wurden gestrippt und da Rohprodukt
in Chloroform gelöst, einmal
mit Wasser und einmal mit Kochsalzlösung gewaschen und anschließend erfolgte
ein Chromatographieren unter Eluieren mit einem Gradienten von Methylenchlorid
bis Methylenchlorid : Methanol : konzentrierter Ammoniak = 90 :
10 : 1 im Ver-lauf
von 10 mit. Das partiell gereinigte Produkt wurde anschließend auf
600 ml Siliciumdioxid unter Eluieren mit 10% Ethylacetat/Hexan chromatographiert.
Man erhielt 28 g (44%) Produkt.
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FDMS - M+ =
394;
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NMR (CDCl3),
6 1.25 (t, 3H, J = 4 Hz), 1.45 (s, 18H), 3.66 (s, 2H), 3.98 (s,
2H), 4.18 (q, 2H, J = 4 Hz), 5.80 (s, 1H), 7.83 (s, 2H).
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D. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-carbethoxymethylthiazol
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Die Verbindung von Stufe C (25,1
g, 63,7 mmol) und Ammoniumacetat (19,6 g, 255 mmol) wurden in 320
ml Eisessig unter Rühren
unter Stickstoff 3,25 h refluxiert. Das Reaktionsgemisch wurde abgekühlt und Ethylacetat
und Wasser zugegeben. Die Schichten wurden getrennt und die wässrige Schicht
wurde einmal mit Ethylacetat gewaschen. Die vereinigten organischen
Schichten wurden einmal mit Wasser und achtmal mit gesättigter
Natriumbicarbonatlösung
gewaschen, um eine Endwaschlösung
eines pH-Werts von 9 zu erreichen. Die organische Schicht wurde
gestrippt und das Rohprodukt über
600 ml Siliciumdioxid unter Eluieren mit 10% Ethylacetat/Hexan chromatographiert.
Man erhielt 14,96 g (57%) Produkt.
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FDMS - M+=
375;
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NMR (CDCl3), δ 1.29 (t,
3H, J = 4 Hz), 1.48 (s, 18H), 3.87 (s, 2H), 4.21 (q, 2H, J = 4 Hz),
5.45 (s, 1H), 7.09 (s, 1H), 7.72 (s, 2H).
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E. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-hydroxyethyl)thiazol
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Die Verbindung von Stufe D (5,0 g,
13,33 mmol) wurde in 95 ml Tetrahydrofuran unter Rühren unter Stickstoff
gelöst.
Festes Lithiumaluminiumhydrid (760 mg, 20 mmol) wurde vorsichtig
zugegeben. Es entstand eine starke Gasentwicklung. Das Gemisch wurde
unter Stickstoff 1 h verrührt.
Wasser (0,76 ml) und anschließend
0,76 ml 15%ige Natriumhydroxidlösung
gefolgt von 2,3 ml Wasser wurden vorsichtig zugegeben. Die anorganischen
Bestandteile wurden abfiltriert und das Filtrat gestrippt, in Ethylacetat
gelöst,
eimal mit 1 N Salzsäure
und zweimal mit Kochsalzlösung
gewaschen und gestrippt. Man erhielt 4,42 g (99%) Produkt, das ohne weitere
Reinigung weiterverwendet wurde.
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FDMS - M+=
333;
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NMR (CDCl3), δ 1.48 (s,
18H), 3.02 (t, 2H, J = 4 Hz), 3.98 (t, 2H, J = 4 Hz), 5.50 (s, 1H),
6.87 (s, 1H), 7.73 (s, 2H).
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F. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hdroxyphenyl)-4-(2-(4-formylphenoxy)ethyl)thiazol
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Die Verbindung von Stufe E (4,20
g, 12,6 mmol), 4-Hydroxybenzaldehyd (1,76 g, 14,44 mmol) und Triphenylphosphin
(3,79 g, 14,44 mmol) wurden in 37 ml Tetrahydrofuran unter Rühren unter
Stickstoff gelöst. Die
Lösung
wurde auf –10°C abgekühlt und
unter Rühren
im Verlauf von 10 min eine Lösung
von 2.27 ml (14,44 mmol) Diethylazodicarboxylat in 12,5 ml Tetrahydrofuran
zugegeben. Die Temperatur des Reaktionsgemisches erhöhte sich
aufgrund einer exothermen Reaktion auf –1°C. Das Bad wurde entfernt und
das Reaktionsgemisch unter Stickstoff über Nacht verührt. Das
Reaktionsgemisch wurde gestrippt, in Methylenchlorid gelöst und in
einen Gefrierschrank gegeben. Das Diethoxycarbonylhydrazin wurde
anschließend
abfiltriert und das Filtrat auf 400 ml Siliciumdioxid unter Eluieren
mit 15% anschießend
20% Ethylacetat/Hexan chromatographiert. Die geeigneten Fraktionen
wurden vereinigt und gestrippt. Man erhielt 3,98 g (72%) Produkt,
das ohne weitere Reinigung weiterverwendet wurde.
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NMR (CDCl3), δ 1.48 (s,
18H), 3.31 (t, 2H, J = 4 Hz), 4.45 (t, 2H, J = 4 Hz), 5.47 (s, 1H),
6.96 (s, 1H), 7.03 (d, 2H, J = 7 Hz), 7.73 (s, 2H), 7.83 (d, 2H,
J = 7 Hz), 9.88 (s, 1H).
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G. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-N-methyl-N-ethylaminomethylphenoxy)ethyl)thiazol-hydrochlorid-hydrat
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N-Methyl-N-ethylamin (0,96 ml, 11,26
mmol) und Ti(OPr)4 (3,33 ml, 11,26 mmol)
wurden in 20 ml Ethanol unter Rühren
unter Stickstoff gelöst.
Das Gemisch wurde 10 min verrührt.
Die Verbindung von Stufe F (2,46 g, 5,63 mmol) wurde zugegeben und
das Gemisch wurde 2,5 h verührt.
Anschließend
wurde Natriumborhydrid (320 mg, 8,44 mmol) zugegeben und das Reaktionsgemisch
3,5 Tage verrührt.
Ammoniak (7,85 ml, 2 N) wurde zugegeben, wobei eine dicke Suspension
erhalten wurde. Anschließend
wurden 55 ml Methylenchorid zugegeben. Diatomeenerde (7,2 g) wurde
zugegeben und das Gemisch verrührt
und durch Diatomeenerde filtriert. Das Filtrat wurde zweimal mit
Kochsalzlösung
gewaschen, anschließend
getrocknet und die organischen Bestandteile gestrippt und unter
Eluieren mit Methylenchlorid : Methanol : konzentrierter Ammoniak
= 90 : 10 : 1 chromatographiert. Die Fraktionen wurden vereinigt,
gestrippt und in Methylenchlorid/Isopropylether gelöst. Chlorwasserstoffgas
wurde einperlen gelassen und das Produkt wurde eingeengt und mit
Isopropylether verrieben. Man erhielt 1,54 g (54%) weißen Schaum.
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FDMS - M+ 480;
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Elementaranalyse für C29H40N2O2S·HCl·1,75H2O
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Berechnet: C, 63,48; H, 8,17; N,
5,11
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Gefunden: C, 63,55; N, 7,89; N, 4,86
-
NMR (CDCl3), δ 1.46 (t,
3H, J = 4 Hz), 1.49 (m, 18H), 2.62 (d, 2H, J = 4 Hz), 2.89 (m, 1H,
J = 4 Hz), 3.15-(m,
1H), 3.50 (bs, 2H), 4.10 (m, 2H), 4.41 (t, 2H, J = 4 Hz), 5.75 (s,
1H), 6.96 (d, 2H, J = 7 Hz), 7.12 (s, 1H), 7.50 (d, 2H, J = 7 Hz),
7.90 (s, 2H).
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Beispiel 39
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E-2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(3-(4-N-methyl-N-ethylaminomethylphenyl)-2-propenyl)oxazol-hydrochlorid-hydrat
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A. Herstellung von 4-(2-Bromethyl)-2-(3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)oxazol
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Eine gerührte Lösung von Triphenylphosplun
(31,0 g, 118 mmol) in Methylenchlorid (394 ml) wurde mit Brom (6,09
ml), 118 mol) versetzt. Eine kleine Menge weiteres Triphenylphosphin
wurde zugegeben, um die Lösung
zu klären.
Anschließend
wurde ein Gemisch der Verbindung von Beispiel 1C (25,0 g, 78,9 mmol)
und Imidazol (10,7 g, 158 mmol) gelöst in Methylenchlorid (315
ml) im Verlauf von 15 min zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde
bei Raumtemperatur 1 h verrühren
gelassen und anschließend
filtriert. Das Filtrat wurde zu Trockne eingedampft, mit Methylenchlorid/Toluol
verrieben und filtriert. Dieses Filtrat wurde auf Silicagel unter
Verwendung eines Hexan/Ethylacetat-Gradienten chromatographiert.
Man erhielt da Untertitelprodukt (25,4 g, 85%).
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1H NMR (CDCl3), δ 7.85
(s, 2H), 7.5 (s, 1H), 5.5 (s, 1H), 3.65 (t, J = 6 Hz, 2H), 3.15
(t, J = 6 Hz, 2H), 1.5 (s, 18H).
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FDMS 381 (M+).
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B. Herstellung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-triphenylphosphoniumethyl)oxazol-bromid
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Eine gerührte Lösung von 4-(2-Bromethyl)-2-(3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)oxazo1
(25,4 g, 66,8 mmol) in Xylol (135 ml) wurde mit Triphenylphosphin
(17,5 g, 66,8 mmol) versetzt. Das Reaktionsgemisch wurde 22 h auf
Rückflusstemperatur
erwärmt
und anschließend
das Xylol von dem ausgefallenen Produkt abdekantiert. Das Produkt
wurde mit Diethylether verrieben, filtreit und anschließend mit
Ethylacetat verrieben und filtriert. Man erhielt das Phosphoniumsalzzwischenprodukt
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-triphenylphosphoniumethyl)oxazol-bromid
(30,7 g, 72%).
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1H NMR (CDCl3), δ 8.2
(bs, 1H), 7.8 (m, 17H), 5.5 (bs, 1H), 4.2 (bs, 2H), 3.1 (bs, 2H),
1.5 (s, 18H).
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FDMS 562 (M-Br+)
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C. Herstellung von E-2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(3-(4-formylphenyl)-2-propenyl)oxazol-diethylacetal
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Eine gerührte Lösung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-triphenylphosphoniumethyl)oxazolbromid
(28,1 g, 43,8 mmol) in Tetrahydrofuran (220 ml) wurde mit Terephthaldehydmono-diethylacetal
(8,68 ml, 43,8 mmol) versetzt. Dieses Gemischwurde auf –10°C abgekühlt und
eine 1 M Lösung
von Natriumhexamethyldisilazan in Tetrahydrofuran (87,5 ml, 87,5
mmol) tropfenweise im Verlauf von 8 min unter Halten einer Temperatur
von weniger als 4°C
zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 3 h bei 0°C verrührt, mit Wasser gequencht und
mit Ethylacetat und Wasser verdünnt.
Der pH-Wert wurde mit 1 N Salzsäure
auf 8,5 eingestellt. Die organische Schicht wurde mit Kochsalzlösung extrahiert, über Natriumsulfat
getrocknet, zur Trockne eingedampft und auf Silicagel unter Verwendung
eines Hexan/Aceton-Gradienten chromatographiert. Man erhielt das
Transisomer des Olefinzwischenproduktes E-2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(3-(4-formylphenyl)-2-propenyl)oxazol-diethylacetal
(2,6 g, 12%).
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1H NMR (CDCl3), 7.85 (s, 2H), 7.4 (m, 5H), 6.55 (d, J
= 16 Hz, 1H), 6.4 (dt, J = 16 Hz, 7 Hz, 1H), 5.5 (s, 1H), 5.45 (s,
1H), 3.5–3.6
(m, 6H), 1.5 (s, 18H), 1.25 (t, J = 6 Hz, 6H).
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FDMS 491 (M+).
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D. Herstellung von Z-2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(3-formylphenyl)-2-propenyl)oxazol-diethylacetal
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Unreine Fraktionen aus der obigen
Chromatographie wurden auf Silicagel unter Verwendung eines Hexan/Diethyleter-Gradienten
abermals chromatographiert, wobei die Untertitelverbindung (1,6
g, 7%) erhalten wurde.
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1H NMR (CDCl3), 7.85 (s, 2H), 7.45 (d, J = 8 Hz, 2H),
7.4 (s, 1H), 7.3 (d, J = 8 Hz, 2H), 6.35 (d, J = 11 Hz, 1H), 5.95
(dt, J = 11 Hz, 7 Hz, 1H), 5.5 (s, 2H), 3.5–3.7 (m, 6H), 1.5 (s, 18H),
1.25 (t, J = 6 Hz, 6H).
-
E. Herstellung von E-2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(3-(4-formylphenyl)-2-propenyl)oxazol
-
Eine gerührte Lösung von E-2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(3-(4-formylphenyl)-2-propenyl)-oxazoldiethylacetal
(2,53 g, 5,14 mmol) in Diethylether (51 ml) wurde mit 1 N Salzsäure (51
ml) versetzt und anschließend
konzentrierte Salzsäure
(5,1 ml) zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 18 h verrühren gelassen,
anschließend
mit gesättigter
Natrtiumbicarbonatlösung
basisch gemacht. Die organische Schicht wurde mit Kochsalzlösung extrahiert, über Natriumsulfat
getrocknet, zur Trockne eingedampft und auf Silicagel unter Verwendung
eines Hexan/Ethylacetat-Gradienten chromatographiert. Man erhielt
das gewünschte
Produkt (1,19 g, 55%).
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1H NMR (CDCl3), 9.95 (s, 1H), 7.9 (s, 2H), 7.85 (d, J
= 8 Hz, 2H), 7.5 (d, J = 8 Hz, 2H), 7.45 (s, 1H), 6.6 (m, 2H), 5.5
(s, 1H), 3.6 (d, J = 5 Hz, 2H), 1.5 (s, 18H).
-
FDMS 417 (M+).
-
F. Herstellung von E-2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(3-(4-N-methyl-N-ethylaminomethyl-phenyl)-2-propenyl)oxazol-liydrochlorid
-
Eine gerührte Lösung von Ethylmethylaminhydrochlorid
(0,54 g, 5,7 mmol) in Ethanol (5,8 ml) wurde mit Triethylamin (0,79
ml, 5,7 mmol), Titantetraisopropoxid (1,68 ml, 5,7 mmol) und schließlich dem E-2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(3-(4-formylphenyl)-2-propenyl)oxazol
(1,19 g, 2,85 mmol) in Ethanol (7,1 ml) versetzt. Das Reaktionsgemisch
wurde 4,5 h verrührt,
worauf Natriumborhydrid (0,16 g, 4,28 mmol) zugegeben wurden. Nach
20 h bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch in 20 ml 2 N
Ammoniumhydroxidlösung
gegossen und das ganze mit Methylenchlorid verdünnt. Das Gemisch wurde durch
Diatomeenerde filtriert und das Filtrat mit Kochsalzlösung extrahiert.
Die organische Schicht wurde über
Natriumsulfat getrocknet zur Trockne eingedampft und auf Silicagel
unter Verwendung eines Metlhylenchlorid/Methanol-Gradienten chromatographiert.
Man erhielt die freie Base (0,79, 60%). Die freie Base (0,79 g,
1,71 mmol) wurde in Methylenchlorid (17 ml) gelöst, mit gasförmigem Chlorwasserstoff
versetzt und eingedampft. Man erhielt das gewünschte Produkt (0,83 g, 98%).
-
1H NMR (CDCl3), δ 7.9
(s, 2H), 7.55 (d, J = 9 Hz, 2H), 7.5 (d, J = 9 Hz, 2H), 7.45 (s,
1H), 6.6 (d, J = 16 Hz, 1H), 6.45 (dt, J = 16 Hz, 7 Hz, 1H), 5.6
(s, 1H), 4.15 (m, 2H), 3.6 (d, J = 7 Hz, 2H), 3.2 (m, 1H), 2.9 (m,
1H), 2.65 (d, J = 5 Hz, 3H), 1.5 (m, 21H).
-
FDMS 460 (M+-HCl);
-
Elementaranalyse für C30H41ClN2O2·1,5H2O
-
Berechnet: C, 68,75; H, 8,46; N,
5,34
-
Gefunden: C, 69,06; H, 8,30; N, 5,49
-
Beispiel 40
-
Z-2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(3-(4-N-methyl-N-ethylaminomethylphenyl)-2-propenyl)oxazol-hydrochlorid-monohydrat
-
A. Herstellung von Z-2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(3-(4-formylphenyl)-2-propenyl)oxazol
-
Eine gerührte Lösung der Verbindung von Beispiel
39D (1,59 g, 3,23 mmol) in Diethylether (32 ml) wurde mit 1 N Salzsäure (32
ml) und anschließend
mit konzentrierter Salzsäure
(3,2 ml) versetzt. Das Reaktionsgemisch wurde 30 min verrühren gelassen
und anschließend
mit gesättigter
Natriumbicarbonatlösung
basisch gemacht. Die organische Schicht wurde mit Kochsalzlösung extrahiert, über Natriumsulfat
getrocknet, zur Trockne eingedampft und auf Silicagel unter Verwendung
eines Hexan/Ethylacetat-Gradienten chromatographiert. Man erhielt
das gewünschte
Untertitelprodukt (1,15 g, 85%).
-
H NMR (CDCl3),
10.0 (s, 1H), 7.9 (d, J = 8 Hz, 2H), 7.85 (s, 2H), 7.5 (d, J = 8
Hz, 2H), 7.45 (s, 1H), 6.65 (d, J = 11 Hz, 1H), 6.1 (dt, J = 11
Hz, 7 Hz, 1H), 5.5 (s, 1H), 3.65 (d, J = 7 Hz, 2H), 1.5 (s, 18H).
-
FDMS 417 (M+).
-
B. Herstellung von Z-2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(3-(4-N-methyl-N-ethylaminomethylphenyl)2-propenyl)oxazol-hydroclilorid
-
Eine gerührte Lösung von Ethylmethylaminhydrochlorid
(0,78 g, 8,18 mmol) in Ethanol (4,1 ml) wurde mit Triethylamin (1,14
ml, 8,18 mmol), Titantetraisopropoxid (2,42 ml, 8,18 mmol) und schließlich dem Z-2-(3,5-Ditert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(3-(4-formylphenyl)-2-propenyl)oxazol
(1,71 g, 4,09 mmol) in Ethanol (10 ml) versetzt. Das Reaktionsgemisch
wurde 3,5 h verrührt,
worauf Natriumborhydrid (0,23 g, 6,14 mmol) zugegeben wurde. Nach
18 h bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch in 30 ml 2 N
Ammoniumhydroxidlösung
eingegossen und mit Methylenchlorid verdünnt. Das Gemisch wurde durch
Diatomeenerde filtriert und das Filtrat wurde mit Kochsalzlösung extrahiert.
Die organische Schicht wurde über
Natriumsulfat getrocknet zur Trockne eingedampft und auf Silicagel
unter Verwendung eines Methylenchlorid/Methanol-Gradienten chromatographiert.
Man erhielt die freie Base (1,63 g, 86%). Die freie Base (1,3 g,
2,82 mmol) wurde in Methylenchlorid (28 ml) gelöst, mit gasförmigem Chlorwasserstoff
behandelt und eingedamnpft. Man erhielt das gewünschte Produkt (1,40 g, 100%).
-
1H NMR (CDCl3), δ 8.05
(s, 2H), 7.6 (d, J = 9 Hz, 2H), 7.5 (s, 1H), 7.35 (d, J = 9 Hz,
2H), 6.65 (d, J = 11 Hz, 1H), 6.05 (dt, J = 11 Hz, 7 Hz, 1H), 5.8
(s, 1H), 4.15 (m, 2H), 3,75 (d, J = 7 Hz, 2H), 3.2 (m, 1H), 2.95 (m,
1H), 2.7 (d, J = 5 Hz, 3H), 1.5 (m, 21H).
-
FDMS 460 (M+-HCl);
-
Elementaranalyse für C30H41ClN2O2H2O
-
Berechnet: C, 69,95; H, 8,41; N,
5,44
-
Gefunden: C, 70,08; H, 8.10; N, 5,61
-
Beispiel 41
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(3-(4-N-methyl-N-ethylaminomethylphenyl)propyl)oxazol-hydrochloridhydrat
-
Eine gerührte Lösung von Z-2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(3-(4-N-methyl-N-ethylaminomethylphenyl)-2-propenyl)oxazol
(1,2 g, 2,6 mmol) in Toluol (26 ml) wurde mit 5% Palladium auf Kohle
(0,12 g) versetzt. Die Suspension wurde 5 h lang einein Druck von
1 Atmosphäre
Wasserstoff unterzogen und anschließend filtriert. Das Filtrat
wurde zur Trockne eingedampft und auf Silicagel unter Verwendung
eines Methylenchlorid/Methanol-Gradienten chromatographiert. Man
erhielt die gesättigte
freie Base (0,99 g, 82%). Die freie Base (1,05 g, 2,27 mmol) wurde
in Methylenchlorid (23 ml) gelöst,
mit gasförmigem
Chlorwasserstoff behandelt, eingedampft und mit Diisopropylether
verrieben. Man erhielt das gewünschte
Produkt (1,00 g, 88%).
-
1H NMR (CDCl3), δ 7.9
(s, 2H), 7.5 (d, J = 9 Hz, 2H), 7.4 (s, 1H), 7.3 (d, J = 9 Hz, 2H),
6.65 (d, J = 11 Hz, 1H), 5,6 (s, 1H), 4.1 (m, 2H), 3.1 (m, 1H),
2.9 (m, 1H), 2.7 (t, J = 7 Hz, 2H), 2.65 (m, 5H), 2.05 (m, 2H),
1.5 (m, 21H).
-
FDMS 462 (M+-HCl);
-
Elementanalyse für C3
0H43ClN2O2·1,5H2O
-
Berechnet: C, 68,48; H, 8,81; N,
5,32
-
Gefunden: C, 68,40; H, 8,63; N, 5,22
-
Beispiel 42
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-((4-N-methyl-N-ethylaminomethyl)phenoxymethyl)oxazol-hydrochlorid
-
A. N-Carbo(3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxy)phenyl-DL-serin-methylester
-
Eine Suspension von Benzoesäure in Tetrahydrofuran
(165 ml) wurde in Portionen im Verlauf von 20 min mit 1,1'-Carbonyldiimidazol
versetzt. Die erhaltene goldene Lösung wurde 20 min bei 22°C verrührt und anschließend tropfenweise
zu der im Folgenden beschriebenen Lösung zugegeben.
-
Eine Suspension von DL-Serinmethylester
in Tetrahydrofuran (115 ml) wurde mit Diisopropylethylamin und anschließend mit
Dimethylformamid (70 ml) versetzt. Die erhaltene farblose Lösung wurde
1 h bei 22°C verrührt und
anschließend
mit aktiviertem Benzoesäurederivat
(wie oben beschrieben) versetzt. Das Reaktionsgemisch wurde 5 Tage
bei 22°C
verrührt
und anschließend
im Vakuum zu einem Öl
eingeengt. Das Öl
wurde mit Ethylacetat (250 ml) versetzt und dreimal mit Kochsalzlösung : 0,1
N Salzsäure
= 1 : 1 und einmal mit Kochsalzlösung
gewaschen. Die organischen Phasen wurden über Natriumchlorid getrocknet,
auf einem Dampfbad erwärmt,
heiß filtriert
und Filtrat im Vakuum zu einem Öl
eingeengt. Das öl
wurde anschließend
mit Hexan : Ethylacetat = 1 : 1 versetzt und das Volumen auf einem
Dampfbad auf etwa 250 ml eingeengt. Anschließend fand ein Beschallen statt.
Das Gemisch wurde etwa 2 h auf –20°C abgekühlt, was
zu einer Kristallbildung führte.
Die Kristalle wurden durch Filtration gesammelt und mit 70% Hexan
: Ethylacetat gewaschen. Man erhielt 49,13 g der Titelverbindung.
Das Filtat wurde im Vakuum zu einem Öl eingeengt. Das Öl wurde
mit Hexan : Ethylacetat = 1 : 1 versetzt und anschließend einer
präparativen
Chromatographie unter Eluieren mit 50 bis 70% Hexan : Ethylacetat über einen
Zeitraum von 30 min unterzogen. Die die Titelverbindung enthaltenden
gewünschten
Fraktionen wurden vereinigt und im Vakuum zu einem Öl eingeengt.
Die Titelverbindung wurde aus Diethylether : Hexan umkristallisiert.
Man erhielt 11,32 g der Titelverbindung. Insgesamt wurden 60,45
g (56%) der Titelverbindung isoliert.
-
Fp (°C): 108–109
-
Massenspektrum (FDMS): m/z 351 (M)
-
1H NMR (CDCl3), 6 7.65 (s, 2H), 6.99 (d, J = 6.2 Hz,
1H), 5.60 (s, 1H), 4.85 (dt, J = 3.6 Hz, 1H), 4.06 (bs, 2H), 3.83
(s, 3H), 1.45 (s, 18H).
-
Elementaranalyse für C19H29NO5
-
Berechnet: C, 64,94; H, 8,32; N,
3,99
-
Gefunden: C, 65,20; H, 8,42; N, 4,22
-
B. 4-((RS)-Carbomethoxy)-2-(3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl))-2-oxazolin
-
Eine Suspension von N-Carbo(3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxy)phenyl-DL-serinmethylester
(0,17 mol, 58,81 g) und Imidazol (0,18 mol, 12,53 g) in Acetonitril
(890 ml) bei 22°C
wurde mit Triphenylphosphin (0,18 mol, 48,28 g) und anschließend mir
Tetrabromkolilenstoff (0,18 mol, 61,05 g) versetzt. Nach 2,5 h Verrühren wurde
das Reaktionsgemisch im Vakuum zu einem Schaum eingeengt, der kristallines
Material enthielt. Das Gemisch wurde mit Ethylacetat : Hexan (100
ml) versetzt und anschließend
auf –20°C abgekühlt. Die
unlöslichen
Bestandteile wurden durch Filtration gesammelt und verworfen. Das
Filtrat wurde einer präparativen Chromatographie
unter Eluieren mit einein Gradienten von 25 bis 40% Ethylacetat
: Hexan über
einen Zeitraum von 30 min unterzogen. Die Titelverbindung plus miteluierte
Verunreinigungen enhaltende Fraktionen wurden abermals einer präparativen
Chromatographie unter Eluieren mit 15 bis 35% Ethylacetat : Hexan
im Verlauf von 30 min unterzogen. Die Titelverbindung enthaltende
Fraktionen wurden vereinigt und im Vakuum eingeengt. Man erhielt
55,75 g (99%) eines Öls,
das langsam auskristallisierte.
-
Fp (°C): 102–104
-
Massenspektrum (FDMS): m/z 333 (M).
-
1H NMR (CDCl3), δ 7.80
(s, 2H), 5,59 (s, 1H), 4,91 (dd, J = 7.6, 10.4 Hz, 1H), 4.73 (dd,
J = 7.6, 8,6 Hz, 1H), 4.53 (dd, J = 8.6, 10.4 Hz, 1H), 3.80 (s,
3H), 1.45 (s, 18H).
-
Elementaranalyse für C19H27NO4
-
Berechnet: C, 68,44; H, 8,16; N,
4,20
-
Gefunden: C, 68,33; H, 8,10; N, 4,34
-
C. 4-(Carbomethoxy)-2-(3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-oxazol
-
Eine Lösung ((RS)-4-Carbomethoxy)-2-(3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxypentyl))-2-oxazolin
(0,66 mol, 220,15 g) in Aceton (1,6 l) wurde mit aktiviertem Manganöxid (6,60
mol, 574,0 g) versetzt. Die Suspension wurde 17,5 h bei 22°C verrührt und
anschließend
1 h auf 45°C
erwärmt.
Diatomeenerde (250 ml) wurde zu dem Reaktionsgemisch zugegeben,
worauf die Suspension durch einen Siliciumdioxidpfropfen (2,5 cm × 14,5 cm) und
Diatomeenerde (250 g) filtriert wurde. Die unlöslichen Bestandteile wurden
mit Aceton gespült,
bis kein Produkt in dem Filtrat mittels Dünnschichtchromatographie mehr
beobachtet wurde. Das Filtrat wurde im Vakuum eingeengt. Man erhielt
303,5 g schwarzen Feststoff: Das Material wurde mit Diethylether
(500 ml) behandelt und auf ein Dampfbad gegeben, bis der Feststoff
sich gelöst
hatte, anschließend
wurde Hexan zugegeben (250 ml). Die Lösung wurde eingekocht, bis
sich Kristalle bildeten. Das Gemisch wurde auf 22°C abgekühlt, die
Kristalle wurden durch Filtration gesammelt und mit Hexan : Diethylether
= 2 : 1 gewaschen. Man erhielt 98,1 g der Titelverbindung, die Verunreinigungen
enthielt. Dieses Material wurde Melufachkristallisationen gemäß den obigen
Ausführungen
unterzogen. Man erhielt 92,46 g der Titelverbinding. Weitere Titelverbindung
wurde durch Mehrfachumkristallisieren der Filtrate isoliert. Hierbei
wurden 36,94 g erhalten.
-
Das Filtrat aus der Kristallisation
wurde im Vakuum zu einem Feststoff eingeengt und dieser wie oben beschrieben
umkristallisiert. Man erhielt 43,46 g der Titelverbindung. Das Filtrat
wurde im Vakuum zu einem Feststoff eingeengt. Der Feststoff wurde
mit Methylenchlorid versetzt und anschließend in zwei Teile geteilt. Jeder
Teil wurde einer präparativen
Chromatographie unter Eluieren mit 5 bis 25% Ethylacetat : Hexan über einen
Zeitraum von 30 min unterzogen. Die die Titelverbindung plus eine
coeluierte Verunreinigung enthaltenden Fraktionen wurden vereinigt
und im Vakuum eingeengt. Man erhielt einen schwarzen Feststoff.
Dieser Feststoff wurde wie oben beschrieben umkristallisiert. Man
erhielt 20,74 g eines gelb/grünen
Feststoffs. Der Feststoff wurde anschließend in siedendem Ethylacetat
: Hexan = 1 : 4 (200 ml) verrieben, heiß filtriert und mit Ethylacetat
: Hexan = 1 : 4 gewaschen.
-
Man erhielt 17,99 g der Titelverbindung.
Weitere Titelverbindung wurde aus dem Filtrat umkristallisiert, wobei
0,65 g erhalten wurden. Insgesamt wurden 148,04 g (68%) der Titelverbindung
isoliert.
-
Fp (°C): 163 Massenspektrum (FDMS):
m/z 331 (M).
-
1H NMR (CDCl3), δ 8.23
(s, 1H), 7.91 (s, 2H), 5,59 (s, 1H), 3.94 (s, 3H), 1.48 (s, 18H).
-
Elementaranalyse für C19H25NO4
-
Berechnet: C, 68,86; H, 7,60; N,
4,23
-
Gefunden: C, 69,11; H, 7,72; N, 4,21
-
D. (4-Hydroxymethyl)-2-(3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl))-2-oxazol
-
Eine dunkelblaue Lösung von
4-(Carbomethoxy)-2-(3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-2-oxazol
(0,39 mol, 127,71 g) in Tetrahydrofuran (2,6 l) wurde in einein
12 l fassenden Dreihalskolben mit Methanol (0,58 mol, 23,4 ml) versetzt.
Auschließend
wurde vorsichtig im Verlauf von 60 min Lithiumborhydrid (0,58 mol,
12,59 g) zugegeben. Während
dieser Zugabe wurde das Reaktionsgemisch mit einem Eisbad gekühlt, um
die Temperatuir zwischen 19 und 24°C zu halten. Sobald die Borhydridzugabe
vollständig
abgelaufen war, wurde das orangefarbige Reaktionsgemisch langsam
auf Rückflusstemperatur
gebracht (ca. 50 min). Nach 4,5 h Refluxieren wurde das leuchtend
gelb gefärbte
Reaktionsgemisch auf 22°C
abgekühlt.
Das Reaktionsgemisch wurde anschließend vorsichtig mit 5 N Salzsäure (620
ml) im Verlauf von 30 min versetzt. Eine kräftige Gasentwicklung wurde
während
der Zugabe der ersten 40 ml Salzsäure beobachtet. Ethylacetat
(1 l) wurde zugegeben und das Reaktionsgemisch wurde in zwei Teile
geteilt. Jeder Teil wurde mit Wasser (500 ml) versetzt und die Phasen
wurden getrennt. Die wassrigen Phasen wurden vereinigt und zweimal
mit Ethylacetat extrahiert. Die organischen Phasen wurden vereinigt
und im Vakuum zu einem öl
eingeengt. Diethylether (500 ml) wurde zu dein Öl zugegeben, das Volumen auf
einem Dampfbad auf etwa 500 ml eingeengt und anschließend das Reaktionsgemisch
auf –78°C (unter
Verwendung von Trockeneis/Aceton) für 1 h abgekühlt. Nach Erwähnen auf
22°C wurden
die erhaltenen Kristalle durch Filtration gesammelt und mit Diethylether
gewaschen. Man erhielt 56,55 g der Titelverbindung. Nachfolgendes
Umkristallisieren des Filtrats lieferte weitere 52,76 g. Insgesamt
wurden 109,31 g (94%) der Titelverbindung isoliert.
-
Fp (°C): 150
-
Massenspektrum (FDMS): m/z 303 (M).
-
1H NMR (CDCl3), δ 8.33
(s, 2H), 7.68 (s, 1H), 6.12 (s, 1H), 4.80 (s, 2H), 1.51 (s, 18H).
-
Elementaranalyse für C18H25No3
-
Berechnet: C, 71,26; H, 8,31; N,
4,62
-
Gefunden: C, 71,52; H, 8,26; N, 4,79
-
E. 4-(Brommethyl)-2-(3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-oxazol
-
Eine Suspension von 4-(Hydroxymethyl)-2-(3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-oxazo1
(44,2 mmol, 13,41 g) in Acetonitril (230 ml) wurde mit Triphenylphosphin
(53,0 mmol, 13,91 g) und anschließend mit Tetrabromkohlenstoff
(53,0 mmol, 17,59 g) versetzt. Die erhaltene Lösung wurde 3 h bei etwa 22°C verrührt. Anschließend wurden
weiteres Tetrabromkohlenstoff (22,0 mmol, 13,13 g) und Triphenylphosphin
(22,0 mmol, 5,79 g) zu dem Reaktionsgemisch zugegeben. Nach weiteren
40 min Verrühren
wurde das das Reaktionsgemisch mit Wasser (5 ml) gequencht, 10 min
verrührt
und im Vakuum eingeengt und etwa 16 h bei 5°C aufbewahrt. Das Material wurde
anschließend
in Chloroform aufgenommen und einer präparativen Chromatographie unter
Eluieren mit 35 bis 50% Chloroforin : Hexan über einen Zeitraum von 30 min
unterzogen. Die die Titelverbindung enthaltenden Fraktionen wurden
vereinigt, über
Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Man
erhielt 9,7 g der Titelverbindung, die beim Stehenlassen bei 22°C auskristallisierte.
-
Fp (°C):
-
Massenspektrum (FDMS): m/z 367 (M
+ 1).
-
1H NMR (CDCl3), δ 7.84
(s, 2H), 7.65 (s, 1H), 5,53 (s, 1H), 4,44 (s, 2H), 1.48 (s, 18H).
-
Elementaranalyse für C18H24BrNO2
-
Berechnet: C, 59,02; H, 6,60; N,
3,82
-
Gefunden: C, 58,83; H, 6,53; N, 3,85
-
F. 4-(4-(2-Formyl)phenoxymethyl)-2-(3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl))-oxazol
-
Eine Suspension von 4-(Bromethyl)-2-(3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-oxazol
(26,5 mmol, 9,70 g), 4-Hydroxybenzaldehyd
(29,1 mmol, 3,56 g), Kaliumcarbonat (79,4 mmol, 10,97 g) und Kaliumiodid
(26,5 mmol, 4,39 g) in Methylethylketon (275 ml) wurde 2 h refluxiert.
Das Reaktionsgemisch wurde anschließend auf etwa 22°C abgekühlt, filtriert
und im Vakuum zu einein Öl
eingeengt. Das Öl
wurde mit Ethylacetat (250 ml) versetzt und anschließend zweimal
mit gesättigter
wässriger
Natriumbicarbonatlösung,
einmal mit wässriger Natriumbisulfatlösung und
einmal mit Kochsalzlösung
gewaschen. Die organische Schicht wurde über Natriumsulfat getrocknet,
filtriert und im Vakuum zu einein Öl eingeengt. Das Material wurde
in Ethylacetat aufgenommen und anschließend einer präparativen
Chromatographie unter Eluieren mit 3 bis 50% Ethylacetat : Hexan über einen
Zeitraum von 30 min unterzogen. Die die Titelverbindung plus Verunreinigungen
enthaltenden Fraktionen wurden abermals einer präparativen Chromatographie unter
Eluieren mit 25 bis 35% Aceton : Hexan über einen Zeitraum von 30 min
unterzogen. Die die Titelverbindung enthaltenden Fraktionen wurden
vereinigt und im Vakuum eingeengt. Man erhielt 8,9 g (82%).
-
Fp 160 (°C):
-
Massenspektrum (FDMS): m/z
-
1H NMR (CDCl3), δ 9.90
(s, 1H), 7.85 (d, 4H), 7,69 (s, 1H), 7.12 (d, 2H), 5.54 (s, 1H),
5.14 (s, 2H), 1.49 (s, 18H).
-
Elementaranalyse für C25H29NO4
-
Berechnet: C, 73,69; H, 7,17; N,
3,44
-
Gefunden: C, 73,72; H, 7,16; N, 3,45
-
G. 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-((4-N-methylethylaminomethyl)phenoxymethyl)oxazol-hydrochlorid
-
Die Titelverbindung wurde im Wesentlichen
gemäß Beschreibung
im Beispiel 11 mit der Ausnahme, daß 4-(4-(2-Formyl)phenoxymethyl)-2-(3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl))
und N-Methyl-n-ethylamin verwendet wurden, hergestellt. Das Rohmaterial
wurde einer präparitiven
Chromatographie unter Eluieren mit 0 bis 10% (Methanol : Ammoniumhydroxid)
: Chloroform über
einen Zeitraum von 30 min unterzogen. Die die Titelverbindung enthaltenden
Fraktionen wurden vereinigt und im Vakuum eingeengt. Man erhielt
6,0 g. Das Material wurde in Diethylether (100 ml) gelöst und anschließend mit
Chlorwasserstoffgas gesättigt.
Der erhaltene Niederschlag wurde durch Filtration gesammelt und
mit Diethylether gewaschen. Dieses Material wurde in Methylenchlorid
(50 ml) gelöst
und mit 0,1 N Ammoniumhydroxidlösung
(50 ml) gewaschen. Die organische Schicht wurde über Natriumsulfat getrocknet
und anschießend
filtriert. Das Filtrat wurde einer präparativen Chromatographie unter
Eluieren mit 0 bis 10% (Methanol : Ammoniumhydroxid) : Chloroform
unterzogen. Die die Titelverbindung enthaltenden Fraktionen wurden
vereinigt und im Vakuum zu einem Schaum eingeengt. Der Schaum wurde
mit Diethylether (100 ml) und gesättigter wässriger Natriumbicarbonatlösung (100
ml) versetzt. Die Phasen wurden getrennt, die wässrige Phase mit Diethylether
(1 × 50
ml) extrahiert. Die organischen Phasen wurden vereingt, über Natriumsufat
getrocknet, filtriert und anschließend langsam zu einer gesättigten Lösung von
Natriumchlorid-diethylether zugegeben. Die erhaltene Suspension
wurde im Vakuum eingeengt. Man erhielt 4,74 g der Titelverbindung
in Form eines Schaums.
-
Massenspektrum (FDMS): m/z 450 (M-HCl).
-
1H NMR (CDCl3), δ 7.86
(s, 2H), 7.68 (s, 1H), 7.52 (d, J = 8.6 Hz, 2H) 7.06 (d, J = 8.6
Hz, 2H), 5.54 (s, 1H), 5.07 (s, 2H), 4.10 (M, 2H), 3.17 (m, 1H),
2.91 (m, 1H), 2.64 (d, J = 5.0 Hz, 3H), 1.48 (m, 21H).
-
Elementaranalyse für C28H39ClN2O3
-
Berechnet: C, 69,05; H, 8,07; N,
5,75
-
Gefunden: C, 68,95; H, 7,98; N, 5,76
-
Beispiel 43
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-((4-N-ethyl-N-propylaminoethylphenoxy)methyl)oxazol-hydrochlorid
-
A. 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-((4-N-ethyl-N-propionylaminoethylphenoxy)methyl)oxazol
-
Eine gerührte Lösung von N-Ethyl-N-propionyltyramin
(2,84 g, 12,83 mmol) in Tetrahydrofuran (32,1 ml) wurde mit einer
60%igen Natriumhydriddispersion (0,56 g, 14,11 mmol) versetzt. Nach
10 min Rühren
wurde die Verbindung von Beispiel 42E (4,70 g, 12,83 mmol) zugegeben.
Das Reaktionsgemisch wurde 5 h bei Raumtemperatur verrühren gelassen,
in Ethylacetat eingegossen und mit 10% Natriumsulfatlösung und
anschließend
Kochsalzlösung
extrahiert. Die organische Schicht wurde über Natriumsulfat getrocknet,
zur Trockne eingedampft und auf Silicagel unter Verwendung eines
Hexan/Ethylacetat-Gradienten chromatographiert. Eine weitere Chromatographie
auf Silicagel unter Verwendung von Toluo/Aceton-Gradienten lieferte
das Phenyletherzwischenprodukt (2,10 g, 32%).
-
1H NMR (CDCl3), (2 Rotamere) 6 7.9 (s, 2H), 7.65 (s,
1H), 7.15 (d, J = 9 Hz, 1H), 7.1 (d, J = 9 Hz, 1H), 6,95 (m, 2H),
5.55 (s, 1H), 5,05 (s, 2H), 3.1–3.5
(m, 4H), 2.8 (m, 2H), 2.15–2.4
(m, 2H), 1.5 (m, 18H), 1.05–1.2 (m,
6H).
-
B. 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-((4-ethylpropylaminoethylphenoxy)methyl)oxazol-hydrochlorid
-
Eine gerührte Lösung des oben hergestellten
Phenyletherzwischenproduktes (1,87 g, 3,69 mmol) in Tetrahydrofuran
(55 ml) wurde mit 2 M Boran-dimethylsulfid in Tetrahydrofuran (5,9
ml, 11,81 mmol) versetzt. Das Reaktionsgemisch wurde 3 h auf Rückflusstemperatur
erwärmt
und anschließend
zur Trockne eingedampft. Nach Wiederauflösen in Methanol wurde 0,99
M Salzsäure
in Methanol (5,0 ml) zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 18 h
auf 60°C
erwärmt.
Nach Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde pH-Wert mit 1 N Natriumhydroxidlösung au
8,5 eingestellt und anschließend
das Lösemittel
abgedampft, Der Rückstand
wurde in Ethylacetat und gesättigter
Natriumbicarbonatlösung
gelöst.
Die organische Schicht wurde mit Kochsalzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet, zur Trockne eingedampft und auf Silicagel unter Verwendung eines
Methylenchlorid/Methanol-Gradienten
chromatographiert. Man erhielt die freie Base (1,20 g, 66%). Die freie
Base (1,31 g, 2,66 mmol) wurde in Methylenchlorid (40 ml) gelöst, mit
Salzsäure
versetzt und eingedampft. Man erhielt das gewünschte Produkt (1,43 g, 100%).
-
1H NMR (CDCl3), δ 7.85
(s, 2H), 7.6 (s, 1H), 7.15 (d, J = 9 Hz, 2H), 6.95 (d, J = 9 Hz,
2H), 5.55 (s, 1H), 5.05 (s, 2H), 3.1 (m, 6H), 2.95 (m, 2H), 1.85
(m, 2H), 1.5 (m, 18H), 1.4 (t, J = 7 Hz, 3H), 1.0 (t, J = 7 Hz,
3H).
-
FDMS 492 (M+-HCl);
-
Elementaranalyse für C31H45ClN2O3.0,6 H2O
-
Berechnet: C, 68,96; H, 8,62; N,
5,19
-
Gefunden: C, 68,76; H, 7,40; N, 5,25
-
Beispiel 44
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(3-(4-N-methyl-N-ethylaminomethylphenyloxy)propyl)oxazol
-
A. 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(3-hydroxypropyl)oxazol
-
Eine gerührte Lösung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-formylethyl)oxazol
(Beispiel 43C) (9,01 g, 27,3 mmol) in Diethylether (270 ml) wurde
mit Natriumborhydrid (1,03 g, 27,3 mmol) in Wasser (90 ml) versetzt.
Nach 3 tägigem
Rühren
wurde das Reaktionsgemisch in Diethylether eingegossen und mit 1 N
Salzsäure
und anschließend
Kochsalzlösung
extrahiert. Die organische Schicht wurde über Natriumsulfat getrocknet
und zur Trockne eingedamnpft. Man erhielt das primäre Alkoholzwischenprodukt
(9,2 g, 100%).
-
1H NMR (CDCl3), δ 7.8
(s, 2H), 7.4 (s, 1H), 5.5 (s, 1H), 3.8 (m, 2H), 3.25 (m, 1H), 2.7
(t, J = 7 Hz, 2H), 1.9 (m, 2H), 1.5 (m, 18H).
-
FDMS 331 (M+)
-
B. 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(3-(4-formylhenyloxy)propyl)oxazol
-
Eine gerührte Lösung des oben hergestellten
primären
Alkoholzwischenprodukts (9,1 g, 27,45 mmol) in Tetrahydrofuran (82
ml) wurde mit 4-Hydroxybenzaldehyd (3,68 g, 30,20 mmol) und Triphenylphosphin
(7,91 g, 30,20 mmol) versetzt. Nach Abkühlen auf –20°C wurde tropfenweise im Verlauf
von 30 min eine Lösung
von Diethylazodicarboxylat (4,75 ml, 30,20 mmol) in Tetrahydrofuran
(27 ml) zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde au Raumtemperatur
erwärmen
gelassen und 18 h verrührt.
Zu diesem Zeitpunkt wurde das Reaktionsgemisch mit Diethylester
verdünnt
und mit Wasser, 1 N Natriumhydroxidlösung und Kochsalzlösung extrahiert. Die
organische Schicht wurde über
Natriumsulfat getrocknet, zur Trockne eingedampft und auf Silicagel
unter Verwendung eines Hexan/Aceton-Gradienten chromatographiert.
Man erhielt das Aldehydzwischenprodukt (7,7 g, 64%).
-
1H NMR (CDCl3), δ 9.9
(s, 1H), 7.85 (d, J = 9 Hz, 2H), 7.85 (s, 2H), 7.4 (s, 1H), 7.0
(d, J = 9 Hz, 1H), 5.55 (s, 1H), 4.15 (t, J = 7 Hz, 2H), 2.8 (t,
J = 7 Hz, 2H), 2.2 (m, 2H), 1.5 (s, 18H).
-
FDMS 435 (M+)
-
C. 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(3-(4-methylethylaminomethyl-phenyloxy)propyl)oxazol-hydrochlorid
-
Eine gerührte Lösung des oben lergestellten
Aldehydzwischenproduktes (2,8 g, 6,43 mmol) in Dichlorethan (22
ml) wurde mit N-Ethyl-N-methylamin (0,55 ml, 6,43 mmol) und Natriumtriacetoxyborhydrid
(3,81 g, 18,0 mmol) versetzt. Nach 20 h wurde das Reaktionsgemisch
mit gesättigter
Natriumbicarbonatlösung
gequencht und mit Ethylacetat verdünnt. Die organische Schicht
wurde mit Kochsalzlösung
extrahiert, über
Natriumcarbonat getrocknet, zur Trockne eingedampft und auf Silicagel
unter Verwendung eines Methylenchlorid/Methanol-Gradienten chromatographiert.
Man erhielt die freie Base (2,38 g, 77%). Die freie Base wurde in Methylenchlorid
(70 ml) gelöst,
mit Salzsäure
versetzt und eingedampft, wobei das gewünschte Produkt (2,4 g, 94%)
erhalten wurde.
-
1H NMR (CDCl3), 6 7.9 (s, 2H), 7.5 (d, J = 9 Hz, 2H),
7.4 (s, 1H), 6.95 (d, J = 9 Hz, 2H), 5.6 (s, 1H), 4.1 (m, 2H), 4.05
(t, J = 7 Hz, 2H), 3.2 (m, 1H), 2,9 (m, 1H), 2.8 (t, J = 7 Hz, 2H),
2.6 (d, J = 4 Hz, 3H), 2.2 (m, 2H), 1.5 (s, 18H).
-
FDMS 478 (M+-HCl);
-
Elementaranalyse für C30H43ClN2O3.0,5 H2O
-
Berechnet: C, 68,75; H, 8,46; N,
5,34
-
Gefunden: C, 68,93; H, 8,34; N, 5,17
-
Beispiel 45
-
2-(3,5-Dimethoxy-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-methylethylaminomethyl-phenyloxy)ethyl)oxazol
-
A. 4-Benzyloxy-3,5-dimethoxybenzamid
-
Eine gerührte Lösung von 4-Benzyloxy-3,5-dimethoxybenzoesäure (23,4
g, 81,2 mmol) in Tetrahydrofuran (325 ml) wurde mit Carbonyldümidazol
(14,46 g, 89,3 mmol) versetzt. Nach 2 h Refluxieren wurde das Reaktionsgemisch
auf Raumperatur abkühlen
gelassen und mit Ammoniumhydroxid (81 ml) zugegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde 1,5 h bei Raumtemperatur verrühren gelassen, anschließend mit
Ethylacetat verdünnt
und anschließend
mit 1 N Salzsäure
angesäuert.
Die organische Schicht wurde mit gesättigter Natriumbicarbonatlösung und
anschließend
Kochsalzlösung
extrahiert. Die orgnische Schicht wurde über Natriumsulfat getrocknet
und zur Trockne eingedampft. Man erhielt das Benzamidzwischenprodukt
(22,8 g, 98%).
-
1H NMR (CDCl3), δ 7.45
(d, J = 9 Hz, 2H), 7.35 (m, 3H), 7.0 (s, 2H), 6.0 (bs, 2H), 5.05
(s, 2H), 3.85 (s, 6H).
-
FDMS 287 (M+).
-
B. 2-(4-Benzyloxy-3,5-dimethoxyphenyl)-4-(ethylacetat)oxazol
-
Eine gerührte Suspension des Benzamidzwischenproduktes
(22,8 g, 79,35 mmol) in 4-Chloracetoacetat (47,6 ml, 352 mmol) wurde
2 h unter azeotropem Entfernen des Wassers auf 130°C erwärmt. Das
Reaktionsgemisch wurde anschließend
in Ethylacetat eingegossen und die erhaltene Suspension filtriert.
Das Filtrat wurde mit Wasser, gesättigter Natriumbicarbonatlösung, 1
N Salzsäure
und anschließend
Kochlsalzlösung
extrahiert. Die organische Schicht wurde über Natriumsulfat getrocknet,
zur Trockne eingedampft und destilliert, um 4-Chloroacetoacetat
zu entfernen. Der Destilliertopfinhalt wurde mit Methylenchlorid
verrieben, filtriert und das Filtrat auf Silicagel unter Verwendung
eines Hexan/Ethylacetat-Gradienten chromatographiert. Man erhielt das
Ethylesterzwischenprodukt (11,7 g, 37%).
-
1H NMR (CDCl3), δ 7.7
(s, 1H), 7.5 (d, J = 9 Hz, 2H), 7.35 (m, 3H), 7.25 (s, 2H), 5.1
(s, 2H), 4.2 (q, J = 7 Hz, 2H), 3.85 (s, 6H), 3.65 (s, 2H), 1.3
(t, J = 7 Hz, 3H).
-
MS 398 (M++1).
-
C. 2-(4-Benzyloxy-3,5-dimethoxyphenyl)-4-(2-hydroxyethyl)oxazol
-
Eine gerührte Lösung des Ethylesterzwischenproduktes
(11,7 g, 29,44 mmol) in Tetrahydrofuran (200 ml) wurde mit 1 M Lithiumaluminiumhydrid
in Tetrahydrofuran (26,5 ml, 26,5 mmol) tropfenweise im Verlauf
von 10 min versetzt. Nach weiteren 30 min wurde das Reaktionsgemisch
durch tropfenweise Zugabe von Wasser (1,0 ml), 15%iger Natriumhydroxidlösung (1,0
ml) und anschließend
abermals Wasser (3,0 ml) gequencht. Die unlöslichen Bestandteile wurden
fltriert und mit Ethylacetat gewaschen. Das Filtrat wurde mit 1
N Salzsäure und
anschließend Kochsalzlösung extrahiert.
Die organische Schicht wurde über
Natriumsulfat getrocknet, zur Trockne eingedampft und auf Silicagel
unter Verwendung eines Hexan/Aceton-Gradienten chromatographiert. Man
erhielt das primäre
Alkoholzwischenprodukt (7,9 g, 76%).
-
1H NMR (CDCl3), δ 7.5
(s, 1H), 7.45 (d, J = 9 Hz, 2H), 7.35 (m, 3H), 7.25 (s, 2H), 5.1
(s, 2H), 3.95 (m, 2H), 3.9 (s, 6H), 3.85 (m, 2H).
-
MS 355 (M+).
-
D. 2-(4-Benzyloxy-3,5-dimethoxyphenyl)-4-(2-(4-formylphenyloxy)ethyl)oxazol
-
Eine gerührte Lösung des primären Alkoholzwischenproduktes
(7,9 g, 22,22 mmol) in Tetrahydrofuran (67 ml) wurde mit 4-Hydroxybenzaldehyd
(2,98 g, 24,44 mmol) und Triphenylphosphin (6,41 g, 24,44 mmol) versetzt.
Nach Abkühlen
auf –20°C wurde tropfenweise
im Verlauf von 26 min eine Lösung
von Diethylazodicarboxylat (3,85 ml, 24,44 mmol) im Tetrahydrofuran
(22 ml) zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur
erwärmen
gelassen und 18 h verrührt.
Zu diesem Zeitpunkt wurde es mit Diethylether verdünnt und
mit Wasser, 1 N Natriumhydroxidlösung
und Kochsalzlösung
extrahiert. Die organische Schicht wurde über Natriumsulfat getrocknet,
zur Trockne eingedampft und an Silicagel unter Verwendung eines
Methylenchlorid/Ethylacetat-Gradienten chromatographiert. Man erhielt
das Aldehydzwischenprodukt (7,9 g, 77%).
-
1H NMR (CDCl3), δ 9.9
(s, 1H), 7.85 (d, J = 9 Hz, 2H), 7.55 (s, 1H), 7.45 (d, J = 9 Hz,
2H), 7.3 (m, 3H), 7.25 (s, 2H), 7.0 (d, J = 9 Hz, 2H), 5.1 (s, 1H),
4.4 (t, J = 7 Hz, 2H), 3.9 (s, 6H), 3.1 (t, J = 7 Hz, 2H).
-
MS 460 (M++1).
-
E. 2-(4-Benzyloxy-3,5-dimethoxyphenyl)-4-(2-(4-methylethylaminomethyl-phenyloxy)ethyl)oxazol
-
Eine gerührte Lösung des Aldehydzwischenproduktes
(5,3 g, 11,53 mmol) in Dichlorethan (40 ml) wurde mit Ethylmethylamin
(0,99 ml, 11,53 mmol) und Natriumtriacetoxyborhydrid (6,84 g, 32,28
mmol) versetzt. Nach 20 h wurde das Reaktionsgemisch mit gesättigter
Natriumbicarbonatlösung
gequencht und anschließend mit
Ethylacetat verdünnt.
Die organische Schicht wurde mit Kochsalzlösung extrahiert, über Natriumsulfat
getrocknet, zur Trockne eingedampft und auf Silicagel unter Verwendung
eines Methylenchlorid/Methanol-Gradienten chromatographiert. Man
erlhielt das Benzylaminzwischenprodukt (4,9 g, 84%)
-
1H NMR (CDCl3), δ 7.65
(s, 1H), 7.5 (d, J = 9 Hz, 2H), 7.35 (m, 3H), 7.25 (s, 2H, 7.2 (d,
J = 9 Hz, 2H), 6.85 (d, J = 9 Hz, 2H), 5.05 (s, 2H), 4.25 (t, J
= 7 Hz, 2H), 3.9 (s, 6H), 3.4 (s, 2H), 3.1 (t, J = 7 Hz, 2H), 2.45
(q, J = 7 Hz, 2H), 2.2 (s, 3H), 1.1 (t, J = 7 Hz, 3H).
-
MS 502 (M+).
-
F. 2-(3,5-Dimethoxy-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-methylethylaminomethyl-phenyloxy)ethyl)oxazol-hydrochlorid
-
Eine gerührte Lösung des oben hergestellten
Benzylaminzwischenproduktes (4,4 g, 8,75 mmol) in Methanol (175
ml) wurde mit konzentrierter Salzsäure (175 ml) versetzt. Das
Reaktionsgemisch wurde 1 h auf 70°C
erwärmt,
anschließend
auf Raumtemperatur abkühlen
gelassen, mit Natriumbicarbonat neutralisiert und mit Ethylacetat
extrahiert. Die organische Schicht wurde mit Kochsalzlösung extrahiert, über Natriumsulfat
getrocknet, zur Trockne eingedampft und auf Silicagel unter Verwendung
eines Methylenchlorid/Methanol-Gradienten chromatographiert. Man
erhielt die freie Base (2,8 g, 70%). Die freie Base wurde in Methylenchlorid
(75 ml) gelöst,
mit Salzsäure
versetzt und eingedampft. Man erlhielt das gewünschte Produkt (3,08 g, 100%).
-
1H NMR (CDCl3), δ 7.6
(s, 1H), 7.55 (d, J = 9 Hz, 2H), 7.4 (s, 2H), 6.95 (d, J = 9 Hz,
2H), 4.35 (t, J = 7 Hz, 2H), 4.1 (m, 2H), 3.95 (s, 6H), 3.15 (m,
3H), 2.9 (m, 1H), 2.65 (d, J = 4 Hz, 3H), 1.5 (t, J = 7 Hz, 2H).
-
MS 413 (M+-HCl+1).
-
Elementaranalyse für C23H29ClN2O5· 1,5
H2O
-
Berechnet: C, 57,98; H, 6,94; N,
5,62
-
Gefunden: C, 58,04; H, 6,78; N, 5,89.
-
Beispiel 46
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-(2-methylthioethyl)methylaminomethyl-phenyloxy)ethyl)oxazol- hydrochlorid
-
Eine gerührte Lösung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-2-(4-methyl)amino-methylphenyloxy)ethyl)oxazol
(8,06 g, 18,48 mmol) in Dimethylformamid (46 ml) wurde mit 60%iger
Natriumhydridispersion (1,77 g, 44,35 mmol) versetzt. Nach 20 min
Verrühren
wurde 2-Chlorethylmethylsulfid (1,84 ml, 18,48 mmol) zugegeben.
Das Reaktionsgemisch wurde 7,5 h auf 80°C erwärmt, wobei methr Chlorethylmethylsulfid
(1,84 ml, 18,48 mmol) nach 2,5 und 5 h zugegeben wurde. Das Reaktionsgemischt
wurde mit Wasser gequencht und mit Ether und gesättigter Natriumbicarbonatlösung verdünnt. Die
wässrige
Schicht wurde mit Ethylacetat extrahiert und die vereinigten organischen
Extrakte wurden mit Kochsalzlösung
extrahiert. Die organische Schicht wurde über Natriumsulfat getrocknet,
zur Trockne eingedampft und auf Silicagel unter Verwendung eines
Hexan/Aceton-Gradienten chromatographiert. Man erhielt die freie
Base (4,6 g, 46%). Die freie Base (1,00 g, 1,96 mmol) wurde in Methylenchlorid
(20 ml) gelöst,
mit Salzsäure
versetzt und eingedampft. Man erhielt das gewünschte Produkt (1,09 g, 100%).
-
1H NMR (CDCl3), δ 8.0
(s, 2H, 7.6 (s, 1H), 7.5 (d, J = 9 Hz, 2H), 7.0 (d, J = 9Hz, 2H),
5.7 (s, 1H), 4.35 (t, J = 7 Hz, 2H), 4.15 (m, 2H), 2.9–3.3 (m,
6H), 2.65 (s, 3H), 2.15 (s, 3H), 1.5 (s, 18H).
-
FDMS 511 (M+-HCl
+ 1);
-
Elementaranalyse für C3
3H43ClN2O3S·0,7 H2O
-
Berechnet: C, 64,37; H, 7,99; N,
5,00
-
Gefunden: C, 64,25; H, 7,83; N, 4,74
-
Beispiel 47
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-(2-methylthioethyl)methylaminomethyl-phenyloxy)ethyi)oxazol-Soxid-hydrochlorid
-
Eine gerührte Lösung der für 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-(2-methylthioethyl)methyl-aminomethyl-phenyloxy)ethyl)oxazol
(1,8 g, 3,52 mmol) hergestellten freien Base in Methylenchlorid
(18 ml) wurde mit 55%iger m-Chlorperbenzoesäure (1,1 I g, 3,52 mmol) in
Methylenchlorid (11 ml) im Verlauf von 10 min bei 0°C versetzt.
Nach 1,5 h Verrühren
bei 0°C
wurde das Reaktionsgemisch mit Methylenchlorid verdünnt und
mit gesättigter
Natriumbicarbonatlösung
extrahiert. Die organische Schicht wurde mit Kochsalzlösung extrahiert, über Natriumsulfat
getrocknet, zur Trockne eingedampft und auf Silicagel unter Verwendung eines
Chloroform/Ethanol-Gradienten chromatographiert. Man erhielt die
freie Base (0,79 g, 43%). Die freie Base (0,78 g, 1,46 mmol) wurde
in Methylenchlorid (15 ml) gelöst,
mit Salzsäure
versetzt und eingedampft. Man erhielt das gewünschte Produkt (0,808, 96%).
-
1H NMR (CDCl3), δ 7.9
(s, 2H), 7.5 (m, 3H), 7.0 (d, J = 9 Hz, 2H), 5.6 (s, 1H), 4.3 (t,
J = 7 Hz, 2H), 4.2 (m, 2H), 3.2–3.8
(m, 4H), 3.15 (t, J = 7 Hz, 2H), 2.7 (m, 6H), 1.5 (s, 18H),
-
FDMS 526 (M+-HCl);
-
Elementaranalyse für C30H43CIN2o4S·1,1
H2o
-
Berechnet: C, 61,80; H, 7,81; N,
4,80
-
Gefunden; C, 61,55; H, 7,50; N, 4,55
-
Beispiel 48
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-ethylpropylaminoethylphenoxy)ethyl)oxazo1
-
A. N-Ethyl-N-propionyltyramin
-
Eine gerührte Lösung von Carbonyldiimidazol
(14,13 g, 87,12 mmol) in Tetrahydrofuran (109 ml), die bei 5°C gehalten
wurde, wurde tropfenweise mit einer Lösung von Propionsäure (6,5
ml, 87,12 mmol) in Tetrahydrofuran (73 ml) im Verlauf von 30 min
versetzt. Nach 20 min Verrühren
wurde N-Ethyltyramin (12,0 g, 72,6 mmol) in Tetrahydrofuran (73
ml) im Verlauf von 20 min zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde
auf Raumtemperatur erwärmen
gelassen und 4 h verrürt.
Methanol (7,3 ml) wurde zugegeben und das Verrühren 30 min fortgesetzt. Das
Reaktionsgemisch wurde durch Verdünnen mit Ethylacetat und Extrahieren
mit 1 N Salzsäure, gesättigte Natriumbicarbonaüösung und
anschließend
Kochsalzlösung
aufgearbeitet. Die organische Schicht wurde über Natriumsulfat getrocknet,
zur Trockne eingedampft und auf Silicagel unter Verwendung eines
Methylenchlorid/Methanol-Gradienten
chromatographiert. Man erhielt N-Ethyl-N-propionyltyramin (6,95
g, 43%).
-
1H NMR (CDCl3) (2 Rotamere) δ 7.65 (bs, 0.5H), 7.25 (bs,
0.5H), 7.05 (d, J = 9 Hz, 1H), 7.0 (d, J = 9 Hz, 1H), 6.8 (d, J
= 9 Hz, 2H), 3.2–3.6
(m, 4H), 2.8 (m, 2H), 2.4 (q, J = 7 Hz, 1H), 2.05 (q, J = 7 Hz,
1H), 1.0–1.2 (m,
6H).
-
FDMS 221 (M+).
-
B. 2-(3,5-Di-ten.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-N-ethyl-N-propionylaminoethylphenoxy)ethyl)oxazol
-
Eine gerührte Lösung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-hydroxyethyl)oxazol
(5,51 g, 17,38 mmol) in Tetrahydrofuran (47 ml) wurde mit N-Ethyl-N-propionyltyramin
(3,5 g, 15,8 mmol) und Triphenylphospin (4,55 g, 17,38 mmol) versetzt.
Nach Abkühlen
auf 0°C
wurde eine Lösung
von Diethylazodicarboxylat (2,73 ml, 17,38 mmol) in Tetrahydrofuran
(16 ml) tropfenweise im Verlauf von 10 min zugegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde auf Raumtemperatur erwärmen
gelassen und 22 h verrührt,
anschießend
eingedampft und mit Methylenchlorid (50 ml) verrieben und filtriert.
Das Filtrat wurde auf Silicagel zweimal unter Verwendung von Methylenchiorid/Eürylacetat-
und Hexan/Aceton-Gradienten chromatographiert, wobei das Phenyletherzwischenprodukt
(2,95 g, 36%) erhalten wurde.
-
1H NMR (CDCl3) (2 Rotamere) δ 7,85 (s, 2H), 7.5 (s, 1H),
7.15 (d, J = 9 Hz, 1H), 7.05 (d, J = 9 Hz, 1H), 6.9 (m, 2H), 5.5
(s, 1H), 4.25 (t, J = 7 Hz, 2H), 3.2–3.4 (m, 4H), 3.05 (t, J =
7 Hz, 2H), 2.8 (m, 2H), 2.35 (q, J = 7 Hz, 1H), 2.15 (q, J = 7 Hz,
1H), 1.5 (s, 18H), 1.05–1.2
(m, 6H).
-
FDMS 520 (M+),
-
C. 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-ethylpropylaminoethylphenoxy)ethyl)oxazol
-
Eine gerührte Lösung von Lithiumaluminiumhydrid
(0,42 g, 10,98 mmol) in Tetrahydrofuran (22 ml), die bei 0°C gehalten
wurde, wurde mit Schwefelsäure
(0,30 m1, 5,49 mmol) tropfenweise unter Halten der Temperatur unter
10°C versetzt.
Das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur erwärmen gelassen
und 1 h verrührt.
Anschließend
erfolgte ein abermaliges Abkühlen
auf 0°C.
Das Phenyletherzwischenprodukt (2,86 g, 5,49 mmol) in Tetrahydrofuran
(5,5 ml) wurde unter Halten der Temperatur unter 5°C tropfenweise
zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 2,5 h bei 0°C verrührt und
anschließend
mit Wasser (11 μl)
gequencht Das Reaktionsgemisch wurde mit Methylenchlorid und 5 N
Salzsäure
verdünnt.
Die wässrige
Phase wurde mit Methylenchlorid zweimal extrahiert. Die vereinigten
organischen Phasen wurden mit Kochsalzlösung und anschließend mit
gesättigter
Natriumbicarbonatlösung
extrahiert und anschließend über Natriumsulfat
getrocknet. Eine Chromatographie auf Silicagel unter Verwendung
eines Methylenchlorid/Methanol-Gradienten lieferte die freie Base
(1,12 g, 40%). Die freie Base (1,12 g, 2,21 mmol) wurde in Methylenchlorid
(30 ml) gelöst,
mit gasförmigen
Chlorwasserstoff versetzt und eingedampft. Man erhielt das gewünschte Produkt
(1,22 g, 100%).
-
1H NMR (CDCl3), δ 8.15
(s, 2H), 7.65 (s, 1H), 7.15 (d, J = 9 Hz, 2H), 6.9 (d, J = 9 Hz,
2H), 5.9 (s, 1H), 4.35 (t, J = 7 Hz, 2H), 3.3 ((J = 7 Hz, 2H), 3.2
(m, 6H). 2.95 (m, 2H), 1.9 (m, 2H), 1.5 (m, 18H), 1.45 (t, J = 7 Hz,
3H), 1.0 (t, J = 7 Hz, 3H).
-
FDMS 507 (M+-HCl+1);
-
Elementaranalyse für C32H47ClN2O3.2,8H2O
-
Berechnet: C, 64,75; H, 8,93; N,
4,72
-
Gefunden: C, 64,86; H, 8,55; N, 4,70
-
Beispiel 49
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydrotyphenyl)-4-(2-(4-butylethylaminomethyl-phenyloxy)ethyl)oxazol
-
Eine gerührte Lösung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-formyl-phenyloxy)ethyl)oxazol
(5,0 g, 11,88 mmol) in Methanol (59 ml) wurde mit N-Ethyl-N-butylamin
(16,2, ml, 119 mmol) versetzt. Nach 30 min wurde der pH-Wert mit
Essigsäure
auf 7 eingestellt. Nach weiteren 30 min wurde Natriumcyanoborhydrid
(0,75 g, 11,88 mmol) zugegeben und der pH-Wert mit Essigsäure auf
6 eingestellt. Das Gemisch wurde 5,5 h verrührt und anschließend das
Methanol abgedampft. Der erhaltene Rückstand wurde in Ethylaceatat und
gesättigter
Natriumbicarbonatlösung
gelöst.
Die organische Schicht wurde mit Kochsalzlösung extrahiert, über Natriumsulfat
getrocknet, zur Trockne eingedampft und auf Silicagel unter Verwendung
eines Methylenchlorid/Methanol-Gradienten chromatographiert. Man
erhielt die freie Base (2,82 g, 47%). Die freie Base wurde in Methylenchlorid
(75 ml) gelöst,
mit Salzsäure
versetzt und eingedampft. Man erhielt das gewünschte Produkt (2,88 g, 95%).
-
1H NMR (CDCl3), δ 7.9
(s, 2H), 7.55 (s, 1H), 7.55 (d, J = 9 Hz, 2H), 6.95 (d, J = 9 Hz,
2H), 5.6 (s, 1H), 4.3 (t, J = 7 Hz, 2H), 4.1 (d, J = 5 Hz, 2H),
3.15 (m, 3H), 2.8–3.0
(m, 3H), 1.8 (m, 2H), 1.5 (s, 18H), 1.4 (t, J = 7 Hz, 3H), 1.3 (m,
2H), 0.9 (t, J = 7 Hz, 3H).
-
FDMS 506 (M+-HCl);
-
Elementaranalyse für C32H47ClN2O3·H2O
-
Berechnet: C, 68,49; H, 8,80; N,
4,99
-
Gefunden: C, 68,59; H, 8,77; N, 4,99
-
Beispiel 50
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-ethyl,i-propylaminomethyl-phenyloxy)ethyl)oxazol
-
Eine gerührte Lösung von N-Ethyl-N-isopropylamin
(3,31 ml, 11,88 mmol) in Ethanol (24 ml) wurde mit Titantetraisopropoxid
(7,01 ml, 23,8 mmol) und anschließend mit 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-formyl-phenyloxy)etliyl)oxazol
(5,0 g, 11,88 mmol) in Ethanol (24 ml) versetzt. Das Reaktionsgemisch
wurde 5 h verrührt,
worauf Natriumborlhydrid (0,67 g, 17,8 mmol) zugegeben wurde. Nach
18 h bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch in 100 ml 2 N
Aminoniumhydroxidlösung
eingegossen und mit Methylenchlorid verdünnt. Das Gemisch wurde durch
Celite filtriert und das Filtrat mit Kochsalzlösung extrahiert. Die organische
Schicht wurde über
Natriunsulfat getrocknet, zur Trockne eingedampf und auf Silicagel unter
Verwendung eines Methylenchlorid/Methanol-Gradienten chromatographiert.
Man erhielt die freie Base (2,30 g, 39%). Die freie Base wurde in
Methylenchlorid (75 ml) gelöst,
mit Salzsäure
versetzt und eingedampft. Man erhielt das gewünschte Produkt (2,28 g, 92%).
-
1H NMR (CDCl3), δ 7.9
(s, 2H), 7.7 (d, J = 9 Hz, 2H), 7.6 (s, 1H), 7.0 (d, J = 9 Hz, 2H),
5.6 (s, 1H), 4.35 (t, J = 7 Hz, 2H), 4.2 (m, 2H), 3.6 (m, 1H), 3.2
(t, J = 7 Hz, 2H), 3.0 (m, 2H), 1.2–1.6 (m, 27H).
-
FDMS 492 (M+-HCl);
-
Elementaranalyse für C30H45ClN2O3·0,5H2O
-
Berechnet: C, 69,19; H, 8,62; N,
5,21
-
Gefunden: C, 69,05; H, 8,82; N, 5,24
-
Beispiel 51
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydtoxyphenyl)-4-(2-(4-(2-methyloxyethyl)methylaminomethyl-phenyloxy)ethyl)oxazol
-
Eine gerührte Lösung von 2-Methoxyethylmethylamin
(1,07 ml, 10 mmol) in Ethanol (5 ml) wurde mit Titantetraisopropoxid
(2,95 ml, 10 mmol) und anschließend
mit 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-(4-formyl-phenyloxy)ethyl)oxazol
(2,11 g, 5 mmol) in Ethanol (7,5 ml) versetzt. Das Reaktionsgensch wurde
4 h verrührt,
worauf Natriumborhydrid (0,28 g, 7,5 mmol) zugegeben wurde. Nach
21 h bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch in 35 ml 2 N
Ammoniumhydroxidlösung
gegossen und mit Methylenchlorid verdünnt. Das Gemisch wurde durch
Celite filtriert und das Filtrat mit Kochsalzlösung extrahiert. Die organische
Schicht wurde über
Natriumsulfat getrocknet, zur Trockne eingedampft und auf Silicagel
unter Verwendung eines Methylenchlorid/Methanol-Gradienten chromatographiert.
Man erhielt die freie Base (2,21 g, 89%). Die freie Base wurde in
Methylenchlorid (45 ml) gelöst,
mit Salzsäure
versetzt und eingedampft. Man erhielt das gewünschte Produkt (2,28 g, 96%).
-
1H NMR (CDCl3), δ 8.0
(s, 2H), 7.6 (s, 1H), 7.55 (d, J = 9 Hz, 2H), 6.95 (d, J = 9 Hz,
2H), 5.75 (s, 1H), 4.35 (t, J = 7 Hz, 2H), 4.2 (m, 2H), 3.85–3.95 (m,
2H), 3.4 (s, 3H), 3.0–3.3
(m, 4H), 2.7 (d, J = 4 Hz, 3H), 1.5 (m, 18H).
-
FDMS 494 (M+-HCl);
-
Elementaranalyse für C30H43ClN2O4·H2O
-
Berechnet: C, 62,62; H, 8,26; N,
5,10
-
Gefunden: C, 65,63; H, 8,01; N, 7,03
-
Beispiel 52
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-((4-N-methyl-N-ethylaminoethyl)phenoxymethyl)oxazol-hydrochlorid
-
A. 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-((4-N-formyl-N-ethylaminoethyl)-phenoxymethyl)-oxazol
-
Eine Lösung von N-Formyl-N-ethyl-p-liydroxyptienethylamin
(18,9 mmol, 3,65 g) in Tetrahydrofuran (47 ml) wurde bei Raumtemperatur
mit 60%igem Natriumhydrid (20,8 mmol, 0,83 g) versetzt. Die erhaltene Suspension
wurde bei Raumtemperatur 10 min verrührt, worauf die Verbindung
von Beispiel 42E (18,9 mmol, 6,92 g) direkt zugegeben wurde. Das
Reaktionsgemisch wurde bei Raumtemperatur 5 h verrührt und
anschließend
in ein 1 : 1 Ge misch aus Ethylacetat (500 ml) und einer 10%igen
wässrigen
Natriumhydrogensulfatlösung (500
ml) eingegossen. Die Phasen wurden getrennt und die organische Phase
wurde mit Kochsalzlösung
(500 ml) gewaschen. Die organische Schicht wurde im Vakuum zu einem Öl eingeengt.
Das Öl
wurde einer präparativen
Chromatographie unter Eluieren mit 15 bis 25% Aceton : Hexan über einen
Zeitraum von 30 min und anschließend 25 bis 35% Aceton : Hexan über einen
Zeitraum von 20 min unterzogen. Die das Produkt enthaltenden Fraktionen
wurden vereinigt und im Vakuum eingeengt. Man erhielt 3,2 g eines
Schaums. Dieses Material wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe
eingesetzt.
-
B. 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-((4-N-methyl-N-ethylaminoethyl)-phenoxymethyl)-oxazolhydrochlorid
-
Eine Suspension von Lithumaluminiumhydrid
(13,4 mmol, 0,507 g) in Tetrahydrofuran (20 ml) bei –10°C (Eis/Aceton-Kühlbad) wurde
tropfenweise mit konzentrierter Schwefelsäure (6,7 mmol, 0,66 g) versetzt. Das
Reaktionsgemisch wurde 50 min bei Raumtemperatur verrührt und
anschließend
auf 0°C
abgekühlt
und mit einer Lösung
der Verbindung des obigen Teils A (6,7 mmol, 3,20 g) in Tetrahydrofuran
(5,0 ml) während eines
Zeitraums von 30 min versetzt. Die Suspension wurde etwa 4 h bei
Raumtemperatur verührt
und anschließend
mit Wasser (0,48 ml) gequencht. Die erhaltene schwere Suspension
wurde mit Chloroform (100 ml), 5 N Salzsäure (50 ml) und Kochsalzlösung (20
ml) versetzt. Die Phasen wurden getrennt und die wässrige Phase
wurde mit Chloroform (3 × 50
ml) extrahiert. Die orgnischen Schichten wurden vereinigt und mit
gesättigter
wässriger
Natriumbicarbonatlösung
(2 × 50
ml) und anschließend
mit Kachsalzlösung
(1 × 200
ml) gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet,
filtriert und im Vakuum eingeengt. Man erhielt 4,28 eines Öls. Das
Material wurde anschließend
einer präparativen
Chromatographie unter Eluieren mit 0 bis 5% (Methanol : 1% Ammoniumhydroxid)
: Chlorofom über
einen Zeitraum von 30 min und anschließend mit 5 bis 10% (Methanol
: 1% Ammoniumhydroxid) : Chloroform über einen Zeitraum von 20 min
unterzogen. Die die gewünschte
Verbindung enthaltenden Fraktionen wurden vereinigt und im Vakuum
eingeengt. Man erhielt 1,76 g eines Öls. Das Öl wurde mit Chloroform versetzt,
worauf Chlorwasserstoffgas durch die Lösung geleitet wurde. Die Lösung wurde
im Vakuum eingeengt, wobei 1,76 g eines Schaums erhalten wurden. Letzterer
wurde über
Nacht in einem Vakuumofen bei 60°C
getrocknet.
-
Massenspektrum (FDMS): m/z
-
1H NMR (CDCl3), δ 8.01
(s, 2H), 7.72 (s, 1H), 7.16 (d, 2H), 6,99 (d, 2H), 5.77 (s, 1H),
3.16 (m, 7H), 2.78 (3H), 2.41 (m, 3H), 1.50 (21H).
-
Analyse berechnet für C29H41ClN2O3 + 0,3 mmol H2O
-
Berechnet: C, 68,77; H, 8,23; N,
5,53
-
Gefunden: C, 68,60; H, 8,15; N, 5,43
-
Beispiel 53
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-((RS)-(4N-ethyl-N-methylaminomethyl)phenoxymethyl)oxazolin
-
A. 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(RS)-hydroxymethyloxazolin
-
Eine Suspension von Lithiumaluminiumhydrid
(48 mmol, 1,82 g) in Tetrahydrofuran (121 ml) bei –10°C wurde tropfenweise
mit einer Lösung
der Verbindung von Beispiel 42B (24,0 mmol, 8.01 g in Tetrahydrofuran (15
ml) versetzt. Dieses Gemisch wurde bei Raumtemperatur etwa 3,5 h
verrührt
und anschließend
mit Wasser (3,45 ml) gequencht. Filterhilfsmittel wurde zu dem Reaktionsgemisch
zugegeben, worauf die Suspension durch einen Siliciumdioxidpfropfen
filtriert wurde. Das Filtrat wurde über Natriumsulfat getrocknet
filtriert und im Vakuum einge engt. Man erhielt 7,41 g eines Rohmaterials.
Dieses Material wurde einer präparativen
Chromatographie unter Eluieren mit 80 bis 100% Ethylacetat : Hexan über einen
Zeitraum von 30 min unterzogen. Die Titelverbindung enthaltenden
Fraktionen wurden vereinigt und im Vakuum eingeengt. Man erhielt
3,47 g.
-
Massenspektrum (FDMS): m/z 305 (M).
-
Elementaranalyse für C19H27NO3
-
Berechnet: C, 70,79; H, 8,91; N,
4,59
-
Gefunden: C, 70,65; H, 9,05; N, 4,56
-
B. 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroyphenyl)-4-((RS)-(4-formyl)phenoxymethyl)oxazolin
-
Eine Lösung der Verbindung des obigen
Teils A (10,0 mmol, 3,06 g), p-Hydroxybenzaldehyd (11,0 mmol, 1,35
g) und Triphenylphosphin (11,0 mmol, 2,63 g) in Tetrahydrofuran
(18 ml), die auf 0°C
gekühlt
war, wurde tropfenweise mit Diethylazodicarboxylat (11,0 mmol, 1,74
g) versetzt. Die Lösung
wurde bei Raumtemperatur 4,5 h verrührt und anschließend im
Vakuum zu einein Öl
eingeengt. Dieses Öls
wurde mit Chloroform (4 ml) versetzt und die Kristalle wurden durch
Filtration gesammelt. Das Filtrat wurde mit Wasser (10 ml) versetzt,
worauf der pH-Wert mit 0,1 N Natriumhydroxidlösung auf 8,65 eingestellt wurde.
Dann wurden die Phasen getrennt. Die organische Phase wurde mit
Wasser (2 × 10
ml) und Kochsalzlösung
(1 × 10
ml) gewaschen. Die organischen Phasen wurden über Natriumsulfat getrocknet,
filtriert und im Vakuum eingeengt. Dieses Material wurde einer präparativen
Chromatographie unter Eluieren mit 40 bis 60% Ethylacetat : Hexan über einen Zeitraum
von 30 min unterzogen. Die die Titelverbindung enthaltenden Fraktionen
wurden vereinigt und im Vakuum eingeengt. Man erhielt 2,38 g eines
weißen
Feststoffs.
-
Massenspektrum (FDMS): m/z 409 (M).
-
1H NMR (CDCl3), δ 9.88
(s, 1H), 7.83 (d, J = 8.7 Hz, 2H), 7.79 (s, 2H), 7.03 (d, J = 8.7
Hz, 2H), 5.58 (s, 1H), 4.70 (m, 1H), 4.55 (m, 1H), 4.41 (m, 1H),
4.33 (m, 1H), 4.01 (m, 1H), 1.46 (s, 18H).
-
C. 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-((RS)-(4-N-ethyl-N-methylaminomethyl)phenoxymethyl)oxazolin
-
Eine Lösung von N-Methylethylamin
(4,9 mmol, 2,00 g) in Ethanol (9 ml) bei Raumtemperatur wurde mit
Titanisopropoxid (9,8 mmol, 2,78 g) versetzt. Dieses Gemisch wurde
bei Raumtemperatur 5 min verrührt, worauf
direkt die Verbindung des obigen Teils B (4,9 mmol, 2,00 g) zugegeben
wurde. Die Suspension wurde bei Raumtemperatur 8,6 h verrührt, worauf
Natriumborhydrid (7,3 mmol, 0,28 g) direkt und anschließend Ethanol
(16 ml) zugegeben wurden. Das Reaktionsgemisch wurde bei Raumtemperatur
etwa 96 h verrührt
und anschließend
mit wässriger
gesättigter
Ammoniumhydroxidlösung
versetzt. Die erhaltene schwere Suspension wurde 10 min verrührt, worauf
Filterhilfsmittel zusammen mit Wasser (25 ml) zugegeben wurde. Anschließend erfolgte
ein Filtrieren durch das Filterhilfsmittel. Unlösliches Material wurde mit
Methylenchlorid und Kochsalzlösung
gewaschen. Die Filtratphasen wurden getrennt und die wässrigen
Phasen wurden mit Methylenchlorid (2 × 50 ml) extrahiert. Die organischen
Phasen wurden vereinigt, über
Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Man
erhielt 3,15 g eines Öls.
Das Öl
kristallisierte aus und wurde in Hexan : Diethylether = 9 : 1 verrieben.
Unlösliche
Bestandteile wurden in der Filtration gesammelt. Das Material wurde
einer präparativen
Chromatographie unterzogen. Das Produkt wurde mit 0 bis 10% Methanol
: Chloroform unter einen Zeitraum von 30 min eluiert. Die die Titelverbindung
enthaltenden Fraktionen wurden vereinigt und im Vakuum eingeengt.
Man erhielt 889 mg. Dieses Material wurde in Chloroform (25 ml)
aufgenommen und mit wässriger gesättigter
Natriumbicarbonatlösung
(2 × 10
ml) und Koch salzlösung
(1 × 10
ml) gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet,
filtriert und im Vakuum eingeengt. Man erhielt 720 mg.
-
Dieses Material wurde aus Diethylether
umkristallisiert, wobei 640 mg der Titelverbindung erhalten wurden.
Dieses Material wurde in einem Vakuumofen über Nacht bei 45°C getrocknet.
-
Massenspektrum (FDMS): m/z 453 (M
+ 1).
-
1H NMR (CDCl3), δ 7.79
(s, 2H), 7.26 (d, J = 8.5 Hz, 2H), 6.90 (d, J = 8.5 Hz, 2H), 5.57
(s, 1H), 4.64 (m, 1H), 4.53 (m, 1H), 4.38 (m, 1H), 4.27 (m, 1H),
3.90 (m, 1H), 3.60 (2H), 2.60 (2H), 2.30 (2H), 1.46 (s, 18H), 1.29
(3H).
-
Elementaranalyse für C28H41ClN2O3
-
Berechnet: C, 74.30; H, 8,91; N,
6.19
-
Gefunden: C, 74,45; H, 9,10; N, 6.22
-
Beispiel 54
-
2-(3,5-Di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)-5-((4-N-methyl-N-ethylaminomethyl)phenoxymethyl)benzoxazol
-
A. 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-5-methoxybenzoxazol
-
Eine Lösung von 2-Hydroxy-5-methoxyanalin
(36,9 mmol, 5,13 g), Borsäure
(36,9 mmol, 2,28 g) und 3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxybenzoesäure (36,9
mmol, 9,23 g) in Xylol (550 ml) wurde etwa 2 Tage unter Verwendung
einer Dien Stark-Falle beschickt (refueled). Das Reaktionsgemisch
wurde anschließend
im Vakuum zu einem Öl
eingeengt. Das Öl
wurde mit Ethylacetat (200 ml) versetzt und mit gesättigter
wässriger
Natriumbicarbonatlösung
(3 x 200 ml) gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat
getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Man erhielt 15,96
g eines schwarzen Öls.
Das Material wurde einer präparativen Chromatographie
unter Eluieren mit 15 bis 30% Ethylacetat : Hexan über einen
Zeitraum von 30 min unterzogen. Die die Titelverbindung enthaltenden
Fraktionen wurden vereinigt und im Vakuum eingeengt. Man erhielt 5,18
g eines Feststoffs.
-
Massenspektrum (FDMS): m/z 353 (M).
-
1H NMR (CDCl3), δ 8.07
(s, 2H), 7.44 (d, J = 8.8 Hz, 1H), 7.25 (d, J = 2.5 Hz, 1H), 6.90
(dd, J = 8.8, 2,5 Hz, 1H), 5.64 (s, 1H), 3,86 (s, 3H), 1.52 (s,
18H).
-
Elementaranalyse für C22H27NO3
-
Berechnet: C, 74,76; H, 7,70; N,
3,96
-
Gefunden: C, 74,62; H, 7,57; N, 4,01
-
B. 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-5-hydroxybenzoxazol
-
Eine Lösung der Verbindung des obigen
Teils A (14,7 mmol, 5,18 g) in Methylenchlorid (26 ml) bei –78°C wurde mit
Bortribromid im Verlauf von 5 min versetzt. Das Reaktionsgemisch
wurde 45 min bei –78°C gerührt und
anschließend
1 h bei –10°C verrührt. Anschließend erfolgte
ein abermaliges Abkühlen
auf –78°C. Zu diesem
Zeitpunkt wurde das Reaktionsgemisch mit Aceton (3 ml) gequencht,
auf 0°C
erwärmt
und mit gesättigter
wässriger
Natriumbicarbonatlösung
(25 ml) versetzt. Anschließend
wurde weitere gesättigte
Natriumbicarbonatlösung
(25 ml), gefolgt von Ethylacetat (250 ml) zugegeben. Die Phasen
wurden getrennt und die wässrige
Phase wurde mit Ethylacetat (100 ml) extrahiert. Die vereinigten
organischen Phasen wurden über Natriumsulfat
getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Man erhielt 2,2 g
eines Feststoffs. Der feste Niederschlag entwickelte sich während des
Trocknens mit Natriumsulfat. Dieses Material wurde sorgfältig von dem
Natriumsulfat getrennt, was weitere 3,23 g der Titelverbindung lieferte.
-
Massenspektrurum (FDMS): m/z 340
(M + 1).
-
1H NMR (DMSOd6), δ 7.94
(s, 2H), 7.75 (s, 1H), 7.52 (d, J = 8.7 Hz, 1H), 7.05 (d, J = 2.4
Hz, 1H), 6.78 (dd, J = 8.7, 2.4 Hz, 1H), 1.44 (s, 18H).
-
Elementaranalyse für C21H25NO3 0,3
mol H2O
-
Berechnet: C, 73,14; H, 7,48; N,
4,06
-
Gefunden: C, 73,04; H, 7,35; N, 4,00
-
C. 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-5-(4-formylphenoxy)-benzoxazol
-
Eine Suspension der Verbindung des
obigen Teils B (14,6 mmol, 4,97 g), Kaliumcarbonatpulver (29,3 mmol,
4,05 g), 4-Brombenzaldehyd (29,3 mmol, 5.42 g) und Kupfer(I)-iodid
(0,7 mmol, 0,139 g) in Pyridin (25 ml) wurde etwa 4 h beschallt
und anschließend
im Vakuum eingeengt und etwa 17 h auf 140°C erwärmt. Das Reaktionsgemisch wurde
anschiließend
auf Raumtemperatur abgekühlt,
mit Ethylacetat (100 ml) versetzt und das Reaktionsgemisch mit.
Wasser (3 × 100
ml) und 10%iger wässriger
Natriumhydrogensulfatlösung
(2 × 100 ml)
gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet,
filtriert und im Vakuum eingeengt. Man erhielt 7,64 g eines Öls. Dieses
Material wurde einer präparativen
Chromatographie unter Eluieren mit 10 bis 25% Aceton : Hexan über einen
Zeitraum von 30 min unterzogen. Die die Titelverbindung enthaltenden Fraktionen
wurden vereinigt, im Vakuum eingeengt und beiseite gestellt. Die
die Titelverbindung plus Verunreinigungen enthaltenden Fraktionen
wurden abermals unter Eluieren mit 2 bis 5% Ethylacetat : Hexan
während
der ersten 12 Fraktionen (Fraktionsgröße etwa 250 ml), wobei der
Rest mit 10% Aceton : Hexan eluiert wurde, chromatographiert. Die
die Titelverbindung enthaltenden Fraktionen wurden mit den Fraktionen
aus dem vorhergehenden Lauf vereinigt und im Vakuum eingeengt. Man
erhielt 2,18 g eines Feststoffs. Dieses Material wurde ohne weitere
Reinigung in die nächste
Stufe über-
fürt.
-
Massenspektrum (FDMS): m/z 443 (M).
-
1H NMR (DMSOd6), δ 9.93
(s, 1H), 7.99 (s, 2H), 7.93 (d, J = 8.7 Hz, 2H), 7.85 (d, J = 7.8
Hz, 2H), 7.60 (d, J = 2.4 Hz, 1H), 7.17 (dd, J = 8.7, 2.4 Hz, 1H),
7.13 (d, J = 8.7 Hz, 2H), 1.46 (s, 18H).
-
D. 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-5-((4-N-methyl-n-ethylaminomethyl)phenoxymethyl)-benzoxazol
-
Eine Suspension der Verbindung des
obigen Teils C (4,6 mmol, 2,06 g) in Ethanol(27,6 ml) wurde mit N-Ethyl-N-methylamin
(9,3 mmol, 0,549 g) gefolgt von Titan(IV)-isopropoxid versetzt.
Nach 4 h verrühren
bei Raumtemperatur wurde Natriumborhydrid (7,0 mmol, 0,263 g) zugegeben.
Diese Suspension wurde etwa 15,5 h bei Raumtemperatur verrührt und
anschließend
mit 2 N Ammoniumhydroxidlösung
(31 ml) gequencht. Die Suspension wurde 15 min verrührt und
anschließend
Filterhilfsmittel zugegeben. Anschließend erfolgte ein Filtrieren
durch einen Filterhilfsmittelpfropfen. Die unlöslichen Bestandteile wurden
mit Chloroform (100 ml) und Kochsalzlösung (100 ml) gewaschen. Die
Phasen wurden getrennt und die wässrige
Phase wurde mit Chloroform (3 × 50
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden im Vakuum
zu einem Öl
eingeengt. Das Material wurde anschließend einer präparativen
Chromatographie unter Eluieren mit 0 bis 10% (Methanol 1% Ammoniumhydroxid)
: Chloroform über
einen Zeitraum von 30 min unterzogen. Die die Titelverbindung enthaltenden
Fraktionen wurden vereinigt über
Natriumsulfat getrocknet und filtriert. Das Filtrat wurde mit Chlorwasserstoffgas
gesättigt.
Die Lösung
wurde anschließend
im Vakuum zu einem Schaum eingeengt. Der Schaum wurde in einem Vakuumofen
bei 60°C über Nacht
getrocknet. Man erhielt 0,766 g der Titelverbindung.
-
Massenspektrum (FDMS): m/z 486 (M-HCl).
-
1H NMR (CDCl3), δ 8.07
(s, 2H), 7.55 (dd, J = 8.75, 2.4 Hz, 3H), 7.38 (d, J = 2.5 Hz, 1H),
7.03 (m, 3H), 5.69 (s, 1H), 4.12 (m, 2H), 3.20 (m, 1H), 2.94 (m,
1H), 2.67 (d, J = 5.0 Hz, 3H), 1.52 (s, 21H).
-
Beispiel 55
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-((4-N-ethyl-N-methylaminomethyl)phenoxyethyl)-1,3,5-oxadiazol
-
A. 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(medioxyethyl)-1,3,5-oxadiazol
-
Eine Suspension von 3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxybenzoesäure (13,6
mmol, 3,41 g) in Xylol (3,3 ml) bei Raumtemperatur wurde mit Thionylchlorid
versetzt. Die Suspension wurde 140 min auf 45°C erwärmt, um überschüssiges Thionylchlorid zu entfernen.
Zu diesem Zeitpunkt wurde das Säurechloridderivat
in einen Tropfzugabetrichter überführt. Dieses
Material wurde im Verlauf von 5 min zu einer Lösung von Methoxyethylamidoxim
(15,0 mmol, 1,78 g) in Pyridin (6,7 ml) zugegeben. Nach beendeter
Zugabe wurde das Reaktionsgenmisch 1 h auf 100°C erwärmt. Die Suspension wurde zu
einem Öl
eingeengt und anschließend
1,5 h auf 130°C
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde auf Rautemperatur abgekühlt, mit
Methylenchlorid und Wasser versetzt und die Phasen getrennt. Die
wässrige
Phase wurde mit Methylenchlorid extrahiert. Die vereinigten organischen
Phasen wurden mit gesättigter
wässriger
Natriumbicarbonatlösung
(2 × 50
ml) und Kochsalzlösung
(1 × 50
ml) gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet,
filtriert und im Vakuum eingeengt. Man erhielt 4,4 g eines Öls. Das
Material wurde einer präparativen
Chromatographie unter Eluieren mit 15% Aceton : Hexan unterzogen.
Die die Titelverbindung enthaltenden Fraktionen wurden vereinigt, im
Vakuum eingeengt, wobei 2,12 g erhalten wurden. Dieses Material
wurde ohne weitere Reinigung in die nächste Stufe überführt.
-
1H NMR (CDCl3), δ 7.94
(s, 2H), 5.71 (s, 1H), 3.83 (t, J = 6.8 Hz, 2H), 3.39 (s, 3H), 3.06
(t, J = 6.8 Hz, 2H), 1.49 (s, 18H).
-
B. 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(hydroxyethyl)-1,3,5-oxadiazol
-
Eine Lösung der Verbindung des obigen
Teils A (6,4 mmol, 2,12 g) in Methylenchlorid (11,3 ml), die au 0°C abgekühlt war,
wurde mit Bortribromid (19,1 mmol, 4,79 g) versetzt. Das Reaktionsgenmisch
wurde bei 0°C
2,7 h lang verrührt
und anschließend
mit einer gesättigten
wässrigen
Natriumbicarbonatlösung
(10 ml) gequencht. Nach Zugabe von Wasser (10 ml) und Methylenchlorid
(10 ml) wurden die Phasen getrennt und die wässrige Phase mit Methylenchlorid
(1 × 25
ml) extrahiert. Die vereinigten orgnischen Phasen wurden über Natriumsulfat
getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Man erhielt 2,27
g eines Öls.
Das Material wurde einer präparativen
Chromatographie unter Eluieren mit 20 bis 35% Ethylacetat : Hexan über einen
Zeitraum von 30 min unterzogen. Die die Titelverbindung enthaltenden
Fraktionen wurden vereinigt und im Vakuum eingeengt. Man erhielt
1,63 g der Titelverbindung.
-
Massenspektrum (Ionensprüh-MS): m/z
318. (M).
-
1H NMR (CDCl3), δ 7.94
(s, 2H), 5.74 (s, 1H), 4.05 (t, J = 5.8 Hz, 2H), 3.04 (t, J = 5.8
Hz, 2H), 2.73 (t, J = 6.4 Hz, 1H), 1.48 (s, 18H).
-
Elementaranalyse für C18H26N2O3
-
Berechnet: C, 67,90; H, 8,23; N,
8,80
-
Gefunden: C, 68,03; H, 8,27; N. 8,67
-
C. 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-((4-formylphenoxy)ethyl)-1,3,5-oxadiarl
-
Eine Lösung der Verbindung des obigen
Teils B (4,8 mmol, 1,49 g), von Triphenylphosphin (5,1 mmol, 1,35
g) und p-Hydroxybenzaldehyd (5,1 mmol, 0,629 g) in Tetrahydrofuran
(8,6 ml) bei 0°C
wurde mit Diethylazodicarboxylat (5,1 mmol, 0,895 g) versetzt. Das
Reaktionsgemisch wurde 4 Tage bei Raumtemperatur verrührt und
anschließend
im Vakuum zu einem Öl
eingeengt. Das Material wurde einer präparativen Chromatographie unter
Eluieren mit 20 bis 35% Ethylacetat : Hexan über einen Zeitraum von 30 min
unterzogen. Die die Titelverbindung plus p-Hydroxybenzaldehyd enthaltenden
Fraktionen wurden vereinigt und im Vakuum zu einem Öl eingeengt.
Das öl
wurde mit Ethylacetat (50 ml) versetzt und anschließend mit
10%iger wässriger
Kaliumcarbonatlösung
(3 × 50
ml) und anschließend
10%iger wässriger
Natriumbisulfatlösung
(1 × 50
,ml) gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet,
filtriert und im Vakuum eingeengt. Man erhielt 520 mg eines Schaums.
Dieses Material wurde ohne weitere Reinigung in die nächste Stufe überführt.
-
1H NMR (CDCl3), δ 9.88,
(s, 1H), 7.94 (s, 2H), 7.83 (d, J = 8.7 Hz, 2H), 7.07 (d, J = 8.7
Hz, 2H), 5.74 (s, 1N), 4.51 (t, 2H), 3.31 (t, 2H), 1.48 (s, 18H).
-
D. 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-((4-N-ethyl-N-methylaminomethyl)phenoxyethyl)-1,3,5-oxadiazol
-
Eine Lösung der Verbindung des obigen
Teils B (1,1 mmol, 0,450 g) in 1,2-Dichlorethan (5 ml) wurde mit
Natriumtriacetoxyboran (1,1 mmol, 0,063 g) und anschließend mit
N-Methyl-N-ethylamin (1,1 mmol, 0.063 g) versetzt. Das Reaktionsgemisch
wurde etwa 24 h bei Raumtemperatur verrührt und anschließend mit
einer wässrigen
Natriumbicarbonatlösung
(25 ml) gequencht. Ethylacetat wurde zugegeben, das ganze 15 min
verrührt
und anschließend
die Phasen getrennt. Die organischen Phasen wurden mit wässriger
Natriumbicarbonadösung
(3 × 25
ml) gewaschen. Die organische Phase wurde im Vakuum zu einein Öl eingeengt.
Das Material wurde anschließend
einer präparativen
Chromatographie unter Eluieren mit 0 bis 10% (Methanol : l% Ammoniumhydroxid)
: Chloroform über
einen Zeitraum von 30 min unterzogen. Die die Titelverbindung enthaltenden
Fraktionen wurden vereinigt, über
Natriumsulfat getrocknet und filtriert. Das Filtrat wurde mit Chlorwasserstoffgas
gesättigt.
Die Lösung
wurde anschließend
im Vakuum zu einem Schaum eingeengt. Der Schaum wurde in einem Vakuumofen
bei 60°C über Nacht
getrocknet. Man erhielt die Titelverbindung.
-
Massenspektrum (FDMS): m/z
-
1H NMR (CDCl3), δ 7.94
(s, 2H), 7.49 (d, 2H), 7.00 (d, 2H), 5.73 (s, 1H), 4.44 (t, 2H),
4.10 (m, 2H), 3.28 (t, 2H), 3.18 (m, 1H), 2.86 (m, 1H), 2.63 (m,
3H), 1.58 (3H), 1.49 (s, 18H).
-
Elementaranalyse für C28H40ClN3O3
-
Berechnet: C, 66.98; H. 8,03; N,
8.37
-
Gefunden: C, 66,86; H, 7.91; N, 8,27
-
Beispiel 56
-
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-((4-N-methyl-N-ethylaminomethyl)-1,2,3.4-tetrahydronaphthyl-6-oxyethyl)-oxazol-hydrochlorid
-
A. 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-((4-carbomethoxymethyl)phenoxy)oxazol
-
Eine Lösung der Verbindung von Beispiel
1, Teil C, oben, (31,2 mmol, 10,14 g), 4-Hydroxyphenylacetat (35,1
mmol, 5,85 g) und Triphenylphospin (35,1 mmol, 9,23 g) in Tetrahydrofuran
(56 ml) bei Raumtemperatur wurde mit Diethylazodicarboxylat (35,1
mmol, 6.13 g) versetzt. Das Reaktionsgemisch wurde bei Raumtemperatur über Nacht
verrührt
und anschließend
im Vakuum zu einem Öl
eingeengt. Das Öl
wurde mit Methylenchlorid ver setzt und filtriert und das Filtrat
im Vakuum zu einem Öl
eingeengt. Das Material wurde einer präparativen Chromatographie unter
Eluieren mit 20 bis 35% Aceton : Hexan über einen Zeitraum von 30 min
unterzogen. Die die Titelverbindung enthaltenden Fraktionen wurden
abermals einer Chromatographie unter Eluieren mit 15 bis 30% Ethylacetat
: Hexan über
einen Zeitraum von 30 min unterzogen. Die die Titelverbindung enthaltenden
Fraktionen wurden vereinigt und im Vakuum eingeengt. Man erhielt
12,07 g eines Öls.
-
Massenspektrum (FDMS): m/z 465 (M).
-
1H NMR (DMSOd6), δ 7.92
(s, 1H), 7.73 (s, 2H), 7.52 (s, 1H), 7.16 (d, J = 8.7 Hz, 2H), 6.90
(d, J = 8.7 Hz, 2H), 4.22 (t, J = 6.6 Hz, 2H), 3.59 (s, 5H), 2.96
(t, J = 6.6 Hz, 2H), 1.41 (s, 18H).
-
Elementaranalyse für C28H35NO5
-
Berechnet: C, 72,23; H, 7.58; N,
3,01
-
Gefunden: C, 72.47; H, 7.65; N, 3,10
-
B. 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-((4-ethanoat)phenoxy)oxazol
-
Eine Suspension der Verbindung des
obigen Teils A (26 mmol, 12,07 g) und von Lithiumhydroxid 78 mmol,
1,86 g) in Tetrahydrofuran (87 ml) und Wasser 28 ml) wurde 4,5 h
auf 65°C
erwärmt
Da Reaktionsgenmisch wurde anschließend auf Raumtemperatur abgekühllt, worauf
Kochsalzlösung
(25 ml) und Ethylacetat (25 ml) und Hexan (25 ml) zugegeben wurden.
Die Phasen wurden getrennt und die organische Phase wurde mit 10%iger
wässriger
Natrimhydrogensulfatlösung
(1 × 50
ml) und Kochsalzlösung
(1 × 50
ml) gewaschen. Die organische Phase wurde im Vakuum eingeengt und
auschließend
einer präparativen
Chromatographie unter Eluieren mit 0 bis 10% Methanol : Methylenchlorid über einen
Zeitraum von 30 min unterzogen. Die die Titelverbindung enthaltenden
Fraktionen wurden abermals unter Eluieren mit 0 bis 3% Methanol
: Methylenchlorid über
einen Zeitraum von 30 min chromatographiert. Die die Titelverbindung
enthaltenden Fraktionen wurden vereinigt und im Vakuum eingeengt.
Man erhielt 1,60 g eines Schaums.
-
Massenspektrum (FDMS): m/z 452 (M
+ 1).
-
1H NMR (CDCl3), δ 7.82
(s, 2H), 7.49 (s, 1H), 7.17 (d, 2H), 6.85 (d, 2H), 5.50 (s, 1H),
4.16 (t, 2H), 3.56 (s, 2H), 3.06 (t, 2H), 1.48 (s, 18H).
-
Elementaranalyse für C27H33NO5
-
Berechnet: C, 71,82; H, 7.37; N,
3,10
-
Gefunden: C, 71,82; H, 7,46; N, 3,03
-
C. 6-[2-[(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-oxazolyl]-ethoxy]-tetralon
-
Eine Lösung der Verbindung des obigen
Teils B (3,5 mmol, 1,59 g) in Methylenchlorid (5 ml) und von 1 Tropfen
Dimethylformamid wurde bei Raumtemperatur mit Thionylchlorid (4,2
mmol, 0,50 g) versetzt. Diese Lösung
wurde 2 h auf 45°C
erwärmt
und anschließend
auf Raumtemperatur abgekühlt
und im Vakuum zu einem Schaum eingeengt. Eine Suspension von Alumiumchlorid
(10,6 mmol, 1,41 g) in Methylenchlorid (24 ml), die bei –10°C gehalten
wurde, wurde mit einer Lösung
des Säurechlorids
in Methylenchlorid (3 ml) im Verlauf von 3 min versetzt. Anschließend wurde
Ethylengas etwa 105 min durch die Suspension perlen gelassen. Das Reaktionsgemisch
wurde anschließend
in Eis/Wasser (50 ml) unter Rühren
eingegossen. Die Phasen wurden getrennt und die organische Phase
wurde mit 1 N Salzsäure
(2 × 50
ml) und Kochsalzlösung
(1 × 100
ml) gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet,
filtriert und im Vakuum eingeengt. Man erhielt 1,46 g eines Schaums.
Das Material wurde einer präparativen
Chromatographie unter Eluieren mit 20 bis 35% Ethylacetat : Hexan über einen
Zeitraum von 30 min unterzogen. Die die Titelverbindung enthaltenden Fraktionen
wurden vereinigt und im Vakuum eingeengt. Man erhielt 680 mg eines Öls.
-
Maassenspektrum (Ionensprüh-MS): m/z
462 (M + 1).
-
1H NMR (CDCl3), δ 7.83
(s, 2H), 7.50 (s, 1H), 7.04 (d, 1H), 6,82 (2H), 5.49 (s, 1H), 4.28
(2H), 3.51 (2H), 3.03 (m, 4H), 2.55 (2H), 1.48 (s, 18H).
-
Elementaranalyse für C29H35NO4
-
Berechnet: C, 75,46; H, 7,64; N,
3,03
-
Gefunden: C, 75,41; H, 7.34; N, 3,02
-
D. 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-((4-N-methyl-N-ethylaminomethyl)-1,2,3
,4-tetrahydronaphthyl-6-oxyethyl)-oxazol-hydrochlorid
-
Diese Verbindung wurde im Wesentlichen
gemäß Beschreibung
in Beispiel 55, Teil D, hergestellt.
-
Masenspektrum (Ionensprüh-MS): m/z
505 (M + 1).
-
1H NMR (CDCl3), δ 8,25
(s, 2H), 7.71 (s, 1H), 7.00 (1H), 6.71 (1H), 6.64 (1H), 5.30 (s,
1H), 4.39 (2H), 3.57 (m, 1H), 3.39 (2H), 3.11 (m, 6H), 2.79 (3H),
1.53 (s, 18H).
-
Beispiel 57
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2-(3,5-Di-tert. butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(3-keto-3-(4-methylethylaminomethyl-phenyl)propyl)oxazol
A. 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-iodethyl)oxazol
-
Eine Lösung von Triphenylphosphin
(118,8 mmol, 31,12 g) in Methylenchlorid (460 ml) wurde mit Iod (etwa
30,17 g) versetzt, bis eine dunkelgelbe Farbe vorherrschte. Das
Reaktionsgemisch wurde 15 min verrührt, worauf eine Lösung von
2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-hydroxyethyl)oxarol(79,2
mmol, 25,10 g) und Imidazol (158,3 g, 10,77 g) in Methylenchlorid
(300 ml) im Verlauf von 10 min zugegeben wurde. Nach 3 h wurde das
Reaktionsgemisch in Vakuum eingeengt, anschließend in Methylenchlorid augenommen und
einer Blitzsilicagelfiltration unterzogen. Das gewünschte Produkt
wurde mit Ethylacetat : Hexan = 1 : 1 eluiert, wobei 500 ml Fraktionen
gesammelt wurden. Die gewünschten
Fraktionen wurden vereinigt, mit einmal 250 ml 1 N Natriumthiosulfat
und einmal 250 ml Kochsalzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Man
erlhielt 32,53 g (96%) der Titelverbindung.
-
Massenspektrum (FDMS): m/z 427 (M).
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1H NMR (CDCl3), δ 7.90
(s, 2H), 7.52 (s, 1H), 5.60 (s, 1H), 3.50 (t, J = 7.1 Hz, 2H), 3.18
(t, J = 7.1 Hz, 2H), 1.49 (s, 18H).
-
Elementaranalyse für C19H26lNO2
-
Berechnet: C, 53,40; H, 6,13; N,
3,28
-
Gefunden: C, 53,64; H, 6,06; N, 3,30
-
B. 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-cyanoetliyl)oxazol
-
Eine Lösung von Natriumcyanid (84,5
mmol, 5,50 g) in Dimethylsulfoxid (120 ml), die bei 92°C gehalten
wurde, wurde mit 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-iodethyl)oxazol
(70,4 mmol, 30,08 g) über
einen Pulverzugabetrichter im Verlauf von 85 min versetzt. Etwa
1,5 h später
wurde das Reaktionsgemisch auf Raumtemperatur abgekühlt und
mit Ethylacetat : Hexan = 1 : 1 (250 ml) und 10%iger wässriger
Kaliumcarbonatlösung
(250 ml) versetzt. Drei unterschiedliche Phasen bildeten sich. Die
unterste Phase wurde abgetrennt und verworfen. Die restli chen Phasen
wurden getrennt. Die wässrige
Phase wurde mit Ethylacetat : Hexan = 1 : 1 (2 × 200 ml) extrahiert. Die vereinigten
organischen Phasen wurden über
Natriumchlorid getrocknet, filtriert, das Volumen eingeengt und
der Rückstand
einer präparativen
Chromatographie unterzogen. Das Material wurde mit 10 bis 30% Ethylacetat
: Hexan eluiert. Die das gewünschte
Produkt entlaltenden Fraktionen wurden vereinigt, über MgSO4 getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt.
Man erhilt 18,25 g (79%).
-
Massenspekrum (FDMS): m/z 326 (M).
-
1H NMR (CDCl3), δ 7.84
(s, 2H), 7.53 (s, 1H), 5.54 (s, 1H), 2.94 (t, J = 7.1 Hz, 2H), 2.78
(t, J = 7.1 Hz, 2H), 1.49 (s, 18H).
-
Elementaranalyse für C20H26N2O2
-
Berechnet: C, 73,59; H, 8,03; N,
8,58
-
Gefunden: C, 73,37; H, 8,05; N, 8,53
-
C. 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-formylethyl)oxazol
-
Eine Lösung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-cyanoethyl)oxazol
(52 mmol, 16,99 g) in Toluol (167 ml), die bei –60°C gehalten wurde, wurde mit
einer 1,0 molaren Lösung
von Diisobutylaluminiumhydrid in Toluol (67,7 mmol, 67,7 ml) über einen
Zeitraum von 8 min versetzt. Nach 15 min Verrühren bei –78°C wurde das Trockeneis/Aceton-Bad
entfernt und das Reaktionsgemisch 1,75 h bei Raumtemperatur verrührt. Anschließend wurde
das Reaktionsgemisch mit Methanol (6,5 ml) und anschließend mit
einer gesättigten
Lösung
von Ammoniumchlorid (650 ml) versetzt. Nach 1,5 h Verrühren bei
Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch mit 50%iger Schwefelsäure (v/v)
versetzt, bis eine zweiphasige Lösung
erhalten wurde. Kristalle, die sich in der zweiphasigen Lösung bildeten,
wurden durch Filtration entfernt. Die Phasen wurden getrennt und
die wässrige
Phase wurde mit Ethylacetat (2 × 250
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden mit einer
wässrigen
gesättigten
Lösung
von Natriumbicarbonat (1 × 250
ml) und anschließend
Kochsalzlösung
(1 × 500
ml) gewaschen. Die organische Phase wurde auf etwa 50 ml Gesamtvolumen
eingeengt und einer präparativen
Chromatographie unterzogen. Das Material wurde mit einein 0 bis
10% Methanol : Toluol-Gradienten eluiert. Die das gewünschte Produkt
enthaltenden Fraktionen wurden vereinigt, über Mangnesiumsulfat getrocknet,
filtriert und im Vakuum eingeengt. Man erhielt 15,13 g (88%).
-
Massenspektrum (FDMS): m/z 329 (M).
-
1H NMR (DMSOd6), δ 9,74
(s, 1H), 7.82 (s, 1H), 7.71 (s, 2H), 7.52 (s, 1H), 2.78 (s, 4H),
1,41 (s, 18H).
-
Elementaranalyse für C20H27NO3
-
Berechnet: C, 72,92; H, 8,26; N,
4,28
-
Gefunden: C, 71,40; H, 8,27; N, 4,23
-
D. 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(3-hydroxy-3-(4-(1,3-dioxolan-2-yl)phenyl)propyl)oxazol
-
Eine bei –70°C gekühlte Lösung von 2-(4-Bromphenyl)-1,3-dioxolan
(21,67 g, 94,6 mmol) in Tetrahydro-furan (142 ml) wurde mit 1,6 M n-Butyllithium
in Hexan (59,1 ml, 94,6 mmol) tropfenweise im Verlauf von 25 min
versetzt. Die erhaltene Suspension wurde 2 h bei –70°C verrührt. Zu
diesem Zeitpunkt wurde im Verlauf von 30 min 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(2-formylethlyl)oxazol
(10,39 g, 31,53 mmol) in Tetrahydrofuran (43 ml) zugegeben. Nach
1,75 h wurde das Kühlbad
entfernt. Bei –35°C wurde das
Reaktionsgemisch mit einer gesättigten
Ammoniumchloridlösung
gequencht und mit Ethylacetat und 10%iger Natriumbisulfatlösung verdünnt. Die
organische Schicht wurde mit Kochsalzlösung extrahiert über Natriumsulfat
getrocknet, zur Trockne eingedampft und auf Silicagel unter Verwendung
eines Methlenchlorid : Ethylacetat-Gradienten chromatographiert.
Man erhielt den geschützten
Aldehyd/Alkohol (7,84 g, 51%).
-
1H NMR (CDCl3), δ 7.85
(s, 2H), 7.4 (m, 4H), 7.35 (s, 1H), 5.8 (s, 1H), 5.5 (s, 1H), 4.85
(m, 1H), 4.1 (m, 4H), 3.7 (d. J = 4 Hz, 1H), 2.65 (t. J = 7 Hz,
2H), 2.1 (m, 2H), 1.45 (s, 18H).
-
FDMS 479 (M+)
-
E. 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(3-hydroxy-3-(4-formyl)phenyl)propyl)oxazol
-
Eine gerührte Lösung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(3-hydroxy-3-(4-(1,3-dioxolan-2-yl)phenyl)propyl)oxazol
(7,84 g, 16,34 mmol) in Aceton (82 ml) und Wasser (25 ml) wurde
mit Pyridinium-ptoluolsulfonat (0,21 g, 0,82 mmol) versetzt. Das
Reaktionsgemisch wurde 1,5 h refluxiert bevor das Aceton verdampft
wurde. Die verbliebene wässrige
Suspension wurde mit Ethylacetat extrahiert. Die organische Schicht
wurde mit Kochsalzlösung
extrahiert, über
Natriumsulfat getrocknet und zur Trockne eingedampft. Man erhielt
das Aldehyd/Alkohol-Zwischenprodukt (6,82 g, 96%).
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Massenspektrum (FDMS): m/z 435 (M).
-
1H NMR (CDCl3), δ 9.98
(s, 1H), 7.87 (d, J = 8,0 Hz, 2H), 7.82 (s, 1H), 7.70 (s, 2H), 7.59
(d, J = 8.0 Hz, 2H), 7.50 (s, 1H), 5.53 (d, J = 4.6 Hz, 1H), 4.72
(m, 1H), 2.53 (m, 2H), 1.92 (m, 2H), 1.41 (s, 18H).
-
Elementaranalyse für C27H33NO4
-
Berechnet: C, 74,46; H, 7,64; N,
3,22
-
Gefunden: C, 74,22; H, 7,64; N, 2,96
-
F. 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(3-hydroxy-3-(4-methylethylaminomethyl-phenyl)propyl)oxazol
-
Eine Lösung von 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(3-hydroxy-3-(4-formyl)phenyl)propyl)oxazol (11,9
mmol, 5,18 g) in Methanol (50 ml), die auf –10°C gekühlt war, wurde mit N-Methylethylamin
(118,9 mmol, 7,03 g) und anschließend mit Essigsäure (118,9
mmol, 7,14 g) unter Halten der Temperatur unter 4°C während den
Zugaben versetzt. Anscheßend
wurde Natriumcyanoborhydrid (12,5 mmol, 0,78 g) zugegeben und das Reaktionsgemisch
2 Tage bei Raumtemperatur verrührt.
Anschließend
wurde das Reaktionsgemisch im Vakuum eingeengt, mit Ehthylacetat
: Hexan = 1 : 1 (50 ml) versetzt, die Phasen getrennt und die organischen
Bestandteile mit wässriger
gesättigter
Natriumbicarbonatlösung
(25 ml) und anschließend
mit 10%iger wässriger Natriumbisulfatlösung und
schließlich
mit Kochsalzlösung
(25 ml) gewaschen. Die organischen Bestandteile wurden im Vakuum
eingeengt, mit Chloroformn versetzt und einer präparativen Chromatographie unterzogen. Das
Material wurde mit einem 0 bis 10% (Methanol : 1% Ammoniumhydroxid)
: Toluol-Gradienten über
einen Zeitraum von 20 min eluiert. Die das gewünschte Produkt enthaltenden
Fraktionen wurden im Vakuum eingeengt und anschließend mit
Chloroform und danach mit gasförmigem
Chlorwasserstoff versetzt. Die Lösung wurde
im Vakuum zu einem Schaum eingeengt. Der Schaum wurde in Methylenchlorid
(20 ml) aufgenomen, durch Talkum filtriert und mit Methylenchlorid
(10 ml) gewaschen. Das Filtrat wurde mit Diisopropylether (10 ml)
versetzt. Die Lösung
wurde auf etwa 10 ml eingekocht, wobei das Material aus der Lösung ausgummiert. Das
Lösemittel
wurde abdekantiert und das gummiartige Material im Vakuum eingeengt.
Man erhielt die Titelverbindung in Form eines Schaums (1,78 g, 29%).
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Massenspektrum (Ionensprühen): m/z
479 (M-HCl + 1).
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1H NMR (CDCl3), δ 8.12
(s, 2H), 7.62 (s, 1H), 7.53 (d, J = 8.1 Hz, 2H), 7.46 (d, J = 8.1
Hz, 2H), 5.93 (s, 1H), 4.88 (m, 1H), 4.14 (m, 2H), 3.18 (m, 1H),
2.95 (m, 2H), 2.88 (m, 1H), 2.63 (d, J = 4.8 Hz, 2H), 2.20 (m, 2H),
1.41 (m, 21H).
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Elementaranalyse für C30H43ClN2O3·1,5
H2O
-
Berechnet: C, 66,46; H, 8,55; N,
5,17
-
Gefunden: C, 66,38; H, 8,57; N, 5,22
-
G. 2-(3,5-Di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-4-(3-keto-3-(4-methylethylaminomethyl-phenyl)propyl)oxazol
-
Eine gerührte Lösung von Oxalylchlorid (0,23
mmol, 2,68 mmol) in Methylenchlorid (6,1 ml) bei 60°C wurde tropfenweise
mit einer Lösung
von Dimethylsulfoxid (0,38 ml, 5,37 mmol) in Methylenchlorid (1,2
ml) versetzt. Nach Aufwärmen
auf –20°C wurde eine
Lösung
der Verbindung des obigen Teils F (1,17 g, 2,44 mmol) in Methylenchlorid
(2,4 ml) zugegeben, während
die Temperatur zwischen –20
und –25°C gehalten
wurde. Nach 30 min bei dieser Temperatur wurde tropfenweise Triethylamin
(1,7 ml, 12,2 mmol) zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur
erwärmen
gelassen und mit Wasser verdünnt.
Die wässrige Schicht
wurde mit Methylenchlorid extrahiert. Die vereinigten organischen
Schichten wurden mit Kochsalzlösung
extrahiert, über
Natriumsulfat getrocknet, zur Trockne eingedampft und der Rückstand
auf Silicagel unter Verwendung eines Methylenchlorid/Methanol-Gradienten
chromatographiert. Man erhielt die freie Base (1,37 g, 85%). Die
freie Base (0,67 g, 1.41 mmol) wurde in Methylenchlorid (20 ml)
gelöst,
mit Salzsäure
versetzt und das Ganze eingedampft. Man erhielt das gewünschte Produkt
(0,71 g, 99%).
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1H NMR (CDCl3), δ 8,1
(m, 4H), 7.8 (d, J = 9 Hz, 2H), 7.6 (s, 1H), 5.8 (s, 1H), 4.2 (m,
2H), 3.65 (t, J = 7 Hz, 2H), 3.2 (m, 3H), 2.95 (m, 1H), 2.65 (s,
3N), 1.5 (m, 21H).
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FDMS 476 (M+-HCl
+ 1);
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Elementaranalyse für C30H41ClN2O3·1,3
H2O
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Berechnet: C, 67,16; N, 8,19; N,
5,22
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Gefunden: C, 66,90; H, 7,75; N, 5,24
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Tests
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Das Gehirn macht nur 2% der gesamten
Körpermasse
aus, wobei es etwa 20% des gesamten eingeatmeten Sauerstoffs verbraucht.
Obwohl die Neuronen zum Überleben
auf einen oxidativen Metabolismus angewiesen sind, ist eine Konsequenz
dieses Prozesses die Bildung von reaktiven Verbindungen, wie Wasserstoffperoxid
und Sauerstoffradikalen (Cohen und Werner, 1994). Trotz der hohen
Empfindlichkeit des Gehirns gegenüber einem Angriff von Sauerstoffradikalen
werden Reaktionen mit freien Sauerstoffradikalen und eine oxidative
Schädigung
in den meisten Fällen
durch Antioxidansabwehrmechanismen unter Grundzustandbedingungen
in Schach gehalten. Es existieren jedoch pathologische Zustände des
zentralen Nervensystems, bei denen überschüssige Mengen an freien Sauerstoffradikalen
gebildet werden, die die Abwelumechanismen stören. Ohne Kontrolle können diese
reaktiven Sauerstoffarten (ROS) zur DNA Schädigung, Peroxidation von Membranlipiden
und Newonentod führen.
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Die oxidative Schädigung, die durch die Bildung
von freien Radikalen und die Lipidperoxidation wie auch durch die
Produkte der Anchidonsäurekaskade
vernrsacht wird, ist ein primärer
Faktor bei der Akutzustandpathologie der Ischämie. Erhöhungen in den Mengen der freien
Fettsäuren
nach einer Ischämie
und während
der frühen
Reperfusion können
das Substrat für
eine Lipidperoxidation und zur Bildung von Produkten in der Arachidonsäurekaskade
bereitstellen (Clemens et al., Stroke, Band 22, Nr. B. August 1991).
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Es wurden mehrere Zusammenfassungen über die
Rolle von Sauerstoffradikalen bei der cerebralen Ischämie geschrieben
(Braugher und Hall, 1989, Hall und Braugher 1989, Koutos, 1989,
Floyd, 1990, Nelson et al., 1992, Panetta und Clemens 1993).
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In letzter Zeit haben sich Informationen
akkumuliert, die nahe legen, daß freie
Radikale bei der Entstehung der Parkinsonschen Erkrankung beteiligt
sein können
(Graham, 1984, Ogawa et al., 1993, Ben-Shackar et al., 1992, Carillo
et al., 1993). Es tauchten auch Berichte auf die eine Beteiligung
von freien Radikalen bei der Pathogenese der Alzheimerschen Erkrankwig
und des Down Syndroms nahelegen (Zelman et al 1989, Ceballos-Pecot
et al., 1992, Andorn et al., 1990, Subbarao et al., 1990, McIntosh
et al., 1991). Zusätzlich
legen kürzliche
Berichte die Beteiligung von freien Radikalen bei der Pathogenese
von ALS nahe (Rosen et al., 1993, McNamara und Fridovich, 1993).
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Die erfindungsgemäßen Verbindungen hemmen die
Bildung von reaktiven Sauerstoffarten bei einem Säuger und
sind daher zur Behandlung von Zuständen und Erkrankungen brauchbar,
die durch eine erhöhte Bildung
freier Radikale induziert werden dürften, wie globale und cerebrale
Ischämie,
Parkinsonsche Erkrankuneg, Alzheimersche Erkrankung, Down Syndrom
und ALS.
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Von den Verbindungen der Formel I
wurde gezeigt, daß sie
eine durch Ischämie
induzierte neuronale Zellschädigung
verhindern, wie dies im folgenden Testsystem gezeigt ist.
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Cerebrales Ischämiemodell
bei Ratten
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Die cerebrale Ischämie wird
in Ratten durch den Verschluß der
vier Arterien, die dem Gehirn das Blut liefern, durch das folgende
Verfahren lergestellt: Männliche
Wistar Ratten werden mit Metofan betäubt und in ein Stereotaxisgerät gegeben.
Es wird ein longitudinaler Schnitt auf der dorsalen Oberfläche des
Halses ausgeführt.
Die Halsmuskeln werden zurückgeklappt,
um die dorsale Oberfläche
der Wirbelsäule
freizulegen. Die zwei vertebralen Arterien werden freigelegt, wo
sie durch den ersten Halswirbel gehen. Beide Arterien werden permanent
durch die Anwendung einer Elektrocauterie blockiert. Nach der Koagulation
der vertebralen Arterien wird die Ratte vom Stereotaxisgerät entfernt
und die Operationswunde wird genäht.
Dann werden zwei longitudinale Schnitte auf der ventralen Oberfläche des
Halses ausgefürt.
Die zwei Arteria carotis communis werden freigelegt und von den
umgebenden Nerven und Bindegeweben befreit. Eine atraumatische Klammer, die
hauptsächlich
aus Silicongummi hergestellt wurde, wird so um jede Arteria carotis
angebracht, daß das
Gefäß nicht
traumatisiert oder blockiert wird. Eine dauerhafte Jugularkanüle wird
in jede Ratte für
die Arzneimittelabgabe implantiert. Die Operationswunden werden
dann verschlossen. Die atraumatischen Klammern werden so gestaltet,
daß sie
festgezogen werden können,
um die Carotisarterien zu verschließen, indem einem an einem kleinen
silastischen Faden zieht, der aus der Wunde heraushängt. Die
Zirkulation in das Gehirn durch die Carotisarterien kann durch Nachgeben
des Zugs auf die silastischen Fäden
wiederhergestellt werden. Nach der Operation können sich die Ratten für 24 Stunden
erholen.
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Es wird eine cerebrale Ischämie durch
Zuziehen der Klammern um die Carotisarterien hervorgerufen. Während dieser
Zeit verlieren die Ratten, bei denen die Ischämie erfolgreich hervorgerufen
wurde, den Aufrichtungsreflex und reagieren nicht mehr auf Stimuli.
Der Zeitraum der Ischämie
beträgt
20 Minuten und unmittelbar nach den 20 Minuten der Ischämie werden
zum Zeitpunkt der Reperfusion die Verbindungen als intravenöse Bolusinjektion
mit 10 mg/kg gefolgt von einer konstaten intravenösen Infusion
von 5,0 mg/kg pro Stunde für
20 Stunden verabreicht. Fünf
Tage nach der Ischämie
werden die Ratten getötet
und die Gehirne werden perfundiert, mit Formalin fixiert und für die histologische
Evaluierung verarbeitet.
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Eine der Flächen des Gehirns, die sowohl
in der Ratte als auch beim Menschen am empfindlichsten gegenüber einer
durch Ischämie
induzierten Schädigung
ist, ist die CA, Pyramidenzellschicht des Hippocampus. In Tieren,
die für
die 20 Minuten dauernde Periode der Ischämie keine Reaktionen zeigen,
ist die CA, Pyramidenzellschicht vollkommen zerstört. Diese
Zellschich wird mikroskopisch in histologischen Schnitten untersucht,
die aus dem Hippocampus hergestellt wurden. Die Hirnzerstörung wird
gemäß dem folgenden
Schema bewertet:
0 = kein Schaden, vollständig intakte Zellschicht
1
= leichter Schaden, ein Drittel der CA, Schicht ist tot
2 =
moderater Schaden, zwei Drittel der CA, Schicht sind tot
3
= schwerer Schaden, mehr als 90% Zelltod
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Es wird der Schaden in 4 Schnitten
des dorsalen Hippocampus aus jedem Gehim untersucht, um eine genaue
Abschätzug
des Schadens zu erhalten. Es wird aus jeder Behandlungsgruppe ein
mittleres Schadensmaß berechnet.
Die Ausmaße
aus behandelten Gruppen werden statistisch mit den Ausmaßen aus
Kontrollgruppen verglichen, die nur mit Träger behandelt wurden (phosphatgepufferte
Kochsalzlösung),
der zur Suspendierung der Verbindungen verwendet wurde. Das Signifikanzausmaß wird mittels
des Mann Whitney-U-Tests bestimmt.
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Die erfindungsgemäßen Verbindungen werden im
oben beschriebenen Test getestet und werden als brauchbar befunden.
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Die folgenden drei Tests sind brauchbar,
die Fähgkeit
einer Verbindung zur Hemmung der freien Radikalbildung abzuschätzen, die
bei Erkrankungen, wie Ischämie,
Parkinsonsche Erkrankung, Alzheimersche Erkrankung, Down Syndrom
und ALS beteiligt sein dürfte.
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Lipidperoxidationstest
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Von den Verbindungen der Formel I
wird gezeigt, daß sie
die Bildung von Lipidperoxiden bei Säugern verhindern, wobei das
Testprotokoll verwendet wird, das von Aruoma et al., (1990), Free
Rad. Res. Comm., 10: 143 beschrieben wird. Die erfindungsgemäßen Verbindungen,
die im zitierten Test getestet werden, werden als wirksam befunden.
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Superoxid O2-Sekretionstest
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Die Verbindungen der Formel I werden
zusätzlich
auf die Fähigkeit
getestet, die Superoxid-O2-Sekretion zu
hemmen, wobei das Verfahren von Lorico et al., (1986), Biochem.
Pharmacol., 35: 2443 verwendet wird. Die im oben erwähunten Test
getesteten erfindungsgemäßen Verbindungen
haben sich als brauchbar herausgestellt.
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H2O2 Sekretionstest
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Schließlich werden die Verbindungen
der Formel I unter Verwendung des Protokolls von Root et al., (1975),
J. Clin. Invest., 55: 945, auf dessen Effektivität zur Hemmung der H2O2 Sekretion getestet.
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Pharmazeutische Formulierungen
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Wie oben erwähnt sind die Verbindungen der
Formel I zur Verlangsamung des mit Parkinsonscher Erkrankung, Alzheimerscher
Erkrankung, Down Syndrom, amyotropher Lateralsklerose assoziierten
newodegenerativen Prozesses und der Verhinderung der durch Ischämie induzierten
Zellschädigung
fähig,
wobei dies dadurch zu den hierin beanspruchten wertvollen therapeutischen
Verfahren führt.
Dieses Verfahren umfaßt
die Verabreichung einer Menge einer oder mehrerer Verbindungen der
Formel I, die zur Erlangung des gewünschten therapeutischen Effekts
wirksam ist, an einen Säuger,
der einer Behandlung auf Parkinsonsche Erkrankung, Alzheimersche
Erkrankung, amyotrophe Lateralsklerose oder Ischämie bedarf.
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Im Allgemeinen werden die erfindungsgemäßen Verbindungen
am liebsten mit einer Konzentration verabreicht, die im allgemeinen
positive Ergebnisse ohne eine Verursachung von schlimmen oder schädlichen Nebenwirkungen
erreichen und können
entweder als einzelne Einheitsdosis verabreicht werden oder die
Dosierung kann er forderlichenfalls in bequeme Untereinheiten unterteilt
werden, die zu geeigneten Zeiten während des Tages verabreicht
werden.
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Die im erfindungsgemäßen Verfahren
verwendeten Verbindungen sind über
einen weiten Dosierungsbereich zur Behandlung von Parkinsonscher
Erkrankung, Alzheimerscher Erkrankung, ALS und durch Ischämie bedingte
Zellschädigung
wirksam. Daher meint der Ausdruck "therapeutisch wirksame Menge",
wie er hierin verwendet wird, einen Dosisbereich von 0,5 bis 150
mg/kg Körpergewicht
pro Tag. Bei der Behandlung von erwachsenen Menschen ist der Bereich
von etwa 1,0 bis etwa 50 mg/kg pro Tag bevorzugt, Die Verbindung wird
vorzugsweise als intravenöser
Bolus mit etwa 0,1 bis 100 mg/kg Körpergewicht, gefolgt von einer
konstanten intravenösen
Infusion mit etwa 0,1 bis 50 mg/kg pro Stunde für einen Zeitraum von 24 Stunden
verabreicht. Jedoch ist es verständlich,
daß die
Menge der tatsächlich
verabreichten Verbindung durch einen Arzt in Anbetracht der relevanten
Umstände,
einschließlich
der Wahl der zu verabreichenden Verbindung, dem gewählten Verabreichungsweg,
dem Alter, Gewicht und der Reaktion des individuellen Patienten
und der Schwere der Symptome des Patienten bestimmt wird und daher
sollen die vorher angeführten
Dosierungsbereiche den Schutzumfang der Erfindung in keiner Weise
beschränken.
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Die Zusammensetzungen werden vorzugsweise
in intravenöser
Form verabreicht, so daß jede
Dosis etwa 4,5 bis etwa 9,5 g des Wirkstoffs zusammen mit einem
oder mehreren geeigneten pharmazeutischen Verdünnungsmitteln oder Hilfsstoffen
enthält.
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Die neurodegenerativen Erkrankungen,
wie die Parkinsonsche Erkrankung, Alzheimersche Erkrankung, amyotrophe
Lateralsklerose und das Down Syndrom, sind chronische Zustände. Der
Ausdruck "chronisch" meint einen beeinträchtigenden Zustand mit langsamen
Fortschreiten und langer Dauer. Somit wird ein chronischer newodegenerierender
Zustand bei der Diagnose behandelt und dies wird während dein
Verlauf der Krankheit fortgesetzt.
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Die Ischämie stellt ein Phämomen dar,
worin dem Gewebe entweder ein teilweiser oder der gesamte Blutfluß gepaart
mit Hypoxie entzogen wird. Sie kann als akuter Vorfall oder als
chronischer Zustand auftreten. Der Ausdruck "akut" meint einen exacerbierten
Zustand mit einein kurzen Verlauf gefolgt von einer Remissionsperiode.
Daher umfaßt
die Behandlung der durch Ischämie
verursachten Zellschädigung
sowohl akute als auch chronische Formen. Bei einein akuten Vorfall
wird die Verbindung beim Einsetzen der Symptome verabreicht und
abgesetzt, wenn die Symptome verschwinden. Wie oben beschrieben,
wird ein chronischer Zustand während
des Verlaufs der Erkrankung behandelt.
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Die Verbindungen können auf
eine Vielzahl an Wegen verabreicht werden, einschließlich der
oralen, rektalen, transdennalen, subkutanen, intravenösen, intramuskulären oder
intranasalen Wege. Der intravenöse Verabreichungsweg
ist bevorzugt. Unabängig
vom gewähten
Weg wird eine solche Verabreichung durch pharmazeutische Zusammensetzungen
erreicht, die durch in der Technik gut bekannte Verfahren hergestellt
werden.
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Bei der Herstellung dieser Zusammensetzungen
werden einer oder mehrere Wirkstoffe gewöhnlich mit einem Träger gemischt
oder durch einen Träger
verdünnt
oder in einen Träger
eingeschlossen, der in Form einer Kapsel, eines Sachets, eines Papiers
oder eines anderen Behälters
vorliegen kann. Wenn der Träger
als Verdünnungsmittel
dient kann es ein festes, halbfestes oder flüssiges Material sein, das als
Vehikel, Hilfsstoff oder Medium für den Wirkstoff dient. Daher
können
die Zusammensetzungen in Form von Tabletten, Pillen, Pulvern, Pastillen,
Sachets, Cachets, Elixieren, Suspensionen, Emulsionen, Lösungen,
Sirupen, Aerosolen (als Feststoff oder in einem flüssigen Medium),
Salben, die beispielsweise bis zu 10 Gewichtsprozent des Wirkstoffs
enthalten, Weich- und Hartgelatinekapseln, Zäpfchen, sterilen injizierbaren
Lösungen
und sterilen verpackten Pulvern vorliegen.
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Einige Beispiele für geeignete
Träger,
Hilfsstoffe und Verdünnungsmittel
sind unter anderem Lactose, Glucose, Saccharose, Sorbit, Mannit,
Stärkearten,
Akaziengummi, Calciumphosphat, Alginate, Tragacant, Gelatine, Calciumsilicat,
mikrokristalline Cellulose, Polyvinylpyrrolidon, Cellulose, Wasser,
Kochsalzlösung,
Sirup, Methylcellulose, Methyl- und Propylhydroxybenzoate, Talkum,
Magnesiumstearat und Mineralöl.
Die Formulierungen können
zusätzlich
Gleitmittel, Netzmittel, Emulgier- und Suspendiermittel, Konservierungsmittel,
Süßmittel
oder Geschmacksmittel enthalten. Die Zusammmensetzungen können unter
Verwendung von in der Technik gut bekannten Verfahren so formuliert
werden, daß eine
schnelle, anhaltende oder verzögerte
Freisetzung des Wirkstoffs nach der Verabreichung an den Patienten
bereitgestellt wird.
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Die folgenden Formulierungsbeispiele
können
als Wirkstoffe jede Verbindung der Formel III verwenden. Die Beispiele
sind nur erläuternd
und sollen den Schutzumfang der Erfindung in keiner Weise beschränken.
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Formulierung 1
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Hartgelatinekapseln werden mittels
der folgenden Bestandteile hergestellt:
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Die obigen Bestandteile werden gemischt
und in Hartgelatinekapseln in 710 mg Portionen gefüllt.
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Formulierung 2
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Eine Tablette wird mittels der folgenden
Inhaltsstoffe lergestelt:
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Die Komponenten werden gemischt und
unter Bildung von Tabletten gepreßt, die jeweils 515 mg wiegen.
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Formulierung 3
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Tabletten, die jeweils 50 mg Wirkstoff
enthalten, werden folgendermaßen
hergestellt.
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Der Wirkstoff, die Stärke und
die Cellulose werden durch ein Nr. 45 Mesh US Sieb gegeben und gründlich gemischt.
Die Polyvinylpyrrolidonlösung
wird mit den entstehenden Pulvern gemischt, die dann durch ein Nr
14 Mesh US Sieb gegeben werden. Die so hergestellten Granula werden
bei 50–60°C getrocknet
und durch ein 18 Mesh US Sieb gegeben. Die Natrtumcarboxymethylstärke, das
Magnesiumstearat und das Talkum, die vorher durch ein Nr. 60 Mesh
US Sieb gegeben wurden, werden dann zu den Granula gegeben, die
nach dem Mischen in einer Tablettenmaschine unter Bildung von Tabletten
gepreßt
werden, die jeweils 150 mg wiegen.
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Formulierug 4
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Kapseln, die jeweils 25 mg Arzneimittel
enthalten, werden folgendermaßen
hergestellt:
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Der Wirkstoff, die Cellulose, die
Stärke
und das Magnesiumstearat werden gemischt, durch ein Nr. 45 Mesh
US Sieb gegeben und in Portionen von 200 mg in Hartgelatinekapseln
gefüllt.
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Formulierung 5
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Zäpfchen,
die jeweils 250 mg Wirkstoff enthalten, werden folgendermaßen hergestellt:
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Der Wirkstoff wird dwch ein Nr. 60
Mesh U.S. Sieb gegeben und in den gesättigten Fettsäweglyceriden suspendiert,
die vorher bei möglichst
geringer Hitze geschmolzen werden. Das Gemisch wird anschließend in eine
Zäpfchenform
mit einer nominalen Kapazität
von 2 g gegossen und abgekühlt.
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Formulierung 6
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Suspensionen, die jeweils 100 mg
Arzneimittel pro 5 ml Dosis enthalten, werden folgendermaßen hergestellt
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Das Arzneimittel wird durch ein Nr.
45 Mesh US Sieb gegeben und mit der Natriumcarboxymethylcellulose
und dem Sirup unter Bildung einer glatten Paste vermischt. Die Benzoesäurelösung, der
Geschmacks- und der Farbstoff werden mit etwas Wasser verdünnt und
unter Rühren
zugegeben. Es wird ausreichend Wasser zugegeben, um das erforderliche
Volumen herzustellen.
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Formulierung 7
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Kapseln, die jeweils 5 mg Arzneimittel
enthalten, werden folgendermaßen
hergestellt:
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Der Wirkstoff, die Cellulose, die
Stärke
und das Magnesiumstearat werden gemischt, durch ein Nr. 45 Mesh
US Sieb gegeben und in 355 mg Mengen in F-Hartgelatinekapseln gefüllt.
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Formulierung 8
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Eine intravenöse Formulierung kann folgendermaßen hergestellt
werden:
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Die Lösung der obigen Inhaltsstoffe
wird intravenös
mit einer Geschwindigkeit von 1 ml pro Minute einem behandlungsbedürftigen
Patienten verabreicht.