DE697154C - Taste fuer elektrische Musikinstrumente - Google Patents

Taste fuer elektrische Musikinstrumente

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DE697154C
DE697154C DE1934V0033470 DEV0033470D DE697154C DE 697154 C DE697154 C DE 697154C DE 1934V0033470 DE1934V0033470 DE 1934V0033470 DE V0033470 D DEV0033470 D DE V0033470D DE 697154 C DE697154 C DE 697154C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10HELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
    • G10H1/00Details of electrophonic musical instruments
    • G10H1/02Means for controlling the tone frequencies, e.g. attack or decay; Means for producing special musical effects, e.g. vibratos or glissandos
    • G10H1/04Means for controlling the tone frequencies, e.g. attack or decay; Means for producing special musical effects, e.g. vibratos or glissandos by additional modulation
    • G10H1/053Means for controlling the tone frequencies, e.g. attack or decay; Means for producing special musical effects, e.g. vibratos or glissandos by additional modulation during execution only
    • G10H1/055Means for controlling the tone frequencies, e.g. attack or decay; Means for producing special musical effects, e.g. vibratos or glissandos by additional modulation during execution only by switches with variable impedance elements
    • G10H1/0551Means for controlling the tone frequencies, e.g. attack or decay; Means for producing special musical effects, e.g. vibratos or glissandos by additional modulation during execution only by switches with variable impedance elements using variable capacitors

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  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

  • Taste für elektrische Musikinstrumente Um dem Spieler eines elektrischen Musikinstruments alle die Ausdrucksmöglichkeiten in die Hand zu geben, die für ein ausdrucksvolles Spiel notwendig sind, ist eine besondere Ausgestaltung der Taste erforderlich. So muß z. B. zur Erzielung eines künstlerisch hochwertigen Spieles die Vibrationsbeeinflussung in die Taste verlegt werden. Außerdem ist es weiterhin notwendig, für ein gutes Vibrato nur den jeweils gehaltenen Ton zu vibrieren und- nicht den ganzen Akkord.
  • Es ist bereits bekannt, durch den Tastendruck einen Widerstand zu verändern; der im elektrischen Stromkreis liegt und von dessen Wert die Lautstärke abhängt.' Durch Änderung des Druckes kann also eine Amplitudenmodulation hervorgerufen werden.
  • Für solche veränderlichen Widerstände ist bereits die Verwendung von Kohlepulver bekannt. Kohlepulver bringt jedoch störende Kontaktschwierigkeiten und Kontaktgeräusche mit sich. Außerdem ist die Konstanz des Widerstandes auf die Dauer nicht gewährleistet. Ferner ist bei derartigen Widerständen zu berücksichtigen, daß die Widerstandsänderung nicht linear vom Druck abhängt. Es treten daher Schwierigkeiten bei der Erzeugung von Amplitudenmodulationen, z. B. bei der Tremoloerzeugung und hinsichtlich einer vorher bestimmbaren Beeinflussung des Einschaltvorganges, auf. Gemäß der Erfindung werden die Nachteile der bekannten Druckwiderstände dadurch vermieden, daß an den Tasten Belegungen einer Kapazität vorgesehen sind, über die die von dem selbständigen Generator kommenden Spannungen zum Verstärker gelangen. Infolge Fortfalls jeglicher mechanischer Berührung der beiden gegeneinander beweglichen Elemente ist eine praktisch trägheits- und geräuschfreie Steuerung vorhanden. Außerdem entspricht einer bestimmten Bewegung der Taste stets eine bestimmte Kapazitätsänderung. Zeitliche Änderungen der Kapazität infolge atmosphärischerEinflüsse sind im Gegensatz zu den Verhältnissen bei Kohledruckwiderständen nicht zu erwarten.
  • ' Die an den Tasten angebrachten Kapazitäten können auch zur Frequenzmodulation benutzt werden, indem man sie parallel zu dem die Frequenz mitbestimmenden Kondensator eines Schwingungskreises bzw. eines Glimmlampengeneratorslegt. Eine einfacheFoxm eines solchen kapazitiven Reglers ist ein kleiner Quetschkondensator, der unter der Taste angebracht ist und in Abhängigkeit vom Tastendruck seinen Kapazitätswert ändert.
  • Zur Amplitudenmodulation sei als Beispiel eine andere Ausführung angegeben, die in den Abb. i und 2 dargestellt ist. Die Taste dient gemäß Abb. i zur Steuerung eines stabilisierten Glimmlampengenerators. Durch die Taste i8 wird ein Kontakt =2 geschlossen, über den die vom Glimmlampengenerator gelieferte Spannung an die Verstärkereingangsklemmen 16 und 17;.' gelangt. Zwischen den Kontakt 12 und die Eingangsklemme 17 ist der der Taste zugeordriet'e Kondensator geschaltet, der durch die Belegur.-. , gen 13 und 14 gebildet wird. Der Wert der Kapazität dieses Kondensators ändert sich mit dem Tastenhub, wodurch die Amplitude, die an den Verstärkereingang gelangt, beeinflußt wird. Mit Hilfe dieses Kondensators läßt sich unter Anwendung besonderer Maßnahmen auch unter Wegfall des Kontaktes 12 unmittelbar die Einschaltung vornehmen.
  • Ist der Kontakt dauernd geschlossen, so würde, wenn nur die beiden Belegungen 13 und 14 vorhanden wären, stets eine gewisse Spannung an den Verstärkereingang gelangen, die zwar in ihrer Größe entsprechend dem Abstand der beiden Belegungen verschieden ist, aber selbst bei ganz angehobener Taste nicht genügend klein wird. Durch eine Hilfsbelegung 15 wird der Zusammenbruch der noch vorhandenen Restspannung bewirkt. Diese Spannung wird über die von den Belegungen 14 und 15 gebildete Kapazität abgeleitet.
  • In dem Ausführungsbeispiel ist die Hilfsbelegung unmittelbar der Taste zugeordnet und wirkt gleichzeitig als Abschirmung. Sie kann aber auch durch einen zwischen den Verstärkereingangsklemmen 16 und 17. liegenden kleinen Kondensator zg ersetzt werden, wie es in der Abb.3 veranschaulicht ist. Die ganze Anordnung kann auch als kapazitiver Spannungsteiler betrachtet werden.
  • Ist eine solche Einschaltvorrichtung, die in Abhängigkeit vom Tastenhub die Amplitude ändert, vorhanden, so kann durch verschiedenartigen Anschlag und entsprechende Einstellung der rücktreibenden Kräfte an der Taste die Amplituden-Zeit-Charakteristik des erzeugten Klanges weitgehend beeinflußt werden.
  • Diese Amplitudenmodulationen können auch .4i der Weise vorgenommen werden, daß sie im Verstärkerteil von der Taste gesteuert wirksam werden. Zur Vereinfachung der Anordnung werden dann die Generatoren, deren Schwingungszahlen ganzzahlige Vielfache bilden, zusamnfengefaßt, wodurch sich diese Vorrichtungen auf eine kleine Anzahl verringern. Man kann dann sogar noch weitergehen und auch benachbarte Töne zusammennehmen, so daß nur noch sechs Amplitudenbeeinflussungsvorrichtungen notwendig sind. Durch diese Zusammenfassung der Oktaven ergeben sich dann gleichzeitig noch Vorteile durch den Wegfall störender Summen-und Differenztöne.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Taste zur Erzeugung von Amplitudenmodulationen bzw. zur Beeinflussung des Einschaltvorganges in elektrischen Musikinstrumenten, insbesondere elektrischen Orgeln, mittels der die von den selbItändigen . Generatoren erzeugten Impulse über einen Verstärker dem Verbraucher (Lautsprecher) zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß an der Taste (18) eine Belegung (13) einer Kapazität (13/i4) vorgesehen ist, die mit einer festen Belegung (14) im Sinne einer vom Tastenhub abhängigen veränderlichen Kapazität (13/z4) zusammenwirkt, über die die von dem selbständigen Generator kommenden Spannungen zum Verstärker gelangen.
  2. 2. Taste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit der mit dem Tastenhub veränderlichen Kapazität (13/14) eine feste Kapazität (zg) geschaltet ist.
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