DE697206C - Schallverzugsrechner - Google Patents

Schallverzugsrechner

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DE697206C
DE697206C DE1935E0047196 DEE0047196D DE697206C DE 697206 C DE697206 C DE 697206C DE 1935E0047196 DE1935E0047196 DE 1935E0047196 DE E0047196 D DEE0047196 D DE E0047196D DE 697206 C DE697206 C DE 697206C
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DE
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angle
sin
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brush
resistance
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DE1935E0047196
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English (en)
Inventor
Joachim Uhing
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ELAC Electroacustic GmbH
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ELAC Electroacustic GmbH
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/72Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using ultrasonic, sonic or infrasonic waves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

  • Schallverzugsrechner Die von einem Horchgerät ermittelten akustischen Peilwerte (Seitenwinkel oder Azimut und Höhenwinkel) einer bewegten Schallquelle, z. B. eines Flugzeuges, weichen von den wahren oder optischen Werten ab.
  • Diese Abweichung ist darin begründet, daß der Schall eine endliche Zeit gebraucht, um von der Schallquelle zum Horchgerät zü gelangen (Schallverzug). i Es sind Rechengeräte, sogenannte Schallverzugsrechner, bekannt, die die akustischen Peilwerte des Horchgerätes in die optischen Werte umwandeln. Letztere werden in der Regel mittels einer elektrischen Fernübertragungseinrichtung nach einem anderen Gerät weitergeleitet, z. B. zum Scheinwerfer oder zur Flakbatterie.
  • Es sind Schallverzugsrechner bekannt, die rein mechanisch arbeiten, bei denen die irgendwie in das Gerät eingeführten akustischen Winkel unter Zugrundelegung der mathematischen Beziehungen zwischen den akustischen und optischen Winkeln durch geeignet gestaltete Gestänge- und Getriebeteile in die optischen Winkel umgewandelt-werden. Diese Werte werden über Kupplungen, Wellen, Zahnräder und Differentialgetriebe an außerhalb des Rechners liegende Geber der elektrischen Fernübertragungseinrichtung weitergeleitet. Es sind d auch Geräte bekannt, die teils mechanisch, teils elektrisch arbeiten. Bei einer Ausführungsform z. B. wird der eigentliche Rechenvorgang wieder rein mechanisch bewirkt durch Nachbildung des Geschwindigkeitsdreiecks, das aus der akustischen Peilrichtung, der optischen Peilrichtung und der Flugr.ichtung gebildet wird. Die akustischen Werte werden. elektrisch eingeführt; und die Getriebeteile des Rechners wirken unmittelbar auf die. elektrischen Empfänger für die ankommenden akustischen Winkel und die elektrischen Geber für die weiterzuleitenden Winkel.
  • Sowohl bei den rein mechanischen wie auch bei den elektromechanischen Schallverzugsrechnern ist die Ausführung des eigentlichen Rechénvorganges durch mechanische Getriebe unbefriedigend. Schon oft ist in der Technik ein mechanisches Problem dadurch viel besser gelöst worden, daß man die mechanischen Größen in äquivalente elektrische Größen umgewandelt hat. Von diesem Gedanken ausgehend, befaßt sich ,die vorliegende Erfindung mit einem Schallverzugsrechner, bei dem der eigentliche Rechenvorgang rein elektrisch erfolgt.
  • Bei einem Verfahren zur Ermittlung Q durch den Schallverzug bedingten Differenz zwischen dem optischen Seitenwinkel α0 (be zogen auf die Nord-Süd-Richtung) bwz. α0 (bezogen auf die Zielwegrichtung) und dem akustisch ermitteiten Seitenwinkel αa bzw. αa' einer bewegten Schallquelle, z. B. eines Flugzeuges, aus dem Seitenwinkel αa', dem akustisch ermittelten Höhenwinkel #a, der Flugzeuggeschwindigkeit v und der Schallgeschwindigkeit a wird gemäß der Erfindung eine Brücke, in der die Widerstandswerte zweier Zweige der Beziehung genügen, durch gemeinsame Einstellung der Widerstandswerte der beiden anderen Zweige entsin ß sprechend der Beziehung bei gesin (ß + αa') gebenem Winkel αa'abgeglichen und daraus der gesuchte Winkel#a unter Berücksichtiggung der zwischen den Winkelwerten bestehenden Gleichung ermittelt. Zur Ermittlung der durch den Schallverzug bedingten Differenz #γ zwischen dem optischen Höhenwinkel γ0 und dem akustisch ermittelten Höhenwinkel Ya einer bewegten Schallquelle, z. B. eines Flugzeuges, aus dem Höhenwinkel γa, dem akustisch ermittelten Seitenwinkel αa' (bezogen auf die Zielwegrichtung), dem z. B. in der oben angegebenen Weise ermittelten Winkel #a, der Flugzeuggeschwindigkeit v und der Schallgeschwindigkeit a wird gemäß der Erfindung eine Brücke, in der die Widerstandswerte zweier Zweige entsprechend der Beziehung eingestellt sind, abgeglichen, indem an die beiden anderen Zweige Spannungen gelegt werden, die sich zueinander wie verhalten, und daraus der gesuchte Winkel # = #γ unter Berücksichtigung der zwischen den Winkelwerten bestehenden - Gleichung ermittelt. Zweckmäßig ist hierfürdieVerwendung von Schaltungen, bei denen die in den Formeln vorkommenden Sinus- und Kosinusfunktionen durch eine mit Widerstands draht bewickelte Platte dargestellt werden, indem auf einer kreisförmigen Kontaktbahn eine Bürste gleitet, mit der der Winkel eingestellt wird, während abgegriffene Widerstand der Winkelaktion proportional ist. Die vom Horch-@@@at ermittelten akustischen Winkel werden hierbei durch Wellen auf den Schallverzugsrechner übertragen, der die von der elektrischen Rechenvorrichtung gefundenen Korrekturen in bekannter Weise durch Differentialgetriebe zu den akustischen Winkeln hinzuaddiert.
  • Gegenüber den bisher bekannten mechanischen oder elektromechanischen Schallverzugsrechnern hat diese rein elektrische Lösung der Aufgabe den Vorteil größerer Genauigkeit und Betriebssicherheit, auch werden Fabrikation und Montage viel einfacher.
  • Die beiden Formeln für die Korrekturwinkel (Seitenkorrektur und Höhenkorrektur) sollen an Hand der Abb. 1 abgeleitet werden.
  • In der Abb. 1 sei auf dem Zielweg f das Ziel im Punkte 1 akustisch angepeilt. Während das Horchgerät die Richtung H I hört, befindet sich das Ziel schon im Punkte 2, zu dem also die optische Richtung H . 2 gehört.
  • Die Projektion des Dreicks 1 . H . 2 in die HorizontaleBene ergibt ein neues Dreieck 1' . H . 2'. Es schließt den Winkel #a ein, der den gesuchten Korrekturwinkel für die Seite darstellt. Dieser Winkel läßt sich nach dem Sinussatz errechnen, denn es ist in diesem Dreieck 1'2' sin 1'. H . 2' 1' . H = sin 1' . 2' . H .
  • Darin ist, wenn v die Fluggeschwindigkeit, a die Schallgeschwindigkeit und t die Schalllaufzeit für die Strecke H I bedeutet, 1'2' = v . t, 1'. H = 1 . H . cos γa = a . t . cos γa, # 1' . 2' . H . 2' = #a = Seitenwinkelkorrektur, # 1'2' . H = 180° α0' = opt. Seitenwinkel, auf die Spur s bezogen, die dem Zielweg f parallel läuft, sin 1' 2' H = sin (180-α0') = sin a6 Durch Einsetzen in obige Formel erhält man Der Winkel a0, ist auf die Spur s bezogen, die' parallel zum Zielweg verläuft. Das Horchgerät zählt aber alle Seitenwinkel von einer beliebigen Nullrichtung, z. B. der Nordrichtung aus. Um also die Formel lösen zu kennen, muß; auch der Kurswinkel G bekannt sein. Ist der akustisch ermittelte Seiten; winkel zwischen der Spur s und der Strecke.
  • H1' gleich αa', so ist α0' = αa' + #α.
  • Die Formel zur Bestimmung der Schallverzugskorrektur für den Seitenwinkel wird also Die Höhenwinkelkorrektur ergibt sich wie folgt: .Schwenkt man in der Fig. 1 das vom akustischen Höhenwinkel γa gebildete Dreieck I . H . 1' um den Winkel Ja, so fällt es in die Ebene, in welcher auch der optische Höhenwinkel Yo liegt. In dieser Ebene bilden die Strahlen 1*. H und 2 H ein neues Dreieck 1* . H . 2, in welchem der Winkel 1* . H . 2 die gesuchte Winkelkorrektur #γ für den Höhenwinkel ist In diesem Dreieck ist Darin ist # 1* H . 2 = #γ, sin # I* . 2 . H = sin # 2 . H . 2' = sin yO (Supplementwinkel), 1* . H = a . t.
  • 1*. 2 läßt sich ermitteln aus dem Drei eck 1* . 2 . 1, welches gleich dem Dreieck 1'. 1" . 2' in der Horizontalebene ist. In diesem Dreieck ist wiederum Darin ist also ist Somit wird Oben eingesetzt ergibt sich Darin ist ferner Die Formel zur Bestimmung der Schallverzugskorrektur für den Höhenwinkel wird also Um nun diese Formel und die Formel für den Seitenwinkel lösen zu können, werden, wie schon gesagt wurde,. Wheatstonesche Brücken verwendet, in welchen sich beim Brückengleichgewicht die vier Widerstände a, b, c, d zueinander verhalten wie. a c b = d (Brückengleichung).
  • Diese Gleichung hat denselben, Aufbau wie die für die Korrekturen abgeleitete Formel.
  • Sorgt man nun dafür, daß die Widerstände der Wheatstoneschen Brücke in ihrem elektrischen Wert jeweilig den drei Faktoren einer dieser Gleichung entsprechen, so kann - jetzt sehr leicht der vierte Widerstand durch Abgleichung der Brücke. bestimmt werden Dieser neu gefundene Widerstand entspricht dann auch in seiner Größe dem vierten Faktor der Gleichung. Im vorliegenden Falle sind die Winkel Ja und #γ die gesuchten Werte (Seiten- und Höhenwinkelkorrektur).
  • Um die Winkelfunktionen bequem und ohne Zwischenschaltung von mechanischen Sinusgetrieben einstellen zu können, sind Widerstände von der Art der Abb. 2 verwendet wonden. Auf eine Platte 26 ist Windung neben Windung eine Drahtwicklung 27 einlagig aufgewickelt. Auf dieser Wicklung gleitet auf der blanken viertelkreisförmigen Kontaktbahn 30 eine Bürste 28, die um den Punkt 29 drehbar - an einem Arm 28, 29 r angeordnet ist. Wird der Arm unter einem Winkel y eingestellt, so entspricht der Widerstand zwischen der Bürste 28 und dem Widerstandsanfang 29 dem Wert R = r cos y.
  • Der Winkel y kann dabei zwischen o und 90° liegen. Denkt man sich die Abb. 2 spiegelbildlich nach rechts erweitert, so wird die Kontaktbahn halbkreisförmig, und der Winkel y kann zwischen o und I800 liegen.
  • Auf diese Art lassen sich nun leicht alle Winkelfunktionen der aufgestellten Korrekturformeln darstellen.
  • In den Abb. 3a und 3b sind nun Brückenschaltungen dargestellt, welche erkennen lassen, wie die Schaltung ausgeführt werden muß, um die Formel für die Korrektur des Seitenwinkels zu lösen. Diese Schaltung ist verhältnismäßig einfach zu übersehen.
  • Abb. 3a zeigt eine schematische Darstellung der Schaltung, während Abb. 3b eine Ausführungsform zeigt. Auf dem streifenförmiy gen Widerstand21 wird das Verhältnis a eingestellt, wobei die Schallgeschwindigkeit a an sich bekannt ist, während die Flugzeuggeschwindigkeit v z. B. geschätzt werden kann.
  • Der Widerstand 22 ist nach Abb. 2 ausgebildet. Auf ihm wird der vom Horchgerät ermittelte akustische Höhenwinkel eingestellt.
  • Der vierte Winkel #a der Formel wird gesucht, aber der dritte Winkel α0' (auf die Spur s bezogen) ist zunächst auch noch unbekannt. Deshalb ist der Widerstand 23 so ausgebildet, daß auf ihm gleichzeitig der Korrekturwinkel Ja und der akustische Seitenwinkel a0, eingestellt werden können. Der Widerstand besteht ebenfalls aus einer Platte -mit einer Drahtwicklung, jedoch hat die Kontaktbahn jetzt die Gestalt eines Vollkreises.
  • Mittels der Bürste 24 wird, von dem festen Punkt 25 an gerechnet, ein Winkel #a eingestellt. Der Bürste 24 diametral gegenüber liegt auf der Kontaktbahn der veränderliche Punkt 26, von dem aus in gleicher Drehrichtung wie Ja der vom Horchgerät gefundene akustische Seitenwinkel aa' mittels der Bürste 27 eingestellt wird. Der Winkel #a wird so lange verändert, bis das Brückeninstrument auf Null zeigt. Die Bürste 27 zeigt alsdann, von dem festen Punkt 28 an gerechnet, wegen der Beziehung a0, = a0' $ #a den optischen Seitenwinkel an, während #a der richtige Korrekturwinkel ist.
  • Schwieriger ist die Schaltung für die Höbenwinkelkorrektur. Die Formel lautete Darin sind alle Werte leicht darstellbar bis sin #γ auf den Zähler der linken Seite . Da sin γ0 ein elektrischer Widerstand auf dieses Verhältnis eingestellt werden muß, läßt sich der Widerstand für dieses Glied nicht so ohne weiteres nach Abb. 2 ausbilden. Es kommt noch hinzu, daß sin #γ sein Vorzeichen wechseln kann. Vor dem Wechselpunkt (die Schallquelle befindet sich im Wechselpunkt, wenn die Richtung Schallquelle-Horchstation senkrecht zur Spur ist) ist der optische Höhenwinkel größer als der akustische, nach dem Wechselpunkt kleiner. Ebenso wechselt auch der Wert cos (#α/2 + α'a sein Vorzeichen; er ist positiv, wenn (#α/2 + α'a) kleiner als 90° oder größer als 2700 wird, negativ dagegen, wenn (#α/2 + α'a) zwischen 90° und 270°liegt.
  • Aus diesen Bedingungen ergibt sich die erweiterte Brückenschaltung nach Abb. 4 a. In ihr liegt der Widerstand 34, auf dem der Winkel (#α/2 + α'a) eingestellt wird, an der vollen Spannung U, und die Bürste 33 kann, bezogen auf die Widerstandsmitte 31, an Plus oder Minusspannungen liegen. Auch die Bürste 37 kann auf dem Widerstand 40, der zur Einstellung des Verhältnisses Sind, dient, gegensin Ya über der Mitte 32 eine positive oder negative Spannung besitzen. Außerdem ist aber der Widerstand 40 durch die Bürsten 38 und 39 noch veränderlich, und zwar symmetrisch um die Mitte 32 entsprechend dem Werte sin yO.
  • Entspricht der zwischen Bürste 37 und Punkt 32 liegende Widerstand dem Wert sin d,, so sin #γ U ist die Spannung an 32 . 37 = - sin #0 2 .
  • Da zwischen 33 und 3I eine Spannung herrscht, die dem Wert + cos (a + αa') entspricht, und die übrigen Widerstände 33-35 #a auf cos und 36-37 auf @/a eingestellt 2 sind, läßt sich aus dieser Schaltung ablesen 33 . 31 33 . 35 = 32 . 37 36 . 37 oder dafür die Werte eingesetzt Die Schaltung entspricht also der zu lösenden Formel. Abb. 4b zeigt die Ausführungsform #a dieser Schaltung. Der Wert cos wird auf 2 der Widerstandsplatte 4I eingestellt. Der Winkel Ja ist aus der Schaltung Abb. 3b ibekannt; er kann zwischen 0° und 360 liegen, also zwischen 0° und 1.800. Dementsprechend ist die Kontaktbahn halbkreisförmig.
  • Auf dem Widerstand 34 mit einer Vollkreiskontaktbahn wird von dem festen Bezugs-Aa punkte 43 aus der Winkel 2 und daran anschließend der akustische Seitenwinkel αa' angetragen. Auf dem Widerstand 40 wird mittels der Bürste 39 der optische Höhenwinkel Yo ermittelt, indem von Idem festen Bezugspunkte 32 aus zunächst ein willlçürlicher Winkeil au und daran der akustische Höhenwinkel γa angetragen wird. Um I800 versetzt ist eine zweite Bürste 38 angeordnet. Der Winkiel so wird so lange verändert, bis das Brückeninstrument stromlos ist; er stellt dann den gesuchten Höhenkorrekturwinkel dar, und die zwischen 32. 37 liegende Spannung entspricht dem Werte # sin #γ .
  • # sin γ0 Um Spannungen zu erzeugen, die den Winkelfunktionen der oben aufgeführten Formeln entsprechen, kann man sich auch statt Spannungsteiler von Plattenform mit Berührungskontakten induktiver Spannungsteiler nach Abb. 5 bedienen. Durch eine zylindrische Spule 50, die an der Wechselspannung U liegt, wird im Inneren~der Spule ein homogenes Wechselfeld erzeugt, in welchem eine Spule 51, gedreht und auf einen Winkel a eingestellt werden kann. Die in der drehbaren Spule induzierte Spannung ist dann U1 = = k U cos z, wobei k eine von den Windungen und den Induktionsverhältnissen der Spulen abhängige Konstante ist. Mehrere solcher wechselstromgespeisten Spannungsteiler kann man dann zu einer Brückenschaltung vereinigen. Gegenüber den plattenförmigen Spannungsteilern haben sie den Vorteil, daß keine Berührungskontakte erforderlich sind.
  • Da für die Bestimmung des Schallverzuges die Zielwegrichtung des abgehorchten Flugzeuges bestimmt werden muß, ist es erforderlich, den Verlauf der P'ellnng zu beobachten.
  • Die Nachbildung der Peilungen und die Ermittlung des Zielweges ist nicht Gegenstand dieses Patents, und sie kann auf ganze verschiedene Weise erfolgen. Um den Erfindungsgedanken und seine praktische A Ariwendungsmöglichkeit klar hervortreten zu lassen, ist in Abb. 6 das Getriebeschema für ein Horchgerät mit einem vollständigen Schallverzugsrechner, der also auch eine Einrichtung zur Ermittlung der Zielwegrichtung enthält, dargestellt. Die Rechenoperationen werden hierbei mit plattenförmigen Spannungsteilern nach Abb. 3 und 4 ausgeführt.
  • Die Ermittlung der Zielwegrichtung erfolgt nach irgendeinem an. sich bekannten oder bereits v,0rges chiagenen Verfahren.
  • Unter Benutzung eines solchen Verfahrens zeigt nun Abb. 6 das vollständige Getriebeschema. Aus dem Sockel des Horchgerätes, welches schematisch auf der linken Seite der Abbildung dargestellt ist, führen zwei Wellen 41 und 45 die akustischen Seiten- und Höhenwinkel heraus. Der Seitenwinkel wird nun über das Gelenk 42, Welle 43 und Gelenk 44 auf die Welle 46 in das Rechengerät hineingeleitet. Sie treibt über das Differentialgetriebe 47 die Welle 48 an, die zum Antrieb eines Seitenwinkelgebers 49 dient. Die Planetenräder des Differentialgetriebes 47 sitzen auf einem Kegelrad, welches über Rad 50, Welle 51 durch die Kurbel 52 angetrieben werden kann. Durch diese Kurbel wird die. durch Ausprobieren zu ermittelnde Korrektur #a in das Getriebe eingeführt, so daß die Welle 48 jetzt dedn optischen und 46 den akustischen Seitenwinkel überträgt. Der akustische Höhenwinkel des Horchgerätes wird durch die Weile 45 herausgeleitet und über das Gelenk 53 auf die Welle 54 übertragen und in das Rechengerät eingeführt.
  • Diese Welle treibt über die beiden Differentialgetriebe 55 und 57 die Welle 58 an. Sie dient zum Antrieb eines zweiten Gebers 62 für den optischen Höhenwinkel.
  • Ähnlich wie beim Seitenwinkel sind auch hier die Planeten des Getriebes 55 auf einem Kegelrad 59 gelagert, welches durch das Rad 60 und die Kurbel 61 angetrieben wird.
  • Durch diese Kurbel wird die Winkelkorrektur #@ eingeführt. Von den Wellen 46 und 54, die ja die akustischen Winkel einleiten, sind noch die Wellen 63 und 64 über die Räderpaare 65 und 66 abgezweigt. Diese treiben über die Räder 67, 68, 69 und 70, die Wellen 7I, 72 den Anzeigenmechanismus 73 für die akustischen Peilungen an. Dieser Mechanismus ist im Gehäuse 74 gelagert, das seinerseits im Apparategehäuse 75 drehbar ist. Das Gehäuse 74 trägt eine Scheibe 76, welche mit einer Schar Kreisbogen nach Abb. 7 versehen ist. Außerdem besitzt das Gehäuse 74 noch einen ringförmigen Wulstrand 77, der es gestattet, ihn anzufassen und das Gehäuse 76 zu verdrehen. Außerdem sind aber auch noch- die optischen Winkel von den Wellen 48 und 56 durch die Räderpaare 78 und 79 abgeleitet. Sie werden auf Scheiben unter dem Gehäuse 74 übertragen. Es liegen also dann alle Winkel, die akustischen und optischen Seiten- und Höhenwinkel und die Zielwegrichtungübereinander, so daß zwischen die Scheiben und Räder die Widerstände der Brückenschaltungen angeordnet werden können. Die Nullinstrumente dieser beiden Schaltungen sind in die Nähe der beiden Kurbeln 6I und 52 gelegt. Wird an diesen, Rädern gedreht, so verändert man die Widerstände für die Winkelkorrekturen, und zwar so lange, bis die Brücken in Gleichgewicht kommen, was durch Nullstellung der Instrumente angezeigt wird. Das Gleichgewicht wird aber durch die sich dauernd verändernden akustischen Höhen- und Seitenwinkel, die ja auch auf Widerstände wirken, gestört, und das Gleichgewicht muß immer wieder durch Nachdrehen der Handräder 6I und 62 hergestellt werden. Der Höhenwinkel ist von der Welle 56 aus nach 58 noch über ein Differentialgetriebe 57 geleitet. Dieses hat die Aufgabe, den Höhenwinkel vom Seitenwinkel unabhängig zu machen. Dadurch, daß beim Einstellen des Seitenwinkels das ganze Horchgerät gedreht wird samt der Kurbel, durch die der Höhenwinkel eingestellt werden soll, würde das Einstellen des Seftenwinkeis stets eine Veränderung des Höhenwinkels bewirken. Um diese unerwünschte Veränderung auszugleichen, ist das Differentialgetriebe 57 eingeführt. Normalerweise liegt dieses Getriebe im Horchgerät. Im vorliegenden Fall ist es darin fortgelassen und zu den anderen Getrieben im Rechengerät gelegt worden.
  • Das Horchgerät liefert also durch die Welle 41 den Seitenwinkel c; und durch die Welle 45 den Seiten- und Höhenwinkel za + Ya-Das Rechengerät dagegen liefert durch diese Differentialgetriebe 47 und 55 mit der Welle 48 den optischen Seitenwinkel α0 und der Welle 58 den optischen liöhenwinkel Das ganze Gerät wird von zwei Mann bedient; der erste bestimmt die Zielwegrichtung, der zweite die Größe der Winkelkorrekturen. Die Bedienungsweise sei an Hand der Abb. 7 erläutert. An einer Skala I wird die Flugzeuggeschwindigkeit eingestellt. Das Gerät wird durch den Schalter 12 eingeschaltet. Durch die beiden auf der linken Seite angedeuteten Wellen 2 und 3 werden die akustischen Winkel in das Gerät fortlaufend eingeführt. Verändern sich diese Winkel, d. h. liefert das Horchgerät akustische Peilungen, so bewegt sich auch der Punkt P' auf der Scheibe 4, die mit einer Schar von Kurven versehen ist. Diese Scheibe wird nun an dem Wulstrand 5 erfaßt und vom ersten Bedienungsmann so gedreht, bis der Punkt P' sich nur noch parallel zu den Kurven bewegt.
  • Gleichzeitig sorgt der zweite Bedienungsmann durch Drehen an den Rädern 6 und 8 dafür, daß die Instrumente 7 und 9 in der Nullage bleiben. Die Drehungen erfolgen entgegengesetzt den Ausschlägen der Instrumente. Die Geber 10 und II werden dann automatisch mit den gesuchten optischen Winkeln angetrieben.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Ermittlung der durch den Schallverzug bedingten Differenz #a zwischen dem optischen Seitenwinkel αD (bezogen auf die Nord-Süd-Richtung) bzw. ao (bezogen auf die Zielwegrichtung) und dem akustisch ermittelten Seitenwinkel aa bzw. aa' einer bewegten Schallquelle, z.B. eines Flugzeuges, aus dem Seitenwinkel aa', dem akustisch ermittelten Höhenwinkel YaJ der Flugzeuggeschwindigkeit v und der Schallgeschwindigkeit a, dadurch gekennzeichnet, daß eine Brücke, in der die Widerstandswerte zweier Zweige der Beziehung genügen, durch gemeinsame Einstellung der Widerstandswerte der beiden anderen Zweige entsprechend der Beziehung sin sin ß sin (ß + αa') Winkel αa' abgeglichen und daraus der gesuchte Winkel ## unter Berücksichtigung der zwischen den Winkel werten bestehenden Gleichung ermittelt wirt.
  2. 2. Verfahren zur Ermittlung der durch den Schallverzug bedingten Differenz ily zwischen dem optischen Höhenwinkel Yo und dem akustisch ermittelten Höhenwinkel Ya einer bewegten Schallquelle, z. B. eines Flugzeuges, aus dem Höhenwinkel Ya, dem akustisch ermittelten Seitenwinkel aa' (bezogen auf die Zielwegrichtung), dem insbesondere nach Anspruch 1 ermittelten Winkel #a, der Flugzeuggeschwindigkeit v und der Schallgeschwindigkeit 3C, dadurch gekennzeichnet, daß eine Brücke, in der die Widerstandswerte zweier Zweige entsprechend der Beziehung eingestellt sind, abgeglichen wird, indem an die beiden anderen Zweige Spannungen gelegt werden, die sich zueinander wie verhalten, und daß daraus der gesuchte Winkel d: unter Berücksichtigung der zwischen den Winkelwerten bestehenden Gleichung ermittelt wird.
  3. 3. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet; daß die in den Formeln vorkommenden Sinus- und Kosinusfunktionen in der Wheatstoneschen Brücke schaltung durch eine mit Widerstandsdraht bewickelte Platte dargestellt werden, wobei auf einer kreisförmigen Kontaktbahn eine Bürste gleitet, mit der der Winkel eingestellt wird, während der abgegriffene Widerstand der Winkelfunktion proportional ist.
  4. 4. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Formel für den Seitenwinkel vorkommenden Funktionen sin α0' = sin (Ja + αa' und sin d, gemeinsam auf einer mit Widerstandsdraht bewickelten Platte mit kreisförmiger Kontaktbahn mittels Bürsten eingestellt werden, wobei die festen Bezugspunkte für die Winkel ao und d, auf der Kontaktbahn um 1 8o0 gegeneinander versetzt sind und der bekannte akustische Seitenwinkel hat an einem veränderlichen Bezugspunkt auf der Kontaktbahn angetragen wird, der jeweils durch die Verlängerung des beweglichen Schenkels des Winkels bestimmt ist (d. h. um I800 gegen die Bürste des Winkels Ja versetzt ist).
  5. 5. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstandsplatte zur Einstellung der in der Formel für den Höhenwinkel vorkommenden Funktion cos än der vollen Spannung liegt, während die Bürste, bezogen auf die Widerstandsmitte, an Plus- oder Minusspannungen liegen kann.
  6. 6. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Widerstandsplatte zur Einstellung der in der Formel für den Höhenwinkel vorkommenden Funktion sin #γ auf der Kontaktbahn zwei sin (#γ + γa) um I800 gegeneinander versetzte Bürsten, die am Plus- bzw. Minuspol der vollen Spannung liegen, angeordnet sind, von denen jede für sich den Winkel y = ay + Ya einstellt, wobei sich der Winkel so dadurch ergibt, daß mittels einer dritten Bürste der Winkel J von einem der festen Bezugspunkte für den Winkel l'o aus eingestellt wird und an diese Bürste als veränderlicher Bezugspunkt der bekannte akustische Höhenwinkel l'a angetragen wird.
  7. 7. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Brückenschaltungen an Stelle der plattenförmigen Spannungsteiler induktive Spannungsteiler verwendet werden, derart, daß im Inneren einer an einer Wechselspannung liegenden Spule ein homogenes Wechselfeld erzeugt wird, in dem eine weitere Spule gedreht und auf einen Winkel eingestellt werden kann, wobei die in der drehbaren Spule erzeugte Spannung einer in den Formeln vorkommenden Winkel funktion entspricht.
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